Raumflug und fremdartige Biotope

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Fartuloon der Ältere
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In vielen Romanen habe ich davon gelesen, dass es für die Besatzungen von Raumschiffen entweder völlig ungefährlich oder sehr gefährlich ist,
einen (fremden) Planeten ohne Schutz zu betreten.
Mit den eventuell sich dort befindlichen Keimen, Viren, Bakterien, etc. kommt die "zeitgenössische" Medizintechnik gut klar.

Doch wie reagiert das Biotop eines Planeten, wenn via Raumflug "Fremdkörper" eindringen.
Müsste nicht jedes gelandete Schiff erst einmal in Quarantäne, "entseucht" werden, bevor sich ein (das Biotop des Planeten) schützender Energieschirm öffnet?
Ist es den Handeltreibenen zuzumuten, Container oder Versandboxen vor dem einladen zu sterilisieren, den Laderaum zu versiegeln, und ...

Können Anhaftungen an einer importierten Maschine und ein paar Fremdgase ein Biotop nachhaltig schädigen?


Ich kann mich dunkel an eine SF-Kurzgeschichte erinnern, bei der Astronauten beim Besuch eines Planeten mit ihrem Müll das einzige, dort entwickelte Lebewesen töten.
Ist schon laaange her, dass ich es gelesen habe. Vielleicht ist mir der Sachverhalt auch nicht mehr so ganz klar in der Erinnerunge.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Könnte was von Asimov oder Silverberg gewesen sein.
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 10. August 2017, 18:43

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Del Hayer
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Hallo
Das Thema ist sicherlich zu beachten.
Klar wird jeder fremde Koerper fuer ein fremdes Biotop zur Gefahr...
Selbst schon auf der Erde ist dies ziemlich problematisch...
Gutes Beispiel sind zum Beispiel die Kaninchen die von Europa nach Australien importiert wurden...
Nun sind die Austalier dazu gezwungen bewusst die Kanninchen zu jagen, weil diese dort keinen natuerlichen Feind haben. Und somit zur Plage werden.
Selbst auf einer Mittelmeer Insel gibt es ein Problem mit importierten Ziegen, da deren natuerlichen Feinde fehlen.
Wer vorwärts kommen will, muss auch rückwärts gehen können

Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Clark Flipper » 10. August 2017, 18:53

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Clark Flipper
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Ein Grund warum Cassini auf den Saturn zum Absturz gebracht wird. Sie soll die Monde nicht kontaminieren.
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Kardec » 10. August 2017, 19:59

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Kardec
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Hab mal einen Artikel von "Xeno-Biologen" :D gelesen, die sich theoretisch mit dem Thema befassen.
Zum Thema Infektion gab es 2 Denkschulen:

a) gefährlich für beide Seiten, da keinerlei evolutionär gewachsene Abwehrmechanismen existieren.

b) Weitgehend harmlos, da das Erbgut chemisch abweichend aufgebaut sei - keine Chance zu Andocken für fremdartige Erbsubstanz.

Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon cc-zeitlos » 10. August 2017, 23:53

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cc-zeitlos
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Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Könnte was von Asimov oder Silverberg gewesen sein.

Ich meine es Silverberg zuordnen zu können, bin mir aber nicht sicher. Müsste mal recherchieren ...


Kardec hat geschrieben:Hab mal einen Artikel von "Xeno-Biologen" :D gelesen, die sich theoretisch mit dem Thema befassen.
Zum Thema Infektion gab es 2 Denkschulen:

a) gefährlich für beide Seiten, da keinerlei evolutionär gewachsene Abwehrmechanismen existieren.

b) Weitgehend harmlos, da das Erbgut chemisch abweichend aufgebaut sei - keine Chance zu Andocken für fremdartige Erbsubstanz.

Ich denke, das sind zwei sehr gute Ansätze für das Thema.

In der Praxis dürfte das wohl nur zu lösen sein, wenn unbekanntes Terrain, also Planeten Raumstationen, Raumschiffe, Container etc. gründlich abgescannt und analysiert werden, bevor jemand seinen Fuss übersetzt. Bei bekanntem Terrain dürfte das Problem wohl keine große Rolle spielen. Ist wie heutige Flugreisen nach Australien. Sie sind ja auch keine Herausforderung mehr. Vor der Besiedlung doch schon eher, was unter anderem die weiter oben schon genannte Kaninchenplage ausgelöst hat.

