Serienkanon oder Nicht-Serienkanon, das ist hier die Frage

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jogo
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PJoppen hat geschrieben:
Wim Vandemaan hat geschrieben:PS: Lasst mich bitte auch noch etwas zu dem Begriff "Serienkanon" sagen: Das klingt ja manchmal so, als existierte ein geheimnisvolles Regelwerk, an das sich "die Serie" halten muss. Mit ist kein solches Regelwerk außerhalb der Serie bekannt, und das heißt: Die Serie selbst ist der Serienkanon; es gilt, was in den Romanen steht.
Dass dabei seit Anbeginn der Serie - seit und in Heftroman Nr. 1 - Widersprüche auftauchen, dürfte hinlänglich bekannt sein.
Was wiederum heißt: Seit "Unternehmen STARDUST" sind auch Widersprüche Kanon. :devil:
Wobei ich mich der erzählfreudigen Interpretation von Kollege Rainer Castor (der sich erzählerisch besonders gerne übrigens in der Serienhistorie bewegt hat) anschließe: Es gibt in der Serie keine Widersprüche, nur Geschichten, die noch nicht erzählt worden sind. :st:


Verstehe ich nicht.

Wenn heute geschrieben wird das alle Stühle im PR Universum (Öhm.. alle Universen und Existenzebenen^^) Blau sind.. in 2 Jahren nun ein Autor einen Stuhl beschreibt der rot ist, so ergibt sich aus dem dann geschriebenen das dies dem alten geschriebenen widerspricht.

Wenn nun in den 2 Jahren nirgendwo geschrieben steht das sich durch welchen Umstand auch immer die Farbe geändert hat.. dann kommst du nun an und argumentierst das es unerheblich ist das damals alle Stühle als blau beschrieben wurden?.

Und nur das ich das richtig verstehe. Ist deine Aussage so zu verstehen das es, wenn es der Geschichte dient, alles geschrieben werden darf? (so verstehe ich deine Aussage).

Wo ist denn das genaue Problem? Ein Maler hat deinen Stuhl umlackiert... Sprich: Dein Lieblingsautor war im Baumarkt und hat neue Farbe sowie einen Pinsel gekauft. Nun ist das Universum, dein Multiversum rot und deine Halter haben eine bedrohliche Erkrankung.

Pucky hat geschrieben:
Wim Vandemaan hat geschrieben:PS: Lasst mich bitte auch noch etwas zu dem Begriff "Serienkanon" sagen: Das klingt ja manchmal so, als existierte ein geheimnisvolles Regelwerk, an das sich "die Serie" halten muss. Mit ist kein solches Regelwerk außerhalb der Serie bekannt, und das heißt: Die Serie selbst ist der Serienkanon; es gilt, was in den Romanen steht.


Laß es mich sehr zurückhaltend ausdrücken: Deine Argumentationen enttäuschen mich. Ich möchte keine Diskussion lostreten, warum sie mich enttäuschen - nimm's einfach zur Kenntnis. (Oder auch nicht; mir egal).

Nun, mich interessiert es jetzt doch, was dich konkret enttäuscht! Vielleicht magst du das doch detaillierter beschreiben, denn mich interessiert deine Meinung sehr.
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HerbertSeufert
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Lieber jogo

Du schreibst:

Wo ist denn das genaue Problem? Ein Maler hat deinen Stuhl umlackiert... Sprich: Dein Lieblingsautor war im Baumarkt und hat neue Farbe sowie einen Pinsel gekauft. Nun ist das Universum, dein Multiversum rot und deine Halter haben eine bedrohliche Erkrankung


Natürlich kannst Du ab sofort blaue Stühle auf Rot umlackieren! Das ist möglicherweise eine Anpassung an Deinen jetzigen oder künftig erwartbaren Farbgeschmack und steht Dir komplett frei.

Problematisch wird es nur, wenn Du Stühle vor 10 Jahren als rot beschreibst, die bis dato nachweislich als blau geschildert waren!

