Persönliches Fazit mit Band 2899

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Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Alexandra » 15. März 2017, 07:20

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Alexandra
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Laurin hat geschrieben:Aber mit der 'Schere' und der 'Eiris-Auskehrung' ging es mir genauso - verwirrend und auch für mich nicht wirklich nachvollziehbar; ich empfand das als sehr ... hm ... abgedriftet. Mal wieder so ein Kunstgriff, um die Handlung in die gewünschte Richtung zu lenken.

Ich hab' große Teile davon erst gar nicht gelesen. Es gibt ja genug andere Hefte. Deshalb weiß ich bis heute nicht, wie die innere Progression in diesem Serienabschnitt aufgebaut war. Also, ob die Handlung abgedriftet war oder einfach zu wenig.

Aber ich hab' deshalb nicht riesig rumgegackert und Stimmung gemacht.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Raktajino » 15. März 2017, 08:39

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Raktajino
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nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Die Schutzverantwortungsklausel hat durchaus mit Perrys Handeln zu tun (und noch direkter mit Guckys Argumentation in PR 2886). Vereinfacht ausgedrückt bedeutet sie genau das, was in Kardecs Zitat zum Ausdruck kommt, dass man nämlich nicht einfach wegschaut, wenn man himmelschreiendes Unrecht beobachtet und zumindest die Möglichkeit hat, daran etwas zu ändern.

Wir dehnen die Menschenrechte universell aus?!
Dabei geht es um die Frage, ob so etwas nicht auszuhalten wäre und die Grenzen eigenen Handelns zu respektieren.
Kann als diese Schutzverantwortungsklausel überhaupt angewendet werden? Und ist es sinnvoll dies zu tun? Das sollte nach den Jahrtausenden von interstellarer Raumfahrt schon beantwortet sein.

Ich dehne überhaupt kein Recht universell aus. Was allerdings universell angewandt werden sollte, ist der moralische Maßstab, der der Schutzrechtsklausel zugrunde liegt, wie oben erläutert. Und PR ist genau deshalb eine (positive) Utopie, weil Perry und Co diesen Maßstab (siehe letztes Fragment aus PR 2897) universell anwenden (oder es zumindest versuchen), im Gegensatz zu heutigen Realpolitikern, die ihn nur in Sonntagsreden anwenden (können), oder Foristen, die ihn vor ein Gericht stellen möchten.

Kurz zur Erinnerung: In PR 2800 gab es eine Szene, in denen man in der RT die erste "Schlacht" eines Tiuphoren-Sterngewerks mit einem weit unterlegenen Gegner beobachtete. In dieser Szene gab es ein paar Bemerkungen der Art, man dürfe nicht vorschnell über das Beobachtete urteilen, da man ja die Verhältnisse noch nicht kenne usw. Das führte natürlich sofort zu Reaktionen im Forum, dass Perry (und PR) seine Werte verraten würde usw. und sofort. Wäre vielleicht interessant nachzuschauen, wer damals so argumentierte.. B-)
Ich dehne überhaupt nichts aus, um dann universell auszudehnen. Nette Argumentation, auch wenn das Pferd unterwegs gewechselt wird. :D
Und es ist eine missbräuchliche Verwendung der positiven Utopie, wenn diese sogenannte positive Utopie dazu benutzt wird, einen klaren Handlungsauftrag ableiten zu wollen.
Aus der Realpolitik gibt es die Schlangengrube Naher Ost. Regierungen und Organisationen mögen dort wild und quer durcheinander agieren. In eine derartige Schlangengrube zu greifen und sich parteiisch aufzustellen, kommt einem Höllenritt gleich.
Und wenn schon die Handlung zitiert wird, dann sollte die Position des "kosmischen" Schlusssteins doch nicht unter den Tisch fallen. Irgendwie ist das doch eigentlich die schärfste Kritik an PR, dass er es als Ehre empfindet, Schlussstein zu sein. Er nimmt zu diesen Vorgängen eine ganz andere Position ein und zeigt, dass eine andere Haltung möglich und sinnvoll sein kann.

Aber klare Festlegungen haben bei PR noch nie eine Rolle gespielt. Der Meister macht und es wird gut. So ist das halt. Und vielleicht haben diverse Stimmen recht, wenn das demnächst sich vielleicht ändern soll. (Könnte aber eine arge Prüfung des Lesers werden, wenn dann derart verunsichert wird! :lol: )

Sinnvoller erscheint mir, man hat eingegriffen, und wird sich dazu bekennen müssen. Das genügt auch. Man muss daraus keine positive Utopie machen, sondern eine Möglichkeit, so zu tun.
:D

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon R.B. » 15. März 2017, 09:02

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R.B.
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Laurin hat geschrieben:Mal wieder so ein Kunstgriff, um die Handlung in die gewünschte Richtung zu lenken.


