Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

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PointOF
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von PointOF » 15. September 2018, 01:27

nanograinger hat geschrieben:
PointOF hat geschrieben:...
Hmmm also du bist der Meinung daß, alles was bislang passiert ist, genauso passiert wäre, wenn ES anwesend wäre, und seine Eiris normal intakt?
Natürlich nicht. Dann wäre aber etwas anderes passiert. Was genau? Spielt keine Rolle, denn weder im erzählten Perryversum noch im Thezschen Universum wird es je dazu kommen.

Der Pointe ist doch, dass 275 Romane praktisch nichts darüber gesagt wurde, was der Weltenbrand ist, und in PR 2874 wird ja nur (kontrafaktisch) beschrieben, wie ES und die Völker seiner MB damit umgehen (Exodus, Rückzug hinter die Ereignishorizonte von Schwarzen Löchern). Du versuchst also (so scheint es mir) einen Widerspruch zu konstruieren, zwischen dem beschriebenen Szenario und einem unbeschriebenen Szenario. Das darfst du gerne machen, aber ein "Logik-Bug" wirst du so nicht finden.
Es ist aber nichts anders passiert, der Weltenbrand wurde doch wörtlich in den Romanan ausgerufen, oder etwa nicht?
Daß das abgewendet wird, ist klar, es soll ja noch weiter gehen.
Nur, wie lau ist, das 300 Hefte = 6 Jahre zu thematisieren, und am Ende zu sagen *hä hä hä angeschmiert, Weltenbrand war nur ein Atopenmärchen?

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nanograinger
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von nanograinger » 15. September 2018, 01:40

Kardec hat geschrieben:Das ist ja der Punkt. Zwei völlig unterschiedliche Auslöser für den Weltenbrand. Gibt wohl einen Markt für Weltenbrände :D
Das ist was "PointOF" stört - und mich auch.
Also in der Stadt, in der ich wohne, führen auch ganz unterschiedliche Wege zum Markt. Stört mich eigentlich nicht. Und wenn mir ein Nachbar erzählt, dass es auf dem Markt leckeren Weinbrand gibt, dann werde ich meinen Weg dahin auch finden, selbst wenn manche Straßen wg. Baustellen gesperrt sind. B-)

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von nanograinger » 15. September 2018, 01:45

PointOF hat geschrieben:...
Nur, wie lau ist, das 300 Hefte = 6 Jahre zu thematisieren, und am Ende zu sagen *hä hä hä angeschmiert, Weltenbrand war nur ein Atopenmärchen?
Was am Hyperlicht und seinen Auswirkungen kommt dir eigentlich "märchenhaft" vor? Und ist dir etwa nicht aufgefallen, dass praktisch alles, was vom AT je zum Weltenbrand gesagt wurde, inzwischen eingetroffen ist?

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von PointOF » 15. September 2018, 01:52

nanograinger hat geschrieben:
PointOF hat geschrieben:...
Nur, wie lau ist, das 300 Hefte = 6 Jahre zu thematisieren, und am Ende zu sagen *hä hä hä angeschmiert, Weltenbrand war nur ein Atopenmärchen?
Was am Hyperlicht und seinen Auswirkungen kommt dir eigentlich "märchenhaft" vor? Und ist dir etwa nicht aufgefallen, dass praktisch alles, was vom AT je zum Weltenbrand gesagt wurde, inzwischen eingetroffen ist?
Also ist doch der Zeitriss, und damit die Atopen und THEZ, der Auslöser des ganzen.... danke für die Einsicht.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von Fünfte Kolonne » 15. September 2018, 04:57

Wie haben die Atopen und Thez den Weltenbrand im Original-Universum eigentlich verhindert? Der findet dort ja angeblich nicht statt. Nachdem man mehrfach erfolglos war muss es dann ja irgendwie gelungen sein?

Vielleicht im Prinzip einer Art "Bad Bank", indem man die Problematik einfach in ein alternatives Universum auslagerte und es eben nun dort brennen wird und nicht bei Thez? War das der wahre Grund für die Scherung?

