Serienkanon oder Nicht-Serienkanon, das ist hier die Frage

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Gitty
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Naja, ich gehe schon davon aus, dass jemand, der die PR-Romane kritisiert, diese auch aktiv kauft und liest.
Aber es soll auch Ausnahmen geben...... ;) :o)
"In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am anderen." - Christian Morgenstern -
***
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Tennessee
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Salut,

die Frage nach "dem Kanon-Gewedel" (*grins*) aufgreifend, würde mich (und vielleicht auch andere, wer weiß) mal interessieren:

"Was macht den Perry Rhodan Kanon denn aus?" oder anders gefragt: "Was ist für dich Teil eines Perry Rhodan Kanons?"

Das können ganz konkrete, markig formulierte Handlungselemente (der Vergangenheit) sein oder ein bestimmtes Serien-Profil. Wenig nutzbringend, aber es kann sich auch als anders weisen, wären wahrscheinlich Aussagen wie: "Es wird die zukünftige Geschichte der Menschheit erzählt." oder "Die Autoren hatten eine Vision für Perry Rhodan." Es darf m.E. auch gerne etwas konkreter werden.

Selbstverständlich wird diese Sammlung aus unzähligen und sicherlich auch teilweise widersprüchlichen Statements bestehen. Und es soll nun auch nicht das Ziel sein, *den* Kanon herauszudestillieren, sondern einfach mal Stimmungen, Bilder oder Statements zu sammeln: Eine Sammlung halt. Und vielleicht kann sich auch herausstellen, dass wir diesen Begriff "Kanon" selbst gar nicht zu füllen wissen. Who knows!

Wenn ihr die Idee mögt, dann tut uns den Gefallen und fallt bei unterschiedlichen Meinungen nicht wie die hungrigen Wölfe übereinander her, sondern denkt euch hämisch im Stillen(!): Du hast ja keine Ahaaaanuuuuhuuung! Bäh! *zwinker*

Sollten sich aber friedliche Gedankenaustäusche zu dem "Kanon" entwickeln, dann freuen wir uns sicher alle daran. :-)

Ich fange mal mit Beispielen an:

"Figuren sind irgendwann mal tot. Auch die Meister der Insel."

"ES ist der Mentor der raumfahrenden und entdeckenden Menschheit. ES und Die Terraner gehören zusammen. (ES fließt nicht einfach ab in ein anderes Universum.)"

"Perry Rhodan und die Menschen standen immer für eine sittliche Ordnung. Bei Scheer etwas (*hüstel*) militärischer. Bei Voltz etwas ideologischer."

lg
Ten.

... to be continued.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Atlantis
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Meiner persönlichen Meinung gehören neue Expose Autoren ab Band 3000 her.
Die beiden schreiben gute Hefte, haben gute neue Ideen.
Aber was dann dabei herauskommt , in den wöchentlichen Heften :nein:

Das Unvermögen zeigt sichdurch die Botschaft ,es gibt kein Serienkanon !
Da kann ich alle 300 Bände schreiben was ich will , ohne das wir Leser daran Anstoss finden können.
:( .
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Wintermute
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Atlantis hat geschrieben:Das Unvermögen zeigt sichdurch die Botschaft ,es gibt kein Serienkanon !
Da kann ich alle 300 Bände schreiben was ich will , ohne das wir Leser daran Anstoss finden können.
:( .


Wie war das noch mit PISA und dem Leseverständnis?
De Chelonian Mobile

Ceterum censeo SOL esse redeundum

Geburtsroman PR 388
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Tiberius
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Richard hat geschrieben:[...] (Nikki Frickel) [...]

Nikki Frickel ... ich hätte damals gewettet, daß sie einen ZAC bekommen würde. Naja, war vielleicht sogar ganz gut so, daß sie keinen bekam, siehe unten.

Richard hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Im Prinzip gilt das alles auch für die Unsterblichen, und noch heute werde ich sauer, wenn ich daran denke, daß man Geoffry Abel Waringer, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd und Myles Kantor abgemurkst hat. :burn:

Vorab: das sind alles nur fiktive Personen ... insofern kommt mir diese Reaktion etwas übertrieben vor ; aber ok, man kann das ja unterschiedlich empfinden.

