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lichtman
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nanograinger hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:Hochspekulativ:

Eigentlich sollten Senken und Quellen über kommunizierende Röhren verbunden sein.

Die Materie würde dann durch ein Netzwerk – da könnte man die Graphentheorie anwenden - fließen und recycelt werden.

Materiesenken saugen Materie ein, die Materie wird über ein bisher unbekanntes Netz zu den Materiequellen geleitet und dort ausgestoßen.

Das widerspricht natürlich der antagonistischen Interpretation des Zwiebelschalenmodells. :)

Hmm, ich habe eigentlich nicht in Erinnerung, dass Materiequellen im trivialen Wortsinne Quellen für ganz "normale" Materie sind. Vielleicht für On- und Noon-Quanten, aber wohl eher nicht schöde Elektronen und Protonen.
Was bringt dich darauf, dass MS/MQ wie kommunizierende Röhren sein sollen? Vor allem, was wäre denn der Sinn hinter so einem Nullsummenspiel von Materie?


Hm wie komme ich nur darauf, dass aus Materiequellen Materie quillt ;)

On- und Noon-Quanten jedenfalls quellen nicht heraus

Unsere 7 Zeitlosen sind mit ihren Sporenschiffen in die eine von 9(*) Öffnungen von GOURDEL eingeflogenm, um On- und Noon-Quanten zu laden.

GOURDEL wurde gegen das 1.Thoregon und gegen die PAN THAU RA aufgedreht.

Logischerweise handelt es sich um hyperphysikalische Phänomene, sind doch 1.Thoregon und PAN THAU RA weit entfernt und hyperphysikalisch enrückt.

Ich vermute aber, das ist nicht der Standardfall :)

Als Nebeneffekt entwickelte sich vor vermutlich 200.000 Jahren in Erranternohre ein Jetstrahl Richtung Milchstrasse/Algostermaht,

Wir wissen nicht genau, wie WiVo zu dem paar Materiequelle/senken kam.

Es gab Theorien, dass Schwarze Löcher über Wurmlöcher mit Weissen Löchern verbunden sind.

Als Informatiker assoziiere ich mit Quellen und Senken an Graphen mit Flüssen von den Quellen zu den Senken.
Andere denken vielleicht an Feldlinien zwischen Quellen und Senken.

Laire behauptete einst Materiesenken wären erloschene Materiequellen, aber die Theorie ist wohl überholt. :)

Ein kosmisches Recyclingsystem für Materie bietet natürlich alle mögliche Optionenm
die Lebensdauer eines Universums zu verlängern.

Ein Problem beim ewigen steady state Universum z.B. wäre gewesen , dass die Entropie anwächst.

Vielleicht wird die Asche - astronomisch gesprochen "Metalle" - zu frischem Wasserstoff wiederaufbereitet,

aber leider vorerst pure Spekulation

manfred

(*) ob die 9 Diener der Materie mit den 9 Auslässen zu tun haben?
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lichtman
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HerbertSeufert hat geschrieben:@Kardec

Nein, wissen kann man das natürlich nicht genau , vielleicht ist 90% zu hoch gegriffen, aber zumindest im bekannten RHODAN-Universum ist's doch eine erkleckliche Mehrheit.
Die meisten Völker betreiben Raumfahrt und interstellare Connections wohl etwa auf dem Level von Blues oder Springern.


Zur Zeit der Metagravantriebe verwendeten sie standardmässig einen Antrieb mit intergalaktischen Reichweite.

Die galaktische Flotte am FROSTRUBIN war wohl keine reine LFT-Flotte auch wenn wir von anderen Völkern nichts gehört haben.

Die Blues schickten einfach mal 8000 Schiffe nach Hirdobaan.

Wenn Perry in irgendeine Galaxie in der lokalen Nachbarschaft verschlagen wurde, habe ich mich immer gefragt warum noch keine Springer da waren.

