Raumschiff Dienstzeit

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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 22. November 2017, 08:23

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Fartuloon der Ältere
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Ich sehe im Aufbau auch zuerst eine tragende Struktur,
in die dann die gewünschten Aggregate eingebaut werden und dann kommt eine "Hülle" drum herum.
So lange diese Grundstruktur geeignet ist, die Komponenten aufzunehmen, muss man sie nicht ändern.
Ich glaube nicht, dass ein hochwertiger Raumschiff-Stahl nur unter moderater mechanischer und thermischer Belastung schnell verschleißt.

Erst wenn neuen Aggregate nicht mehr in das Konzept passen ist eine Variation des Aufbaus zu betrachten.
Bitte bedenken, dass jede Neuerung VOR der Serienfertigung auf Herz und Nieren geprüft werden muss.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Kapaun » 24. November 2017, 23:14

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Kapaun
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Im Prinzip würde ich dem zustimmen, aber vergiss nicht, dass es natürlich auch Weiterentwicklungen in der Technik des Raumschiffbaus an sich gibt - Material, Anordnung der Decksstruktur, Waffen- und Triebwerkstechnik -, die eine Neukonstruktion auch der Hülle bzw. der inneren Struktur erforderlich machen. Ich würde sogar vermuten, dass das nicht seltener als andere technische Fortschritte passiert.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 25. November 2017, 10:40

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Fartuloon der Ältere
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Dem stimme ich auch wieder zu,
möchte aber zu bedenken geben, dass dir Ur-Väter der terranischen Technik die Arkoniden waren. :gruebel:
Werkstoffe/Technologie über Jahrtausende entwickelt und verbessert.

Erst mit dem Einfluss von terranischer Nebentechnologie kam etwas mehr Schwung in die Weiterentwicklung.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 25. November 2017, 21:08

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Pan Greystat
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@ Kapaun

Du hast vollkommen Recht es wird sicher immer verbesserungen in kleinem Umfang am Aufbau geben. Hier mal ein wiederstandsfähigeres Rohr da mal ein besserer Bodenbelang und das in sehr kurzen Abständen.
Ich würde es dann oin die Modelle einfliesen lasse. Also das jedes Jahr quasi eine leicht verbesserte Version an Schiff vom Band läuft oder sogar jedes Schiff in Details verbessert wurde ( bei großen Schiffen zumindest) Sagen wir ein Schlachtschiff 800 Meter braucht 9 Monate in den Physisch daran gearbeitet wird bis es übergeben wird.
In der Zeit wird der nächste Kahn ja schon geplant. Also würde ich es so erwarten wie mit den Smartphones heute.
Wenn ein komplett neuer Durchbruch wie Iphone zu Handy kommt wird ein relativ schneller Relativ Radikaler umbruch von statten gehen. Jede Generation von Schiffen wird die folgende deutlich in den Schatten stellen.
Wo quasi die "offensichtlichen " Verbesserungen und verkleinerungen schnell angegangen werden. Doch je länger eine Technik verfeinert wird je geringer sind die verbesserungen zum Vorgänger. In Details was abnutzung oder Leistung pro Quadratmeter volumen angeht steigt es vielleicht um einige % Pro Generation.
Aber wenn man ein Schiff ausmustert braucht man entweder ein Ersatz ODER begnügt sich mit einer Zahlenmässigen Verringerung.

Vielleicht stellen wir die Dienstzeiten Frage zu Krass.
Einige Schiffe werden sicher ihre Dienstzeit nicht einmal halb ausschöpfen eh sie aus dem ein oder anderen Grund abgewrakt werden andere werden sicher dopptel oder mehr Dienstzeit kommen und wenn es als Schulschiff dient oder als stehende Reserve oder was weis der Teufel.

