Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Diskussionen zur aktuellen Handlung mit Spoilergefahr
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Askosan
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Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 9. September 2019, 09:24

AARN MUNRO hat geschrieben:" ...da hat der Autor eben einen Fehler gemacht". Der dann eben auch von den nachfolgenden Prüfern übersehen, d.h. nicht gefunden wurde.
Bei einer so komplexen Serie reicht es einfach nicht aus, wenn im Lektorat ein paar Leute sitzen, die Germanistik studiert und einen kleinen Teil der Serie gelesen haben.

Es braucht Leute, die mit Herzblut dabei sind und die Serie in- und auswendig kennen.

Nur solchen Leuten springen Fehler förmlich ins Auge. Sie erkennen sofort Unstimmigkeiten und brauchen diesbezüglich auch selten in der Perrypedia nachschlagen.

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Eric Manoli
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Re: Spoiler 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Beitrag von Eric Manoli » 9. September 2019, 09:32

Anmerkung der Personalabteilung: Bewerbungen über das Forum können nicht angenommen werden. Bitte senden Sie diese in Schriftlicher Form an die Abteilung.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Eric Manoli
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Re: Spoiler 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Beitrag von Eric Manoli » 9. September 2019, 12:23

AARN MUNRO hat geschrieben:
Askosan hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:" ...da hat der Autor eben einen Fehler gemacht". Der dann eben auch von den nachfolgenden Prüfern übersehen, d.h. nicht gefunden wurde.
Bei einer so komplexen Serie reicht es einfach nicht aus, wenn im Lektorat ein paar Leute sitzen, die Germanistik studiert und einen kleinen Teil der Serie gelesen haben.

Es braucht Leute, die mit Herzblut dabei sind und die Serie in- und auswendig kennen.

Nur solchen Leuten springen Fehler förmlich ins Auge. Sie erkennen sofort Unstimmigkeiten und brauchen diesbezüglich auch selten in der Perrypedia nachschlagen.

Da kann ich Dir nur zustimmen.
Und dabei ist es einfach Quatsch.

Askosan propagiert eine Art "Leserbeirat".

Wie soll das Funktionieren?
Und vor allem warum besser?

Ich möchte euch bitten dazu einen entsprechenden Thread auf zu machen, ansonsten weise ich euch darauf hin, daß solche Allgemeinen Kritik im Spoiler fehl am Platz ist.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Spoiler 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Beitrag von Lumpazie » 9. September 2019, 12:42

AARN MUNRO hat geschrieben:
Askosan hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:" ...da hat der Autor eben einen Fehler gemacht". Der dann eben auch von den nachfolgenden Prüfern übersehen, d.h. nicht gefunden wurde.
Bei einer so komplexen Serie reicht es einfach nicht aus, wenn im Lektorat ein paar Leute sitzen, die Germanistik studiert und einen kleinen Teil der Serie gelesen haben.

Es braucht Leute, die mit Herzblut dabei sind und die Serie in- und auswendig kennen.

Nur solchen Leuten springen Fehler förmlich ins Auge. Sie erkennen sofort Unstimmigkeiten und brauchen diesbezüglich auch selten in der Perrypedia nachschlagen.

Da kann ich Dir nur zustimmen.
Klaus N. Frick hat sich über so einen "Leserbeirat" durch aus schon Gedanken gemacht - es ist leider nicht umsetzbar. Wer mehr dazu wissen möchte, dem empfehle ich das Audiofile des Programmpunktes "Redaktionelles" vom Con in Osnabrück:

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 90&t=11382

Mal abgesehen davon - es gibt keinen Leser (auch nicht mehrere) welche die Serie IN und AUSWENDIG kennen! Jeder hat seine Vorlieben, Lieblingszyklen und Thematiken.

Und es macht mir keiner weiß, das ein Leser allzeit die kompletten Daten der vergangenen Zyklen im Kopf hat (ohne mal in Perrypedia, den Heftromanen oder im Lexikon nachzusehen). -_-
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

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Re: Spoiler 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan » 9. September 2019, 14:18

Lumpazie hat geschrieben:Klaus N. Frick hat sich über so einen "Leserbeirat" durch aus schon Gedanken gemacht - es ist leider nicht umsetzbar.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Ich stelle mir gerade vor, mein Chef würde erfahren, dass es Experten gibt, die das Produkt verbessern könnten und nun erzählt ihm der Produktionsleiter, dass diese Experten leider nicht in den Produktionsprozess eingebunden werden können, weil das zu umständlich wäre.

