Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallgetreuen

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Ce Rhioton
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Ce Rhioton » 10. September 2019, 16:33

halut hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob es daran liegt. Marshall, Kakuta, Sloane, Toufry, Tschubai, Ellert, Quinto, Kalup, Kasom, Danger, Hawke, … Obwohl es – für mich – drei Jahrzehnte her ist, kann ich mich noch an sie und ihren Einstieg erinnern. Heute sind es U-Bahn-Gesichter, gesehen und vergessen.
Die Namen. Es sind die Namen, die Figuren unverwechselbar machen.
Sie müssen sich beim ersten Auftauchen ins Gedächtnis brennen und sie müssen einen hohen Wiedererkennungswert haben. Dann lassen sich die Figuren mit Leben füllen (Beispiel: Op(t)iker Quint).
Die allermeisten Figuren sind deswegen Schall und Rauch, weil ihre Namen dies sind.
Niemand mag sich Fantasienamen von Thoogondu oder Cairanern merken, da sie beliebige Buchstabenkombinationen sind.
Und Namen wie "Vogel Ziellos" taugen höchstens als Karikatur.
Wer Namen nicht ernst nehmen kann, nimmt auch die Figuren nicht ernst.

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Kardec
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Kardec » 10. September 2019, 19:43

Seh ich anders.

Wie heißt es so schön Allem Anfang liegt ein Zauber inne.

Die auf Tolots Liste aufgeführten Romanfiguren haben die Serie mitbegründet - und wir Leser waren jung und mit Feuereifer bei der Sache.
Kein neueingeführter Sidekick kann dies bieten - und feuereifrig werden wir auch nich mehr :D

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von ZEUT-42 » 10. September 2019, 21:12

Kardec hat geschrieben:Mit Atlan, Perry u. Gucky sind halt die Rollen der Archtypen vergeben. Bully ist die Top-Nebenfigur, gefolgt von Icho T.

Eine zusätzliche haltbare Nebenfigur zu erschaffen wurde entweder gar nicht versucht oder ist misslungen. Denke da an Mondra D. und Toio Z.
Bully ist eine der vier Hauptfiguren. Alle Nebenfiguren und Neben-Hauptfiguren sind ersetzbar, Punkt. Einer Neben-Hauptfigur nachzuweinen bringt nichts, die Erinnerung an diese Neben-Hauptfigur lebt aber in den alten Romanen weiter - oder in den 12-bändigen Spin-offs, siehe derzeit Mission SOL), wo Alaska Saedelaere, der Stinker sowie Roi Danton und Ronald Tekener (na ja, halb) auftauchten oder auftauchen werden. Solange man die gut erzählt, ist das völlig in Ordnung.

Agalija Tekate war eine Katastrophe, Delorian Tekate ebenfalls. Von Icho T. habe ich mich verabschiedet, der ist für mich auserzählt. ES ist hoffentlich weg für immer, für andere SIs ist hoffentlich keine Neben- oder gar Hauptrolle mehr reserviert. Monkey ist ein Zustand, aber keine Neben-Hauptfigur, trotz seines ZACs.

Toio Zindher wäre neben Homer G. Adams und Dao-Lin H'ay die einzige altbekannte Neben-Hauptfigur derzeit in der Hauptserie, der ich noch eine wichtige Rolle geben würde. Toio Zindher wird, das glaube ich behaupten zu können, diesen Zyklus noch eine wichtige Rolle spielen (aufgrund ihrer Affinität zur Vitalenergie, die spielt in diesem Zyklus bekanntlich eine besondere Rolle). Ohne ihre Tochter aber bitte, als "Nebenfigur Mutter" mit einer fast 500-jährigen "ewig infantilen" Tochter käme Toio gar nicht gut bei mir an. Die Tochter sollte seit mindestens 400 Jahren ihrer eigenen Wege gegangen sein.

