Serienkanon oder Nicht-Serienkanon, das ist hier die Frage

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Richard
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Bei den "SI Kollegen" von ES muss ES sich zweifellos ziemlich unbeliebt gemacht haben da er als Doppelagent der KK taetig war. Aber die Voelker der LOkalen Gruppe waren genauso Bauern auf dem Spielbrett von ES. Ich moechte da nur mal an den Kampf gegen MATERIA erinnern ... und wie dann die restlichen Diener der Materie reagierten ... als zb der eine DdM Terra angriff, HQ Hanse schrottete und allen durch sein "über die Erde wandeln" noch und noecher Leute umgebracht hat ....
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Kardec
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Harzzach hat geschrieben:............Ansonsten ... was ist mit der Scherung? Dem Weltenbrand? Kommt mit 3000 der ganz große Wurf, mit dem man sich fit für die nächsten 60 Jahre macht? Hat man sich handlungsmäßig vergallopiert? Ich weiß es nicht. Kein Leser weiß das........

Denke die Scherung wird oft handlungsmäßig überbewertet. War ein schriftstellerischer Kniff im JZL-Zyklus.
Aber "wir" befinden uns nun in einem Teil des g(e)scherten :D Universums.
Wenn in der Serie der Begriff dyschrone Scherung nie wieder vorkommen sollte, würde dies m. E. die Handlung in keiner Weise beeinträchtigen.
Sie ist schlicht passiert.

Weltenbrand: Der Aufmarsch von Enklaven-Rhodan, Adaurest u. demnächst Bostich im Solsystem samt Biophore lässt mich vermuten, dass sich das Ekpyrosisthema zuspitzt.
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zephydia
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Arthur Dent hat geschrieben:Nur schwingt dem ganzen, ausgerechnet bei diesem Thread-Thema, natürlich immer die Angst derer mit, die den Serienkanon bewahrt haben wollen.


Aber ist es denn etwas schlimmes den Serienkanon erhalten zu wollen? Das bedeutet doch zunächst nur einmal das die Serienvergangenheit so bleibt wie sie in den Heften steht und Ereignisse nicht plötzlich "umgedacht" werden. Ich wäre zum Beispiel sauer wenn ich plötzlich feststellen müsste dass Atlan in 299 doch nicht Mirona getötet hat sondern als Faktor XIV mit ihr seit Jahrtausenden über Andromeda herrscht. Für so was gibt es NEO, da kann nach belieben eine alternative Zeitlinie erschaffen werden.

Also ich denke schon dass der Serienkanon bestehen bleiben sollte. Hier und da mal was hinzufügen, okay. Aber die Grundlagen sollten meiner Meinung nach bleiben.
Nebenbei wäre das für potentielle Neuleser die gerne als Argument für einschneidende Änderungen gebracht werden auch nicht so toll. Denn wenn ich mich im Forum (oder im Web allgemein) umschaue scheinen Neulinge fast immer über die Silberbände oder Silbereditionen zur EA zu kommen, es scheint kaum noch jemand zu geben der sich einfach so irgendein Heft schnappt und mitendrin anfängt. Und wenn ich mir dann vorstelle dass so jemand nun versucht in eine EA einzusteigen wo sich nicht nur unheimlich viel verändert hat sondern dass was er oder sie kennt nie passiert ist...
Ich wäre jedenfalls völlig irritiert.
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HerbertSeufert
Terraner
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@Harzzach

Ich bin gerne auf einem Weg, auch, wenn er manchmal steinig ist!
Voraussetzung aber, er führt schlussendlich zu einem - zumindest nachträglich - sinnvoll verstehbaren Ziel, welches mehr ist als eine Notlösung.

Und da hat mich persönlich das Bisherige des aktuellen Exposéteams nicht befriedigt: Weder der Atopie-/JZL-THEZ-Großzyklus noch die »Kurzgeschichte« um Orpleyd/Catiuphat/KOSH/CADABB. Mehrere gute Romane machen noch keinen guten Gesamtplot.
Man will ja nicht nur die Kochsendung, sondern final auch etwas einigermaßen »Harmonisches« essen.

