Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Technik, Galaxien, Welten, Völker, SIs und andere Wunder...
Forumsregeln
Link

Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Yman » 29. August 2017, 14:20

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 804
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Was ich nie verstanden habe, sind diese irrsinnig hohen Beschleunigungswerte von ein paar 100 km pro sekundequadrat. Ich weiß nicht, wofür KHS das gebraucht hat, vielleicht für Wettrennen von der Erde zur Dschungel-Venus, hin und zurück in weniger als 2 Stunden. Und was Kurt Mahr dazu gesagt oder gedacht hat. :rolleyes:

Holger Logemann hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:weiß jemand den Rekord in der PR-Serie für die Strecke von der Erde zum Mond? Ist da mal ne Lightning-Jet von der Erde gestartet und in Rekordzeit zum Mond geflogen und gelandet?

Möglicherweise in den ersten Heften als der Landeplatz der STARDUST unter Trommelfeuer stand und Crest Thora mit der späteren GOOD HOPE zu Hilfe rief.

Zu kaum einem späteren Zeitpunkt dürfte der Raumverkehr so dünn, und dem Piloten entstehender Flurschaden so egal gewesen sein.


Zur Zeit der Terra-Patroullie vielleicht noch mal, aber kann stimmen. Gut gedacht. Bei einer Beschleunigung von 500 km/s², keine Ahnung, ob Thoras Mühle das 1971 geschafft hat, wäre sie damit in nur einer Minute vom Mond zur Erde geflogen. Steht das so im Roman? Hat KHS das wirklich so gewollt?
Benutzeravatar
Offline
Langschläfer
Kosmokrat
Beiträge: 9280
Registriert: 25. Juni 2012, 21:34
Wohnort: Mozarthausen
Andererseits braucht man hohe Werte, wenn man zwischen den Transitionen (oder Linearetappen) nicht ewig in irgend einem Sonnensystem rumhängen will. Die Antriebe funktionieren zwar alle auch "aus dem Stand" (gibt ein paar Beispiele dafür), aber als "Minimalgeschwindigkeit" wurden ja immer recht gute Prozentwerte von c genannt. Sonst wurde bein Transitieren das folgende Kopfweh... schlimmer als nach jeder Sauftour auf dem Mars.
Und "je schneller, desto besser fürs Triebwerk" gab es iirc auch mal als Regel. Also hoch auf 75%, auch wenn es schon bei 50% problemlos geht. Spart Abnutzung.

150.000 km/s sind bei 500 km/s² immerhin 300 s (ohne relativistische Korrekturen), also 5 Minuten.
450 s auf 75% c, also 7:30 min.
Bei 10 m/s braucht man da etwas länger - 4.167 Stunden, also knapp unter einem halben Jahr, für 50%.
(173,6 Tage).

Irgendwo dazwischen wäre mir auch lieber. Wo sind wir jetzt im Moment, 300 km/s² oder so?
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
Benutzeravatar
Offline
Pan Greystat
Terraner
Beiträge: 1458
Registriert: 17. Januar 2013, 19:10
Wohnort: Rostock
Langschläfer hat geschrieben:Andererseits braucht man hohe Werte, wenn man zwischen den Transitionen (oder Linearetappen) nicht ewig in irgend einem Sonnensystem rumhängen will. Die Antriebe funktionieren zwar alle auch "aus dem Stand" (gibt ein paar Beispiele dafür), aber als "Minimalgeschwindigkeit" wurden ja immer recht gute Prozentwerte von c genannt. Sonst wurde bein Transitieren das folgende Kopfweh... schlimmer als nach jeder Sauftour auf dem Mars.
Und "je schneller, desto besser fürs Triebwerk" gab es iirc auch mal als Regel. Also hoch auf 75%, auch wenn es schon bei 50% problemlos geht. Spart Abnutzung.

150.000 km/s sind bei 500 km/s² immerhin 300 s (ohne relativistische Korrekturen), also 5 Minuten.
450 s auf 75% c, also 7:30 min.
Bei 10 m/s braucht man da etwas länger - 4.167 Stunden, also knapp unter einem halben Jahr, für 50%.
(173,6 Tage).

Irgendwo dazwischen wäre mir auch lieber. Wo sind wir jetzt im Moment, 300 km/s² oder so?


