Lineartriebwerksreichweiten

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Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Batman » 7. August 2017, 01:30

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Batman
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Ich suche nach einer Möglichkeit Lineartriebwerke zu skalieren.
Ich hab' versucht Volumenabhängig zu skalieren. Das ging in beide Richtungen böse in die Hose.
Da die Linearkonverter ein Kugelfeld produzieren bedeutet doppelter Schiffsdurchesser eine 4x größere Feldoberfläche aber für den selben Volumenanteil Lineartriebwerk das 8fache Triebwerksvolumen und bei den Volumenunterschieden zwischen Perryversumschiffen führt das zu absurden Reichweitenunterschieden.
Wenn ich bei den Kleinraumschiffen anfange (sagen wir 10000 Lichtjahre für eine Space Jet) kriege ich am oberen Ende Reichweiten daß ich genausogut ein Septim-Parallelspur-Triebwerk verbauen kann.
Fange ich bei den Dickschiffen an und rechne runter kriege ich am Space Jet Ende Lineartriebwerke die es nicht mal ins Nebenzimmer schaffen.
Wenn es bei den kanonischen Linearkonvertern (Kalup, Waring, oder HAWK) ein System gibt ist es eins das sich mir bis jetzt entzieht.
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Richard » 7. August 2017, 22:58

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Richard
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V.a. kann man auch die "alten" Lineartriebwerke (Kalup, Waring) nicht mit den aktuellen (die verschiedenen HAWKs) vergleichen, die sind fuer eine HI ausgelegt. Sprich unter "vor HI Bedingungen" muesste die Reichweite der HAWKs deutlich hoeher sein und ich denke, das hat man auch bei Perrys "Ausflug" in die Vergangenheit mit der RAS TSCHUBAI im letzten Grosszyklus so lesen koennen.

Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Batman » 8. August 2017, 02:13

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Batman
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Die Reichweite der HAWKS mag merklich geringer sein als die der alten Konverter, aber das Reichweitenverhältnis zwischen den einzelnen Schiffsklassen hat sich scheinbar keinen Deut geändert. Wenn wir das Antriebsvolumen als entscheidenden Faktor für die Reichweite annehmen
sollten entweder die Dickschiffe lächerlich große oder die Kleinraumer lächerlich kleine Reichweiten haben. Da das offensichtlich nicht der Fall ist und niemals war versuche ich ein Sytem zu finden das es mir erlaubt Reichweiten abhängig von der Schiffsgröße festzulegen und nicht einfach frei Schnauze zu sagen 'jau, das hört sich gut an'.
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon George » 8. August 2017, 07:14

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George
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Batman hat geschrieben:Ich suche nach einer Möglichkeit Lineartriebwerke zu skalieren.
Ich hab' versucht Volumenabhängig zu skalieren. Das ging in beide Richtungen böse in die Hose.

Vielleicht hast du einfach die falsche Formel. Statt "Reichweite = a r³" ist es womöglich:

Reichweite = a r³ + b r² + c r + d,

wobei r für den Radius steht und die Parameter a, b, c und d so einzustellen sind, dass es passt. Die verbleibenden Abweichungen sind dann Hyper. :D

Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon NEX » 8. August 2017, 14:13

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NEX
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Vielleicht kann man solche Rechnungen gar nicht durchführen. Siehe dazu PP:

Hawk II: Etappenlänge: max. 500 Lj für Großaggregate, 250 Lj für Mittel- und 150 Lj für Kleinaggregate.
Gesamtreichweite: infolge der Hyperimpedanzbedingungen etwa 25.000 Lj für Großaggregate (Raumer oberhalb 500 Metern), Mittelaggregate kommen auf 15.000 Lj, Kleinaggregate (z. B. Space-Jet) 7500 Lj


Auch für Hawk III und IV werden Größenklassen (Space-Jets und Korvetten) und mittlere Aggregate genannt.

Daraus folgere ich, dass nicht jede Schiffsklasse eigene Konvertermodelle hat, sondern dass z.B. APOLLO-, NEPTUN- und JUPITER-Klasse dasselbe Konvertermodell verwenden (, auch wenn es in Risszeichnungen z.T. anders dargestellt wird).

Vielleicht wir es über die Energiezufuhr oder Zusatzaggregate geregelt, aber es scheint nur drei verschiedene Aggregatmodelle zu geben.

Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon George » 10. August 2017, 07:52

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George
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Ganz verrückt wird es, wenn man bedenkt, dass Siganesen sogar Lineartriebwerke in ein Meter große Raumschiffe verbauen:

http://www.pr-materiequelle.de/riss/risszeichnung/r487.htm

Das könnte man sich glatt auf den Rücken schnallen und durch die halbe Galaxis jetten. :D
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@Batman,
da bist Du nicht der Einzige, der sich für das Thema interessiert.