Hm. Die ganze Serie besteht aus Kunstgriffen. Der erste kam direkt in Band eins: Ausgerechnet zu der Zeit, als die Amis sich anschickten, zum Mond zu fliegen, strandete ein arkonidisches Raumschiff auf dem Mond. Letztlich kann sich bei einer Dauerserie an dieser Tatsache nichts ändern. Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob eine Handlung mehr oder weniger logisch ist. Aber Kunstgriffe gab es immer und wird es immer geben. Der von mir zitierte Ribald Corello war auch so einer: Nur für die Geschichte mit dem Todessatelliten kreiert, war er wegen übermenschlicher Fähigkeiten danach nutzlos. Und wäre der Todessatellit 100 Jahre früher aktiv geworden, wärs das wohl für unsere Freunde gewesen. Da gab es noch keinen Corello.

Letztlich ist das, was hier in diesem Tröt passiert, ein Streit um des Kaisers Bart. Die Handlung ist gelaufen. Manch einer ist mehr, manch einer weniger zufrieden. Einigkeit über dieses Thema werden wir wohl nie erzielen, weil eben einfach die Geschmäcker zu verschieden sind. Wenn es zudem nur unzufriedene Leser gäbe, würde unsere Serie wohl nicht mehr existieren. Da es PR aber noch gibt, muss es wohl irgendwo auch Leser geben, die mit der aktuellen Handlung einverstanden sind. Ich kann nachvollziehen, dass sich manch einer aus dieser Gruppe nicht äußert, weil hier zumeist nur gemosert wird. Natürlich, so höre ich, machen wir uns alle Sorgen über den weiteren Verlauf. Natürlich darf und soll man Kritik üben. Wenn niemand erfährt, was schief gelaufen ist, kann niemand (Autoren, Expokraten) etwas ändern.

HerbertSeufert hat geschrieben:Es ist ermüdend eine Argumentation für die Zukunft der PR-Serie zu platzieren, wenn als Antwort mit gewisser Stereotypie vorgetragen wird, "Unmenschliches habe es immer wieder in der Serie gegeben"!


Es kann ebenso ermüdend sein, immer wieder zu lesen, dass früher alles besser gewesen sein soll. Es kann ermüdend sein, hier zu lesen, dass die Serie zu unmenschlich geworden ist (sowas habe ich auch irgendwo geschrieben, ich bin die vielen Toten leid, egal, wer es schuld ist). Es kann zudem ermüdend sein, ausgearbeitete Vorschläge für den weiteren Verlauf der Reihe zu lesen, wohl wissend, dass sie nie verwirklicht werden. Egal, wie gut und vortrefflich ausgearbeitet diese Vorschläge sind. Es kann ermüdend sein, zum x-ten Mal zu lesen, dass diese oder jene Handlung Quatsch gewesen ist - ich schließe mich nicht aus und bin ab und zu (vielleicht sogar hiermit) auch ein Ermüder. Aus diesen diversen Ermüdungen resultiert dann, das sich einzelne Mitforisten als ewig gestrig angegriffen fühlen bzw. fühlen müssen, nur weil sie einen falschen Satz geschrieben haben oder einen Satz geschrieben haben, den jemand falsch interpretiert hat.
Ich denke mal, wer die Perry-Rhodan Reihe heute noch liest, kann nicht ewig gestrig sein. Sonst hätte er nach Band 499 aufgehört. Danach gab es das Solare Imperium mehr oder weniger nicht mehr und der klassische Teil der Serie war vorbei.

Alexandra hat geschrieben: Mich interessiert jetzt eher die Zukunft der Serie selbst. Also, wie sie geschrieben wird. Und zwar zum Lesen.
Oder in anderen Worten: Ich möchte dann lieber die Serie lesen als dauernd zu lesen, warum sie schlecht sei.


Du hast sowas von Recht, liebe Alexandra.....

:st:
Zuletzt geändert von R.B. am 15. März 2017, 09:15, insgesamt 1-mal geändert.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Günther Drach
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Laurin hat geschrieben:Aber mit der 'Schere' und der 'Eiris-Auskehrung' ging es mir genauso - verwirrend und auch für mich nicht wirklich nachvollziehbar; ich empfand das als sehr ... hm ... abgedriftet. Mal wieder so ein Kunstgriff, um die Handlung in die gewünschte Richtung zu lenken.