Ich z.B. würde dies »Dyschronale Drift« oder so ähnlich nennen. :devil:

Wenn man damit anfängt, ist rückblickend gar nichts mehr gültig!
Hat man überhaupt je Stühle besessen? Gab es überhaupt je blaue Stühle im Angebot?
Waren alle Ikea-Bestellkataloge dieser Jahre nur Fake? :D
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Kardec
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......oder wenn geschrieben wurde "in einem roten Universum können Stühle nicht existieren" :D
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Grauleben
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In einem roten Universum sind alle blauen Stühle schwarz.
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Ce Rhioton
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"Es gilt, was in den Romanen steht."


"Steht." Präsens. B-)
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Atlantis
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Also Leute der Serienkanon ist, das es keinen gibt.
Wenn wir lesen würden das Atlan der UrUr .... großvater von Perry ist, müssten wir das glauben. :rolleyes:
Das die Lemurer von Zeitresende Terraner ,abstamten dann ist es so.
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HerbertSeufert
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@Ce Rhioton

»Steht«. Präsens


Das, was Du so treffend schreibst, heißt im Fachausdruck ABROGATION:

Unter »Abrogation« wird ursprünglich in der islamischen Rechtswissenschaft und der Koranexegese die Aufhebung einer normativen Aussage des Korans durch eine andere, zeitlich nachfolgende Bestimmung bezeichnet.
Also eine weiterhin im Buch existente, zeitlich früher entstandene Sure wird inhaltlich durch eine neuere überschrieben und ist somit definitiv nicht mehr gültig und verbindlich.

Der Begriff der Abrogation ist inzwischen generell im Sprachgebrauch übernommen, wenn man Älteres durch eine neue Aussage aushebelt.
Also konkret bedeutet das, dass in älteren Romanen der Serie weiterhin stehen kann, dass die Stühle blau sind, jetzt aber der neuere Satz gilt: »Die Stühle waren und sind rot«!

Ganz einfach!
Wenn man Etwas mit einem prägnanten Fachausdruck belegen kann, fühlt man sich gleich »wohler«! :D

Die Exposégestaltung ist also - auch rückgreifend - »abrogativ«, das ist es, was ich Wim's Kommentar entnehme.
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heppen shemir
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wenn es einen serienkanon gäbe, und in folge dessen auch "verstösse" dagegen, dann täte ich die für mich in 2 schubladen einsortieren :o)

Schublade 1
da sind die richtig ärgerlichen, die mir die handlung tatsächlich verleiden können. nämlich dann, wenn die story überhaupt nur deshalb funktioniert, weil kanonische technik plötzlich völlig unkanonisch beschrieben wird, oder weil figuren plötzlich völlig unerklärlich und ohne nachvollziehbare motivation handeln.

Schublade 2
da sind dann die stellen, an denen ich zwar auch kurz die stirn runzel, aber zügig weiterlese. dass die arkoniden ein haluterschiff abschiessen konnten ... ok, hat mich überrascht. aber letztlich war es für die weitere handlung schnurz ob das nun abgeschossen wird, fliehen kann, oder gar nicht mehr erwähnt wird.



PS:

"Ich sah aus dem Augenwinkel, wie einer der Haluter Efelith hochschleuderte und mit vier Fäusten traf, wieder und wieder"
... ist auch so einer für lade 2... hätte nicht gedacht, dass dabei von efelith überhaupt nochwas übrigbleibt :unsure:
aber ebensogut hätte der einfach einen streifschuss abbekommen können. oder gar nichts. die szene war nicht entscheidend für den plot, nur für die kolorierung.
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jogo
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HerbertSeufert hat geschrieben:Lieber jogo

Du schreibst:

Wo ist denn das genaue Problem? Ein Maler hat deinen Stuhl umlackiert... Sprich: Dein Lieblingsautor war im Baumarkt und hat neue Farbe sowie einen Pinsel gekauft. Nun ist das Universum, dein Multiversum rot und deine Halter haben eine bedrohliche Erkrankung


Natürlich kannst Du ab sofort blaue Stühle auf Rot umlackieren! Das ist möglicherweise eine Anpassung an Deinen jetzigen oder künftig erwartbaren Farbgeschmack und steht Dir komplett frei.

Problematisch wird es nur, wenn Du Stühle vor 10 Jahren als rot beschreibst, die bis dato nachweislich als blau geschildert waren!

