Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

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Ce Rhioton
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton » 26. März 2019, 18:00

Kardec hat geschrieben: Spielt der Zyklus nicht in einer der ES-Enklaven?
Waren wir uns nicht einig, diesen Paukenschlag erst bei Band 3095 aufzulösen? :o
Spoiler:
Bazinga! :P

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Merkosh » 26. März 2019, 18:11

Ce Rhioton hat geschrieben:Recht unwahrscheinlich, dass der missglückte Rückkehrversuch von ES Auslöser der Geschichtsveränderung war.
Und wie ist es mit dem Verschwinden Wanderers, das sich ja angeblich aus dem Scherversum "herausgebrochen" hat und nun weg ist? Brechen, alleine das Wort klingt schon nach einem gewaltsamen Vorgang bei dem mit allerlei Nebenwirkungen zu rechnen ist. Da möchte man nicht in der Nähe sein, wenn sich das wegbricht, und in die Ausläufer dieses widernatürlichen Vorganges geraten. Obwohl, wer war denn da gleich in der Nähe, vielleicht die Tschubai? Hmmmm.....

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AARN MUNRO
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AARN MUNRO » 27. März 2019, 08:19

Merkosh hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Recht unwahrscheinlich, dass der missglückte Rückkehrversuch von ES Auslöser der Geschichtsveränderung war.
Und wie ist es mit dem Verschwinden Wanderers, das sich ja angeblich aus dem Scherversum "herausgebrochen" hat und nun weg ist? Brechen, alleine das Wort klingt schon nach einem gewaltsamen Vorgang bei dem mit allerlei Nebenwirkungen zu rechnen ist. Da möchte man nicht in der Nähe sein, wenn sich das wegbricht, und in die Ausläufer dieses widernatürlichen Vorganges geraten. Obwohl, wer war denn da gleich in der Nähe, vielleicht die Tschubai? Hmmmm.....

Irgenwo im Rand der Galaxis soll der Wanderer aber noch herumspuken, laut der Fakenews der intergalaktischen Cairaner- Nachrichtenagentur.So oder ähnlich hieß es doch in einem Heft.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Merkosh » 27. März 2019, 12:14

Hmmm. Ich hatte es so verstanden dass sich Wanderer aus dem Universum des letzten Zyklus verabschiedet hat. Die Stelle aus dem Kopf weiss ich nun aber auch nicht mehr, vermutlich 2999 Genesis, aber Bock den nochmal zu lesen habe ich jetzt keinen.

Mal was anderes, gibts denn bei Perry Rhodan keine gedruckten Bücher mehr, Lexika und so? Und was ist mit all den Urlaubserinnerungen, Karten, Fotos, Holos usw., wie sollte ein "Posizid" die alle gelöscht haben? Was ist mit Filmen, Dokumentationen? Und überhaupt, funktionieren alle "Positroniken" gleich? Gibt es da keine Unterschiede? Von der Steuerung der Kaffeemaschine über das eBook Lesegerät, dem Laserdrucker, der USO-Hochsicherheits Kontratronik bis hin zu Nathan? Alle das gleiche Betrübssstem mit den gleichen Schwachstellen die sich gleich korrumpieren lassen? Und wenn die technischen Entwicklungen immer noch da sind, also gebaut werden können, hat man diese Daten nach der Sintflut ja wieder hergestellt. Sonst wäre dieses Wissen ja verlorengegangen. Warum sollte diese Widerherstellung nur bei den technischen Dingen möglich gewesen sein, nicht aber bei den Geschichtlichen? Ne ne ne, je länger ich darüber nachdenke desto abstruser kommt mir dieses Setting vor.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von nanograinger » 27. März 2019, 14:17

AARN MUNRO hat geschrieben:
Merkosh hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Recht unwahrscheinlich, dass der missglückte Rückkehrversuch von ES Auslöser der Geschichtsveränderung war.
Und wie ist es mit dem Verschwinden Wanderers, das sich ja angeblich aus dem Scherversum "herausgebrochen" hat und nun weg ist? Brechen, alleine das Wort klingt schon nach einem gewaltsamen Vorgang bei dem mit allerlei Nebenwirkungen zu rechnen ist. Da möchte man nicht in der Nähe sein, wenn sich das wegbricht, und in die Ausläufer dieses widernatürlichen Vorganges geraten. Obwohl, wer war denn da gleich in der Nähe, vielleicht die Tschubai? Hmmmm.....
Irgenwo im Rand der Galaxis soll der Wanderer aber noch herumspuken, laut der Fakenews der intergalaktischen Cairaner- Nachrichtenagentur.So oder ähnlich hieß es doch in einem Heft.
Wanderer hat das aktuell erzählte Universum verlassen, der Ausdruck war "herausgebrochen", siehe oben (allerdings aus Band 3000). Am Rand der Galaxis magst du viel finden, aber Wanderer sicher nicht.