PR2874 Seite 62
(Tifflor:) "Die dys-chrone Scherung hat ihren Preis: In der nicht in der Zukunft verankerten Welt kann die Eiris von ES nicht existieren. Schließlich ist der Wanderer ein integraler Bestandteil von Thez."
...
(Tifflor:) "Die Eiris von ES wird jedenfalls in unsere Welt überfließen.Weder ES noch eine andere Superintelligenz wird sich in der kosmischen Region um die Milchstraße halten können."
...
(Atlan:) "Hat ES diese Scherung gewollt? Hat er sie betrieben?"
(Tifflor: ) "Wer kennt die Wege einer Superintelligenz? ... Wir wissen, dass ES die Scherung nicht bekämpft hat. Wir denken, dass unsere Welt durch den Einfluss seiner Eiris ES-haltig genug sein wird, um die Entsehung von Thez nicht zu gefährden."
"


Also ich habe das bisher so interpretiert:
Die dys-chrone Scherung löst in ihrem Ursprungsgebiet, also ES' ursprünglicher Mächtigkeitsballung, eine Eiris-Kehre aus. Um die dadurch gefährdete (Denaturation und deren Folgen) Eiris zu retten, saugen die Atopen diese in die Thez-Welt ab und unterstützen damit die Entstehung Thez' .
(Eine bösartige Interpretation wäre, dass Thez durch das Absaugen der Eiris eben die Eiris-Kehre verursacht. Aber Thez ist ein durch und durch gutes und barmherziges Wesen, also ist das eher unwahrscheinlich.)
(Aber ich bin mir sicher, ich habe irgendeinen Nebensatz in Band xyz übersehen, der das Ganze in ein völlig anderes Licht setzt.)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

nolite te bastardes carborundorum.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Papageorgiu » 15. März 2017, 09:29

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Papageorgiu
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Alexandra hat geschrieben:Aber ich hab' deshalb nicht riesig rumgegackert und Stimmung gemacht.

:st:

Was mich wundert und was ich bewundernswert finde, ist, dass die PR-Macher solche Diskussionen hier im Forum überhaupt tolerieren. Wenn man liest, dass sich hier potentielle Leser zu Wort melden, die sich von den geposteten Kritiken so abgestoßen fühlen, dass sie sich fragen, ob ein Einsteigen überhaupt lohnt, gibt das doch zu denken... :unsure: Eine gute Werbung für die Serie sieht sicher anders aus. Deshalb: Hut ab vor so viel Toleranz! (Natürlich wollen auch die Negativ-Poster "nur das Beste" für die Serie... Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, wie die ein oder andere "wohlgemeinte" Kritik auf andere - vor allem auf potentielle Neuleser - wirkt.)
Zuletzt geändert von jogo am 15. März 2017, 18:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: quotes korrigiert

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon AARN MUNRO » 15. März 2017, 10:02

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AARN MUNRO
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Clark Flipper hat geschrieben:
Axo hat geschrieben:
wepe hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:...
Ich versuch mal, eine gewisse Strukturierung reinzubringen:
  • Positive Utopie, bitte, gerne, ...
  • Nachvollziehbare Handlungslogik, Plausibilität, gut vorbereitet anhand von aufeinander aufbauenden Ereignissen; ...
  • Konsistent handelnde Hauptfiguren unter Beachtung des teils über viele Jahre aufgebauten und bekannten Charakters der Personen, ...

Also ich kann mich in diesen drei Punkten mit meinen Wünschen wiederfinden, insofern könnte ich das gerne mit unterschreiben.

Da unterschreibe ich doch sofort mit - soll keiner behaupten, wir könnten uns nicht einigen. :D

Bin dabei. :st:



...Bin ebenfalls dabei. Hier stimme ich unbedingt zu. So sollte und könnte es sein. :st:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Raktajino » 15. März 2017, 10:12

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Raktajino
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Dys-chrone Scherung. Die Wortwahl ist anders. Einmal hat ihren Preis, du "löst aus". Ob das 1 Unterschied macht?
Also der Preis, den die MB in Kauf nehmen muss, der sich dem Tun und Wollen von THEZ entzieht.
Ansonsten: schöne Zusammenstellung, die vielleicht den Sachverhalt noch einmal klärt.
Und natürlich den "genialen" Kniff erlaubt, den Konflikt zu "lösen" und den Determinismus herausnimmt. Andere bezeichnen das vielleicht als "ein Foul".
:D
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Papageorgiu hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:Aber ich hab' deshalb nicht riesig rumgegackert und Stimmung gemacht.

