Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

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Ce Rhioton
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Alarmierend nicht. Aber beim vorherigen Zyklus "Genesis" war die Zustimmung doch höher (nach meiner Erinnerung lag diese konstant (bereits von Zyklusbeginn an) in etwa bei zwei Dritteln - jedenfalls nie unter 60 Prozent).
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astroGK
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Ce Rhioton hat geschrieben:Alarmierend nicht. Aber beim vorherigen Zyklus "Genesis" war die Zustimmung doch höher (nach meiner Erinnerung lag diese konstant (bereits von Zyklusbeginn an) in etwa bei zwei Dritteln - jedenfalls nie unter 60 Prozent).
Wirklich ab Anfang?
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Ce Rhioton
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astroGK hat geschrieben:Wirklich ab Anfang?

Lässt sich ja jetzt nicht mehr nachsehen. :D
Aber ich meine, so im Bereich XX13 (wo wir nun auch sind) ja: 60 Prozent +.
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Michel Van
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Ich übe nicht viel Kritik über Perry Rhodan

Aber dieser Zyklus ist irgendwie lau
Anfang dachte ich es geht in Richtung 400er und die 1400er Roman
Was ich lese geht mehr in Richtung Zyklus "Kosmische Hanse"

Und was ich lese gefallt mir immer Weinger
Auch sind einige dinge die mir merkwürdig sind

Wie der Posizid und Datensintflut Die sofort Galaxis weit auftreten.
und was sind diese ? Nachwirkung des Weltenbrand ?
was mit autarken Systeme oder Backups ?
und Bücher ?

Das Raptus-Ereignis, schon wieder geht Terra und Luna verloren, das musste das vierte mal sein in Serie...

Die Herkunft der Cairaner und Ladhonen,
wie sie Dominate Macht Faktoren in Milchstrasse wurden
Ihre Ziele in der Milchstrasse und was soll aus ihnen werden am Zyklus ende ?

Dass wird sicherlich einige der Punkte sein in laufe des Zyklus beantworten wird.
Ich hoffe dieser Zyklus wird besser...

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitragvon Ce Rhioton » 19. Mai 2019, 12:33

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Ce Rhioton
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Eric Manoli hat geschrieben:Alternativ könnte man ja auch eine Leserbefragung den Romanen beifügen, mehr Expertenwissen geht nicht!

Gab es ja bereits, wie wir uns alle erinnern: Zum Beispiel in Band 2181 - die PERRY RHODAN-Leserbefragung (incl. Gewinnchance).
Welche Erkenntnisse brachte eigentlich die damalige Befragung? :gruebel:

Edit: Die "Gefällt mir"-Zustimmung liegt nur noch bei 46 % - zum ersten Mal seit ewigen Zeiten unter der 50 Prozent-Marke!
Zuletzt geändert von Ce Rhioton am 19. Mai 2019, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitragvon halut » 19. Mai 2019, 12:35

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halut
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
halut hat geschrieben:KNF ist der Chefredakteur. Er ist für beide Miniserien verantwortlich. Er hat Olymp abgesegnet. Woher weiß ich, dass es jetzt besser wird?


»Besser« kann ich nicht garantieren.

Vielleicht sollten wir etwas differenzieren:
- „Besser gefällt“ kannst du nicht garantieren.
- „Besser“ sollte sie aber schon werden. Wo die letzte konzeptionell inkonsistent war, kannst du ja nachlesen.

Es wird auf jeden Fall anders.

Wie jede Miniserie.

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitragvon halut » 19. Mai 2019, 13:12

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halut
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astroGK hat geschrieben:
halut hat geschrieben:Du hast die Zeitverzögerung übersehen. Kein Stammleser wird wegen ein oder zwei schlechten Heften aussteigen. Das kann schon etliche Hefte dauern, s. 200 Hefte und 60 Hefte in einem anderen Beitrag.

Kennst du die Aussage von KFN, dass das Forum hier eine Art Seismograph für ihn ist?

