Hangartechnologie - mal Allgemein

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Fartuloon der Ältere
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Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 27. Juni 2016, 20:08

Grübele gerade darüber welche Rahmenbedingungen für einen Hangarkomplex maßgebend sind.
Lese in den Romanen häufig von "schnellem aus- bzw. einschleusen".
Doch wie geht das von statten?
Andererseits notiere ich auch große weite Hangarbereiche, wo viele Schiffe "stehen".

Was ist eigentlich, wenn ein Schiff von einem Einsatz zurück kommt?
Aus einem Vakuum-Einsatz klar. Da muss nichts gereinigt werden.
Doche wenn es von einem Planeten kommt, der vielleicht sogar noch nicht ganz erforscht ist.
Muss nicht Schiff und Mannschaft erst einmal in Quarantäne?
Oder zumindest äußerlich desinfiziert werden?

Geht das bei einer "normalen" Hangarschleuse?
Oder gibt es spezielle "Desinfektionsschleusen" für die Schiffe - und das Transportgut?

Der Zwang zur Desinfektion widerspricht natürlich einem schnellen "Wieder-in-Einsatz-bringen" von Schiff und Mannschaft.
Wie gut reinigen Desinfektionsschleusen auf kleineren Raumschiffen?
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Moonbiker » 27. Juni 2016, 20:46

Dekontaminierung sollte wohl Standard sein.

Günther

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 27. Juni 2016, 21:13

Grundsätzlich ja.
Dann muss aber jeder Hangar eine Desinfektionsschleuse/-einrichtung haben.
Ziemlicher Aufwand (Bauraum)
Z.B. bei der alten Imperiumsklasse:
  • - 40x Korvetten + Hangar/Desinfekt
    - 300x 3-Mann-Jäger + Hangar/Desinfekt
    - ...
Das muss anders gelöst worden sein
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer » 27. Juni 2016, 21:29

Zumindest eine äußere Bio-Dekontamination sollte relativ leicht machbar sein. Die Schiffe müssen ja auch ohne Schutzschirm ziemlich unfreundlichen Umweltbedingungen widerstehen können.
Da könnte schon ein einfaches "Wärmefeld" (analog eines Prallfeldes, oder einfach nur eine "Bestrahlungszone") reichen, durch das das Schiff fliegen muss, bevor es in den eigentlichen Hangar gelangt. Ein paar hundert oder tausende K, die die Hülle mal kurz durchkochen... dem Material macht sowas eher wenig aus (selbst veralteter Arkonstahl lacht über sowas), ein Bakterium/Spore/Virus dagegen dürfte ziemlich alt aussehen, wenn man sie auf 10.000 K erwärmt, und die Crew ist im Inneren geschützt.
Wirklich problematisch können aber an Bord genommene Proben und deren Behälter/Container an Bord des Beibootes sein - hier müssten ähnliche oder noch viel intensivere Protokolle greifen, um die Sicherheit zu gewährleisten.


Und "hyperorientierte" Seuchen (wie PAD, iirc auch noch ein paar andere) kann man damit nicht abhalten, das ist klar...
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Moonbiker » 27. Juni 2016, 21:42

Terranische Hangar-Technologie 4
DIE INTERN-SCHLEUSEN
http://www.rz-journal.de/Downl/2812.html
Auf Raumhäfen bräuchte man so etwas eigentlich auch.

Günther

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 27. Juni 2016, 22:11

Die "thermische" Version oder ein hartes Strahlungssfeld ist eine Variante

Wie sieht das bei einer Personenschleuse z.B. auf einer SpaceJet aus?
Abduschen + Strahlungsschauer ?
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman » 28. Juni 2016, 03:00

Die Schiffshülle selber sehe ich als unproblematisch an-im Weltraum fängt man sich relativ selten was ein, und vom Planeten kommend-für 0.4 Sekunden den Prallschirm ausschalten beim Verlassen der Atmosphäre. Die Hülle macht das mit. Wenn die Kontamination es auch tut hast du so oder so ein Problem. Behandlung mit Thermostrahlern/Strahlungsfeldern vor dem Einschleusen ist allerdings wahrscheinlich materialfreundlicher.
Bei eingesammelten Proben und dergleichen sind hinreichende Sicherheitsmaßnahmen hoffentlich getroffen worden bevor das Zeug überhaupt an Bord kam. Wenn ich mir darüber erst Gedanken mache wenn das Beiboot zurück auf dem Mutterschiff ist hat irgendwer ganz klar seinen Job nicht gemacht.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Pan Greystat » 3. Juli 2016, 04:07

Ich würde sagen es ist vollen eine Frage des Wann.

