Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Diskussionen zur aktuellen Handlung mit Spoilergefahr
Forumsregeln
Link
Antworten

Wie bewertest du momentan die Entwicklung des Zyklus "Mythos"?

Gefällt mir
45
48%
Es geht so
13
14%
Gefällt mir nicht
35
38%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 93

Benutzeravatar
Carrasco
Plophoser
Beiträge: 445
Registriert: 15. Juli 2012, 16:59
Wohnort: München

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Carrasco » 29. April 2019, 13:28

LaLe hat geschrieben:Stichwort Pedrass Foch, der, warum auch immer (das wurde eben erst gute 20 Jahre später geklärt) an mehreren Orten gleichzeitig sein und sich so quasi selbst begegnen konnte. Deshalb kam man auch nicht auf den.

Oder anders gesagt, wenn es am Ende der Weihnachtsmann gewesen wäre, das wäre nicht überraschender gekommen.
Naja, der hatte doch 7 (?) Pseudonyme: Ager Catomen, Simedon Myrrho, Endehar Roff usw.
Dass sich die dann auch mal selber begegnen, wundert mich jetzt weniger. Schon Saddam Hussein hatte Doubles. :D

Oder spielst du auf die Szene an, in der sich Myrrho vom linken Ende des Pultes zum rechten und damit (laut Arndt Ellmer in einer LKS) mit sich selbst verband? "Ager Catomen, ich brauche deine Heerscharen!"

Benutzeravatar
LaLe
Superintelligenz
Beiträge: 2361
Registriert: 26. Juni 2012, 12:42
Wohnort: Lübeck

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von LaLe » 29. April 2019, 13:34

Es gab da beispielsweise eine Szene, in der Foch als Gefangener bei den Cantaro war und einen der Herren der Straßen sah. Dort wurde nicht im Ansatz erkennbar, dass er sich selbst sieht. Das müsste 1474 - Das Supremkommando gewesen sein.

Ist das evtl. die Szene, die du meinst?
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Benutzeravatar
Carrasco
Plophoser
Beiträge: 445
Registriert: 15. Juli 2012, 16:59
Wohnort: München

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Carrasco » 29. April 2019, 13:41

Nein, an die Szene kann ich mich nicht mehr erinnern. Muss ich nochmal nachlesen ...

Benutzeravatar
Askosan
Oxtorner
Beiträge: 612
Registriert: 12. Februar 2016, 10:49

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Askosan » 29. April 2019, 13:49

Carrasco hat geschrieben:Naja, der hatte doch 7 (?) Pseudonyme
Insgesamt agierte Monos mit 9 Avataren, welche letztendlich nur Materieprojektionen waren.

Das diese gleichzeitig im Einsatz sein konnten, ist aufgrund der Herkunft von Monos nicht weiter verwunderlich.

Benutzeravatar
LaLe
Superintelligenz
Beiträge: 2361
Registriert: 26. Juni 2012, 12:42
Wohnort: Lübeck

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von LaLe » 29. April 2019, 14:24

Na ja, weder von Gesil noch Taurec wurde je vergleichbares berichtet.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Benutzeravatar
Askosan
Oxtorner
Beiträge: 612
Registriert: 12. Februar 2016, 10:49

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Askosan » 29. April 2019, 15:21

LaLe hat geschrieben:Na ja, weder von Gesil noch Taurec wurde je vergleichbares berichtet.
Ich hatte nicht Abstammung geschrieben, sondern Herkunft. Monos war kein Kind der Liebe, sondern ein Zuchtergebnis aus dem Labor und man kann davon ausgehen, dass Taurec sichergestellt hat, dass er genau die Fähigkeiten besitzt, über die er verfügen soll. Das kosmokratische Erbgut dementsprechend gezielt zu manipulieren, dürfte für Taurec keine große Herausforderung gewesen sein.

Was Taurec anbelangt, so ist der schon vor der Vereinigung mit Chthon in unterschiedlichen Projektionskörpern aufgetreten. Nach der Vereinigung waren seine geistigen Kräfte sicherlich sehr viel umfangreicher.