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AARN MUNRO
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von AARN MUNRO » 15. September 2018, 08:45

Müllmann hat geschrieben:
NEX hat geschrieben:Du, Durial, bist der Meinung, dass es sich um "schwere Fehler im Handlungsbogen" handelt. Das ist deine Meinung, aber kein Fakt.
Doch. Sind es. Und sie wurden alle bereits hier erwähnt, beschrieben, analysiert. Da hilft kein Schönreden. Das sind keine Meinungen, sondern Fakten.

Fakt ist, was objektiv nachweisbar ist. Fakten machen die Welt aus (Wittgenstein).
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Raktajino
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Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitrag von Raktajino » 15. September 2018, 09:25

Fünfte Kolonne hat geschrieben:Wie haben die Atopen und Thez den Weltenbrand im Original-Universum eigentlich verhindert? Der findet dort ja angeblich nicht statt. Nachdem man mehrfach erfolglos war muss es dann ja irgendwie gelungen sein?

Vielleicht im Prinzip einer Art "Bad Bank", indem man die Problematik einfach in ein alternatives Universum auslagerte und es eben nun dort brennen wird und nicht bei Thez? War das der wahre Grund für die Scherung?
Es lebe die Para Noia. :D

Die Antwort ist serientechnisch einfach. Das Atopische Tribunal zieht sich in eine Zeitlinie zurück, in der es sich erfolgreich gegen das Zündeln wehrt.
Dazu Richter und Hilfstruppen, die das garantieren. :rolleyes:
Erfolgreich. :o)

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AushilfsMutant
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von AushilfsMutant » 15. September 2018, 10:00

Hier wird ja wieder Panik geschoben :P
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

Durial
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Durial » 15. September 2018, 10:04

nanograinger hat geschrieben:
Durial hat geschrieben: Auch wenn ich es zum zehnten male schreibe.
WIederholungen machen Behauptungen nicht zu Fakten. B-)
Durial hat geschrieben: FAKT ist - die Atopen können niemals irren..
Nein, das ist deine Meinung, die aber nicht vom Text der Romane gedeckt ist.
Durial hat geschrieben: FAKT ist - die Scherung ist deshalb von den Atopen von Anfang an gewollt.
Auch das ist eine Interpretation (und steht in Widerspuch zu den Romanen) und ist außerdem eine Folgerung und sowieso kein eigenständiger "Fakt",
Durial hat geschrieben: FAKT ist - wir befinden uns in einem Paralleluniversum.
Hier weiß ich nicht, was du eigentlich meinst. Dass in der PR-Serie Paralleluniversen gibt, ist altbekannt. Ich wüsste auch nicht, dass jemals ein Universum gebenüber einem anderen als "besser" oder "wichtiger" ausgezeichnet wurde, wenn man davon absieht, dass die Geschichte der Serie sich (meistens) in einem bestimmten bewegt. "Anthropozentrisch" ausgedrückt: Das Universum, in dem die Geschichte spielt, ist "das" Universum, alles andere sind Parallleluniversen.

jogo hat es trefflich formuliert: Manche Foristen haben sich in ihren eigenen Interpretationen verirrt.

Ich möchte eigentlich nichts weiter dazu schreiben und bitte die Mods, doch ihre vor ein paar Monaten angekündigte "strengere" Handhabung von off-topic-Postings auch auszuwenden. Denn dieser Zyklus-Thread sollte sich doch "Meinungen zum Genesis-Zyklus" sammeln und nicht Meinungen zu Thez, die Atopen, oder anderen privaten Traumata aus vorigen Zyklen? Oder sind alle in Urlaub oder krank?
Es gibt einige Fakten im Universum, die nennen sich Naturgesetze. Das oberste Naturgesetz nennt sich Kausalität, umschrieben auch mit Begriffen wie Logik, Zeit, Entwicklung, Ursache und Wirkung usw.
Vor diesem Hintergrund gesehen sind das was ich beschrieben habe Fakten, ungeachtet dessen, was in den Romanen steht.
Ob die Autoren das ausblenden, unterdrücken oder einfach ignorieren ändert nichts daran.
In der Serie war bisher immer, auch wenn Naturgesetze gebogen werden konnten, eine nachvollziehbare Logik gegeben.
Eine komplette Ignoranz hat es vor Thez nicht gegeben.
Wenn du dich auf das beschränkst was in den Heften steht und das ohne Nachzudenken einfach abnickst ist das deine Sache.
Ich und einige andere tun das nicht.