Ich z.B. würde dies »Dyschronale Drift« oder so ähnlich nennen. :devil:

Wenn man damit anfängt, ist rückblickend gar nichts mehr gültig!
Hat man überhaupt je Stühle besessen? Gab es überhaupt je blaue Stühle im Angebot?
Waren alle Ikea-Bestellkataloge dieser Jahre nur Fake? :D

Bitte lese doch noch einmal meinen Beitrag, Herbert. Ich schrieb nicht, dass der Stuhl die Farbe plötzlich änderte. Sondern dafür gab es eine ganz konkrete Erläuterung.
Und was ich im Ausgangsthread bemerken musste, ist die Tatsache, dass den Autoren die Worte sprichwörtlich im Mund umgedreht werden. Ich unterstelle niemandem schlechte Absichten. Ganz und gar nicht. Aber ich habe den unfassbar eindringlichen Eindruck, dass etliche von uns so fokussiert auf einen bestimmten Gedankengang sind, dass man nicht mehr in der Lage ist , die eigentliche Nachricht aufzunehmen.
WV hat in seinem Roman eine Figur benutzt, die die Dinge aus ihrer Sicht erzählt. Ich nehme an , dass WV dies als seine persönliche Freiheit des Erzählens betrachtet. Und diese Dinge mögen falsch sein. Ist deshalb der sogenannte Serienkanon gefährdet?
Ich frage mich daher: was erwartet der Leser? Eine Aufzählung an kanonischen Fakten? Ich wundere mich sehr, dass anscheinend keiner der Diskutanten ein solches Stilmittel den Autoren zugesteht.
Und Serienkanon? Sobald es einigermaßen nachvollziehbar erläutert wird, kann selbst ein Ras Tschubai eines morgens unter der Dusche stehen und denken, dass dieser Depp von Thez mit seiner bescheuerten Scherung ihn aus seiner wohlverdienten Ruhe in das Chaos des Lebens zurückgeführt habe.
Wo wäre jetzt ein konkretes Problem für dich, außer dass du auf emotionaler Ebene deinen Kopf so stark schütteln magst, dass dein Atlas sich im Kreuzgelenk verhakt haben würde? Die Frage stelle ich jetzt nicht nur Herbert, sondern an alle!
Sind wir tatsächlich so starr in unserem Denken, dass es einen Status Quo in der Serie geben muss?
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heppen shemir
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jogo hat geschrieben:Sobald es einigermaßen nachvollziehbar erläutert wird ...


sobald es einigermassen nachvollziehbar erläutert wird, landet es bei mir weder in schublade 1 noch in schublade 2.

ein ras tschubai unter der dusche würde aber sicher nochmal eine eigene schublade erhalten müssen :D
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Axo
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Ich schreibe in den letzten Wochen und Monaten sehr selten hier im Forum, das hat seine Gründe.
Trotzdem möchte ich mich hier kurz äußern, dann könnt Ihr weiter über Stühle und Farben diskutieren.
1) Ich habe das Heft nicht im Kopf, aber wenn ich mich recht entsinne, wurde zum Verschwinden des Schiffes gar nichts ausgesagt. Es hätte also einen technischen Defekt haben und ungebremst mit einem Asteroiden kollidiert sein können. Am Ende war es einfach zerstört. Diskutiert wurde hier also nicht, was im Heft stand, sondern was sich manche so vorgestellt haben. Wie man gerade gelesen hat, kann man sich auch andere Sachen vorstellen. Das ist - mit Verlaub - eine beschissene Diskussionsgrundlage, da ja alle derartige Vorstellungen reine Spekulationen sind.
2) WiVa hat sich dann geäußert, dass er sich wenig um einen Kanon in der Serie kümmern würde, da es aus seiner Sicht keinen gäbe. Das ist eine zumindest unglückliche Äußerung - aus meiner Sicht. Natürlich wird sich WiVa (und sein Expokratenkollege) an die Rahmenbedingungen halten, d.h. wenn Bully eben durch einen Zellaktivator die letzten Jahrhunderte überlebt hat, wird WiVa nun kaum behaupten, dass der Zellaktivator funktionslos sei und Bully eigentlich nur durch die Medizinkunst seines Haus-Aras überlebt hat - weil es eben bisher anders in den Heften stand. Er nimmt sich aber die Freiheit heraus, die Sicht auf Serienfakten zu interpretieren (wahrscheinlich nicht, was Bullys Zellaktivator betrifft, aber Rahmenbedingungen, die man auch unter einem anderen Blickwinkel sehen könnte, kann man dann auch so schildern). Das ist aus meiner Sicht legitim, solange es nicht zu echten Widersprüchen führt. Über den Grad der Widersprüche ließe sich tatsächlich trefflich streiten, aber ich denke, es ist eine gemeinsame Sicht von Autoren und Fans, dass die Serie nicht völlig wirkürlich werden und wirken sollte. Und ich glaube auch, dass dies WiVa so sieht (andernfalls die Expokraten die Recherche einstellen könnten - bevor dann die Fans das Lesen und Kaufen einstellen würden). Insofern halte ich die Eröffnung eines Threads zum Serienkanon für - entschuldige, Jogo - einen Sturm im Wasserglas (um Shakespeare die Referenz zu erweisen).
Und ich denke, dies ist alles, was ich zu dieser Diskussion beitragen möchte. ^_^
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam
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heppen shemir
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Axo hat geschrieben:1) Ich habe das Heft nicht im Kopf, aber wenn ich mich recht entsinne, wurde zum Verschwinden des Schiffes gar nichts ausgesagt. Es hätte also einen technischen Defekt haben und ungebremst mit einem Asteroiden kollidiert sein können. Am Ende war es einfach zerstört. Diskutiert wurde hier also nicht, was im Heft stand, sondern was sich manche so vorgestellt haben.