Einfach skalieren ist wohl nicht möglich.
Neben der Größe des Abschirmfeldes, spielt m.E. auch die Größe des Vortriebsvektors eine Rolle.
Je höher die Gesamtleistung,
des größer der Verschleiß bzw. die Notwendigkeit des "Nachjustierens" der Aggregate.

Bei einem kugelförmigen Feld spielt die Position des Aggregats im Schiff eine Rolle.
Kann das Feld "verzerrt" werden, schwindet dieser Faktor, jedoch bedarf es zusätzliche Energie das Feld zu formen.
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Fartuloon der Ältere
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NEX hat geschrieben:Vielleicht kann man solche Rechnungen gar nicht durchführen. Siehe dazu PP:

Hawk II: Etappenlänge: max. 500 Lj für Großaggregate, 250 Lj für Mittel- und 150 Lj für Kleinaggregate.
Gesamtreichweite: infolge der Hyperimpedanzbedingungen etwa 25.000 Lj für Großaggregate (Raumer oberhalb 500 Metern), Mittelaggregate kommen auf 15.000 Lj, Kleinaggregate (z. B. Space-Jet) 7500 Lj


Auch für Hawk III und IV werden Größenklassen (Space-Jets und Korvetten) und mittlere Aggregate genannt.

Daraus folgere ich, dass nicht jede Schiffsklasse eigene Konvertermodelle hat, sondern dass z.B. APOLLO-, NEPTUN- und JUPITER-Klasse dasselbe Konvertermodell verwenden (, auch wenn es in Risszeichnungen z.T. anders dargestellt wird).

Vielleicht wir es über die Energiezufuhr oder Zusatzaggregate geregelt, aber es scheint nur drei verschiedene Aggregatmodelle zu geben.


Ich werkel gerade an einem Modell/einer Tabelle für Triebwerke für unterschiedliche Raumschiffe.
Mit dem Blick auf Entwicklung, Fertigung und Lagerhaltung sollte die Bandbreite der Aggregate nicht überhand nehmen.
Und solange noch organische Techniker auf den Schiffen zu finden sind. Auch diese sind auszubilden und weiterzubilden.
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Batman hat geschrieben:Die Reichweite der HAWKS mag merklich geringer sein als die der alten Konverter, aber das Reichweitenverhältnis zwischen den einzelnen Schiffsklassen hat sich scheinbar keinen Deut geändert. Wenn wir das Antriebsvolumen als entscheidenden Faktor für die Reichweite annehmen
sollten entweder die Dickschiffe lächerlich große oder die Kleinraumer lächerlich kleine Reichweiten haben. Da das offensichtlich nicht der Fall ist und niemals war versuche ich ein Sytem zu finden das es mir erlaubt Reichweiten abhängig von der Schiffsgröße festzulegen und nicht einfach frei Schnauze zu sagen 'jau, das hört sich gut an'.

Las kürzlich was von einem Raumjäger mit einer Reichweite von mehreren Mio Lichjahren (mit einer Tankfüllung)
Frage: Was will er dort?
Anmerkung: Arme Piloten
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George hat geschrieben:
Batman hat geschrieben:Ich suche nach einer Möglichkeit Lineartriebwerke zu skalieren.
Ich hab' versucht Volumenabhängig zu skalieren. Das ging in beide Richtungen böse in die Hose.

Vielleicht hast du einfach die falsche Formel. Statt "Reichweite = a r³" ist es womöglich:

Reichweite = a r³ + b r² + c r + d,

wobei r für den Radius steht und die Parameter a, b, c und d so einzustellen sind, dass es passt. Die verbleibenden Abweichungen sind dann Hyper. :D

Vielleicht kommt noch eine Packungsdichte der Aggregate hinzu.

Kleinere Felder weniger Energie >> zierlichere Bauteile
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 10. August 2017, 19:01

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Hallo
Ich denke das Problem liegt an der Energie...
Wenn ich ein Feld verdoppeln muss, dann steigt der Energie-Verbrauch quadratisch an...
Somit liegt der Knackpunkt am Energie-Lieferanten.

Nehmen wir einfach an, wir haetten einen Linear Antrieb der keinerlei Verluste haette also einen Wirkfaktor von 100%.