Tsunamis hatten die MB ESTARTU erreicht.

Erst die Hyperimpedanzerhöhung beseitigte diese Frage

Aber aus dem Metagravzeitalter gibt es möglicherweise viele Welten wie das Hansekontot Ofen in Noheyrasa alias NGC 1400.

manfred
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Günther Drach
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Elena hat geschrieben:@Günther Drach: Dass die Autoren das können, ist mir klar, aber ich hoffe doch, dass sie nicht sooo grausam sind.

Ach weißt du, ich finde es einfach doof, dass eine Figur zu off-limit erklärt wird, nur weil sie die Enkelin Rhodans ist. Zudem: nach 200 Bänden, fällt dir zu Farye wirklich mehr ein als "Pilotin, quält Dodos"?
(Und wenn man sie jetzt nicht entsorgt, werden wir sie nie los.)
Und es wäre so unerwartet aber passend. (schrieb ich ja schon: Sternengruft ...)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

nolite te bastardes carborundorum.

Re: Spoiler 2879: Die Staubtaucher, von Uwe Anton

Beitragvon milleX » 24. Oktober 2016, 21:47

milleX
Es sieht ja danach aus, als ob der Kurzzyklus auf das Thema ab 2900 vorbereitet. Vielleicht kommt es aber ganz anders, denn vielleicht ist es auch zu offensichtlich und die "Expokraten" lieben es, uns gerade auf eine völlig falsche Fährte zu schicken.

Ab 2900 hoffe ich doch stark, dass Bully inkl. Chaos-ZAC eine Rolle spielt. Das bietet sich doch nun wirklich an. So nach dem Motto, wenn Perry es versucht, heisst es bei den Zugängen in die Materiesenke "Du kannst nicht vorbei" :P Er ist schon so lange aus der Serie fort...

... dafür macht dann vielleicht Atlan eine Pause... er fliegt ja mit einer Atopischen Sonde zurück... nehmen wir an, er braucht wieder 700 Jahre zurück, dann wird das spannend... ok, er taucht erst wieder in Band 3000 auf, in einer Zeile nebenbei, so wie Luna :devil:

Egal wie, ich bin mächtig gespannt auf alles.
Ich werde wie immer ungeduldig auf den Freitag und den Besuch in meinem Mini-Kiosk warten.
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Elena
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Günther Drach hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:@Günther Drach: Dass die Autoren das können, ist mir klar, aber ich hoffe doch, dass sie nicht sooo grausam sind.

Ach weißt du, ich finde es einfach doof, dass eine Figur zu off-limit erklärt wird, nur weil sie die Enkelin Rhodans ist. Zudem: nach 200 Bänden, fällt dir zu Farye wirklich mehr ein als "Pilotin, quält Dodos"?
(Und wenn man sie jetzt nicht entsorgt, werden wir sie nie los.)
Und es wäre so unerwartet aber passend. (schrieb ich ja schon: Sternengruft ...)

In gewisser Weise verstehe ich Dich. Aber warum in 3 T Namen kann man denn nicht mal ne spannende Geschichte mit ihr schreiben?
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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HerbertSeufert
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@lichtman

Ich bezog meine Aussage auf die quantitative Numerik der Völker des gesamten RHODAN-Universums.
Also nicht nur auf die Milchstraße!

Natürlich sind mir extragalaktische Auftritte nichtterranischer Milchstraßenvölker bekannt.
Einmal abgesehen von den Altlemurern und den Halutern geschah dies jedoch nie auf dem Boden technischer Eigen- oder Weiterentwicklungen oder vor dem Hintergrund eigener Forschungs- und Expansionsprojekte.
Eher als Anhängsel bestimmter politischer Konstellationen wie der kosmischen Hanse oder im Gefolge terranischer Aktivitäten.

Auch der METAGRAV wurde von den Terranern (Payne Hamiller) entwickelt, auf dem Boden der Technik der Konzilslaren und der Wynger.

Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass große kosmische Rätsel von anderen Milchstraßenvölkern als den Terranern und ihren Abkömmlingen gelöst wurden.
Auch große kosmische Gefahren für die Galaxis wurden nie unter Federführung anderer Völker abgewendet.
Alle Erkenntnisse zu den Kosmischen Zwiebelschalen wurden von Terraabkömmlingen gewonnen, wenn ich mal Atlan hier mit einbeziehe.
Aller Umgang mit Superintelligenzen und Hohen Mächten lief über die terranische Schiene und nicht über Blues, Arkoniden, Akonen oder Springer
Diese blieben, egal, was gerade an Bedrohungen ablief, eigentlich im Großen und Ganzen auf die Bühne Milchstraße beschränkt.
Auch die gängige Militärtechnik der Serienjetztzeit wie TRANSFORM-Kanonen, HÜ- und PARATRON-Schirme oder der PAROS-Schattenschirm gehen auf terranische technologische Weiterentwicklungen fremder Technik zurück. Weniges stammt von Akonen und Arkoniden, z.B. teilweise Transmitter und Kristallschirm.


Zumindest ist dies mit Fokus auf Terraner und ihre Abkömmlinge in der RHODAN-Serie so berichtet.
Die anderen Völker der Galaxis sind zumeist eher als Mitnutzer, manchmal auch Leidtragende terranischer Agenda geschildert.
Das gängige kosmologische Hintergrundwissen der Machtstrukturen des Kosmos in unserer Galaxis stammt eben nicht von Blues, Springern oder Arkoniden.
Es wurde im Rahmen terranischer "Verwicklungen" in kosmische Händel gewonnen.
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Kardec
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Nun, der "Brei" und das teilweise Entschwinden der Naturgesetze, die wir im letzten Zyklus kennenlernten, sprechen gegen ein Recycling der Materie.
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Hmm, ich habe eigentlich nicht in Erinnerung, dass Materiequellen im trivialen Wortsinne Quellen für ganz "normale" Materie sind. Vielleicht für On- und Noon-Quanten, aber wohl eher nicht schöde Elektronen und Protonen.
Was bringt dich darauf, dass MS/MQ wie kommunizierende Röhren sein sollen? Vor allem, was wäre denn der Sinn hinter so einem Nullsummenspiel von Materie?


Hm wie komme ich nur darauf, dass aus Materiequellen Materie quillt ;)


On- und Noon-Quanten jedenfalls quellen nicht heraus

Unsere 7 Zeitlosen sind mit ihren Sporenschiffen in die eine von 9(*) Öffnungen von GOURDEL eingeflogenm, um On- und Noon-Quanten zu laden.

Eben. Also war zumindest GOURDEL eine Quelle von On- und Noon-Quanten. B-)
lichtman hat geschrieben:Wir wissen nicht genau, wie WiVo zu dem paar Materiequelle/senken kam.

Es gab Theorien, dass Schwarze Löcher über Wurmlöcher mit Weissen Löchern verbunden sind.

Solche Theorien gab und gibt es, und es mag durchaus sein, dass dies damals die MQ/MS inspirierte. Aber nach den 900er Bänden spielten diese Objekte keine echte Rolle mehr, und so wurden die damaligen diffusen (und teilweise sinnlosen) Aussagen nie ausgearbeitet. Das Perryversum hat sich doch ziemlich gewandelt, oder wie du andeutest: Manches damals geschriebene ist "überholt". Ich bin gespannt, wie die Expokraten das Thema nach PR2900 aufnehmen werden.

lichtman hat geschrieben:Ein kosmisches Recyclingsystem für Materie bietet natürlich alle mögliche Optionenm
die Lebensdauer eines Universums zu verlängern.

Ein Problem beim ewigen steady state Universum z.B. wäre gewesen , dass die Entropie anwächst.