Daher vorschlag für eine neue Frage. Welche Aufgaben haben Militärschiffe im SI/LFT/LFG eigentlich genau und wie abhänig sind diese von Modernster Technik und Kampfwert
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 25. November 2017, 23:02

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Fartuloon der Ältere
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Das Thema in unsere Vergangenheit projiziert:
Marineverwaltungen planen Neubauten, um in die Jahre gekommenen Schiffe zu ersetzen.
Diese wären zum Zeitpunkt der Indienststellung der Neubauten faktische ohne militärischen Wert.
Von Kiellegung bist Freigabe und Einfahren der Schiffe vergehen ein paar Jahre.
Dem ist vorauszuschicken, dass eine Regieurng die Mittel im Haushaltsplan vorgesehen hat.
D.H die Entwürfe beginnen X Jahre bevor die Schiffe in den Einsatz gehen.

Recht anschaulich ist das in Grießmer "Linienschiffe der Kaiserlichen Marine 1906-1918" beschrieben.

Ich glaube in dem Umfeld bewegen wir uns gerade
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 26. November 2017, 01:56

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Pan Greystat
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Wir befinden uns halt seit der Industriellen Revolution in einen enormen Aufwertstrent was die Waffen und Materialien angeht.
Wir haben allein in der Lebensspanne meiner Großmutter von Kresselbetriebenden Stahlkötzen und Zeppeline bzw Doppeldecker zu Interkontinental Raketen , Dronenangriffen und Atombetriebenden Riesenubooten und Flugzeugträgern. Wenn es nach der Technik geht ist jedes Schiff das aus dem Hafen rutscht schon veraltet ^^

PR ist aber eher die gute alte Zeit als wir noch Pyramiden in der Wüste gebaut haben. Die Waffenrechweite ändert sich sehr geringfügig . HÜ und Paratron Schirme basieren auf dem selben Prinzip wie seit Jahr Tausenden. Die Antriebe werden auch nicht deutlich schneller geschweige denn komplett über den Haufen geworfen .
Ich weis nicht welche Veränderungen es im Ynkeloniumherstellungsprozess gab aber der Rohstoff ist glaub ich auch noch nicht ersetzt worden.

Oder hab ich da wirklich total alles überlesen =( ich find keine Hinweise darauf das die Schiffe ( von einigen Supertechniken die als Konter für etwas gebaut wurden) nach wenigen Jahren ihre Schlagkraft eingebüst haben. Das eine Transformkannone aus der SI Zeit nicht auch noch zu zeiten der LFG große Feuerbälle verschiesen würde. Die Reichweite wird hier zumindest im PP 10 Millionen bis 25 Millionen wobei dort offiziell steht das große Reichweite von Planetaren also größeren Energieressoursen aus geht.
Mag mich wer aufklären wo in PR die Technischen verbesserungen angehen ?
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Batman » 26. November 2017, 02:01

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Eigentlich sind die Urväter der terranischen Technik die Terraner. Technologisch ist der Stammbaum Lemurer->Akonen>Arkoniden>Terraner. :D

Und was den Raumrahmen angeht wird sich da in der Lbenszeit eines gegebenen Schiffes wohl wenig ändern. Tatsächlich hat sich an der Grundstruktur trotz der Einführung neuer Materialien (Arkonit->Terkonit->Ynketerk ) wenig gravierendes geändert. Wegfall des Ringwulstes (weitestgehend) bei Einführung des Metagrav und das war's. Horizontale Deckstruktur, mehrere Kugelschalen,Zentrale in der Mitte wie zu Urururururuswgroßmutter's Zeiten. Kleinere bauliche Veränderungen sind unvermeintlich (speziell wenn neue Ausrüstung dazu kommt statt alte zu ersetzen (HÜ plus vorhandene Schilde, Paratron ditto) aber größere Veränderungen werden vermutlich zwischen verschiedenen Baureihen einsortiert werden es sei denn ich brauch das Update gestern weil mal wieder die Existenz des Universums davon abhängt.
Die modernen LEGO-Schiffe sind das Resultat einer geänderten Schiffsbauphilosphie. Das ist nichts was ich mit bereits existierenden Schiffen machen kann (zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand).

