Persönliches Fazit mit Band 2899

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Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Papageorgiu » 15. März 2017, 14:54

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Papageorgiu
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Clark Flipper hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:Mh.. deine Kritik an die Kritiker macht dich zu einem Kritiker, da du aber die Kritiker als schädlich identifizierst .. wie bestrafst du dich jetzt selber?.

Falsch. Lies nochmal genau. Ich bezog mich auf den konkreten Fall eines potentiellen Neulesers, der aufgrund der vielen extrem negativen Äußerungen hier abgeschreckt wurde.


Und hast dabei aber einen entscheidenden Punkt vergessen/übersehen?
Clark Flipper hat geschrieben:Alle, wirklich alle Beiträge habe die Person zum selber lesen aufgefordert!
Egal welchen Standpunkt die Person auch vertreten haben mag.

Aber ist schon klar, du bist hier das Opfer.

Ich verstehe nicht, warum Du so aggressiv bist.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Raktajino » 15. März 2017, 15:34

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Raktajino
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Ich wundere mich auch. :o)
Gäbe wahrscheinlich 1 Lichtsturm der Kategorie 10 oder 11 in der nach oben offenen Lichtsturmskala. :lol:
Zuletzt geändert von Raktajino am 15. März 2017, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Clark Flipper
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Papageorgiu hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum Du so aggressiv bist.

Das verstehe ich wiederum nicht.

Aber ich versuch das mal aus meiner Sicht zu erklären:

Dein Vorwurf ist in meinen Augen im höchsten Masse Ungerecht und Beleidigend.

Zum einen weil es einfach nicht stimmt, da alle Beteiligten sich bemüht haben genau dieses
Bild für potentielle Neuleser nicht aufkommen zu lassen, als auch das es den Eindruck vermittelt
das die Kritik in diesen Fred dem Verlag schädigt oder schädigen soll.

Ich will dir zugute halten das dieses deinen persönlichen Eindruck entspricht, aber
dieses mit einer quasi Aufforderung zu verbinden solche Kritiker aus dem Forum
zu entfernen ist schon recht heftig. Nicht?

Ok, das hast du nett formuliert in dem du es anders herum formuliert hast,
aber ich persönlich werde ungehalten wenn man versucht mir den Mund zu verbieten
nur weil ich nicht zufrieden mit dem Produkt bin.

Und da auch ich mich gegenüber der Person dazu ausgesprochen habe
sich selber ein Bild zu machen, denke ich das ich auch das Recht habe auf deine
Aussage entsprechend zu reagieren.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Harzzach » 15. März 2017, 15:45

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Harzzach
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Raktajino hat geschrieben:Ich wundere mich auch. :o)
Gäbe wahrscheinlich 1 Lichtsturm der Kategorie 10 oder 11 in der nach oben offenen Lichtsturmskala. :lol:

Solange hier kein Tryortanschlund entsteht, kann es gerne a bisserl stürmig zugehen :)
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nanograinger
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Raktajino hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Die Schutzverantwortungsklausel hat durchaus mit Perrys Handeln zu tun (und noch direkter mit Guckys Argumentation in PR 2886). Vereinfacht ausgedrückt bedeutet sie genau das, was in Kardecs Zitat zum Ausdruck kommt, dass man nämlich nicht einfach wegschaut, wenn man himmelschreiendes Unrecht beobachtet und zumindest die Möglichkeit hat, daran etwas zu ändern.

Wir dehnen die Menschenrechte universell aus?!
Dabei geht es um die Frage, ob so etwas nicht auszuhalten wäre und die Grenzen eigenen Handelns zu respektieren.
Kann als diese Schutzverantwortungsklausel überhaupt angewendet werden? Und ist es sinnvoll dies zu tun? Das sollte nach den Jahrtausenden von interstellarer Raumfahrt schon beantwortet sein.