nur der vollständigkeit halber:

"Es war unserer Flotte gelungen, das kleinere der Haluterschiffe abzuschießen. Das große hatte entkommen können."

wie weiter oben schon geschrieben, war das aber für die weitere handlung letztlich nicht relevant.
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HerbertSeufert
Terraner
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Lieber jogo!

Es gibt keinen Status Quo in der Serie, zumindest nach vorne nicht!
Das würde ja bedeuten, keine Weiterentwicklung!

Wer sollte das wollen?

Was Andere und ich kritisieren, ist der einfache »Ohne Not«-Verzicht auf banale Faktenlage der PR-Historie!
Und diese bekannte Faktenlage macht jedes Kräftemessen von Alt-Arkoniden mit Halutern zum reinen Selbstmordunternehmen für Erstere!
Wenn man dann dafür keine »Aufweichung der Kampfbedingungen« einbringt, sondern dies einfach als »realistische« Möglichkeit abschildert, dann gefällt mir das nicht!
Waren die Haluter allesamt stoned, grippegeschwächt oder besoffen? Aber selbst dann hätten die Automatiken jede tödliche Gefährdung rigoros unterbunden.
WV bestätigt in seinen Posts ausdrücklich, dass sich die Haluter im Jahre 7602 vor Chr. nicht in einer Epoche technologischen Niedergangs befanden.

Ja, was dann?
Ein explizites mentales Ummapping der Arkoniden durch gondische Reengrammierung wird auch nicht geschildert.
Es war keinerlei glaubhafter Vorteil für die Arkoniden aus dem Abkommen mit dieser cruden Besatzung des Calurierschiffs erkennbar.
Nur vage Zukunftsphantasien. Und dann entscheidet ein Verbandsführer vor Ort ohne Rücksprache mit seiner Obrigkeit über ein Vorgehen, welches sich zur Katastrophe für das Imperium hätte ausweiten können. Man hatte doch keinen eigentlichen Konflikt mit Halut und wusste nicht viel über diese Riesen, außer, dass sie konstitutionell und technologisch gnadenlos überlegen waren. Und dann beteiligt man sich an Planungen, die möglicherweise eines nahen oder fernen Tages einem genetischen Völkermord dienen würden!?!
Sehr trübe das!

Eines der schwächsten Konzepte Wim's ever!
Sollte wohl die historische Basis des Haluter-Plots abbilden, ging aber fürchterlich in die Hose.