:st:

Was mich wundert und was ich bewundernswert finde, ist, dass die PR-Macher solche Diskussionen hier im Forum überhaupt tolerieren. Wenn man liest, dass sich hier potentielle Leser zu Wort melden, die sich von den geposteten Kritiken so abgestoßen fühlen, dass sie sich fragen, ob ein Einsteigen überhaupt lohnt, gibt das doch zu denken... :unsure: Eine gute Werbung für die Serie sieht sicher anders aus. Deshalb: Hut ab vor so viel Toleranz! (Natürlich wollen auch die Negativ-Poster "nur das Beste" für die Serie... Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, wie die ein oder andere "wohlgemeinte" Kritik auf andere - vor allem auf potentielle Neuleser - wirkt.)

Geht es noch?
Was hast du den gegessen?
Noch haben wir freie Meinungsäußerung in Deutschland.
Auch in einen Verlagsforum.

Aber ich glaube kaum, das Klaus auch nur entfernt solche Gedanken hat oder
solche Aussagen angemessen findet.

Mach dir bitte noch mal Gedanken darüber was du da schreibst.

EDIT: Und übrigens, genau so ein Verhalten ist gute Werbung!
Die Ultimativen Antworten des SF:
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Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Carrasco » 15. März 2017, 10:48

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Clark Flipper hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:Aber ich hab' deshalb nicht riesig rumgegackert und Stimmung gemacht.

:st:

Was mich wundert und was ich bewundernswert finde, ist, dass die PR-Macher solche Diskussionen hier im Forum überhaupt tolerieren. Wenn man liest, dass sich hier potentielle Leser zu Wort melden, die sich von den geposteten Kritiken so abgestoßen fühlen, dass sie sich fragen, ob ein Einsteigen überhaupt lohnt, gibt das doch zu denken... :unsure: Eine gute Werbung für die Serie sieht sicher anders aus. Deshalb: Hut ab vor so viel Toleranz! (Natürlich wollen auch die Negativ-Poster "nur das Beste" für die Serie... Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, wie die ein oder andere "wohlgemeinte" Kritik auf andere - vor allem auf potentielle Neuleser - wirkt.)

Geht es noch?
Was hast du den gegessen?
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Aber ich glaube kaum, das Klaus auch nur entfernt solche Gedanken hat oder
solche Aussagen angemessen findet.

Mach dir bitte noch mal Gedanken darüber was du da schreibst.

EDIT: Und übrigens, genau so ein Verhalten ist gute Werbung!

Gut, dass wir nicht die PÖRRY RHÜDÜN Serie lesen, das entsprechende Forum hätte ein gewisser Sultan schon längst zensiert - oder gleich abgeschaltet :D

Ich denke aber mal, dass das Rastatter Sultanat da deutlich toleranter ist und auch die kritischen Beiträge mit Interesse liest. ^_^

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon GECP » 15. März 2017, 10:52

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Clark Flipper hat geschrieben:Noch haben wir freie Meinungsäußerung in Deutschland.


"Das wüßte ich aber." - SENECA

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Raktajino » 15. März 2017, 10:52

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Raktajino
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Ich finds immer wieder erstaunlich, dass sich immer wieder neue Leute finden, die in diese Schlangengrube gehen. :lol:
PRLeser sind anscheinend härter als man denkt. :D

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Harzzach » 15. März 2017, 11:01

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Harzzach
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Clark Flipper hat geschrieben:Noch haben wir freie Meinungsäußerung in Deutschland.
Auch in einen Verlagsforum.

Ja. Nö.

Hier im Forum gilt das Hausrecht des Pabel-Moewig-Verlages. Hier hat man das Recht JEDEN Beitrag nach Belieben zu löschen oder zu editieren. Hier hat man das Recht JEDEN User nach Belieben zu sperren.

Aber da in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht, kannst Du selbstverständlich an anderer Stelle Deine Meinung zur PR-Serie kundtun, ohne dass der Verlag dagegen vorgehen kann. Auf der Obstkiste mitten auf dem Marktplatz, in einem anderen Forum, auf Deiner eigenen Webseite.

Von daher ist die Herangehensweise hier im Forum von ziemlicher Tiefenentspannung geprägt. Klaus kommentiert in der Regel sehr gelassen, andere Autoren auch und nur manchmal kann dem einen oder anderen auf besonders depperte Kommentare hart an der Grenze zur persönlichen Beleidigung, eine kleine spitze Bemerkung entwischen.