Ich dehne überhaupt kein Recht universell aus. Was allerdings universell angewandt werden sollte, ist der moralische Maßstab, der der Schutzrechtsklausel zugrunde liegt, wie oben erläutert. Und PR ist genau deshalb eine (positive) Utopie, weil Perry und Co diesen Maßstab (siehe letztes Fragment aus PR 2897) universell anwenden (oder es zumindest versuchen), im Gegensatz zu heutigen Realpolitikern, die ihn nur in Sonntagsreden anwenden (können), oder Foristen, die ihn vor ein Gericht stellen möchten.

Kurz zur Erinnerung: In PR 2800 gab es eine Szene, in denen man in der RT die erste "Schlacht" eines Tiuphoren-Sterngewerks mit einem weit unterlegenen Gegner beobachtete. In dieser Szene gab es ein paar Bemerkungen der Art, man dürfe nicht vorschnell über das Beobachtete urteilen, da man ja die Verhältnisse noch nicht kenne usw. Das führte natürlich sofort zu Reaktionen im Forum, dass Perry (und PR) seine Werte verraten würde usw. und sofort. Wäre vielleicht interessant nachzuschauen, wer damals so argumentierte.. B-)
Ich dehne überhaupt nichts aus, um dann universell auszudehnen. Nette Argumentation, auch wenn das Pferd unterwegs gewechselt wird. :D

Warum auch nicht, solange das neue Pferd in die gleiche Richtung reitet (und kein totes Pferd ist B-)).
Raktajino hat geschrieben:Und es ist eine missbräuchliche Verwendung der positiven Utopie, wenn diese sogenannte positive Utopie dazu benutzt wird, einen klaren Handlungsauftrag ableiten zu wollen.

Tue ich nicht, du verwechselst hier die Reihenfolge der Argumentationskette. Ich schrieb oben, dass PR eine (positive) Utopie ist, weil Perry so handelt, wie er es tut. Nicht umgekehrt.
Raktajino hat geschrieben:Und wenn schon die Handlung zitiert wird, dann sollte die Position des "kosmischen" Schlusssteins doch nicht unter den Tisch fallen. Irgendwie ist das doch eigentlich die schärfste Kritik an PR, dass er es als Ehre empfindet, Schlussstein zu sein. Er nimmt zu diesen Vorgängen eine ganz andere Position ein und zeigt, dass eine andere Haltung möglich und sinnvoll sein kann.

Hast du dich hier vertippt oder ein paar Worte/Sätze vergessen? Ich verstehe zumindest nicht, was du hier sagen willst....

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon ParaMag » 15. März 2017, 16:25

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ParaMag
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Harzzach hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Ich wundere mich auch. :o)
Gäbe wahrscheinlich 1 Lichtsturm der Kategorie 10 oder 11 in der nach oben offenen Lichtsturmskala. :lol:

Solange hier kein Tryortanschlund entsteht, kann es gerne a bisserl stürmig zugehen :)



Wo ist das Wasserglas ???? :D
Männergrippe ist kein Mythos!

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon jogo » 15. März 2017, 17:17

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jogo
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Clark Flipper hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:Ich verstehe nicht, warum Du so aggressiv bist.

Das verstehe ich wiederum nicht.

Aber ich versuch das mal aus meiner Sicht zu erklären:

Dein Vorwurf ist in meinen Augen im höchsten Masse Ungerecht und Beleidigend.

Zum einen weil es einfach nicht stimmt, da alle Beteiligten sich bemüht haben genau dieses
Bild für potentielle Neuleser nicht aufkommen zu lassen, als auch das es den Eindruck vermittelt
das die Kritik in diesen Fred dem Verlag schädigt oder schädigen soll.

Ich will dir zugute halten das dieses deinen persönlichen Eindruck entspricht, aber
dieses mit einer quasi Aufforderung zu verbinden solche Kritiker aus dem Forum
zu entfernen ist schon recht heftig. Nicht?

Ok, das hast du nett formuliert in dem du es anders herum formuliert hast,
aber ich persönlich werde ungehalten wenn man versucht mir den Mund zu verbieten
nur weil ich nicht zufrieden mit dem Produkt bin.