Damals kannte und mochte ich Geoffry Abel Waringer, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd aus den Silberbänden und Nachauflagen, stieg frisch in die Erstauflage ein (Band 1400) und mußte dann nach wenigen Heften miterleben, wie Waringer starb. Das war für mich als Jugendlicher in der Pubertät schon ein kleiner Schock. Hätte ich das als Erwachsener gelesen, wäre es nicht mit Trauergefühlen verbunden gewesen.
Bei Ras Tschubai und Fellmer Lloyd erschien mir der Tod völlig sinnlos und war deshalb irgendwie ärgerlich.
Übrigens, der Tod von Demeter, Jennifer Thyron und Irmina Kotschistowa ging mir überhaupt nicht nahe, da ich sie überhaupt nicht kannte.

Richard hat geschrieben:Von den aufgezählten Personen fand ich den Serientod von Myles als halbwegs gut beschrieben: immerhin starb er im Einsatz für die Menschheit und nicht etwa wie G.A. Waringer weil im der ZA geklaut wurde oder Ras & Fellmer, weil der ZA versagte.

Das ist schon richtig, nur hat man ihn regelrecht "aufwachsen" sehen, ihn gemocht, sein Leben verfolgt und dann war Schluß. Ich denke, wenn er keinen ZAC bekommen hätte, wäre es einfacher gewesen, da er dann eines natürlichen Todes gestorben wäre. Myles Kantor war ja erst 185 Jahre alt, als er starb.

Richard hat geschrieben:Bei manchen ZA Traegern (zb. Jenny ) fragte ich mich warum die damaligen Expokraten (WiVo) der Person einen ZA "zugeschrieben" hatten (mE hat Jenny weder vor der ZA Übergabe noch danach so eine tragende Rolle gespielt, die den ZA gerechtfertigt haette).

Ich habe mal irgendwo gelesen, daß Jennifer Thyron als starke weibliche Figur geplant war, nicht als das übliche weibliche Anhängsel und Nebenfigur, wie es die 700-800 Bände zuvor gewesen sein soll. Vielleicht lag es daran, daß sie einen ZA, vor allem so früh, bekam.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Richard
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Falls es wirklich geplant war Jenny als "starke weibliche Figur" aufzubauen hat das mE nicht geklappt.
Den Part haben da schon eher mal Nikki Frikkel oder auch Dao Lin erfüllt.
Natürlich wäre es interessant gewesen beide als ZACies laenger in der Handlung zu haben (v.w. wegen dem immer etwas unsteten Verhaeltnis der beiden zueinander) aber es war wohl nur ein ZAC frei und dem gab man Dao. Wobei Dao als Figur nach und nach etwas abgebaut hat und jetzt schon einige 100 Baende aus der Handlung verschwunden ist.
Ras & Fellmer wurden wohl nachtraeglich noch mal "Opfer" des "Unsterblichen sterben" des vorigen Zyklusses.- Gegen Ende des Cantarozyklusses wurde mal geschildert, dass die beiden sich sozusagen in der Vergangenheit "verloren" und mussten fuer einen bevorstehenden Zyklus noch mal kraeftig motiviert werden. Im Nachhinein betrachtet koennte man das natuerlich als einen Wink mit idem Zaunpfahl betrachten....

Re: Serienkanon oder Nicht-Serienkanon, das ist hier die Fra

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. Mai 2018, 08:24

Frank Chmorl Pamo
Wintermute hat geschrieben:
Atlantis hat geschrieben:Das Unvermögen zeigt sichdurch die Botschaft ,es gibt kein Serienkanon !
Da kann ich alle 300 Bände schreiben was ich will , ohne das wir Leser daran Anstoss finden können.
:( .


Wie war das noch mit PISA und dem Leseverständnis?


Dann sollte WV aber auch von Sätzen wie
Es gibt in der Serie keine Widersprüche, nur Geschichten, die noch nicht erzählt worden sind.