Ja.

Ich bezog mich auf die Aussage, dass der Verlag schlechte Romane am Umsatz merken würde.

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitragvon Ce Rhioton » 19. Mai 2019, 13:26

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Ce Rhioton
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halut hat geschrieben:Ja.

Ich bezog mich auf die Aussage, dass der Verlag schlechte Romane am Umsatz merken würde.

Der Verlag merkt, wenn die Verkäufe rückläufig sind.
Mit der Qualität des Inhalts hat das nicht unbedingt etwas zu tun - auch schlechte Romane wurden schon immer verkauft. Der Publikumsgeschmack ist mitunter kurios und nicht planbar.
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Klaus N. Frick
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LaLe hat geschrieben:Die Frage ist nur, warum die vielen, denen es gefällt, das nur über den Poll auszudrücken in der Lage bzw. willens sind und sich einer Diskussion enthalten.


Es vergeht keine Woche, in der nicht sich nicht jemand via Facebook oder Twitter abschätzig über das Forum äußert. DARÜBER sollten wir uns mal Gedanken machen. Aber das ist jetzt OT.
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Ce Rhioton
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Klaus N. Frick hat geschrieben:Es vergeht keine Woche, in der nicht sich nicht jemand via Facebook oder Twitter abschätzig über das Forum äußert. DARÜBER sollten wir uns mal Gedanken machen. Aber das ist jetzt OT.

Nun ja, wenn sich Menschen auf anderen Plattformen abschätzig über etwas äußern, das sie selbst nicht (mehr) nutzen, spricht das ja auch nicht unbedingt für diejenigen, die so etwas für nötig erachten. :nixweis:
Ich halte das Forum für mitunter schwierig - und ja auch anstrengender als FB & Co., aber in gewisser Weise auch für ehrlicher. :)
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Klaus N. Frick
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Es vergeht keine Woche, in der nicht sich nicht jemand via Facebook oder Twitter abschätzig über das Forum äußert. DARÜBER sollten wir uns mal Gedanken machen. Aber das ist jetzt OT.

Nun ja, wenn sich Menschen auf anderen Plattformen abschätzig über etwas äußern, das sie selbst nicht (mehr) nutzen, spricht das ja auch nicht unbedingt für diejenigen, die so etwas für nötig erachten. :nixweis:
Ich halte das Forum für mitunter schwierig - und ja auch anstrengender als FB & Co., aber in gewisser Weise auch für ehrlicher. :)


Na ja, manche Leute äußern sich auf diesen Plattformen halt zu dem Umstand, warum sie nicht mehr im Forum aktiv sind. (Dass das Autorenteam fast komplett und auch die Redaktion praktisch komplett nichts mehr mit dem Forum zu tun haben möchte, habt ihr schon mitbekommen, oder? Mich frustriert das. Und ich kann es verstehen. Aber das ist jetzt ja auch OT.)
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Eric Manoli
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Eric Manoli hat geschrieben:Es gäbe allerdings noch eine Art des "Aufräumens", welche mit Sicherheit radikal wäre, aber vielleicht die Nerven und die Zeit von so manchen, auf jeden Fall aber für alle Foristen entgültig wäre.
Ich denke dies ist der richtige Weg dahin. :(
:(
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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Fünfte Kolonne
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Facebook? Twitter? Ernsthaft jetzt? Das sind doch die "Medien" für Leute, die nichts zu sagen haben und lieber bunte Smilies klicken. Fastfood. In allen Belangen völlig belanglos. Sorry, kann man nicht ernstnehmen.
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Klaus N. Frick
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Fünfte Kolonne hat geschrieben:Facebook? Twitter? Ernsthaft jetzt? Das sind doch die "Medien" für Leute, die nichts zu sagen haben und lieber bunte Smilies klicken. Fastfood. In allen Belangen völlig belanglos. Sorry, kann man nicht ernstnehmen.