Und da auch ich mich gegenüber der Person dazu ausgesprochen habe
sich selber ein Bild zu machen, denke ich das ich auch das Recht habe auf deine
Aussage entsprechend zu reagieren.


Bitte lasst euch leben. Beide Seiten geben mir hin und wieder einen Grund zur Sorge. Manchmal hat man den Eindruck, dass jeder den anderen missionieren mag. Vielleicht menschlich, aber wenn es zu Vorwürfen kommt, nicht wirklich hilfreich. Mein Ratschlag: Vermutet nicht immer gleich ein wenig nettes Verhalten hinter den Worten des Anderen. Können wir auf der Basis bitte wieder zum Thema zurückkehren?
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Raktajino » 15. März 2017, 17:31

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Raktajino
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Lässt mir alles kalt. In FaM gabs den 29er schon. :P
Und es gab einen Auftritt 1 larischen Frauentanzgruppe. :lol:
Okay die larische Frauentanzgruppe nehme ich mit Bedauern zurück. B-)

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 15. März 2017, 17:51

Frank Chmorl Pamo
Raktajino hat geschrieben:Lässt mir alles kalt. In FaM gabs den 29er schon. :P
Und es gab einen Auftritt 1 larischen Frauentanzgruppe. :lol:
Okay die larische Frauentanzgruppe nehme ich mit Bedauern zurück. B-)


Also am Hauptbahnhof in Nürnberg gibts beim Kauf eines Hefts eine kostenlose tantrische Ertrusermassage.
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Günther Drach
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Raktajino hat geschrieben:Lässt mir alles kalt. In FaM gabs den 29er schon. :P
Und es gab einen Auftritt 1 larischen Frauentanzgruppe. :lol:
Okay die larische Frauentanzgruppe nehme ich mit Bedauern zurück. B-)

Ich dachte schon, ich hätte mal wieder das wichtigste überlesen.

Mich hat das Personenkästchen irgendwie aus dem Takt gebracht: Farye Sepheroa-Rhodan -- hat sie das wirklich nötig? So wenig Selbstbewußtsein?
Dabei bringt Verena die Farye eigentlich gut rüber.
Opiter Quint. Andris Kantweinen (und Täller). Von denen würde ich gerne mehr lesen.
Und wer ist Donn Yaradua?

Aber (Vorsicht, minimale Spoiler zu 2900)
Spoiler:
Der Adaurest -- echt jetzt? und wir haben uns so überlegt, wofür diese Bezeichnung stehen soll ...

und
Spoiler:
Von Bull, Icho und Toio fehlt offenbar immer noch jede Spur. :( Toio vermiss ich.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

nolite te bastardes carborundorum.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Harzzach » 15. März 2017, 18:12

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Harzzach
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Günther Drach hat geschrieben:Mich hat das Personenkästchen irgendwie aus dem Takt gebracht: Farye Sepheroa-Rhodan -- hat sie das wirklich nötig? So wenig Selbstbewußtsein?

*spekulier* Vielleicht möchte sie auf diese Weise Stellung beziehen? Sich nicht mehr von ihrer Herkunft abgrenzen, sondern sie vollumfänglich annehmen? Im Gegensatz zu den meisten anderen Nachkommen Rhodans wäre das zur Abwechslung etwas Positives :)

Aber gut, erst mal nachher Roman lesen ... und dann die Diskussion DORT weiterführen.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Laurin » 15. März 2017, 18:36

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Laurin
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Papageorgiu hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:Aber ich hab' deshalb nicht riesig rumgegackert und Stimmung gemacht.

:st:
...