Gut, dass die Dinge hier nicht aus dem Ruder laufen, liegt auch daran, dass sich hier keine Idioten meinen austoben zu müssen. Denn bei aller Schärfe, die manchmal in der Diskussion aufkommt ... Leute, hier im PR-Forum geht es im Vergleich zu anderen Diskussionsplattformen enorm gesittet und anständig zu.
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Clark Flipper
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Harzzach hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:Noch haben wir freie Meinungsäußerung in Deutschland.
Auch in einen Verlagsforum.

Ja. Nö.

Hier im Forum gilt das Hausrecht des Pabel-Moewig-Verlages.

Das ist zwar eine unnötiger Zweig, aber deine Aussage ist so nicht korrekt.

Solange man sich an die Regeln hält, kann man auch nicht einfach "rausgeschmissen" werden.
Verlagsforum hin oder her.
Das Hausrecht ist kein Freifahrtschein für alles, da auch hier kein Rechtsfeierraum ist und
die Meinungsfreiheit auch hier somit zu tragen kommt.
Notfalls entscheiden dann Gerichte ... :rolleyes:

Aber das ist hier gar nicht das Thema und kann von meiner warte aus beendet werden.

Thema ist, das in einer eindeutig vernünftigen Diskussion solche Gerede nichts zu suchen hat.

Alle, wirklich alle Beiträge habe die Person zum selber lesen aufgefordert!
Egal welchen Standpunkt die Person auch vertreten haben mag.

Dann solch einen Spruch zu bringen geht einfach nicht.

Man mag zu Kritik stehen wie man will, aber solche Aussagen
machen es unmöglich hier Diskussionen wie diese zu führen.

Dann muss man sich nicht wundern, wenn der Ton sich verändert.

Und wie ich schon sagte, Klaus/der Verlag sind hier garantiert nicht das Thema.
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Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Harzzach » 15. März 2017, 12:27

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Clark Flipper hat geschrieben:Solange man sich an die Regeln hält, kann man auch nicht einfach "rausgeschmissen" werden.
Verlagsforum hin oder her.

Doch, man kann. Der Verlag darf das frei Schnauze und vollkommen willkürlich. Wir sind hier lediglich Gäste, wir haben kein ANRECHT darauf hier zu posten. Es gibt keine Rechtsgrundlage, anhand der wir ein Postingrecht im PR-Forum einfordern können. Deswegen ist es auch keine Zensur, wenn ein Forenbetreiber Postings löscht oder User sperrt, das Recht auf Meinungsfreiheit wird hier nicht tangiert oder gar beschnitten.

Wir haben nur die Rechtsgrundlage der Meinungsfreiheit, dass der Verlag uns nicht daran hindern darf WOANDERS unsere Meinung zur PR-Serie zu veröffentlichen.

Aber dies wirklich nur am Rande, bitte zurück zu PR :)

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Papageorgiu » 15. März 2017, 13:22

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Papageorgiu
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Clark Flipper hat geschrieben:Geht es noch?

Durchaus.
Clark Flipper hat geschrieben:Was hast du den gegessen?

Verrate ich nicht.
Clark Flipper hat geschrieben:Mach dir bitte noch mal Gedanken darüber was du da schreibst.

Ich denke in der Regel schon vorher darüber nach, was ich schreibe.
Clark Flipper hat geschrieben:Dann muss man sich nicht wundern, wenn der Ton sich verändert.

Ja, der Ton hier im Forum hat sich wirklich verändert. Ich wundere mich trotzdem darüber.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Soulprayer » 15. März 2017, 13:27

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Soulprayer
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So, der Sternengruft-Zyklus ist der Zyklus, mit der ich in die aktuelle Handlung eingestiegen bin und der erste Zyklus, den ich so auch zeitgemäß beendet habe. (Ich hole ja auch die Classic-Bänder nach...)

Im großen und ganzen hat mir der Zyklus recht gut gefallen.

Meine Top5 aus dem Zyklus sind meiner Meinung nach :
Top 1: 2890 (Die Schiffbrüchigen der Ewigkeit)
Top 2: 2899 (Die Sternengruft)
Top 3: 2896 (Maschinenträume)
Top 4: 2875 (Die vereiste Galaxis)
Top 5: 2886 (Der Schwarze Sternensturm)

Romane, die gut, es aber nicht in meine Top5 geschafft haben (honorable mentions), sind:
2876 (Der Zeitgast), 2880 (Tod im Aggregat) (beide haben eine gute, starke atmosphärische Schilderung - aber es war nicht gut genug für die Top5) sowie 2887 (Tagebuch des Widerstands) (da fehlten mMn noch ein oder zwei Absätze zum emotionalen Ausbruch von Perry, der Farye retten wollte), 2883 (Der Mechanische Orden) (wirklich schade, dass der Mechanische Orden danach nicht wieder auftauchte!) und 2894 (Die Bannwelt) (zu oft "Dämon" geschrieben, und Tucholsky würde sich im Grab umdrehen)