Wir haben doch gerade von den Jenzeitigen Landen gelesen, die im Brei des späten Universums liegen, das den "Entropie-Tod" erlitten hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass nun via MQ/MS die Rückkehr in ein Steady-State-Universum eingeleitet wird, das seit mindestens 35 Jahren eigentlich nur nich Wissenschaftsgeschichte ist.

P.S. Sehe gerade, dass Kardec den letzten Punkt ähnlich sieht.
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Kritikaster
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HerbertSeufert hat geschrieben:Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass große kosmische Rätsel von anderen Milchstraßenvölkern als den Terranern und ihren Abkömmlingen gelöst wurden.
Alle Erkenntnisse zu den Kosmischen Zwiebelschalen wurden von Terraabkömmlingen gewonnen, wenn ich mal Atlan hier mit einbeziehe.
Aller Umgang mit Superintelligenzen und Hohen Mächten lief über die terranische Schiene .

Warum nur geht mir bei dieser Zusammenfassung der Begriff "terranische Messingtraumvariante" durch den Kopf? 8-)
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HerbertSeufert
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Das weiß ich auch nicht, lieber Kritikaster! :D
Aber vielleicht hast Du ja serienhistorische Gegenbeispiele zu meiner These!? :devil:
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Richard
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HerbertSeufert hat geschrieben:@lichtman

Ich bezog meine Aussage auf die quantitative Numerik der Völker des gesamten RHODAN-Universums.
Also nicht nur auf die Milchstraße!

Natürlich sind mir extragalaktische Auftritte nichtterranischer Milchstraßenvölker bekannt.
Einmal abgesehen von den Altlemurern und den Halutern geschah dies jedoch nie auf dem Boden technischer Eigen- oder Weiterentwicklungen oder vor dem Hintergrund eigener Forschungs- und Expansionsprojekte.
Eher als Anhängsel bestimmter politischer Konstellationen wie der kosmischen Hanse oder im Gefolge terranischer Aktivitäten.


Nun, da du weiter oben auch nicht Milchstrassenvoelker erwaehnst: die Maahks kamen mit ihren Linearantrieben und Weltraumbahnhoefen bis in die Milchstrasse. Lt. Perrypedia (eine Risszeichnung) hatten die Maahks auch einen metagravaehnlichen Antrieb.

HerbertSeufert hat geschrieben:Auch der METAGRAV wurde von den Terranern (Payne Hamiller) entwickelt, auf dem Boden der Technik der Konzilslaren und der Wynger.


Du hast hier meiner Meinung nach die Raumschiffe der Orbiter uebersehen - die hatten zuminest schon mal einen Hypertrop und beim Antrieb .. ich denke, dass war ein dem Metagrav verwandter Antrieb.


HerbertSeufert hat geschrieben:Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, dass große kosmische Rätsel von anderen Milchstraßenvölkern als den Terranern und ihren Abkömmlingen gelöst wurden.


Das Kosmische Raetsel rund um die Auffindung von Wanderer konnten die Terraner allerdings nur mit der Unterstuetzung von Crest und Thora loesen.
Bei den anderen Dingen gilt wohl, dass die Terraner aktuell das Hilfsvolk von ES sind und entsprechende Dinge halt loesen muessen.
Und - mal ehrlich - wuerdest Du eine Serie laengerfristig lesen, in der die Menschheit immer nur passiv irgendwie an diverse Erfindungen kommt und sie nutzt und andere Voelker Abenteuer erleben und diverse Geheimnisse aufdecken waehrend die Terranner zu Hause Daeumchen drehen? - Vermutlich nicht oder?
Insofern ist es schon klar, warum die Expokraten jeweils den Terranern diese Rolle zugedacht haben.

Irgendwie ist das auch so wie bei den James Bond Filmen: da James Bond die Werte der Westlichen Welt vertritt und diese Filme eben dort gedreht werden wird wohl immer letztlich James Bond siegen ... bzw. in PR eben die Terraner ...
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HerbertSeufert
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@Richard
Der letzte Argumentationsblock ist schlüssig und klar!
Es ist ja PR-Plot logisch!

