Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

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AushilfsMutant
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Die letzten Zyklen haben doch eh richtig umgerührt im Perryversum? Alleine das Ereignis über das niemand reden will, hat doch bis heute Auswirkungen gehabt.
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Rebecca
Siganese
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nanograinger hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Abgesehen davon wäre, ich grundsätzlich auch dafür, dass die Zyklen mal kürzer sein können, aber gleichzeitig trotzdem genauso viel darin passiert. Da in den letzten 10 Zyklen eh immer ein großer Resetknopf gedrückt wurde gegen Ende, macht es auch nichts, wenn ein Zyklus mal nur 25 oder 30 Bände, statt 50-100 hat. Wenn danach eh ein quasi-Statusquo wieder da ist, ...

Bei aller Liebe, aber inwiefern war nach den "letzten 10 Zyklen" wieder ein "quasi-Statusquo" da? Was bedeutet für dich "quasi-Statusquo"?


Wir finden an mit der Dritten Macht. - Als eine Macht auf der Erde. Daraus wurde dann eine geeinte Erde. Dann traf man auf das Imperium der Arkoniden und sie wurden dauerhafter Teil auch für zukünftige Zyklen, ein Element, was immer wieder auftauchte. Genauso wie die Blues und Posbis.
Tatsächlich vermisse ich diesen Aufbau, der auch in zukünftigen Zyklen dann immer wieder reingenommen wird, wie er in der Zeit von Band 1-100 war (die ich zugegebenermaßen nur als Silberbände gelesen habe, aber da fand ich es toll):
nanograinger hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Im Gegensatz zu einigen anderen: Ausgangslage in Band 3000 fand ich toll.
Umsetzung seit Band 3001 empfinde ich als Katastrophe - statt rein ins Abenteuer, direkt die wichtigen Player der Galaxie abklappern - Neuleser mitnehmen, indem wichtige Akteure der Milchstraße besucht werden und dann man dann einen schönen vorher/heute-Vergleich machen kann (der storytechnisch Sinn machen würde), habe ich das Gefühl, dass man sich an Nebenschauplätzen verläuft.

Du argumentierst hier angeblich für Neuleser, aber deine Argumente treffen höchstens für Altleser zu. Ein "vorher/nachher-Vergleich" kann ein Neuleser nicht anstellen, da er das Vorher nicht kennt. "Rein ins Abenteuer" ist durchaus gegeben, teilweise von Perry Rhodan selbst (andere Foristen beklagen, dass er zuviel ins "Abenteuer" geht.) Dass diese Abenteuer auf "Nebenschauplätzen" stattfinden, ist teilweise klar, aber für den Neuleser ist das (vermutlich) weniger relevant, da diese sich sowieso zuerst im Perryversum zurechtfinden müssen.
Und da die Situation bei Zyklusbeginn auch für Altleser neu ist, ist diese Orientierung auch für Altleser relevant. Romane sind nun mal Erzählungen und keine Auflistung von Fakten.


Ein vorher/nachher Vergleich aus Sicht der Protagonisten - und dadurch quasi ein Näherbringen von zentralen Serieninformationen von Eckpfeiler an Neuleser habe ich gemeint. Ich sagte auch nicht, dass es zwingend ist, nur wenn man schon nicht direkt zu Bully geht (und spätestens in Band 5-6 hätte ich uns da erwartet, wo er sogar schon im Startband auftaucht), dann doch bitte solche eher interessanten Orte.
nanograinger hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Dazu kommt für mich, dass bisher die Handlung und das Vorgehen so auch genauso gut in einer fremden Galaxie spielen könnte, die man früher mal besucht hat. - Die Cappin-Galaxie, wo die Cappin plötzlich nur noch ein Mythos sind z.B. ...

Die Cappins waren niemals ein Mythos, höchstens der Ganjo. Und die Anlage des Zyklus ist nun mal, dass die Situation in der Milchstraße nicht nur Perry und Co, sondern auch dem Leser fremd erscheint. Dieses Gefühl kann tatsächlich der Altleser besser nachvollziehen als ein Neuleser, der die vorige Situation ja gar nicht erlebte.


Ich wollte nicht auf was existierendes, zurückgreifen, sondern sagen, für mich würde es so, wie sie es bisher ansetzen mit kompletten Neuelementen, keinen Unterschied machen, ob unsere Protagonisten in der Cappin-Galaxie rumfliegen, wo so etwas passiert ist, oder in unserer Milchstraße. Weil die Elemente, die ich mit der Milchstraße verbinden und weswegen ich mich da heimisch fühle, schlichtweg derzeit ausgewichen werden. - Stattdessen eine neue Zivilisation, die in jeder x-beliebigen Galaxie hätte sein können. Und dort kein relevanter Informationsgewinn über die Milchstraßenelemente aus der Zeit vor den Cairanern, wie sie heute sind.

