Raumschiff Dienstzeit

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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Batman » 10. Dezember 2017, 22:35

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Batman
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Perry war alle naselang auf Schiffen unterwegs die nicht CREST hiessen und zumindest die CREST II blieb unter ihrem ursprünglichem Namen weiter in Betrieb nachdem die CREST III im Spiel war. Ich denke wir können guten Gewissens davon ausgehen das es sich dabei tatsächlich um den Schiffsnamen handelt. Und das durchnumerieren ist vielleicht nicht besonders kreativ aber es funktioniert. Und immerhin weiß man sofort um welche CREST es sich handelt. Bei der US-Marine/ der Sternenflotte muß ich erst mal die Schiffskennzeichnung auseinandersortieren.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 11. Dezember 2017, 08:34

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Del Hayer
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Vielleicht sollte man bedenken, das die Raumschiffe nicht nur Namen hatten, sondern auch noch Ihre Typen und Serien Nummer.

Apropos Enterprise: Wenn ich mich noch richtig erinnere dann hatten diese wohl nur den Namen Enterprise. Dabei stand der Name niemals auf dem Rumpf, aber unterschiedliche Nummern.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Rainer Nagel » 12. Dezember 2017, 10:22

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Rainer Nagel
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Pan Greystat hat geschrieben:War das die INTERSOLAR die an Bully abgetreten wurde ?

Wär halt interessant zu wissen ob PERRYs Flaggschiff damals halt immer CREST hies ^^ Atlan hat sie schlieslich immer IMPERATOR genannt. Das klingt fast wie Air Force One ( Also sowas wie ein Rufname wenn der Präsident bzw der Admin ein Schiff betritt wird es im Rufnamen zur CREST) Dann hat man sich das Einfach gemacht weil das Flaggschiff meist verwendet wird.


Ja, das war die INTERSOLAR. Das neue Flaggschiff war die MARCO POLO (siehe PR 450). Irgendwann zwischen 2909 und 3429 wurde die letzte CREST durch ein Schiff mit einem anderen Namen ersetzt. Die INTERSOLAR ist Flaggschiff seit 3429 (siehe die neunte Geschichte im Jubliäumsband 7), über den Vorgänger ist nichts bekannt.

Laut ATLAN 300 ist interessanterweise die INTERSOLAR schon 2648 Flottenflaggschiff, aber das muss ein Autorenfehler sein.

Del Hayer hat geschrieben:Vielleicht sollte man bedenken, das die Raumschiffe nicht nur Namen hatten, sondern auch noch Ihre Typen und Serien Nummer.


Es gab eine sehr gründliche und komplexe Durchnummerierung, die jedes Schiff mit einer individuellen Nummer versieht - sagte zumindest Rainer Castor. Für die Zeit um 1344 liegt mir das System vor; wir haben das für das Rollenspiel seinerzeit im LFT-Quellenband verwendet. Für die Zeit um 1344 NGZ liegt mir das System vor. Es wird im Solaren Imperium nicht anders gewesen sein.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 12. Dezember 2017, 10:40

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So kenne ich das Auch...
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 12. Dezember 2017, 10:46

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Ich denke die Raumschiff Nummer ist gleichzeitig auch die Kennung die ein Raumschiff abstrahlt um sich zu erkennen zu geben bzw zu identifizieren...

Genauso wie bei den Flugzeugen... die heissen nicht LH 1234 (Operationsnummer) sondern ueber ihre Transponder senden diese eine total unabhaengige Nummer, so dass man in Katalog nachschauen kann und Weiss aha, das ist eine BOING 747 gekauft von der Lufthansa

Ich glaube die Amis nennen dies SQUAT Nummer, wenn ich mich nicht irre. Dies ist dann so aehnlich wie die MAC-Adresse bei Geraeten, die einmalig ist...
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 15. Dezember 2017, 09:54

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Andererseits sollte man solche teuren Raumschiffe eigentlich fuer die Ewigkeit bauen...

Ich setze da mal 1000J an. Dass da mal ein paar zu Schrott geflogen oder geschossen werden muss man in Kauf nehmen.
Wobei man die geschrotteten Raumer wieder dem Recycling zufuehren sollte und nicht einfach auf einer Raumschiff-Muellhalde verklappen.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Paladin » 15. Dezember 2017, 16:37

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Del Hayer hat geschrieben:Andererseits sollte man solche teuren Raumschiffe eigentlich fuer die Ewigkeit bauen...