Ich habe das nicht geschrieben - der Satz stammt von Alexandra - bitte richtig zitieren.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Papageorgiu » 15. März 2017, 18:39

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Papageorgiu
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Sorry! :o(

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon zephydia » 15. März 2017, 18:52

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zephydia
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Solltest Du Recht haben und die THEZ-Problematik wieder aufgegriffen werden, dann kann ich nur sagen "Die Expotarchen haben den Schuss nicht gehört!"
Allerdings: wäre die THEZ-Linie forgeführt worden, ohne Scherung, dann wäre Perry nicht per Katzenklo nach Orpleyd gekommen, KOSH wäre nicht geweckt und gefüttert worden, weil wohl der RUF nicht ergangen wäre.


Naja, ich würde das jetzt nicht direkt mit Thez und den Atopischen Tribunal in Zusammenhang bringen. Es könnte auch zu der Thematik Sonnensiegel, Zeitgefährten und Aures gehören.

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Elena » 15. März 2017, 22:34

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Elena
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Harzzach hat geschrieben:...
Leute, hier im PR-Forum geht es im Vergleich zu anderen Diskussionsplattformen enorm gesittet und anständig zu.

Ich glaub, das hat Arndt Drechsler damals ganz anders gesehen.
Und ich könnte mir vorstellen, dass auch ein Herbert Seufert es nicht witzig findet, "proktologisch" angegangen zu werden.
:( :(
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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marafritsch2705
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Allerdings: wäre die THEZ-Linie forgeführt worden, ohne Scherung, dann wäre Perry nicht per Katzenklo nach Orpleyd gekommen, KOSH wäre nicht geweckt und gefüttert worden, weil wohl der RUF nicht ergangen wäre.




frank....

das stimmt so nicht...da genau die zeitlinie..die THEZ derzeit beobachtet hat als atlan in den JZL war die war..wo perry in die shezzerkud gebannert wird (und thez kann nur zeitlinien beobachten..dessen ende thez ist)... zum zeitpunkt als atlan durch Thez auge blickte sah er wie anansi weinte...nur wenige stunden später bannerten sie rhodan-und erst danach griff Tifflor ein...aber nicht für die terraner-sondern für seinen atopenschüler matan addaru sowie die colpcor mit dem SI embryo...-danach schloss er den zeitriss...da die geheime mission hinter der offiziellen mission wohl erledigt wurde (freie sicht auf den weltenbrand für thez-)...als abfallprodukt entsteht dadurch wohl der verleugnete richter.

als zweite geheimmission könnt3 noch die bannerung rhodan gewesen sein (die gegenwartstius wären niemals in die milchstrasse gekommen wäre der zeitriss nicht..der wohl von den atopen um tifflor gewollt war...zum plan gehörte!/nur wussten die beiden jungatopen (matan..chuv)nichts von der doppelstrategie von thez)

2.0 chuv kann kein bote von ES gewesen sein...da und piet rawland erzählte..dass ES matan und tifflor abgetreten hat-chuv aber nicht.

bis zur schliessung des zeitrisses befinden wir uns noch parallel zur Thez zeitlinie!und da ist rhodan schon gebannert und kurz davor richtung orpleyd zu verschwinden.

tifflor hat hier nirgends den terranern geholfen..sondern matan..der colpcor...und thez.....
im gegenteil hat er die shezzerkud verschont und wollte wohl..dass irgendwas seinen lauf nimmt (womöglich weiss er ..dass rhodan gebannert ist und die sache in orpleyd gehört zum plan-wehe..thez=rhodan)

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon SkyFighter » 16. März 2017, 12:08

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SkyFighter
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Mein persönliches Fazit:
Ich fand den Zyklus nicht so schlimm wie den davor. Ob er nur zu kurz war um mich ähnlich zu verdriessen kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat es auch hier einige Einzelhefte gegeben, die mich sehr gut unterhalten haben.

Trotzdem teile ich leider einiges von der in diesem Thread von vielen geäußerten Kritik. Ich halte diese Kritiker auch NICHT für die aus vielen anderen Foren sattsam bekannten Trolle. Meiner Meinung nach sind die meisten davon langjährige Fans, die sich Sorgen um Entwicklung und Fortbestand ihrer Lieblingsserie machen.