Der derzeitige Zyklus ist bislang ungewöhnlich arm an interessanten Nebenfiguren, die man zu Neben-Hauptfiguren aufbauen könnte. Wirklich ungewöhnlich arm, Dancer, Schlafner und der Tara-Psi sind nicht auf meinem Radar, die wirken auf mich wie Eintagsfliegen. Ob sich das bei Larsav da Ariga ändern könnte, müssen wir mal sehen. Insofern bin ich bei dir, wenn du schreibst, dass es gar nicht versucht wurde, Figuren ordentlich aufzubauen. Die Serie lebt von ungewöhnlichen Figuren, da muss sich was tun, das muss sich ändern!

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von halut » 10. September 2019, 22:57

Kardec hat geschrieben:aufgeführten Romanfiguren haben die Serie mitbegründet - und wir Leser waren jung und mit Feuereifer bei der Sache.
Jung vielleicht, allerdings bin ich mit 1349 eingestiegen, lange nach nach diesen Figuren. Ich lernte sie erst einige Jahre später in den Sibas kennen.
und feuereifrig werden wir auch nich mehr :D
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Kardec » 10. September 2019, 23:59

Zeut-42 hat geschrieben:.......Bully ist eine der vier Hauptfiguren.........
Ist er nicht - nie gewesen. Der Verlag selbst, siehe Homepage, bezeichnet lediglich Perry Rhodan u. Atlan als Hauptprotagonisten.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von AARN MUNRO » 11. September 2019, 07:49

Ce Rhioton hat geschrieben:
halut hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob es daran liegt. Marshall, Kakuta, Sloane, Toufry, Tschubai, Ellert, Quinto, Kalup, Kasom, Danger, Hawke, … Obwohl es – für mich – drei Jahrzehnte her ist, kann ich mich noch an sie und ihren Einstieg erinnern. Heute sind es U-Bahn-Gesichter, gesehen und vergessen.
Die Namen. Es sind die Namen, die Figuren unverwechselbar machen.
Sie müssen sich beim ersten Auftauchen ins Gedächtnis brennen und sie müssen einen hohen Wiedererkennungswert haben. Dann lassen sich die Figuren mit Leben füllen (Beispiel: Op(t)iker Quint).
Die allermeisten Figuren sind deswegen Schall und Rauch, weil ihre Namen dies sind.
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Und Namen wie "Vogel Ziellos" taugen höchstens als Karikatur.
Wer Namen nicht ernst nehmen kann, nimmt auch die Figuren nicht ernst.

Das liegt aber auch an liebevollen, mit wenigen Sätzen durchgeführten Chsarakterisierungen.Das fehlt heute einfach. Deshalb bleiben viele Figuren blass. Viele von den "Alten" wurden übrigens auch in Taschenbüchern vertieft: Kasom, Hawk etc.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von halut » 11. September 2019, 08:24

AARN MUNRO hat geschrieben:Das liegt aber auch an liebevollen, mit wenigen Sätzen durchgeführten Chsarakterisierungen.Das fehlt heute einfach. Deshalb bleiben viele Figuren blass.
Auch das mag ein Grund sein. Heute gilt es wohl als Standard der Schreibkunst, eine Figur mit einem nicht öffentlichem Lebenslauf zu versehen, aus dem der Autor bei Bedarf sich bedienen kann. Leider scheinen dort viele durchschnittliche Eigenschaften verzeichnet zu sein, so dass die Figur letztlich blass wirkt. U-Bahn-Figuren halt.

Da sind mir Figuren mit plakativen Eigenschaften lieber, denn so müssen sie sich innerhalb ihrer wenigen, handlungsrelevanten Eigenschaften bewegen und bringen dadurch die Handlung voran.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von AARN MUNRO » 11. September 2019, 10:02

halut hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Das liegt aber auch an liebevollen, mit wenigen Sätzen durchgeführten Chsarakterisierungen.Das fehlt heute einfach. Deshalb bleiben viele Figuren blass.
Auch das mag ein Grund sein. Heute gilt es wohl als Standard der Schreibkunst, eine Figur mit einem nicht öffentlichem Lebenslauf zu versehen, aus dem der Autor bei Bedarf sich bedienen kann. Leider scheinen dort viele durchschnittliche Eigenschaften verzeichnet zu sein, so dass die Figur letztlich blass wirkt. U-Bahn-Figuren halt.