Was war mit der INSTANZ und Ovaron Kilmacthomas, ihrem Präteritalkontaktler, der in Heft 2869 »Angakkuq« erstmals in Erscheinung trat?
Die INSTANZ, eine komplexe Gemeinschaftszivilisation biologischer, postbiologischer und artefakter Wesen, angeblich aus ferner Zukunft.
Dakkarspanne gegen Polyport-Urkontroller und einige Infos über die sog. Eiris-Kehre, von der Niemand zuvor je gehört hatte.
Ein Heft später verschwindet Kilmacthomas wieder. Polyport-Netz futsch, Dakkar-Spanne als kurzzeitiges Instrument für Orpleyd übergeben.

Bis heute unklar, ob die INSTANZ übergeordnet war oder nur dem THEZversum zuzurechnen.
Deus ex machina? Die Eiris-Kehre war ja dann ein wesentliches Outcome des Zyklus, obwohl erst zum Schluss aus dem Hut gezaubert.

Solche Lösungen möchte ich im laufenden Zyklus bitte nicht!
Und auch keinen wilden Tiuphoren-/KOSH-/CADABB-Mix, wobei letztgenannter Chaotarch von mir nur als Plot-Gimmick gesehen wurde und weit unter den Möglichkeiten einer Hohen Macht blieb.

Naja, ich gebe die Hoffnung auf einen sinnigeren Verlauf des jetzigen Zyklus noch nicht auf.
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Grauleben
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Einfach die Vergangenheit mal geschehen sein lassen und Geschichterl aus der Gegenwart in die Zukunft entwickeln. Dann gibts auch keine Kopfschmerzen mit dem Kanon.

edit: Oder zumindest weniger, seufz.
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zephydia
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Tennessee hat geschrieben:Salut,

die Frage nach "dem Kanon-Gewedel" (*grins*) aufgreifend, würde mich (und vielleicht auch andere, wer weiß) mal interessieren:

"Was macht den Perry Rhodan Kanon denn aus?" oder anders gefragt: "Was ist für dich Teil eines Perry Rhodan Kanons?"

Das können ganz konkrete, markig formulierte Handlungselemente (der Vergangenheit) sein oder ein bestimmtes Serien-Profil. Wenig nutzbringend, aber es kann sich auch als anders weisen, wären wahrscheinlich Aussagen wie: "Es wird die zukünftige Geschichte der Menschheit erzählt." oder "Die Autoren hatten eine Vision für Perry Rhodan." Es darf m.E. auch gerne etwas konkreter werden.

Selbstverständlich wird diese Sammlung aus unzähligen und sicherlich auch teilweise widersprüchlichen Statements bestehen. Und es soll nun auch nicht das Ziel sein, *den* Kanon herauszudestillieren, sondern einfach mal Stimmungen, Bilder oder Statements zu sammeln: Eine Sammlung halt. Und vielleicht kann sich auch herausstellen, dass wir diesen Begriff "Kanon" selbst gar nicht zu füllen wissen. Who knows!

Wenn ihr die Idee mögt, dann tut uns den Gefallen und fallt bei unterschiedlichen Meinungen nicht wie die hungrigen Wölfe übereinander her, sondern denkt euch hämisch im Stillen(!): Du hast ja keine Ahaaaanuuuuhuuung! Bäh! *zwinker*

Sollten sich aber friedliche Gedankenaustäusche zu dem "Kanon" entwickeln, dann freuen wir uns sicher alle daran. :-)

Ich fange mal mit Beispielen an:

"Figuren sind irgendwann mal tot. Auch die Meister der Insel."

"ES ist der Mentor der raumfahrenden und entdeckenden Menschheit. ES und Die Terraner gehören zusammen. (ES fließt nicht einfach ab in ein anderes Universum.)"

"Perry Rhodan und die Menschen standen immer für eine sittliche Ordnung. Bei Scheer etwas (*hüstel*) militärischer. Bei Voltz etwas ideologischer."

lg
Ten.

... to be continued.


Um Deine Idee mal aufzugreifen Kanon ist für mich dass die Story nicht rückwirkend auf den Kopf gestellt wird. Also dass weiterhin Perry 1971 auf dem Mond den Arkoniden begegnete, die 3. Macht gründete, später das Solare Imperium (das trotz seines Namens) durchaus demokratisch war usw.

Dann gibt es noch bestimmte Dinge bei denen ich denke dass sie sozusagen Stützpfeiler des Perry Rhodan Gebäudes sind. Also die Hauptunsterblichen (Perry, Bully, Atlan und Gucky), sie müssen nicht immer im Mittelpunkt stehen (nicht mal Perry :D ) aber sie sollten auch nicht entgültig rausgeschrieben werden.