Ich setze da mal 1000J an. Dass da mal ein paar zu Schrott geflogen oder geschossen werden muss man in Kauf nehmen.
Wobei man die geschrotteten Raumer wieder dem Recycling zufuehren sollte und nicht einfach auf einer Raumschiff-Muellhalde verklappen.



Grundsätzlich stimme ich dir zu aber 1000 Jahre?
Das ist selbst wenn man ne eventuelle zivile nach Nutzung mit einrechnet zu viel. In dieser Zeitspanne werden die verbauten Technologien zum Teil komplett ersetzt wenn nicht sogar Ausgemustert. Der Aufwand ein so altes Schiff immer aktuell zu halten wird irgendwann unwirtschaftlich.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Holger Logemann » 15. Dezember 2017, 19:46

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Del Hayer hat geschrieben:Wobei man die geschrotteten Raumer wieder dem Recycling zufuehren sollte und nicht einfach auf einer Raumschiff-Muellhalde verklappen.

Ich vermute die Schiffe landen auf den Friedhöfen weil ein Recycling nicht möglich ist. Zumindestens nicht solange die Hyperbarieaufladung (Strukturverdichtung) über ihre Halbwertszeit soweit abgeklungen und aus Arkonit/Terkonit wieder Eisenplast geworden ist.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Holger Logemann » 15. Dezember 2017, 19:48

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Del Hayer hat geschrieben:Apropos Enterprise: Wenn ich mich noch richtig erinnere dann hatten diese wohl nur den Namen Enterprise. Dabei stand der Name niemals auf dem Rumpf, aber unterschiedliche Nummern.
Der Schiffsname steht auf der Oberseite der Untertassensektion.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 16. Dezember 2017, 07:39

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Holger Logemann hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Wobei man die geschrotteten Raumer wieder dem Recycling zufuehren sollte und nicht einfach auf einer Raumschiff-Muellhalde verklappen.

Ich vermute die Schiffe landen auf den Friedhöfen weil ein Recycling nicht möglich ist. Zumindestens nicht solange die Hyperbarieaufladung (Strukturverdichtung) über ihre Halbwertszeit soweit abgeklungen und aus Arkonit/Terkonit wieder Eisenplast geworden ist.


Na dann nimmt man halt einen Desintegrator, zerstaubt das Teil in seine Molekular bzw Atomar Bestandteile, saugt diese diese ab. Somit hat man schon wieder neues Basis Material.
Ich denke mal wenn ich in der Lage bin eine Strukturverdichtung durchzufuehren, dann kenne ich auch Wege dies rueckgaengig zu machen.
Da wuerde die Aussage zu interpretieren sein , dass ich einen Raumer mit Strukturverdichtung nicht reparieren kann, weil ich die Halbwertszeit abwarten muss.

Zuletzt geändert von Del Hayer am 16. Dezember 2017, 07:58, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 16. Dezember 2017, 07:50

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Paladin hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Andererseits sollte man solche teuren Raumschiffe eigentlich fuer die Ewigkeit bauen...


Grundsätzlich stimme ich dir zu aber 1000 Jahre?
Das ist selbst wenn man ne eventuelle zivile nach Nutzung mit einrechnet zu viel. In dieser Zeitspanne werden die verbauten Technologien zum Teil komplett ersetzt wenn nicht sogar Ausgemustert. Der Aufwand ein so altes Schiff immer aktuell zu halten wird irgendwann unwirtschaftlich.


Bei vernuenftiger Planung sehe ich darin keine Probleme. Alte Technik raus, neue Rein.. Auch wenn das Teil eine Beule hat, Segment raus und neues Segment rein.

Ich ziehe da gerne Querverweise zur KFZ- Technik... Das Problem liegt doch meistens beim Hersteller.

z.B Mercedes oder BMW kalkulieren fuer ein Automatik Getriebe eine MTBF (Mean Time to be Failed) von 170.000Km. Mit nur wenig aufwand und geringen Mehrkosten waeren locker 500.000 drin.
Aber man macht es nicht, weil man lieber in 7 Jahren wieder ein Auto verkaufen will. Es ist bei vielen Dingen so. Man koennte die Lebensdauer locker 3fach oder 4fach erhoehen, und die Kosten wuerden nicht mal mit mehr als 5% zu Buche schlagen.