Die restlichen 15 Romane sind deswegen meiner Meinung nach nicht schlechter.
Sicher gibt es hier und da mal einen Faux-pas mit der Wortwahl oder hier und da ein Fehler, den das Korrekturat nicht gefunden hat, aber ich bin auch jemand, der deswegen nicht nachtragend ist. Ich bin hier durchaus auf der Seite der Autoren, die bei dem zeitlichen Druck für die wöchentliche Erscheinung das beste geben.

Die Handlung empfand ich durchaus ein wenig gestaucht, insbesondere weil anfangs Attila ganz am Anfang auf dem Sterngewerk Gefahr lief, sich in der Tiuphoren-Identität zu verlieren, nur um dann am Ende in ihr aufzugehen. Mir ist klar, dass die Expokratur hier anfangs nicht spoilern wollte, aber irgendwie war diese Entwicklung zur Entfaltung zum Tiuphoren dann doch zu plötzlich.
Meine Empfehlung an die Expokratur tendiert hier in diesem Beispiel unumstößliche Fakten zu schaffen, welche zuerst als Barriere dient, welche dann aber positiv (hier: der Entfaltung) aufgelöst wird.
Was wäre aus dem Zyklus geworden, wenn Attilar eine gespaltene Persönlichkeit besäße (ähnlich wie in "Fight Club") und eine ist ein ergebener Tiuphore, während die andere Perry Rhodan hilft? Das wäre bspw eine äußerst spannende Persönlichkeitsentwicklung gewesen.
Oder anstatt Jawna Togoya kämpft Lua Virtanen mit ihrer tt-progenitor-Strähne gegen den Pashukan. Hochentwicklung gegen Hochentwicklung. Und Lua wäre dann eventuell auch schwer verletzt, weil sie nicht so gut in der Kampfkunst Dagor ist wie Vogel Ziellos - aber sie hätte mit ihren tt-progenitor-Technologie durchaus invasiven und irreversibelen Schaden am Maschinisten machen können, möglicherweise auch den Schaden der den Pashukan davon abhält, sich als Kronkorken auf das Katoloch zu stecken.
Dann wäre beispielsweise der Pashukan im Kampf gegen Cadabbs Antenne ein wenig erfolgreicher gewesen... ;)

Aber das sind jetzt gelegte Eier und alles ist anders gelaufen. Hätte, hätte, Fahradkette. ;)

Schlußendlich und als Fazit hat mir der Zyklus gefallen und ich lese mit Spannung weiter.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 649/2874 (<22 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen;
derzeit am Lesen: ATLAN-Heftserie 10/850

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon PJoppen » 15. März 2017, 13:34

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PJoppen
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Papageorgiu hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:Aber ich hab' deshalb nicht riesig rumgegackert und Stimmung gemacht.

:st:

Was mich wundert und was ich bewundernswert finde, ist, dass die PR-Macher solche Diskussionen hier im Forum überhaupt tolerieren. Wenn man liest, dass sich hier potentielle Leser zu Wort melden, die sich von den geposteten Kritiken so abgestoßen fühlen, dass sie sich fragen, ob ein Einsteigen überhaupt lohnt, gibt das doch zu denken... :unsure: Eine gute Werbung für die Serie sieht sicher anders aus. Deshalb: Hut ab vor so viel Toleranz! (Natürlich wollen auch die Negativ-Poster "nur das Beste" für die Serie... Aber man sollte sich wirklich mal überlegen, wie die ein oder andere "wohlgemeinte" Kritik auf andere - vor allem auf potentielle Neuleser - wirkt.)


Mh.. deine Kritik an die Kritiker macht dich zu einem Kritiker, da du aber die Kritiker als schädlich identifizierst .. wie bestrafst du dich jetzt selber?.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Papageorgiu » 15. März 2017, 13:38

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Papageorgiu
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PJoppen hat geschrieben:Mh.. deine Kritik an die Kritiker macht dich zu einem Kritiker, da du aber die Kritiker als schädlich identifizierst .. wie bestrafst du dich jetzt selber?.