Pan Greystat hat da einen guten Ansatz- nicht jedes Schiff in der Flotte muß 'kann mit jedem Angreifer den Boden aufwischen' sein- nicht jedes Schiff muß den Standards der 'kämpt gegen die alljährliche Invasion der haushoch überlegenen (obwohl letztendlich doch nicht) Fieslinge' genügen. Um Piraten zu jagen, Konvois zu schützen oder eine aufmüpfige Akonenkolonie in ihre Schranken zu verweisen brauche ich nicht notwendigerweise 73fach gestaffelte Paratronschirme, Dmiesextatransferdimparralelspurantrieb oder 64fach-Schnellfeuertransformkanonen.
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'Ah, nighttime. Good for sneaking up on enemies.'
'Magic is impressive, but now Minsc shall lead. SWORDS FOR EVERYONE!'
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Batman » 26. November 2017, 02:19

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Beispiel: Der Hypertrop der ursprünglichen STAR-Klasse war superklotzig. Bau ich wirklich eine TERRA so um oder nehm' ich die lieber für einen Job wo sie Hyperkon/Metagrav nicht braucht?
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 26. November 2017, 12:58

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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 2. Dezember 2017, 12:58

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Pan Greystat hat geschrieben:Unteranderen weil Schlachtschiffe meist um die Geschütztürme herum gebaut wurden. Man hat gesagt was für eine Bewaffnung man haben will und dann hat man versucht ein Schiff darum zu bauen das den Belastungen einer Breitseite Stand hält ohne zu kentern, zu verreißen oder anderweitig zu versinken.
Das ist heute nicht mehr ganz so wichtig. Die Geschütze sind ( bis seit Kurzen zumindest) eher 2. Rangig. Ihre Multifunkionsfähigkeit steht jetzt eher im Vordergrund.
Die Arleigh-Burke-Klasse und die Ticonderoga-Klasse z.B. sind eher Träger von unterschiedlichen Waffen die nicht direkt mit dem Schiff verbunden sind. Die werden jetzt ausrangiert nicht weil die Waffen inkomatibel sind sondern ihre Stealthfähigkeit den Rumpf nicht Kompatibel ist.

PR Schiffe allerdings sind ganz anders aufgebaut. Die Antriebe und die Energiegewinnung sind nicht direkt gekoppelt. Feldantriebe arbeiten ja nun einmal ganz anders als eine Schraube oder Turbine.
Die Sublicht Triebwerke sind eher Extern angebaut als der Hauptbestandteil ihres Unterbaus.
Auch ihre Geschütze in den Aktuellen mehr denn Je sind sie in Standart Slots eingebaut eher wie Raketenwerferbatterien in aufhängungen weniger wie die dicken Geschütze damaliger Schlachtschiff giganten.

Soviel man auch Parallelen ziehn will. Reale Schlachtschiffe sind ganz ganz andere Systeme als PR Schiffe.
Kein wunder Technik ist besser und der Einsatzzweck ist ein ganz anderer. Ein Schlachtschiff Flugzeugträger hat ja auch keiner wirklich in betracht gezogen bzw umgesetzt bekommen trotz einiger halbherziger Versuche


Ein Schlachtschifftraeger fuer eine Flottile waere machbar und ich denke sinnvoll.
Bei mir laeuft dies unter dem Projekt Flottiletraeger der Tyrannus-Klasse.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 2. Dezember 2017, 13:05

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Batman hat geschrieben:Eigentlich sind die Urväter der terranischen Technik die Terraner. Technologisch ist der Stammbaum Lemurer->Akonen>Arkoniden>Terraner. :D