Dann koennte man den Linear Antrieb entweder in einen Moskito Jet einbauen oder in die RAS, bei gleicher Groesse...
Man muessste nur den passenden Energie Lieferanten einbauen... der den unterschiedlichen Energiebedarf abdeckt.
Alles andere ist von diesem Verbraucher abhaengig.
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Del Hayer hat geschrieben:Hallo
Ich denke das Problem liegt an der Energie...
Wenn ich ein Feld verdoppeln muss, dann steigt der Energie-Verbrauch quadratisch an...
Somit liegt der Knackpunkt am Energie-Lieferanten.

Nehmen wir einfach an, wir haetten einen Linear Antrieb der keinerlei Verluste haette also einen Wirkfaktor von 100%.

Dann koennte man den Linear Antrieb entweder in einen Moskito Jet einbauen oder in die RAS, bei gleicher Groesse...
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Mehr Energie: Dickere Leiter?!
und ich würde auch sagen: grundsätzlich größerer Verschleiß der Komponenten
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Batman » 11. August 2017, 00:32

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Das funktioniert ja nicht mal im richtigen Leben. Viel Spaß bei dem Versuch eine 20KW Taschenlampe zu bauen, selbst mit externer Energieversorgung.
Re multimillionen Lichtjahre Reichweite Raumjäger-das sind die Risszeichner/Datenblattler. Die bauen in einen Jäger durchaus auch mal ein Septim-Parallelspur-Triebwerk ein. Was daß bringen soll weiß ich auch nicht so genau aber die Hälfte von dem Zeug aus den RZs/DBs taucht in der Serie eh nie auf.
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Batman » 11. August 2017, 00:48

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Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Bei einem kugelförmigen Feld spielt die Position des Aggregats im Schiff eine Rolle.
Kann das Feld "verzerrt" werden, schwindet dieser Faktor, jedoch bedarf es zusätzliche Energie das Feld zu formen.

Das kann ein so großes Problem nicht sein, siehe die ANDROTEST-Baureihe und die Zusatztriebwerke im MdI-Zyklus. Außerdem haben die post-HI Schiffe die HAWKs schon mall ganz gern nahe der Außenwand zwecks leichterem Austausch. Die einzigen Schiffe die den Linearantrieb auch nur näherungsweise in der Schiffsmitte hatten waren Zengerle's Raußreißer und da schaudert's mich darüber nachzudenken wie man die austauschen soll. Wurden die Schiffe nach Ablauf der Kalup-Lebensdauer weggeschmissen oder was?
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 06:24

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Fartuloon der Ältere hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Hallo
Ich denke das Problem liegt an der Energie...
Wenn ich ein Feld verdoppeln muss, dann steigt der Energie-Verbrauch quadratisch an...
Somit liegt der Knackpunkt am Energie-Lieferanten.

Nehmen wir einfach an, wir haetten einen Linear Antrieb der keinerlei Verluste haette also einen Wirkfaktor von 100%.

Dann koennte man den Linear Antrieb entweder in einen Moskito Jet einbauen oder in die RAS, bei gleicher Groesse...
Man muessste nur den passenden Energie Lieferanten einbauen... der den unterschiedlichen Energiebedarf abdeckt.
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Mehr Energie: Dickere Leiter?!
und ich würde auch sagen: grundsätzlich größerer Verschleiß der Komponenten


Im Prinzip ja.
Verschleiss ist eigentlich nur dann vorhanden wenn mein Wirkleistungsfaktor nicht 100% ist. Dies heisst wenn ich in der Lage bin alle Energie zu 100 Prozent wandeln kann. Ich erinnere nur an die Energiehaltungs Gesetze..
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 06:39

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Batman hat geschrieben:Das funktioniert ja nicht mal im richtigen Leben. Viel Spaß bei dem Versuch eine 20KW Taschenlampe zu bauen, selbst mit externer Energieversorgung.
Re multimillionen Lichtjahre Reichweite Raumjäger-das sind die Risszeichner/Datenblattler. Die bauen in einen Jäger durchaus auch mal ein Septim-Parallelspur-Triebwerk ein. Was daß bringen soll weiß ich auch nicht so genau aber die Hälfte von dem Zeug aus den RZs/DBs taucht in der Serie eh nie auf.


Hallo warum nicht...

Man muss sich nur die als Beispiel die Gluehbirne anschauen.
Eine herkoemmliche Gluehbirene mit einer Leistung von 20 Watt hat nur eine Lebensdauer von 1000 Stunden und eine Wirkleistung von ca. 20%
Die Halogen Birne... von 20Watt hat eine Lebensdauer von 2000 Stunden und eine Wirkleistung von ca. 25%
Die heutigen LED Lampen von 20 Watt haben eine Lebensdauer von ca. 25000 Stunden und eine Wirkleistung von ca. 80%

Alles was nicht Wirkleistung hat, wird in Verlustleistung angegeben, meistens in Form von Waerme.
Und eine Taschenlampe von 20KW ist nicht abwegig. Ob man diese Braucht ist eine andere Sache.
Hast du schon mal gesehen wie gross ein 20KW Laser in Wirklichkeit ist? Ueber die dazu notwendige Batterie um das Ding zu betreiben, brauchen wir nicht diskutieren.