Na ja. So kann man es sehen. Twitter ist längst »mein« Medium geworden, in dem ich mich sehr wohl fühle.
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old man
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old man hat geschrieben:Ich bin hier ganz offensichtlich in eine Schlangengrube geraten, in der einzelne Menschen irgendwelche Privat-Kreuzzüge ausleben, die ich nicht durchschaue, weil ich eigentlich ein Einzelfan bin, der früher immer nur mitgelesen hat.
Dieser ganze Mist lenkt vom Thema ab, unsere Serie, die wir angeblich doch alle lieben.

Ich zitiere mich in diesem Zusammenhang mal selber, denn geantwortet hat darauf außer Ce niemand.
Dieses Forum ist wirklich ein trauriger Ort geworden, und das liegt nicht an der Serie, sondern an den Foristen, die irgendwelche Egotrips fahren und hier öffenlich ausleben.
Selten habe ich das Gefühl, dass man in einer Diskussion weiterkommt, meistens kann man sich nur einigen im Negativen.
Ich sage das alles als jahrzehntelanger stiller Leser, nicht-organisierter Einzelfan. Es ist wirklich krass, ich habe in den letzten Wochen die Lust am Forum regelrecht verloren.
Zu den Sternen !
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Ce Rhioton
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Ich glaube, es liegt ein Missverständnis in der Beurteilung von (auch überhöhter) Kritik vor:
Wenn ich eine Romanhandlung kritisiere, gilt die Kritik ja der Arbeit des Autors (und nicht dem Menschen, der dahinter steht).
Dies zu trennen, sollte man schon in der Lage sein.
Und dass das Ergebnis einer Arbeit bewertet werden kann, sollte selbstverständlich sein (natürlich in fairem Rahmen).
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Fünfte Kolonne
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Das scheint mir das Problem zu sein, mit Kritik umzugehen ist schwer und leicht wird es persönlich genommen was meist gar nicht so gemeint war. Deshalb kann ich es in gewisser Weise verstehen wenn man dann eben nach eindimensionalen Medien abwandert, in denen die Smilies nur so aus dem Bildschirm triefen und in denen Diskussionen praktisch nicht stattfinden. Da fühlt man sich wohler. Da ist es einfacher. In der Wohlfühl-Filterblase.
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Papageorgiu
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old man hat geschrieben:Dieses Forum ist wirklich ein trauriger Ort geworden, und das liegt nicht an der Serie, sondern an den Foristen, die irgendwelche Egotrips fahren und hier öffenlich ausleben.
Selten habe ich das Gefühl, dass man in einer Diskussion weiterkommt, meistens kann man sich nur einigen im Negativen.
Ich sage das alles als jahrzehntelanger stiller Leser, nicht-organisierter Einzelfan. Es ist wirklich krass, ich habe in den letzten Wochen die Lust am Forum regelrecht verloren.


Genau so sehe ich das auch.
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Negasphäre
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:Die Frage ist nur, warum die vielen, denen es gefällt, das nur über den Poll auszudrücken in der Lage bzw. willens sind und sich einer Diskussion enthalten.


Es vergeht keine Woche, in der nicht sich nicht jemand via Facebook oder Twitter abschätzig über das Forum äußert. DARÜBER sollten wir uns mal Gedanken machen. Aber das ist jetzt OT.
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2256925204369444&id=100001559584105
Da scheint es auch nicht besser zu sein
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Rebecca
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Klaus N. Frick hat geschrieben:Na ja, manche Leute äußern sich auf diesen Plattformen halt zu dem Umstand, warum sie nicht mehr im Forum aktiv sind. (Dass das Autorenteam fast komplett und auch die Redaktion praktisch komplett nichts mehr mit dem Forum zu tun haben möchte, habt ihr schon mitbekommen, oder? Mich frustriert das. Und ich kann es verstehen. Aber das ist jetzt ja auch OT.)


