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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Dragonchild » 3. August 2019, 12:18

Günther Drach hat geschrieben: Für Atlan gibt's bestimmt mehr Beispiele (die Vernichtung von Moby-Tolot war angeblich notwendig, um zu verhindern, dass die Anwesenheit von Terranern im Vorfeld Andromedas bekannt wurde -- häufig wird ja behauptet, dass es ohnehin kaum noch Überlebende in dem brennenden Riesen gegeben hätte).
Ich hatte als ich von der Sache hörte mir damals sogar das Heft besorgt um mir ein Bild zu machen. In den Silberbänden wurde es anders beschrieben. Meiner Meinung nach sprechen ein paar Sachen für Atlan. Er hatte bis zum letzten Augenblick gewartet bis er den Angriff befahl. Zu dem Zeitpunkt war dort wahrscheinlich wirklich niemand mehr am Leben. Und so wie die Mdi und Ihre Verrbündeten sich verhielten musste er davon ausgehen das man mögliche Überlebende gnadenlos verhören und dann töten oder einfach an der Verstrahlung sterben lassen würde.
Und Perry war trotz das es ein Menge Gründe dafür gab mit Atlans Verhalten ganz und gar nicht einverstanden.

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Beitrag von Askosan » 3. August 2019, 15:20

Dragonchild hat geschrieben:Und Perry war trotz das es ein Menge Gründe dafür gab mit Atlans Verhalten ganz und gar nicht einverstanden.
Perry war gegen die Vernichtung des Moby, aber ein Großteil der Führungscrew der "Crest" war auf der Seite von Atlan.

Der liebe Perry war seiner Zeit halt schon immer moralisch voraus.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 3. August 2019, 15:38

Dragonchild hat geschrieben:...
Ich habe den Atopen Zyklus nicht gelesen aber das Du schreibst klingt nicht gut. Mir war das auch aufgefallen das der heutige Perry Rhodan viel mehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist als früher.
Ich sehe das vollkommen anders. In der Frühzeit der Serie galt für Perry "Terra über alles", siehe bspw. diese Zitate aus Band 11 (bitte spoiler Tag aufklappen). Und der Umgang mit den Ferronen war ja kein Einzelfall. Nicht umsonst hieß es ja Solares Imperium, keine Föderation.

Mit der Voltz-Ära ändert sich Perry zum "kosmischen Menschen", und geht bis zur Selbstverleugnung, um Schaden auch von Feinden abzuwenden. Das hat sich seither nicht wesentlich geändert. Egoismus kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen.

Ein Beispiel dafür ist der Orpleyd-Zyklus. Perry tut wirklich alles, um zumindest einen Teil der dortigen Lebewesen zu retten, darunter auch die Tiuphoren, die kurz davor etliche Planeten der Milchstraße verwüstet haben und seinen ganz persönlichen Tod forderten.
Dragonchild hat geschrieben:..... seine Persönlichkeit hat sich verändert.
Ja, zum Besseren. Der frühe Perry der Scheerzeit war oft nur schwer zu ertragen. Band 50 ist ein gutes Beispiel dafür.
Zuletzt geändert von nanograinger am 3. August 2019, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 3. August 2019, 15:45

Günther Drach hat geschrieben:...
Mit welcher Legitimation verhandelt Atlan eigentlich mit Thez? Hat er mit den Abermilliarden Lesewesen, die von der drohenden Ekpyrosis betroffen wären, in irgendeiner Weise abgestimmt, dass man auf die Hilfe Thez beim Verhindern dieser verzichtet? Würden all diese Abermilliarden Lebenwesen sich wirklich für den "freien Willen" entscheiden, wenn man sie vor die Wahl "sicheres Leben in den nächsten Jahrmilliarden dank Thez" -- "nein danke, wir wurschteln uns selbst durch" gestellt hätte?
Das ist ein alter Hut, der schon öfters diskutiert wurde und hat mit diesem Roman eigentlich nichts zu tun. Eine Antwort von mir hierzu habe ich Anfang des Jahres mal in einer Diskussion mit der "Fünften Kolonne" geschrieben;

"Zur Legitimation von Atlan: Atlan ist zunächst Teil der Expedition, die die Chuvanc erobern soll und via Synchronie in die JzL aufbrechen soll. Diese Expedition ist von Cai Cheung (Solare Premier) und Arun Joschannan (LFT-Resident) authorisiert und wird von TLD etc. unterstützt (von der RT mit Raumlandetruppen ganz abgesehen). Ziel der Expedition war nicht die Scherung, sondern der Abzug des AT, um wieder in selbstbestimmter Freiheit leben zu können. Hört sich für dich vielleicht pathetisch an, aber bspw. nahmen die Ertruser sogar einen Krieg mit dem AT und schwere Verluste in Kauf, um dieses Ziel zu erreichen (und scheiterten). Und ich bin sicher, dass eine Abstimmung in der LFT, ob man diese Expedition unternehmen sollte, oder ob man für mindestens 500 Jahre unter der "Aufsicht" des AT leben soll, weil damit ein "Weltenbrand" verhindert werden kann, "der ganz schlimm werden wird, ehrlich, aber wir haben keine Ahnung was er ist, sorry", mit haushoher Mehrheit für die Expedtion ausgefallen wäre."