Und ja, Paralleluniversen gab es auch in der Serie schon früher. Letztlich sind wir aber immer in unser angestammtes Universum zurückgekehrt.
Alles andere würde auch 2600 Bände Perry Rhodan lächerlich machen und Geschehnisse beliebig werden lassen.
Bei der nächsten großen Gefahr wechseln wir demnächst einfach in ein Paralleluniverusm, wo diese Gefahr nicht existiert.
Das macht sogar lokale Zeitschleifen überflüssig. Warum in der Vergangenheit rumdoktern -wechseln wir doch einfach das Universum!

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NEX
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von NEX » 15. September 2018, 10:11

Durial hat geschrieben:...
Auch wenn ich es zum zehnten male schreibe.
FAKT ist - die Atopen können niemals irren.
FAKT ist - die Scherung ist deshalb von den Atopen von Anfang an gewollt.
FAKT ist - wir befinden uns in einem Paralleluniversum.
FAKT ist, was sich durch Bandnummer und Seitenzahl belegen lässt.

Also bitte, nenne die Bandnummern und die Seiten, in denen diese "Fakten" zu lesen sind.

Ce Rhioton
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Ce Rhioton » 15. September 2018, 10:25

Und ja, Paralleluniversen gab es auch in der Serie schon früher. Letztlich sind wir aber immer in unser angestammtes Universum zurückgekehrt.
Richtig.
Doch was, wenn Perry Rhodan (oder andere Fixpunkte der Serie) im wahren Universum tot/zerstört sein sollten? Dennoch eine Rückkehr oder eine alternative Existenz akzeptieren?

Merkosh
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von Merkosh » 15. September 2018, 10:35

Warum sollte Perry Rhodan im Originaluniversum sterben? Das würde er doch nur, wenn die Autoren das so schreiben. Warum sollten sie das tun und dann einfach in einem anderen Universum weitermachen? Weil, huch, da schreiben wir so vor uns hin und plötzlich ist er tot, der Rhodan. Wie konnte das nur passieren? Wäre es nicht viel einfacher, Rhodan erst gar nicht sterben zu lassen? Ich frag ja nur *g*.

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nanograinger
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von nanograinger » 15. September 2018, 11:57

Durial hat geschrieben: Es gibt einige Fakten im Universum, die nennen sich Naturgesetze. Das oberste Naturgesetz nennt sich Kausalität, umschrieben auch mit Begriffen wie Logik, Zeit, Entwicklung, Ursache und Wirkung usw.
Ich bin Physiker, also brauchst du mich über Naturgesetze eher nicht zu belehren. Im Gegensatz zum Grundgesetz sind aber die Naturgesetze nicht nummeriert, es gibt also kein oberstes Naturgesetz der Form "Die Kausalität ist unantastbar." Kausalität ist ein Konstrukt des menschlichen Geistes, ohne das wir unseren Alltag schwerlich bewältigen könnten. Aber ob die Natur an sich, insbesondere bei Quantenphänomenen, sich so verhält, wie wir Menschen uns auf Basis unserer makroskopischen Wahrnehmungsmglichkeiten die Welt zurechtlegen, ist recht ungewiss (und das ist euphemistisch ausgedrückt, denn eigentlich widersprechen Quantenphänomene unserem Alltagsverständnis).