Bei einem Raumschiff muss er sicherlich so sein... denn wer will schon unterwegs aussteigen und nach Hause schieben... Also ich nich da waere es mir dann nicht nur zu kalt.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 16. Dezember 2017, 08:01

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Holger Logemann hat geschrieben:
Del Hayer hat geschrieben:Apropos Enterprise: Wenn ich mich noch richtig erinnere dann hatten diese wohl nur den Namen Enterprise. Dabei stand der Name niemals auf dem Rumpf, aber unterschiedliche Nummern.
Der Schiffsname steht auf der Oberseite der Untertassensektion.


Danke fuer die Info, werde mir das mal genauer anschauen.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Holger Logemann » 16. Dezember 2017, 09:24

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Del Hayer hat geschrieben:Na dann nimmt man halt einen Desintegrator, zerstaubt das Teil in seine Molekular bzw Atomar Bestandteile, saugt diese diese ab. Somit hat man schon wieder neues Basis Material.

Mit der Hyperbarieaufladung wird das Material auch wiederstandsfähiger gegenüber Desintegratorbeschuss. Den Kernkoponenten des VARIO-500 (SAC) war mit Handdesintegratoren gar nicht bei zu kommen, ich glaube zu Kennos Vollprothese gab es ähnliche Aussagen. Kristallfeldintensivierung hat den gleichen Effekt.

Del Hayer hat geschrieben:Ich denke mal wenn ich in der Lage bin eine Strukturverdichtung durchzufuehren, dann kenne ich auch Wege dies rueckgaengig zu machen.

Da bin ich eher skeptisch, nicht jeder Vorgang ist reversibel.

Del Hayer hat geschrieben:Da wuerde die Aussage zu interpretieren sein , dass ich einen Raumer mit Strukturverdichtung nicht reparieren kann, weil ich die Halbwertszeit abwarten muss.
[/quote][/quote]Laut Scheer (Werkstattband) werden Terkonitteile mittels Fusionslanzen getrennt und durch Kleben verbunden.
Reparaturen würden erfolgen indem man abgängige Bereiche heraustrennt und durch neue unbeschädigte ersetzt.
Im PRTF habe ich mal die These aufgestellt, dieser Kleber wäre Rohterkonit, den würde man in glutflüssigem Zustand einbringen und erst nach dem Erstarren Hyperbarie aufladen. Quasi Terkonit aus der Tube.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 16. Dezember 2017, 14:51

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vielleicht gehen wir das einfach zu Gesamtbildlich an ?

Sagen wir die Grundzelle des Raumschiffs. Also die Tragende Sturktur der Hauptdecks ergo das Skelett des Schiffes kan man Ruhig auf eine Lebensdauer von 1000 Jahren auslegen. Denn dieser Teil des Schiffes DARF einfach nicht versagen. Er darf es nicht und selbst wenn das Schiff nach 2 Jahren Ausgemustert wird weil die Tapete nicht mehr Stilgerecht ist is man sicher das die Grundstruktur intakt ist.

Auf das Grundgerüst kommen dann die Außenhüllen, Zwischen Decken, Panzerschotten ectra pp eben all das Terkonit und Ynkeloniumterkonitzeug das A ersetztbar sein soll und B Anpassbar um neue Einbauten zu ermöglichen bzw im Fertigungsprozess schon unterschiedliche Typen erlaubt
bei diesen Teilen würde ich eine Diestzeit von 10 bis 50 Jahren für die einzelnen Teile einplanen. Denn spätestens alle 50 Jahre sollte auch mal ein Großraumschiff eine große Inspektion durchlaufen.

Die Technischen Einbauten werden wohl ihr eigenen Wartungsintervalle haben.

Dann ist die Frage wie lange ist ein Schiff das selbe Schiff ? ist eine Generalüberholtes Schiff das man bis auf die Grundzelle abgerüstet hat und neu aufgebaut wurde noch das selbe Schiff ?