Abstand nehmen, auch wenn er sich hinter von-RC-gesagt-hören versteckt. Auch wenn WV vielleicht zu oft angegriffen wird, oder auch nicht (ich vermeide, das zu verfolgen), so zündelt und spielt er doch bei solchen Sätzen mit dem Feuer.
Wie soll man so einen Satz bewerten? Wie wir alle wissen, kann ein einziger Satz einen neuen Kontext herstellen. Ein einziges Heft kann die ganze Historie ändern, ein Heft, das nur eine unerzählte Geschichte erzählt. Wenn mich persönlich die derzeitige Exposearbeit nicht überzeugt, wenn ich mehr Frage- als Ausrufezeichen sehe, und dann so ein Satz gepostet wird, dann sehe ich meine Meinung bestätigt statt entkräftet.
Ich hoffe, dass Expokraten und Redakteure nicht vor ihren Monitoren sitzen und sich fortwährend fragen "Was haben die denn nur?" <_<
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Soulprayer
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Könnt ihr denn im Moment gar nichts Gutes in der Serie erkennen?
Immerzu wird Kritik geübt und immerzu wird geschrieben, wie schlecht doch alles sei.
Einige Sachen sind zwanzig bis dreißig Jahre her, und ich denke für mich, dass das doch sehr nachtragend ist. (Nichts für ungut, ja?!)

Ich verstehe, dass Frust vorhanden ist, aber ich will wirklich gerne mal speziell von den Kritikern lesen, was ihr überhaupt noch an Perry Rhodan gut findet.

Gibt es einen Roman aus den letzten 52 Wochen, den ihr für sehr gelungen haltet?
Gibt es eine Charaktergeschichte aus den letzten 52 Wochen, die ihr für interessant fandet bzw immer noch findet?
Konntet ihr ein wenig über einen dezent platzierten Witz in einem Heft der letzten 52 Wochen lachen?

Ich fange gern an:
1) Nach ein wenig überlegen und für und wieder setze ich PR-2917 "Reginald Bulls Rückkehr" ganz nach vorne auf Platz 1.
2) Es gibt einige lesenswerte Charaktergeschichten, Moothusach fand ich sehr interessant, aber am beeindrucktesten fand ich Mamu Sondhake.
3) Am meisten konnte ich über den Enceladus-Perry lachen, als er zum ersten mal ein Posbi-Schiff sah und fragte: "Ist das ein Hipster-Schiff?" (oder so ähnlich)
VG
Soulprayer

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Harzzach
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Wie wir alle wissen, kann ein einziger Satz einen neuen Kontext herstellen. Ein einziges Heft kann die ganze Historie ändern, ein Heft, das nur eine unerzählte Geschichte erzählt.

Korrekt. Das wäre dann so. Für manche Leser, wie z.B. Dich, wäre das DER SÜNDENFALL schlechthin. Nachvollziehbar, verstehe ich. Würde ich auch nicht gut finden, wenn ich Deine Vorlieben und geschmäcker hätte. Ich selbst finde aber Gefallen an der kreativen Zerstörung des Alten, um daraus etwas Neues zu machen.

Die Expokraten stehen nun vor der titanenhaften Aufgabe der Serie wiederkennbare Rahmenbedingungen zu lassen, ohne aber in die immer gleiche Tretmühle der Langeweile abzurutschen oder sich um die Gelegenheit bringen zu lassen gute Geschichten nicht erzählen zu können, nur weil man eine bestimmte Sache nicht ändern darf. Die Serie muss Altleser, Wiedereinsteiger und Neuleser gleichermaßen ansprechen. Dass das alles andere als einfach ist und man es niemals immer allen Recht machen kann, in einem Zyklus mal die einen abkotzen, ein paar Jahre später dann die anderen ... gehört dazu. Die PR-Serie pendelt immer zwischen den Extremen bei dem Versuch eine Balance zwischen Erhalt und Erneuerung zu finden.

Es wäre daher hilfreich, wenn Du Dich nicht an diesem einen Satz aufhängst, sondern den Expokraten einfach vertraust, dass sie alleine schon aus eigenem Interesse (die Rechnungen wollen ja bezahlt werden) die PR-Serie so gestalten, dass sie nach Möglichkeit (!) möglichst viele Leser anspricht. Je erfolgreicher die Serie, um so höher (hoffentlich) die Honorare. Auch die Redaktion hat wahrscheinlich ein Auge darauf, dass bestimmte Markenelemente erhalten bleiben, ist sie doch der Verlagsleitung Rechenschaft pflichtig. Keine PR-Serie ohne Perry, Atlan, Gucky. Und vielleicht noch eine Handvoll anderer Charaktere. ALLES ANDERE ist offen, wie schon mehrfach gesagt wurde. Inklusive "Perry steht unter der Dusche, schüttelt verwirrt den Kopf und alle Ereignisse der letzten 2000 Romane sind nur ein Traum". Prä-Hanse-Reset! Das wäre zwar eine selten dämliche Idee, aber sie soll möglich sein dürfen, wenn sie tatsächlich helfen könnte eine gute, unterhaltsame Geschichte zu erzählen.