WV's Kommentar-Äußerung zu Konsistenz und Konklusivität der PR-Historie waren sehr unglücklich,
ich verstehe dies tatsächlich als eine gewisse Distanz zu präexistenten Faktenlagen!
PR darf und muss gewiss phantasievoll sein, als SF geht die Serie eh über die »Realität« hinaus und genießt eine gewisse »Narrenfreiheit«.
All dies bedeutet für mich aber auch Respekt vor existenter Historie und keine beliebige Umwertung oder Umschilderung ebenso beliebiger Punkte.
Sonst haben wir bald nur noch »kontrafaktische Raumzeitplastiken« vor uns.

Und, wenn man etwas umdefiniert oder neu ergänzt, sollte es sinnig und wertig sein!
Und prägnant!
Wer von uns weiß eigentlich noch viel über die vom Exposéteam eingebrachte Historie der ersten larischen Zivilisation?
Dies war an vielen Stellen so krude, dass es besser war, dass man es schnell vergessen hat.

SO schreibt man eben keine Geschichte, auch nicht bei PR!
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Atlantis
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Habt ihr das nicht begriffen es gibt KEIN Serienkanon mehr. :devil: Die Autoren können jetzt alles schreiben was Sie wollen und wenn es das Gegenteil ist was Sie vor 100 Hefte geschrieben haben.
Alle Specku über die nächsten 100 Hefte ist Nonsens.
Mit ein paar Sätzen wurde alles kaputt gemacht ,was in über 50 Jahren gewachsen ist. :devil:
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R.B.
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Natürlich gibt es einen Serien - Kanon.
:mrgreen:

Der Serien - Kanon ist das, was offiziell in unserem Perryversum als gültig anerkannt wird. Also die komplette Geschichte und der Hintergrund. Das ist übrigens (fast) überall das Gleiche: Egal ob Harry Potter, Sauron oder Michael Moorcocks Dorian Falkenmond aus Köln in der Handlung eine Rolle spielen. Ohne solche Spielregeln ist es nicht möglich, etwas Derartiges zu konzipieren.

Meine Meinung zu den Stühlen: Natürlich spricht ein einzelner roter Stuhl nicht gegen den Kanon der blauen Stühle in sämtlichen Perryversen. Da alle Intelligenzen unterschiedlich sind und technische Entwicklung voran treiben (sonst würden sie ja nicht mit Raumschiffen durch die Gegend fliegen), betrachte ich es nicht als Widerspruch, wenn auf einmal jemand vor 2 oder 200 Jahren auf einem roten Stuhl gesessen hat und das auf einmal ohne Vorwarnung jetzt erst auffällt. Ich betrachte es als normal, wenn irgendwo in den Tiefen des Universums mal einer auf die Idee kommt, einen Stuhl in einer anderen Farbe anzustreichen - nur um herauszukriegen, ob rote Stühle nicht praktischer als blaue sind. Da dies augenscheinlich nicht der Fall ist, braucht mal sich keine Mühe zu geben und rote Farbe teuer und umständlich zu besorgen, wenn es die blaue umsonst an jeder Ecke gibt.

Es kann also durchaus scheinbare Handlungswidersprüche geben, die in die Serie passen. Ein Stuhl, der nachweislich 100 Jahre lang blau war, kann also auf einmal als rot beschrieben werden. Es muss nur einer da gewesen sein, der ihn angestrichen hat.

Mein Problem ist nun, dass Band 2958 noch nicht habe - es scheint Probleme mit der Zustellung zu geben. Aber: Aus meiner nichtswürdigen Sicht geht aus dem Serien - Kanon (also der PR - Geschichte) klar hervor, dass die Arkoniden des Jahres 7.602 v. Chr. keine Paratron - Technik knacken konnten. Selbst wenn man berücksichtigt, dass durch die Degeneration bis rauf nach Band 1 noch einiges an Technik verschwunden sein dürfte. Wenn der Haluter also von Arkoniden abgeschossen wurde, muss etwas oder jemand Anderes die Hände mit im Spiel gehabt haben.