Das zuvor eher nicht:
Die Orbiter waren Lebewesen, die von der ANLAGE des Ritters der Tiefe Armadan von Harpoon aus dem Genmaterial der letzten Flibustier erschaffen wurden, um die Milchstraße vor den Horden von Garbesch zu beschützen.
Die Flibustier waren eine Verbrechergruppe von Raumpiraten (letztlich Menschenabkömmlinge), die in den achtziger Jahren des 36. Jahrhunderts in der Milchstraße ihr Unwesen trieben. Die Raumschiffe der Orbiter waren letztlich überkommene Rittertechnik.

Thora und Crest waren letztlich im relevanten Handeln Einzelpersonen, agierten nur bedingt als "Volk".

Die Maakhs: Na ja, die waren damals immer auf der Flucht oder in Auseinandersetzung mit Lemurern/ Tefrodern, MdI oder Arkoniden.!
.
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Kardec
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nanograinger hat geschrieben:P.S. Sehe gerade, dass Kardec den letzten Punkt ähnlich sieht.

Dass wir das noch erleben müssen :D
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HerbertSeufert
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Meines Erachtens fehlen seit langem in der Serie gut eingeführte Teams oder Arrangements von wichtigen Nebenpersonen, denen man immer wieder einmal begegnet und mit denen zusammen man gerne Abenteuer erlebt.
Vivier Bontainer und seine Truppe, die Retter RHODANS bei seiner Rückkehr aus M 87, sind so ein Beispiel.

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Vivier_Bontainer
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lichtman
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Kardec hat geschrieben:Nun, der "Brei" und das teilweise Entschwinden der Naturgesetze, die wir im letzten Zyklus kennenlernten, sprechen gegen ein Recycling der Materie.


Naja THEZ, die Jenzeitigen Lande und der Brei sind anscheinend sehr weit in der Zukunft, nach dem Zerfall von Protonen und Schwarzer Löcher.

Die 150 Milliarden Jahren Jahren der Cüünen sind da nicht einmal eine Picsekunde.

Vielleicht liegt Andrabasch in dieser frühen Zeit der jungen Roten Zwerge.

Materierecycling würde sich für die nähere Zukunft schon lohnen, wenn es das stellare Zeitalter nur um ein paar Billionen Jahre verlängert -
auch wenn diese Zeitspanne im Vergleich zur Jenzeit verschwindend ist.

Das Problem beim Materierecycling is,t dass es Energie braucht.

Umgekehrt wären Materiequellen dann Sternen-Oasen in einem stark expandierten Universum.

manfred
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lichtman
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nanograinger hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Hmm, ich habe eigentlich nicht in Erinnerung, dass Materiequellen im trivialen Wortsinne Quellen für ganz "normale" Materie sind. Vielleicht für On- und Noon-Quanten, aber wohl eher nicht schöde Elektronen und Protonen.


Hm wie komme ich nur darauf, dass aus Materiequellen Materie quillt ;)


On- und Noon-Quanten jedenfalls quellen nicht heraus

Unsere 7 Zeitlosen sind mit ihren Sporenschiffen in die eine von 9(*) Öffnungen von GOURDEL eingeflogenm, um On- und Noon-Quanten zu laden.

Eben. Also war zumindest GOURDEL eine Quelle von On- und Noon-Quanten. B-)

ich bin eher davon ausgegangen, dass die On- und Noon-Quanten von Hinter den Materiequellen geliefert wurden.

In GOURDEL lag nur der Umladeplatz. :)
lichtman hat geschrieben:Wir wissen nicht genau, wie WiVo zu dem paar Materiequelle/senken kam.

Es gab Theorien, dass Schwarze Löcher über Wurmlöcher mit Weissen Löchern verbunden sind.