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Ce Rhioton » 3. August 2019, 16:04

Durch die Scherung leben "wir" nun nicht mehr unter der Aufsicht des AT, sondern unter der Aufsicht der Cairaner (und zwar auch noch 500 Jahre später). Darüber hinaus sind Terra und Luna verschwunden. Toller Tausch. :rolleyes:

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von AushilfsMutant » 3. August 2019, 16:21

Ce Rhioton hat geschrieben:Durch die Scherung leben "wir" nun nicht mehr unter der Aufsicht des AT, sondern unter der Aufsicht der Cairaner (und zwar auch noch 500 Jahre später). Darüber hinaus sind Terra und Luna verschwunden. Toller Tausch. :rolleyes:
Wer hötte den so was AHNEN können! ..... War ja klar das nach Abzug der Atopen die nächste Invasion oder ähnliches kommt!
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Ce Rhioton » 3. August 2019, 16:33

AushilfsMutant hat geschrieben: Wer hötte den so was AHNEN können! ..... War ja klar das nach Abzug der Atopen die nächste Invasion oder ähnliches kommt!
Nun mal ganz ohne Bazinga: Wird das auf Dauer nicht langweilig? Neuer Zyklus = Neue Invasoren/Gegner, die aufgebaut, bekämpft und bis zum Zyklusende besiegt und/oder überzeugt werden.
Und zweijährlich grüßt das Schema F. :muede:
Und nein: "Friede, Freude, Eierkuchen" ist nicht die einzige Alternative.
Wie sich eine faszinierende Geschichte erzählen lässt, beweist ja gerade die Mini-Serie Mission SOL. Den Sense of Wonder, der dort langsam, aber stetig aufgebaut wird, muss man in der EA mit der Lupe suchen. Na ja, wir wollen fair sein: Mit dem Mikroskop.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 3. August 2019, 16:52

Ce Rhioton hat geschrieben:...
Wie sich eine faszinierende Geschichte erzählen lässt, beweist ja gerade die Mini-Serie Mission SOL. Den Sense of Wonder, der dort langsam, aber stetig aufgebaut wird....
Die Mini-Serie Mission SOL (wie alle anderen auch) steht auf den Schultern des Giganten EA. Ohne die "ständigen" Auseinandersetzugen mit den "Invasoren" gäbe es praktisch nichts von dem, was in der Mini-Serie erzählt wird, nicht einmal die SOL selbst.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Günther Drach » 3. August 2019, 17:02

Ce Rhioton hat geschrieben:Durch die Scherung leben "wir" nun nicht mehr unter der Aufsicht des AT, sondern unter der Aufsicht der Cairaner (und zwar auch noch 500 Jahre später). Darüber hinaus sind Terra und Luna verschwunden. Toller Tausch. :rolleyes:
Ich freu mich ja auf den Roman, in dem geklärt wird, dass nicht Perry den Weltenbrand verhindert hat sondern ES -- indem sein Helfer Homunk auf seinen letzten Auftrag hin den Kardinalfraktor Rhodan für 500 Jahre in den Chronowirbeln gehalten hat.

Persönlich bezweifle ich ja, dass die Abstimmung der LFT dermassen eindeutig ausgefallen wäre, auch ist der vom Weltenbrand bedrohte Bereich erheblich größer als das winzige Gebietchen der LFT (die Hypermigräne hat ja angeblich das gesamte Multiversum bedroht und wir wissen nicht mal, ob es sich dabei wirklich um den Weltenbrand handelte, angeblich war's ja eine Lite-Version), aber ich denke, die Verlockung, die eigene Existenz unter den Schutz eines fast omnipotente Wesens bzw. dessen Statthalter zu stellen, dürfte durchaus verführerisch sein. Ich würde also darauf wetten, dass eine demokratische Entscheidung der potentiell gefährdeten Wesen pro Atopen ausfallen würde ... und angesichts der Opfer wäre das eine bessere Entscheidung gewesen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der "Retter Rhodan" mit solchen Argumenten (Milliarden Lesewesen hätten überlebt / hätten nicht so qualvoll vegetieren müssen, wärt ihr nicht so starrsinnig gewesen) konfrontiert worden wäre, Überlebende sind ja sowas von undankbar ... vielleicht sollte Perry Posizid und Datensintflut doch etwas dankbarer sein.
Aber egal. Das führt zu nichts.

Was mir gerade einfällt. Wurde mit der Elimination von Thez aus unserem Universum eigentlich auch die INSTANZ wegsubtrahiert?
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

Fairy tales do not give the child his first idea of bogey. What fairy tales give the child is his first clear idea of the possible defeat of bogey. The baby has known the dragon intimately ever since he had an imagination. What the fairy tale provides for him is a St. George to kill the dragon.
― G.K. Chesterton

nolite te bastardes carborundorum.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 3. August 2019, 17:11

Günther Drach hat geschrieben:...
Was mir gerade einfällt. Wurde mit der Elimination von Thez aus unserem Universum eigentlich auch die INSTANZ wegsubtrahiert?
Es gibt keinen Grund, warum die INSTANZ, bzw, deren Vorläufer nur im Thezversum vorhanden sein sollten.