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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Batman » 11. August 2017, 00:19

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Batman
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Ich denke b) greift weitestgehend bei lebensfeindlichen Planeten. Sicher, wir und die lokale Biosphäre sind füreinander ungefährlich. Ich kann allerdings auch nichts was da wächst oder kreucht und fleucht essen. Sauerstoff und Wasser sind eine Sache, das ist reine Chemie, aber wenn ich nicht bis zum Hitzetod des Universums sämtliche Lebensmittel importieren will muß die lokale Flora/Fauna kompatibel sein (was im Perryversum standardmäßig* der Fall zu sein scheint), was uns zu a) bringt.

*zumindest für besiedelte Planeten. Ich weiß das es Albtraumplaneten ohne Ende gibt sowie biologische Differenzen zwischen den Spezies' (ich denke Maahk-Planeten haven von lemuriden Krannkeitserregern wenig zu befürchten) aber ich denke wir reden hier von Planeten auf denen die besuchende Besatzung längerfristig existieren kann
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Fartuloon der Ältere
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Batman hat geschrieben:Ich denke b) greift weitestgehend bei lebensfeindlichen Planeten. Sicher, wir und die lokale Biosphäre sind füreinander ungefährlich. Ich kann allerdings auch nichts was da wächst oder kreucht und fleucht essen. Sauerstoff und Wasser sind eine Sache, das ist reine Chemie, aber wenn ich nicht bis zum Hitzetod des Universums sämtliche Lebensmittel importieren will muß die lokale Flora/Fauna kompatibel sein (was im Perryversum standardmäßig* der Fall zu sein scheint), was uns zu a) bringt.

*zumindest für besiedelte Planeten. Ich weiß das es Albtraumplaneten ohne Ende gibt sowie biologische Differenzen zwischen den Spezies' (ich denke Maahk-Planeten haven von lemuriden Krannkeitserregern wenig zu befürchten) aber ich denke wir reden hier von Planeten auf denen die besuchende Besatzung längerfristig existieren kann


Da wäre ich mir nicht so sicher.
Wir kennen jetzt schon anaerobe Baktierien.
Die hätten da, bezogen auf den Sauerstoff, keine Probleme.
Bleibt die Temperatur - Druck lasse ich mal außen vor
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 11. August 2017, 16:43

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Bin der Meinung A und B = A minus B
Moeglichkeiten gibt es sicherlich viele. Es kann durchaus sein wie gesagt dass nichts passiert weil inkompatible, oder fuehrt zu einer Ueberreaktion.

Gerade Bakterien und Viren sind wahre Ueberlebenskuenstler plus ihrer ausgepraegten Faehigkeit sich anzupassen. Es wird sicherlich eine Menge Ueberraschungen geben koennen.

Betrachtet man den Menschen: Dann kann man sagen so ziemlich jedes Element das auf der Erde vorkommt findet man im Koerper. Aber seltsamerweise, ist Aluminum fuer den menschlichen Koerper giftig. Es fuehrt nach neuen Studien mit als Ursache zum Altzheimer.
Und trotzdem packen wir Lebensmittel in Alufolie.
Oder es gibt Lebewesen auf der Erde die Kupfer anstelle von Eisen fuer den Sauerstofftransport im Koeper verwenden.
Alleine dies Vielfalt auf der Erde und auch mit dem bekannten Hintergrund, dass die Artenvielfalt viel groesser war und es historische Ereignisse gab bei der fast 80% der Artenvielfalt ausgerottet wurde
Deswegen kann man sich wahrscheinlich nicht festlegen wie oder was sein wuerde, wenn man ein Biotop konterminiert.

