[Spekulation] Der Nächste der abkratzt ist....

Diskussionen zur aktuellen Handlung mit Spoilergefahr
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Carrasco
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AARN MUNRO hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Bei ibooks ist jedenfalls das neueste Heft immer auf platz 1 oder 2 der Verkaufscharts, nach Veröffentlichung. Scheint also doch noch gut zu laufen. Auch ist klar das sich eine so alte Serie immer und immer wieder verändert. Ich freu mich schon auf 100 Jahre Perry Rhodan. Auch wenns noch 40 Jahre hin sind. :P



Vielleicht wird die Serie nach ihrer "linken" Zeit einmal wieder konservativer ... oder wenigstens mit einem Spin Off dazu, der auch die Langleser zufrieden macht.


"Linke Zeit" ... ich glaube, PR kann rein logisch betrachtet gar nicht weniger "links" sein als aktuell. Toleranz, Multikulti, bedingungsloses Grundeinkommen usw. - anders wird es in der Zukunft nicht funktionieren können. Das deutet sich ja bereits in der Gegenwart an.

Ich finde sogar, das ist einer der wenigen Aspekte, wo die PR-Serie ein wirklich realistisches Bild der Zukunft zeichnet.
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Eric Manoli
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AARN MUNRO hat geschrieben:
AushilfsMutant hat geschrieben:Was für „linke Zeit“? Was meinst du mit konservativer?


Um das ausführlich zu beantworten, sollte ein eigener Thread geöffnet werden: "Politik und Perry".Falls Du das tun willst, antworte ich dort gern.Sonst nicht.
Da es hier schon etwas länger kein Politikbereich mehr gibt, könnte man meinen das solche Diskussionen... :unsure:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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Richard
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Politik innerhalb der PR Serie kann durchaus thematisiert werden (zb. spielen die Wahlen im Altmutantenzyklus durchaus eine gewisse Rolle ).
Und dass die Handlung der PR Serie immer auch ein wenig die Reale Politische Situation spiegelt ist auch nichts neues.
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Eric Manoli
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Also denkst du, das ein Thread "Politik und Perry Rhodan" keine Problem darstellt? :unsure:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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LaLe
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Zumindest haben die Autoren kein Problem damit in ihren Romanen politisch zu werden.
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Ce Rhioton
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LaLe hat geschrieben:Zumindest haben die Autoren kein Problem damit in ihren Romanen politisch zu werden.


Und das ist in deinen Augen in Ordnung? Oder kritisierst du das?
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:Zumindest haben die Autoren kein Problem damit in ihren Romanen politisch zu werden.


Und das ist in deinen Augen in Ordnung? Oder kritisierst du das?



Ich jedenfalls kritisiere das, wenn zuviel Realpolitik einfließt, wie bei LL ... auch, wenn es verfremdet an die Rhodan-Ära angepasst wird. Aber wir lesen's ja doch raus.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Ce Rhioton
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AARN MUNRO hat geschrieben:Ich jedenfalls kritisiere das, wenn zuviel Realpolitik einfließt, wie bei LL ... auch, wenn es verfremdet an die Rhodan-Ära angepasst wird. Aber wir lesen's ja doch raus.

Aber was ist "zuviel" Realpolitik? Wo ziehst du da die Grenze?
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Ich jedenfalls kritisiere das, wenn zuviel Realpolitik einfließt, wie bei LL ... auch, wenn es verfremdet an die Rhodan-Ära angepasst wird. Aber wir lesen's ja doch raus.

Aber was ist "zuviel" Realpolitik? Wo ziehst du da die Grenze?



Ich selbst bei NULL !!!
Ich möchte gar keine Realpolitik im Perry haben ... reinster Eskapsmus, die geforderte Serie. :D Realpolitik habe ich im Leben genug ... schon ein Satz ist zuviel. Aber auch LL kann eben nicht, wie jeder von uns, aus seiner Haut.
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titanocen
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was haben die letzten Beiträge mit dem Titelthema zu tun ?
Als wirklich Altleser (ca. 50 Jahre lang) betrachte ich die Entwicklung mit Besorgnis. Fast alle alten Aktivatorträger wurden von den neuen Autoren "gecancelt", einfach, weil sie derer Meinung nach nicht in die "neue "PR-Entwicklung" passen. Dabei haben die meisten dieser Neu-Autoren wahrscheinlich gar nicht alle alten Hefte gelesen und konnten sich in diese Alt-Figuren hineinversetzen.
Eine schlimme Entwicklung.
Ich fürchte, daß folgende Figuren bald das Zeitliche der Neu-Autoren streichen dürfen:
Tolot
Gucky
ist da überhaupt noch eine Alt-Figur übrig ?
Ach ja:
Atlan stirbt natürlich auch
zuletzt dann auch noch :
Perry (RIP)
wer wird dann sein Universum erben ?
Was ist mit den unendlich vielen anderen Universen (-> Multiversum), wer erbt die denn ?