Betrachten wir mal die Extreme die SOL ist das beste Beispiel. besteht sie doch Hauptsächlich aus 2 ollen 2500 Meter SolImp Last Gen Schiffen mit ner Brücke dazwischen.
Und der Kahn läuft und Läuft und Läuft. Mit Regelmässiger Wartung ( ok in der Premiumwerkstadt der Kosmokraten aber ja auch erst sehr spät in seiner Geschichte) kann ein Raumschiff nahezu Ewig im Dienst bleiben. Potenziell Unbegrenzte Einsatzsdauer ^^
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Holger Logemann » 16. Dezember 2017, 15:39

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Pan Greystat hat geschrieben:Dann ist die Frage wie lange ist ein Schiff das selbe Schiff ? ist eine Generalüberholtes Schiff das man bis auf die Grundzelle abgerüstet hat und neu aufgebaut wurde noch das selbe Schiff ?


Würde sagen: Nicht das gleiche aber das selbe Schiff.
Solange der originale "main frame" (von dir hier Grundzelle genannt) in reparierter oder modifizierter Form weiterverwendet wird ist es von der Identiät noch das selbe Schiff. Egal wie umfangreich die sonstigen Umbauten ausfallen.

Baut man jedoch ein vernichtetes Schiff bis auf die letzte Schraube nach, dann hat man zwar das gleiche, aber nicht das selbe Schiff.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 16. Dezember 2017, 19:21

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Das hatten wir in der Schule

Wenn man ein Schiff Planke für Planke erneuert immer nur eine Planke nach der anderen und jemand aus den Orginalen Teilen das "alte "Schiff neu baut. Welches ist dann das Orginal
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Holger Logemann » 16. Dezember 2017, 20:47

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Pan Greystat hat geschrieben:l

Und welches ist das original ? :D

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 17. Dezember 2017, 06:09

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Das ist die Frage ^^ eine Philosophische Frage.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Paladin » 17. Dezember 2017, 11:11

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Ich hätte gesagt es ist solange das selbe solange 51% des Schiffes noch aus dem "Ursprungsbau" stammen.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Gregor Paulmann » 17. Dezember 2017, 14:46

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Hi.

Es ist interessant, dass Ihr die kalendarischen Zeiten hier im Fokus habt und nicht die Betriebszeiten (im RL könnte man jetzt Flugstunden sagen).
Insbesondere alle Bauteile, die auf die Belastungen durch den Betrieb ausgelegt werden, werden nicht in Kalenderzeiten, sondern in Flugstunden (z.B. Strukturteile) oder Betriebszyklen (Triebwerke, Pumpen, elektronische Bauteile) angegeben.

Kalenderzeiten sind nur für Bauteile relevant, die einer echten Alterung, unabhängig von der ausgesetzten Belastung pro Flugstunde/Zykus unterliegen. Man kann z.B. Umweltbelastungen (Oxidationsformen) auch darunter sehen, genauso wie Funktionsverlust durch Kernzerfall (z.B. von Brennstäben) oder Elastizitätsverlust von Kunststoffen durch Ausgasung der Weichmacher und Umwandlung durch starke E/M-Einstrahlung (z.B. UV-Strahlung).
Derart empfindliche Materialien sollten aber nicht in einem lasttragenden Bauteil als tragend verbaut sein bzw. diese Materialien müssten besonders Überwacht werden... B-)

Und wenn es nun länger dauern sollte, dass belastungsempfindliche Teile ihre Auslegungsgrenze erreichen, verlängern sich automatisch die anderen Zeiten.

Alle Rumpfzellen-Strukturen wären bei PR für mich klassische betriebszeitenabhängige Komponenten. Umwelteinflüsse wie Korrosion - sollte Terkonit also doch irgendwie rosten oder sogar einem Kernzerfall bzw. Verlust der Kristallfeldintensivierung unterliegen - müssen allerdings damit auch in Betracht gezogen werden; das ist auch im RL der Grund für Inspektionen bzw. einer aktiven Zustandsüberwachung (Condition Monitoring). Da ich eine hochentwickelte Zustandsüberwachung und sogar eine Eigenreparaturfähigkeit bei in PR vorhandenem Technologielevel als gegeben sehen würde, sollten diese Rumpfzellen-Strukturen also wirklich auf Betriebszeit ausgelegt sein, also auf die Zeit, bei der eine Struktur unter einem sogenannten Belastungsspektrum von Kräften mit Sicherheitsmarge ohne Versagen betrieben werden kann.
Ein Raumer, der immer nur in diesem Spektrum betrieben wird, würde dann eben x-Stunden/Jahre dauerhaft so fliegen können.
Eine aktuelle Änderung der Belastung/des Spektrum (nach oben oder unten) würde von der aktiven Zustandsüberwachung registriert und automatisch in das immer aktuelle Betriebszeit-Log mit eingerechnet - das Raumschiff überwacht seine Strukturen und Lebensdauern idealerweise also selbst.