Ich verstehe nicht, warum Begriffe wie "Geschichtsveränderung" oder "Paralleluniversum" hier ins Spiel gebracht werden. Die Geschichte wurde nicht verändert, wir Leser kennen sie aber noch nicht (was die letzten 500 Jahre angeht), bzw. die Bewohner der Milchstraße können die Geschichte nicht verifizieren, weil bewusst widersprüchliche Erzählungen (und wie man in Band 3005 sieht auch Artefakte) breit gestreut werden. Die "Alternativen Fakten" haben in diesem Aspekt die "wahren Fakten" unerkennbar gemacht für die galaktischen "Normalos".

"Posizid" und "Datensintflut" sind PR-Begriffe. Wie bei vielen anderen PR-Begriffen werden auch diese Ereignisse sich vermutlich nicht mit Physik oder Informatik der Realwelt alleine begreifen lassen, sie werden auf Hyper/PSI-Phänomene zurückgehen. Auch Positroniken selbst sind ja nicht in unserer Realwelt begründet.

Es gab immmer wieder Ereignisse, bei denen bspw. auf alle Kommunikationskanäle im Sol-System (oder anderen Welten) von diversen Mächten zugegriffen wurde, oder eine kurzzeitige Beeinflussung der Lebewesen erfolgte. Jetzt war dies eben milchstraßenweit der Fall mit dem entsprechenden Resultat. Außerhalb der Milchstraße (bspw. Andromeda, evtl schon in Sagittarius) mag das schon wieder anders aussehen.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AARN MUNRO » 28. März 2019, 09:37

Solange es logisch begründet wird ... ist die Aussage mit dem Posizid zulässig. Aber dass alle Informationen, egal wie und wo und mit welchen Mitteln gespeichert, verloren oder vermischt sind, klingt einfach unwahrscheinlich ... es sei denn man ändert per Hyperfeld die ganze Realität des Viererraumes in der Galaxis und polt die Quanten-Wahrscheinlichkeiten anders.Aber auch das müsste erst im Zyklus demnächst oder irgendwann erklärt werden oder herauskommen.Hoffentlich.
Die Zeile mit dem Wanderer, die ich meine, suche ich mal heraus.
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von old man » 28. März 2019, 11:25

AARN MUNRO hat geschrieben:Solange es logisch begründet wird ... ist die Aussage mit dem Posizid zulässig. Aber dass alle Informationen, egal wie und wo und mit welchen Mitteln gespeichert, verloren oder vermischt sind, klingt einfach unwahrscheinlich
Dieses immer wieder aufgebrachte Pochen auf Logik scheint mir... unlogisch:
AARN MUNRO hat geschrieben: ... es sei denn man ändert per Hyperfeld die ganze Realität des Viererraumes in der Galaxis und polt die Quanten-Wahrscheinlichkeiten anders.
Das ist zum Beispiel echt nicht logisch, es sei denn, man schließt irgendwelche SF-Hirngespinste ein.
Wieso lesen wir SF? Weil wir bewiesen haben wollen, was in den Romanen steht? Wir spekulieren doch nur.
Man kann von Handlungslogik sprechen, das verstehe ich noch. Aber selbst die ist innerhalb einer SF-Serie nicht das Allerwichtigste - sondern dass gute Geschichten erzählt werden.
Für mein Gefühl reiten meine Mitfans manchmal zu sehr auf dieser Logik rum. Man könnte sich lockerer machen - oder sich aber mal ernsthaft mit "Logik" beschäftigen, ein philosophisches Konzept übrigens, und es gibt mehrere Logiken.
Aber wir reden hier lieber von einer gefühlten Logik, nicht wahr. Sonst müßte man ja ernsthaft nachdenken. B-)
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Klapauzius » 28. März 2019, 13:38

nanograinger hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum Begriffe wie "Geschichtsveränderung" oder "Paralleluniversum" hier ins Spiel gebracht werden. Die Geschichte wurde nicht verändert, wir Leser kennen sie aber noch nicht (was die letzten 500 Jahre angeht), bzw. die Bewohner der Milchstraße können die Geschichte nicht verifizieren, weil bewusst widersprüchliche Erzählungen (und wie man in Band 3005 sieht auch Artefakte) breit gestreut werden. Die "Alternativen Fakten" haben in diesem Aspekt die "wahren Fakten" unerkennbar gemacht für die galaktischen "Normalos".
Begriffe wie "Paralleluniversum" und "Zeitlinienveränderung" kommen ins Spiel, weil:

a) Beides innerhalb des PR-Universums genauso valide Möglichkeiten sind wie die Alternative
b) Es Gründe gegen ein einfaches "verlorengehen" der Daten per Posizid und Datensintflut gibt: der zu gering scheinende Zeitabstand, die unvorstellbare Größe der Galaxis, und die Funde im "alternativen" Terrania
c) Weil es einfach Spass macht, darüber zu spekulieren :D

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AushilfsMutant » 28. März 2019, 16:05

Die Daten usw sind einfach weggeschert. :P (pööösser Thez!) :lol:
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Meinungen zum Zyklus. "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton » 28. März 2019, 16:16

Laut Christian Montillon ist Thez ja vorbei - ergo wird dieser Transkosmokrat aller Wahrscheinlichkeit nach uns die nahe Zukunft nicht mehr bescheren.
Gleichwohl mag die Frage, ob (und falls ja, von wem) zumindest Teile der aktuellen Handlungsebene umgedacht wurden, aufgeworfen werden.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von nanograinger » 28. März 2019, 16:33

Klapauzius hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum Begriffe wie "Geschichtsveränderung" oder "Paralleluniversum" hier ins Spiel gebracht werden. Die Geschichte wurde nicht verändert, wir Leser kennen sie aber noch nicht (was die letzten 500 Jahre angeht), bzw. die Bewohner der Milchstraße können die Geschichte nicht verifizieren, weil bewusst widersprüchliche Erzählungen (und wie man in Band 3005 sieht auch Artefakte) breit gestreut werden. Die "Alternativen Fakten" haben in diesem Aspekt die "wahren Fakten" unerkennbar gemacht für die galaktischen "Normalos".
Begriffe wie "Paralleluniversum" und "Zeitlinienveränderung" kommen ins Spiel, weil:

a) Beides innerhalb des PR-Universums genauso valide Möglichkeiten sind wie die Alternative
Es gab genau zwei Zyklen mit Zeitlinienveränderung (im Sinne, dass vergangene, erzählte Ereignisse ausgelöscht wurden). Das war der M87-Zylus (Band 380) und der Zyklus "Kosmisches Schachspiel" (Band 621). Ist ein bisschen her, und beides mal hieß der Expokrat Scheer.
Klapauzius hat geschrieben: b) Es Gründe gegen ein einfaches "verlorengehen" der Daten per Posizid und Datensintflut gibt: der zu gering scheinende Zeitabstand, die unvorstellbare Größe der Galaxis, und die Funde im "alternativen" Terrania
Die genannten Gründe sind den Expokraten wohl bekannt, sie haben sie ja entworfen (mit Ausnahme der Größe der Galaxis, das wäre zuviel der Ehre B-) )

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Re: Meinungen zum Zyklus. "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AushilfsMutant » 28. März 2019, 18:17

Ce Rhioton hat geschrieben:Laut Christian Montillon ist Thez ja vorbei - ergo wird dieser Transkosmokrat aller Wahrscheinlichkeit nach uns die nahe Zukunft nicht mehr bescheren.
Gleichwohl mag die Frage, ob (und falls ja, von wem) zumindest Teile der aktuellen Handlungsebene umgedacht wurden, aufgeworfen werden.
Das war ein Scherz :P
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Meinungen zum Zyklus. "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton » 28. März 2019, 18:41

AushilfsMutant hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Laut Christian Montillon ist Thez ja vorbei - ergo wird dieser Transkosmokrat aller Wahrscheinlichkeit nach uns die nahe Zukunft nicht mehr bescheren.
Gleichwohl mag die Frage, ob (und falls ja, von wem) zumindest Teile der aktuellen Handlungsebene umgedacht wurden, aufgeworfen werden.
Das war ein Scherz :P
Ja, mir war das bewusst.
Aber in diesem Forum scheint Ironie ohne den Zusatz -> Bazinga! bisweilen schwer ersichtlich.
Aber immer wieder gerne. ;)