Vielleicht wacht ja PR aus seinem Horror-Traum auf, und alle Alt-Aktivatorträger sind noch am Leben.
ES läßt sein homerisches Lachen erschallen, Rorvic seine Kaffekanne :
»Durch wogende Schleier und tanzende rote Kreise starrte ich auf Dalaimocs kahlen, ölig glänzenden Schädel. Ich fixierte das Ziel, schwang die Kanne und ließ sie mit voller Wucht auf Dalaimocs Hinterkopf sausen [...]« (PR 531)
und viele andere Dinge.
Das waren noch Zeiten...
Also Fangemeinde, wem es genauso geht, gründet eine neue Serie namens PR classic, die, so wie NEO, einen abweichenden Handlungsstrang hat und die den Flair wiederbringt, der mir so sehr fehlt.
In dem Sinne
Ihr könnt uns zerstören, ein Volk nach dem anderen, und auch die, die uns nachfolgen. Zerstört auch ruhig alle Planeten, bis am Ende nichts mehr da ist. Dann werdet ihr erkennen, daß ihr versagt habt. Ihr werdet ganz allein sein. (Delenn B5)
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Durial
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@titanocen: Wir sind Brüder im Geiste! Auch ich habe die Serie seit ca. 45 ahren ununterbrochen gelesen. Auch ich habe den Eindruck, das die aktuellen Expokraten Stück für Stück unser gewachsenes Perryversum demontieren um "irgendwas?" zu kreieren. Übrigens nicht erst seit dem Katastrophenzyklus mit den Atopen. Der letzte große Frevel war wohl neben dem Fauxpas mit der Scherung das abservieren von ES. Für mich genauso ein unverzichtbarer Bestandteil der Serie wie Perry selbst. Der Sense of Wonder der Serie liegt auch in der kontinuierlichen Fortschreibung der Geschichte und den daraus resultierenden Brücken in die Vergangenheit. Und genau diese Brücken werden seit dem Tod von Robert Feldhoff Stück für Stück abgerissen. Das endgültige Abservieren der Altmutanten, Alaskas "Verbannung" auf sein Kosmokratenschiff, der sinnlose Tod von Tekener und die "Erhebung" von Tiff zum Atopen sind da nur ein paar Beispiele. Jeder einzelne Punkt an sich ist nicht das Problem -die Summe machts.
Jetzt auch noch die Urmutter im Hintergrund und die Auflösung seiner Mächtigkeitsballung gepaart mit etlichen kausalen Unmöglichkeiten haben mir den Rest gegeben. Ich bin seit Band 3001 raus und lese nur noch die Spoiler um im Bilde zu bleiben ...denn die Hoffnung auf Besserung stirbt zuletzt!
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Soulprayer
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Es heißt, wenn der Phönix stirbt, bleibt nur noch Asche übrig. Aber rein und stark wird er sein, so er sich erneut aus dem genährten Boden seines Leibes erhebt und wieder in die Luft fährt um auf ewig den Kreislauf des Lebens fortzuführen. So auch wird Perry am Ende des Endes, der zeitlosen Dimension der nulltem Dimension des Aleph durch die apokryphen Worte der Altautoren das Universum erneut auferstehen lassen und sich in der Schöpfung desselbigen wiegen und auf ewig über seine Kreation wachen.

(und nein, ich brauche dafür keine Drogen!)
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 649/2874 (<22 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen;
derzeit am Lesen: ATLAN-Heftserie 36/850
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Ce Rhioton
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Soulprayer hat geschrieben:Es heißt, wenn der Phönix stirbt...

(und nein, ich brauche dafür keine Drogen!)