Ich empfinde das als äußerst bedauerlich. Umgekehrt kann ich durchaus gut nachvollziehen, dass wenn man Romane schreibt, sich auch nicht ununterbrochen mit den Lesern auseinandersetzen kann, sondern das in Dosen braucht, wo man sich damit dann ernsthaft auseinandersetzen kann, um dann Abstand zu nehmen, und das ein wenig sacken zu lassen, bevor man überlegt, wie man damit umgeht.

Grundsätzlich ist eine Forumsdiskussion leider immer "raubeiniger" als ein Leserbrief. Ich habe keine Erfahrung mit den Leserbriefen/Emails, die in der Redaktion ankommen, aber ich würde vermuten, dass diese positiver formuliert sind, selbst dann, wenn etwas kritisiert wird. Das ist nämlich die psychologisch vernünftige Strategie, wenn man sich bemüht Änderungen bei anderen herbeizuführen. Fundamentalkritik führt zum Abblocken.

Das gilt aber auch im umgekehrten Verhältnis (Kritik an dem Forum).

Ich empfinde das Forum letztlich auch als Ort des Austauschs mit anderen Lesern einerseits und auch als Ort, wo ich hoffe, dass zumindest eben auch eines der (vielen) Meinungsbilder eingeholt wird, was gut und was nicht so gut in der Serie läuft.

Das Abblocken, was (so klingt es bei dir zumindest) auf beiden Seiten vorhanden ist, spricht nicht für ein gesundes Verhältnis und ich beneide dich nicht um deine Position als Sprachrohr des Verlags in der Hinsicht.

Ich vermute es war nicht deine Absicht, aber zumindest fühle ich mich von der Aussage auch angegriffen. Ich habe nicht viel hier im Forum geschrieben (aber viel gelesen) und bin schon lange bei der Serie dabei. Ich bemühe mich die Entwicklungen, die mir nicht so gefallen zu äußern, weil ich natürlich hoffe, dass solange ich nicht in der absoluten Minderheit bin, dies vielleicht etwas Berücksichtigung für die Zukunft findet). Entsprechend ist es mir wichtig, dass meine Kritik auch nicht persönlich verstanden wird, oder als ein Verlangen, dass meine Meinung jetzt wichtiger wäre, als irgendeiner anderen Person Meinung.
Insofern empfinde ich es als schade, dass auch meine Meinung offenkundig zu denen gehört, mit denen man im "Autorenteam" nichts mehr zu tun haben will.

Aber vermutlich hast du das nicht gemeint und ist nur der angespannten Situation zwischen dem Diskussionsort Forum und der Autorenschaft geschuldet - die eben zu der ungesunden Ablehnungshaltung führt, die auf beiden Seiten nur Frust produziert.

Ich bedauere das, und hoffe, dass sich das Verhältnis im Laufe des Jahres bessert. Zu wünschen wäre es der Seriengemeinschaft (ob nun Autoren, Leser, Forumisten oder Verlagsleuten) auf alle Fälle.

Ad Astra
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astroGK
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old man hat geschrieben:Ich zitiere mich in diesem Zusammenhang mal selber, denn geantwortet hat darauf außer Ce niemand.
Dieses Forum ist wirklich ein trauriger Ort geworden, und das liegt nicht an der Serie, sondern an den Foristen, die irgendwelche Egotrips fahren und hier öffenlich ausleben.
Selten habe ich das Gefühl, dass man in einer Diskussion weiterkommt, meistens kann man sich nur einigen im Negativen.
Ich sage das alles als jahrzehntelanger stiller Leser, nicht-organisierter Einzelfan. Es ist wirklich krass, ich habe in den letzten Wochen die Lust am Forum regelrecht verloren.