Gut, vielleicht nicht gerade diese Idee, aber ich hoffe, Du verstehst, was ich sagen möchte :)
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HerbertSeufert
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@Soulprayer

Es gibt tolle Romane:

Aus der letzten Zeit nenne ich nur den MMT-Band 2943 »Monkey und der Savant«
und das Werk von Michelle Stern 2951 »Dynastie der Verlorenen«, gering dahinter zurückfallend Nr. 2952 »Wald der Nodhkaris« von der selben Autorin.

Insgesamt sehe ich in Michelle Stern, Kai Hirdt, Robert Corvus und MMT das wahre Potential der Serie..
Wobei ich Susan Schwartz und Leo Lukas nicht vergessen will. Hubert Haensel und Oliver Fröhlich sind von Zeit zu Zeit on top.

Auch Wim Vandemaan schreibt manchmal exzellent, wobei mir seine früheren Romane noch besser gefielen.
Er ist wahrscheinlich sehr von Exposéarbeit absorbiert.
E=mc²
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Arthur Dent
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Harzzach hat geschrieben:...Ich selbst finde aber Gefallen an der kreativen Zerstörung des Alten, um daraus etwas Neues zu machen...

Schöner Satz. Ich finde das auch verlockend. Den Rest Deines Postings habe ich zwar weggesnipt, aber ja, das unterstreiche ich auch.
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HerbertSeufert
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Meine Meinung ist, dass wirkliche Zerstörung von Bestehendem keine essentielle Bedingung für kreatives Neues ist.

Man kann auch kontinuierlich oder diskontinuierlich phantasievoll in die Zukunft entwickeln.
Das muss nicht disruptiv sein.

Es hilft mir in der Realität aktuell selten weiter, wenn ich nachträglich das Mittelalter umknete und komplett umdeute.

Es gibt so viele Möglichkeiten in die Zukunft.

Ein deutlicherer Zeitsprung könnte schon per se eine neue Basis für Vieles schaffen.
Dabei kann die Vergangenheit unverändert bestehen, zusätzliche, maßvoll integrierte Erkenntnisse nicht ausgeschlossen.

Ich wünsche mir ganz überwiegend Blickrichtung nach vorne, ... mit begrenzter Retrospektive.
E=mc²

Re: Serienkanon oder Nicht-Serienkanon, das ist hier die Fra

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. Mai 2018, 12:39

Frank Chmorl Pamo
Harzzach hat geschrieben:Es wäre daher hilfreich, wenn Du Dich nicht an diesem einen Satz aufhängst, sondern den Expokraten einfach vertraust, dass sie alleine schon aus eigenem Interesse (die Rechnungen wollen ja bezahlt werden) die PR-Serie so gestalten, dass sie nach Möglichkeit (!) möglichst viele Leser anspricht.


Naja, solche Sätze nicht zu posten, wäre schon mal ein guter Anfang :)
Nicht immer dieselben Muster zu bringen (alte Gefahr aus tief(st)er Vergangen) wäre dann etwas, womit man arbeiten kann.
Nicht jeder steht wie Du auf (kreative) Zerstörung, man kann auch bestehendes Weiterentwickeln und dabei störendes aufs Abstellgleis schieben. Dass Autoren und Expokraten sowas können, beweist die weiterhin entspannte Antwort auf die x-te Frage nach dem Dimetrans- oder Sextadim-Triebwerk *g*
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zephydia
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Arthur Dent hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:...Ich selbst finde aber Gefallen an der kreativen Zerstörung des Alten, um daraus etwas Neues zu machen...

Schöner Satz. Ich finde das auch verlockend. Den Rest Deines Postings habe ich zwar weggesnipt, aber ja, das unterstreiche ich auch.


Seid mir nicht böse aber ich finde "kreative Zerstörung" ist eine leere Phrase. Dass ab und zu Platz für neues geschaffen werden muss, da kann ich zustimmen. Aber auf möglichst kreative Art Sachen kaputt machen. Nö, das brauch ich nicht! Leider könnte man fast befürchten dass dies tatsächlich dass Haupt-Interesse unserer beiden Expokraten ist.