Ich wuerde es fuer eine soziale Ader halten und auch fuer unsere Pflicht, dass wir andere Biotope nicht verseuchen. Sollte eigentlich auch unsere Verantwortung sein
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon cc-zeitlos » 12. August 2017, 00:03

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Bei allem, was wir tun, sollten wir den gesunden Menschenverstand walten lassen. Und irgendwo sind Grenzen, an denen man eine Entscheidung treffen muss, sonst gibt es kein Vorankommen.
Fremde Biotope zu verseuchen ist genauso übel, wie fremdes Material unseren Lebensraum kontaminieren könnte. Also sind unsere klugen Köpfe gefordert, hier das Beste für alle Seiten in der Praxis umzusetzen.

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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 12. August 2017, 09:28

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Ich denke es liegt nicht an den klugen Koepfen, sondern an der persoenlichen Vernunft.
Wie oft wird achtlos ein Papier auf die Strasse geworfen, oder man faehrt die 100m zum Supermarkt mit dem Auto...
Es faengt im kleinen an...
Ich behaupte mal ganz frech, wer achtlos ein Papier wegwirft, der tut es auch wenn er einen fremden Planeten betritt. Die klugen Koepfe koennen nur darauf aufmerksam machen, aber das passende Verhalten liegt in der eigenen Macht.
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon cc-zeitlos » 12. August 2017, 16:41

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Dass das Denken schon im Kleinen anfängt, da stimme ich völlig mit Dir überein.

Die klugen Leute geben also die Richtung vor, die Besatzungen auf fernen Planeten müssen sich dann nach bestem Menschenverstand danach richten.

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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 12. August 2017, 18:48

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Es ist wie mit dem Umgang mit Menschen.
Gehe ich vernuenftig mit Ihnen um und respektiere diese, ist meistens alles Gut.
Ich kann mich aber auch nicht auf die Anderen verlassen. Will ich etwas schuetzen und erhalten dann muss ich freiwillig meinen Beitrag leisten.

Ob kluge Leute immer kluge Richtungen aufzeigen, das weiss ich nicht. Ich kenn keine Klugen Leute, von denen ich behaupten kann sie setzen ihre Klugheit fuer das wohl des Anderen ein.
Auf fremden Planeten keine Seuche zu verursachen, denke ich ist ueberwiegend davon gegeben, ob der Mensch sich seiner Umwelt bewusst ist, diese im Prinzip liebt und respektiert. Nur dann kommt man auch auf die Idee, was richte ich an wenn ich ohne besondere Vorkehrungen in ein fremdes Biotop eindringe.
Wie erwaehnt, selbst Mutter Erde besteht aus vielen Biotopen, die man Ruecksichtslos entweder ausbeutet, oder als Tourismus Artikel nach Hause schleppt. Alleine wenn ich mir das Verhalten von Touristen anschaue, wie sie sich in Fremden Landen verhalten, dann bin ich eigentlich ganz froh, dass wir noch nicht zum naechsten Planeten fliegen koennen der in ein wahrscheinlichen Biosphaere liegt, die Leben hervorbringen kann.

In meine Augen ist die Gesamtheit der Erde dafuer noch nicht bereit.
Ich glaube fuer eine weitlaeufige Raumfahrt sollte ein hohes ethisches und soziales Bewusstsein vorhanden sein
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Fand und sah die Tage ein Video, das mein Szenario in etwa widergibt
http://www.imdb.com/title/tt5442430/

Eine Probe wird untersucht und eine Lebensform entdeckt.
Die Wissenschaftler fangen an zu experimentieren, ...
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon cc-zeitlos » 14. August 2017, 22:55

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Kenne den Trailer auch.

Zeigt deutlich, welche fatalen Folgen ein zu forsches Forschen nach sich ziehen kann.

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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 15. August 2017, 09:37

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cc-zeitlos hat geschrieben:Kenne den Trailer auch.

Zeigt deutlich, welche fatalen Folgen ein zu forsches Forschen nach sich ziehen kann.



Da stimme ich auch vollkommen zu. Wobei man vielleicht auch den Hintergrund hinzuziehen sollte.
War es Unbedarftheit oder nur Neugier.
Es gibt auch Moeglichkeiten dass das Militaer oder sonstige Profitsucht dahinter steht.