Und dann sollten wir die Supraleitung nicht vergessen.

Trotz aller SiFi, es ist mehr machbar im realen wie man glaubt
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 07:15

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Batman hat geschrieben:
Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Bei einem kugelförmigen Feld spielt die Position des Aggregats im Schiff eine Rolle.
Kann das Feld "verzerrt" werden, schwindet dieser Faktor, jedoch bedarf es zusätzliche Energie das Feld zu formen.

Das kann ein so großes Problem nicht sein, siehe die ANDROTEST-Baureihe und die Zusatztriebwerke im MdI-Zyklus. Außerdem haben die post-HI Schiffe die HAWKs schon mall ganz gern nahe der Außenwand zwecks leichterem Austausch. Die einzigen Schiffe die den Linearantrieb auch nur näherungsweise in der Schiffsmitte hatten waren Zengerle's Raußreißer und da schaudert's mich darüber nachzudenken wie man die austauschen soll. Wurden die Schiffe nach Ablauf der Kalup-Lebensdauer weggeschmissen oder was?


Sagen wir mal so, wenn ich das Feld formen muss, muss das Aggregat eine neue Komponente hinzu bekommen oder man verwendet zwei synchronisierte Generator... Das mit dem Mehraufwand ist OK

Zu den Kalups: Ich kann mir vorstellen das man diese in Bloecke zerlegen kann (wie ein Automotor) und dann nur das fehlerhafte Teil austauscht.
Was natuerlich Zeit braucht. So hoppla hopp austauschen geht sicher nicht.

Bei den Androtest ging es nur schnelligkeit
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 07:45

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George hat geschrieben:Ganz verrückt wird es, wenn man bedenkt, dass Siganesen sogar Lineartriebwerke in ein Meter große Raumschiffe verbauen:

http://www.pr-materiequelle.de/riss/risszeichnung/r487.htm

Das könnte man sich glatt auf den Rücken schnallen und durch die halbe Galaxis jetten. :D



Da gebe ich im Prinzip recht. Auch wenn man annimmt das Siganesen um Faktor 10 bessere Feinarbeit leisten koennen aufgrund Ihres um Faktor 10 kleineren Groesse. (Vielleicht hilft da die Natur heranzuziehen, wenn man umrechnet was eine kleine Ameise anheben kann in relation zum Menschen).
Irgendwann wird es an der makro atomaren Struktur scheitern...

Aber einfach mal linear gerechnet... das 1m Schiffchen der Siganesen wuerde eigentlich einem 100m Raumer entsprechen...

Die Idee ist aber nicht schlecht, Kampfanzug mit Lineartriebwerk. Muss ich mir merken... ^_^
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Batman hat geschrieben:
Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Bei einem kugelförmigen Feld spielt die Position des Aggregats im Schiff eine Rolle.
Kann das Feld "verzerrt" werden, schwindet dieser Faktor, jedoch bedarf es zusätzliche Energie das Feld zu formen.

Das kann ein so großes Problem nicht sein, siehe die ANDROTEST-Baureihe und die Zusatztriebwerke im MdI-Zyklus. Außerdem haben die post-HI Schiffe die HAWKs schon mall ganz gern nahe der Außenwand zwecks leichterem Austausch. Die einzigen Schiffe die den Linearantrieb auch nur näherungsweise in der Schiffsmitte hatten waren Zengerle's Raußreißer und da schaudert's mich darüber nachzudenken wie man die austauschen soll. Wurden die Schiffe nach Ablauf der Kalup-Lebensdauer weggeschmissen oder was?


Die ANDROTESTs waren ein Schnellschuss, um mit den verfügbaren Mitteln ein Ziel (Andromeda) zu erreichen.
Die nachfolgenden Multi-Typen mit ihren Kompakt-Kalups mussten zu diesem Zeitpunkt schon in der Entwicklung gewesen sein.
Über die Variante des Ein- und Ausbaus kann man bestimmt kontrovers diskutieren.
Nach meiner Ansicht wurde mit der geschilderten und abgebildeten Methode viel Raum im Schiff blockiert.