Und was den Raumrahmen angeht wird sich da in der Lbenszeit eines gegebenen Schiffes wohl wenig ändern. Tatsächlich hat sich an der Grundstruktur trotz der Einführung neuer Materialien (Arkonit->Terkonit->Ynketerk ) wenig gravierendes geändert. Wegfall des Ringwulstes (weitestgehend) bei Einführung des Metagrav und das war's. Horizontale Deckstruktur, mehrere Kugelschalen,Zentrale in der Mitte wie zu Urururururuswgroßmutter's Zeiten. Kleinere bauliche Veränderungen sind unvermeintlich (speziell wenn neue Ausrüstung dazu kommt statt alte zu ersetzen (HÜ plus vorhandene Schilde, Paratron ditto) aber größere Veränderungen werden vermutlich zwischen verschiedenen Baureihen einsortiert werden es sei denn ich brauch das Update gestern weil mal wieder die Existenz des Universums davon abhängt.
Die modernen LEGO-Schiffe sind das Resultat einer geänderten Schiffsbauphilosphie. Das ist nichts was ich mit bereits existierenden Schiffen machen kann (zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand).

Pan Greystat hat da einen guten Ansatz- nicht jedes Schiff in der Flotte muß 'kann mit jedem Angreifer den Boden aufwischen' sein- nicht jedes Schiff muß den Standards der 'kämpt gegen die alljährliche Invasion der haushoch überlegenen (obwohl letztendlich doch nicht) Fieslinge' genügen. Um Piraten zu jagen, Konvois zu schützen oder eine aufmüpfige Akonenkolonie in ihre Schranken zu verweisen brauche ich nicht notwendigerweise 73fach gestaffelte Paratronschirme, Dmiesextatransferdimparralelspurantrieb oder 64fach-Schnellfeuertransformkanonen.



Im Prinzip ist das richtig?
Ein halbherziger Versuch sind wohl die Modulraumer, aber nicht conséquent genug.
Ich kann mit durchaus Vorstellen man baut in der Werft eine Terraklasse von der Stange... Damit wird alls einfacher und Kostenguenstiger...

Und ich rueste der Raumer einfach durch Module um. Impulskanone raus und z.B eine Transform Kanone eingesteckt. Auch das ist Modultechnik.
So etwas erfordert aber eine gute Vorplanung, und auch eine andauernde Anpassung an die Technik. Ist aber machbar.
Somit nur ein Problem einer Logistik. Denke aber dass Nathan und tausendjahre lange Erfahrung dies in Griff bekommen.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 2. Dezember 2017, 13:07

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Batman hat geschrieben:Beispiel: Der Hypertrop der ursprünglichen STAR-Klasse war superklotzig. Bau ich wirklich eine TERRA so um oder nehm' ich die lieber für einen Job wo sie Hyperkon/Metagrav nicht braucht?



STAR-Klasse, ich glaube da habe ich etwas verpasst, oder
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Fartuloon der Ältere » 2. Dezember 2017, 13:08

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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Moonbiker » 2. Dezember 2017, 14:12

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Del Hayer hat geschrieben:
STAR-Klasse, ich glaube da habe ich etwas verpasst, oder

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/STAR-Klasse
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... /r1067.htm

Günther

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 2. Dezember 2017, 15:56

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Del Hayer hat geschrieben:Ich kann mit durchaus Vorstellen man baut in der Werft eine Terraklasse von der Stange... Damit wird alls einfacher und Kostenguenstiger...

Und ich rueste der Raumer einfach durch Module um. Impulskanone raus und z.B eine Transform Kanone eingesteckt. Auch das ist Modultechnik.
So etwas erfordert aber eine gute Vorplanung, und auch eine andauernde Anpassung an die Technik. Ist aber machbar.
Somit nur ein Problem einer Logistik. Denke aber dass Nathan und tausendjahre lange Erfahrung dies in Griff bekommen.