Fakt ist, auf der Erde haben wir drei verschiedene Grundgattungen. Die bekannteste sind Flora und Fauna. Die weniger bewusste sind die Pilze, die eine eigene Biologische Gruppe sind.
Im Normalfall sollte man denken es gibt da keine Vermischung. Aber da irrt man sich. Die Flechten sind so eine typische Mischung (hybride) aus Flora und Pilzen. Und das gibt es sicherlich noch viele falsche Annahmen.
Die Korallen sind eigentlich der Fauna zuzuordnen.
Allein dass es hier auf dem Biotop Erde, Vermischungen gibt laesst die Wahrscheinlichkeit ansteigen... das fremde Biotopmasse mit einem anderen fremden Biotop zu Vermischungen fuehren kann, die unter Umstaenden das 'Aus' eines Biotops bedeuten koennen.
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 15. August 2017, 12:26

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Auch wenn ich kein Freund von Manipulationen aller Art bin.

Habe ich gegen eine natuerliche Veraenderung eigentlich keine Einwaende, auch wenn man dies als Mutation bezeichnet.
Nur wenn der Mensch sich da einbringt wird es hoechstgefaehrlich
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 15. August 2017, 14:20

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Fartuloon der Ältere hat geschrieben:
Batman hat geschrieben:Ich denke b) greift weitestgehend bei lebensfeindlichen Planeten. Sicher, wir und die lokale Biosphäre sind füreinander ungefährlich. Ich kann allerdings auch nichts was da wächst oder kreucht und fleucht essen. Sauerstoff und Wasser sind eine Sache, das ist reine Chemie, aber wenn ich nicht bis zum Hitzetod des Universums sämtliche Lebensmittel importieren will muß die lokale Flora/Fauna kompatibel sein (was im Perryversum standardmäßig* der Fall zu sein scheint), was uns zu a) bringt.

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Kannst du ruhig mit einbeziehen....

Viren sind auch Weltraumbestaendig, wenn auch in Sporenform
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 15. August 2017, 16:25

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Gabe es nicht irgendwo in den 300er einen Planeten der sich gegen die Wasser Entnahme gewehrt hat.
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Moonbiker » 15. August 2017, 16:42

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Del Hayer hat geschrieben:Gabe es nicht irgendwo in den 300er einen Planeten der sich gegen die Wasser Entnahme gewehrt hat.

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Ei ... A4uft_Amok

Günther

Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 15. August 2017, 17:33

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Vielen dank fuer die Infos zu Clearwater III.

Aber ist dies nicht auch ein gutes Beispiel dass sich die Autoren auch mit solchen Dingen beschaeftigen
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon cc-zeitlos » 16. August 2017, 22:56

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Ich denke mal, die Autoren beschäftigen sich mit vielerlei Dingen. Das gab es ja nicht nur bei PR. Auch in der Weltraumarzt-Serie von Murray Leinster gab es solche Themenbereiche. Es ist schon phantastisch, welche Bandbreite die SciFi abdecken kann ...

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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 26. September 2017, 21:49

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Nun das steckt ja schon im Wort Science Fiction. Eigentlich gibt es da keine Grenzen, so wie im Universum
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon cc-zeitlos » 26. September 2017, 22:55

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Ich kenne ein Sachbuch von Isaac Asimov, das nennt sich "Weltall ohne Grenzen". Ist zwar schon bisschen älter, aber hat mir das grenzenlose Weltall mit all seinen Facetten eröffnet. Deshalb gibt es auch eine gleichnamige Geschichte von mir. :D

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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Del Hayer » 27. September 2017, 06:44

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Interessant, da bin ich mal gespannt. Vielleicht wie ein Flitzebogen.
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Re: Raumflug und fremdartige Biotope

Beitragvon Teumessia » 28. September 2017, 16:37

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Auch ein Grund warum man die Finger von Zeitreisen lassen sollte. Dem Imunsystem unserer Vorfahren fehlt einiges um mit für uns normalen Erregern klarzukommen. Und wir könnten eventuell mit den Erregern der Zukunft Probleme haben.

"Der Reisende besuchte ein Dorf und eine Stadt nach der anderen und wo immer er hinging, folgte ihm der Tod."

"Woran ist der Zeitreisende aus der Vergangenheit gestorben?"
"An unserer Breitbandimpfung."
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