Also welche Technikstufe / Zeitabschnitt
Heute setzt man ja doch eher auf große Beiboote
Aber MdI z.B. gab es ja Tausende von Jets die in Tubenhangars geparkt wurden.
Ich nehm mal ganz stark an das diese beim Zurück kommen dann durch eine oder mehrere Großraum Hangars eingeschleust wurden und dann über ein internes Verteiler System wieder an Ort und Stelle gebracht wurden. So das man die Tubenhangars praktisch wieder nach geladen hat. ( In einigen Epochen gab es dafür bestimmt sogar Transmitter durch die dann der Jet wieder in seinen Hangar gebracht wird.

Bei der Dekontaminantion geb ich euch Recht die Außenhülle müsste man nichtmal durch Hitzestrahlen oder so schicken. Reinigungsroboter Arbeiten auch mit einem Leichten Desintegatorfeld das den Bodenbelag nicht beschädigt aber den Schmutz auflöst durch so ein "Vorhang" könnte man jedes einfliegende Schiffe egal welcher Größe sicher entkeimen.
Das Interne ist eher ein Problem der Leute die auf den Planeten landen. Die wollen ja auch nicht drauf gehen ^^ jedes Schiff das irgenwo landet wird kontinuierlich die Luft nach gefahrenstoffen abtasten und vorher niemanden raus lassen.
Dazu hat jede Schleuse sicher auch ein Umfangreiches Einflugsystem für die Schnelleinschleusung. Also Traktor und Zugstrahlsystem Antigrav und Prallfeld generatoren. Die Zentral gesteuert die bewegungen des Schiffes ausgleichen so das das Beiboot nur in die Nähe fliegen muss dann der Hauptrechner des Hangars übernimmt um mit allen Beiboot und Hangarsystemen das effektivste Ergebniss zu produzieren.

Das fehlende zusammenspiel würde auch erklären warum es bei Außer Terranischen Konstruktionen etwas länger dauert.
( In farscape gab es ein interessantes System ein Dockingnet. :D Ein Energienetz das um den fraglichen Körper geworfen wurde und eben wie ein Fischernetz anbord gezogen)

Frage ist halt wirklich wie sind die Hangars für die kleineren Beiboote aufgebaut. Haben die Seperate hangars oder stehen die einfach hinter unter über oder sonst wo bei den großen mit drinn ? Platz genug wär ja. oder haben die Seperate kleine Hangars um den dicken Pötten im fall der fälle nicht im weg zu stehen ?
Wobei ich bei kleinen ( Bis Space Jet) wohl wirklich ein verteilungssystem einbauen würde. Ein Einflughangar der schnelles Einsammeln erlaubt so das die dann über einen Fahrstuhl Antigrav oder Transmitter in die eigenen kleinen Hangars transportiert werden durch die sie halt schnell ausgeschleust werden ähnlich wie die Moskitos die sicher nicht Rückwärts in ihre Tubenhangars einfliegen.

( ^^ Hab dafür aber keine Beweise in den Büchern parat aber auch noch nei was darüber gelesen an das ich mich erinnere)
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 3. Juli 2016, 13:58

Es ist also eine Einrichtung vorzusehen, mit der eingeschleuste Beiboote gereinigt/desinfiziert werden können.
Hatte von Zeiten mal eine Beiboot-Studie in einem Leichten Kreuzer gepostet. Da war noch alles "offen" (http://www.perrypedia.proc.org/wiki/STAATEN-Klasse).