Dann einige Punkte wie z.B. ein gewisser Idealismus. Die Hoffnung das Probleme gelöst werden können. Und darum möchte ich auch nicht wieder und wieder in jedem Zyklus lesen wie Superintelligenzen und andere "höhere" Wesen die Sterblichen benutzen, ausnutzen oder gar vernichten und die ihnen komplett hilflos ausgeliefert sind.
Das Kosmische hat seine Rolle in der Serie aber es sollte unbedingt durch Bodenständiges ausbalanciert werden. (Was bisher im Genesis-Zyklus, wie ich zugeben muss, gut funktioniert).

So, das ist es was mir im Moment einfällt.
Zuletzt geändert von zephydia am 2. Mai 2018, 22:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Tiberius
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Richard hat geschrieben:Bei den "SI Kollegen" von ES muss ES sich zweifellos ziemlich unbeliebt gemacht haben da er als Doppelagent der KK taetig war. Aber die Voelker der LOkalen Gruppe waren genauso Bauern auf dem Spielbrett von ES. Ich moechte da nur mal an den Kampf gegen MATERIA erinnern ... und wie dann die restlichen Diener der Materie reagierten ... als zb der eine DdM Terra angriff, HQ Hanse schrottete und allen durch sein "über die Erde wandeln" noch und noecher Leute umgebracht hat ....

Vielleicht waren die anderen Superintelligenzen in das Doppelspiel von ES eingeweiht und haben gewußt, das die SI THOREGON eine große Gefahr darstellte und gestoppt werden mußte. Dazu mußte natürlich alles realistisch erscheinen, damit THOREGON keinen Verdacht schöpft, und somit auch die Gegenreaktion der Kosmokraten entsprechend stark ausfallen.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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ParaMag
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@Harzzach

Im Grunde meinen wir das gleiche. :st:

Ich hätte ein paar Sätze mehr dazu schreiben können. Ich habe nur angedeutet das nur um des Effektes wegen ohne Anschlußplan "kaputt machen" keinen Sinn macht.
Es ist wie mit alten verfilzten Zöpfen, ab zum Friseur. Dann kommt's, watt'nu?

Der/die clevere (dazu zähle ich Redaxe, Expo's und Autoren) hat eine Vorstellung wie die neue Kurzhaarfrisur auszusehen hat. Auch wie die Geschichte auszusehen hat nach einer gewissen Zeit. Mit anderer Farbe, Locken usw.!
Nur wie kommt die Aktion bei meinem Partner, Verwandschaft und Freunden an? Jedem wird es nicht gefallen, den Traditionalisten kommt es einem Frevel gleich, während der andere mault konntest Du nicht sitzen bleiben bis er fertig ist?

Nun ist genug, ich freue mich schon auf den Roman morgen und bin mal gespannt wessen Welt alles so durch den Flűgelschlag des Schmetterlings aus den Fugen gerät. :st:
Männergrippe ist kein Mythos!
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Harzzach
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ParaMag hat geschrieben:Nun ist genug, ich freue mich schon auf den Roman morgen und bin mal gespannt wessen Welt alles so durch den Flűgelschlag des Schmetterlings aus den Fugen gerät. :st:

Dann wünsche ich Dir viel Spaß! Ich mache gerade Erstauflagen-Lesepause und warte mit diesem psychologischen Kniff wieder, bis ein Block aus 20-30 Romanen erschienen ist, um diese dann am Stück durchlesen zu können. So trickse ich meine Ungeduld aus.

Derweil stolpere ich im Thoregon-Zyklus über einen Abschnitt, in dem eine Zentrifaal-Flotte von den Beibooten eines 3000m durchmessenden Kugelraumers angegriffen wird. Sind die alten Romane jetzt akanonisch geschert worden und die RAS ist in Plantagoo aufgetaucht? Das Rätsel wird eine Seite weiter bereits wieder gelöst (nein, es war natürlich nicht die RAS), aber da wurde ich schon einen Moment stutzig *kicher*
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Atlantis
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Harzzach hat geschrieben:
ParaMag hat geschrieben:Nun ist genug, ich freue mich schon auf den Roman morgen und bin mal gespannt wessen Welt alles so durch den Flűgelschlag des Schmetterlings aus den Fugen gerät. :st:

Dann wünsche ich Dir viel Spaß! Ich mache gerade Erstauflagen-Lesepause und warte mit diesem psychologischen Kniff wieder, bis ein Block aus 20-30 Romanen erschienen ist, um diese dann am Stück durchlesen zu können. So trickse ich meine Ungeduld aus.