Es wird gerne argumentiert dass auch frühere Autoren Platz geschaffen, Figuren und Ideen ihrer Vorgänger entsorgt haben. Aber dass ging oft schnell. Oft in 1 oder 2 Heften. Oder gleich Zeitsprung und weg. Die Leser wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Das war vielleicht im ersten Moment schmerzhaft aber dann konnte man sich auf dass neue konzentrieren. Unserer derzeitigen Expokraten zelebrieren aber die Zerstörung gerade zu. Mir kommt es fast vor wie wenn WiVa und CM mit uns Lesern spielen wie die Katze mit der Maus (man denke an den Tod von Tekener; zuerst in Lebensgefahr, dann operiert doch gerettet und dann auf eher unlogische Weise gekillt.) Oder ob sie lediglich am "kreativen Zerstören" interessiert wären und gar keinen Plan haben das zerstörte durch irgendetwas anderes zu ersetzen. Die Tiuphoren die "kreatives Zerstören" von Leben und Welten für Kunst hielten, könnte man als Zeichen dafür sehen.
Und wenn die Vergangenheit tatsächlich radikal umgeschrieben wird,würde dem Ganzen noch einmal eine ganz neue (negative) Qualität geben. Heisst es dann in Band 3000 "Ätsch, liebe Leser, die letzten 2999 Hefte sind nie passiert". ????
Wenn z.B. das Arkon System nur noch als Schemen existiert und vielleicht nach Vollendung der Scherung ganz verschwunden ist... Ja, was würde dass bedeuten? Nun z.B. das Perry Rhodan auf dem Mond nie Arkoniden getroffen haben kann... und dann hätte man wirklich eine völlig andere Serie die noch weiter vom ursprünglichen PR entfernt ist als NEO. Aber dann brauche ich auch kein PR zu lesen. Dann lese ich lieber was anderes.

"Kreative Zerstörung" ist für mich ein Unwort, dass kulturelle Gegenstück dazu wenn wenn übellaunige Frustkiddis in der Sandkiste den anderen Kids ihre Sandburgen kaputtmachen weil sie sich einbilden dass sie dann besonders stark und mutig sind. Aber in Wirklichkeit sind sie dass Gegenteil. Von zwei Literaturprofessoren erwarte ich mehr als "kreative Zerstörung"!
Zuletzt geändert von zephydia am 2. Mai 2018, 13:02, insgesamt 5-mal geändert.
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Arthur Dent
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HerbertSeufert hat geschrieben:Meine Meinung ist, dass wirkliche Zerstörung von Bestehendem keine essentielle Bedingung für kreatives Neues ist.

Stimmt. Nicht notwendigerweise muss aus der Zerstörung etwas Kreatives entstehen. Aus dem Grund verband Harzzach das Adjektiv jedoch mit der Zerstörung. Zumindest habe ich das so verstanden. Und wenn die Zerstörung mit einem schöpferischen Akt verbunden wird ...

Den Weltenbrand wollte ich nicht erwähnen. Drängt sich mir aber gerade auf ...
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Arthur Dent
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zephydia hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:...Ich selbst finde aber Gefallen an der kreativen Zerstörung des Alten, um daraus etwas Neues zu machen...

Schöner Satz. Ich finde das auch verlockend. Den Rest Deines Postings habe ich zwar weggesnipt, aber ja, das unterstreiche ich auch.


Seid mir nicht böse aber ich finde "kreative Zerstörung" ist eine leere Phrase. Dass ab und zu Platz für neues geschaffen werden muss, da kann ich zustimmen. Aber auf möglichst kreative Art Sachen kaputt machen. Nö, das brauch ich nicht! Leider könnte man fast befürchten dass dies tatsächlich dass Haupt-Interesse unserer beiden Expokraten ist.

Natürlich ist es erstmal nur eine Aussage ohne Inhalt. Sie mit Inhalten, mit Leben zu füllen, ist ja dann die Aufgabe der Autoren. Nur schwingt dem ganzen, ausgerechnet bei diesem Thread-Thema, natürlich immer die Angst derer mit, die den Serienkanon bewahrt haben wollen.