Falsch. Lies nochmal genau. Ich bezog mich auf den konkreten Fall eines potentiellen Neulesers, der aufgrund der vielen extrem negativen Äußerungen hier abgeschreckt wurde.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon zephydia » 15. März 2017, 13:44

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Ein wichtiger Punkt ist bei der ganzen Diskussion darüber ob Perry richtig oder falsch gehandelt hat, noch gar nicht richtig angesprochen worden: Welches Ziel KOSH eigentlich verfolgt. Nämlich die Auslöschung ALLEN Lebens!
Bislang hatte Perry Rhodan es immer mit Mächten zu tun die zwar bestimmte Formen von Leben bekämpften, andere aber fördern wollten. Selbst wenn die Abruse gesiegt hätte, wäre zwar die uns bekannte Form von Leben ausgelöscht worden aber es hätte immer noch welches gegeben. Wenn auch in einer Form die uns völlig fremd ist.
Nicht so im Falle KOSH. Dem ist es egal ob Du zur Ordnung, zum Chaos oder zum Leben an sich gehörst. Ob Deine Vorfahren der Saat eines Sporenschiffs entstammen oder ob Du eine Dunkle Geburt bist. KOSH ist der Meinung das Du schlicht und einfach nicht existieren solltest. Er ist der Feind ALLEN Lebens. Die erste von Cadabbs Antennen der Perry begegnete hat ihn und seine Begleiter interessanterweise auch nicht angegriffen. Die Zweite tat es aber da hatte er sich auch bereits entschieden auf KOSHS Seite zu kämpfen.

Meiner Meinung nach hat Perry Rhodan möglicherweiße einen riesen Fehler begangen als er sich gegen Cadabb stellte. Dies war kein einfacher Konflikt zwischen Leben an sich und den Hohen Mächten sondern zwischen Leben und etwas dass dem Leben (in welcher Form auch immer) kein Recht auf Existenz zubilligt. Sich das Recht nimmt es "erlösen" zu wollen.
Im JZL-Zyklus wurden eine Art Todesuniversen erwähnt die eine Bedrohung ALLEN Lebens sind und anscheinend ausgerechnet von den Chaosmächten daran gehindert werden Leben tragenden Universen zu schaden, ich frage ich ob nicht vielleicht eine Verbindung zwischen diesen Nekroversen und KOSH bestehen könnte?
Zuletzt geändert von zephydia am 15. März 2017, 14:06, insgesamt 5-mal geändert.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon PJoppen » 15. März 2017, 13:47

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PJoppen
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Papageorgiu hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:Mh.. deine Kritik an die Kritiker macht dich zu einem Kritiker, da du aber die Kritiker als schädlich identifizierst .. wie bestrafst du dich jetzt selber?.

Falsch. Lies nochmal genau. Ich bezog mich auf den konkreten Fall eines potentiellen Neulesers, der aufgrund der vielen extrem negativen Äußerungen hier abgeschreckt wurde.


Sorry.. echt jetzt. Ich Depp habe doch glatt Mehrzahl mit Einzahl verwechselt.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon PJoppen » 15. März 2017, 13:53

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PJoppen
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zephydia hat geschrieben:Ein wichtiger Punkt ist bei der ganzen Diskussion darüber ob Perry richtig oder falsch gehandelt hat, noch gar nicht richtig angesprochen worden: Welches Ziel KOSH eigentlich verfolgt. Nämlich die Auslöschung ALLEN Lebens!
Bislang hatte Perry Rhodan es immer mit Mächten zu tun die zwar bestimmte Formen von Leben bekämpften, andere aber fördern wollten. Selbst wenn die Abruse gesiegt hätte, wäre zwar die uns bekannte Form von Leben ausgelöscht worden aber es hätte immer noch welches gegeben. Wenn auch in einer Form die uns völlig fremd ist.
Nicht so im Falle KOSH. Dem ist es egal ob Du zur Ordnung, zum Chaos oder zum Leben an sich gehörst. Ob Deine Vorfahren der Saat eines Sporenschiffs entstammen oder ob Du eine Dunkle Geburt bist. KOSH ist der Meinung das Du schlicht und einfach nicht existieren solltest. Er ist der Feind ALLEN Lebens. Die erste von Cadabbs Antennen der Perry begegnete hat ihn und seine Begleiter interessanter weiße auch nicht angegriffen. Die zweite tat es aber da hatte er sich auch bereits entschieden auf KOSHS Seite zu kämpfen.