Solche Theorien gab und gibt es, und es mag durchaus sein, dass dies damals die MQ/MS inspirierte. Aber nach den 900er Bänden spielten diese Objekte keine echte Rolle mehr, und so wurden die damaligen diffusen (und teilweise sinnlosen) Aussagen nie ausgearbeitet.

Sieht man von Beispielen wie der Universalen Schneise ab. :)
...
Im Neuroversum erwähnte Wim z.B. die MQ CLOUVAD die gerade in einer transzendentalen Phase war und ihre Evolutionsadjutanten.

Der PENSOR hat ja ein paar neue Metaphern geliefert.

Die MQS VISHNA war wohl ein Turm, der in einen Schacht überging.
Das Perryversum hat sich doch ziemlich gewandelt, oder wie du andeutest: Manches damals geschriebene ist "überholt". Ich bin gespannt, wie die Expokraten das Thema nach PR2900 aufnehmen werden.

Irgendwie müssen sie die Begriffe Materiequelle und Materiesenke mehr ausmalen, ihre Bedeutung/Semantik klären.
lichtman hat geschrieben:Ein kosmisches Recyclingsystem für Materie bietet natürlich alle mögliche Optionenm
die Lebensdauer eines Universums zu verlängern.

Ein Problem beim ewigen steady state Universum z.B. wäre gewesen , dass die Entropie anwächst.

Wir haben doch gerade von den Jenzeitigen Landen gelesen, die im Brei des späten Universums liegen, das den "Entropie-Tod" erlitten hat. Ich kann mir kaum vorstellen, dass nun via MQ/MS die Rückkehr in ein Steady-State-Universum eingeleitet wird, das seit mindestens 35 Jahren eigentlich nur nich Wissenschaftsgeschichte ist.


ich habe das ewigen steady state Universum nur als Beispiel ("z.B.") erwähnt

auch ein unvollständiges Recycling kann das Universum länger lebensfreundlich gestalten

nachdem in letzter Zeit Müll etc en vogue ist, könnte man auch aus dem Materiestrom Hyperkristalle u.ä., wertvolle Artefakte, wertvolle Individuen oder wertvolle Völker herausfischen :-)

manfred
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Rotti1961
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Abteilung III, Sam Greybound (oder so ähnlich), Nome Tschato und Dan Picot, Don Redhorse mit Brazos Surfat und Spinoza, die Space Twins oder die Trouble Brothers und einige andere sind wahrscheinlich deswegen noch so präsent (bei mir), weil sie sich neben den wenigen dominanten Figuren gut in Szene setzen lassen konnten. Das Arsenal der Handwedel Goodies (früher nannte man das Mutantencorps) war zu sehr auf "Knopf sein", den Perry drückt festgelegt, so dass diese "Helden mit grosser Klappe oder grossem Herzen" glänzen konnten. Die durften auch mal was reißen und nicht nur grünen Tee trinken.
Wobei ja mit dem Kaiserpaar, Lua und Vogel, Viccor und vielen "Krusensternlern",Toio und ein paar anderen tefrodischen Mutanten jede Menge Potential geschaffen (und teilweise auch genutzt) wurde.
Als (in der guten alten Zeit) (und das ist als Reminiszenz an hzetti gemeint, dessen Witz und pointierte Klugscheißerei mir fehlt) der Kometenmann das erste Mal auf Alaska traf und seine Fragen ob der möglichen Entfernung des Cappin Fragmentes in ein "Habt ihr Terraner denn keine Ideen mehr (sinngemäß)" mündete, würde die Frage wohl heute lauten: Sind bei denen mit den guten Ideen keine Terraner mehr" und das mag ja auch den ein oder anderen ein oder anderen unbewusst irritieren.
Elwood: It's 106 miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it's dark... and we're wearing sunglasses.
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Richard
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HerbertSeufert hat geschrieben:@Richard
Der letzte Argumentationsblock ist schlüssig und klar!
Es ist ja PR-Plot logisch!