Unabhängig davon ob es bei Genesis besser oder schlechter wird, bin ich bis 3000 auf jeden Fall mit dabei. Wer wird denn mit 2899 PR-Heften im Schrank “kurz“ vor dem großen 3000er aufhören. Das würde meine Sammlerseele nicht über sich bringen.

Sky

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Mr Frost » 16. März 2017, 12:45

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Mr Frost
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Elena hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:...
Leute, hier im PR-Forum geht es im Vergleich zu anderen Diskussionsplattformen enorm gesittet und anständig zu.

Ich glaub, das hat Arndt Drechsler damals ganz anders gesehen.
Und ich könnte mir vorstellen, dass auch ein Herbert Seufert es nicht witzig findet, "proktologisch" angegangen zu werden.
:( :(

Wie darf man den letzten Satz verstehen??

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Kritikaster » 16. März 2017, 15:44

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Kritikaster
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Mr Frost hat geschrieben:Wie darf man den letzten Satz verstehen??

Am Besten gar nicht. Lang zurückliegende Fehlformulierung eines Mitforisten? Genaues erinnere ich aber auch nicht, muss auch nicht. 8-)

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Mr Frost » 16. März 2017, 18:53

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Mr Frost
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Kritikaster hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Wie darf man den letzten Satz verstehen??

Am Besten gar nicht. (...)

Dies sehe ich auch so...

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon christianf » 20. März 2017, 12:53

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christianf
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Mein Fazit, nachdem ich jetzt den abschließenden Doppelband gelesen habe: Das war zuviel Stoff für 25 Bände. Von der Komplexität der Thematik her hätte der Zyklus auch 50 Bände vertragen. So wurde vieles sehr schnell abgehandelt und besonders die letzten fünf Bände hätten locker auf das doppelt gestreckt werden können. So sprang die Handlung von einer unwahrscheinlichen Wendung zur nächsten, um die Geschichte in der vorgegebenen Zeit abwickeln zu können. Die Plausibilität hat da oft arg gelitten. Am extremsten wurde es aber am Ende, der Doppelband von UA war nur noch ein atemloses Hasten durch den Plot. Problematisch finde ich auch die Neigung nicht nur der jetzigen Expokraten, alle Auflösungen möglichst lange aufzuschieben und dann alle Knaller auf einmal in einem Abschlussband zusammen zu quetschen.

Meine Wünsche an die Expokraten daher:

    - Ein gleichmäßigeres Erzähltempo über die längeren Handlungsbögen
    - Plausiblere Handlungsentwicklung ohne dieses Übermaß an handlungsentscheidenden Zufällen

Edit: Der Gucky-Cliffhanger war unterirdisch. Das wäre nicht nötig gewesen, zumal die Lösung dann "herbeigewedelt" wurde.
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Richard hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:Dann werde ich mich mal outen:
Gute Storyline
Gute Schreibe
Guter Zyklus, auch wenn ich so Winzlinge nicht so favorisiere. Aber das mit den kurzen Zyklen, war der Wunsch aus dem Forum. Ist möglicherweise in Vergessenheit geraten.


Es gibt immer wieder verschiedenste Wünsche: manchmal werden längere Zyklen gewünscht, dann wieder kürzere .. oder eventuell auch mal "mittellange" mit nur 100 Zyklen ....

So gesehen kann man es wohl machen wie man will: es wird immer Leute zufriedene sowie unzufriedene Leute geben (jetzt rein auf die Zykluslaenge bezogen).


Sorry, Leute: Wenn man nur Stoff für 25 Romane hat, dann sollte man auch nur 25 Romane schreiben. Ich hatte in den letzten Jahren sehr oft das Gefühl, dass hier unnötig Handlung aufgeblasen wird. Wenn der Stoff für 100 oder mehr Hefte reicht - meinetwegen, dann habe ich auch damit kein Problem.

Edit jogo: Passt besser hier rein als zur Romandiskussion
i'm plotting my life away...