Da sind mir Figuren mit plakativen Eigenschaften lieber, denn so müssen sie sich innerhalb ihrer wenigen, handlungsrelevanten Eigenschaften bewegen und bringen dadurch die Handlung voran.

... und das gelang früher mitunter mit einem eizigen Satz im Heft. Es genügte, wenn Marshall etc. in der Zentrale aktiv waren.Allein zur Abrundung des Erzähambientes. Direkte Handlung ist, wie Du sagst, natürlich noch besser.Es fehlen einfach die Tiefen der Charaktere.Überhaupt gibt es mir generell zu wenige, so empfinde ich das jedenfalls.
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Eric Manoli » 11. September 2019, 10:48

Mir ist ja bekannt, daß die Zeit die Erinnerungen verzehrt.

Ich habe gerade die Chronik Band 1 gelesen und wenn man der Zeitlinie so folgt bemerkt man das diese Figuren sich eben nicht in zwei bis drei Romanen zu dem entwickelt haben, wie sie heute in Erinnerung sind.

Diese Figuren brauchten 2-3 Jahre um zu dem zu werden, was heute in Erinnerung ist.

Also wenn, ist es eher die Frage ob es ein Problem damit gibt mit diesen Figuren den zweiten oder sogar dritten Schritt zu machen.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Kardec » 11. September 2019, 12:09

AARN MUNRO hat geschrieben:.............
Es fehlen einfach die Tiefen der Charaktere.Überhaupt gibt es mir generell zu wenige, so empfinde ich das jedenfalls.
Bin überrascht. Eigentlich willst ja grad du nie was von "inner space" lesen. Wo soll denn da Charaktertiefe herkommen.
Mir ist überhaupt der Rückblick zu romantisch - liegt wohl doch am Alter. Also an deinem Alter :P

Von den Nebenfiguren (Mutantenkorps etc.) wurde kein Charakter näher beschrieben. Ansatzweise bei Atlan, Rhodan, Gucky u. Bully.
Kann bei einer Heftserie, an der X Leute rumschreiben m. E. gar nicht anders sein.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von AARN MUNRO » 11. September 2019, 12:46

Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:.............
Es fehlen einfach die Tiefen der Charaktere.Überhaupt gibt es mir generell zu wenige, so empfinde ich das jedenfalls.
Bin überrascht. Eigentlich willst ja grad du nie was von "inner space" lesen. Wo soll denn da Charaktertiefe herkommen.
Mir ist überhaupt der Rückblick zu romantisch - liegt wohl doch am Alter. Also an deinem Alter :P

Von den Nebenfiguren (Mutantenkorps etc.) wurde kein Charakter näher beschrieben. Ansatzweise bei Atlan, Rhodan, Gucky u. Bully.
Kann bei einer Heftserie, an der X Leute rumschreiben m. E. gar nicht anders sein.

Du verwechselst da was. Ich will nichts von innerer Gefühlsduselei lesen.Das ist richtig. Aber Charaktere wie Kasom, Omar Hawk oder Brazos Surfat und andere konnte man auch mit wenigen literarischen Pinselstrichen sehr gut zeichnen.Beschrieben wurden von den Mutanten übrigens Marschall, Betty Toufry, Ishi Matsu, Anne Sloane, Wuriu Sengu und Andre Noir.Auch Kitai Ishibashi oder Tanaka Seiko kommen gut vor. Ganz zuschweigen von Fellmer Lloyd und Ras Tschubai oder Tako Kakuta. Fast die ganze Altmutantenriege ist irgendwann einmal kurz - aber treffend - charakterisiert worden ... so dass der Leser sich ein Bild von den betreffenden Personen machen konnte, das auch anhielt. Keine blasse Oberfläche (wie heute).Irgendwie kommen mir aber einfach zu wenig Leute generell drin vor, in der Serie, heutzutsage. Mein subjektiv empfundener Eindruck.
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von halut » 11. September 2019, 13:34

AARN MUNRO hat geschrieben:Aber Charaktere wie Kasom, Omar Hawk oder Brazos Surfat und andere konnte man auch mit wenigen literarischen Pinselstrichen sehr gut zeichnen.
Es hatte den Vorteil, dass die Figuren nicht in Gedanken, Selbstmitleid oder Philosophien versinken konnten. Das Einzige, das der Autor mit ihnen machen konnte, war, sie agieren zu lassen.