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von PJoppen » 28. März 2019, 23:08

old man hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Solange es logisch begründet wird ... ist die Aussage mit dem Posizid zulässig. Aber dass alle Informationen, egal wie und wo und mit welchen Mitteln gespeichert, verloren oder vermischt sind, klingt einfach unwahrscheinlich
Dieses immer wieder aufgebrachte Pochen auf Logik scheint mir... unlogisch:
AARN MUNRO hat geschrieben: ... es sei denn man ändert per Hyperfeld die ganze Realität des Viererraumes in der Galaxis und polt die Quanten-Wahrscheinlichkeiten anders.
Das ist zum Beispiel echt nicht logisch, es sei denn, man schließt irgendwelche SF-Hirngespinste ein.
Wieso lesen wir SF? Weil wir bewiesen haben wollen, was in den Romanen steht? Wir spekulieren doch nur.
Man kann von Handlungslogik sprechen, das verstehe ich noch. Aber selbst die ist innerhalb einer SF-Serie nicht das Allerwichtigste - sondern dass gute Geschichten erzählt werden.
Für mein Gefühl reiten meine Mitfans manchmal zu sehr auf dieser Logik rum. Man könnte sich lockerer machen - oder sich aber mal ernsthaft mit "Logik" beschäftigen, ein philosophisches Konzept übrigens, und es gibt mehrere Logiken.
Aber wir reden hier lieber von einer gefühlten Logik, nicht wahr. Sonst müßte man ja ernsthaft nachdenken. B-)
Was du haben willst nennt sich Fantasy. Da bist du hier aber ein bisserl falsch.
.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht oder spät Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von old man » 29. März 2019, 05:17

PJoppen hat geschrieben: Was du haben willst nennt sich Fantasy. Da bist du hier aber ein bisserl falsch.
Dann hätte ich mich 40 Jahre lang wirklich tragisch geiirrt, das ist fast mein ganzes Leben. B-)
Ich bin hier schon richtig. Was Du hier machst, nennt man Gatekeeping. Google das mal. :unschuldig:
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AARN MUNRO » 29. März 2019, 08:45

old man hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Solange es logisch begründet wird ... ist die Aussage mit dem Posizid zulässig. Aber dass alle Informationen, egal wie und wo und mit welchen Mitteln gespeichert, verloren oder vermischt sind, klingt einfach unwahrscheinlich
Dieses immer wieder aufgebrachte Pochen auf Logik scheint mir... unlogisch:
AARN MUNRO hat geschrieben: ... es sei denn man ändert per Hyperfeld die ganze Realität des Viererraumes in der Galaxis und polt die Quanten-Wahrscheinlichkeiten anders.
Das ist zum Beispiel echt nicht logisch, es sei denn, man schließt irgendwelche SF-Hirngespinste ein.
Wieso lesen wir SF? Weil wir bewiesen haben wollen, was in den Romanen steht? Wir spekulieren doch nur.
Man kann von Handlungslogik sprechen, das verstehe ich noch. Aber selbst die ist innerhalb einer SF-Serie nicht das Allerwichtigste - sondern dass gute Geschichten erzählt werden.
Für mein Gefühl reiten meine Mitfans manchmal zu sehr auf dieser Logik rum. Man könnte sich lockerer machen - oder sich aber mal ernsthaft mit "Logik" beschäftigen, ein philosophisches Konzept übrigens, und es gibt mehrere Logiken.
Aber wir reden hier lieber von einer gefühlten Logik, nicht wahr. Sonst müßte man ja ernsthaft nachdenken. B-)

Ernsthaft nachdenken solltest Du vielleicht ... manche Leser (wie ich) versuchen, auf klare Inkonsistenzen in der Handlung hinzusweisen ... fehlende Argumente und Zusammenhänge kann man nicht mit "SF-Spekulation" an den Haaren herbeiziehend pseudoerklären wollen. Die interne Handlungs-Logik (entschuldige erneut das Wort) muss schon stimmen. Bis jetzt tut sie das nicht. Hoffentlich wird das noch geklärt von den Expokraten.
Und ja: es gibt verschiedene formale Logiken ... durchaus. Jede von ihnen ist in ihren Sätzen und Prämissen konsistent auf ihrem Anwendungsbereich bzw. Wirkungsraum..
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von 123Kid » 29. März 2019, 09:11