Ja, es dauert mir zu lange. Ich würde gerne nicht erst 20-30 Bände Informationssammlung haben, bevor dann die Bände anfangen, wie man was ändern will... sondern so einen Informationsbatzen am Anfang, dass man direkt den Konflikt aktiv aufnehmen kann, und vielleicht auch mal wieder mit Flottenverbänden, politischen Konferenzen, militärische Bündnisse schließen (das alles vor allem auch mit bekannten Milchstraßenakteuren und da auch gerne ein hin und her, wo es in einigen Bänden mal in die eine dann in die andere Richtung neigt, bis klar ist, wie das Bündnis ausgeht. Und das nicht geschildert im Hintergrund, sondern aktiv von Seiten derer die um das Bündnis ringen (a la Game of Thrones (die TV-Serie, nicht die m.E. langweiligen Bücher), und nicht nur mit Kommandounternehmen und neue Rassen kennenlernen.
“Most people do not listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply.” —Stephen R. Covey.
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Rebecca
Siganese
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AushilfsMutant hat geschrieben:Die letzten Zyklen haben doch eh richtig umgerührt im Perryversum? Alleine das Ereignis über das niemand reden will, hat doch bis heute Auswirkungen gehabt.


Ich glaube mir geht es weniger, um kosmische abstrakte Auswirkungen, sondern Fortentwicklung der politischen (und militärischen und technologischen) Situation in der Milchstraße und der Machtblöcke. Und das nicht im als Hintergrundrauschen, sondern als zentrales Konfliktthema.

Ich mochte grundsätzlich den Arkon-Terra-Konflikt sehr - ich hätte mir nur gewünscht, dass dabei die LFT nicht so schlecht bei wegkommt, sondern eben mit Qualität die Quantität besser kontern kann. Dann eben den Einsatz guter Technologie. Mehr Überaschungen und Wendungen auch schon innerhalb eines Romans, und gerne auch zwei, drei Romane in Folge, wo es wild hin und her geht.

Halt die Entwicklung auf der Ebene a) mehr im Vordergrund (und weniger als Hintergrundelement) und b) komprimierter und nicht ausgewalzt über 100 Bände, unterbrochen durch unzählige Einzelromane. Quasi ein Zyklus, wo maximal 10 % der Romane als (aus Zyklussicht) Lückenfüller angelegt werden, die auch alleine stehen können. Mehr die Qualität, die in der Vergangenheit immer die letzen 10 Bände eines Zykluses gehabt, haben, wo es Schlag auf Schlag ging. Davon quasi 35 am Stück (und 30 in der Qualität und 5 "Einzelromane") und Zyklus fertig. Würde mich persönlich mehr unterhalten. So muss ich vorher halt immer echt überlegen, ob der Roman für mich lohnenswert ist, nachdem mich 3001 so bitter enttäuscht hat.
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nanograinger
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Yman hat geschrieben:... Das Treffen mit Bull wird mit allen Tricks hinausgezögert, damit Perry in jedem Roman alles selbst unternehmen kann bzw. soll. Was natürlich alleine deshalb schon haarsträubend dämlich ist, weil ausgerechnet Perry Rhodan dringend von den Cairanern gesucht wird, und so ziemlich der Letzte ist, der in den Einsatz gehen sollte.

Band 3005 habe ich noch nicht gelesen, aber schauen wir uns die Romane doch mal an. In 3001 wird erst ein Kommando ohne Perry zu den Olubfanern geschickt, weil zunächst nach möglichen Mentaltastern gesucht wird. Erst als klar ist, dass die nicht da sind, geht Perry in den Einsatz. In Band 3002 verlässt Perry die BB gar nicht, hier ist Tenga unterwegs. In Band 3003 wird das Raumschiff mit dem Notsignal auch erst von einem Einsatzkommando ohne Perry untersucht. Als dann Zemina entführt wird, besteht der Paau darauf, nur Perry mitzunehmen (was sich letztlich als beussster Test Perrys entpuppt). In Band 3004 ist Perry im Einsatz, weil er als einziger Aktivatorträger die mit Abstand beste Chance hat, in der Anwesenheit von Vitalsuppressoren zu agieren (auch hier werden keine Mentaltaster geortet).
Kurz gesagt: "Haarsträubend dämlich" sieht für mich anders aus.

Dass das Treffen mit Bull hinausgezögert wird, hat einerseits natürlich den Grund, dass man den Leser die Situation in der Milchstraße erleben lassen möchte und nicht einfach Bully dies erzählen lassen will. Andererseits ist aus den Romanen klar, dass Perry die Begegnung mit Bully in gewisser Weise fürchtet, weil er nicht weiß, was er von diesem zu erwarten hat. Und genau deshalb nimmt er die Gelegenheiten war, sich unabhängige Informationen über die Situation in der Milchstraße zu holen.
Yman hat geschrieben:...Wenn die Serie auch nur ein bisschen realistisch wäre, würde Perry bei einem dieser Einsätze draufgehen, lange bevor er mit Bull zusammentreffen und erfahren würde, was überhaupt los ist. Für mich ist dies das typische Beispiel einer Zyklusplanung, bei der es nicht darum geht, eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen, sondern vordefinierte Rahmenbedingungen einzuhalten.

Wenn die Serie realistisch wäre, dann wäre sie mit Band 1 zu Ende gewesen. :rolleyes:

Wie oben beschrieben geht Perry keineswegs leichtfertig vor, sondern mit kalkuliertem Risiko, wie schon in den 3000 vorigen Bänden. Und die bisher erzählte Geschichte ist meines Erachtens psychologisch glaubwürdiger, als leichtfertig und ohne echtes Gefühl für die Lage in der Milchstraße zu Bull zu fliegen, der sich von Perry und den anderen Unsterblichen schon in den letzten Zyklen in mancher Hinsicht entfremdet hatte.