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon AARN MUNRO » 21. März 2017, 09:37

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AARN MUNRO
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christianf hat geschrieben:Mein Fazit, nachdem ich jetzt den abschließenden Doppelband gelesen habe: Das war zuviel Stoff für 25 Bände. Von der Komplexität der Thematik her hätte der Zyklus auch 50 Bände vertragen. So wurde vieles sehr schnell abgehandelt und besonders die letzten fünf Bände hätten locker auf das doppelt gestreckt werden können. So sprang die Handlung von einer unwahrscheinlichen Wendung zur nächsten, um die Geschichte in der vorgegebenen Zeit abwickeln zu können. Die Plausibilität hat da oft arg gelitten. Am extremsten wurde es aber am Ende, der Doppelband von UA war nur noch ein atemloses Hasten durch den Plot. Problematisch finde ich auch die Neigung nicht nur der jetzigen Expokraten, alle Auflösungen möglichst lange aufzuschieben und dann alle Knaller auf einmal in einem Abschlussband zusammen zu quetschen.

Meine Wünsche an die Expokraten daher:

    - Ein gleichmäßigeres Erzähltempo über die längeren Handlungsbögen
    - Plausiblere Handlungsentwicklung ohne dieses Übermaß an handlungsentscheidenden Zufällen

Edit: Der Gucky-Cliffhanger war unterirdisch. Das wäre nicht nötig gewesen, zumal die Lösung dann "herbeigewedelt" wurde.




Ich stimme Dir hier voll und ganz in allen Argumenten zu. Schon beim letzten Zyklus hatten mich diese "Letzt-Band-Kaninchen" gestört die aus dem Hut gezaubert wurden...das ist einfach schlechter Stil...meine Meinung.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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Baptist Ziergiebel
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christianf hat geschrieben:Mein Fazit, nachdem ich jetzt den abschließenden Doppelband gelesen habe: Das war zuviel Stoff für 25 Bände. Von der Komplexität der Thematik her hätte der Zyklus auch 50 Bände vertragen. So wurde vieles sehr schnell abgehandelt und besonders die letzten fünf Bände hätten locker auf das doppelt gestreckt werden können. So sprang die Handlung von einer unwahrscheinlichen Wendung zur nächsten, um die Geschichte in der vorgegebenen Zeit abwickeln zu können. Die Plausibilität hat da oft arg gelitten.
...
Meine Wünsche an die Expokraten daher:

    - Ein gleichmäßigeres Erzähltempo über die längeren Handlungsbögen
    - Plausiblere Handlungsentwicklung ohne dieses Übermaß an handlungsentscheidenden Zufällen

Ein längeres Fazit spare ich mir, du hast auch mein Empfinden gut auf den Punkt gebracht. Fünfzig Hefte wären angesichts der sich doch ausweitenden Thematik angebracht gewesen. Etwas mehr zum Pavvat auf Tiu, ein, zwei Hefte über den Zyklus verteilt zu der Ankunft, Aufenthalt und Sammlung der Tiuphoren, zwischenzeitlich mal zum Luftholen ein Abstecherband in die Milchstrasse und einiges mehr hätten mir zur Abrundung schon gefallen. Insgesamt war ich nicht unzufrieden, das Grundproblem hatte schon was für sich, vor allem die Catiuphatbände zu Beginn waren gut. Aber wie gesagt, an der Gedrängtheit krankte der Zyklus etwas. Bedauerlich auch, dass Oliver Fröhlich nichts beisteuerte. Ich vermute mal, wegen Trivid.

Gruß.
Das ist ... TERRA!

Re: Persönliches Fazit mit Band 2899

Beitragvon Elena » 21. März 2017, 23:00

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Elena
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Ist schon irgendwie seltsam. Soll der Zyklus klein sein, ist die Geschichte garantiert so groß, dass es am Ende gedrängt wird. Ist der Zyklus groß, hat man den Eindruck, die Geschichte ist nicht groß genug dafür und deshalb gibt es dann Füll- und Streck-Bände!

Seltsame Geschichte ist das! :gruebel:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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