Benutzeravatar
Julian
Oxtorner
Beiträge: 655
Registriert: 28. August 2012, 13:46
Wohnort: Darmstadt

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Julian » 29. April 2019, 17:51

Bringt das eigentlich wirklich etwas hier im Detail alte vergangene und auch von mir noch nicht gelesene Zyklen durchzukauen, um damit einen Vergleich mit dem laufenden Zyklus zu erhalten..

Meine Meinung, so schlecht ist der Zyklus nicht gestartet.

Inzwischen habe ich ja einige Passagen in den letzten erschienen Romanen gelesen.

Oft unter Spannung wie es weiter geht.

So völlig losgelöst von der oft eher negativen Kritik, die nach meiner Meinung hier vorherrscht, ist das ganz einfach zu schmökern.


Am liebsten war mir die Passage bisher wo sich Rhodan im Heft 3000 wirklich mal kurz die Auszeit nahm und reflektierte ob er überhaupt sich den Schlamassel einer untergegangen Kultur antun soll.

Oder nicht doch mal mit seiner Lebenspartnerin das "Uns" zu versuchen.

Im Grunde ist der Zyklus sehr Retro, für mich, vielleicht mag ich ihn deshalb schon so viel mehr als diese Cantaro - Geschichte von damals.
Aussteiger war ich bereits davor. Aber Cantaro bewegte mich nicht wieder neu einzusteigen.

Grundsätzlich hoffe ich dieser Paukenschlag, vermisstes Terra und die Terraner als Aussetzige in der heimischen Milchstraße, führt noch zu etwas ganz Großem?

Ich lass mich überraschen, bisher war es noch nie so einfach den Überbau gleich am Anfang zu erkennen.

Und für mich ist die Hauptsache das die Romane, auch einzeln betrachtet, lesenswert sind. Und das machen die Autoren inzwischen fast wie von Selbst. :D
Als gäbe es gar kein Expose mit so gewissen Randbedingungen für die Kreativen.

Die Titelbilder werden auch immer besser. Zumindest wecken sie gewisse Vorstellungen in mir.

Eine neue Regierung hat doch auch so 100 Tage Schonfrist. Also lasst uns doch mal erst den Perry in seinem neuen Universum angekommen, Zeit für gewisse Abenteuer.

Der C.T. war jedenfalls voller Enthusiasmus in dem Video zur Vorstellung des 3.000. Man scheint wohl nicht nur die Altleser bedienen zu wollen, sondern auch neue hinzu zu gewinnen wollen. Momentan fühle ich mich jedenfalls um 50Jahre verjüngt wenn ich den Schmöker lese.

gr J, wer Perry Rhodan liest, sich das Leben....

Ad Astra
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
»Nachor dachte darüber nach, aus welcher schier endlos großen Menge täglicher Erlebnisse sich die Persönlichkeit eines Lebewesens formte, wie vielen Veränderungen und Verfeinerungen ein Charakter ausgesetzt war, wie er wachsen konnte oder zerbrechen unter dem Eindruck immer neuer, nie versiegender Erfahrungen ...«

Benutzeravatar
Kardec
Kosmokrat
Beiträge: 6300
Registriert: 14. August 2013, 19:18
Wohnort: Aerthan-System/ Galaxis Oberfranken

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Kardec » 29. April 2019, 18:06

Zu den HM ist mir letztens folgender Gedanke durch den Kopf gegangen:

Das Expo-Duo samt Redaktor haben die Serie fast komplett zck. auf Anfang gestellt.
Zyklen AT/JZL u. GENESIS hatten für die MS die Folge, dass dank Tius u. Ekpyrosis ein Großteil der Planeten verwüstet, gesellschaftliche Strukturen zerstört und Milliarden wenn nicht Billionen von Toten zu beklagen sind. Dystopie pur. Zudem ES weg, HM weg.

Ein paar alte ZACies durften bleiben, damit die Altleser nicht aufgeben.