Re: Serienkanon oder Nicht-Serienkanon, das ist hier die Fra

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. Mai 2018, 13:57

Frank Chmorl Pamo
zephydia hat geschrieben:"Kreative Zerstörung" ist für mich ein Unwort, dass kulturelle Gegenstück dazu wenn wenn übellaunige Frustkiddis in der Sandkiste den anderen Kids ihre Sandburgen kaputtmachen weil sie sich einbilden dass sie dann besonders stark und mutig sind. Aber in Wirklichkeit sind sie dass Gegenteil. Von zwei Literaturprofessoren erwarte ich mehr als "kreative Zerstörung"!


Zumal diese durch diverse Firmen"abwickler" schon arg in Verruf geraten ist.
Nicht dass ich das gleichsetze mit dem Geschehen in und um Perry Rhodan, doch ein komischer Beigeschmack bleibt.
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Soulprayer
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Bitte haltet im Auge, dass die Expokraten durchaus eure Meinungen lesen, aber nicht auf ALLES und JEDEN eingehen können.

Zumal, ein Prozess in der Serie über dutzende Romane - und somit Wochen, wenn nicht sogar Monate - andauert.
Und mit der zusätzlichen Parallelität zwischen den Schauplätzen und Charakteren kann das halt mal ein ganzes Jahr dauern, bis überhaupt auf eine Kritik aus dem Leserkreis eingegangen werden kann.
Auch eine Konsequenz aus einmal Eröffneten wird die Expokratur zu Ende führen, bevor Kritik angebracht werden kann.

Ich denke schon, dass ihr damit rechnen könnt, dass die Damen und Herren eure Meinung aufgreifen, aber es dauert halt.

Aber was schreib ich das hier, es wird lieber schonmal das Teer angeheizt und die Hühner gerupft.
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HerbertSeufert
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»Teeren und Federn« ist ja eigentlich seit der Antike bekannt, insbesondere beliebt war es in den USA des 19.Jahrhunderts, später aufgegriffen vom
Ku Klux Klan.

Ich selbst denke da eher an die Lucky Luke-Comics:
Dort erscheint das Teeren und Federn häufig als Strafe für Falschspieler und Betrüger.

Soweit wird doch hoffentlich Niemand hier mit etwaigen Vermutungen oder Unterstellungen gegenüber den Spitzenleuten der PR-Serie gehen wollen! :devil:
Im Ernst: »Teeren und Federn« ist gänzlich obsolet!
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Soulprayer
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HerbertSeufert hat geschrieben:Ich selbst denke da eher an die Lucky Luke-Comics:
Dort erscheint das Teeren und Federn häufig als Strafe für Falschspieler und Betrüger.

Ja, aber es war halt nur bildlich gemeint, weil ich hier im Forum viel Smog sehe, aber nicht oft genug einen Schein Hoffnung.
Ich verstehe den Frust einiger, aber ich wünsch mir auch, dass die Kritiker trotz dessen Spaß beim Lesen haben und die Hoffnung nicht direkt aufgeben, weil etwas nicht schnell genug geht.
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HerbertSeufert
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Da wird und muss sich Nichts dieser Tage ändern.
Geht gar nicht mehr.

Aber ich vermute, dass ein sinnvoller Zwischenruf mittelfristig
etwas bewirken kann, zumindest neues Nachdenken über ein paar Punkte.

Ich habe habe ja schon einen groben Vorschlag gemacht:
Man könnte versuchen - nach Band 3000 - mindestens mal für 200 Bände zölibatär in Bezug auf Uraltgefahren und Jahrmillionenpläne zu schreiben.
Die Zukunft ist phantasievoll und fruchtbar genug.

In der Beforschung und Andersdeutung der Kreuzzüge findet man auch keine Lösung für den aktuellen Konflikt im Nahen und Mittleren Osten.

In die Zukunftsausformung kann man wirklich erfolgreich Autorenenphantasie und -energie stecken!
Mehr als genug.
E=mc²
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ParaMag
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Arthur Dent hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:...Ich selbst finde aber Gefallen an der kreativen Zerstörung des Alten, um daraus etwas Neues zu machen...

Schöner Satz. Ich finde das auch verlockend. Den Rest Deines Postings habe ich zwar weggesnipt, aber ja, das unterstreiche ich auch.


Schwebt Euch das vor???