Das verstehe ich nicht ganz. Eine Modulbauweise ist doch genau das. Die Effektivität von Massenfertigung und die Flexibilität der Einzelanfertigung.
Sagen wir jetzt mal ganz grob.
Die Schiffzentraler innerer Kern mit Mannschaft Zentrale bla bla bla also all das was Mensch so brauchen um nicht ein zu gehen.
Der Einfachheithalber sagen wir du hast 2 mal 4 Segmente die zusammen eine Halbkugel bilden und die Ringwulst Segmente.
Jetzt kannst du LEGO spielen. Entscheidest du dich für die Standard Segmente z.B. 8 mal das "Kill All 3000 Pro" mit vielen Waffen Slots und son Zeug.
oder Wissenschaft, Großhangars, Botanischer Garten oder oder oder eben was im Katalgo so angeboten wird.
ODER du baust nur 1/8 von dem Schiff Speziell um weil du eine Superimba geheime Geheimwaffe hast die nur 1 mal vorhanden ( kommt ja oft genug vor das immer genau 1 Teil von dem was man braucht irgendwo rum steht)
Statt dann also irgenwie zu versuchen das riesige Aggregat irgendwo in ein fertiges Schiff rein zu stopfen koppelst du ein Segmet ab. Baust schnell in einen Rohling das Teil ein und schraubst es wieder fest. Also statt das Schiff neu zu bauen und Monate zu verbrauchen dauert es nur Tage oder gar Stunden
Das war jetzt bewusst grob gehalten. Bei den großen Pötten kann man ja sogar die Segmente noch in Segmente unterteilen die groß genug sind eine Kleinstadt zu beherrbergen
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 3. Dezember 2017, 08:01

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Stimmt PAN

Ich bezog die Modulbauweise auch auf die alten Raumer, z.B die Alte Terra-Klasse. Im Prinzip hast du Recht. Ich habe den Einwand nur deswegen gebracht, weil selbst die alte Terra Klasse wuerde ich so aufbauen, dass man Modulweise arbeiten kann.
Wobei ich da eine etwas andere Philosophie verwende. In der ich der Meinung bin der Ringwulst ist das eigentliche Chassis (Auch Segment und Modulartig aufgebaut) und die Halbkugeln baue ich unten und oben drauf.

Aber ich komme mal zurueck zur Raumschiff Dienstzeit.

Da wuerde ich verschiedene Werte ansetzen.
fuer den Kern Teil (also in nach meiner Philosophie) wuerde ich 1000 Jahre ansetzen. Fuer die beiden Halbkugeln ca. 200 Jahre.

Ich kann dazu nur ergaenzen: Die Freien Zentrums Werkstaetten, geben auf einen von Ihnen erbauten Raumer eine Garantiezeit von 100 Jahren..
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 3. Dezember 2017, 08:17

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Ein weiteres Thema sind wirklich die technischen Erneuerungen die im laufe einer Entwicklung und Produktion andauernd stattfinden.
Mal in kleinem mal im groesseren Rahmen.

Ich moechte da gerne auf die Auto Industrie hinweisen...
Ein schoenes Beispiel ist das CHASSIs W124 bei Mercedes.

Dieses Chassis wurde ueber Jahrzehnte immer wieder verbaut. Auesserlich (die Karosserie aenderte sich so alle zwei Jahre etwas)
Die Motoren aenderten sich Jaehrlich (Obwohl die Entwicklungszeit bei ca. 5 bis 10 Jahren liegt)

Trotzdem passten alle Teile zu einander.