:st:

Muss man nicht mehr viel zu sagen.
Ganz am Anfang sind es viele Minuten gewesen bis ein Schiff in die Transition gehen konnte ohne Russisches Roulett zu spielen und dann wurden es immer weniger um diesen Berümten "In letzter Sekunde" momente am Stück zu erzeugen.
Man stelle sich das im Roman vor " Verdammt wir halten diesen Beschuss nur noch 72 Stunden und 40 Minuten aus aber in 73 Stunden kommen wir erst in den Linearraum. " da is die Spannung weg und man müsste sich Kreativere Lösungen einfallen lassen
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Yman » 29. August 2017, 18:12

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 804
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Langschläfer hat geschrieben:150.000 km/s sind bei 500 km/s² immerhin 300 s (ohne relativistische Korrekturen), also 5 Minuten.
450 s auf 75% c, also 7:30 min.
Bei 10 m/s braucht man da etwas länger - 4.167 Stunden, also knapp unter einem halben Jahr, für 50%.
(173,6 Tage).

Irgendwo dazwischen wäre mir auch lieber. Wo sind wir jetzt im Moment, 300 km/s² oder so?


Kann sein. Warum haben KHS damals nicht 10 km/s² gereicht? Warum müssen Raumschiffe überhaupt auf halbe Lichtgeschwindigkeit kommen? Warum reichen nicht 5 % LG um transitieren zu können? Bei 10 km/s² Beschleunigung würde man auch nach nur 25 Minuten schon 5 % LG erreichen.

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Moonbiker » 29. August 2017, 18:45

Benutzeravatar
Offline
Moonbiker
Hüter des Lichts
Beiträge: 26100
Registriert: 25. Juni 2012, 19:34
Wohnort: Meinerzhagen
Warum Warp 9?
Warp 8 hätte doch auch gereicht. ;) ;)
Übrigens spielten die Raumschiffe in der ZBV Serie schon in der gleichen Leistungsklasse.
Weniger durfte es in der PR Serie dann wohl nicht sein.

Günther

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Yman » 29. August 2017, 20:50

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 804
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Es gab doch auch damals schon technische Datenblätter, und da müsste es auch Begründungen geben, in der Art von die PR-Serie braucht Raumschiffe, die in zehn Minuten auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, weil nur dann ...

Vielleicht wird es auch mal in einem PR-Computer erklärt. Ansonsten wirkt es einfach nur sehr dumm und unüberlegt eingeführt von jemanden, der sich an vollkommen absurden Zahlenwerten berauscht hat.

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Batman » 29. August 2017, 21:04

Benutzeravatar
Offline
Batman
Plophoser
Beiträge: 370
Registriert: 23. Februar 2016, 01:44
Wohnort: Gotham City
Wenn ich mich recht entsinne wurde damals die Lichtgeschwindigkeit als so eine Art Fluchtgeschwindigkeit des Realraums hehandelt, je näher man dran war desto einfacher und sicherer war es auf Überlicht zu gehen (wurde von den Heldenschiffen natürlich regelmäßig ignoriert aber das war die Theorie). Und dann will man natürlich nicht das es Stunden dauert bis man da ankommt
'My hamster is getting antsy. If we be adventurers, let us adventure!'
'Ah, nighttime. Good for sneaking up on enemies.'
'Magic is impressive, but now Minsc shall lead. SWORDS FOR EVERYONE!'
'Butt-kicking for goodness!'
'Evil around every corner, careful not to step in any.'
'Make way, evil! I am armed to the teeth and packing a hamster!'
'When the going gets tough, someone hold my rodent!'
Benutzeravatar
Offline
Pan Greystat
Terraner
Beiträge: 1458
Registriert: 17. Januar 2013, 19:10
Wohnort: Rostock
Yman hat geschrieben:Es gab doch auch damals schon technische Datenblätter, und da müsste es auch Begründungen geben, in der Art von die PR-Serie braucht Raumschiffe, die in zehn Minuten auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, weil nur dann ...

Vielleicht wird es auch mal in einem PR-Computer erklärt. Ansonsten wirkt es einfach nur sehr dumm und unüberlegt eingeführt von jemanden, der sich an vollkommen absurden Zahlenwerten berauscht hat.


Das ist echt fies ausgedrückt. Weniger Geschwindigkeit hätte sicher auch gereicht.
Man wollte halt Zeigen das die Primitiven Feuerwerkskörper der Realzeit nur der anfang sind.
Lichtgeschwindigkeit ist die Grenze die man erreichen kann und wir haben sie erreicht.