Ansonsten werde ich mich an einer weiteren Wiederholung von Thez/Scherung/ etc. Diskussionen nicht weiter beteiligen, und sie gehört definitiv nicht in diesen Thread.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Richard » 3. August 2019, 18:38

Ce Rhioton hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben: Wer hötte den so was AHNEN können! ..... War ja klar das nach Abzug der Atopen die nächste Invasion oder ähnliches kommt!
Nun mal ganz ohne Bazinga: Wird das auf Dauer nicht langweilig? Neuer Zyklus = Neue Invasoren/Gegner, die aufgebaut, bekämpft und bis zum Zyklusende besiegt und/oder überzeugt werden.
Und zweijährlich grüßt das Schema F. :muede:
Und nein: "Friede, Freude, Eierkuchen" ist nicht die einzige Alternative.
Wie sich eine faszinierende Geschichte erzählen lässt, beweist ja gerade die Mini-Serie Mission SOL. Den Sense of Wonder, der dort langsam, aber stetig aufgebaut wird, muss man in der EA mit der Lupe suchen. Na ja, wir wollen fair sein: Mit dem Mikroskop.
Das geht halt dir so - es gibt ja durchaus auch andere Leute, denen die aktuelle EA gefällt.

Und wie schon erwaehnt wurde: ohne die Basis der EA würden Miniserien wie zb. die aktuelle nicht erzaehlbar sein.
Dass es immer wieder mal zu einer Invasion kommt ist tatsächlich seit den Anfängen der PR Serie so. Es ändern sich die Gegner, es ändert sich die Dimension .. mal werden die Terraner/SI/LFT/LFG angegriffen, mal eine Allianz diverser Völker/die ganze Milchstrasse oder die (ehemalige) MB ES....

Innenpolitische Themen kaman anscheinend ja nie so gut an (wobei mir zb dieser Teil der Altmutantenzyklusses gut gefiel) und auch etwas alternativere Themen/Szenarien wie die Tiefe kamen angeblich auch nicht so gut an (mir hat der Teilzyklus allerdings durchaus gefallen ...):

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Ce Rhioton » 3. August 2019, 19:01

Richard hat geschrieben: Und wie schon erwaehnt wurde: ohne die Basis der EA würden Miniserien wie zb. die aktuelle nicht erzaehlbar sein.
Dass es immer wieder mal zu einer Invasion kommt ist tatsächlich seit den Anfängen der PR Serie so. Es ändern sich die Gegner, es ändert sich die Dimension .. mal werden die Terraner/SI/LFT/LFG angegriffen, mal eine Allianz diverser Völker/die ganze Milchstrasse oder die (ehemalige) MB ES...
Das ist ja unbestritten, doch das PR-Universum bietet ja mehr als Soap Opera, mehr als die Fokussierung auf die heimatliche Milchstraße. Thoregon war in dieser Hinsicht ein exzellentes Beispiel: Eine gemeinsame Basis, ein gemeinsames Ziel von faszinierenden, sehr unterschiedlichen Alienvölkern.
Ich würde mir eben wünschen, auch wieder Neues zu wagen - und nicht ausschließlich auf Bewährtes zu setzen.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von AushilfsMutant » 3. August 2019, 21:42

Ce Rhioton hat geschrieben:
Richard hat geschrieben: Und wie schon erwaehnt wurde: ohne die Basis der EA würden Miniserien wie zb. die aktuelle nicht erzaehlbar sein.
Dass es immer wieder mal zu einer Invasion kommt ist tatsächlich seit den Anfängen der PR Serie so. Es ändern sich die Gegner, es ändert sich die Dimension .. mal werden die Terraner/SI/LFT/LFG angegriffen, mal eine Allianz diverser Völker/die ganze Milchstrasse oder die (ehemalige) MB ES...
Das ist ja unbestritten, doch das PR-Universum bietet ja mehr als Soap Opera, mehr als die Fokussierung auf die heimatliche Milchstraße. Thoregon war in dieser Hinsicht ein exzellentes Beispiel: Eine gemeinsame Basis, ein gemeinsames Ziel von faszinierenden, sehr unterschiedlichen Alienvölkern.
Ich würde mir eben wünschen, auch wieder Neues zu wagen - und nicht ausschließlich auf Bewährtes zu setzen.
Womit man aber auch ganz leicht auf die Nase fallen kann/könnte.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Ce Rhioton » 3. August 2019, 21:56

AushilfsMutant hat geschrieben: Womit man aber auch ganz leicht auf die Nase fallen kann/könnte.
"No risk, no fun" (Walter Ernsting, 1960 zu K.H.Scheer)
Übrigens meinte ich "Space Opera" (und nicht Soap). -_-

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Dragonchild » 3. August 2019, 22:25

Askosan hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:Und Perry war trotz das es ein Menge Gründe dafür gab mit Atlans Verhalten ganz und gar nicht einverstanden.
Perry war gegen die Vernichtung des Moby, aber ein Großteil der Führungscrew der "Crest" war auf der Seite von Atlan.