In diesem Zusammenhang fallen mir auch die Lebensgeschichtenblöcke ein, die vor etlichen Jahren eingeführt wurden. Anfangs fand ich es toll, wenn die Lebensgeschichte oder andere Ereignisse komprimiert erzählt wurden wie zuletzt von der Gedächtnislücke mit den einoperierten Erinnerungen. Doch mittlerweile wird das Mittel genutzt, um sich die Ausarbeitung der Handlung zu sparen. Während Perry im MdI sich jede Information erarbeiten und erleben musste, fällt sie ihm heute in den Schoß. Es kommt ein Info-Dump nach dem Motto: „Tell, don't show.“ So spart sich die Expokratie die Arbeit, eine Handlung auszudenken, in der Perry (und damit wir) die Informationen erleben muss.

Das ist sicher keine Absicht, hat sich aber so eingeschliffen.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von AARN MUNRO » 11. September 2019, 14:15

halut hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Aber Charaktere wie Kasom, Omar Hawk oder Brazos Surfat und andere konnte man auch mit wenigen literarischen Pinselstrichen sehr gut zeichnen.
Es hatte den Vorteil, dass die Figuren nicht in Gedanken, Selbstmitleid oder Philosophien versinken konnten. Das Einzige, das der Autor mit ihnen machen konnte, war, sie agieren zu lassen.

In diesem Zusammenhang fallen mir auch die Lebensgeschichtenblöcke ein, die vor etlichen Jahren eingeführt wurden. Anfangs fand ich es toll, wenn die Lebensgeschichte oder andere Ereignisse komprimiert erzählt wurden wie zuletzt von der Gedächtnislücke mit den einoperierten Erinnerungen. Doch mittlerweile wird das Mittel genutzt, um sich die Ausarbeitung der Handlung zu sparen. Während Perry im MdI sich jede Information erarbeiten und erleben musste, fällt sie ihm heute in den Schoß. Es kommt ein Info-Dump nach dem Motto: „Tell, don't show.“ So spart sich die Expokratie die Arbeit, eine Handlung auszudenken, in der Perry (und damit wir) die Informationen erleben muss.

Das ist sicher keine Absicht, hat sich aber so eingeschliffen.

Da muss ich Dir leider* zustimmen. :(


* "Leider" nicht, weil ich zustimme, :D ... sondern, weil Du recht hast. Leider.
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Carrasco » 11. September 2019, 14:37

AARN MUNRO hat geschrieben: ... Irgendwie kommen mir aber einfach zu wenig Leute generell drin vor, in der Serie, heutzutsage. Mein subjektiv empfundener Eindruck.
Das ist wohl nicht nur subjektiv so. Wenn man nur mal die Anzahl der Unsterblichen rund um PR 1400 mit heute vergleicht:

Galbraith Deighton: tot
Fellmer Lloyd: tot
Ras Tschubai: tot
Geoffry Waringer: tot
Jennifer Thyron: tot
Irmina Kotschistowa: tot
Ronald Tekener: tot
Julian Tifflor: aus der Serie geschert
Michael Rhodan: seit vielen Jahren verschollen
Dao Lin H'ay: seit vielen Jahren verschollen

bestimmt hab ich noch welche vergessen

und wer kam stattdessen dazu: Bostich, Monkey und die Vandemaars, aber davon sind 3 auch schon wieder tot. :D

Es gab früher einfach mehr langlebige Handlungsträger und damit auch bessere Möglichkeiten, Figuren und deren Geschichten über viele Zyklen hinweg zu erzählen. Handlungsträger erhalten ja nicht nur Tiefe und Unverwechselbarkeit durch irgendwelche charakterlichen Marotten, sondern auch dadurch, was sie erleben und durchmachen. Selbst wenn Figuren wie z.B. Waringer gar nicht besonders ausführlich oder individuell charakterisiert wurden, im Laufe der Jahre ergab sich eben doch ein gewisses Bild von der jeweiligen Figur. Sie war dem Leser einfach vertraut, nach all der Zeit.