Ton Steine Scherben - Macht kaputt was euch kaputt macht

Naja, für mich hört sich das Wehklagen eher an wie: "Alles anders, Hauptsache anders! Egal wie!"
Wenn Ihr nach solchen Vorgaben arbeiten müsstet und auch noch Ergebnisse abliefern müsstet!
Das würde ich mal gerne sehen!

Immer zuerst in den Spiegel schauen, es gehören immer 2 dazu und der eine ist im Spiege lzu sehen! :st:

PS
Ich bin auch nicht immer ein Kind von Traurigkeit (leider)! Aber momentan liest sich vieles hier im Forum eher wie Frühpubertäres.
(Lästert ruhig, das hier gehört auch dazu!)
Es ist schon ein großer Fortschritt, den Willen zum Fortschritt zu haben.
Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr.
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Harzzach
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ParaMag hat geschrieben:Schwebt Euch das vor???

Ton Steine Scherben - Macht kaputt was euch kaputt macht

Naja, für mich hört sich das Wehklagen eher an wie: "Alles anders, Hauptsache anders! Egal wie!"
Wenn Ihr nach solchen Vorgaben arbeiten müsstet und auch noch Ergebnisse abliefern müsstet!
Das würde ich mal gerne sehen!

Immer zuerst in den Spiegel schauen, es gehören immer 2 dazu und der eine ist im Spiege lzu sehen! :st:

PS
Ich bin auch nicht immer ein Kind von Traurigkeit (leider)! Aber momentan liest sich vieles hier im Forum eher wie Frühpubertäres.
(Lästert ruhig, das hier gehört auch dazu!)

KONTEXT! Immer den Kontext achten und nicht einfach einen Satz in den luftleeren Raum stellen und diesen dann mit eigenen Interpretationen füllen, dammich :P

"Kreative Zerstörung" ist kein grundsätzliches Kaputtmachen um des Kaputtmachens Willen, sondern darf nur und ausschliesslich im Kontext des übergeordneten Zieles stattfinden. Hier heisst das Ziel "Eine packende Geschichte erzählen können, die so gut ist, dass sie es wert ist, dass man dafür etablierte Strukturen des Roman-Universum zerstören muss!".

War die Zerstörung des Solaren Imperiums nötig? Nein, nötig nicht, es hat aber Willy Voltz ermöglicht andere und IMHO bessere Geschichten schreiben zu lassen als die sattsam bekannten Militär-Abenteuer. Hätte die Zerstörung des Solaren Imperiums nur dazu geführt, dass nach einem kurzen Interregnum einfach das selbe, nur anders benannte Imperium seinen Platz eingenommen hätte und wir die gleichen Geschichten wie die ganze Zeit zuvor bekommen hätten, würde die Frage aufkommen: What's the point? Wozu das SI kaputtmachen, wenn man daraus nicht neue und idealerweise bessere Geschichten entstehen?

Jetzt die große Frage: Hätte man nicht neue und bessere Geschichten im Rahmen des SI erzählen können? Klar, hätte man. Wäre aber deutlich (!) schwieriger und aufwendiger geworden. Weil man ja die Rahmenbedingung "SI" nicht verändern darf. Und irgendwann ist selbst für den talentiertesten Autor und Ideenfinder ein Setting einfach "auserzählt".
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Tennessee
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Harzzach hat geschrieben:[...]
KONTEXT! Immer den Kontext achten und nicht einfach einen Satz in den luftleeren Raum stellen und diesen dann mit eigenen Interpretationen füllen, dammich :P

"Kreative Zerstörung" ist kein grundsätzliches Kaputtmachen um des Kaputtmachens Willen, sondern darf nur und ausschliesslich im Kontext des übergeordneten Zieles stattfinden. Hier heisst das Ziel "Eine packende Geschichte erzählen können, die so gut ist, dass sie es wert ist, dass man dafür etablierte Strukturen des Roman-Universum zerstören muss!".

War die Zerstörung des Solaren Imperiums nötig? Nein, nötig nicht, es hat aber Willy Voltz ermöglicht andere und IMHO bessere Geschichten schreiben zu lassen als die sattsam bekannten Militär-Abenteuer. Hätte die Zerstörung des Solaren Imperiums nur dazu geführt, dass nach einem kurzen Interregnum einfach das selbe, nur anders benannte Imperium seinen Platz eingenommen hätte und wir die gleichen Geschichten wie die ganze Zeit zuvor bekommen hätten, würde die Frage aufkommen: What's the point? Wozu das SI kaputtmachen, wenn man daraus nicht neue und idealerweise bessere Geschichten entstehen?