AARN MUNRO hat geschrieben:Ernsthaft nachdenken solltest Du vielleicht ...
Also wenn ich in meiner Freizeit über das gelese ernsthaft Nachdenken möchte, dann wähle ich persönlich eine andere Art der Literatur.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von nanograinger » 29. März 2019, 10:49

AARN MUNRO hat geschrieben:...Die interne Handlungs-Logik (entschuldige erneut das Wort) muss schon stimmen. Bis jetzt tut sie das nicht. Hoffentlich wird das noch geklärt von den Expokraten. ...
Das ist eine apodiktische Aussage, der ich widersprechen möchte. Angesichts der unklaren Situation in dieser frühen Phase des Zyklus lässt sich die "internen Handlungs-Logik" des Zyklus nicht beurteilen, würde ich meinen. Bei einzelnen Romanen sieht das teilweise anders aus, da sind aber in erster Linie die Autoren verantwortlich.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Carrasco » 29. März 2019, 15:33

ich würde mal sagen, PR war schon immer - im Kleinen und im Großen - tlw. haarsträubend unlogisch. Das ist uns (oder zumindest mir) nur früher nicht so aufgefallen, weil wir da jünger und unkritischer waren... :D

Aber die geradezu schreiende Unlogik, sowohl in einzelnen Romanen, als auch im großen Handlungsrahmen, das ist nix Neues. Wird und wurde so gemacht, weil anscheinend keine elegantere, logischere, stimmigere Art und Weise einfiel, die Handlung in die Richtung zu bringen, in die man sie haben will ...

Besser kriegen sie's halt nicht hin. Damit muss man sich als Leser abfinden und weiterlesen, wenn der Spaß an PR und die Spannung überwiegt - oder eben aufhören, wenn der Frust über unglaubliche Zufälle und Deus-ex-Machinas überwiegt.

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von old man » 29. März 2019, 15:45

Carrasco hat geschrieben:i

Besser kriegen sie's halt nicht hin. Damit muss man sich als Leser abfinden und weiterlesen, wenn der Spaß an PR und die Spannung überwiegt - oder eben aufhören, wenn der Frust über unglaubliche Zufälle und Deus-ex-Machinas überwiegt.
Jau, so sehe ich das auch. Ihr müsstet mal sehen, was grad bei den Trekkies los ist - und Star Wars funktioniert auch nicht :D .
Mir ist wichtiger, dass sie gute Romane schreiben.
Nicht, dass ich an dieser Front total zufrieden wäre :unschuldig: , aber ich kann damit umgehen -schlechte Stories werden einfach nur quergelesen.
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AushilfsMutant » 29. März 2019, 15:57

Man denke nur mal an den MdI Zyklus, was da teilweise für schräge Logik Probleme und Ungereimtheiten existieren. Seid doch nicht immer so über kritisch.

Kommt mir ja nicht mit Star Trek Dis. - da ziehts mir die Zehennägel auf. :devil:
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Carrasco » 29. März 2019, 16:02

Wie fandest du dann Holdos völlig sinnlosen und unnötigen Opfertod an Bord der Raddus? Als ob's keinen Autopiloten gäbe ... :D

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton » 29. März 2019, 16:20

AushilfsMutant hat geschrieben:Man denke nur mal an den MdI Zyklus, was da teilweise für schräge Logik Probleme und Ungereimtheiten existieren.
Der Vergleich hinkt - beendete Zyklen sind ja ... nun ja: beendet. Laufende Zyklen ... nicht. :unschuldig:
Seid doch nicht immer so über kritisch.
Wenn nicht wir, wer dann? :nixweis:

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AushilfsMutant » 29. März 2019, 17:37

Ce Rhioton hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Man denke nur mal an den MdI Zyklus, was da teilweise für schräge Logik Probleme und Ungereimtheiten existieren.
Der Vergleich hinkt - beendete Zyklen sind ja ... nun ja: beendet. Laufende Zyklen ... nicht. :unschuldig:
Seid doch nicht immer so über kritisch.
Wenn nicht wir, wer dann? :nixweis:
Ja stimmt, irgendwer muss ja meckern.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von 123Kid » 29. März 2019, 18:50

Wieso eigentlich? :unsure:

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