Der liebe Perry war seiner Zeit halt schon immer moralisch voraus.
Aber es geht in dieser Diskussion doch um Perry? Und wenn die Sache mit der Bombe echt so passiert ist wie die Foristen hier geschrieben haben heißt das doch das sein moralischer Kompass nicht mehr der selbe ist wie früher.
nanograinger hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:...
Ich habe den Atopen Zyklus nicht gelesen aber das Du schreibst klingt nicht gut. Mir war das auch aufgefallen das der heutige Perry Rhodan viel mehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist als früher?
Ich sehe das vollkommen anders. In der Frühzeit der Serie galt für Perry "Terra über alles", siehe bspw. diese Zitate aus Band 11 (bitte spoiler Tag aufklappen). Und der Umgang mit den Ferronen war ja kein Einzelfall. Nicht umsonst hieß es ja Solares Imperium, keine Föderation.

Mit der Voltz-Ära ändert sich Perry zum "kosmischen Menschen", und geht bis zur Selbstverleugnung, um Schaden auch von Feinden abzuwenden. Das hat sich seither nicht wesentlich geändert. Egoismus kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen.

Ein Beispiel dafür ist der Orpleyd-Zyklus. Perry tut wirklich alles, um zumindest einen Teil der dortigen Lebewesen zu retten, darunter auch die Tiuphoren, die kurz davor etliche Planeten der Milchstraße verwüstet haben und seinen ganz persönlichen Tod forderten.
Dragonchild hat geschrieben:..... seine Persönlichkeit hat sich verändert.
Ja, zum Besseren. Der frühe Perry der Scheerzeit war oft nur schwer zu ertragen. Band 50 ist ein gutes Beispiel dafür.
Da bist Du jetzt aber unfair! Dein Beispiel stammt aus dem ganz frühen Anfängen der Serie. Band 10 und 11. Ich gebe Dir recht da war Perry nicht besonders sympathisch. Aber er änderte siich aber schon lange bevor Willi Voltz Exposeautor wurde. Du tolerierst keine Kritik an den neuen Romanen aber die alten Autoren willst Du auf die ersten paar Hefte festnageln. Kannst Du ihnen nicht zu gestehen das sie erkannten einen Fehler gemacht zu haben und Perry Rhodans Charakter veränderten? Und Band 50 zeigt Perry wie Atlan ihn sah. Ich fand es mutig in diesem Roman den Helden der Serie mal bewusst unvorteilhaft zu zeigen.
Und wie gesagt er änderte sich recht schnell.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 3. August 2019, 23:32

Dragonchild hat geschrieben:
Askosan hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:Und Perry war trotz das es ein Menge Gründe dafür gab mit Atlans Verhalten ganz und gar nicht einverstanden.
Perry war gegen die Vernichtung des Moby, aber ein Großteil der Führungscrew der "Crest" war auf der Seite von Atlan.

Der liebe Perry war seiner Zeit halt schon immer moralisch voraus.
Aber es geht in dieser Diskussion doch um Perry? Und wenn die Sache mit der Bombe echt so passiert ist wie die Foristen hier geschrieben haben heißt das doch das sein moralischer Kompass nicht mehr der selbe ist wie früher.
Gib doch mal an, was du mit "früher" meinst. Den Anfang der Serie meinst du scheinbar nicht, siehe unten.

Zur Sache mit der Teslym-Bombe auf Naatsdran: Die Idee kam von Bostich. Perry war dagegen. Atlan eher dafür (iirc). Es war klar, dass der Richter Chuv mit der CHUVANC rechtzeitig da sein konnte, um die Bombe abzufangen. Und da er die Naats bevorzugt behandelte, war es auch klar, dass er Naatsdran nicht untergehen lassen würde, Es war ja genau der Sinn der Sache, eine Drohung aufzubauen, die Chuv mit der CHUVANC beantworten musste, Also genau die Art von Vorgehensweise, die am Anfang der Serie gang und gäbe war.

Es war allerdings auch meiner Meinung nach ein Fehler, die Sache so zu beschreiben, dass es angeblich unmöglich gewesen wäre, die Bombe einfach zu zerstören. Das war mMn eine unnötige und eben auch unglaubwürdige Überdramatisierung. Unklar bleibt, ob das vom Autor ausging oder schon in den Exposes stand. Tatsache ist aber, dass das ein einziger Roman war und nicht der Auftakt für viele ähnliche Aktionen.

Meiner Meinung nach ist Rhodan heute "moralischer" und "reflektierter" als zu fast allen Zeiten der Serie, mit Ausnahme der späten Voltz--Ära. Genau das wird übrigens von etlichen "Hard SF"-Fans im Forum kritisiert, es könnte also etwas dran sein. B-)
Dragonchild hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:...
Ich habe den Atopen Zyklus nicht gelesen aber das Du schreibst klingt nicht gut. Mir war das auch aufgefallen das der heutige Perry Rhodan viel mehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist als früher?
Ich sehe das vollkommen anders. In der Frühzeit der Serie galt für Perry "Terra über alles", siehe bspw. diese Zitate aus Band 11 (bitte spoiler Tag aufklappen). Und der Umgang mit den Ferronen war ja kein Einzelfall. Nicht umsonst hieß es ja Solares Imperium, keine Föderation.