In SF im Allgemeinen und PR im Besonderen wird nun über die reale Welt und deren Naturgesetze weit hinausgegangen. Sobald Zeitreisen im Spiel sind, ist mit Kausalität im alltäglichen Sinne nicht mehr viel anzufangen, weshalb bspw. der Begriff "Autokausalität" eingeführt wurde, ein perfektes Beispiel, wie SF funktioniert.
Durial hat geschrieben: Vor diesem Hintergrund gesehen sind das was ich beschrieben habe Fakten, ungeachtet dessen, was in den Romanen steht.
Das ist ein toller Satz, den solltest du dir einrahmen: Ich lese ihn wie folgt: "Alles, was Durial sich zur PR-Serie überlegt, sind Fakten, vollkommen egal, ob in den Romanen (ohne die es diese Überlegungen ja gar nicht geben würde) etwas anderes geschrieben steht."
Durial hat geschrieben: Wenn du dich auf das beschränkst was in den Heften steht und das ohne Nachzudenken einfach abnickst ist das deine Sache.
Angesichts der Tatsache, dass mein Nachdenken über die Serie in inzwischen knapp 4000 Postings recht gut dokumentiert ist, ist das eine provozierende Bemerkung und kommt einer Beleidigung recht nahe. Bitte lass das.
Durial hat geschrieben: Und ja, Paralleluniversen gab es auch in der Serie schon früher. Letztlich sind wir aber immer in unser angestammtes Universum zurückgekehrt.
Die Serie befindet sich aktuell in ihrem "angestammten Universum" und nicht in einem Paralleluniversum. Die Scherung ist ein Teilung (PR 2874) keine "Abscherung" (dieser Begriff findet sich nur hier im Forum) und keine (billige, minderwertige, Adjektiv deiner Wahl) Kopie. Ich glaube, in PR 2966 fällt der Begriff "Zellteilung". Das ist nur ein Bild, aber wenn wir uns mal darauf einlassen, frage dich mal Folgendes: a) Gibt es bei eineiigen Zwillingen einen Zwilling, der als das Original angesehen werden kann? b) Wenn du morgens deine Zähne putzt, machst du dir dann Sorgen, ob du deine "Originalzelle" beim Mund ausspülen in den Abfluss gespuckt hast? B-)

Deine Überlegungen gehen von der Prämisse aus (von mir umschrieben) "Die Atopen wissen alles, können alles, sie sind wie Gott". Abgesehen davon, dass mir unklar bleibt, wen du genau mit den "Atopen" meinst (Die Richter? Die Fauthen? Thez?) kannst du damit natürlich den Ablauf der PR-Geschichte erklären, dass alles so war wie die "Atopen" es wollen, denn sie können ja alles. Es soll ja auch Leute geben, die meinen, dass es Gottes Wille ist, dass alle schlimmen Dinge in der Welt geschehen, weil Gott ja alles kann.

Nur widerspricht deine Prämisse nicht nur explizit, was in den Romanen steht (bspw. stirbt Chuv bei der Eroberung seines Richterschiffs, ein höchst außergewöhnliches Verhalten für einen, der alles weiß und kann), es widerspricht auch ganz klar der Intention der Autoren, und die Serie ist nun einmal in erster Linie ein Produkt der Fantasie der Autoren. Die Aktionen Atlans in PR 2874 und insbesondere die Scherung sind eindeutiger Ausdruck dafür, dass die Autoren eine freie, offene Zukunft einer geleiteten, in groben Zügen festgelegten Zukunft vorziehen (was auch plausibel ist, sie sind ja nicht im chinesischen Staatsdienst.)

Das heißt nicht, dass deine private Sichtweise für dich nicht in Ordnung ist. Deine Meinung ist nunmal deine Meinung. Aber von "Fakten" ist deine Meinung weit entfernt.

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Clark Flipper
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von Clark Flipper » 15. September 2018, 12:21

PointOF hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:Und jetzt Zäumen wir das Pferd von hinten auf?

Du stellst deine Interpretationen im den Raum und wir sollen dir daraus was machen?

Nichts was du schreibst ist mehr als deine Phantasie. Wenn du mit ihr spielen willst, mach das so wie es dir gefällt.

Wenn du mit uns anderen Spielen möchtest, dann muss dir klar sein das es sich dabei um Gedankenspiele handelt.

Solange hier von Fakten, Handlungsbrüchen etc. schwadroniert wird, gelingt es mir kaum dabei Ernst zu bleiben.
Du beantwortest die Frage nicht, sondern weichst nur aus... warum?
Seufz? :unsure: :gruebel:
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GREK987
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von GREK987 » 15. September 2018, 14:00

Ich kann mich irren, aber:

- ES konnte den Weltenbrand nicht verhindern.
(Möglicherweise hat ES auch mehrere Versuche unternommen)
- Zu dem Zeitpunkt hatte THEZ und die Atopen noch nicht eingegriffen
- Die Atopen hatten ES hilfe angeboten, zu einen horrendem Preis
- Das hat ES zuerst abgeleht und alleine versucht, den Weltenbrand zu verhindern.