Und so kann auch erklärt werden, warum ein Lemurer-Raumer nach mehreren 10.000 Jahren im eingemottenen Zustand noch flugklar wäre... B-)
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist - also habe ich es einfach gemacht." [Jean Cocteau]

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 17. Dezember 2017, 19:46

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Klar im Aktiven Einsatz is der Verschleis an allen Punkten größer.
Wir suchen ja aber ein Durchschnitts Wert quasi das Otto Normal Schiff quas.

Aber Belastung der Struktur. Wenn es nicht grade mal wieder den Andruckabsorber und so weiter raus haut dann sollte das im Normalfall für den Großteil der Geräte keine Zusatz belastung darstellen oder ?
Besonders weil man schon heute Schub Vektor unabhänige Aufhängungen bauen könnte in einer PR Zeit sind die Werte zwar deutlich höher aber die Neutralisierung und besonders die Baustoffe enorm Leistungsfähig. Denn ohne Energiefeld Unterstützung währen die Belastungen einfach nicht Haltbar.

Ich hätte aber auch nicht gehört das US Schlachtschiffe trotz enormer Scherkräfte bei Antrieb und besonders Waffen einsatz den Rumpf Einsatzrelevant überlastet hätten. Da ist das Salzwasser wohl deutlich aggressiver gewesen.
Aber Raumschiffe mit Schiffschiffen zu vergleichen ist eben nicht so richtig Möglich
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 17. Dezember 2017, 21:26

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Pan Greystat hat geschrieben:Gibt es in der Redaktion ein Schreiben wie lange Militärraumschiffe eingesetzt werden ?
Wir haben grade in einem anderen Teil des Forums diese unterhaltung und zumindest die Flaggschiffe haben eine Lebenserwartung zwischen 2 3 Jahren und 700 Jahren. Je nachdem wie grade die Story vorran gekommen ist.
Man liest ja oft das Ausgemusterte Raumschiffe als Prospektoren, Transporter oder Raumstationen verwendung finden wie die MERLIN AKRAN die ja scheinbar nur durch tief fliegende Monde vernichtet werden konnte.

Daher die Frage. Gibt es da von eurer Seite irgendwelche Richtlinien wie lange ein Flottenschiff wieder auftauchen darf ?


Wim Vandemaan hat geschrieben:Eine solche Richtlinie existiert nicht. Unsere Schiffe rosten ja nicht, also könnten sie im Prinzip Jahrtausende, auch Jahrzehntausende einsatzbereit sein und bleiben. Oder noch länger.
Andererseits ist die Herstellung von Raumschiffen aufgrund des anderen Wirtschaftssystems (der Staat ist selbst in erheblichem Maß Wertschöpfer; Materialgewinnung, Recycling, Formung verlaufen weitgehend automatisiert also vergleichsweise kostenlos) auch nicht unerschwinglich teuer.
Es ist eher eine Frag des Bedarfs und der Zweckmäßigkeit.


Soviel von Gott also ^^ Jedes Schiff darf fliegen bis es ein anderes gibt.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 18. Dezember 2017, 06:52

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Hmmm

Es war schwer zu definieren... Ich habe die Tausend Jahre einfach mal als durchschnitt veranschlagt.

Klar ein Kalendarischer Wert finde ich ist bei einem Raumschiff, betrachten wir die Huelle bzw die Tragende Konstrukltion sinnvoller.

Bei Maschinen wie z.B das Lineartriebwerk macht es sicher Sinn in Betriebstunden zu kalkulieren.

Rechne ich die Reichweiten eines Waringers und nehme ich den Ue-LIchfaktor hinzu dann sieht es sehr mies fuer das Raumschiff aus...