Besonders weil oft Probleme enstanden sind die den ÜL Flug verhindern. ( War es nicht sogar ne Zeitlang gefährlich Transitionsantriebe im inneren Sonnensystem zu verwenden ? oder war das nur so ein mal ja mal nein )

Und wenn es nur war um das Zielen schwerer zu machen bei Relativistischen Geschwindigkeiten sind damit der Termostrahl nicht hinterher kommt
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.
Benutzeravatar
Offline
Langschläfer
Kosmokrat
Beiträge: 9280
Registriert: 25. Juni 2012, 21:34
Wohnort: Mozarthausen
Man mit hohen Beschleunigungswerten kann man natürlich auch die eigene Position bzw. die Bewegungsrichtung schnell und zufällig ändern.
(Schiff drehen und quer zur Bewegungsrichtung beschleunigen. Oder Schubvektorsteuerungen benutzen. Ablenkfelder für den Schubstrahl wären auch ne Idee.)
Zumindest bei lichtschnellen Waffen und hohen Distanzen kann man so das Zielen ganz schön erschweren.
Hilft natürlich nicht gegen Fiktivtransmitter, Transformwummen, Intervaller und Co in Verbindung mit überlichtschneller Ortung...

Pan Greystat hat geschrieben:War es nicht sogar ne Zeitlang gefährlich Transitionsantriebe im inneren Sonnensystem zu verwenden ? oder war das nur so ein mal ja mal nein

Ja, war es. Ist es glaub ich immer noch. Es gab zwar "Dämpfer", mit denen es ging, aber allgemein musste man sich erst mal etwas weiter weg bewegen, bevor man springen durfte.
Sonst gab es schon mal Erdbeben, Stürme, Weltuntergänge und so.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
Benutzeravatar
Offline
Pan Greystat
Terraner
Beiträge: 1458
Registriert: 17. Januar 2013, 19:10
Wohnort: Rostock
Langschläfer hat geschrieben:Man mit hohen Beschleunigungswerten kann man natürlich auch die eigene Position bzw. die Bewegungsrichtung schnell und zufällig ändern.
(Schiff drehen und quer zur Bewegungsrichtung beschleunigen. Oder Schubvektorsteuerungen benutzen. Ablenkfelder für den Schubstrahl wären auch ne Idee.)
Zumindest bei lichtschnellen Waffen und hohen Distanzen kann man so das Zielen ganz schön erschweren.
Hilft natürlich nicht gegen Fiktivtransmitter, Transformwummen, Intervaller und Co in Verbindung mit überlichtschneller Ortung...

Pan Greystat hat geschrieben:War es nicht sogar ne Zeitlang gefährlich Transitionsantriebe im inneren Sonnensystem zu verwenden ? oder war das nur so ein mal ja mal nein

Ja, war es. Ist es glaub ich immer noch. Es gab zwar "Dämpfer", mit denen es ging, aber allgemein musste man sich erst mal etwas weiter weg bewegen, bevor man springen durfte.
Sonst gab es schon mal Erdbeben, Stürme, Weltuntergänge und so.



Dann sind das gleich 2 . Gründe warum die Geschwindigkeiten eingeführt wurde. Speed gab es vor Transformwaffen und Lineartriebwerk.
Wie soll man erklären" wir haben jetzt den Linearantrieb also beschleunigen wir nur noch mit Ionenstrahltriebwerken also in 10 Jahren auf Schrittgeschwindigkeit*
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Yman » 30. August 2017, 19:23

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 804
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Es ist gut möglich, dass KHS sich dynamische Gefechte mit lichtschnellen Strahlen vorgestellt hat, bei denen die Schiffe auch ohne Hypersprung eine Chance haben sollten, nur mit Impulstriebwerken den Strahlen zu entkommen oder auszuweichen.

Das Konzept des Hypersprungs und den Unsinn mit der Positronik könnte KHS von Asimov übernommen haben. Bei Asimov war es so, dass die durch große Massen, wie z.B. von Sternen, erzeugten Gravitationsfelder Auswirkungen auf den Hyperraum hatten und den Hypersprung störten. Gravitationsfelder hatten im Hyperraum eine abstoßende Wirkung, und die Wahrscheinlichkeit in der Nähe einer großen Masse rematerialisieren zu können, war umgekehrt proportional zur Masse. Da machte es dann handlungstechnisch auch Sinn, die Schiffe stark beschleunigen zu können, um nach der Materialisierung am Rand des Systems schnell ins Innere zu gelangen.

Aber auch wenn KHS von Asimov etwas übernommen hat - mit Clark Darlton als Co-Autor, der die Physik wahrscheinlich kaum beherrscht und vieles durcheinander geschmissen hat, dürfte es schnell Probleme gegeben haben. Kurt Mahr hat vermutlich auch eine Rolle gespielt, aber welche?