Irgendwie ist es kurz wie nach "Unternehmen Stardust"

Benutzeravatar
ParaMag
Ertruser
Beiträge: 1009
Registriert: 30. März 2015, 13:29
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von ParaMag » 29. April 2019, 18:24

@Kardec,
Das würde sich stark nach einer Retroversion von Neo anhören, keine gute Idee.
Wollen doch mal hoffen das die alte Schubkarre mal so langsam anfängt zu quitschen (also sich was bewegt). Stimmungsbilder gab es zu Beginn ja genug.
Männergrippe ist kein Mythos!

Benutzeravatar
old man
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1920
Registriert: 29. Juni 2012, 19:43
Wohnort: Bruchhausen

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von old man » 29. April 2019, 18:46

Kardec hat geschrieben:
Das Expo-Duo samt Redaktor haben die Serie fast komplett zck. auf Anfang gestellt.
Zyklen AT/JZL u. GENESIS hatten für die MS die Folge, dass dank Tius u. Ekpyrosis ein Großteil der Planeten verwüstet, gesellschaftliche Strukturen zerstört und Milliarden wenn nicht Billionen von Toten zu beklagen sind. Dystopie pur. Zudem ES weg, HM weg.

Ein paar alte ZACies durften bleiben, damit die Altleser nicht aufgeben.

Irgendwie ist es kurz wie nach "Unternehmen Stardust"
Soweit würde ich nicht gehen. Das Porzellan zerschlagen wird, ist okay. Was mir fehlt, ist der Bezug zum Vergangenen, der ist nur oberflächlich da.
Das dystopische stört mich auch. Mir wird zuwenig positiv nach vorne geguckt, das war lange Zeit anders. Ich glaube auch nicht, dass das alles Absicht oder so was ist, ich denke, das ist unabsichtlich und schleichend passiert. Eher ein strukturelles Problem der Produktionsbedingungen. Und das wirkt sich auf das Feeling der Serie insgesamt aus.
Sind alles nur Vermutungen natürlich, aber PR fühlt sich definitiv anders an. Ich mache das etwa gegen Ende der Feldhoff-Phase fest, dass das angefangen hat. Ich weiss aber zuwenig, was da alles so passiert ist.
Zu den Sternen !

Benutzeravatar
nanograinger
Kosmokrat
Beiträge: 5091
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von nanograinger » 29. April 2019, 23:30

old man hat geschrieben:...
Das dystopische stört mich auch. Mir wird zuwenig positiv nach vorne geguckt, das war lange Zeit anders. ...
Der große Umbruch kam nach Voltz' Tod. Am Anfang war es eher noch schleichend (Kosmokratenbann, Ewige Krieger) aber mit dem Cantaro-Zyklus war es vorbei mit der Idee, es könnte mehr oder weniger stetig nach "vorne" gehen. Denn die angeblich weiterentwickelten Völker waren das vielleicht in technischer Hinsicht, aber keineswegs in Bezug auf Moral. Seit dem Cantaro-Zyklus ist das Universum ein Haifischbecken und auch der große Mentor ES hat seine Leichen im Keller.

Benutzeravatar
old man
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1920
Registriert: 29. Juni 2012, 19:43
Wohnort: Bruchhausen

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von old man » 30. April 2019, 03:43

nanograinger hat geschrieben:
old man hat geschrieben:...
Das dystopische stört mich auch. Mir wird zuwenig positiv nach vorne geguckt, das war lange Zeit anders. ...
Der große Umbruch kam nach Voltz' Tod. Am Anfang war es eher noch schleichend (Kosmokratenbann, Ewige Krieger) aber mit dem Cantaro-Zyklus war es vorbei mit der Idee, es könnte mehr oder weniger stetig nach "vorne" gehen. Denn die angeblich weiterentwickelten Völker waren das vielleicht in technischer Hinsicht, aber keineswegs in Bezug auf Moral. Seit dem Cantaro-Zyklus ist das Universum ein Haifischbecken und auch der große Mentor ES hat seine Leichen im Keller.
Schon klar, ich kenne die Geschichte. Aber damit komme ich klar, was ich meinte, ist, dass sich die Art verändert hat, wie die Inhalte rübergebracht werden, diese Veränderung habe ich sehr bewußt wahrgenommen, obwohl sie viel unterschwelliger war. Es war so ein "wir machen mal weiter" i.Ggs. zu "jetzt geht es aber ab". Cantaro und auch noch Thoregon hatte dieses Feeling des "vorwärts-Leute!" in Bezug auf die Gemeinschaft Macher/Fans.
Zu den Sternen !