Inzwischen sind mir da auch Zweifel gekommen. Solange die Beiboote nur im Raum herum schippern ist alles soweit klar.
Sobald jedoch planetare Einsätze erfolgt sich muss - insbesondere bei unbekanntem Terrain - eine Reinigung erfolgen.
Röhrenhangars für Jäger sind OK, doch wie werden die eingeschleust und wie sind dann die Transportröhren im Schiff zu gestalten?
Schnelle Auffrischung scheidet da wohl aus. Oder werden sich auch wie bei denalten Vorderlader dann wieder in die Startröhren bugsiert?

Ein realistischer Ansatz wäre eine geeignete Kammer im Schiff. Habe das Deck1 einer Korvette überarbeitet
Bild
und mit einem Beiboothanger/Laderaum neu angefangen
Bild
Der Shift in den Darstellungen basiert auf einer Risszeichnung von Georg Joergens. Das Modell beinhaltet die äußeren Abmessungen für Einbaustudien.

Zwischen den Stellplätzen ist ein Prallschirm dargestellt.
Die Person unten rechts ist 1,91 Meter groß!
Im Bild sind noch drei AG-Schächte zu sehen.
An dem Layout müssen sich dann die anderen Einrichtungen wieder anpassen.

Glaube über Hangar- und Schleusenkonzepte lässt sich bestimmt gut "filosofieren".
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Pan Greystat » 4. Juli 2016, 06:00

Warum sollte ein Flug in einer fremden Atmosphäre eigentlich so gravirend schlimm sein ?
Ich mein im All werden viele Keime getötet durch die Kälte und eventuell durch die harte Stahlung.
Für das innere des Schiffes muss man schon auf dem Planeten sorgen das es nicht verseucht wird.
Wenn man also ein leichtes Desintegratorfeld vor dem Einflug anschaltet wird das Schiff quasi desinfiziert und auch noch gereinigt. Der Stahl löst sich so schnell nicht auf. Wenn die Schiffe noch eine "Lack" artige Außenhülle haben die die Hülle glätten also das Schmutz keine Chance hat und die gegen Mikrometeore schützt. Haben die meisten Keime eh kein Halt auf der Hülle.
Natürlich würde auch ein Hitzefeld reichen.
Diese Vorrichtung muss ja auch auf einem Planeten arbeiten. Sagen wir das Schiff landet auf einem Planeten auf dem es einen Krankheitserreger gibt der unerfreulich ist. Ein Desinfektionsfeld muss dann ja aufgebaut werden wenn die Tore aufgehen egal welche .

Gibt es in den Medocentern nicht sogar solche Reinfelder ? oder irre ich mich da in der Serie die alle Keime Abtöten und die Menschen nicht schädigen .
ne nummer größer für den Hangar und Fertig
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 4. Juli 2016, 19:08

Ob schlimm oder nicht.
Bin der Ansicht, dass Raumschiffe die fremde Planeten besuchen eine Vorrichtung haben sollten, in den "Objekte" erst einmal unter Quarantäne gestellt und ggf. gereinigt werden können.
Das könnten natürlich auch eigene zurückkehrende Schiffe sein.

Fremdes mal kurz mit einem Desintegrator zu bestreichen sind nicht immer sinnvoll und
anhaftender Schmutz wird auch das Vakuum überstehen.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer » 4. Juli 2016, 19:37

Bakterien und Viren überleben auch im Vakuum ganz schön lange. Auf der ISS hat man an der Außenhülle mal Abstriche gemacht. Ganz schön "besiedelt" von außen, das Ding.

Im Moment beginnt man mit Analysen zweier Experimente, von denen eines Weltraumbedingungen, das andere Marsbedingungen bereitstellte. Da dürfte auch so einiges noch leben.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman » 5. Juli 2016, 00:18

Ein anderer Teilaspekt-Hangartüren. Nach den Risszeichnungen sieht das in der Regel so aus das die seitwärts auffahren. Vor allem bei Großkampfschiffen mit Korvetten/leichten Kreuzer als Beibooten sehe ich da Probleme. Es gibt nicht genug Platz zwischen den Hangars um die Tür in den Zwischenwänden zu parken also blockiert entweder die Tür von Hangar X die Tür von Hangar X-1 wenn offen oder nicht jedes Schiff hat sein eigenes Hangartor. Würden Tore die nach außen öffnen nicht wesentlich mehr Sinn machen?
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 5. Juli 2016, 05:50