Mein Chef würde sicherlich Antworten, dass diese Experten eingebunden werden, ansonsten kannst du dir einen anderen Job suchen.
Lumpazie hat geschrieben:Mal abgesehen davon - es gibt keinen Leser (auch nicht mehrere) welche die Serie IN und AUSWENDIG kennen!
Mit in- und auswendig ist gemeint, dass die Kenntnisse bezüglich der Serie so tiefgehend sind, dass Fehler erkannt werden. Ob es nun ein Atlan ist, der aus dem „Herzen“ eines Schiffes die Bleisphäre mit eigenen Augen betrachtet oder sein angeblicher Erstkontakt mit den Ladhonen. Fast jede Woche werden hier im Forum Fehler und Unstimmigkeiten diskutiert.
Lumpazie hat geschrieben:Und es macht mir keiner weiß, das ein Leser allzeit die kompletten Daten der vergangenen Zyklen im Kopf hat
Das hat auch niemand behauptet. Auch „ Hardcore-Fans“ recherchieren gewisse Aspekte.

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Re: Spoiler 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Anton

Beitrag von idaho » 9. September 2019, 14:32

Askosan hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:" ...da hat der Autor eben einen Fehler gemacht". Der dann eben auch von den nachfolgenden Prüfern übersehen, d.h. nicht gefunden wurde.
Bei einer so komplexen Serie reicht es einfach nicht aus, wenn im Lektorat ein paar Leute sitzen, die Germanistik studiert und einen kleinen Teil der Serie gelesen haben.

Es braucht Leute, die mit Herzblut dabei sind und die Serie in- und auswendig kennen.

Nur solchen Leuten springen Fehler förmlich ins Auge. Sie erkennen sofort Unstimmigkeiten und brauchen diesbezüglich auch selten in der Perrypedia nachschlagen.
Es ist eine Heftromanserie und nicht (setze beliebige Profession ein, bei der Fehler lebensbedrohliche Konsequenzen haben können). Es braucht lediglich halbwegs tolerante Leser, die sich dessen bewusst sind und nicht Korinthenkacker, die lieber jeden noch so kleinen Fehler genüsslich und auf unverschämte Weise öffentlich zelebrieren. :sn:

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R.B.
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von R.B. » 13. September 2019, 08:11

Askosan hat geschrieben:Bei einer so komplexen Serie reicht es einfach nicht aus, wenn im Lektorat ein paar Leute sitzen, die Germanistik studiert und einen kleinen Teil der Serie gelesen haben. Es braucht Leute, die mit Herzblut dabei sind und die Serie in- und auswendig kennen.
Nur solchen Leuten springen Fehler förmlich ins Auge. Sie erkennen sofort Unstimmigkeiten und brauchen diesbezüglich auch selten in der Perrypedia nachschlagen.
:gruebel:
Alles kein Problem. Professionelle Fehlersucher wird es geben. Haken an der Sache: Die kosten Geld. Und mein Roman dann 5 Euro. Alles kein Thema. Solange ich aber keine 5 € für meine wöchentliche Alltagsflucht ausgeben will, stimme ich Idaho zu:
idaho hat geschrieben:Es ist eine Heftromanserie und nicht (setze beliebige Profession ein, bei der Fehler lebensbedrohliche Konsequenzen haben können). Es braucht lediglich halbwegs tolerante Leser, die sich dessen bewusst sind und nicht Korinthenkacker, die lieber jeden noch so kleinen Fehler genüsslich und auf unverschämte Weise öffentlich zelebrieren. :sn:
Ich lese PR jetzt seit 49 Jahren und bilde mir ein, mit Herzblut dabei zu sein. Sonst wäre ich schon längst weg. Fehler springen mir nicht ins Auge - grobe ab und zu, aber Kleinigkeiten so gut wie nie. Und die sind mir auch egal.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von MAH » 13. September 2019, 17:55

Mit Verlaub: die meisten Fehler werden von den Foristen im Forum entdeckt und nicht beim Selberlesen. Und auch die meisten dieser Fehler sind eigentlich keine richtigen Fehler sondern Plotholes.