Heute haben wir nur "The Big Five", alle anderen sind letztlich austauschbar (Ausnahme evtl. Farye Sepheroa, mal sehen).

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Kardec » 11. September 2019, 15:41

AARN MUNRO hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:.............
Es fehlen einfach die Tiefen der Charaktere.Überhaupt gibt es mir generell zu wenige, so empfinde ich das jedenfalls.
Bin überrascht. Eigentlich willst ja grad du nie was von "inner space" lesen. Wo soll denn da Charaktertiefe herkommen.
Mir ist überhaupt der Rückblick zu romantisch - liegt wohl doch am Alter. Also an deinem Alter :P

Von den Nebenfiguren (Mutantenkorps etc.) wurde kein Charakter näher beschrieben. Ansatzweise bei Atlan, Rhodan, Gucky u. Bully.
Kann bei einer Heftserie, an der X Leute rumschreiben m. E. gar nicht anders sein.

Du verwechselst da was........................
:D Nö!
Wenn beispielsweise wie bei Brazos S. Undiszipliniertheit und Hang zu Hochprozentigem Charaktertiefe darstellt.....okay.
Will auch nicht nachsinnieren, wie ein so hochprozentiger Charakter :P es in die Nähe des Großadministrators geschafft hat.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von MAH » 11. September 2019, 15:45

Ist es aber nicht grundsätzlich so, dass einem Figuren aus der Anfangszeit der eigenen Leserreise viel schneller ans Herz wachsen als später? Kantiran beispielsweise war mir damals sehr ans Herz gewachsen. War er besonders gut herausgearbeitet worden? Ich denke nicht. Blicke ich heute mit nostalgischer Verklärung auf ihn zurück? Sicherlich.
Ein anderer Punkt ist die Frage, ob man Figuren holzschnittartig darstellt oder ihnen einen Charakter spendiert, ihre Gefühle zeigt, ihre Motivationen, Träume etc?
Die meisten frühen Figuren, z.B. eine Betty Touffry, wurden nicht groß herausgearbeitet. Eine Entwicklung fand fast gar nicht statt. Der Vorteil war, dass jeder Leser die Figur sehen konnte, wie es ihm beliebte. Ich behaupte jetzt mal frech, dass diese alten Figuren, wir können gerne die obenstehende Liste nehmen, heute nicht mehr so funktionieren würden. Sie würden bei euch genau so in Kritik stehen wie die aktuellen Figuren.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Kardec » 11. September 2019, 15:50

So seh ichs auch und habs oben geschrieben.
Kardec hat geschrieben:Seh ich anders.

Wie heißt es so schön Allem Anfang liegt ein Zauber inne.

Die auf Tolots Liste aufgeführten Romanfiguren haben die Serie mitbegründet - und wir Leser waren jung und mit Feuereifer bei der Sache.
Kein neueingeführter Sidekick kann dies bieten - und feuereifrig werden wir auch nich mehr :D

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von ZEUT-42 » 11. September 2019, 17:26

MAH hat geschrieben:Ist es aber nicht grundsätzlich so, dass einem Figuren aus der Anfangszeit der eigenen Leserreise viel schneller ans Herz wachsen als später? Kantiran beispielsweise war mir damals sehr ans Herz gewachsen. War er besonders gut herausgearbeitet worden? Ich denke nicht. Blicke ich heute mit nostalgischer Verklärung auf ihn zurück? Sicherlich.

Die meisten frühen Figuren, z.B. eine Betty Touffry, wurden nicht groß herausgearbeitet. Eine Entwicklung fand fast gar nicht statt. Der Vorteil war, dass jeder Leser die Figur sehen konnte, wie es ihm beliebte. Ich behaupte jetzt mal frech, dass diese alten Figuren, wir können gerne die obenstehende Liste nehmen, heute nicht mehr so funktionieren würden. Sie würden bei euch genau so in Kritik stehen wie die aktuellen Figuren.
Absolut.