Die "normalen" Kalups mussten wohl im Schiff zerlegt werden.
Mir ist nichts von so großen Wartungsschächten bekannt; lasse mich aber gern belehren.
Der Einbau eines neuen Aggregats dürfte dann ähnlich verlaufen. Die Folge: Schiff wochenlang in der Werft.
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 13:03

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Man muss eigentlich mit Per Hi und Post Hi Aera kalkulieren.
Ausser dass auf einen einfachen Nenner gebracht der Unterschied darin liegt das der Wirkungsfaktor (also Widerstandsaenderung) einen Grundfaktor darstellt.
Wenn man bereucksichtigt, dass der Trick mit Erhoehung der Hyperraum Impedanz, wohl ein dramaturgischer Eingriff war um auf einen normalen vernuenftigen Boden zu kommen.
Der Unterschied zwischen Kalup / Waringer / Hawk sollte man wie eine Baureihe betrachten. Als Beispiel Golf 1 bis Golf 5...
Und da sollte man sich auch nur auf ein Bauteil beziehen in dem Fall der Motor des Golfs... (Bei gleichem Hubraum und gleicher Funktionsweise z.B Otto Motor). Dann erkennt man sehr schnell, dass im Laufe der Generationen die Leistung erhoeht wurde und der Verbrauch gesenkt)
Die Energie bei Benzin hat sich nicht geaendert = Physikalisch genormt.
Wenn man es so genau betrachtet hat man den Wirkungsfaktor nur verbessert. Dies ging so weit, dass z.B VW beim Dieselmotor nicht mehr in der Lage war, im Winter den Passagier zu heizen und deswegen gezwungen waren da elektrisch nachzuhelfen. (Keine Sorge nicht nur VW)

Man, kann also wirklich hergehen und einen Einheitstyp von Lineartriebwerken zu bauen. Z.b. in einer SJ reicht einer aus, bei der Korvette und dem 100er ebenfalls. Beim 200 muesste ich dann zwei nehmen, die Marsklasse kaeme ebenfalls mit 2 aus.
So koennte man weitermachen und selbst bei der RAS haette man eine Einheitsbaureihe die von der Logistik und Materialbevorratung optimal waere.
Andererseits spricht dafuer doch zwei bis drei typen zu bauen. Leistungsmaessig waere eine Verdoppelung des Materiels eine vervierfachung der Leistung. So dass man in der RAS keine 24 kleine Hawks einbaut, sondern dann drei Grosse.
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Das entspricht in etwa auch meiner Betrachtung.
Ich würde bei der Anzahl der Varianten jedoch noch etwas zulegen.

Von einer Kleinst-SJ bis zur LFT-Box ist viel mehr "Luft drin"
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 18:11

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Stimmt

Es wird ein Eier-Tanz zwischen den verbrochenen Monstroesitaeten und einer vernuenftigen Industrie Loesung zu finden.

Man koennte es mal versuchen ueber eine quadratische Formel zu loesen.
Dazu sollte man den Loesungsansatz von Batmann einsehen koennen...

Oder man nimmt einen fiktiven Wert von etwa 10MWatt /m² nimmt die Oberflaeche des Fahzeuges =20% und ermittelt so den Leistungsbedarf.
Dies natuerlich auf die ganze Palette an bekannten Fahrzeugen
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Muss mal graben.
Irgendwo habe ich eine Tabelle der Raumdiagonalen der bekannten terranischen Raumschiffe.
Mit ca. 10 Prozent Offset kann man den Kugeldurchmesser bestimmen.
Unter der Annahme, dass das Aggregat im Zentrum sitzt.

Für eine dezentrale Positionierung und einem
"Formfaktor" für die Deplatzierung vom Idealpunkt vielleicht nochmals 10 Prozent?

Dann fehlen aber verlässlich Daten über die Energieabgabe der Reaktoren und Speicher.
Über ein Niederspannungskabel schicke ich auch keine 10 kV
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 21:23

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Hallo also 10KV (Kilo Volt) schicke ich auch nicht ueber ein Niederspannungskabel.
Aber Isolatoren ( in Form eine nichtleitenden Materials) sind kein Problem.
Da gibt es doch auch Materielose Energieleiter... Was auch keine SiFi mehr ist...
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Re: Lineartriebwerksreichweiten

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 21:27

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Wir koennte es uns am Anfang leicht machen...

Wir koennen jeder zeit nachlesen welche Energieausbeute man bei Wasserstoff (als Knallgas) erhaelt oder wenn man ein Fusionsrekator mit Wasserstoff betreibt. Diese Energien sind auch heutzutage bekannt...
Denn Rest verschieben wir ins Sifi.
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