Ich denke das Forum existiert nur deswegen noch, weil es eine Art Frühwarnsystem darstellt. Nicht durch die Leute die Postings schreiben, sondern es sind die Leute die Romane in Polls bewerten. Bei einer einhelligen negative Beurteilung eines Romans oder eines Zyklus wird man sich Gedanken machen. Die oft sehr verletztenden und negativen Einzelmeinungen, die zyklisch immer wieder das Ende der Serie beschwören, weil sie "so extrem schlecht geworden ist" nimmt man offenbar als notwendiges Übel hin. Aber mehr als eine Person muss sich mit dieser Art "Seismograph" nicht befassen um Alarmsignale rechtzeitig wahrzunehmen. Und genau das passiert offenbar.
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Wim Vandemaan
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Hallo und guten Abend allerseits,
wir haben eben die Vorarbeiten zum Expo 3032 abgeschlossen und sitzen am Expo 3033. Die letzten Tage waren aus diversen Gründen etwas stressig, die nichts mit SF, sondern mit Badezimmern, Versicherungen etc. zu tun haben.
Ich lese fast jeden Tag im Forum. Und es ist ja bekannt, dass wir auf dem letzten Teamtreffen über die Forumsbeiträge gesprochen haben, und zwar ausschließlich in Hinsicht darauf, wie hilfreich sie waren und sind.
Ich teile die Kritikpunkte nicht immer, aber ich habe hier noch nichts gelesen, was ich für unbegründet halte oder für wertlos, was die Expo-Arbeit angeht.
Ich gebe zu: Beiträge von Leuten, die die Romane nicht gelesen haben oder nur teilweise oder nur in der Schwundform der Spoiler, sind für mich nicht von Interesse. Das sind bloße Statements, keine Kritik. Aber das Forum ist groß und bietet Platz für alle, also bitte.
(Selbst für Diskussionen über die Frage, ob Rhodan denn nun in jungen Jahren geraucht habe oder nicht. Da würde ich nachfragen: Welcher Rhodan? Der Scheersche Rhodan, der hochbegabter und ausgebildeter Telepath war? Oder der Scheersche Rhodan, der offenbar keinen einzigen Gedanken lesen kann? Will sagen: In Anbetracht der Radikalität, mit der die Generation Scheer ihren Rhodan nach Bedarf umgeschrieben hat, ist die Tabakfrage eine absolute Bagatelle.)
Die anderen Beiträge geben mir (fast) immer zu denken.
Ich habe beispielsweise gelesen (in einem übrigens sehr schönen Text), dass Rhodan hätte Bull fragen sollen, was eigentlich mit Homer und Monkey sei.
Das hat mich etwas erschrocken - für mich sind HGA und Monkey wesentliche Handlungsträger in diesem Zyklus. Wieso ist das den Leserinnen und Lesern nicht klar? Erst nach und nach ist mir klar geworden, dass der Kenntnisstand der Expoautoren und der Leser natürlich ein anderer ist. Uns stehen sie als Hauptfiguren vor Augen; aber noch agieren sie ja nicht.
Warum Rhodan nicht fragt? Wir möchten Rhodan aktiv zeigen, erzählen, wie er sich (s)ein Bild zusammensetzt. Und nicht einfach zusammenfragt. (Ich erinnere mal daran, dass hier auch der schiere Info-Transfer immer wieder bemängelt worden ist - mit Recht.) Rhodan bewegt sich in einer befremdlichen Welt, und dieses Befremden möchten wir spürbar machen.
Dass dieses Bedürfnis mit dem völlig berechtigten Bedürfnis der Leser nach Information nicht immer harmoniert, ist im Grunde ja verständlich. Aber der Zyklus hat keinen überflüssigen Roman geliefert. Neue und entscheidende Figuren und Handlungsorte wurden eingeführt, mit einem Hintergrund versehen, profiliert. Und warum sollte das weniger wert sein als die Beschaffung von Information und selbständiger Orientierung?
Wir wollen nicht jeden Zyklus in gleicher Weise konstruieren (übrigens ist es sachlich falsch, dass wir immer nur 100-Zyklen schreiben - das trifft weder auf den Atopen-Zyklus mit seinen 175 Romanen zu noch auf den Materiesenken-Zyklus mit seinen 25). Dieser Zyklus ist so angelegt, dass wir einige Rückblenden liefern, schließlich wollen wir die entscheidenden Geschichten der 500 Jahre erzählen - erzählen, und nicht in Form eines Info-Overkills nur raffen (oder spoilern, für mich bekanntlich der Todfeind jeder Spannungsliteratur).
Aber: Rhodan wird alle Fragen stellen, und auf die meisten Fragen wird er Antwort finden.
Was denn sonst?
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Yman
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Wim Vandemaan hat geschrieben:Dieser Zyklus ist so angelegt, dass wir einige Rückblenden liefern, schließlich wollen wir die entscheidenden Geschichten der 500 Jahre erzählen - erzählen, und nicht in Form eines Info-Overkills nur raffen (oder spoilern, für mich bekanntlich der Todfeind jeder Spannungsliteratur).
Aber: Rhodan wird alle Fragen stellen, und auf die meisten Fragen wird er Antwort finden.