Meiner Meinung nach hat Perry Rhodan möglicherweiße einen riesen Fehler begangen als er sich gegen Cadabb stellte. Dies war kein einfacher Konflikt zwischen Leben an sich und den Hohen Mächten sondern zwischen Leben und etwa etwas das dem Leben (in welcher Form auch immer) kein Recht auf Existenz zubilligt.
Im JZL-Zyklus wurden eine Art Todesuniversen erwähnt die eine Bedrohung ALLEN Lebens sind und anscheinend ausgerechnet von den Chaosmächten daran gehindert werden Leben tragenden Universen zu schaden, ich frage ich ob nicht vielleicht eine Verbindung zwischen diesen Nekroversen und KOSH bestehen könnte?


.. um unserer ForumsPedia vorwegzugreifen.. Quellen?.. ;-)
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.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..
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Clark Flipper
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Papageorgiu hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:Mh.. deine Kritik an die Kritiker macht dich zu einem Kritiker, da du aber die Kritiker als schädlich identifizierst .. wie bestrafst du dich jetzt selber?.

Falsch. Lies nochmal genau. Ich bezog mich auf den konkreten Fall eines potentiellen Neulesers, der aufgrund der vielen extrem negativen Äußerungen hier abgeschreckt wurde.


Und hast dabei aber einen entscheidenden Punkt vergessen/übersehen?
Clark Flipper hat geschrieben:Alle, wirklich alle Beiträge habe die Person zum selber lesen aufgefordert!
Egal welchen Standpunkt die Person auch vertreten haben mag.

Aber ist schon klar, du bist hier das Opfer.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon zephydia » 15. März 2017, 14:16

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zephydia
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PJoppen hat geschrieben:
.. um unserer ForumsPedia vorwegzugreifen.. Quellen?.. ;-)
Ich müsste wenn ich wieder Zuhause bin (habe gerade Mittagspause), noch mal genau nachschauen, aber KOSHS Wunsch das Leben zu "erlösen" muss in 2890 gestanden haben und um das Thema Nekroversen ging es in 2850.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Mr Frost » 15. März 2017, 14:32

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Mr Frost
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Die beste Werbung für eine Serie sollte der Inhalt der Serie selbst sein.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 15. März 2017, 14:40

Frank Chmorl Pamo
zephydia hat geschrieben:Ein wichtiger Punkt ist bei der ganzen Diskussion darüber ob Perry richtig oder falsch gehandelt hat, noch gar nicht richtig angesprochen worden: Welches Ziel KOSH eigentlich verfolgt. Nämlich die Auslöschung ALLEN Lebens!
Bislang hatte Perry Rhodan es immer mit Mächten zu tun die zwar bestimmte Formen von Leben bekämpften, andere aber fördern wollten. Selbst wenn die Abruse gesiegt hätte, wäre zwar die uns bekannte Form von Leben ausgelöscht worden aber es hätte immer noch welches gegeben. Wenn auch in einer Form die uns völlig fremd ist.
Nicht so im Falle KOSH. Dem ist es egal ob Du zur Ordnung, zum Chaos oder zum Leben an sich gehörst. Ob Deine Vorfahren der Saat eines Sporenschiffs entstammen oder ob Du eine Dunkle Geburt bist. KOSH ist der Meinung das Du schlicht und einfach nicht existieren solltest. Er ist der Feind ALLEN Lebens. Die erste von Cadabbs Antennen der Perry begegnete hat ihn und seine Begleiter interessanterweise auch nicht angegriffen. Die Zweite tat es aber da hatte er sich auch bereits entschieden auf KOSHS Seite zu kämpfen.

Meiner Meinung nach hat Perry Rhodan möglicherweiße einen riesen Fehler begangen als er sich gegen Cadabb stellte. Dies war kein einfacher Konflikt zwischen Leben an sich und den Hohen Mächten sondern zwischen Leben und etwas dass dem Leben (in welcher Form auch immer) kein Recht auf Existenz zubilligt. Sich das Recht nimmt es "erlösen" zu wollen.
Im JZL-Zyklus wurden eine Art Todesuniversen erwähnt die eine Bedrohung ALLEN Lebens sind und anscheinend ausgerechnet von den Chaosmächten daran gehindert werden Leben tragenden Universen zu schaden, ich frage ich ob nicht vielleicht eine Verbindung zwischen diesen Nekroversen und KOSH bestehen könnte?


Solltest Du Recht haben und die THEZ-Problematik wieder aufgegriffen werden, dann kann ich nur sagen "Die Expotarchen haben den Schuss nicht gehört!"
Allerdings: wäre die THEZ-Linie forgeführt worden, ohne Scherung, dann wäre Perry nicht per Katzenklo nach Orpleyd gekommen, KOSH wäre nicht geweckt und gefüttert worden, weil wohl der RUF nicht ergangen wäre.
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