Mit der Voltz-Ära ändert sich Perry zum "kosmischen Menschen", und geht bis zur Selbstverleugnung, um Schaden auch von Feinden abzuwenden. Das hat sich seither nicht wesentlich geändert. Egoismus kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen.

Ein Beispiel dafür ist der Orpleyd-Zyklus. Perry tut wirklich alles, um zumindest einen Teil der dortigen Lebewesen zu retten, darunter auch die Tiuphoren, die kurz davor etliche Planeten der Milchstraße verwüstet haben und seinen ganz persönlichen Tod forderten.
Dragonchild hat geschrieben:..... seine Persönlichkeit hat sich verändert.
Ja, zum Besseren. Der frühe Perry der Scheerzeit war oft nur schwer zu ertragen. Band 50 ist ein gutes Beispiel dafür.
Da bist Du jetzt aber unfair! Dein Beispiel stammt aus dem ganz frühen Anfängen der Serie. Band 10 und 11. Ich gebe Dir recht da war Perry nicht besonders sympathisch. Aber er änderte siich aber schon lange bevor Willi Voltz Exposeautor wurde.
Wieso bin ich unfair? Der "Geist" der aus der den obigen Zitaten stammt, setzte sich noch lange fort. Und es ist bezeichnend, dass man die "harten" Entscheidungen (fast) immer Crest oder Atlan überließ, um Perry "sauber" da stehen zu lassen.

Natürlich änderte sich der Charakter Perrys schon bevor Voltz das Ruder übernahm, aber auch in dieser Phase sehe ich Voltz als den Treiber der Veränderung. Er war ja auch einer der "alten" Autoren.
Dragonchild hat geschrieben:.....Du tolerierst keine Kritik an den neuen Romanen aber die alten Autoren willst Du auf die ersten paar Hefte festnageln..
Was unterstellst du mir hier? Ich nagele niemanden auf eine einzige Aussage in einem Roman fest. Die zitierten Stellen sind nur Beispiele für die Vorgehensweise der Terraner in der frühen Zeit. Genau das spricht Perry in seiner Rede im vorliegenden Roman an.

Und ich toleriere jede Kritik an den neuen Romane, ich kritisiere selbst die aktuellen Romane. Das heißt aber nicht, dass ich jeder Kritik anderer Foristen zustimme, wenn ich sie für ungerechtfertigt halte.
Dragonchild hat geschrieben:.....Kannst Du ihnen nicht zu gestehen das sie erkannten einen Fehler gemacht zu haben und Perry Rhodans Charakter veränderten? Und Band 50 zeigt Perry wie Atlan ihn sah. Ich fand es mutig in diesem Roman den Helden der Serie mal bewusst unvorteilhaft zu zeigen. Und wie gesagt er änderte sich recht schnell.
Das ist deine Meinung, meine ist eben eine andere. Meiner Meinung nach änderte sich die Darstellung (und damit der "Charakter") Perrys erst viel später. Im Übrigen fand ich Perrys Charakter auch in der frühen Zeit keineswegs "unmoralisch", nur eben sehr, sehr anstrengend und bis zur Arroganz selbstbewusst. Das änderte sich erst, als die Terraner mal richtig auf den Deckel bekamen, also nach Band 398.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Lumpazie » 4. August 2019, 11:59

nanograinger hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:...
Was mir gerade einfällt. Wurde mit der Elimination von Thez aus unserem Universum eigentlich auch die INSTANZ wegsubtrahiert?
Es gibt keinen Grund, warum die INSTANZ, bzw, deren Vorläufer nur im Thezversum vorhanden sein sollten.

Ansonsten werde ich mich an einer weiteren Wiederholung von Thez/Scherung/ etc. Diskussionen nicht weiter beteiligen, und sie gehört definitiv nicht in diesen Thread.
Das ist zwar im Prinzip richtig - aber ob sich die INSTANZ sich so entwickeln wird, wie wir sie kennen, bleibt fraglich.... Grundsätzlich gilt, die ganze Geschichte wird sich in diesem Teil des gescherrten Universums anders entwickeln, als in dem Thez-Teil. Von daher kannst Du davon ausgehen, das auch die uns bekannte INSTANZ wegsubtrahiert wurde. Is aber auch wurscht, die war ziemlich weit in der Zukunft. Da gibt es noch vieeeeelllle Romane dazwischen :lol:

Von daher hat nanograinger recht - gehört nicht hier her ...... :P
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Dragonchild » 4. August 2019, 12:06

nanograinger hat geschrieben:
Gib doch mal an, was du mit "früher" meinst. Den Anfang der Serie meinst du scheinbar nicht, siehe unten.
Einfach halber schreibe ich meine Antworten farbig in den Text. Mit früher meine ich die Zeit bevor ich längerfristig ausgestiegen bin. Das war kurz nach Band 2000 ich ich las da nur ab und zu ein Heft und hörte dann ganz auf. Wenn Du jetzt fragst warum gab es da ein paar Gründe. Die Perry und Mondra Beziehungskiste langweilte mich. Die Handlung um die Kosmokraten fand ich nicht nachvollziehbar. Die Gewaltschilderungen gefielen mir nicht. Aber Perrys Charakter schien immer noch der selbe zu sein wie in den Zyklen davor.
Zur Sache mit der Teslym-Bombe auf Naatsdran: Die Idee kam von Bostich. Perry war dagegen. Atlan eher dafür (iirc). Es war klar, dass der Richter Chuv mit der CHUVANC rechtzeitig da sein konnte, um die Bombe abzufangen. Und da er die Naats bevorzugt behandelte, war es auch klar, dass er Naatsdran nicht untergehen lassen würde, Es war ja genau der Sinn der Sache, eine Drohung aufzubauen, die Chuv mit der CHUVANC beantworten musste, Also genau die Art von Vorgehensweise, die am Anfang der Serie gang und gäbe war.

Es war allerdings auch meiner Meinung nach ein Fehler, die Sache so zu beschreiben, dass es angeblich unmöglich gewesen wäre, die Bombe einfach zu zerstören. Das war mMn eine unnötige und eben auch unglaubwürdige Überdramatisierung. Unklar bleibt, ob das vom Autor ausging oder schon in den Exposes stand. Tatsache ist aber, dass das ein einziger Roman war und nicht der Auftakt für viele ähnliche Aktionen.

Meiner Meinung nach ist Rhodan heute "moralischer" und "reflektierter" als zu fast allen Zeiten der Serie, mit Ausnahme der späten Voltz--Ära. Genau das wird übrigens von etlichen "Hard SF"-Fans im Forum kritisiert, es könnte also etwas dran sein. B-) Ist vielleicht mein Problem das meine PR Hauptzeit diese späte Voltzzeit und die Vlcek Zeit war. Aber wenn er dort verunsichert war oder so war es so geschrieben da konnte ich mich da reinversetzen. Heute nicht mehr.Das ist es. Vielleicht habe ich weniger Probleme mit dem was sondern wie erzählt wird.
Dragonchild hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:...
Ich habe den Atopen Zyklus nicht gelesen aber das Du schreibst klingt nicht gut. Mir war das auch aufgefallen das der heutige Perry Rhodan viel mehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist als früher?
Ich sehe das vollkommen anders. In der Frühzeit der Serie galt für Perry "Terra über alles", siehe bspw. diese Zitate aus Band 11 (bitte spoiler Tag aufklappen). Und der Umgang mit den Ferronen war ja kein Einzelfall. Nicht umsonst hieß es ja Solares Imperium, keine Föderation.

Mit der Voltz-Ära ändert sich Perry zum "kosmischen Menschen", und geht bis zur Selbstverleugnung, um Schaden auch von Feinden abzuwenden. Das hat sich seither nicht wesentlich geändert. Egoismus kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen.

Ein Beispiel dafür ist der Orpleyd-Zyklus. Perry tut wirklich alles, um zumindest einen Teil der dortigen Lebewesen zu retten, darunter auch die Tiuphoren, die kurz davor etliche Planeten der Milchstraße verwüstet haben und seinen ganz persönlichen Tod forderten.Sehe ich nicht so aber über den Zyklus wurde von so vielen Fans im Forum diskutiert das müssen wir nicht wiederholen.
Dragonchild hat geschrieben:..... seine Persönlichkeit hat sich verändert.
Ja, zum Besseren. Der frühe Perry der Scheerzeit war oft nur schwer zu ertragen. Band 50 ist ein gutes Beispiel dafür.
Da bist Du jetzt aber unfair! Dein Beispiel stammt aus dem ganz frühen Anfängen der Serie. Band 10 und 11. Ich gebe Dir recht da war Perry nicht besonders sympathisch. Aber er änderte siich aber schon lange bevor Willi Voltz Exposeautor wurde.
Wieso bin ich unfair? Der "Geist" der aus der den obigen Zitaten stammt, setzte sich noch lange fort. Und es ist bezeichnend, dass man die "harten" Entscheidungen (fast) immer Crest oder Atlan überließ, um Perry "sauber" da stehen zu lassen.

Natürlich änderte sich der Charakter Perrys schon bevor Voltz das Ruder übernahm, aber auch in dieser Phase sehe ich Voltz als den Treiber der Veränderung. Er war ja auch einer der "alten" Autoren. Zustimmung. Aber die anderen Autoren hätten nicht auf ihn hören müssen. Sie ließen sich über zeugen das was geändert werden muss
Dragonchild hat geschrieben:.....Du tolerierst keine Kritik an den neuen Romanen aber die alten Autoren willst Du auf die ersten paar Hefte festnageln..
Was unterstellst du mir hier? Ich nagele niemanden auf eine einzige Aussage in einem Roman fest. Die zitierten Stellen sind nur Beispiele für die Vorgehensweise der Terraner in der frühen Zeit. Genau das spricht Perry in seiner Rede im vorliegenden Roman an.