Das ist ja schon mal beruhigend. Die allermeisten Leser werden auch die nötige Geduld aufbringen, dabei zu bleiben, bis alle (die meisten) Fragen beantwortet sind. Rückblenden sind sicher interessant, aber die Handlung in der Gegenwart sollte nach meinem Empfinden dadurch nicht zu sehr ausgebremst werden. Ich hoffe, dass der Zyklus an Tempo zulegt, aber es ist natürlich eure Entscheidung, wie ihr alles erzählen wollt. Als Leser sich in Geduld zu üben, ist wünschenswert, aber nicht immer leicht. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch gerne kürzere Zyklen machen. Mir persönlich gefällt es, wenn alle paar Wochen ein gewisses relevantes Zwischenziel erreicht wird und man als Leser nicht zu sehr in der Luft hängt.
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Yman
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Wim Vandemaan hat geschrieben:Selbst für Diskussionen über die Frage, ob Rhodan denn nun in jungen Jahren geraucht habe oder nicht. Da würde ich nachfragen: Welcher Rhodan? Der Scheersche Rhodan, der hochbegabter und ausgebildeter Telepath war? Oder der Scheersche Rhodan, der offenbar keinen einzigen Gedanken lesen kann? Will sagen: In Anbetracht der Radikalität, mit der die Generation Scheer ihren Rhodan nach Bedarf umgeschrieben hat, ist die Tabakfrage eine absolute Bagatelle.