Benutzeravatar
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3435
Registriert: 12. Februar 2017, 16:29

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton » 30. April 2019, 10:08

old man hat geschrieben:[...]was ich meinte, ist, dass sich die Art verändert hat, wie die Inhalte rübergebracht werden, diese Veränderung habe ich sehr bewußt wahrgenommen, obwohl sie viel unterschwelliger war. Es war so ein "wir machen mal weiter" i.Ggs. zu "jetzt geht es aber ab". Cantaro und auch noch Thoregon hatte dieses Feeling des "vorwärts-Leute!" in Bezug auf die Gemeinschaft Macher/Fans.
Und woran liegt das deiner Meinung nach? Hast du dafür eine Erklärung?
Und falls diese These zutreffen sollte: Denkst du, dass das alte Feeling zurückkehren kann?

Benutzeravatar
old man
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1920
Registriert: 29. Juni 2012, 19:43
Wohnort: Bruchhausen

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von old man » 30. April 2019, 16:45

Ce Rhioton hat geschrieben:
old man hat geschrieben:[...]was ich meinte, ist, dass sich die Art verändert hat, wie die Inhalte rübergebracht werden, diese Veränderung habe ich sehr bewußt wahrgenommen, obwohl sie viel unterschwelliger war. Es war so ein "wir machen mal weiter" i.Ggs. zu "jetzt geht es aber ab". Cantaro und auch noch Thoregon hatte dieses Feeling des "vorwärts-Leute!" in Bezug auf die Gemeinschaft Macher/Fans.
Und woran liegt das deiner Meinung nach? Hast du dafür eine Erklärung?
Und falls diese These zutreffen sollte: Denkst du, dass das alte Feeling zurückkehren kann?
Ich werde mich hüten, wilde Vermutungen auszustoßen, ich bin kein Insider. Viel mehr hätte mich interessiert, ob es anderen Fans ähnlich geht oder ob ich halluziniere. :D
Zu den Sternen !

Benutzeravatar
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3435
Registriert: 12. Februar 2017, 16:29

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton » 30. April 2019, 17:04

old man hat geschrieben: Ich werde mich hüten, wilde Vermutungen auszustoßen, ich bin kein Insider. Viel mehr hätte mich interessiert, ob es anderen Fans ähnlich geht oder ob ich halluziniere. :D
Ich hätte es nicht erwidert, wenn es nicht auch mein subjektives Empfinden wäre. ;)
Aber es ist nun einmal ein subjektiver Eindruck, ich würde es so beschreiben: Routinierter Enthusiasmus ist an die Stelle der ungehemmten Euphorie ("Ad Astra!") getreten.

Benutzeravatar
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 7278
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AARN MUNRO » 2. Mai 2019, 08:55

Ce Rhioton hat geschrieben:
old man hat geschrieben:[...]was ich meinte, ist, dass sich die Art verändert hat, wie die Inhalte rübergebracht werden, diese Veränderung habe ich sehr bewußt wahrgenommen, obwohl sie viel unterschwelliger war. Es war so ein "wir machen mal weiter" i.Ggs. zu "jetzt geht es aber ab". Cantaro und auch noch Thoregon hatte dieses Feeling des "vorwärts-Leute!" in Bezug auf die Gemeinschaft Macher/Fans.
Und woran liegt das deiner Meinung nach? Hast du dafür eine Erklärung?
Und falls diese These zutreffen sollte: Denkst du, dass das alte Feeling zurückkehren kann?

Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber hier meine Meinungdazu: für das alte Feeling bräuchte man Expokraten, Redaktion und Autoren, die selbst Langleser sind und etwas "konservativer" denken.Wie die KHS-Aera. Aber ich will hier jetzt keine politische Diskussion eröffnen.Auf Sachargumente reagiere ich aber.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf [url]http://zauberspiegel-online.de[/url]
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Benutzeravatar
Eric Manoli
Oxtorner
Beiträge: 746
Registriert: 26. April 2019, 21:22

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Eric Manoli » 2. Mai 2019, 09:06

AARN MUNRO hat geschrieben:Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber hier meine Meinungdazu: für das alte Feeling bräuchte man Expokraten, Redaktion und Autoren, die selbst Langleser sind und etwas "konservativer" denken.Wie die KHS-Aera. Aber ich will hier jetzt keine politische Diskussion eröffnen.Auf Sachargumente reagiere ich aber.
Schwer... :gruebel:
Wie kriege ich es hin eine Sachargumentation zu beginnen, wenn sich deine Aussage eigentlich nur als unsachlich interpretiert lässt?
Ich lese hier den Aufruf die aktuelle Handelden abzulösen und auszutauschen.
Sachlich bleibt mir da nur noch die Frage wer das den sein soll?
By the Way, wer glaubt denn das ein Remake der KHS-Ära erfolgreich wäre als sie es bei ihrer Ablösung gewesen ist?
Ich nicht. Ich persönlich finde sogar dass deine Aufforderung sehr unhöflich ist, aber das ist dir bestimmt nicht sachlich genug.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Benutzeravatar
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 7278
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von AARN MUNRO » 2. Mai 2019, 10:30

Eric Manoli hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Entschuldigung, dass ich mich einmische, aber hier meine Meinungdazu: für das alte Feeling bräuchte man Expokraten, Redaktion und Autoren, die selbst Langleser sind und etwas "konservativer" denken.Wie die KHS-Aera. Aber ich will hier jetzt keine politische Diskussion eröffnen.Auf Sachargumente reagiere ich aber.
Schwer... :gruebel:
Wie kriege ich es hin eine Sachargumentation zu beginnen, wenn sich deine Aussage eigentlich nur als unsachlich interpretiert lässt?
Ich lese hier den Aufruf die aktuelle Handelden abzulösen und auszutauschen.
Sachlich bleibt mir da nur noch die Frage wer das den sein soll?
By the Way, wer glaubt denn das ein Remake der KHS-Ära erfolgreich wäre als sie es bei ihrer Ablösung gewesen ist?
Ich nicht. Ich persönlich finde sogar dass deine Aufforderung sehr unhöflich ist, aber das ist dir bestimmt nicht sachlich genug.

Nein, meine Aussage ist gegen niemanden persönlich gemeint ... nur gegen, nennen wir es "Schreibtendenzen".Also sachlich bezogen.Natürlich möchte ich einen Totalaustausch von Expokratie, Redaktion und Autoren.Das ist als Forderung oder Wunsch natürlich völlig unrealistisch. Außerdem bin ich als Leser mit meinen Vorstellungen vom Perry natürlich eine Minderheit. Aber eben auch realistisch.Eine Perryschrift wie unter KHS würde sich nicht verkaufen.Aber auch meine Bitte nach einer Kurzserie, die etwas miltärischer daherkommt, wird weitgehend ignoriert ...warum, ist wohl klar. Dafür gibt es mehrere Gründe.Beschäftigen wir uns also mit dem Sachthema, nicht mit mir oder Dir.Und bitte nicht ins Persönliche ziehen.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf [url]http://zauberspiegel-online.de[/url]
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Benutzeravatar
old man
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1920
Registriert: 29. Juni 2012, 19:43
Wohnort: Bruchhausen

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von old man » 2. Mai 2019, 11:12

AARN MUNRO hat geschrieben:Natürlich möchte ich einen Totalaustausch von Expokratie, Redaktion und Autoren.Das ist als Forderung oder Wunsch natürlich völlig unrealistisch. Außerdem bin ich als Leser mit meinen Vorstellungen vom Perry natürlich eine Minderheit.
Das ist ein freudscher Versprecher gewesen, denke ich. :D
Ich denke auch, dass ich in der Minderheit bin. Ich denke, das denkt jeder. Was wäre jetzt, denke ich, wenn sich all diese Minderheiten zusammentun und an einem Strang ziehen mit den Machern zusammen, für eine bessere Serie, für die wieder sowas wie Begeisterung aufkommen kann? Das ist keine Utopie. Man müßte vielleicht lediglich auf eigene Sonderwünsche verzichten, die meistens zu sehr ins Detail gehen. Denkt bitte mal darüber nach.
Zu den Sternen !

Benutzeravatar
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 7278
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von AARN MUNRO » 2. Mai 2019, 11:22

old man hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Natürlich möchte ich einen Totalaustausch von Expokratie, Redaktion und Autoren.Das ist als Forderung oder Wunsch natürlich völlig unrealistisch. Außerdem bin ich als Leser mit meinen Vorstellungen vom Perry natürlich eine Minderheit.
Das ist ein freudscher Versprecher gewesen, denke ich. :D
Ich denke auch, dass ich in der Minderheit bin. Ich denke, das denkt jeder. Was wäre jetzt, denke ich, wenn sich all diese Minderheiten zusammentun und an einem Strang ziehen mit den Machern zusammen, für eine bessere Serie, für die wieder sowas wie Begeisterung aufkommen kann? Das ist keine Utopie. Man müßte vielleicht lediglich auf eigene Sonderwünsche verzichten, die meistens zu sehr ins Detail gehen. Denkt bitte mal darüber nach.

Aber wie eine bessere Serie schaffen, wenn auf "eigene Sonderwünsche" verzichten? Mit welchen mehrheitsfähigen Ideen? Das ist die Frage, denke ich.Und wer kann diese beantworten? :gruebel:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf [url]http://zauberspiegel-online.de[/url]
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Benutzeravatar
Eric Manoli
Oxtorner
Beiträge: 746
Registriert: 26. April 2019, 21:22

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Eric Manoli » 2. Mai 2019, 12:02

Vielleicht ist es aber auch so, dass unter den aktuellen Lesern es eher so ist das diese zufrieden sind.
Das könnte auch ein Grund sein warum bestimmte Wünsche nicht erfüllt werden?
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Benutzeravatar
Eric Manoli
Oxtorner
Beiträge: 746
Registriert: 26. April 2019, 21:22

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Eric Manoli » 2. Mai 2019, 12:06

AARN MUNRO hat geschrieben:... Natürlich möchte ich einen Totalaustausch von Expokratie, Redaktion und Autoren.
...
Und bitte nicht ins Persönliche ziehen.
Findest du eine solche Aussage nicht persönlich?
Wenn ich jetzt schreiben würde, ich finde AARN gehört hier nicht hin und sollte rausgeschmissen werden, wo ist da der Unterschied?
Unwahrscheinlich ist beides, nicht nett aber auch.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Benutzeravatar
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3435
Registriert: 12. Februar 2017, 16:29

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Ce Rhioton » 2. Mai 2019, 12:14

Eric Manoli hat geschrieben: Ich lese hier den Aufruf die aktuelle Handelden abzulösen und auszutauschen.
Sachlich bleibt mir da nur noch die Frage wer das den sein soll?
Eben. Die Autoren leben ja in ihrer eigenen Zeit und nicht in der Vergangenheit.
By the Way, wer glaubt denn das ein Remake der KHS-Ära erfolgreich wäre als sie es bei ihrer Ablösung gewesen ist?
Ich nicht.
Remakes sind nie so original wie das Original.
Davon abgesehen zeigen ja die Beispiele der Miniserie "Terminus" und des ZSI (Zyklus "Genesis"), dass die heutige Autorengeneration der alten Zeit skeptisch, wenn nicht gar ablehnend gegenüber zu stehen scheint.

Benutzeravatar
old man
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1920
Registriert: 29. Juni 2012, 19:43
Wohnort: Bruchhausen

Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von old man » 2. Mai 2019, 12:49

AARN MUNRO hat geschrieben:
Aber wie eine bessere Serie schaffen, wenn auf "eigene Sonderwünsche" verzichten? Mit welchen mehrheitsfähigen Ideen? Das ist die Frage, denke ich.Und wer kann diese beantworten? :gruebel:
Ich gebe mal ein Beispiel. Mein Post oben war natürlich Ironie, denn PR sollte eine Serie sein sowohl für alle ehemals Dienende, sei es ZdL oder beim Bund. Ich bin da, glaube ich, ein gutes Beispiel. Anstatt WiVo gegen KHS auszuspielen, so äla Militarismus vs. Pazifismus, sage ich ganz deutlich, dass dies kein relevanter Widerspruch ist, an dem man sich aufhängen sollte. Ich bin eher der Meinung, entgegen der Umfragegliederung im Nostalgiker-Thread, (wo das eigentlich hingehört, verdammt...)
dass die Diskussion sich entlang der Linie Aufbruch, Stabilisierung, und Stillstand aufhalten sollte. Ich mag nämlich die KHS-Phase viel mehr als alles nach Band 1000, hier würde ich den ersten Schnitt setzen zwischen Aufbruch und Stabilisierung. Ich mag an der Frühphase das positivie, das nach vorne schauende, den Humanismus, und das Militärische nehme ich halt mit = Pazifismus fänd ich nett, ist aber ein Sonderwunsch :D .
Nach Band 1000 bin ich eingestiegen, die PR-Serie war auf dem Höhepunkt, und wie LaLe oben sagte, selbst WiVo hatte keine Ahnung wohin, außer dem Ende entgegen. Ich bin mit dem Tod Willis entmutigt geworden und habe es an ihm festgemacht, dass ich damals runtergefallen bin, aber das stimmt nicht, die Serie hatte bereits die Vorwärtsbewegung verloren und plätscherte dahin. Dieses Niveau wurde gehalten bis zum Sternenozean, wo ich den Beginn des Stillstands mal postuliere. Meine Phasen wären also
1-999
1000-2199
2200-jetzt.
Diese Diskussion könnte inHo mehr bringen als die über Expokraten, die immer an den alten Frontliniien verläuft.
Zu den Sternen !

Benutzeravatar
LaLe
Superintelligenz
Beiträge: 2361
Registriert: 26. Juni 2012, 12:42
Wohnort: Lübeck

Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von LaLe » 2. Mai 2019, 13:04

Ich sehe das ein wenig anders.

Band 1300 bis 1599 ist für mich die große Umbruchzeit in der der zuletzt eingeschlagene WiVo-Kurs mühsam korrigiert wurde. Dabei würde ich den Linguidenzyklus als ein "andersartiges" Highlight bezeichnen wollen. Dem sind allerdings nicht wenige Leser in herzlicher Abneigung verbunden.

Danach (1600 bis 2199) folgte mit den Zyklen um Die Große Leere und das Thoregon als Drittem Weg durchaus so etwas wie eine Aufbruchstimmung. Ging es zunächst um das Erforschen einer geheimnisvollen Region des Kosmos war später die Suche nach einem gangbaren Weg ohne Kosmokraten und Chaotarchen durchaus der Versuch einer neuen Standortbestimmung für die Menschheit. Dass es am Ende dann doch "nur" eine fehlgeleitete SI war, kreiden viele dieser Zeit an. Ich fand die Auflösung durchaus gelungen.

Der Sternenozean war dann der Versuch, die Handlung wieder ein wenig zu erden bzw. das Technologielevel der Agierenden zu beschränken, gefolgt von dem TRAITOR-Einfall, der die Völker der Lokalen Gruppe weiter zurechtstutzen sollte (2200 bis 2499). Von einigen wenigen Sachverhalten mal abgesehen, die letzte Phase der Serie, die mir gefiel.

Der Stardustzyklus hätte ein erneuter Aufbruch werden können, es folgten die Schwierigkeiten um den Exposeübergang von Robert auf Uwe. Und dann kamen die Atopen (2500 bis 2999). Diese Phase habe ich nicht durchgestanden und strandete Mitte der 2700er.

Vom Mythos bin ich bislang alles andere als begeistert.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Antworten

Zurück zu „Allgemeine Diskussionen“