Wenn ein arkonidisches Raumschiff ein halutisches also einfach so abgeschossen hat, passt das ohne weitere Erklärung nicht.
Basta!
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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christianf
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Was keiner in dieser Diskussion zu berücksichtigen scheint, ist, dass dieser Roman nicht auktorial (also aus der Sicht eines allwissenden Erzählers), sondern aus der Sicht einer möglicherweise unzuverlässigen Erzählerin erzählt ist, die sich außerdem zur Zeit der Niederschrift ihrer Aufzeichnungen nicht mehr hundertprozentig an alles erinnern muss. Die Dinge müssen sich also nicht exakt so wie berichtet abgespielt haben!

Edit: Ich habe den Roman noch nicht gelesen.
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Tennessee
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christianf hat geschrieben:Was keiner in dieser Diskussion zu berücksichtigen scheint, ist, dass dieser Roman nicht auktorial (also aus der Sicht eines allwissenden Erzählers), sondern aus der Sicht einer möglicherweise unzuverlässigen Erzählerin erzählt ist, die sich außerdem zur Zeit der Niederschrift ihrer Aufzeichnungen nicht mehr hundertprozentig an alles erinnern muss. Die Dinge müssen sich also nicht exakt so wie berichtet abgespielt haben!

Edit: Ich habe den Roman noch nicht gelesen.


Salut christianf,

dies trifft aber auf gut 90% der PR-Romane zu. Dieser Argumentation zu folgen, würde bedeuten, auch dem Rest der Hefte eine inhaltliche Unzuverlässigkeit zu attestieren. Halte ich für argumentativ ungeschickt.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
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jogo
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Ten... ist es für dich ein zulässiges Mittel des Autoren, eine Geschichte aus dem Blickwinkel einer Person ohne Durchblick erzählen zu lassen? Darauf hatte WV explizit hingewiesen. Das scheint allerdings nicht wirklich jemanden zu interessieren.
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Casaloki
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jogo hat geschrieben:Ten... ist es für dich ein zulässiges Mittel des Autoren, eine Geschichte aus dem Blickwinkel einer Person ohne Durchblick erzählen zu lassen? Darauf hatte WV explizit hingewiesen. Das scheint allerdings nicht wirklich jemanden zu interessieren.

Doch, natürlich ist das wichtig. Es sind subjektiv gefärbte Erzählungen einer fiktiven Person. Aber mich interessiert auch, warum eine technisch minderentwickelte Kultur wie die Arkoniden einer höherentwickelten Kultur wie den Halutern eine Niederlage beibringen kann. Oder eben nur einen Verlust. Und nein, das Beispiel mit den Stühlen ist nicht schlüssig. Ich bring mal andere aus der unmittelbaren Geschichte:
1.) Die Truppen des Mahdi besiegen die Engländer im Sudan.
2.) Die Vietkong vertreiben die Amerikaner aus Vietnam. Respektive die Afghanischen Kämpfer die Sowjet Armee.

Das kann man sicher noch weiter führen. Aber so steht der Text alleine. Ohne Erklärung, warum dies gelingen konnte. Die technisch am fortschrittlichsten ausgerüsteten Armeen ihrer Zeit unterliegen oder werden geschlagen. Der Grad ist zwar höher, aber die Aussage die gleiche. Du fragst dich, wie kann das gehen. Genauso ist es in diesem Punkt mit den Halutern und den Arkoniden. Es gilt als quasi undurchführbar. Aber es steht so geschrieben. Es wäre schön, wenn es erklärt würde.
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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heppen shemir
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christianf hat geschrieben: Die Dinge müssen sich also nicht exakt so wie berichtet abgespielt haben!


davon gehe ich sogar aus, dass man den "bericht" nicht arglos für bare münze nehmen darf.

irgendjemand hatte ein interesse daran, dass diese version der abläufe überliefert wird.


also gut möglich, dass das haluterschiff letztlich nur innerhalb einer gefakten geschichte abgeschossen wurde.
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Tennessee
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jogo hat geschrieben:Ten... ist es für dich ein zulässiges Mittel des Autoren, eine Geschichte aus dem Blickwinkel einer Person ohne Durchblick erzählen zu lassen? Darauf hatte WV explizit hingewiesen. Das scheint allerdings nicht wirklich jemanden zu interessieren.


Salut jogo,

ich kann jetzt nur aus der Theorie heraus antworten, der Roman liegt noch ungelesen irgendwo in meinem Arbeitszimmer (ich habe vorgestern Stapel hin- und her geräumt, das mache ich in meinem Arbeitszimmer gerne, wenn ich subjektiv empfundene Ordnung haben möchte *grins*).