Wenn ich mir im Umkehrschluss die Raumschiffe anschaue, dass ich bei Einfuehrung des Waringers gegen ueber den alten Kalups anschaue... Dann wuerde ich sagen, da waere sofort die interne Qulitaetskontrolle aktiv. Mercedes Qulitaets management wuerde den Entwicklern solange auf die Finger klopfen bis die Entwicklung den Waringer so gebaut haette, dass dieser 1 zu 1 anstelle des Kalups eingebaut werden koennte.
Denn wie kann es sein, das ein Gerat das kleiner und effektiver ist, grosse Umbaumassnahmen an der Grundkonstuktion erfordert, die sich ueber Jahrhunderte wenn nicht sogar Jahrtausende bewaehrt hat.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 3. Dezember 2017, 18:29

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Pan Greystat
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Es ist halt schwer Vergleiche zu Heute zu ziehen.
Besonders zu zivilen Maschinen von Heute die nicht zwangsläufig auf Langlebigkeit ausgelegt sind.
Im gegenteil zu Langlebige Maschinen kosten gewinne. Aber auch die Menschen an sich wollen immer wieder was neureres "besseres" haben.
Bei Manchen Dingen verstehe ich das sogar.
In Gebieten wo die Leistung sich Stark veränder bei PCs z.B. ich wär zwar dafür das einzelne Komponeten besser und sicherer aus zu tauschen sind also am Besten wie ein Steckkasten System ^^ aber naja vielleicht irgendwann.

Die Frage ist braucht man jedes Jahr eine neue A Klasse ? und verändert sich das Auto dadurch wirklich ? oder ist das einfach weil man ja was neues auf den Markt bringen muss.
Ich glaube auch das es in PR jedes Jahr eine neue Space Jet Version von den Führenden Herstellern gibt. Wahrscheinlich genau wie es immer wieder neue Gleiter Kühlschränke und Haushaltsroboter gibt.

Aber wenn man bedenkt wie lange die USA braucht um ihre Fahrzeuge zu ersetzen bzw neue Modelle fertig zu entwickeln. Da kommt ja nicht ne Firma und sagt " wir haben da mal ein Superkampfjet wollt ihr den sonst verkaufen wie die Pläne an die Chinesen "
DIe werden ja direkt für das Land entwickelt da ist die halbe" Dienstzeit" ja schon in der Entwicklung sind.

Ich will glaub ich garnicht wissen wie viele Arbeitsstunden in der Planung eines Flugzeugträgers steckt.
Was muss das erst für ein gewipsel bei einem neuen Ultraschlachtschiff sein.
Wenn man sagt " Nathan mach das " wär das sicher nicht so lang. Aber Wenn jedes Detail erstmal durch viele Hände Hirne gehen muss .... Dann is das ein generationen Problem. Manche Leute finden die Farbe der Klodeckel sehr wichtig.
Oder welche "Tapete " in den Gängen hängt damit die Besatzung sich nicht unwohl fühlt.

Ich würde lieber wenn ich ein neues oder verbessertes Aggregat einbauen soll lieber versuchen etwas um zu modeln in den Inneren vorgegebenen Sturkturen als jedesmal neue zu entwerfern. Maximale Modularität.
z.B. ein Dezentrales Wasseraufbereitungssystem. Rohe brauchen viel Planung und nicht jeder Flur braucht eine Wasserleitung.
Wenn man in einen Serun eine über 90%tige Wiederaufbereitungsquote erbringen kann dann wird man ja wohl jedes Klo einzelnt hin bekommen je nach Frequenz der benutzung eben größer ^^
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Del Hayer » 4. Dezember 2017, 16:17

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Im Prinzip hast du Recht.

Das erste Prdodukt dauert am laengsten bis es auf den Markt kommt.
Die Folge geht dann schneller und wird auch kaschiert.

Ich kann mich errinnern als ich mit Kollegen die erste Rueckfahr Kamera entwickelte. Wir haben drei Jahre gebraucht um das Teil serienreif zu bekommen. Man bedenke es gab 1975 noch keine CCD Chips. Also musste man mit dem Basteln was man hatte.
Die ersten drei Jahre waren hart, denn Bauteile die man wollte gab es im naechsten Jahr nicht mehr und wurden durch neue Ersetzt.
1978 haben wir die erste Rueckfahrkamera in die LKWs eingebaut. Fuer die naechsten Jahre war jede Kamara ein Unikat an sich. Nur die Schnittstelle war klar.
Und wenn ich mir das so anschaue sind diese Teile inzwischen auch im PKW verbaut, auch wenn sich die Technik stark veraendert hat.
Heute kann man sagen fuer 1 bis 2 Jahre sind die Teile identisch.

