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Landestützen

Verfasst: 16. November 2016, 03:22
von Batman
Ob der absurden Datenmenge in diesem Forum hab' ich keine 'Gab's das schon mal' Suche gestartet. Wenn das der Fall ist gebt mir einfach den Link und macht das hier zu.

Vertikale vs diagonale Landestützen. Vertikal: Belastung komplett in line mit dem Schwerkraftvektor, keine Scherbelastung. Diagonal: Gewicht des Schiffes verteilt sich auf eine größere Fläche.

Meine Frage ist wie groß sind die Vorteile des einen über das andere? Nehmen wir mall an irgendwer findet auf einem entlegenen Depotplaneten ein doppedutzend TRÄGER-Klasse Ultras. Würden die Vorteile der vertikalen Landestützen einen Umbau des Stützensystems rechtfertigen?

Re: Landestützen

Verfasst: 16. November 2016, 21:14
von Holger Logemann
Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster heraus: die modernen Einheiten bringen eine deutlich geringere Masse auf die Waage als die klassisch alten.

Ferner dürften die Landestützen als zum-Boden-Verlängerung der statischen Grundkonstruktion der Schiffszelle angesehen werden.

Man würde eine bauliche Änderung am Schiff durchführen (anderes Landestützen-Konzept) die einen Rattenschwanz an weiteren Änderungen nach ziehen würde (Umbau der Schiffszelle) um einen Vorteil zu nutzen der einem eigentlich nichts bringt (die Gesamtmasse des Schiffes dürfte sich bei einer Modernisierung eher verringern als erhöhen).

Re: Landestützen

Verfasst: 16. November 2016, 23:46
von Batman
Das ist eine interessante Beobachtung, speziell da die späteren Schiffe (vor Einführung und nach Ausmusterung wegen HI des Hypertrops) deutlich dichteren Treibstoff mit sich rumschleppen. (NuGas/Wasserstoffkomprimat, und ich kann mich nicht erinnern das zu Fusionszeiten irgendwer was von metallischem Wasserstoff gesagt hat (wenn die damals überhaupt schon wußten daß es sowas gibt)=. Wenn überhaupt hätte ich erwartet das die Masse nach OBEN geht da weniger Volumen für Treibstoffreserven geringer Dichte aufgewendet werden muß.

Re: Landestützen

Verfasst: 17. November 2016, 13:34
von Holger Logemann
Die Lagerdichte von 50 Tonnen/m3 des Wasserstoffkomprimats ist nicht neu, die galt schon zu Scheers Zeiten. Dazu kamen noch die Stützmassentanks mit 185 Tonnen/m3.

Auch nicht neu ist die Verwendung von Nugas für Schwarzschild-Reaktoren und Protonenstrahl-Triebwerke, das wurde zu Zeiten des späten Solaren Imperiums entwickelt und ging mit der frühen LFT in Serie. Die oben erwähnten Träger-Ultraschlachtschiffe würde ich zeitlich genau dort einordnen. Im Gegensatz zu den aktuellen 50.000 Tonnen, konnten die Nugas-Kugel damals noch mit 200.000 Tonnen geladen werden.

Daher vermute ich dass sich die Treibstoffmasse seit damals eher verringert hat.

Die erste Amtshandlung von Rainer Castor, als neuer RZ-Koordinator, war eine Rund-Email an die Zeichner mit einem Langtext-Expose eines aktuellen Raumschiffes. Darin wurde auch von neuen Verbund-Werkstoffen im Raumschiffbau gesprochen die verglichen mit früheren Materialien eine geringere Dichte aufwiesen.

Re: Landestützen

Verfasst: 15. Dezember 2016, 15:27
von SF-Interessent75
Auf was landen eigentlich Blauwalzen? Waren die bis jetzt nicht immer nur schwebend?