Also mir wurde empfohlen, bei ironischen Beiträgen "Bazinga!" hinzuzufügen.
Und das war doch Ironie? War es doch? Oder? :unsure:
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Lion
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Durial hat geschrieben:@titanocen: Wir sind Brüder im Geiste! Auch ich habe die Serie seit ca. 45 ahren ununterbrochen gelesen. Auch ich habe den Eindruck, das die aktuellen Expokraten Stück für Stück unser gewachsenes Perryversum demontieren um "irgendwas?" zu kreieren. Übrigens nicht erst seit dem Katastrophenzyklus mit den Atopen. Der letzte große Frevel war wohl neben dem Fauxpas mit der Scherung das abservieren von ES. Für mich genauso ein unverzichtbarer Bestandteil der Serie wie Perry selbst. Der Sense of Wonder der Serie liegt auch in der kontinuierlichen Fortschreibung der Geschichte und den daraus resultierenden Brücken in die Vergangenheit. Und genau diese Brücken werden seit dem Tod von Robert Feldhoff Stück für Stück abgerissen. Das endgültige Abservieren der Altmutanten, Alaskas "Verbannung" auf sein Kosmokratenschiff, der sinnlose Tod von Tekener und die "Erhebung" von Tiff zum Atopen sind da nur ein paar Beispiele. Jeder einzelne Punkt an sich ist nicht das Problem -die Summe machts.
Jetzt auch noch die Urmutter im Hintergrund und die Auflösung seiner Mächtigkeitsballung gepaart mit etlichen kausalen Unmöglichkeiten haben mir den Rest gegeben. Ich bin seit Band 3001 raus und lese nur noch die Spoiler um im Bilde zu bleiben ...denn die Hoffnung auf Besserung stirbt zuletzt!

Meine Empfindungen sind ähnlich! Es ist wie wenn bei Micky-Maus nach und nach Dagobert und die Panzerknacker, oder Donald und Daniel Düsentrieb usw. fehlen würde. Es steht zwar Micky-Maus drauf, aber die Mischung mit den anderen Figuren prägte über all die Jahre das Image der Serie!

Geschichten (fast) auschließlich mit Perry langweilen mich zunehmend! Das Postulat "wo Perry draufsteht, muss auch Perry drin sein!" sollte wieder stärker hinterfragt werden. Dann wird es automatisch wieder abwechslungsreicher. Meine Meinung!
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LaLe
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Lion hat geschrieben:Geschichten (fast) auschließlich mit Perry langweilen mich zunehmend! Das Postulat "wo Perry draufsteht, muss auch Perry drin sein!" sollte wieder stärker hinterfragt werden. Dann wird es automatisch wieder abwechslungsreicher. Meine Meinung!

:st:
Die Katze grinste.
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Eric Manoli
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Aber wenn es den neue Kunden ins Boot holen soll, muss dann nicht drin sein was drauf steht?
OK, heute kann das fast schon als Ironie durchgehen, aber ich denke da gibt es aktuell schon einen Zusammenhang. Zumal wohl die Idee ist, zusammen mit Perry den Mythos zu entdecken.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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Lion
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Eric Manoli hat geschrieben:Aber wenn es den neue Kunden ins Boot holen soll, muss dann nicht drin sein was drauf steht?
OK, heute kann das fast schon als Ironie durchgehen, aber ich denke da gibt es aktuell schon einen Zusammenhang. Zumal wohl die Idee ist, zusammen mit Perry den Mythos zu entdecken.


Mit Geschichten mit Micky-Maus und Goofy alleine holt man auch keine Neukunden mehr. Ich haben mich immer auf Geschichten mit den Panzerknacker, Kater Carlo und Daniel Düsentrieb gefreut. Micky war mir schon als Kind zu fade. Nur mit einer breiten Vielfalt kann man es fast jedem Geschmack recht machen! (Davon ist hier doch immer die Rede).
Ist die Vielfalt bei PR-Neo nicht auch ein Teil des Erfolgs?
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AARN MUNRO
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LaLe hat geschrieben:
Lion hat geschrieben:Geschichten (fast) auschließlich mit Perry langweilen mich zunehmend! Das Postulat "wo Perry draufsteht, muss auch Perry drin sein!" sollte wieder stärker hinterfragt werden. Dann wird es automatisch wieder abwechslungsreicher. Meine Meinung!

:st:



:st: :st:
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Ce Rhioton
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Eric Manoli hat geschrieben:Aber wenn es den neue Kunden ins Boot holen soll, muss dann nicht drin sein was drauf steht?