- Als ES Versuche erfolglos blieben, hat er sich an THEZ gewandt und um Hilfe gebeten.
- Ab da haben die Atopen erst eingegriffen

- Es gab also einen Weltenbrand auch ohne Atopen, also können THEZ und Atopen doch nicht Ursache des Weltenbrandes sein.

Meine Interpretation:
- THEZ und die Atopen waren in den anderen Zeitlinien/Paralleluniversen die Anstifter des Weltenbrandes, das aber in verborgenen
- Sie wollten ES zwingen, auf die Bedingungen von THEZ einzugehen, da THEZ ES unbedingt brauchte, ES aber nicht wollte
- ES wurde also von THEZ erpresst.
- ES hat sich einen Weg aus dieser Erpressung gesucht
- Dazu hat er Tifflor und Matan Addaru Dannoer als Richter an die Atopen abgegeben
- Matan Addaru Dannoer hat in den Jenzeitigen Lande den Blick vonTHEZ auf den entstehenden Zeitriss vernebelt
- Welche Rolle Tifflor hier gespielt hat????
- Auch wenn Atlan den Zeitriss mit der ATLANC verursacht hat, anscheinend hatte ES das so geplant
- ES war auf den Abfluss der EIRIS vorbereitet, konnte seine vorbereitungen aber anscheinend nicht komplett abschliessen


Thesen zum Zeitriss:
- Der Zeitriss hat aus einem Universum zwei Universen gemacht. So wie eine Zelle sich in zwei Zellen teilt.
- Die Vergangenheit bis zur Zellteilung ist zum Zeitpunkit der Teilung identisch
- Die Zukunft im Perryversum ist offen, im THEZversum vorbestimmt.
- Im THEZversum kann sich durch die anhaltenden Eingriffe der Atopen auch die Vergangenheit vor der Scherung ändern.
- Im Perryversum aber nicht mehr. Aus einer Seifenblase wurden zwei Seifenblasen und diese treiben nun langsam auseinander, so das der Zugriff der Atopen und von THEZ auf das Perryversum immer geringer wird, bis der Zugriff ganz erlischt.
- Wenn im Perryversum jemand in die Vergangenheit reisen würde, könnte er zwar die Atopen beobachten, aber die Atopen wären nur noch Zeitschatten.
- Auch die Synchronie wäre in der Vergangenheit nur noch ein Zeitschatten


Paradox:
Noch immer wird über THEZ diskutiert, obwohl er schon solange aus der Handlung verschwunden ist.

Sorry für das lange OT

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von Durial » 15. September 2018, 14:37

GREK987 hat geschrieben:Ich kann mich irren, aber:

- ES konnte den Weltenbrand nicht verhindern.
(Möglicherweise hat ES auch mehrere Versuche unternommen)
- Zu dem Zeitpunkt hatte THEZ und die Atopen noch nicht eingegriffen
- Die Atopen hatten ES hilfe angeboten, zu einen horrendem Preis
- Das hat ES zuerst abgeleht und alleine versucht, den Weltenbrand zu verhindern.

-

Sorry für das lange OT
" Zu dem Zeitpunkt hatte THEZ und die Atopen noch nicht eingegriffen".

Aufgrund deren möglichkeiten ist das unsinnig.
Es gibt kein WANN die Atopen eingreifen. Die Herrschaften reisen dabei in die Vergangenheit.
WANN sie das tun, ist unerheblich -und sie können das so oft tun, wie sie möchten -bis sie zufrieden sind.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von Raktajino » 15. September 2018, 17:53