Wenn ich das richtig sehe, geht es um eine Handlung, die auf einem Tagebucheintrag basiert. Ich meine, dass das Tagebuch ja nicht so sein wird (oder würde) wie die erzählte Geschichte. Dass dann hier eine personale Erzählweise vorliegt und diese natürlich auch gewisse Einschränkungen mit sich bringt, liegt in der Natur der Erzählperspektive. Somit kommt es natürlich zu Ungenauigkeiten oder Unklarheiten.

Die Person, aus deren Blickwinkel erzählt wird ist, wenn ich das jetzt hier alles richtig verstehe, Suuna, eine Kriegs(!)psychologin, die auf dem Flottenflagschiff (!) während einiger, bereits erlebter Kämpfe (!) stationiert ist und lang genug (!), um mit dem Kommandanten (!) eine Affäre zu haben. Würde ich mir die Glaubwürdigkeit der Geschichte und der Personen anschauen, dann würde ich vermuten, dass auf einem arkonidischen Flaggschiff keine "Personen ohne Durchblick" abkommandiert sind und eine Kriegspsychologin mit den Abläufen des Krieges (z.B. hoffnungslose und traumatisierte Soldaten, denen es nie gelingt den Gegner zu vernichten...) so vertraut ist, dass sie kompetent diagnostizieren kann.

Wenn, wie du oben schriebst, WV explizit darauf hingewiesen hatte, dass hier durch eine "Person ohne Durchblick" erzählt wird, dann habe ich mehrere Gedanken dazu:

- dass WV seine Person und Erzählweise erklären muss, zeigt mir, dass sie wahrscheinlich nicht erklärungslos genug geschrieben war
- irgendwie gibt es eine Differenz zwischen der Kompetenz bzw. der Hintergrundgeschichte der Hauptfigur und der Art und Weise wie diese Kompetenz beschrieben wird.
- wenn ich eine Erzählweise wähle, die Schwächen oder Widersprüchlichkeiten produzieren kann, dann wundere ich mich, dass "man" sich wundert, dass diese erkannt und benannt werden.
- oben schriebst du, jogo, dass dies (d.i. Erzählweise/Perspektive) niemanden zu interessieren scheine. Ich glaube, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Im Umkehrschluss könnte man sagen, dass andere es nicht interessiert, dass es Unklarheiten gibt und sie stattdessen alles nur goedkeuren (mir fehlt gerade das deutsche Wort.... Edit: Ich habe nachgeschaut: "zustimmen, genehmigen, annehmen" wären Übersetzungen; sorry, ich bin gerade in einer anderen Sprache... :( )

Soviel zu meiner Antwort. Aber wie oben bereits gesagt: Ich kann nur aus der Theorie antworten. Es steht dir also frei, meine Anmerkungen zu ignorieren, wenn sie unpassend sind.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
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jogo
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Selbst unpassendes ignoriere ich nicht. Aber von deinen theoretischen Überlegungen bist du sehr schön auf das eingegangen, was mich tatsächlich bewegt.
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Tennessee
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jogo hat geschrieben:Selbst unpassendes ignoriere ich nicht. Aber von deinen theoretischen Überlegungen bist du sehr schön auf das eingegangen, was mich tatsächlich bewegt.


Salut jogo,

und danke und: Was bewegt dich denn *tatsächlich*?

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
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jogo
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Casaloki hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:Ten... ist es für dich ein zulässiges Mittel des Autoren, eine Geschichte aus dem Blickwinkel einer Person ohne Durchblick erzählen zu lassen? Darauf hatte WV explizit hingewiesen. Das scheint allerdings nicht wirklich jemanden zu interessieren.

Doch, natürlich ist das wichtig. Es sind subjektiv gefärbte Erzählungen einer fiktiven Person. Aber mich interessiert auch, warum eine technisch minderentwickelte Kultur wie die Arkoniden einer höherentwickelten Kultur wie den Halutern eine Niederlage beibringen kann. Oder eben nur einen Verlust. Und nein, das Beispiel mit den Stühlen ist nicht schlüssig. Ich bring mal andere aus der unmittelbaren Geschichte:
1.) Die Truppen des Mahdi besiegen die Engländer im Sudan.
2.) Die Vietkong vertreiben die Amerikaner aus Vietnam. Respektive die Afghanischen Kämpfer die Sowjet Armee.