Wenn ich mir die Figuren meiner Anfangszeit als Leser der Serie anschaue, wen ich besonders bevorzugen tat, dann fällt mir tatsächlich niemand (mehr) ein. Die letzte Figur, die ich faszinierend fand, war Guineva Sternenwaag - dazu haben wohl auch die Cyberpunk-Elemente beim Auftauchen dieser Figur beigetragen... So eine wie Guineva Sternenwaag hätte in der Anfangszeit der Serie überhaupt nicht funktioniert und bestenfalls einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen...

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von MAH » 11. September 2019, 19:26

ZEUT-42 hat geschrieben:Die letzte Figur, die ich faszinierend fand, war Guineva Sternenwaag - dazu haben wohl auch die Cyberpunk-Elemente beim Auftauchen dieser Figur beigetragen...
Guineva? :wub:
Habe nicht ich sie eingeführt? B-) :unschuldig: :o(

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von halut » 11. September 2019, 20:09

MAH hat geschrieben:Die meisten frühen Figuren, z.B. eine Betty Touffry, wurden nicht groß herausgearbeitet. Eine Entwicklung fand fast gar nicht statt. Der Vorteil war, dass jeder Leser die Figur sehen konnte, wie es ihm beliebte.
Somit bekommt der Leser, was er erwartet. Der Kunde bekommt, was er erwartet. Was ist die Aufgabe von PERRY RHODAN? Literarisch zu sein oder Umsatz mit zufriedenen Kunden machen?

Je „besser (literarisch)“ PERRY RHODAN geschrieben wird, umso niedriger wird die Auflage. Vielleicht nur eine Korrelation, vielleicht aber auch eine (Teil-)Kausalität.
Ich behaupte jetzt mal frech, dass diese alten Figuren, wir können gerne die obenstehende Liste nehmen, heute nicht mehr so funktionieren würden. Sie würden bei euch genau so in Kritik stehen wie die aktuellen Figuren.
Das dürfte schwer zu beweisen sein. Wenn ich mir den RTL-Nachmittag ansehe, glaube ich nicht, dass eine große Zahl von Kunden „Tiefe“ bei den Figuren erwartet.

Vielleicht schreiben die Autoren einfach an vielen Kunden vorbei.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von MAH » 11. September 2019, 21:09

Meine Aussage war, dass dies in den 60/70er funktioniert hat, heute aber nicht mehr.

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von old man » 12. September 2019, 05:43

halut hat geschrieben:
MAH hat geschrieben:Die meisten frühen Figuren, z.B. eine Betty Touffry, wurden nicht groß herausgearbeitet. Eine Entwicklung fand fast gar nicht statt. Der Vorteil war, dass jeder Leser die Figur sehen konnte, wie es ihm beliebte.
Somit bekommt der Leser, was er erwartet. Der Kunde bekommt, was er erwartet. Was ist die Aufgabe von PERRY RHODAN? Literarisch zu sein oder Umsatz mit zufriedenen Kunden machen?

Je „besser (literarisch)“ PERRY RHODAN geschrieben wird, umso niedriger wird die Auflage. Vielleicht nur eine Korrelation, vielleicht aber auch eine (Teil-)Kausalität.
Ich behaupte jetzt mal frech, dass diese alten Figuren, wir können gerne die obenstehende Liste nehmen, heute nicht mehr so funktionieren würden. Sie würden bei euch genau so in Kritik stehen wie die aktuellen Figuren.
Das dürfte schwer zu beweisen sein. Wenn ich mir den RTL-Nachmittag ansehe, glaube ich nicht, dass eine große Zahl von Kunden „Tiefe“ bei den Figuren erwartet.

Vielleicht schreiben die Autoren einfach an vielen Kunden vorbei.
Ich fasse zusammen. Lasst uns trashige Romane schreiben, die schlecht geschrieben sind, RTL zum leuchtenden Vorbild nehmen, und alles wird gut. Denn wir sind Kunden, die so blöd sind, dass sie sich mit Freuden damit abfüttern lassen, ja, es sogar explitzit fordern.
Ich wiederspreche mal vorsichtig, nur damit mal eine andere Stimme erklingt.
Ich will gut geschriebene, engagierte Romane, die mich auch mal herausfordern dürfen. Gut geschriebene Romane sind kein Hindernis, eher eine Grundvoraussetzung.
Zu den Sternen !