Viele Argumente sind schon schräg. Wie die Storyline? :D
Der Weltenbrand hat dem Moralischen Code schwer zugesetzt. So habe ich Aussagen in Erinnerung. Thez musste demnach nicht den Weltenbrand verhindern; aber universell betrachtet wäre es günstiger, wenn der Weltenbrand abgewendet werden könnte. Dementsprechend erfolgte der Eingriff von Thez.
Die Verwirrung hatte im Übrigen auch den Richter erfasst, der fassungslos über den Zeitriss war.
So reime ich mir das zusammen.
Wenn Captain Janeway wegen temporaler Quantenmechanik Kopfschmerzen kriegt, dann stehen die auch uns gut zu Gesicht.
:o)
PS: was sich die Autoren dabei gedacht haben, dass sie ES sagen lassen, die Scherung hätte nicht so umfassend ausfallen sollen, wie sie dann ausgefallen ist, ist mir unklar - außer einem Nachweis, dass ES irgendwie mit dabei war. Ganz hilfreich isses aber nicht.
Oder?
:rolleyes:
Aber die Post ging hier ja ganz ordentlich ab. :o

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von nanograinger » 15. September 2018, 23:24

PointOF hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
PointOF hat geschrieben:...
Nur, wie lau ist, das 300 Hefte = 6 Jahre zu thematisieren, und am Ende zu sagen *hä hä hä angeschmiert, Weltenbrand war nur ein Atopenmärchen?
Was am Hyperlicht und seinen Auswirkungen kommt dir eigentlich "märchenhaft" vor? Und ist dir etwa nicht aufgefallen, dass praktisch alles, was vom AT je zum Weltenbrand gesagt wurde, inzwischen eingetroffen ist?
Also ist doch der Zeitriss, und damit die Atopen und THEZ, der Auslöser des ganzen.... danke für die Einsicht.
Der Zeitriss ist der Auslöser für die Dyschrone Drift, so steht es in den Romanen.. Aber weder haben die Atopen und Thez den Zeitriss ausgelöst, noch hat das irgentetwas mit dem Weltenbrand zu tun. Von welcher Einsicht (von mir oder von dir?) du hier also sprichst, ist zumindest mir unklar.

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Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitrag von jogo » 2. November 2018, 23:24

aufgemerkt! Mod-Hinweis

Hier könntet ihr das Thema rund um die Scherung weiterführen. Respektvoll!
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von lichtman » 3. November 2018, 08:37

nanograinger hat geschrieben:...
Der Zeitriss ist der Auslöser für die Dyschrone Drift, so steht es in den Romanen..
Hast Du da wirklich eine konkrete Textstelle.
Aber weder haben die Atopen und Thez den Zeitriss ausgelöst
Hm Perry Rhodan, Atlan und Avestry-Pasik

manfred

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Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitrag von Raktajino » 3. November 2018, 09:19

Eigentlich müsste das Ganze mit der Flucht aus der atopischen Verwahrung begonnen haben. Daraufhin wurde eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die mit dem dem Atopen Matan bekannten Ablauf nicht mehr übereinstimmt; bis hin zu den Tiuphoren.
Andererseits ist diese Kette der Ereignisse notwendig, um den bislang bekannten, in den Heften beschriebenen Ablauf der galaktischen Geschichte zu gewährleisten - Existenz der Laren, Maahks, die Existenz der Menschen überhaupt (6D Big Bang).
Weiterhin ist mir unklar, warum Chuv einfach so gegeben wurde. Wenn das Raumschiff Tifflors retrograd verbessert wurde, da ist ein leichtes, Chuv retrograd wieder zu aktivieren. *
Man kommt irgendwie zur Quadratur des Kreises.
Das kommt davon, wenn man atopische Zeitlinien-Korrektur mit Zeitparadoxa verknüpft, beschwert, vermischt.
Kopfschmerz Kopfschmerz Kopfschmerz.
Die dyschrone Drift beschreibt eher den Übergang paralleler Welten. Bis zum Zeitpunkt, an dem THEZ die Scherung zugelassen hat und Tifflor den Zeitriss aus dem Spiel genommen hat.

* Andererseits wäre das das leichteste Spiel! Er wird einfach zum Verleugneten Atopen erklärt. Und so die Sache rund! :unschuldig:

lichtman
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Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitrag von lichtman » 3. November 2018, 09:52

Raktajino hat geschrieben:Eigentlich müsste das Ganze mit der Flucht aus der atopischen Verwahrung begonnen haben. Daraufhin wurde eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die mit dem dem Atopen Matan bekannten Ablauf nicht mehr übereinstimmt; bis hin zu den Tiuphoren.
In einer "früheren" Zeitlinie (in der ES die atopische Hilfe abgelehnt hat und am Weltenbrand gescheitert ist)

Aber in der Falschen Welt, die zu THEZ führt, wurde die CHUVANC entführt und fuhr als ATLANC gen JZL
und die RAS TSCHUBAI kam per Dilatationsflug aus der Vergangenheit

Zwei Hauptfraktoren wurden ausgeschaltet:

Perry kam in Rhodans Grab
Bostich vor Gericht und ...?