Und ich toleriere jede Kritik an den neuen Romane, ich kritisiere selbst die aktuellen Romane. Das heißt aber nicht, dass ich jeder Kritik anderer Foristen zustimme, wenn ich sie für ungerechtfertigt halte.
Dragonchild hat geschrieben:.....Kannst Du ihnen nicht zu gestehen das sie erkannten einen Fehler gemacht zu haben und Perry Rhodans Charakter veränderten? Und Band 50 zeigt Perry wie Atlan ihn sah. Ich fand es mutig in diesem Roman den Helden der Serie mal bewusst unvorteilhaft zu zeigen. Und wie gesagt er änderte sich recht schnell.
Das ist deine Meinung, meine ist eben eine andere. Meiner Meinung nach änderte sich die Darstellung (und damit der "Charakter") Perrys erst viel später. Im Übrigen fand ich Perrys Charakter auch in der frühen Zeit keineswegs "unmoralisch", nur eben sehr, sehr anstrengend und bis zur Arroganz selbstbewusst. Das änderte sich erst, als die Terraner mal richtig auf den Deckel bekamen, also nach Band 398.
Da ist meine Meinung eine andere. Für mich fing er schon im Posbi Zyklus an sich zu ändern.

Eines vergisst Du bei Deiner Kritik an meiner Kritik Mir hat dieses Heft gefallen.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Dragonchild » 4. August 2019, 15:05

nanograinger hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:...
Eines vergisst Du bei Deiner Kritik an meiner Kritik Mir hat dieses Heft gefallen.
Ich kritisiere weder dich noch deine Kritik. Ich formuliere meine eigene Meinung und begründe diese, auch mit Beispielen.

Ob dir dieses Heft gefällt oder nicht, oder der Zyklus dir gefällt oder nicht, das ist ganz allein deine Sache. Ganz sachlich formuliert: Für meine Meinung zu diesen und anderen Dingen ist deine Meinung letztlich nicht relevant. Relevant wären Beispiele aus den Romanen/der Serie und Argumente, die auf solchen Beispielen beruhen. Mit diesen Beispielen und Argumenten könnte ich mich auseinandersetzen und würde vielleicht meine Meinung] ändern.
Das überrascht mich, wenn andere Meinungen für Dich nicht relevant sind warum kannst Du sie dann nicht einfach mal stehen lassen?
Was ich sagen wollte war das auch wenn ich mal kritisierte das nicht bedeutet das ich alles an den neuen PR Romanen schlecht finde. Du solltest vielleicht aufhören die Fans in gut=findet alles toll und böse=findet alles Dreck zu teilen.


Ich glaube ohne die Superfans die jeden wegbeisen der nicht alles was das neue Team macht perfekt findet, würde ich leichter über Sachen hinwegsehen die ich nicht so gut finde. Ist aber nur meine unwichtige Meinung.
Jetzt gehe ich erstmal zurück in die Lesepause.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 4. August 2019, 16:51

Dragonchild hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Dragonchild hat geschrieben:...
Eines vergisst Du bei Deiner Kritik an meiner Kritik Mir hat dieses Heft gefallen.
Ich kritisiere weder dich noch deine Kritik. Ich formuliere meine eigene Meinung und begründe diese, auch mit Beispielen.

Ob dir dieses Heft gefällt oder nicht, oder der Zyklus dir gefällt oder nicht, das ist ganz allein deine Sache. Ganz sachlich formuliert: Für meine Meinung zu diesen und anderen Dingen ist deine Meinung letztlich nicht relevant. Relevant wären Beispiele aus den Romanen/der Serie und Argumente, die auf solchen Beispielen beruhen. Mit diesen Beispielen und Argumenten könnte ich mich auseinandersetzen und würde vielleicht meine Meinung] ändern.
Das überrascht mich, wenn andere Meinungen für Dich nicht relevant sind warum kannst Du sie dann nicht einfach mal stehen lassen?
Ich lasse alle Meinungen stehen, denn ....siehe oben. Ich widerspreche manchmal Aussagen, die in Widerspruch zu den Romanen bzw. meiner Interpretation der Romane stehen. In diesem Fall widersprach ich deiner Aussage, dass "der heutige Perry Rhodan viel mehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist als früher." Da bin ich anderer Meinung und habe das begründet. Was ist dein Problem damit? Und wieso sollte ich das nicht schreiben, wenn ich wüsste, dass dir der vorliegende Roman gefallen hat? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Dragonchild hat geschrieben:Was ich sagen wollte war das auch wenn ich mal kritisierte das nicht bedeutet das ich alles an den neuen PR Romanen schlecht finde. Du solltest vielleicht aufhören die Fans in gut=findet alles toll und böse=findet alles Dreck zu teilen.
Du unterstellst mir hier eine Schwarz-Weiß Kategorisierung von "Fans", die ich nicht mache und die du in meinen Postings auch nicht finden wirst. Ich kategorisiere Foristen nicht. Punkt. Ich befasse mich mit Aussagen in Postings, nicht mit den Personen, die sie tätigen. Wie könnte ich auch: In den allermeisten Fällen weiß ich nicht einmal den richtigen Namen und in den meisten Fällen nichts über Werdegang und Person.
Dragonchild hat geschrieben:Ich glaube ohne die Superfans die jeden wegbeisen der nicht alles was das neue Team macht perfekt findet, würde ich leichter über Sachen hinwegsehen die ich nicht so gut finde. Ist aber nur meine unwichtige Meinung.
Jetzt gehe ich erstmal zurück in die Lesepause.
Wo sind sie denn, diese angeblichen "Superfans", die alles perfekt finden? Ich bin jetzt seit gut sechs Jahren im Forum dabei und habe noch keinen gesehen. Ich gehöre sicher nicht dazu.