Dem Hypersprung wurde dann ja aber auch ziemlich schnell der Linearantrieb als Alternative zur Seite gestellt, das muss ja auch Gründe gehabt haben. Ich weiß nicht, ob es eine Devise von KHS war, die Technik möglichst vielfältig zu machen, oder ob er einfach nur viel experimentiert hat, welche Konzepte sich am besten für bestimmte Geschichten eignen.

Was für mich auch noch ungeklärt ist, ist, inwiefern KHS und Mahr in Konkurrenz zueinander standen. Mahr schätze ich als sehr viel kompetenter ein als KHS. Aber offenbar war KM auch sehr anpassungsfähig, und es war ihm wichtiger spannende Geschichten zu schreiben als eine korrekte fiktive Technik zu entwickeln. Transmitter z.B. waren ihm ein Greuel, habe ich mal gelesen, Teleportation und Hypersprung dürften ihm dann auch nicht sonderlich gefallen haben.

Weiß jemand etwas über das Verhältnis zwischen KHS und KM?

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon halut » 10. Oktober 2017, 18:01

Benutzeravatar
Offline
halut
Oxtorner
Beiträge: 583
Registriert: 25. Juni 2012, 21:59
Yman hat geschrieben:Bei Asimov war es so, dass die durch große Massen, wie z.B. von Sternen, erzeugten Gravitationsfelder Auswirkungen auf den Hyperraum hatten und den Hypersprung störten.

Dazu brauchte man nicht Asimov, Einstein reichte.

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon halut » 10. Oktober 2017, 18:30

Benutzeravatar
Offline
halut
Oxtorner
Beiträge: 583
Registriert: 25. Juni 2012, 21:59
Yman hat geschrieben:Was ich nie verstanden habe, sind diese irrsinnig hohen Beschleunigungswerte von ein paar 100 km pro sekundequadrat. Ich weiß nicht, wofür KHS das gebraucht hat,

Siehe die Zahl im Kontext der Zeit. die 1930er und 1950er waren geprägt von ständig neuen Rekorden. Höher, weiter, stärker, …

Entsprechend musste dies auch für eine weit fortgeschrittene Technik gelten. Während „aktuelle“ Maschinen (Flugzeuge, Raketen) der Menschheit mit zweistelligen Metern pro Sekunde zum Quadrat beschleunigen konnten, schafften die Arkoniden dreistellige Kilometer pro Sekunde zum Quadrat. Es ist bei beiden Werten einfach eine Schippe oben drauf.

KHS hat sich bei seinen Erfindungen nie das Leben schwer gemacht, wie man im Werkstattband bei der CREST III sehen kann. So entspricht die Masse dem Kugelvolumen ohne Ringwulst mit der Dichte 1000kgm-3. Auch die anderen Zahlen hat er so abgeleitet, wenn er auch – äh – Schwierigkeiten mit dem Komma hatte :devil:

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Arthur Dent » 10. Oktober 2017, 19:34

Benutzeravatar
Offline
Arthur Dent
Terraner
Beiträge: 1172
Registriert: 27. Juni 2012, 14:52
Ich habe vor kurzen nochmal Band 650 in die Hand genommen. Als Perry und Co. an Bord des larischen SVE-Raumers gehen, beschleunigt der mit über 2000 km/sec zum Quadrat.

Re: Warum so hohe Beschleunigungswerte?

Beitragvon Truktan » 15. Oktober 2017, 20:20

Offline
Truktan
Plophoser
Beiträge: 439
Registriert: 17. September 2015, 21:14
Ich habe mal ein wenig die allerersten Bände durchgeschaut und auf die Zahlen geachtet. Zunächst war da von Beschleunigungen im Bereich von "500g", mithin 5 km/sec2 für die arkonidischen Raumfahrzeuge die Rede. Das wäre ja schon ein beeindruckender Wert. Aber dann ab den Heften 8 und 9 (von W.W.Shols und K.H.Scheer) schnellte das plötzlich auf "500 km/sec2" nach oben, also 50.000 g. Ob man sich da vertan hatte und ein wenig zwischen "g" und "km/sec2" durcheinander geraten war?! Jedenfalls blieb es dann bei dem hohen Wert, der den Standard für Sublichtbeschleunigung der Raumschiffe im Perryversum setzte.

Auf der realen Erde hält - glaube ich - immer noch die amerikanische Abfangrakete "Sprint" den Rekord; sie kann immerhin mit ca 100g beschleunigen, wenn sie erstmal ein Stückchen von der Startrampe weg ist:

https://www.youtube.com/watch?v=kvZGaMt7UgQ

Zurück zu PERRY RHODAN-Universum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste