Kurze Bemerkung zum Doppelroman

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Kurze Bemerkung zum Doppelroman

Beitragvon Goshkan » 27. April 2019, 11:40

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Goshkan
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Moin.

Ich bin gerade fertig mit Michelle Sterns "Kokon-Direktive", 2977. Man sieht, ich hänge etwas hinterher und hab das große Momentum 3000 noch vor mir :D
Michelle Sterns Romane habe ich schätzen gelernt, nachdem ich anfangs nicht so angetan war. Aber die Einarbeitung ins Perryversum hat gut geklappt inzwischen. Deshalb an dieser Stelle: Die Meckerei hat weniger mit der Autorin zu tun als vielmehr mit dem System des "Doppelromans".
Ich mag die meisten Doppelromane nicht. Da wird meist ein Thema künstlich auf zwei Romane ausgewalzt, und das kann ich nicht vertragen. Der Autorenwechsel von Roman zu Roman ist knackiger, strafft die Handlung und fordert die Schreibenden.
Natürlich gibts Ausnahmen. Trotzdem habe ich nach der Lektüre dieses Bandes den Eindruck, ich hätte ihn lieber beiseite gelassen und nur die 2978 gelesen. Der wiederum wird das Thema des Doppelbandes beenden, deshalb fällt es mir ungleich schwerer, ihn auszusparen. Ich überlege, in Zukunft besser aufzupassen bei Doppelbänden.
Katrone aus Überzeugung.

Re: Kurze Bemerkung zum Doppelroman

Beitragvon Askosan » 27. April 2019, 16:19

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Askosan
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Goshkan hat geschrieben:Moin.

Ich bin gerade fertig mit Michelle Sterns "Kokon-Direktive", 2977. Man sieht, ich hänge etwas hinterher und hab das große Momentum 3000 noch vor mir :D
Michelle Sterns Romane habe ich schätzen gelernt, nachdem ich anfangs nicht so angetan war. Aber die Einarbeitung ins Perryversum hat gut geklappt inzwischen. Deshalb an dieser Stelle: Die Meckerei hat weniger mit der Autorin zu tun als vielmehr mit dem System des "Doppelromans".
Ich mag die meisten Doppelromane nicht. Da wird meist ein Thema künstlich auf zwei Romane ausgewalzt, und das kann ich nicht vertragen. Der Autorenwechsel von Roman zu Roman ist knackiger, strafft die Handlung und fordert die Schreibenden.
Natürlich gibts Ausnahmen. Trotzdem habe ich nach der Lektüre dieses Bandes den Eindruck, ich hätte ihn lieber beiseite gelassen und nur die 2978 gelesen. Der wiederum wird das Thema des Doppelbandes beenden, deshalb fällt es mir ungleich schwerer, ihn auszusparen. Ich überlege, in Zukunft besser aufzupassen bei Doppelbänden.

Doppelromane haben in der Serie eine lange Tradition und auch ihre Berechtigung.

Insbesondere, wenn es darum geht, den „Sense of Wonder“ zu manifestieren, welcher diese Serie auszeichnet. Beispielsweise der Doppelband 1987/1988, wo es um den „Diener der Materie“ Torr Samaho geht oder der Doppelband 2181/2182, wo es um die „Liebenden der Zeit“ geht.

Allerdings gibt es auch unnötige Doppelromane, wie der von dir genannte. Ich vermute, dass das so gehandhabt wurde, weil bei dem Band 2977 der Spiegelteleporter Kaleb Barasi eingeführt wurde, der auch im Folgeband eine wichtige Rolle spielen sollte. Das war wohl der Hauptgrund, die gesamte Handlung der betreffenden Autorin zu überlassen.

Beim aktuellen Zyklus hast du nicht viel versäumt, daher viel Spaß beim Endspurt im „Genesis-Zyklus“. :st:

Re: Kurze Bemerkung zum Doppelroman

Beitragvon M13 » 28. April 2019, 14:19

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Einer der besten Doppelromane der letzten Zeit erschien ziemlich genau vor fünf Jahren:
PR 2748/PR 2749 von Michael Marcus Thurner:
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Die_Himmelsscherbe
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Die_Stadt_Allerorten

Habe die beiden neulich erst wieder gelesen.
Bin immer noch begeistert :st:

Gruß,
Uwe

Re: Kurze Bemerkung zum Doppelroman

Beitragvon Goshkan » 29. April 2019, 12:41

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Die Titelbilder sind jedenfalls genial:

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Katrone aus Überzeugung.

Re: Kurze Bemerkung zum Doppelroman

Beitragvon LaLe » 29. April 2019, 12:43

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Die erschienen kurz vor meinem Ausstieg und zu sehen, dass die Stadt Allerorten wohl noch immer Thema bzw. Bestandteil des Serienkosmos ist, freut mich schon.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Re: Kurze Bemerkung zum Doppelroman

Beitragvon Goshkan » 30. April 2019, 08:32

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LaLe hat geschrieben:Die erschienen kurz vor meinem Ausstieg und zu sehen, dass die Stadt Allerorten wohl noch immer Thema bzw. Bestandteil des Serienkosmos ist, freut mich schon.


Mal kurz. Man musste ja Bully wieder holen B-) Und seine Tochter trägt noch ne Tarnkappe von dort.
Katrone aus Überzeugung.

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