Dass man dadurch die Geduld mancher Leser strapaziert, ist den Machern der Serie sicher bewusst. Aber bei den nicht ganz so ungeduldigen Lesern steigert es eher die Spannung, wenn die Informationen sich nach und nach zusammenfügen, sodass sich die Komposition des Bildes erkennen lassen.
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Faktor10
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Bielefeld gibt es ja auch nicht,warum soll dann Terra kein Mythos sein? :D
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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AARN MUNRO
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Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:.........Keinerlei externe Archive der jeweiligen Familie?Keine persönlichen Erinnerungen der Urhochn-großväter?

Hab nachgeschaut - und hab kein externes Familienarchiv gefunden. Ich bin familienmäßig ja das Nesthäkchen.
Meine älteren Cousins, also die die noch da sind, haben ein paar Fotos u. Briefe die grad 60 Jahre alt sind. Wo alles aus den letzten Jahrhunderten abgeblieben ist.......?

Von meiner Mutter weiß ich, dass sie mal Teile ins Plumpsklo entsorgt hat. Die Titopartisanen waren im Anmarsch - und auf Bilder von Papa u. Großvater in KuK-Uniform o. gar Wehrmachtsuniform gab es allergische Reaktionen.
Ja, die Zeitläufte........passen evtl. nicht so direkt in dein gradliniges Marvelweltbild :P



Das vergräbt man ... und holt es wieder raus, wenn die Titopartisanen weg sind ... genau wie die Waffen und Uniformen ... :D
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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Kardec
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AARN MUNRO hat geschrieben:..........Das vergräbt man ... und holt es wieder raus, wenn die Titopartisanen weg sind ... genau wie die Waffen und Uniformen ... :D

Ach du denaturierter, degenerierter Stadtkopp :P - Theoretiker!
Die Titopartisanen haben tw. jahrelang im Freien gelebt. Lass dir von einem gelernten Bergbauernbübchen sagen, dass die Partisanen kleinste Ungereimtheiten in der Natur erkennen konnten. Ich konnte das früher auch. Spurenlesen wie Winnetou quasi :D
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Julian
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Faktor10 hat geschrieben:Bielefeld gibt es ja auch nicht,warum soll dann Terra kein Mythos sein? :D

Ich komme aus der Gegend von Bielefeld, bitte schön, Kontinonz meine Liebe :wub:
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
»Nachor dachte darüber nach, aus welcher schier endlos großen Menge täglicher Erlebnisse sich die Persönlichkeit eines Lebewesens formte, wie vielen Veränderungen und Verfeinerungen ein Charakter ausgesetzt war, wie er wachsen konnte oder zerbrechen unter dem Eindruck immer neuer, nie versiegender Erfahrungen ...«
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Kardec
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Udo Lindenberg: "Rätselhaftes Bielefeld"

https://www.youtube.com/watch?v=LtSpz2dPvfU
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Plot Overdrive
Siganese
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Kardec hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:.........Keinerlei externe Archive der jeweiligen Familie?Keine persönlichen Erinnerungen der Urhochn-großväter?
[...]

Bei deinen Ausflüchten fehlt noch die Demenz. ;)
Aber dagegen gibt es 2045 NGZ doch bestimmt schon was.

Humorlosen Donnerstag genommen? :P

Mein Großvater war durch eine Verschüttung im WeltkriegI traumatisiert. Der hat fas nix mehr gesprochen. War als Quelle ein Totalausfall.
Mein Vater konnte sich 1963 schon an 1933 nicht mehr erinnern :D

Was das Vergessen anbelangt les ich hier viel Phantasieloses.

Wenn ich so an "Datenverluste" in den Rückzugsgebieten der Wehrmacht denke, oder an die ausgebombten Städte, oder, oder, oder.............

Bei so einem Weltenbrand, der die Lebenswelt aller für Jahrzehnte auf den Kopf stellt. Wenn selbst Umzugsfirmen mit dem eigenen Umzug beschäftigt sind :D . Dann gezielter Datenverlust plus Fake News, plus galaxisweite Propaganda.


Nur das Vergessen hält die Welt zusammen.

https://www.zeit.de/2015/33/vergessen-g ... sychologie

Übrigens, der Weltenbrand kam mir nach der Schilderung in den letzten 29xxer-Heften überhaupt nicht so schlimm vor. Einfach 'ne etwas stärkere Sonnenbrille kaufen, und dann zu Hause bequem aussitzen. Oder habe ich da was vergessen? (Fairerweise muss ich sagen, dass ich die meisten Sachen ab 2980 nur sehr oberflächlich gelesen habe...)
i'm plotting my life away...
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Tiberius
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Plot Overdrive hat geschrieben:Übrigens, der Weltenbrand kam mir nach der Schilderung in den letzten 29xxer-Heften überhaupt nicht so schlimm vor. Einfach 'ne etwas stärkere Sonnenbrille kaufen, und dann zu Hause bequem aussitzen. Oder habe ich da was vergessen? (Fairerweise muss ich sagen, dass ich die meisten Sachen ab 2980 nur sehr oberflächlich gelesen habe...)

Zum einen haben die unterschiedlichen Autoren unterschiedlich darauf Wert gelegt, den Weltenbrand zu beschreiben. Wenn sie es richtig taten, dann zeigten sie, dass die Figuren die Hölle erlebt haben. Wie z.B. Hekéner Sharoun in Band 2998, am Anfang des Heftes.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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AARN MUNRO
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Tiberius hat geschrieben:
Plot Overdrive hat geschrieben:Übrigens, der Weltenbrand kam mir nach der Schilderung in den letzten 29xxer-Heften überhaupt nicht so schlimm vor. Einfach 'ne etwas stärkere Sonnenbrille kaufen, und dann zu Hause bequem aussitzen. Oder habe ich da was vergessen? (Fairerweise muss ich sagen, dass ich die meisten Sachen ab 2980 nur sehr oberflächlich gelesen habe...)

Zum einen haben die unterschiedlichen Autoren unterschiedlich darauf Wert gelegt, den Weltenbrand zu beschreiben. Wenn sie es richtig taten, dann zeigten sie, dass die Figuren die Hölle erlebt haben. Wie z.B. Hekéner Sharoun in Band 2998, am Anfang des Heftes.



... und das auch noch viele Jahrzehnte lang ... wir wissen nicht, ob sich das Ganze direkt nach Aussschüttung der Proto.Eiris bereits etrwas abschwächte und die Dinge erträglich machte ... jedenfalls sind viele Galaktiker nach Sagittarius geflohen, weil dort die Wirkung geringer war ... das zeigte ja die Mentalkarte des Paauu-Koffers.
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Ce Rhioton
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old man hat geschrieben:... Genau betrachtet sollten wir uns fragen, welche Umstände dazu geführt haben können, ist das ein Paralleluniversum (ich hoffe nicht), ist die ganze Galaxis unter Hypnostrahlung oder so was.


Nach der Lektüre der ersten sechs Bände des Zyklus - insbesondere Band 3005 - tendiere ich zu glauben, wir befinden uns in einem Paralleluniversum.
Das kann ja auch eine spannende Geschichte werden. Falls dem so sein sollte, hoffe ich allerdings, der Leser wird nicht erst am Zyklusende, nach knapp zwei Realjahren darüber aufgeklärt.
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Richard
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An ein eine Story a la Paralleluniversum - wie wir schon in Band 600 ff hatten - glaube ich nicht.
Dies muesste sich allein schon aufgrund der Strangeness feststellen lassen ....
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Ce Rhioton
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Der Einwand, den du vorträgst, hat seine Berechtigung, sofern wir davon ausgehen, dass die Umstände, die durch das Ereignis, das wir namentlich nicht mehr erwähnen müssen, obgleich es uns noch immer gewahr ist, sich nicht nachweislich verändert haben könnten, was im Grunde erst noch eines Beweises bedarf, den allerdings zu führen nicht unsere Aufgabe sein wird.
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nanograinger
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Habe deine Antwort erst jetzt bemerkt, weil sie aufgrund der noch nötigen Freischaltung erst nach meinem letzten Posting hier erschien...
Rebecca hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Bei aller Liebe, aber inwiefern war nach den "letzten 10 Zyklen" wieder ein "quasi-Statusquo" da? Was bedeutet für dich "quasi-Statusquo"?

Wir finden an mit der Dritten Macht. - Als eine Macht auf der Erde. Daraus wurde dann eine geeinte Erde. Dann traf man auf das Imperium der Arkoniden und sie wurden dauerhafter Teil auch für zukünftige Zyklen, ein Element, was immer wieder auftauchte. Genauso wie die Blues und Posbis.
Tatsächlich vermisse ich diesen Aufbau, der auch in zukünftigen Zyklen dann immer wieder reingenommen wird, wie er in der Zeit von Band 1-100 war (die ich zugegebenermaßen nur als Silberbände gelesen habe, aber da fand ich es toll):

Hmm. Ich weiß nicht, was du bisher von der PR-Serie gelesen hast, aber Tatsache ist, dass gerade die Arkoniden und Blues nach PR 199 viele hundert Bände lang praktisch keine Rolle mehr spielten. Die Arkoniden kamen erst nach der Monos-Ära (ab PR 1500) wieder auf, die Blues kamen ab dem Chronofossilien-Zyklus wieder regelmäßig in die Handlung. Ähnlich sieht es bei den Akonen aus.

Es ist meines Erachtens unvermeidlich, dass gerade die Völker von außerhalb der Milchstraße irgendwann keine (oder nur noch sehr sporadisch eine) Rolle mehr spielen können. Sie sind zwar immer noch da und dann und wann können Figuren aus solchen Völkern wieder eingebaut werden, wie im letzten Zyklus die Cappins Zau und Tamareil. Aber mehr ist schlicht nicht drin, wenn man nicht wirklich alles mit auch noch immer den gleichen Akteuren wiederholen will.
Rebecca hat geschrieben:Ein vorher/nachher Vergleich aus Sicht der Protagonisten - und dadurch quasi ein Näherbringen von zentralen Serieninformationen von Eckpfeiler an Neuleser habe ich gemeint. Ich sagte auch nicht, dass es zwingend ist, nur wenn man schon nicht direkt zu Bully geht (und spätestens in Band 5-6 hätte ich uns da erwartet, wo er sogar schon im Startband auftaucht), dann doch bitte solche eher interessanten Orte.

Die Frage ist doch, was die interessanten Orte sind. Ob Thantur-Lok in diesem Zyklus ein interessanter Ort ist, ist keineswegs klar (die Arkoniden sind scheinbar nicht Teil der Lemurischen Allianz). Das Sol-System wird sicher besucht werden, aber da Erde-Mond nicht mehr da ist, hat das keine Eile. Viel wesentlicher als irgendwelche Orte abzuklappern ist doch die Frage, wie die Verhältnisse in der MIlchstraße sind.
Rebecca hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Dazu kommt für mich, dass bisher die Handlung und das Vorgehen so auch genauso gut in einer fremden Galaxie spielen könnte, die man früher mal besucht hat. ..

....Und die Anlage des Zyklus ist nun mal, dass die Situation in der Milchstraße nicht nur Perry und Co, sondern auch dem Leser fremd erscheint.

Ich wollte nicht auf was existierendes, zurückgreifen, sondern sagen, für mich würde es so, wie sie es bisher ansetzen mit kompletten Neuelementen, keinen Unterschied machen, ob unsere Protagonisten in der Cappin-Galaxie rumfliegen, wo so etwas passiert ist, oder in unserer Milchstraße. Weil die Elemente, die ich mit der Milchstraße verbinden und weswegen ich mich da heimisch fühle, schlichtweg derzeit ausgewichen werden. - Stattdessen eine neue Zivilisation, die in jeder x-beliebigen Galaxie hätte sein können. Und dort kein relevanter Informationsgewinn über die Milchstraßenelemente aus der Zeit vor den Cairanern, wie sie heute sind.

Wie sie "heute" sind und "aus der Zeit vor den Cairanern" scheint mir ein Widerspruch in sich. Letzteres kannst du in manchen der Kurzromane zu den "verlorenen Jahrhunderten" nachlesen.

Und ich stimme dir nicht zu, dass es das Gleiche wäre, als wäre Perry und die RT in eine andere Galaxis verschlagen worden. Die Fremdheit der jetzigen Situation wirkt deshalb so stark, weil wir Leser uns an die SItuation vor den Cairanern (und Weltenbrand) erinnern. Fremdheit und Entfremdung sehe ich als Thema dieses Zyklus, soweit man das schon beurteilen kann. Gutes Beispiel dafür ist der aktuelle Roman Band 3005, indem ein "fremdes" Terrania City besucht wird, mit martialischen Statuen eines "fremden" Perry und Konsorten.
Rebecca hat geschrieben:Ja, es dauert mir zu lange. Ich würde gerne nicht erst 20-30 Bände Informationssammlung haben, bevor dann die Bände anfangen, wie man was ändern will... sondern so einen Informationsbatzen am Anfang, dass man direkt den Konflikt aktiv aufnehmen kann, und vielleicht auch mal wieder mit Flottenverbänden, politischen Konferenzen, militärische Bündnisse schließen (das alles vor allem auch mit bekannten Milchstraßenakteuren und da auch gerne ein hin und her, wo es in einigen Bänden mal in die eine dann in die andere Richtung neigt, bis klar ist, wie das Bündnis ausgeht. Und das nicht geschildert im Hintergrund, sondern aktiv von Seiten derer die um das Bündnis ringen (a la Game of Thrones (die TV-Serie, nicht die m.E. langweiligen Bücher), und nicht nur mit Kommandounternehmen und neue Rassen kennenlernen.

Wir sind aktuell in sechsten Band des Zyklus, nicht im 20ten. Perry hat nur ein Raumschiff, das ist dazu noch beschädigt, und muss sich aktuell mit einem Beiboot davon begnügen. Da müssen eben erstmal kleine Brötchen gebacken werden, auch wenn dir das nicht gefällt. Und zu erwarten, dass alle auf Perry als den Heilsbringer gewartet haben, scheint mir auch unplausibel. Ich erwarte eher, dass er ganz schnell aneckt und sich von seinen alten Freunden vorwerfen lassen muss, "du hast keine Ahnung, was hier los ist, halt mal die Füße still, wir haben einen Plan, die Sache in den Griff zu bekommen" (oder so ähnlich). Politische Konferenzen und Bündnisse schließen wird sicher alles kommen.
Rebecca hat geschrieben:.... Mehr die Qualität, die in der Vergangenheit immer die letzen 10 Bände eines Zykluses gehabt, haben, wo es Schlag auf Schlag ging. Davon quasi 35 am Stück (und 30 in der Qualität und 5 "Einzelromane") und Zyklus fertig. Würde mich persönlich mehr unterhalten. ....

In den letzten Romanen eines Zyklus kann es deshalb "Schlag auf Schlag" gehen, weil das Szenario dafür in den vielen Romanen davor aufgebaut wurde. Ein Zyklus ist wie ein Gebäude. Es braucht ein Fundament, Wände, Türen, Fenster etc. sonst bleibt es unbewohnbar. Einen Turm kann man auch nicht auf's Dach bauen, ohne vorher die entsprechende Basis zu legen. Davon abgesehen, dass 10 Türme an einem Gebäude ziemlich lächerlich aussehen und zumindest ich nach dem dritten Turm lieber wieder mal was anderes anschauen möchte.
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Rebecca
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Wohnort: Ruhrgebiet
nanograinger hat geschrieben:Habe deine Antwort erst jetzt bemerkt, weil sie aufgrund der noch nötigen Freischaltung erst nach meinem letzten Posting hier erschien......
Spoiler:
Rebecca hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Bei aller Liebe, aber inwiefern war nach den "letzten 10 Zyklen" wieder ein "quasi-Statusquo" da? Was bedeutet für dich "quasi-Statusquo"?

Wir finden an mit der Dritten Macht. - Als eine Macht auf der Erde. Daraus wurde dann eine geeinte Erde. Dann traf man auf das Imperium der Arkoniden und sie wurden dauerhafter Teil auch für zukünftige Zyklen, ein Element, was immer wieder auftauchte. Genauso wie die Blues und Posbis.
Tatsächlich vermisse ich diesen Aufbau, der auch in zukünftigen Zyklen dann immer wieder reingenommen wird, wie er in der Zeit von Band 1-100 war (die ich zugegebenermaßen nur als Silberbände gelesen habe, aber da fand ich es toll):

Hmm. Ich weiß nicht, was du bisher von der PR-Serie gelesen hast, aber Tatsache ist, dass gerade die Arkoniden und Blues nach PR 199 viele hundert Bände lang praktisch keine Rolle mehr spielten. Die Arkoniden kamen erst nach der Monos-Ära (ab PR 1500) wieder auf, die Blues kamen ab dem Chronofossilien-Zyklus wieder regelmäßig in die Handlung. Ähnlich sieht es bei den Akonen aus.

Es ist meines Erachtens unvermeidlich, dass gerade die Völker von außerhalb der Milchstraße irgendwann keine (oder nur noch sehr sporadisch eine) Rolle mehr spielen können. Sie sind zwar immer noch da und dann und wann können Figuren aus solchen Völkern wieder eingebaut werden, wie im letzten Zyklus die Cappins Zau und Tamareil. Aber mehr ist schlicht nicht drin, wenn man nicht wirklich alles mit auch noch immer den gleichen Akteuren wiederholen will.
Rebecca hat geschrieben:Ein vorher/nachher Vergleich aus Sicht der Protagonisten - und dadurch quasi ein Näherbringen von zentralen Serieninformationen von Eckpfeiler an Neuleser habe ich gemeint. Ich sagte auch nicht, dass es zwingend ist, nur wenn man schon nicht direkt zu Bully geht (und spätestens in Band 5-6 hätte ich uns da erwartet, wo er sogar schon im Startband auftaucht), dann doch bitte solche eher interessanten Orte.

Die Frage ist doch, was die interessanten Orte sind. Ob Thantur-Lok in diesem Zyklus ein interessanter Ort ist, ist keineswegs klar (die Arkoniden sind scheinbar nicht Teil der Lemurischen Allianz). Das Sol-System wird sicher besucht werden, aber da Erde-Mond nicht mehr da ist, hat das keine Eile. Viel wesentlicher als irgendwelche Orte abzuklappern ist doch die Frage, wie die Verhältnisse in der MIlchstraße sind.
Rebecca hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Dazu kommt für mich, dass bisher die Handlung und das Vorgehen so auch genauso gut in einer fremden Galaxie spielen könnte, die man früher mal besucht hat. ..

....Und die Anlage des Zyklus ist nun mal, dass die Situation in der Milchstraße nicht nur Perry und Co, sondern auch dem Leser fremd erscheint.

Ich wollte nicht auf was existierendes, zurückgreifen, sondern sagen, für mich würde es so, wie sie es bisher ansetzen mit kompletten Neuelementen, keinen Unterschied machen, ob unsere Protagonisten in der Cappin-Galaxie rumfliegen, wo so etwas passiert ist, oder in unserer Milchstraße. Weil die Elemente, die ich mit der Milchstraße verbinden und weswegen ich mich da heimisch fühle, schlichtweg derzeit ausgewichen werden. - Stattdessen eine neue Zivilisation, die in jeder x-beliebigen Galaxie hätte sein können. Und dort kein relevanter Informationsgewinn über die Milchstraßenelemente aus der Zeit vor den Cairanern, wie sie heute sind.

Wie sie "heute" sind und "aus der Zeit vor den Cairanern" scheint mir ein Widerspruch in sich. Letzteres kannst du in manchen der Kurzromane zu den "verlorenen Jahrhunderten" nachlesen.

Und ich stimme dir nicht zu, dass es das Gleiche wäre, als wäre Perry und die RT in eine andere Galaxis verschlagen worden. Die Fremdheit der jetzigen Situation wirkt deshalb so stark, weil wir Leser uns an die SItuation vor den Cairanern (und Weltenbrand) erinnern. Fremdheit und Entfremdung sehe ich als Thema dieses Zyklus, soweit man das schon beurteilen kann. Gutes Beispiel dafür ist der aktuelle Roman Band 3005, indem ein "fremdes" Terrania City besucht wird, mit martialischen Statuen eines "fremden" Perry und Konsorten.
Rebecca hat geschrieben:Ja, es dauert mir zu lange. Ich würde gerne nicht erst 20-30 Bände Informationssammlung haben, bevor dann die Bände anfangen, wie man was ändern will... sondern so einen Informationsbatzen am Anfang, dass man direkt den Konflikt aktiv aufnehmen kann, und vielleicht auch mal wieder mit Flottenverbänden, politischen Konferenzen, militärische Bündnisse schließen (das alles vor allem auch mit bekannten Milchstraßenakteuren und da auch gerne ein hin und her, wo es in einigen Bänden mal in die eine dann in die andere Richtung neigt, bis klar ist, wie das Bündnis ausgeht. Und das nicht geschildert im Hintergrund, sondern aktiv von Seiten derer die um das Bündnis ringen (a la Game of Thrones (die TV-Serie, nicht die m.E. langweiligen Bücher), und nicht nur mit Kommandounternehmen und neue Rassen kennenlernen.

Wir sind aktuell in sechsten Band des Zyklus, nicht im 20ten. Perry hat nur ein Raumschiff, das ist dazu noch beschädigt, und muss sich aktuell mit einem Beiboot davon begnügen. Da müssen eben erstmal kleine Brötchen gebacken werden, auch wenn dir das nicht gefällt. Und zu erwarten, dass alle auf Perry als den Heilsbringer gewartet haben, scheint mir auch unplausibel. Ich erwarte eher, dass er ganz schnell aneckt und sich von seinen alten Freunden vorwerfen lassen muss, "du hast keine Ahnung, was hier los ist, halt mal die Füße still, wir haben einen Plan, die Sache in den Griff zu bekommen" (oder so ähnlich). Politische Konferenzen und Bündnisse schließen wird sicher alles kommen.
Rebecca hat geschrieben:.... Mehr die Qualität, die in der Vergangenheit immer die letzen 10 Bände eines Zykluses gehabt, haben, wo es Schlag auf Schlag ging. Davon quasi 35 am Stück (und 30 in der Qualität und 5 "Einzelromane") und Zyklus fertig. Würde mich persönlich mehr unterhalten. ....

In den letzten Romanen eines Zyklus kann es deshalb "Schlag auf Schlag" gehen, weil das Szenario dafür in den vielen Romanen davor aufgebaut wurde. Ein Zyklus ist wie ein Gebäude. Es braucht ein Fundament, Wände, Türen, Fenster etc. sonst bleibt es unbewohnbar. Einen Turm kann man auch nicht auf's Dach bauen, ohne vorher die entsprechende Basis zu legen. Davon abgesehen, dass 10 Türme an einem Gebäude ziemlich lächerlich aussehen und zumindest ich nach dem dritten Turm lieber wieder mal was anderes anschauen möchte.


Offenkundig müssen wir uns hier einigen uneinig zu sein. Ich glaube nicht, dass meine Antworten auf deine Punkte helfen würden oder unserem gegenseitigen Verständnis förderlich sein würden.

Allein zu deiner ersten Frage, will ich antworten, weil sie vielleicht hilft (oder nicht) meine Perspektive besser einzuschätzen:
Ich habe die Silberbände von Band 1 an gelesen bis Anfang des Schwarmzyklus (der zog sich für mich zu sehr wie Kaugummi und ich fand ihn massiv zu langweilig, so dass ich an der Stelle aufgegeben habe - schon direkt vor dem Schwarmzyklus waren Bände, die mir schwerfielen). Die Silberbände fand ich gut, bis Ende des Cappin-Zyklus (wobei eben die Zeit vor MdI und der Zyklus um M87 meine Lieblingszyklen waren - MdI war ok, aber mochte ich nicht so sehr).

Die Erstauflage lese ich seit Band 1400 (Cantarozyklus), dank meines Patenonkels, der abonniert aber keine Zeit hatte, und sie mir Anfangs immer mitbrachte.
Ich habe dann durchgängig gelesen bis einschließlich die Negasphäre - Stardust versucht, aber da wurde es sporadischer. Neuroversum nur noch ins Ende reingeschaut. Das ganze Dinge mit der Atopie war ein Graus, wo ich nur sporadisch reinschaute - Sternengruft fand ich auch nicht gut (ich lese dann immer Spoiler, und schaue bei Romanen wo ich glaube, dass sie mir gefallen könnten, dass ich sie kaufe - quasi als Stichproben ;) ).
Genesis ist nun mein versuchter Neuanfang (Ende vom letzten Zyklus habe ich auch gelesen. Die Bände von xx98 -xx01 nehme ich immer mit.
“Most people do not listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply.” —Stephen R. Covey.
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
old man hat geschrieben:... Genau betrachtet sollten wir uns fragen, welche Umstände dazu geführt haben können, ist das ein Paralleluniversum (ich hoffe nicht), ist die ganze Galaxis unter Hypnostrahlung oder so was.


Nach der Lektüre der ersten sechs Bände des Zyklus - insbesondere Band 3005 - tendiere ich zu glauben, wir befinden uns in einem Paralleluniversum.
Das kann ja auch eine spannende Geschichte werden. Falls dem so sein sollte, hoffe ich allerdings, der Leser wird nicht erst am Zyklusende, nach knapp zwei Realjahren darüber aufgeklärt.



Für einen Moment habe ich geglaubt, sie sind immer noch in der Suspension im chaotarchischen Gezeitenfeld von Wanderer und alpträumen nur ... Perry scheckt dann in Band 3099 hoch und erwacht: "Was für ein Alptraum!" Dann kam ich aber wieder ab von diesem unwahrscheinlichen Gedanken. :unschuldig:
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Axo
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:
old man hat geschrieben:... Genau betrachtet sollten wir uns fragen, welche Umstände dazu geführt haben können, ist das ein Paralleluniversum (ich hoffe nicht), ist die ganze Galaxis unter Hypnostrahlung oder so was.


Nach der Lektüre der ersten sechs Bände des Zyklus - insbesondere Band 3005 - tendiere ich zu glauben, wir befinden uns in einem Paralleluniversum.
Das kann ja auch eine spannende Geschichte werden. Falls dem so sein sollte, hoffe ich allerdings, der Leser wird nicht erst am Zyklusende, nach knapp zwei Realjahren darüber aufgeklärt.



Für einen Moment habe ich geglaubt, sie sind immer noch in der Suspension im chaotarchischen Gezeitenfeld von Wanderer und alpträumen nur ... Perry scheckt dann in Band 3099 hoch und erwacht: "Was für ein Alptraum!" Dann kam ich aber wieder ab von diesem unwahrscheinlichen Gedanken. :unschuldig:


Ich habe gegenwärtig vier Arbeitshypothesen, die den Zustand der Milchstraße erklären würden. Die "Traum-Variante" gehört der geringen Wahrscheinlichkeit wegen nicht dazu. :D
Gespannt bin ich auf den Moment, an dem laut CM "alles anders" wird aufgrund neuer (entscheidender) Erkenntnisse. Dann wird sich herausstellen, ob irgendeine meiner Basisannahmen sich als haltbar herausstellt.
Eine Anregung gefällig? Wie lautet die Antwort auf folgende Frage: Warum erinnern sich die Leute an Perry Rhodan, nicht aber an Terra?

Viel Spaß beim Raten. :devil:
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Ce Rhioton
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Axo hat geschrieben:Ich habe gegenwärtig vier Arbeitshypothesen, die den Zustand der Milchstraße erklären würden.

A - Ursache war die Scherung :devil:
B - Ursache war die missglückte Rückkehr der SOL
C - ES ist mal wieder verwirrt
D - Die bekannte Historie des Perryversums (Band 1 -2999) war ein einziger Fake
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Axo
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Axo hat geschrieben:Ich habe gegenwärtig vier Arbeitshypothesen, die den Zustand der Milchstraße erklären würden.

A - Ursache war die Scherung :devil:

Nein, obwohl es ein reizvoller Gedanke wäre, offene Punkte so zu behandeln - aber daran glaube ich nach den Statements von CM nicht.
Ce Rhioton hat geschrieben:[B - Ursache war die missglückte Rückkehr der SOL

What? Hier ware mir nicht einmal die Herleitung klar ...
Ce Rhioton hat geschrieben:[C - ES ist mal wieder verwirrt

Kann sein, dass ES gerade verwirrt ist, aber ES ist anderswo. Der alte Lachsack hat wohl kaum etwas mit der gegenwärtigen Situation zu tun - hoffe ich.
Ce Rhioton hat geschrieben:[D - Die bekannte Historie des Perryversums (Band 1 -2999) war ein einziger Fake

Das scheint mir die Scherungs-Variante in anderer Form zu sein - halte ich für ausgeschlossen.

Mal wieder eine Anregung. Warum lautet der Untertitel zu Band 3000: "Die Zeit verändert alles"? Nur des Zeitsprungs wegen? :devil:
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nanograinger
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Axo hat geschrieben:...
Eine Anregung gefällig? Wie lautet die Antwort auf folgende Frage: Warum erinnern sich die Leute an Perry Rhodan, nicht aber an Terra?

Streng genommen erinnern sich "die Leute" weder an Perry noch an Terra (von Bull und den anderen Unsterblichen abgesehen, oder etwa manchen Halutern). Sie kennen nur die verbreiteten Legenden. Die scheinen sich insofern zu unterscheiden, dass die Existenz Terras bestritten wird, aber nicht die Perrys. Andererseits ist das nicht so erstaunlich, denn offensichtlich gibt es ja Terraner und eine LFG mit einem Unsterblichen Bull als Resident. Da man die Existenz der Unsterblichen nicht bestreiten kann, versucht man eben Perry als Person zu desavouieren.
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nanograinger
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Rebecca hat geschrieben:Offenkundig müssen wir uns hier einigen uneinig zu sein. ...

Äh, es lag nie in meiner Intention, dich von meiner Meinung zu überzeugen. Deine Meinung ist deine Meinung ist deine Meinung. B-)
Rebecca hat geschrieben:Allein zu deiner ersten Frage, will ich antworten, weil sie vielleicht hilft (oder nicht) meine Perspektive besser einzuschätzen: .....

Danke für die ausführliche Darstellung deiner Lesehistorie.
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Ce Rhioton
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Axo hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:C - ES ist mal wieder verwirrt

Kann sein, dass ES gerade verwirrt ist, aber ES ist anderswo. Der alte Lachsack hat wohl kaum etwas mit der gegenwärtigen Situation zu tun - hoffe ich.

Recht unwahrscheinlich, dass der missglückte Rückkehrversuch von ES Auslöser der Geschichtsveränderung war.
Mal wieder eine Anregung. Warum lautet der Untertitel zu Band 3000: "Die Zeit verändert alles"? Nur des Zeitsprungs wegen? :devil:

Nein, natürlich nicht. Aber Spiegeluniversum? Glaube ich nicht, hatten wir ja in ähnlicher Form bei Band 600 ff.
Könnte natürlich sein, dass die Zeit die Protagonisten der Milchstraße veränderte (bis auf die Besatzung der RT).
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Kardec
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Ce Rhioton hat geschrieben:.............
Recht unwahrscheinlich, dass der missglückte Rückkehrversuch von ES Auslöser der Geschichtsveränderung war................

Wiesoooooooooooo? Spielt der Zyklus nicht in einer der ES-Enklaven?
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