Batman hat geschrieben:Ein anderer Teilaspekt-Hangartüren. Nach den Risszeichnungen sieht das in der Regel so aus das die seitwärts auffahren. Vor allem bei Großkampfschiffen mit Korvetten/leichten Kreuzer als Beibooten sehe ich da Probleme. Es gibt nicht genug Platz zwischen den Hangars um die Tür in den Zwischenwänden zu parken also blockiert entweder die Tür von Hangar X die Tür von Hangar X-1 wenn offen oder nicht jedes Schiff hat sein eigenes Hangartor. Würden Tore die nach außen öffnen nicht wesentlich mehr Sinn machen?
Bingo!
Seitliches Verschieben blockiert wir dargestellt viel Fläche der Außenhülle.

Das ist ein weitere Punkt, der noch einige Diskussionsbeiträge bringen wird.
Gibt es eigentlich schon eine Übersicht bezüglich Hangartor-Konzepte?

Hatte mal den Ringwulst der RAS TSCHUBAI in 3D skizziert.
Bild
und
Bild
Wollte wissen, wie die Kreuzer und Korvetten (Grobstrukturen skaliert) untergebracht werden können und wie/ob
ein internen Transfer möglich ist.
Nach außen eine "Klappe" intern IRIS-Schotte.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Pan Greystat » 5. Juli 2016, 17:30

Wenn man sie zur Seite aufgehen lassen will könnte man es machen wie die Flugzeughangars oder Duschkabinen das kein massiver Block sondern einzene Segmente die hinter einander fahren und diese könnte man dann auch noch ins Schiffsinnere gleiten lassen so das sie von Außenschotten zu Zwischenwänden werden ( Wär vielleicht sogar ganz praktisch )
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 5. Juli 2016, 17:52

Wenn die Schiff so dicht gepackt stehen, wie im Bild
dann geht die Seite gar nicht.
Vielleicht "Klassisches Garagentor" ??
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer » 5. Juli 2016, 21:03

Kein klassisches Garagentor (Kipptor, das schwingt oben doch recht weit in den Raum - und dieser Bereich muss dann auch immer frei sein, ist also verschenkter Platz!), aber man könnte ein Sektionaltor (wie bei Werkhallen) einbauen, das in einen Zwischenraum zwischen Hangardecke und der nächsten tragenden Decke läuft. Allerdings muss dazu das Tor aus planen Sektionen aufgebaut sein, sonst lässt es sich oben nicht umlenken. Es würde also nicht nach rechts und links der Krümmung des Rumpfes folgen (nach oben und unten dagegen schon).
(Es gibt zwar einen Trick, wie man auch ein gebogenes Tor bauen kann, aber das fällt eigentlich eher unter "Fake". Dazu baut man eine Stahlkonstruktion (analog des planen Sektionaltores), in der die Laufrollen und alles andere untergebracht sind, und setzt dann auf diese Konstruktion das gebogene Teil auf. Wird aber äußerst selten gemacht, weil man es praktisch nie wirklich dicht hinbekommt. Und weil es auch kein Kunde bezahlen wird. Ist nämlich pure Handarbeit. Hab ich nur einmal gesehen - und das war ein Modell.)
Ähnlich müsste man auf der Unterseite verfahren.

Wenn man im Rückraum keinen Platz für das Torblatt hat, kann man auch ein Hubstaffelltor bauen. Dabei werden die Sektionen oben mechanisch voneinander getrennt und dann hintereinander (Innenseite gegen Außenseite) in einem Kasten untergebracht.

Ein Rolltor (sieht ähnlich aus wie ein Rolladen) würde sich eher nicht empfehlen, wenn das Tor so dick wie die Außenhülle sein soll. Dann wird der "Ballen" oben zu dick. Allerdings kann man so auch eine Art "Sektionaltor" bauen. Selten, aber geht.

Da das Hangartor gegen den Boden schräg nach hinten geneigt ist, entfällt ein Falttor.
Ebenso ein Seiten-Sektionaltor.

