Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

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Tennessee
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nanograinger hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:


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So unterhaltsam das jetzt hier auch gerade ist, kann man das vielleicht in dem OT-Thread "Staatsanwälte küsst man nicht" weiterführen, bitte.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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nanograinger
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Tennessee hat geschrieben:...
So unterhaltsam das jetzt hier auch gerade ist, kann man das vielleicht in dem OT-Thread "Staatsanwälte küsst man nicht" weiterführen, bitte.

Wäre eine Idee, aber ich glaube nicht, dass ich dort posten würde. Ich bin ja kein Staatsanwalt, und küssen will ich auch keine(n). B-)

Und ich war echt überrascht, als ich das las:

Tennessee hat geschrieben:... Als Lion diese dann für sich übernahm war dann der Tenor auch eher, dass diese Liste unsinnig sei.

Ich bin nämlich tatsächlich Tenor! Woher wusstest du das denn? :gruebel:

Aber ich schrieb nicht, dass die Liste unsinnig sei, ich schrieb sie sei "divers".
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Tennessee
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nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:...
So unterhaltsam das jetzt hier auch gerade ist, kann man das vielleicht in dem OT-Thread "Staatsanwälte küsst man nicht" weiterführen, bitte.

Wäre eine Idee, aber ich glaube nicht, dass ich dort posten würde. Ich bin ja kein Staatsanwalt, und küssen will ich auch keine(n). B-)

Und ich war echt überrascht, als ich das las:

Tennessee hat geschrieben:... Als Lion diese dann für sich übernahm war dann der Tenor auch eher, dass diese Liste unsinnig sei.

Ich bin nämlich tatsächlich Tenor! Woher wusstest du das denn? :gruebel:

Aber ich schrieb nicht, dass die Liste unsinnig sei, ich schrieb sie sei "divers".


zu 1) Das war ne Filmreferenz. http://replygif.net/i/1370.gif

zu 2) Aber doch sicher kein "Heldentenor".

zu 3) Ich schrieb nicht, dass du gemeint warst. Wenn du dich nicht gemeint fühlst, ist das nicht mein Problem.

Und wie gesagt: Der OT-Thread heißt : http://replygif.net/i/1370.gif
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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AushilfsMutant
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Ich denke den meisten geht der zögerliche Eiertanz um handfeste Fakten etwas auf die Praline (pfefferminz! :lol: ). Ich hatte gehofft das Heft 3010 etwas mehr Gas gibt. Leider war es nicht der Fall. :mellow:
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old man
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AushilfsMutant hat geschrieben:Ich denke den meisten geht der zögerliche Eiertanz um handfeste Fakten etwas auf die Praline (pfefferminz! :lol: ). Ich hatte gehofft das Heft 3010 etwas mehr Gas gibt. Leider war es nicht der Fall. :mellow:

Ja. Das wird eindeutig als der Minze-Pralinen-Unterzyklus in die Geschichte eingehen. :D
Ich falle grad wieder ganz langsam hinten runter 3008 hab ich schon nicht mehr zu Ende gelesen. 3009 war okay. 3010 lass ich aus.
Zu den Sternen !
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Ce Rhioton
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Wir sollten die positiven Aspekte des Zyklus herausstellen:
Die bisherigen Romane werden dereinst nicht in den Silberbänden Aufnahme finden müssen. :nixweis:
Das Glas ist halbvoll. :unschuldig:
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AushilfsMutant
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Ce Rhioton hat geschrieben:Wir sollten die positiven Aspekte des Zyklus herausstellen:
Die bisherigen Romane werden dereinst nicht in den Silberbänden Aufnahme finden müssen. :nixweis:
Das Glas ist halbvoll. :unschuldig:

Das werden wir aber nimmer erleben. Angeblich soll ja der Zyklus AT usw erst 2060+ kommen. :D
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LaLe
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Sprich bitte für dich (Du offensichtlich alter Sack!). 2060 habe ich hoffentlich noch was von meiner Rente (so es dereinst noch eine geben wird). :o
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland
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Julian
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Immer wieder erfrischend was es hier für Kommentare gibt.


Gut das ich nur noch manchmal rein schaue, auf Verdacht hier in diesem Forum würde sich etwas ändern.