Über Zeitriss und Tiuphoren wissen wir nichts genaues

Aber vermutlich haben die Atopen geholfen, dass der Zeitablauf der Falschen Welt nicht zu sehr der Vorgänger Zeitlinie abweicht

manfred

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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von nanograinger » 3. November 2018, 11:10

lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...
Der Zeitriss ist der Auslöser für die Dyschrone Drift, so steht es in den Romanen..
Hast Du da wirklich eine konkrete Textstelle.
Nicht in dieser normativen Form, zumindest erinnere ich mich nicht daran. Am ehesten könnte so etwas als Vermutung Zakaras in PR 2838 stehen. Aber der Zusammenhang zwischen dem Zeitriss mit seinen Perforationszonen mit herauspurzelnden Chronopartikeln und den Brennpunkten der dys-chronen Drift ist für mich eindeutig.
lichtman hat geschrieben:
Aber weder haben die Atopen und Thez den Zeitriss ausgelöst
Hm Perry Rhodan, Atlan und Avestry-Pasik
manfred
Hmm. Perry definitiv nicht, er hat nur die Mission der CHUVANC/ATLANC mit gestartet. Atlan war immerhin "Pilot", aber ich halte es für wenig plausibel, dass ein Zeitriss durch simple Fehlbedienung des Richterschiffs entstehen könnte (allerdings wurde der Zeitriss anfänglich auf Seite 3 als "Unfall" bezeichnet, was ich aber schlicht als Schutzbehauptung bezeichnen würde, weil man die zukünftigen Romane nicht spoilern möchte). Avestry-Pasik hat die Zeitreise in die Vergangenheit initiiert und gewollt, aber auch er hatte sicher kein Interesse an einem Zeitriss.

Wenn man von der "Unfall-Erklärung" (die ja keine Erklärung ist) absieht, ist der "wahre" Auslöser des Zeitrisses nicht bekannt. Der Fauth Than meinte in PR 2850, dass es "jemand" auf die MS "abgesehen" hat. Das ist natürlich sehr vage, und aus dem Mund eines Fauthen vielleicht mit Vorsicht zu genießen. Aber es gäbe natürlich einen "logischen" Kandidaten innerhalb der bisherigen Erzählung, und das wäre Veirdandi (der bekanntlich der "verleugnete" Richter ist und für mich nicht mehr zu den Atopen zählt). Ganz abgesehen von dem, was wir von seiner Opposition zur "Homogenisierung der Zeitlinien" durch Thez wissen, basiert seine Existenz nahezu unmittelbar auf der Geschichte, die durch den Zeitriss erst möglich wurde. Natürlich könnte er auch anders entstanden sein, aber vermutlich würde Matan Addaru wohl nicht TAFALLAs Korpus aus Sol herausziehen, wenn nicht eine Perforationszone des Zeitrisses auf Sol zuhalten würde.

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Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitrag von Raktajino » 3. November 2018, 23:03

lichtman hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Eigentlich müsste das Ganze mit der Flucht aus der atopischen Verwahrung begonnen haben. Daraufhin wurde eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die mit dem dem Atopen Matan bekannten Ablauf nicht mehr übereinstimmt; bis hin zu den Tiuphoren.
In einer "früheren" Zeitlinie (in der ES die atopische Hilfe abgelehnt hat und am Weltenbrand gescheitert ist)

Aber in der Falschen Welt, die zu THEZ führt, wurde die CHUVANC entführt und fuhr als ATLANC gen JZL
und die RAS TSCHUBAI kam per Dilatationsflug aus der Vergangenheit

Zwei Hauptfraktoren wurden ausgeschaltet:

Perry kam in Rhodans Grab
Bostich vor Gericht und ...?