Mit etwas Aufwand könnte man aber ein Teleskop-Schiebetor auch in der gekrümmten Form bauen, so ähnlich wie ein Hangartor auf einem Flugplatz. Gibt es in real auch als Schiebetor für Werkshöfe, Sicherheitsschleusen etc. Spart sehr viel Platz.

Kannst ja mal auf der Seite meines ehemaligen Arbeitgebers stöbern: http://hild-moser.de/
Alternativ auch mal nach "Tor" mit Zusätzen wie "Hörmann", "Zabag", "Effertz", "Jansen", "Condoor", "Alpha Deuren", "Crawford", "Stöbich"; oder ganz allgemein nach Toren suchen, man findet zu fasst allem gute Bilder (aber wenig Zeichnungen, hab auch selbst keine).
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer » 5. Juli 2016, 21:31

Post Schlumpfung:
Das gekrümmte Teleskop-Schiebetor könnte man natürlich auch nach oben und unten laufen lassen. Jedes Element in einer eigenen Führungsschiene.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 5. Juli 2016, 21:34

und dann das Ganze noch unter den Gesichtspunkten:
- Panzerung
- Dichtheit
- Zuverlässigkeit
- ...

Im Bastel-Archiv gefunden
https://homepages.thm.de/~hg6339/schoec ... -start.mp4
Wäre eine weitere Variante.
Die Viertelung deckt sich gut mit den Schiebern für das Tor.
Gut bei Kugelraumer :unschuldig:

Und Fixieren im Hangar:
Bild
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer » 5. Juli 2016, 21:53

Ja, das... ist ein Problem. :D
Gepanzerte Tore wären irre massig.
Das kann man zwar mit Antigrav/Inertern negieren, aber trotzdem...
Im Notfall muß man die Tür ja trotzdem normal aufkriegen, wenn man sie nicht raussprengen will...

Terkonit-SAC hat Dichte 39,irgendwas?
5 m Wandungsdicke (wie auf der CREST IV) , dann hat ein 100*100-m-Tor fast 2 Millionen Tonnen Masse.
Wobei die die Hülle iirc "in Wabenstruktur" bauten und diese Waben mit Terkonit "ausschäumten".
Sagen wir, 80 % Ersparnis gegen das Vollmaterial?
400.000 Tonnen.
Oder hab ich mich jetzt irgendwo vertippt?

Dichtigkeit... beim Sektionaltor und Schiebetor ist das durchaus machbar. Zwischen den Sektionen liegen heute schon Dichtungen, an der Fuge Wand-Tor ebenfalls (rundum). Sind natürlich nur gegen Regen und Wind gedacht.
Beim Rolltor geht es eher... sehr schwer. Die Lamellen werden über Rollen geformt und dann seitlich ineinander geschoben. Da hilft wohl nur ein Kraftfeld.

Zuverlässigkeit... so lange das Tor (oder die Hangarwände) nicht verformt werden... und die Antriebe Energie kriegen... :nixweis:
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman » 5. Juli 2016, 23:09

Wieso muß das Ding im Schiffsrumpf verschwinden? Ich dachte an ein Tor das schlicht und ergreifend nach außen aufschwingt.
EDIT: Vergeßt es. Die Leute versuchen offensichtlich Möglichkeiten zu finden die Hangartore wie dargestellt möglich zu machen. Mein Fehler.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 6. Juli 2016, 06:26

In der Tat.
Die Projektion von Darstellungen in den RZ und Beschreibungen aus den Romanen in "unsere" technische Welt bereitet schon Schwierigkeiten.
Vielleicht denken wir (Techniker) wohl noch zu sehr in konventionellen Bahnen.

Die Ideen von kreativen Künstlern lassen sich nicht so einfach in technische Objekte umsetzen.
Wir erleben es ja heute in unserer Realität auch.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Holger Logemann » 9. Juli 2016, 09:46

Ich befürchte dass wir bei dem Desinfektionsgedanken bei Schleuse und hangar zu kurz greifen.