Das Problem besteht leider, aber da müsste man auch mal eine Hilfestellung bekommen, wie man als Leser damit umgehen soll. Für mich ist es annehmbar, dass Rhodan mal geraucht hat und schwache telepathische Fähigkeiten hatte, die durch diese Kreatur namens Whisper verstärkt wurden. Ihr könnt gerne Leitfäden erstellen, z.B. dass man es ignorieren soll, wenn Rhodan von jenem Autor dieses oder jenes angedichtet wurde. Man muss ja auch immer damit rechnen, dass es Leute geben wird, die nicht einfach so mit Band 3000 anfangen und alles ignorieren, was vorher geschrieben wurde, sondern auch solche, die auch heute noch mit Band 1 anfangen. Für diese Neuanfänger mit Band 1 wären Leitfäden sicher auch interessant.
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Rebecca
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Wim Vandemaan hat geschrieben:Hallo und guten Abend allerseits,
Spoiler:
wir haben eben die Vorarbeiten zum Expo 3032 abgeschlossen und sitzen am Expo 3033. Die letzten Tage waren aus diversen Gründen etwas stressig, die nichts mit SF, sondern mit Badezimmern, Versicherungen etc. zu tun haben.
Ich lese fast jeden Tag im Forum. Und es ist ja bekannt, dass wir auf dem letzten Teamtreffen über die Forumsbeiträge gesprochen haben, und zwar ausschließlich in Hinsicht darauf, wie hilfreich sie waren und sind.
Ich teile die Kritikpunkte nicht immer, aber ich habe hier noch nichts gelesen, was ich für unbegründet halte oder für wertlos, was die Expo-Arbeit angeht.
Ich gebe zu: Beiträge von Leuten, die die Romane nicht gelesen haben oder nur teilweise oder nur in der Schwundform der Spoiler, sind für mich nicht von Interesse. Das sind bloße Statements, keine Kritik. Aber das Forum ist groß und bietet Platz für alle, also bitte.
(Selbst für Diskussionen über die Frage, ob Rhodan denn nun in jungen Jahren geraucht habe oder nicht. Da würde ich nachfragen: Welcher Rhodan? Der Scheersche Rhodan, der hochbegabter und ausgebildeter Telepath war? Oder der Scheersche Rhodan, der offenbar keinen einzigen Gedanken lesen kann? Will sagen: In Anbetracht der Radikalität, mit der die Generation Scheer ihren Rhodan nach Bedarf umgeschrieben hat, ist die Tabakfrage eine absolute Bagatelle.)
Die anderen Beiträge geben mir (fast) immer zu denken.
Ich habe beispielsweise gelesen (in einem übrigens sehr schönen Text), dass Rhodan hätte Bull fragen sollen, was eigentlich mit Homer und Monkey sei.
Das hat mich etwas erschrocken - für mich sind HGA und Monkey wesentliche Handlungsträger in diesem Zyklus. Wieso ist das den Leserinnen und Lesern nicht klar? Erst nach und nach ist mir klar geworden, dass der Kenntnisstand der Expoautoren und der Leser natürlich ein anderer ist. Uns stehen sie als Hauptfiguren vor Augen; aber noch agieren sie ja nicht.
Warum Rhodan nicht fragt? Wir möchten Rhodan aktiv zeigen, erzählen, wie er sich (s)ein Bild zusammensetzt. Und nicht einfach zusammenfragt. (Ich erinnere mal daran, dass hier auch der schiere Info-Transfer immer wieder bemängelt worden ist - mit Recht.) Rhodan bewegt sich in einer befremdlichen Welt, und dieses Befremden möchten wir spürbar machen.
Dass dieses Bedürfnis mit dem völlig berechtigten Bedürfnis der Leser nach Information nicht immer harmoniert, ist im Grunde ja verständlich. Aber der Zyklus hat keinen überflüssigen Roman geliefert. Neue und entscheidende Figuren und Handlungsorte wurden eingeführt, mit einem Hintergrund versehen, profiliert. Und warum sollte das weniger wert sein als die Beschaffung von Information und selbständiger Orientierung?
Wir wollen nicht jeden Zyklus in gleicher Weise konstruieren (übrigens ist es sachlich falsch, dass wir immer nur 100-Zyklen schreiben - das trifft weder auf den Atopen-Zyklus mit seinen 175 Romanen zu noch auf den Materiesenken-Zyklus mit seinen 25). Dieser Zyklus ist so angelegt, dass wir einige Rückblenden liefern, schließlich wollen wir die entscheidenden Geschichten der 500 Jahre erzählen - erzählen, und nicht in Form eines Info-Overkills nur raffen (oder spoilern, für mich bekanntlich der Todfeind jeder Spannungsliteratur).
Aber: Rhodan wird alle Fragen stellen, und auf die meisten Fragen wird er Antwort finden.
Was denn sonst?


Ich danke dir ganz herzlich für deine Antwort. Ich teile nicht alle deine Ansichten und Einschätzungen, kann aber nachvollziehen, wie du zu diesen kommst. Gegenseitiger Respekt für unterschiedliche Ansichten ist wichtig und ich freue mich, das du Meinungen und andere Wahrnehmungen ernst nimmst.
Danke dafür und danke für die Arbeit und Leidenschaft, die du und die anderen Autorinnen und Autoren in die Serie setzt..
“Most people do not listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply.” —Stephen R. Covey.
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