Das zuvor eher nicht:
Die Orbiter waren Lebewesen, die von der ANLAGE des Ritters der Tiefe Armadan von Harpoon aus dem Genmaterial der letzten Flibustier erschaffen wurden, um die Milchstraße vor den Horden von Garbesch zu beschützen.
Die Flibustier waren eine Verbrechergruppe von Raumpiraten (letztlich Menschenabkömmlinge), die in den achtziger Jahren des 36. Jahrhunderts in der Milchstraße ihr Unwesen trieben. Die Raumschiffe der Orbiter waren letztlich überkommene Rittertechnik.

Du hast mich hier scheinbar gruendlich missverstanden: Du hast die Laren und Wynger als (Inspirations-)Quellen fuer die Techniken a la Hypertrop und Megatrav genannt. Ich habe mit den Keilraumern der Orbiter jene Quelle angesprochen, die den Terranern in vielfacher Ausfuehrung zum Studium der Technologien zur Verfuegung standen.
Ich habe inzwischen - dank eBooks - mehr oder minder alle PR Hefte zumindest einmal gelesen wobei das teilweise wirklich schon Jahrzehnte her ist (ok, nicht im Falle der eBooks B-), aber andere Hefte ...). Insofern ist mir natuerlich auch die Geschichte der Flibuster bzw. Orbiter bekannt soweit sie jedenfalls in der EA erzaehlt wurde (k.a. ob es mal ein TB gab, in denen Orbiter eine Rolle spielten).
Bei den Flibustern wuerde ich jetzt am ehesten Lemurerabkoemmlinge gelten lassen - immerhin war da auch ein Ara dabei, ein Akone ....

HerbertSeufert hat geschrieben:Thora und Crest waren letztlich im relevanten Handeln Einzelpersonen, agierten nur bedingt als "Volk".

Die beiden agierten mE durchaus als Vertreter ihres Volkes (sie fuehlten sich jedenfalls so, meiner Einschaetzung nach) und ohne die Faehigkeiten speziell von Crest haette Perry wohl nie das Galaktiksche Raetsel geloest.
Ob ES Perry trotzdem die Unsterblichkeit verliehen haette ...? - Vermutlich schon, immerhin hatte er den entsprechenden Auftrag von den KK erhalten. Aber mehr Kumpels von Perry waeren wohl nicht ins Physiotron gekommen.

HerbertSeufert hat geschrieben:Die Maakhs: Na ja, die waren damals immer auf der Flucht oder in Auseinandersetzung mit Lemurern/ Tefrodern, MdI oder Arkoniden.!
.


Jep. Aber immerhin haben die Maahks offenbar selbstaendig Lineartriebwerke und spaeter auch metagravaehnliche Triebwerke erfunden.
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HerbertSeufert
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Sehr gute Darstellung.
Ich denke, wir unterscheiden uns nur in Nuancen in unserer Sicht!
Es wäre halt man ein neuer Ansatz, wenn eine Entwicklung zur Abwechslung einmal vorrangig von einem anderen Volk als den Terranern und ihren Abkömmlingen vorangetrieben würde. Da nehme ich sogar die Lemurerabkömmlinge zu den "Menschen" mit dazu.
Vetris Molaud ist diesbezüglich in diesem Sinne kein gutes und ausreichendes Beispiel.
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Skörld
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lichtman hat geschrieben:auch ein unvollständiges Recycling kann das Universum länger lebensfreundlich gestalten

Nicht notwendigerweise.

In einem geschlossenen System - was ein Universum per Definition ist - kann man die Entropie an einer Stelle zwar verringern, aber nur um den Preis, dass sie wo anders noch viel stärker erhöht wird.
Man könnte also argumentieren, je mehr man versucht das Leben zu erhalten, desto schneller macht man es kaputt.
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AARN MUNRO
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Skörld hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:auch ein unvollständiges Recycling kann das Universum länger lebensfreundlich gestalten

Nicht notwendigerweise.