Gr J
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
»Nachor dachte darüber nach, aus welcher schier endlos großen Menge täglicher Erlebnisse sich die Persönlichkeit eines Lebewesens formte, wie vielen Veränderungen und Verfeinerungen ein Charakter ausgesetzt war, wie er wachsen konnte oder zerbrechen unter dem Eindruck immer neuer, nie versiegender Erfahrungen ...«
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AushilfsMutant
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LaLe hat geschrieben:Sprich bitte für dich (Du offensichtlich alter Sack!). 2060 habe ich hoffentlich noch was von meiner Rente (so es dereinst noch eine geben wird). :o

Immer diese Kiddies :P :lol:
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Carrasco
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Der Mythos-Zyklus ist nun schon 11 Wochen alt, und mich hat noch kein einziges Heft wirklich gefesselt, geschweige denn begeistert. Unsere Helden hüpfen von Einzelabenteuerchen zu Einzelabenteuerchen, seltsam oberflächlich die neue Lage reflektierend, selten die richtigen Fragen stellend, unbedarft, manchmal fast teilnahmslos. Wie im Halbschlaf, wie sediert tappt man durch die Handlung, und diese Stimmung überträgt sich auf mich als Leser.
Was hätte man aus diesen 500 Jahren Zeitsprung alles machen können ... welche Fremdartigkeit und Düsternis ließe sich da schildern, dieses Gefühl, bei dem sich einem die Nackenhaare aufrichten: "hier stimmt etwas ganz und gar nicht!". Ich hab nichts (oder wenig) davon gespürt. Das ganze Szenario in der so veränderten Milchstraße geht irgendwie an mir vorbei, entwickelt keine Tiefe, keine Eindrücklichkeit. Es wird sehr oft das Wort "Mythos" verwendet. Schön, ich weiß wie der Zyklus heißt. Es ist nur ein Wort, es wirkt wie hohles name-dropping.
Was für ein Unterschied zum Cantaro-Zyklus damals, ähnliches Szenario, eine stark veränderte Milchstraße, neue Herrscher, mit dem "Teufel in Terras Hallen". Aber zehnmal lebendiger, mitreißender, unheimlicher ... liegt das echt nur daran, dass ich damals jünger war?

Die einzelnen Romane waren ja zum Teil gar nicht übel, ich mochte Oliver Fröhlichs Schreibstil in 3001, MMTs Unterwelt mit den 3 ZA-Trägern las sich auch nett, und auch die Entdeckung Terranias auf Tellur war interessant zu lesen. Aber auch daraus hätte man mehr machen können. PR tappt durch Terrania, entdeckt ein paar Statuen von sich, stellt fest, dass es das im echten Terrania nie gab ... auch hier wieder wirkt es für mich, als erlebe PR das Ganze seltsam teilnahmslos, wie in einem Traum. Wie in Watte gepackt, ohne große Emotionen.

Seltsam.
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Askosan
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Carrasco hat geschrieben:Unsere Helden hüpfen von Einzelabenteuerchen zu Einzelabenteuerchen, seltsam oberflächlich die neue Lage reflektierend, selten die richtigen Fragen stellend, unbedarft, manchmal fast teilnahmslos. Wie im Halbschlaf, wie sediert tappt man durch die Handlung, und diese Stimmung überträgt sich auf mich als Leser. Was hätte man aus diesen 500 Jahren Zeitsprung alles machen können ... welche Fremdartigkeit und Düsternis ließe sich da schildern, dieses Gefühl, bei dem sich einem die Nackenhaare aufrichten: "hier stimmt etwas ganz und gar nicht!". Ich hab nichts (oder wenig) davon gespürt. Das ganze Szenario in der so veränderten Milchstraße geht irgendwie an mir vorbei, entwickelt keine Tiefe, keine Eindrücklichkeit.

Dem kann ich vollumfänglich zustimmen. :st:
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nanograinger
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Carrasco hat geschrieben:...Was für ein Unterschied zum Cantaro-Zyklus damals, ähnliches Szenario, eine stark veränderte Milchstraße, neue Herrscher, mit dem "Teufel in Terras Hallen". Aber zehnmal lebendiger, mitreißender, unheimlicher ... liegt das echt nur daran, dass ich damals jünger war?
...

Sicher nicht nur. Aber Tatsache ist, dass der Cantaro-Zyklus als "Schocker" gedacht war, in dem Horror-Elemente durchaus eine wichtige Rolle spielten. Da passte der "Teufel" sehr gut rein. Immerhin war Ernst Vlcek ein Expose-Autor, der hat schon ein Faible für Horror.