R.B. hat es in seinem letzten Abschnitt schön auf den Punkt gebracht.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von halut » 14. September 2019, 16:35

MAH hat geschrieben:Mit Verlaub: die meisten Fehler werden von den Foristen im Forum entdeckt und nicht beim Selberlesen. Und auch die meisten dieser Fehler sind eigentlich keine richtigen Fehler sondern Plotholes.
Mir ist es egal, ob mich ein Fehler oder ein Plothole vor's Schienbein tritt – der Schmerz ist der gleiche. Eigentlich möchte ich nur unterhalten werden, aber das ist irgendwie schwierig geworden. Die Handlung plätschert vor sich hin, die Autoren wiederholen Elemente wie Monstermeucheln oder verkaufen die Technik von vorgestern als die von übermorgen. Das reißt mich jetzt nicht gerade mit.
R.B. hat es in seinem letzten Abschnitt schön auf den Punkt gebracht.
Eigentlich will ich nur unterhalten werden. Die „Fehler“ führe ich nur auf, damit die Autoren wissen, weshalb ich mich nicht gut unterhalten fühle und eine Chance haben, es besser zu machen. Nicht um die Autoren zu ärgern. Wieso können Scheer und Ewers trotz fehlerhafter, vor meiner Geburt geschriebener Romane mich meist unterhalten, während es die heutigen Autoren nicht tun? Obwohl jeder einzelne aktive Autor bewiesen hat, dass er ein Festmenü zubereiten kann, liefern sie meistens doch nur mäßige Kantinenkost.

Wo liegt also das Problem?

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Eric Manoli
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Eric Manoli » 14. September 2019, 16:44

Die Antworten gab es schon, haben dir aber alle auch nicht gefallen.
Daher halte ich diese Frage aktuell für rhetorisch.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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R.B.
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von R.B. » 14. September 2019, 17:33

halut hat geschrieben:Obwohl jeder einzelne aktive Autor bewiesen hat, dass er ein Festmenü zubereiten kann, liefern sie meistens doch nur mäßige Kantinenkost.

Wo liegt also das Problem?
Kann ich dir sagen. Dir gefällt einfach der aktuelle Zyklus nicht. Du kommst mit der Handlung nicht klar, sie langweilt dich und du kannst nichts damit anfangen.
Das tust du hier an allen möglichen Stellen kund, ob mit Fehlersuche oder eben wie hier mit der Äußerung, dass früher alles besser war bzw. die Geschichten der damaligen Autoren bei dir besser rüberkamen.
That's all.
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von halut » 14. September 2019, 21:29

R.B. hat geschrieben:
halut hat geschrieben:Wo liegt also das Problem?
Kann ich dir sagen.
Wollen wir mal sehen.
Dir gefällt einfach der aktuelle Zyklus nicht.
Mir gefällt einfach der aktuelle Zyklus nicht. Warum? Kann ich nicht sagen. Jedenfalls meinen es 42% der Abstimmenden. Im letzten Zyklus waren es 20%. Scheint ein verbreiteter Sinkflug zu sein.
Du kommst mit der Handlung nicht klar, sie langweilt dich und du kannst nichts damit anfangen.
Kann ich mit der Handlung was anfangen? Ja. Gefällt mir die Idee? Ja. Sogar damit, dass die Erde, kaum zurück, wieder weg ist, kann ich mit leben. Muss also an der Ausführung liegen.
dass früher alles besser war
Das habe ich nie behauptet. Horror und Gleam im MdI waren ein Fall für das Beißholz. Weitere Fehler gab es reichlich. In anderen Zyklen musste ich mich mitunter durchkämpfen.
bzw. die Geschichten der damaligen Autoren bei dir besser rüberkamen.
Scheint nicht nur bei mir zu sein angesichts der Auflagenentwicklung.
That's all.
Dein Erklärungsversuch ist zu simpel. Bei allen Vorbehalten gegenüber den Zahlen: Deine Ursachensuche bei mir wird deutlich weniger von den Zahlen gestützt.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Ce Rhioton » 14. September 2019, 21:46

halut hat geschrieben: [...]
bzw. die Geschichten der damaligen Autoren bei dir besser rüberkamen.
Scheint nicht nur bei mir zu sein angesichts der Auflagenentwicklung.
Wie ist denn die Auflagenentwicklung? Rückläufig?
Vermutlich ja, doch verglichen womit?
Natürlich lassen sich die aktuellen Zahlen nicht mehr mit denen vor 15, 20 oder 25 Jahren vergleichen. Aber die Gründe dafür sind vermutlich vielfältiger Natur.
Die Frage ist doch, ob die aktuelle Auflage (von kleinen Schwankungen abgesehen) einigermaßen stabil bleibt.
Und so, wie ich die (seltenen) Bemerkungen der Beteiligten in Erinnerung habe, scheinen die aktuellen Zahlen (Heftromane + Ebooks) einigermaßen stabil.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Kardec » 14. September 2019, 22:31

Mit den "Fehlern" komm ich gut und auch mit Lässigkeit zurecht. Schreib u. Setzfehler bemerk ich dank genetischem Fehlerkorrekturprogramm eh nicht. Feher wie neulich Atlan/Ladhhonen hab ich schon immer ironisch mit "Wenn die Autoren Perry Rhodan lesen würde...." kommentiert.