Jetzt die große Frage: Hätte man nicht neue und bessere Geschichten im Rahmen des SI erzählen können? Klar, hätte man. Wäre aber deutlich (!) schwieriger und aufwendiger geworden. Weil man ja die Rahmenbedingung "SI" nicht verändern darf. Und irgendwann ist selbst für den talentiertesten Autor und Ideenfinder ein Setting einfach "auserzählt".


Salut Harzzach,

Kontext erinnert mich an Raskalnikov und "Schuld und Sühne". Aber ich glaube zu verstehen, was du mit "kreative Zerstörung" meinst, obwohl ich ähnlich wie Zephydia diesen Begriff als "Unwort des Jahres" vorschlagen würde.

Die Frage ist ja, und diese kam ja auch mal kurz bei der Besprechung zu Bd 1000 "der Terraner" auf, was denn als neues "Profil" oder neues "Thema" erbaut wird. Dass bestimmte Settings auserzählt sind und erneuert oder verändert werden müssen - d'accord. Mit Voltz wurden die Terraner und Rhodan zu "Dienern" oder einem "Hilfsvolk" der Kosmokraten. Dies wurde schon in den 1200er Bd abgebaut, bis Rhodan schließlich seine Ritteraura komplett opferte, um die SI (KOLTOROC??) zu besiegen. Auch d'accord. Doch welch Neues wurde dann nun dafür gebaut oder eingeführt? THOREGON hätte ein tolles Konzept werden können, sogar ESTARTU ein wenig früher. Diese Wege wurden aber fallen gelassen, ebenso wie die Friedensfahrer ... Nun haben wir die Scheru%&%(/ (sorry, die Tastatur will nicht ganz bei dem Wort *grins*) und alles erscheint noch viel wirrer und komplizierter als zuvor und noch immer ist nicht klar - was hat man denn nun gewonnen, nachdem der Voltz'sche Ansatz nach und nach verworfen bzw. als auserzählt betrachtet wurde?

Ein weiterer Punkt: Die Sorge um "den Kanon" (den bisher noch niemand füllen mag, btw.), also den Rückgriff auf als verlässlich verstandene Serienhistorie, und seine willkürliche Veränderung ist ein anderer Punkt als die progressive (Zyklen)Fortschreibung der Menschheitsgeschichte in PR.

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„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Harzzach
Terraner
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Dass man aus dem Thoregon und seinen Völkern nicht mehr gemacht hat, ist ein wenig schade, da stimme ich Dir zu. Doch dummerweise war das ES-Thoregon nur ein Vorwand im Doppelagentenspiel, um a) die Kosmokraten glücklich zu machen und b) um mit der Reise der SOL ins INSHARAM die Zeitschleife zu schliessen. Man kann nur hoffen, dass die anderen fünf SIs nicht mitbekommen haben, dass sie eigentlich nur Bauern in einem abgekarteten Spiel waren. Denn Shifting-wütige Galornen, manipulierende Gestalter und Abermilliarden reproduktionsfreudige Gharrer, alle mit BaolinNda-Hightech ausgerüstet, haben der Lokalen Gruppe gerade noch gefehlt :) Dass aus Thoregon nichts wurde, ist also aus dem aktuellen Stand des Kanons herleitbar. Bis den Autoren vielleicht ne gute Idee kommt und man das Thema wieder aufgreift :)

Zu den Friedensfahrern kann ich noch nix sagen, die fielen in meine noch aufzuholende PR-Pause.

Ansonsten ... was ist mit der Scherung? Dem Weltenbrand? Kommt mit 3000 der ganz große Wurf, mit dem man sich fit für die nächsten 60 Jahre macht? Hat man sich handlungsmäßig vergallopiert? Ich weiß es nicht. Kein Leser weiß das. Alles ist denkbar, von der oberkosmischen Erleuchtung bis zum banalen "Und das soll es gewesen sein?". Das macht manche Leute nachvollziehbarerweise unzufrieden und unruhig. Man will endlich wissen, was der Scheiss denn soll. Gut, früher hat man das auch "spannend" genannt, aber Geduld ist wohl nicht mehr die große Stärke mancher Leser. Mich selbst eingeschlossen, hehe!
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