Und bei aller Liebe: Ob du über etwas hinwegsehen kannst, was du nicht gut findest, hängt von dir alleine ab, nicht von imaginierten "Superfans" und sicher auch nicht von mir. Ich übernehme viel Verantwortung, aber für das, was du tust, übernehme ich sie sicher nicht. B-)

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von Kardec » 4. August 2019, 17:16

:D Ach "nano", ich glaub du checkst es nie!

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 4. August 2019, 17:27

Kardec hat geschrieben::D Ach "nano", ich glaub du checkst es nie!
Du aber auch nicht... B-)

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von nanograinger » 4. August 2019, 17:47

George hat geschrieben:...
Wir haben jetzt also Transmitter, die Paratronschirme durchdringen können? Der Transmitter auf der Werft ist ja noch da. Oder musste nur der Sender diese Eigenschaft haben? Das ist alles ganz schön dünnes Eis.
Ich weiß nicht, ob "durchdringen" der korrekte Terminus ist (so steht es allerdings im Roman). Eine "Durchdringung" eines Paratronchirms war bspw. den tiuphorischen Indoktrinatoren im "E-Modus" möglich (erst der ParaFrakt-Schirm schützte davor).

Denkbar wäre aber eine "Überwindung" des Schirms durch eine Sextadim-Komponente. Das wäre gewissermaßen nichts Neues, nur eben bisher nicht in den Händen von "Normalo"-Völkern.

Es wird aber im Roman explizit geschrieben, dass es "hochstehende technische Verbündete" gibt. Und sowohl die Möglichkeiten der Cairaner, des Paau als auch die Raptusgeschichte deuten auf eine weitere Runde von Sextadim-Technologie hin.

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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von AARN MUNRO » 5. August 2019, 07:59

Dragonchild schreibt:
Spoiler:
Da bist Du jetzt aber unfair! Dein Beispiel stammt aus dem ganz frühen Anfängen der Serie. Band 10 und 11. Ich gebe Dir recht da war Perry nicht besonders sympathisch.

Seine Aufgabe damals war ja auch nicht, Sympathie herüberzubringen, sondern die Menschheit geeint ins Weltall zu führen, und sie gegen die bereits existierenden kosmischen Mächte behaupten zu lassen.Außerdem war in der Realwelt kalter Krieg. Das färbt natürlich zeitgeistgemäß ab. Eigentlich sollte Perry Zyklen-und zeitübergreifend einen unberührvaren moralischen Kompass besitzen, weil er der Serienheld ist ... und der Leser sich mit ihm identifizieren soll(te)/muss, damit die Serie weiterhin läuft. Aber die Autoren variieren seine Persönlichkeit eben ein bißchen.Ich denke, das Grundschemaseiner Persönlichkeit ist immer noch die gleiche Moral wie bei Voltz, auch wenn sie situationsbedingt manchmal "angepasst" werden muss. Er hat ja auch San zum Ziel und die Liga freier Galaktiker ist eben nicht das Solare Imperium, das, trotz der Integration von Fremdvölkern, ebenin erster Linie von Menschen=Terraabkömmlingen dominiert wurde.Dass Perry etwas weniger hart und konsequent wurde, nachdem die Menschheit erst einmal im Weltall etabliert war, ist auch verständlich.Dennoch will ich die Scheer-Ära nicht missen; sie muss hermeneutisch verstanden werden, also aus dem jeweiligen herrschenden Zeitgeist heraus, nicht aus heutiger Sicht.Außerdem war dann immer noch Atlan da, als der Admiral fürs "Grobe".In der FRühzeit der Serie war es Crest, der die Topsider in eine Sonne transitieren ließ, nicht Perry.Als Vettrreter des Großen Imperiums und seiner Interessen.Insofern stimme ich hier eher Nanograinger zu, was den Charakter Perrys betrifft.
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"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Re: Spoiler 3024: Verena Themsen - Der Geist von Hellgate

Beitrag von AushilfsMutant » 5. August 2019, 10:10

Günther Drach hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Die Verbündeten werden wohl ein neues Volk sein, denk ich mal.
Calurier.
Oder Varganen. Varganen wären gut.
Oder Bernaler.
Oder ...
Scherzkeks
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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