Über Zeitriss und Tiuphoren wissen wir nichts genaues

Aber vermutlich haben die Atopen geholfen, dass der Zeitablauf der Falschen Welt nicht zu sehr der Vorgänger Zeitlinie abweicht

manfred
Ist es sinnvoll, über die hypothetische Usprungszeitlinie zu spekulieren?! Eher nicht, da weder ein kontrafaktisches Museum oder ähnliches exisitert.

Eigentlich wird es ja sogar noch doller. Matan war über die Flucht Perry Rhodans ja überhaupt nicht entsetzt, so weit ich mich erinnere. Damals wurde noch zelebriert, dass die Dinge ihren Gang nähmen. Man wartet also auf Perry Rhodan, um ihm eine Falle zu stellen und seiner abhaft zu werden.

Dass die Zeitreise unumgänglich war, steht für mich fest. Daran durfte und konnte nicht gerüttelt werden.

Nur dass die Tius auftauchten, ist und bleibt rätselhaft, weil nicht bekannt und vorgesehen.

Vielleicht gilt die alte kulinarische Devise: Viele Köche verderben den Brei; will sagen, hinter den Kulissen wurde getrickst, getreten und geschoben.

lichtman
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Re: Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

Beitrag von lichtman » 4. November 2018, 14:16

nanograinger hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...
Der Zeitriss ist der Auslöser für die Dyschrone Drift, so steht es in den Romanen..
Hast Du da wirklich eine konkrete Textstelle.
Nicht in dieser normativen Form, zumindest erinnere ich mich nicht daran. Am ehesten könnte so etwas als Vermutung Zakaras in PR 2838 stehen. Aber der Zusammenhang zwischen dem Zeitriss mit seinen Perforationszonen mit herauspurzelnden Chronopartikeln und den Brennpunkten der dys-chronen Drift ist für mich eindeutig.
lichtman hat geschrieben:
Aber weder haben die Atopen und Thez den Zeitriss ausgelöst
Hm Perry Rhodan, Atlan und Avestry-Pasik
manfred
...
Wenn man von der "Unfall-Erklärung" (die ja keine Erklärung ist) absieht, ist der "wahre" Auslöser des Zeitrisses nicht bekannt. Der Fauth Than meinte in PR 2850, dass es "jemand" auf die MS "abgesehen" hat. Das ist natürlich sehr vage, und aus dem Mund eines Fauthen vielleicht mit Vorsicht zu genießen. Aber es gäbe natürlich einen "logischen" Kandidaten innerhalb der bisherigen Erzählung, und das wäre Veirdandi (der bekanntlich der "verleugnete" Richter ist und für mich nicht mehr zu den Atopen zählt). Ganz abgesehen von dem, was wir von seiner Opposition zur "Homogenisierung der Zeitlinien" durch Thez wissen, basiert seine Existenz nahezu unmittelbar auf der Geschichte, die durch den Zeitriss erst möglich wurde. Natürlich könnte er auch anders entstanden sein, aber vermutlich würde Matan Addaru wohl nicht TAFALLAs Korpus aus Sol herausziehen, wenn nicht eine Perforationszone des Zeitrisses auf Sol zuhalten würde.
Veirdandi könnte natürlich der atopische Helfer sein, der mutmasslich das Chronoduplikat von MUTTER auf Medusa platziert hat. (*)

Aber auch die Entstehung Veirdandis bleibt Spekulation.

Ich mag Bücher ohne Autor, oder Konstruktionspläne von Zeitmaschinen ohne Konstrukteur, die in geschlossen Zeitschleifen zirkulieren, nicht.

Wir kennen Veirdandi - Der Richter, an dessen Existenz niemand hatte glauben wollen. - aus der falschen Welt! Dort hat er der ATLANC die Flucht in die Synchronie ermöglicht.

Wir wissen nichts über dem Zeitriss und die Tiuphoren in der Falschen Welt. Vielleicht hat ja die Mutter (verfälschte?) historische Aufzeichnungen.

Unser ursprünglicher Atopischer Richter Matan Addaru Jabarim kam wohl aus einer Zeitlinie ohne Zeitriss und Tiuphoren aus dem Zeitriss.

manfred

(*) vielleicht hat er(?) sich auf unsere Seite der Scherung gerettet.

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