Ich versteh aber auch "halut", nur bin ich vom Naturell her dankenswerterweise nicht so dauerschlechtgelaunt :D
Mit meinen Worten zum aktuellen Zyklus: Raketenheftchen mit zu wenig Raketen :P

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von R.B. » 15. September 2019, 07:54

halut hat geschrieben:Scheint nicht nur bei mir zu sein angesichts der Auflagenentwicklung.
Dein Erklärungsversuch ist zu simpel. Bei allen Vorbehalten gegenüber den Zahlen: Deine Ursachensuche bei mir wird deutlich weniger von den Zahlen gestützt.
Dann gib doch bitte mal Butter bei die Fische. Wie ändern sich denn die Auflagen konkret? Wie hat sich in Zahlen die Serienentwicklung zum Negativen hin verändert? Behaupten kann ich viel.

Und zum Erklärungsversuch: Natürlich ist er simpel. Mir ist auch klar, dass eine Aussage wie deine nicht nur mit "Der Zyklus ist M***" begründet werden kann. Die Gründe sind mannigfaltiger. Das war bei mir genauso, wenn mir irgendetwas nicht zusagte. Natürlich hat dieser Zyklus Längen, mir hat zum Beispiel hat die Geschichte auf der Ersatzerde absolut nicht gefallen. Zudem war der Beginn durch seltsames Verhalten der Protagonisten geprägt, was nicht unbedingt positiv stimmte. Die Handlung kam kaum in die Gänge. Das alles führt eben bei älteren Hasen zu einer etwas differenzierter Betrachtung und zu 42% negativer Bewertung. Nur: Da haben 86 Leser abgestimmt. Von wievielen? Diese Bewertungen hier liefern allenfalls Tendenzen. Wahrheiten liefern sie nicht. Aber wenn du zu diesen 42% gehörst, ist das eben so. Es kann nicht jedem alles gefallen. Noch nicht mal mir.

Nur: Du stellst etwas in den Raum, was wir nicht überprüfen können (Auflagenentwicklung). Du begründest es nicht und lieferst nicht.
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Askosan » 15. September 2019, 11:01

Der Verlag selbst gibt meines Wissens nach keine Zahlen bekannt. Ob das positiv oder negativ einzuschätzen ist, dass soll jeder für sich selbst entscheiden.

Zahlen werden aber durchaus in Interviews genannt. Zum Beispiel bezüglich des 50-jährigen Jubiläums:

„Die wöchentliche Auflage ist allerdings von fast einer Million (1969) auf 80.000 geschrumpft.“

https://www.spiegel.de/geschichte/50-ja ... 47273.html

Diese Zahl wurde auch bestätigt:

„Ich denke, dass sich die Auflage von 80.000 stabilisieren wird.“

https://www.heise.de/tp/features/Unters ... 91612.html

Auch für 2019 wurden Zahlen genannt:

„Die aktuelle Auflage beläuft sich auf rund 60.000 Hefte.“

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 41736.html

Wie niedrig die Auflage sein müsste, damit sich die Serie wirtschaftlich nicht mehr rentiert, dass können nur die Serienmacher beantworten.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von R.B. » 15. September 2019, 11:47

Danke für die detaillierte Info. Also Alles in Allem eine mehr oder weniger normale Entwicklung. Es wachsen weniger Rhodanisten nach als am langen Ende zum Teil altersbedingt verschwinden. So oder so ähnlich hatte ich das erwartet - und es hat m.E. nichts mit aktueller Zyklusentwicklung zu tun.
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Eric Manoli » 15. September 2019, 12:13

Also an diesen Zahlen, wie meistens, kann man viel "Ablesen". Allerdings muss man dabei immer beachten wie sich das drumherum dazu entwickelt.
Wir schauen uns um und stellen fest, drumherum gibt es nichts vergleichbares mehr. Die Konkurrenz hat nicht mal annähernd solche Auflagen erreicht und ist seit Jahrzehnten Geschichte.
Ich persönlich finde es ja fast schon selbstüberschätzend, wenn man auf Basis des eigenen Geschmacks solche Kausalketten über die Auflage der Serie aufbaut.

Ich versuche es mal wieder anders, auch wenn es eh nicht richtig Verstanden wird.

Du und die Serie, das passt wohl im Moment nicht. Das ist für alle Beteiligten schlecht, aber das hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben.