Aehnliches passierte auch sicherlich mit den Raumschiffen. Von den Arkoniden uebernommen und dann im Laufe der Zeit angepasst und verbessert.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Rainer Nagel » 9. Dezember 2017, 23:10

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Rainer Nagel
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Gehen wir mal in die Frühzeit der Serie, ins 25. Jahrhundert.

Die CREST II fliegt von 2400 bis 2403 und wird dann als technisch überholt ausgemustert. Die CREST III bringt es auf 31 Jahre Dienstzeit, bis sie abgelöst wird. Die CREST IV bleibt vorzeitig in M87 zurück. Die CREST V wird 2437 in Dienst gestellt. Wir wissen nicht, wann sie abgelöst wurde, aber 2460 ist die CREST VI aktuell.

Und wenn wir in Band 408 schauen, sehen wir, dass 2908 die CREST XII das Flottenflaggschiff ist. Das heißt also, dass dass es zwischen 2460 und 2909 noch sechs Modelle gegeben hat, also grob eine CREST alle 75 Jahre.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 10. Dezember 2017, 05:25

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Pan Greystat
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Aber nur weil es kein Flaggschiff mehr ist heißt es ja nicht das es nicht mehr geflogen wird.
Schlieslich hat Perry die Schiffe im MDI Zyklus gewechselt weil große verbesserungen gewesen sind und das eigene Schiffe Teilweise Geschrumpft und zu Kump geschossen wurden.

In Kriegszeiten ist die Dienstzeit von Schiffen deutlich geringer da stimmen wir wohl alle überein ^^
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Rainer Nagel » 10. Dezember 2017, 11:25

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Rainer Nagel
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Ansonsten sind Daten halt eher rar. Klaus Fischer hat sich dazu in einem seiner Taschenbücher Gedanken gemacht, aber da ging es hauptsächlich um die Neubauten nach dem Dolankrieg.

Was mit den alten CRESTS passiert, wird nirgendwo erwähnt. Wenn sie weiter geflogen sind, dann sicherlich unter anderem Namen. Laut der Geschichte "Anschlag auf die Residenz" von Uwe Anton (ursprünglich erschienen als Beilage zu Band 2000, nachgedruckt als Teil des Zaubermond-Doppelbandes 49/50) steht die CREST III im Museum. Man weiß halt nicht, seit wann.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 10. Dezember 2017, 12:48

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War das die INTERSOLAR die an Bully abgetreten wurde ?

Wär halt interessant zu wissen ob PERRYs Flaggschiff damals halt immer CREST hies ^^ Atlan hat sie schlieslich immer IMPERATOR genannt. Das klingt fast wie Air Force One ( Also sowas wie ein Rufname wenn der Präsident bzw der Admin ein Schiff betritt wird es im Rufnamen zur CREST) Dann hat man sich das Einfach gemacht weil das Flaggschiff meist verwendet wird.

Zugegeben das ist sehr weit her geholt.
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Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Wintermute » 10. Dezember 2017, 12:56

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Wintermute
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Dann würde aber die aufsteigende Nummerierung keinen Sinn ergeben.
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Re: Raumschiff Dienstzeit

Beitragvon Pan Greystat » 10. Dezember 2017, 21:16

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Pan Greystat
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Nicht wenn die Schiffe selbst CREST III und so weiter wirklich heißen.
Wie gesagt es ist weit her geholt und nur ein sehr Obskurer Versuch eine erklärung für etwas zu finden das offensichtlich allein von den Autoren verwendet wurde um sich keine Neuen Schiffsnamen aus zu denken. Hies es CREST ( Nummer hier einfügen) wusste man ah Perry
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