In einem geschlossenen System - was ein Universum per Definition ist - kann man die Entropie an einer Stelle zwar verringern, aber nur um den Preis, dass sie wo anders noch viel stärker erhöht wird.
Man könnte also argumentieren, je mehr man versucht das Leben zu erhalten, desto schneller macht man es kaputt.


...man könnte aber die Lebenszonen ausweiten...und die erhöhte Entropie "an den Rand" schieben...was natürlich wieder Entropie kostet... ^_^
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:... Also war zumindest GOURDEL eine Quelle von On- und Noon-Quanten. B-)

ich bin eher davon ausgegangen, dass die On- und Noon-Quanten von Hinter den Materiequellen geliefert wurden.

In GOURDEL lag nur der Umladeplatz. :)

Auch denkbar.
lichtman hat geschrieben:
Das Perryversum hat sich doch ziemlich gewandelt, oder wie du andeutest: Manches damals geschriebene ist "überholt". Ich bin gespannt, wie die Expokraten das Thema nach PR2900 aufnehmen werden.

Irgendwie müssen sie die Begriffe Materiequelle und Materiesenke mehr ausmalen, ihre Bedeutung/Semantik klären.

Das "Ausmalen" hat CM angekündigt in seinem Videointerview, zumindest für die Materiesenke.
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AARN MUNRO
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ON/No-On Quanten kommen ganz klar von "hinter-den-M-Quellen usw. aber so manche SI hat sie gehortet...(grabsch!) (der Begriff entstammt übrigens der QED, der Quantenelektrodynamik...kommt also wirklich aus der Physik...dient der Erzeugung und Vernichtung von Photonen...))
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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nanograinger
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AARN MUNRO hat geschrieben:ON/No-On Quanten kommen ganz klar von "hinter-den-M-Quellen usw. aber so manche SI hat sie gehortet...(grabsch!)

Welche SIs haben denn Biophore "gehortet"?
AARN MUNRO hat geschrieben: (der Begriff entstammt übrigens der QED, der Quantenelektrodynamik...kommt also wirklich aus der Physik...dient der Erzeugung und Vernichtung von Photonen...))

Ach ja? Habe ich noch nie von gehört/gelesen. Hast du da eine Quelle?
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AARN MUNRO
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nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:ON/No-On Quanten kommen ganz klar von "hinter-den-M-Quellen usw. aber so manche SI hat sie gehortet...(grabsch!)

Welche SIs haben denn Biophore "gehortet"?
AARN MUNRO hat geschrieben: (der Begriff entstammt übrigens der QED, der Quantenelektrodynamik...kommt also wirklich aus der Physik...dient der Erzeugung und Vernichtung von Photonen...))

Ach ja? Habe ich noch nie von gehört/gelesen. Hast du da eine Quelle?




@Nanograinger: Die erste Annahme von mir war natürlich leicht übertrieben, überspitzt formuliert, aber so weit ich mich erinnere, hatte die KAISERIN VON THERM ihre Modul-Forscher doch aus Biophoren erzeugt, oder?
Zum zweiten: Da gerade im Büro, habe ich keine aktuelle Quelle parat...aber werde sie Dir morgen nachreichen. Erzeugungs-und Vernichtungsoperatoren für die photonische (=elektromagnetische) Quantenwechselwirkung sind eigentlich in allen Fachbüchern zu dem Thema erwähnt.(Etwa Feynman:QED...oder Bjorken/Drell: Quantenelektrodynamik). Das sind jetzt allerdings zwei etwas ältere Bücher, die ich aus dem Kopf heraus zitieren kann. Falls Du modernere Nachschlagewerke möchtest, muss ich erst zuhause nachsehen... ^_^ .
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