Bei einer instellar reisenden Rasse mit zahllosen Fremdkontakten ist es völlig unmöglich jeden Körper steril zu bekommen. Und selbst wenn es möglich wäre, müßte davon ausgegangen werden dass Rasse a Bakterienstämme im Körper hat die zum Überleben absolut notwendig sind, die im Körper von Rasse B absolut schädlich wirken.

Ich stelle mal in den Raum das es möglich sein muss einen Körper grund zu immunisieren, etwa mit einem künstlichen Imunsysten das beim Einbringen in einen als absolut gesund eingestuften Körper eine "Whitelist" aufgeprägt bekommt, und in folgenden alles an Erregern bekämmft was nicht der whitelist entspricht.

(ich habe noch den Roman im Kopf wo Alaska einfach so mit unbekannten Ziel in einen Zeitbrunnen stiefelt, und Monkey sich einfach so dranhängt - beide nur mit dem gerüstet was sie gerade am Leib trugen)
Zuletzt geändert von Holger Logemann am 9. Juli 2016, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Holger Logemann » 9. Juli 2016, 09:58

Batman hat geschrieben:Wieso muß das Ding im Schiffsrumpf verschwinden? Ich dachte an ein Tor das schlicht und ergreifend nach außen aufschwingt.
EDIT: Vergeßt es. Die Leute versuchen offensichtlich Möglichkeiten zu finden die Hangartore wie dargestellt möglich zu machen. Mein Fehler.
Ich befürchte in vielen Fällen wird ein Hangartor so gezeichnet weil man es immer so gezeichnet hat. Und der erste hat es so gezeichnet weil das Tor eines damaligen Flugzeughangars so aussah. Die gleiche Vorgehensweise hat uns (vermutlich) auch die Tragflächen an den Raumjägern und die Gleisketten an den Shifts bescherrt.

Ein Hangar ist für mich erst mal ein Hohlraum direkt unter einer Hüllenpanzerung bzw. mit einem direkt unter der Hüllenpanzerung endendem Schacht, das Tor eine Möglichkeit das hinderliche Stück Panzerung bei Bedarf zu entfernen. Wie man das anstellt, da giebt es zahlreiche Möglichkeiten.

Bei der Korvette habe z.B. konisch dichtende Rumpfabschnitte verwendet die ich mechanisch wie den Korken aus der Flasche ziehe und dann seitlich beiseite schiebe.

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird » 9. Juli 2016, 10:20

Holger Logemann hat geschrieben:...
Bei einer instellar reisenden Rasse mit zahllosen Fremdkontakten ist es völlig unmöglich jeden Körper steril zu bekommen. Und selbst wenn es möglich wäre, müßte davon ausgegangen werden dass Rasse a Bakterienstämme im Körper hat die zum Überleben absolut notwendig sind, die im Körper von Rasse B absolut schädlich wirken.
Bei Star Trek wird diese Problematik per medizinischer Technik gelöst.
Allerdings bis hin zur schwer verdaulichen Kompatibilität bei der Fortpflanzung.
Holger Logemann hat geschrieben:Ich stelle mal in den Raum das es möglich sein muss einen Körper grund zu immunisieren, etwa mit einem künstlichen Imunsysten das beim Einbringen in einen als absolut gesund eingestuften Körper eine "Whitelist" aufgeprägt bekommt, und in folgenden alles an Erregern bekämmft was nicht der whitelist entspricht.
...
Wieder bei Star Trek wird zumindest das Entfernen von "unerwünschten Begleitern" mit so etwas Ähnlichem wie eine Whitelist (Musterpuffer-Backup) beim Beamen durchgeführt.

Menschen, die in radioaktiv gefährdete Bereiche arbeiten, tragen dort ein Dosimeter (oder wie das Ding heißt) ähnlich einem Ansteck-Ausweis. Denkbar und technisch heutzutage beinahe machbar wäre die Erweiterung eines solchen Ansteckers um Aerosole zu erkennen und registrieren. Spätestens für Außenmissionen Plicht. Dann gibt es zumindest in der EA noch die hochentwickelten Grundeinheiten der Seruns.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

Lebe, als würde die Welt morgen untergehen. Lerne, als wenn du ewig lebst.

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