Im Vergleich dazu ist im "Mythos"-Zyklus bisher wenig "Horror" zu sehen. Sicher, der Vital-Suppressor ist nicht lustig und die Posbis haben Angst. Aber es geht erst mal um das Rätsel des Verschwinden Terras, und nicht darum, dass man einem absolut teuflischen Gegner gegenübersieht. Kann sich noch ändern, aber abzusehen ist das jetzt noch nicht.

Im Übrigen schau dir mal an, wie weit man im Cantaro-Zyklus bei Band 1410 gekommen war. Hinweis: Nicht sehr weit, und das, obwohl man mit 12 voll funktionsfähigen Schiffen unterwegs war und alle möglichen erreichbaren Stellen abgeklappert hatte. Vielleicht hat das manchen Lesern damals besser gefallen, aber gebracht an Informationen hat es wenig.
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Kardec
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nanograinger hat geschrieben:...................
Im Übrigen schau dir mal an, wie weit man im Cantaro-Zyklus bei Band 1410 gekommen war. Hinweis: Nicht sehr weit, und das, obwohl man mit 12 voll funktionsfähigen Schiffen unterwegs war und alle möglichen erreichbaren Stellen abgeklappert hatte. Vielleicht hat das manchen Lesern damals besser gefallen, aber gebracht an Informationen hat es wenig.

Aber es war ungleich mehr los als im aktuellen Zyklus. Chronpulswall entdeckt, auf der Hundertsonnenwelt gewesen, Waringer ermordet u. ZA entwendet, bei den Porleytern gewesen und Infos bekommen.
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Richard
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Wobei ich persoenlich froh bin, dass aktuell zumindest nichts vom Tod eines ZACies bekannt ist. Der letzte Tod eines ZACies ist jetzt auch noch nicht sooo lange her (auch wenn mir die Figur Bostich als Handlungstraeger nicht zugesagt hat ...).
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LaLe
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Kardec hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...................
Im Übrigen schau dir mal an, wie weit man im Cantaro-Zyklus bei Band 1410 gekommen war. Hinweis: Nicht sehr weit, und das, obwohl man mit 12 voll funktionsfähigen Schiffen unterwegs war und alle möglichen erreichbaren Stellen abgeklappert hatte. Vielleicht hat das manchen Lesern damals besser gefallen, aber gebracht an Informationen hat es wenig.

Aber es war ungleich mehr los als im aktuellen Zyklus. Chronpulswall entdeckt, auf der Hundertsonnenwelt gewesen, Waringer ermordet u. ZA entwendet, bei den Porleytern gewesen und Infos bekommen.

In der Tat, lief da im Cantaro-Zyklus einiges mehr und es war irgendwie auch nachvollziehbarer.

Man kommt aus dem Stasisfeld und erkennt, dass man 695 Jahre verpasst hat.
Man sucht den mit der BASIS vereinbarten Treffpunkt auf, findet dort aber nix. Also wird die BASIS gesucht und gefunden bzw. ihre Einzelteile.
Man findet Nachkommen der BASIS-Besatzung und kann die Hamiller-Tube an sich bringen.
Man klappert Maahks, Posbis und Gurrads ab und erfährt vom Wall um die Milchstraße, erhält eine erste Spur zu Icho Tolot und weiß nun darum, dass die Posbis gen Andromeda ausgewandert sind.
Man untersucht den Chronopulswall und trifft auf Geoffrey, der kurz darauf verstirbt, da ein ZA-Dieb umgeht.
Bei weiteren Erkundungen trifft man auf Überreste der NARGA SANT, die am Wall scheiterte, und holt sich bei den Porleytern eine Abfuhr.

Das ist Stand 1409.

Stand 3010 ist außer Posbis und dem zufälligen Stolpern über NDE-Agenten nicht viel gewesen.

Und der wesentliche Unterschied ist der, dass seinerzeit der Wall vieles sehr viel geheimnisvoller machte. Die Nummer vom Mythos Erde dank Posizid und Datensintflut überzeugt mich noch kein Stück. Sind doch eigentlich alle Orte erreichbar, die mir interessant erscheinen. Man muss ja nicht immer die ortbaren ZA-Träger hinschicken. Ist aber wieder ein anderes Thema.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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nanograinger
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LaLe hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...................
Im Übrigen schau dir mal an, wie weit man im Cantaro-Zyklus bei Band 1410 gekommen war. Hinweis: Nicht sehr weit, und das, obwohl man mit 12 voll funktionsfähigen Schiffen unterwegs war und alle möglichen erreichbaren Stellen abgeklappert hatte. Vielleicht hat das manchen Lesern damals besser gefallen, aber gebracht an Informationen hat es wenig.