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von AARN MUNRO » 12. September 2019, 07:35

Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:.............
Es fehlen einfach die Tiefen der Charaktere.Überhaupt gibt es mir generell zu wenige, so empfinde ich das jedenfalls.
Bin überrascht. Eigentlich willst ja grad du nie was von "inner space" lesen. Wo soll denn da Charaktertiefe herkommen.
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Von den Nebenfiguren (Mutantenkorps etc.) wurde kein Charakter näher beschrieben. Ansatzweise bei Atlan, Rhodan, Gucky u. Bully.
Kann bei einer Heftserie, an der X Leute rumschreiben m. E. gar nicht anders sein.

Du verwechselst da was........................
:D Nö!
Wenn beispielsweise wie bei Brazos S. Undiszipliniertheit und Hang zu Hochprozentigem Charaktertiefe darstellt.....okay.
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Das ist auch unklar, wieso eine Person wie Surfat es auf das Elite-Flaggschiff CREST II geschafft hat.Wurde nie erklärt, auch in der PP ist man ratlos. Das war WiVo-Humor. Vielleicht mache ich da mal eine Story draus ... eine Vorgeschichte dazu habe ich ja bereits.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Eric Manoli » 12. September 2019, 09:29

old man hat geschrieben:
halut hat geschrieben:
MAH hat geschrieben:Die meisten frühen Figuren, z.B. eine Betty Touffry, wurden nicht groß herausgearbeitet. Eine Entwicklung fand fast gar nicht statt. Der Vorteil war, dass jeder Leser die Figur sehen konnte, wie es ihm beliebte.
Somit bekommt der Leser, was er erwartet. Der Kunde bekommt, was er erwartet. Was ist die Aufgabe von PERRY RHODAN? Literarisch zu sein oder Umsatz mit zufriedenen Kunden machen?

Je „besser (literarisch)“ PERRY RHODAN geschrieben wird, umso niedriger wird die Auflage. Vielleicht nur eine Korrelation, vielleicht aber auch eine (Teil-)Kausalität.
Ich behaupte jetzt mal frech, dass diese alten Figuren, wir können gerne die obenstehende Liste nehmen, heute nicht mehr so funktionieren würden. Sie würden bei euch genau so in Kritik stehen wie die aktuellen Figuren.
Das dürfte schwer zu beweisen sein. Wenn ich mir den RTL-Nachmittag ansehe, glaube ich nicht, dass eine große Zahl von Kunden „Tiefe“ bei den Figuren erwartet.

Vielleicht schreiben die Autoren einfach an vielen Kunden vorbei.
Ich fasse zusammen. Lasst uns trashige Romane schreiben, die schlecht geschrieben sind, RTL zum leuchtenden Vorbild nehmen, und alles wird gut. Denn wir sind Kunden, die so blöd sind, dass sie sich mit Freuden damit abfüttern lassen, ja, es sogar explitzit fordern.
Ich wiederspreche mal vorsichtig, nur damit mal eine andere Stimme erklingt.
Ich will gut geschriebene, engagierte Romane, die mich auch mal herausfordern dürfen. Gut geschriebene Romane sind kein Hindernis, eher eine Grundvoraussetzung.
Da möchte ich einige Aussagen mal als weit hergeholt sehen und mich zu Old Man gesellen.

Ich erwähne nur die "am Kunden vorbei" - Aussage.

Aber auch der Rest ist eher polemisch, einer genauen inhaltlichen Prüfung wird da kaum etwas standhalten.
Ist eher ein gefühlter persönlicher Eindruck.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Diskussionen aus Spoiler 3028: Uwe Anton - Die Kristallg

Beitrag von Klapauzius » 12. September 2019, 11:48

halut hat geschrieben:Je „besser (literarisch)“ PERRY RHODAN geschrieben wird, umso niedriger wird die Auflage. Vielleicht nur eine Korrelation, vielleicht aber auch eine (Teil-)Kausalität.
Du stellst eine nicht quantifizierbare Größe in Korrelation zu einer unbekannten? Respekt! 8-)

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