Das kann man sicher noch weiter führen. Aber so steht der Text alleine. Ohne Erklärung, warum dies gelingen konnte. Die technisch am fortschrittlichsten ausgerüsteten Armeen ihrer Zeit unterliegen oder werden geschlagen. Der Grad ist zwar höher, aber die Aussage die gleiche. Du fragst dich, wie kann das gehen. Genauso ist es in diesem Punkt mit den Halutern und den Arkoniden. Es gilt als quasi undurchführbar. Aber es steht so geschrieben. Es wäre schön, wenn es erklärt würde.

Ja, auch das ist nachvollziehbar! Und die Frage halte ich für sehr wichtig: Warum ist es so beschrieben, wie beschrieben?
Der Zyklus scheint ja durchdrungen von Wesen, die Geschichtsschreibung manipulieren. Daher gehe ich für meinen Teil nicht hin und schreibe, dass der Autor völligen Mist geschrieben hat und gegen alle Regeln der Serie verstoßen hatte. Ich frage mich, was der Autor mit seiner Storyline bezweckt und warum er seine Story genauso geschrieben hatte wie er es tat. Mir scheint, dass wir mit unserer Meinungsbildung manchmal etwas zu vorschnell sind. Und natürlich ist es für uns alle nie schön, wenn die eigene Erwartungshaltung enttäuscht wird.
Was ich aber nicht glaube: dass einer der Autoren sinnbefreite Geschichten erzählt, die losgelöst von der Gesamtstory seit ca. 3000 Bänden sind. Natürlich wird es immer wieder Neuinterpretationen geben und ich denke, dass wir Leser uns davor nicht verbarrikadieren sollten, sondern den Mut haben darauf uns einzulassen. Dieses Hobby soll uns unterhalten und vom Alltag ablenken. Das versuchen alle Autorenund zwar durchweg. Und ich denke nicht, dass WV den Pfad des sogenannten Serienkanons verließ.

Nehmen wir doch ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit: wie hieß es noch? Die administrative Weisungsbefugnis für den „Großadministrator“. Darüber war uns nie etwas bekannt. Gab es nicht. In einem lapidaren Nebensatz wurde irgendwo in den 2940er Romanen erläutert, warum wir nichts darüber wussten! Ich fand das im betroffenen Roman jetzt auch nicht prickelnd. Aber auch nicht verdammenswert. Serienkanon gecrasht? Nein, und ich denke du stimmst mir zu.
Im aktuellen Roman ist es jedoch anders und daher: warum ist es so? Oder interpretieren wir alle vielleicht etwas in die Hisorie der Serie, was so nie wirklich geschrieben war?
Schauen wir mal was die kommenden Romane bringen. Gewisse Romantitel, die noch kommen werden, lassen extrem viel Raum zum Spekulieren. Was zum Beispiel, wenn die 2. Erde ein Produkt der Scherung ist? Was wenn unterlegene Haluter ein Produkt der Scherung sind?
Was wenn es die Aufgabe der Protagonisten ist, den Serienkanon zu bewahren? :rolleyes:
Nur mal so ein paar Gedanken...
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ParaMag
Ertruser
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Registriert: 30. März 2015, 13:29
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
Jetzt mal einen einfachen Einwand, in diesem Fall ist doch der gewählte Erzählstil zweitrangig.
Diese Frau ist als Psychlogin in der Flotte der Arkoniden.
Damit dürfte klar sein das Sie kein unbedarftes blondchen ist.
Einer Person die gebildet ist und in der Flotte integriert ist muss man zumindest zugestehen gesehenes bzw. gehörtes Sinn gemäß zu verarbeiten und zu verstehen.
Wie könnte Sie sonst Ihrem Beruf nachgehen und Fremdwesen verstehen bzw. analysieren.
Es ist schon ein großer Fortschritt, den Willen zum Fortschritt zu haben.
Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr.
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