Der Sinn der Serie liegt darin, neue Kunden ins Boot zu holen?
Inhalt und Qualität der Hefte sind sekundär? :unsure:
Und mal ehrlich: Wäre ich Neuleser - würde ich dann ausgerechnet bei solch einer hohen Nummerierung (3000) einsteigen, wo ich damit rechnen muss, nur Bahnhof zu verstehen?
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Ce Rhioton
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Und was den Titelhelden betrifft:
Es wurde ja versucht, Perry Rhodan dadurch mehr Profil zu verleihen, indem man andere Charakterfiguren entsorgte (Tekener, Alaska, Tifflor, Bostich) oder zeitweise ins Exil schickte (Atlan, Bull, Tolot).
Hat alles nichts genutzt, letztere holte man reumütig zurück, und siehe da: Atlan, Bull oder Tolotos ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, da diese Figuren unverwechselbar sind.
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Soulprayer
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Soulprayer hat geschrieben:Es heißt, wenn der Phönix stirbt...

(und nein, ich brauche dafür keine Drogen!)

Also mir wurde empfohlen, bei ironischen Beiträgen "Bazinga!" hinzuzufügen.
Und das war doch Ironie? War es doch? Oder? :unsure:

Da hat mich spontan die Muse geküsst.
Ich weiß selbst nicht genau wie ich das einordnen soll.
Da war wohl der zamonische Orm mit mir.
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Soulprayer

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Eric Manoli
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:gruebel: Ist denn damit die Behauptung, die Serie würde "bergab" laufen irgendwie belegt?

Im Ernst, aber hier werden Behauptungen zu Tatsachen. Mir ist bekannt, daß man Krisen herbei reden kann.
Hier ist zwar ein Forum, aber doch kein Wirtschaftsforum.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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Askosan
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Lion hat geschrieben:Meine Empfindungen sind ähnlich! !

Meine auch.

Dass Perry ständig mitmischt, ist wahrscheinlich auch dem Bestreben geschuldet, es den Neulesern recht machen zu wollen, denn diese erwarten natürlich den titelgebenden Helden in der Handlung.

Die Expokraten versuchen neue Wege zu gehen, was nicht grundsätzlich verkehrt ist, aber man kann es mit den Umwälzungen auch übertreiben. Die beiden haben durchaus viele Ideen, die zu Handlungsfäden führen, nur überzeugt das „gewebte“ Endprodukt nicht.

Die Scherung beispielsweise hätte für mich nur Sinn gemacht, wenn das abgespaltene Universum keine Zukunft gehabt hätte, in dem Sinne, dass am Ende von Raum und Zeit keine unbegreiflichen Entitäten warten. Perry und Co. hätten nach einem solchen Reset taufrisch in die Zukunft segeln können und diese selbst manifestieren.

Stattdessen bringt Uwe Anton im aktuellen Roman eine Aussage zur Scherung, die bei vielen nur Kopfschütteln verursacht.

Mir ist die gesamte Entwicklung viel zu dystopisch. Ich hätte mir ein Fortschreiten im „Projekt von San“ gewünscht, welches es ermöglicht hätte, die Bedrohungslage in andere Teile des Kosmos zu verschieben, so dass nicht immer die Milchstraße im Fokus stünde.

Die Hohen Mächte können meinetwegen ein wenig in den Hintergrund treten, dafür mehr Machtblöcke aus dem „Leben an sich“ schildern.

Die größte Schwäche derzeit ist meiner Meinung nach ein schlecht durchdachtes Konzept. Perrys Schnitzeljagd durch die Milchstraße ist völlig falsch aufgezogen. Ich hoffe, dass die Expokraten noch die Kurve kriegen.
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LaLe
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Das hier
Soulprayer hat geschrieben:... die apokryphen Worte der Altautoren ...

habe ich als Hinweis auf die Neuschreibung des Kanons durch das Eschbach-Buch interpretiert.

Apocrypha: das sind Bücher: so der heiligen Schrifft nicht gleich gehalten /vnd doch nützlich vnd gut zu lesen sind ...
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Soulprayer
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Askosan hat geschrieben:Mir ist die gesamte Entwicklung viel zu dystopisch.

Das hab ich kürzlich (ok: gestern) in einem Leserbrief auch kritisiert.
Und wenn ich die Gelegenheit bekomme, werde ich das in Osnabrück auch ansprechen.

LaLe hat geschrieben:habe ich als Hinweis auf die Neuschreibung des Kanons durch das Eschbach-Buch interpretiert.

Sorry, das Stückchen Text war zwar tiefgründig gemeint, aber bezog sich nicht auf das Eschbach-Buch.
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Soulprayer

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