Wer bin ich, dir da Ratschläge zu geben wie sich das ändern kann, aber eine solche andauernde Generalkritik scheint mir kein Lösungsansatz, es scheint dir nicht zu helfen.
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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Richard » 15. September 2019, 20:20

R.B. hat geschrieben:Danke für die detaillierte Info. Also Alles in Allem eine mehr oder weniger normale Entwicklung. Es wachsen weniger Rhodanisten nach als am langen Ende zum Teil altersbedingt verschwinden. So oder so ähnlich hatte ich das erwartet - und es hat m.E. nichts mit aktueller Zyklusentwicklung zu tun.
Da geht es offensichtlich nur um gedruckte Hefte.
Es gibt allerdings auch die ebooks.
Ich bin selber vor etlichen Jahren als "Heftleser" verloren gegangen aber als eBook Leser hinzugekommen.
Und das könnte schon einige Leute sein wobei ich nicht einschätzen kann ob es jetzt 100e, 1000e oder gar 10,000e Personen gibt, die die EA via eBook lesen.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Ce Rhioton » 15. September 2019, 20:41

Richard hat geschrieben: Da geht es offensichtlich nur um gedruckte Hefte.
Es gibt allerdings auch die ebooks.
Ich bin selber vor etlichen Jahren als "Heftleser" verloren gegangen aber als eBook Leser hinzugekommen.
Und das könnte schon einige Leute sein wobei ich nicht einschätzen kann ob es jetzt 100e, 1000e oder gar 10,000e Personen gibt, die die EA via eBook lesen.
Vor einiger Zeit las ich ein Interview mit dem obersten Rhodanisator, in dem er die Bemerkung fallen ließ, dass es die Serie ohne die eBook-Verkäufe nicht mehr geben würde. Die verkaufte Heftroman-Auflage allein scheint demzufolge nicht mehr der wichtigste Aspekt zu sein.
Muss mal graben, ob ich das Interview finde.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Askosan » 15. September 2019, 21:13

Ce Rhioton hat geschrieben:Vor einiger Zeit las ich ein Interview mit dem obersten Rhodanisator, in dem er die Bemerkung fallen ließ, dass es die Serie ohne die eBook-Verkäufe nicht mehr geben würde.
Diese Aussage galt nicht der EA:

„Ich verrate ja kein Geheimnis, wenn ich erzähle, dass es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, Heftromane im Handel zu platzieren. Und dann kommen wir mit einem Taschenbuch daher, das über den Zeitschriftenhandel vertrieben wird - das bringt den Handel echt durcheinander. Die eBooks sind für NEO also längst eine gleichwertige Vertriebsschiene, ohne die es die Serie wahrscheinlich nicht geben würde.“

https://www.phantastiknews.de/index.php ... us-n-frick

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Ce Rhioton » 15. September 2019, 21:28

@Askosan:
Ah, okay - dann hatte ich das nicht korrekt in Erinnerung, dann galt diese Aussage PR NEO.
Danke. :st:

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von halut » 16. September 2019, 07:54

Richard hat geschrieben:Da geht es offensichtlich nur um gedruckte Hefte.
Es gibt allerdings auch die ebooks.
Ich bin selber vor etlichen Jahren als "Heftleser" verloren gegangen aber als eBook Leser hinzugekommen.
Und das könnte schon einige Leute sein wobei ich nicht einschätzen kann ob es jetzt 100e, 1000e oder gar 10,000e Personen gibt, die die EA via eBook lesen.
Der Branchenschnitt liegt bei 10% und PR soll etwas darüber sein.

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Askosan » 16. September 2019, 12:16

Hier einmal ein Interview mit KNF, wo es auch um eine mögliche PR-Fernehserie geht:

https://www.goettinger-tageblatt.de/Nac ... ange-geben

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Re: Diskussionen aus 3029: Angriff der Signaten, von Uwe Ant

Beitrag von Klaus N. Frick » 19. September 2019, 08:01

Askosan hat geschrieben:Der Verlag selbst gibt meines Wissens nach keine Zahlen bekannt. Ob das positiv oder negativ einzuschätzen ist, dass soll jeder für sich selbst entscheiden.

Zahlen werden aber durchaus in Interviews genannt. Zum Beispiel bezüglich des 50-jährigen Jubiläums:

„Die wöchentliche Auflage ist allerdings von fast einer Million (1969) auf 80.000 geschrumpft.“

https://www.spiegel.de/geschichte/50-ja ... 47273.html

Nur so viel: Ich wüsste nicht, wann die Auflage jemals eine Million betragen hätte. Und 1996 war ich schon Redakteur ...

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