Nimmt man an, dass ein Frachter immer nur zwischen Arkon und Terra hin und her pendelt, kann man sehr schnell ausrechnen wann ich die Maschinen rauswerfen muss... Und da ist es nicht sehr mehr effektiv ein Raumschiff zu bauen... allein unter Annahme, dass mich jede verbaute Tonne an Terkonit z.B. 1000 Solar kostet...
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 18. Dezember 2017, 07:07

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Gregor Paulmann hat geschrieben:Hi.

Es ist interessant, dass Ihr die kalendarischen Zeiten hier im Fokus habt und nicht die Betriebszeiten (im RL könnte man jetzt Flugstunden sagen).
Insbesondere alle Bauteile, die auf die Belastungen durch den Betrieb ausgelegt werden, werden nicht in Kalenderzeiten, sondern in Flugstunden (z.B. Strukturteile) oder Betriebszyklen (Triebwerke, Pumpen, elektronische Bauteile) angegeben.

Kalenderzeiten sind nur für Bauteile relevant, die einer echten Alterung, unabhängig von der ausgesetzten Belastung pro Flugstunde/Zykus unterliegen. Man kann z.B. Umweltbelastungen (Oxidationsformen) auch darunter sehen, genauso wie Funktionsverlust durch Kernzerfall (z.B. von Brennstäben) oder Elastizitätsverlust von Kunststoffen durch Ausgasung der Weichmacher und Umwandlung durch starke E/M-Einstrahlung (z.B. UV-Strahlung).
Derart empfindliche Materialien sollten aber nicht in einem lasttragenden Bauteil als tragend verbaut sein bzw. diese Materialien müssten besonders Überwacht werden... B-)

Und wenn es nun länger dauern sollte, dass belastungsempfindliche Teile ihre Auslegungsgrenze erreichen, verlängern sich automatisch die anderen Zeiten.

Alle Rumpfzellen-Strukturen wären bei PR für mich klassische betriebszeitenabhängige Komponenten. Umwelteinflüsse wie Korrosion - sollte Terkonit also doch irgendwie rosten oder sogar einem Kernzerfall bzw. Verlust der Kristallfeldintensivierung unterliegen - müssen allerdings damit auch in Betracht gezogen werden; das ist auch im RL der Grund für Inspektionen bzw. einer aktiven Zustandsüberwachung (Condition Monitoring). Da ich eine hochentwickelte Zustandsüberwachung und sogar eine Eigenreparaturfähigkeit bei in PR vorhandenem Technologielevel als gegeben sehen würde, sollten diese Rumpfzellen-Strukturen also wirklich auf Betriebszeit ausgelegt sein, also auf die Zeit, bei der eine Struktur unter einem sogenannten Belastungsspektrum von Kräften mit Sicherheitsmarge ohne Versagen betrieben werden kann.
Ein Raumer, der immer nur in diesem Spektrum betrieben wird, würde dann eben x-Stunden/Jahre dauerhaft so fliegen können.
Eine aktuelle Änderung der Belastung/des Spektrum (nach oben oder unten) würde von der aktiven Zustandsüberwachung registriert und automatisch in das immer aktuelle Betriebszeit-Log mit eingerechnet - das Raumschiff überwacht seine Strukturen und Lebensdauern idealerweise also selbst.

Und so kann auch erklärt werden, warum ein Lemurer-Raumer nach mehreren 10.000 Jahren im eingemottenen Zustand noch flugklar wäre... B-)



Das ist aber sich einfach gemacht... Ich will nicht auf die Schiene von MTBF hinweisen, die du ja wenn auch in anderer Form beschrieben hast. Aber es doch so, dass selbst Materialien die nicht beansprucht werden einem Alterungsprozess unterliegen.

Eine Kalendarische Angabe wie 1000 Jahre, kann ich sehr wohl in Betriebstunden umrechnen. (1000*365*24 = 8 760 000 Stunden)
Ich ging von Jahren aus, da viele die nicht aus technischen Berufen kommen, mit 8 Millionen 760tausend Betriebsstunden ein Problem haben sich dies vorzustellen...
Laut MTBF Berechnungen haben auch Bauteile die nur eingelagert sind eine beschraenkte Zeit bis sie nicht mehr eingesetzt werden koennen. Womit ich kein Problem haette einen eingemotteten Raumer nach 50 000 Jahren, wieder einzusetzen. Auch wenn er nicht mehr auf vielleicht dem aktuellsten technischen Stand waere.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 18. Dezember 2017, 12:04

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