Derweil stolpere ich im Thoregon-Zyklus über einen Abschnitt, in dem eine Zentrifaal-Flotte von den Beibooten eines 3000m durchmessenden Kugelraumers angegriffen wird. Sind die alten Romane jetzt akanonisch geschert worden und die RAS ist in Plantagoo aufgetaucht? Das Rätsel wird eine Seite weiter bereits wieder gelöst (nein, es war natürlich nicht die RAS), aber da wurde ich schon einen Moment stutzig *kicher*

Sie waren damals Kanon, wo sie geschrieben wurden. Jetzt nicht mehr!
Es ist nicht mal mehr sicher das Perry als 1. auf den Mond landete. Ein Neil Amstrong soll es angeblich gewesen sein :D
Auch Pluto wurde nie Vernichtet !
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HerbertSeufert
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@Atlantis

Selbst Armstrong wird ja als erster »Mann im Mond« von Verschwörungstheorie-Tifosi bezweifelt. :D
Könnte also doch unser guter Perry gewesen sein, der allerdings danach »weggeschert« wurde, sonst wäre Alles haarklein so verlaufen wie es in den Heften steht. :devil:
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Harzzach
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Atlantis hat geschrieben:Sie waren damals Kanon, wo sie geschrieben wurden. Jetzt nicht mehr!
Es ist nicht mal mehr sicher das Perry als 1. auf den Mond landete. Ein Neil Amstrong soll es angeblich gewesen sein :D
Auch Pluto wurde nie Vernichtet !

Es wurde aber noch nicht geschrieben. VANDETILLION hat die Serienlande an dieser Stelle noch nicht umgedacht :)
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Ce Rhioton
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Die Zukunft gestalten kann jeder -
Wir gestalten Zukunft und Vergangenheit. :D
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PJoppen
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Zum Thema Kanon.. für mich ist das die Plausibilität zusammen mit gewissen Eckpfeilern der PR Historie.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..
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NEX
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zephydia hat geschrieben:... Um Deine Idee mal aufzugreifen Kanon ist für mich dass die Story nicht rückwirkend auf den Kopf gestellt wird. Also dass weiterhin Perry 1971 auf dem Mond den Arkoniden begegnete, die 3. Macht gründete, später das Solare Imperium (das trotz seines Namens) durchaus demokratisch war usw. ...

Und genau das hat Wim doch geschrieben. Serienkanon ist das, was in den Heften der Serie steht.

Beispiel: Zwischen den Bänden 399 und 400 gibt es einen Zeitsprung von fast 1000 Jahren. Zu dem, was dazwischen geschah, gab es bis Band 408 keine oder kaum Informationen. Band 408 schließt eine Lücke, das Geschehen im Jahre 2909, also ist das jetzt kanonisch.

Dabei ist die Vergangenheit in keinster Weise geändert, nichts ist umgeschrieben, nichts ist "umgedacht" worden (was übrigens nur in den JZL geschehen kann).

Wenn Lücken im Serienkanon existieren, können diese Lücken auch nur durch die Serie geschlossen werden.

Serienkanon ist nicht, was Außenstehende aus den Heften extrapolieren und schließen möchten.
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HerbertSeufert
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WEN meinst Du mit dem Recht Begriff »Außenstehende«?

Nichtleser?
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NEX
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gejotha
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:D :rolleyes:
"Die Mikrobe der menschlichen Dummheit ist unausrottbar." (Curt Goetz)
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HerbertSeufert
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Wenn ALLE »Außenstehende« sind, wer sind dann »Innenstehende«?
Oder mutiert die Serie gar ohne menschliches Zutun, sozusagen »autokausal«? :devil:
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NEX
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HerbertSeufert
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:st:
Verstehe:

Alle anderen
, ... die ... ?