Aber es war ungleich mehr los als im aktuellen Zyklus. Chronpulswall entdeckt, auf der Hundertsonnenwelt gewesen, Waringer ermordet u. ZA entwendet, bei den Porleytern gewesen und Infos bekommen.

In der Tat, lief da im Cantaro-Zyklus einiges mehr und es war irgendwie auch nachvollziehbarer.

Man kommt aus dem Stasisfeld und erkennt, dass man 695 Jahre verpasst hat.
Man sucht den mit der BASIS vereinbarten Treffpunkt auf, findet dort aber nix. Also wird die BASIS gesucht und gefunden bzw. ihre Einzelteile.
Man findet Nachkommen der BASIS-Besatzung und kann die Hamiller-Tube an sich bringen.
Man klappert Maahks, Posbis und Gurrads ab und erfährt vom Wall um die Milchstraße, erhält eine erste Spur zu Icho Tolot und weiß nun darum, dass die Posbis gen Andromeda ausgewandert sind.
Man untersucht den Chronopulswall und trifft auf Geoffrey, der kurz darauf verstirbt, da ein ZA-Dieb umgeht.
Bei weiteren Erkundungen trifft man auf Überreste der NARGA SANT, die am Wall scheiterte, und holt sich bei den Porleytern eine Abfuhr.

Das ist Stand 1409.

Und so geht es noch etwa fünf Romane weiter. Die Infos, die man erhält sind marginal, heute würde man "name dropping" sagen. Die Infolage im Cantaro-Zyklus nachdem man in Band 1413 auch noch in den Magellanschen Wolken war, entspricht in etwa der nach Band 3001 im aktuellen Zyklus. Klar, Waringer ist tot, nachdem ihm der ZA gestohlen wurde. Tolle Sache, deren Bedeutung aber erst im nächsten Zyklus relevant wird. Die Suche nach Tolot zieht sich über vier Romane hin, bis man ihn in Band 1418 findet. Dann geht der Zyklus eigentlich erst richtig los (in Band 1421 mit einer Zeitreise).

OT: Wann im Zyklus fiel eigentlich der Begriff mit dem "Teufel in Terras Hallen"?

Es ist ja okay, Vergleiche zum Cantaro-Zyklus anzustellen, denn mit Zeitsprung, Cairanern etc. gibt es tatsächliche und scheinbare Parallelen (sogar Tolotos wird wieder eine wichtige Rolle spielen, wie es sich abzeichnet). Aber diese Parallelen sind ja auch den Expokraten bekannt, und es würde mich sehr wundern, wenn man nicht ganz bewusst eine andere Lage und deshalb eine andere Vorgehensweise entworfen hätte. Die Cairaner sind nicht die Cantaro, und einen Monos wird es wohl auch nicht geben.
LaLe hat geschrieben:Stand 3010 ist außer Posbis und dem zufälligen Stolpern über NDE-Agenten nicht viel gewesen.

Du kannst gerne alles ausblenden, was dich nicht interessiert, aber deshalb ist es trotzdem in den Romanen vorhanden. Ich werde mich hier nicht wiederholen und nochmals aufzählen, was man alles herausgefunden hat, jeder kann die Romane oder die Zusammenfassungen nachlesen.
LaLe hat geschrieben:Und der wesentliche Unterschied ist der, dass seinerzeit der Wall vieles sehr viel geheimnisvoller machte. Die Nummer vom Mythos Erde dank Posizid und Datensintflut überzeugt mich noch kein Stück. Sind doch eigentlich alle Orte erreichbar, die mir interessant erscheinen. Man muss ja nicht immer die ortbaren ZA-Träger hinschicken. Ist aber wieder ein anderes Thema.

Das auch schon zu Genüge diskutiert wurde. Aber aus aktuellem Anlass und damit zum Zirkelschluss zu meinem Postingzitat ganz oben: Im Cantaro-Zyklus hatte man 12 voll funktionsfähige Schiffe zur Verfügung, die alle mal schnell nach Andromeda oder so düsen konnten. Außerdem waren außerhalb des Walls die Gefahren überschaubar. Im Mythos-Zyklus hat man einen waidwunde RT und gerade mal genug Leute, um drei (vier?) Mars-Kreuzer zu bemannen. Man weiß weiterhin, dass man vermutlich das letzte vollständige und unkorrumpierte Datenarchiv der Milchstraße hat. Man hat formal mit Bull einen Anlaufpunkt, bei dem man aber nicht weiß, ob man ihm trauen kann.
Die Lage ist vollkommen anderes als im Cantaro-Zyklus und deshalb auch die Vorgehensweise.
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Ce Rhioton
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M. E. sind Vergleiche mit dem Cantaro-Zyklus zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend. Die Handlung eines beendeten Zyklus ist dem Leser ja bekannt, die Story eines gerade begonnenen nicht in Gänze.
Dass die Expose-Autoren den Cantaro-Zyklus kennen, läge ja auch im Bereich des Möglichen.
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nanograinger
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Ce Rhioton hat geschrieben:M. E. sind Vergleiche mit dem Cantaro-Zyklus zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend. Die Handlung eines beendeten Zyklus ist dem Leser ja bekannt, die Story eines gerade begonnenen nicht in Gänze.
Dass die Expose-Autoren den Cantaro-Zyklus kennen, läge ja auch im Bereich des Möglichen.

Meine Rede.
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LaLe
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Hier erwartet niemand, dass der Mythoszyklus ein Abklatsch des Cantarozyklus wird. Es geht allein darum zu erklären warum einem letzterer besser gefiel als der aktuelle. Und auch diese Meinung muss man nicht teilen.

@nanograinger
Dass es am Ende keinen "Monos" gibt, darauf würde ich noch nicht wetten.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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nanograinger
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LaLe hat geschrieben:...
@nanograinger
Dass es am Ende keinen "Monos" gibt, darauf würde ich noch nicht wetten.

Natürlich mag es einen (oder mehrere) Obergegner geben, im einfachsten Fall der "Chef" oder die "Chefin" der Cairaner. Aber Monos war schon sehr "speziell", um es euphemistisch auszudrücken.
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LaLe
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Das stimmt wohl und war in meinen Augen das größte Manko der 1400er zumal die Auflösung des Wie erst mit einem PR-Extra über 20 Jahre später erfolgte. Bis dahin wirkte das schon ein wenig - darf ich das so sagen? - hanebüchen.

Seinen Erzeuger oder den Herrn Heptamer hätte ich da auch bevorzugt.
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Carrasco
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Hmm ... was hat euch denn an der Auflösung mit Monos gestört? Ich fand das damals eine faustdicke Überraschung am Ende des Zyklus. Etwas, was mir bei neueren Zyklen fehlt.
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LaLe
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Stichwort Pedrass Foch, der, warum auch immer (das wurde eben erst gute 20 Jahre später geklärt) an mehreren Orten gleichzeitig sein und sich so quasi selbst begegnen konnte. Deshalb kam man auch nicht auf den.

Oder anders gesagt, wenn es am Ende der Weihnachtsmann gewesen wäre, das wäre nicht überraschender gekommen.
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Askosan
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nanograinger hat geschrieben:OT: Wann im Zyklus fiel eigentlich der Begriff mit dem "Teufel in Terras Hallen"?

In Band 1406.

Ce Rhioton hat geschrieben:M. E. sind Vergleiche mit dem Cantaro-Zyklus zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend. .


Man kann ganze Zyklen miteinander vergleichen, was den persönlichen Gesamteindruck bzw. die Endbewertung anbelangt. Man kann auch Handlungsabschnitte, wie den Zyklusstart, miteinander vergleichen, anhand von Kriterien wie Spannung, Ereignisdichte und Plausibilität.

Allerdings ist ein Kriterium wie „Spannung“ höchst subjektiv und Ereignisdichte wird auch nicht von jedem im Sinne von Handlungsfortschritt definiert.

Für mich persönlich ist „Plausibilität“ eines der wichtigsten Kriterien. Einen relativ Unsterblichen mit einer mehrtausendjährigen Erfahrung als blutigen Amateur darzustellen, wie das in diesem Zyklus schon mehrfach der Fall war, verdirbt mir das Lesevergnügen.
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