Übernächste Eskalationsstufe wäre dann wohl »Alle anderen, die wo ..«? :D :st: :devil:

Ich freue mich echt immer über knappe Satire! :rolleyes:
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Clark Flipper
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NEX hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:... Um Deine Idee mal aufzugreifen Kanon ist für mich dass die Story nicht rückwirkend auf den Kopf gestellt wird. Also dass weiterhin Perry 1971 auf dem Mond den Arkoniden begegnete, die 3. Macht gründete, später das Solare Imperium (das trotz seines Namens) durchaus demokratisch war usw. ...

Und genau das hat Wim doch geschrieben. Serienkanon ist das, was in den Heften der Serie steht.

Beispiel: Zwischen den Bänden 399 und 400 gibt es einen Zeitsprung von fast 1000 Jahren. Zu dem, was dazwischen geschah, gab es bis Band 408 keine oder kaum Informationen. Band 408 schließt eine Lücke, das Geschehen im Jahre 2909, also ist das jetzt kanonisch.

Dabei ist die Vergangenheit in keinster Weise geändert, nichts ist umgeschrieben, nichts ist "umgedacht" worden (was übrigens nur in den JZL geschehen kann).

Wenn Lücken im Serienkanon existieren, können diese Lücken auch nur durch die Serie geschlossen werden.

Serienkanon ist nicht, was Außenstehende aus den Heften extrapolieren und schließen möchten.
Das kann man so stehen lassen. THX!
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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HerbertSeufert
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Wenn Lücken im Serienkanon existieren, können diese Lücken auch nur durch die Serie geschlossen werden.


Durch die Serie wird gar nichts geschlossen, das machen immer konkrete Menschen in die Serie hinein oder mit der Serie.

Ansonsten kann ich der Argumentation zustimmen.
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M13
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Hallo zusammen,
es gab ja hier und da im Forum bereits Diskussionen zum Serienkanon. Was gehört dazu, was nicht. Und ich möchte hier beispielsweise auf die unterschiedlichen Publikationsformen des Perryversums aufmerksam machen. Da wurden Theorien aufgestellt wie: Die EA-Heftauflage gehört dazu, die Planetenromane nicht unbedingt, die Silberbände? Da wurde doch früher "Geschichtsfälschung" in der Nachbearbeitung betrieben, also nehmen wir die mal aus der Gleichung raus. Die ATLAN-Serie, hm, schwierig in manchen Phasen mit der Kohärenz zur EA. Wie sieht's mit den Miniserien aus? Ja, ohne Zweifel. Nö, lieber doch nicht, ist ja zu abgefahren, das mit den Cynos…

Also liebe Leute: Rosinenpicken ist nicht, denke ich.

Das Gesamtwerk ist und bleibt widersprüchlich. Und ist beliebig komplex, wenn die Interpretationstiefe beliebig komplex angesetzt wird.
Mit den Widersprüchen werden wir leben müssen. Mit Neuinterpretationen seitens der Exposéautoren und den Ausführenden erst recht. Die bereichern die Serie, meiner Meinung nach.

Was jetzt den abgeschossenen Haluterraumer angeht, da habe ich auch erst mal geschluckt. Und mich gefragt: "Wie konnte denn das passieren?" Was ich mich aber nicht gefragt habe und auch nicht fragen werde: "Wie konnte der Autor denn das verbocken?". Denn ich denke mir, dass wir hier erstens keinen Augenzeugenbericht vor uns haben und zweitens "andere Mächte" ihre Finger im Spiel gehabt haben könnten. Das ist Spekulation, zugegeben, aber diese fußt auf das Einfädeln der ganzen Geschichte durch den Calurier und Konsorten.

Gruß,
Uwe
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Ce Rhioton
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M13 hat geschrieben:Was jetzt den abgeschossenen Haluterraumer angeht, da habe ich auch erst mal geschluckt. Und mich gefragt: "Wie konnte denn das passieren?" Was ich mich aber nicht gefragt habe und auch nicht fragen werde: "Wie konnte der Autor denn das verbocken?"

Gruß,
Uwe


Schön, dass du uns eine Selbstverständlichkeit in Erinnerung rufst:
Nicht vorschnell über (vermeintliche) Unstimmigkeiten klagen, sondern Ereignisse erst einmal sacken lassen,um in Ruhe mögliche Ursachen zu hinterfragen. :st:
Wer kühlen Kopf bewahrt, vermeidet Diskussionen, die sich im Nachhinein womöglich als heiße Luft entpuppen. ^_^
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