Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

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nanograinger
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Tennessee hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Negasphäre hat geschrieben:[...]
Hi Christian, ich will da gar nicht näher drauf eingehen, aber grundsätzlich, wenn ich das mal als Wunsch äußern darf :), würde ich mir Zyklusnamen wünschen, die einen 100-Block wesentlich (mehr) prägen.
[...]

[...]
Zyklennamen wie "Die Cantaro", "Die Linguiden", oder "Die Tolkander" waren da schon besser, weil es da offensichtlich etwas zu entdecken gab, das fast den ganzen Zyklus trug, ohne zuviel zu spoilern (wie es bspw. beim Zyklusnamen "Monos" statt "Die Cantaro" gewesen wäre).
[...]
Je nach Gusto kann man den Begriff "Genesis" also unterschiedlich interpretieren. Mir gefällt das.

...
Bei "Genesis" habe ich eher den Eindruck (aber bitte bedenken, ich bin Punktuellleser...), dass all dies genau umgekehrt funktioniert: Aus der Breite oder Tiefe heraus entsteht und versteht man dann letztendlich den Zyklusnamen. Das mag ganz reizvoll sein, ich finde aber den Gedanken, dass man "je nach Gusto" den Genesisbegriff und damit das Begreifen des Zyklus' unterschiedlich interpretieren kann, eher unglücklich, weil die Gefahr der Beliebigkeit darin liegen kann.

Auch wenn du "Punktuellleser." bist, sollte dir durch diese Diskussion hier im Thread nicht entgangen sein, dass das "Projekt Genesis" mehrmals in Romanen erwähnt und beschrieben wurde. Das geschah erstmals in PR 2948, also recht genau in der Mitte des Zyklus (und das ist eine Unterschied zu einem Zyklusnamen wie "TERRANOVA" oder "Die Solare Residenz") . Es ist also ein klarer "Anker" gesetzt, der meiner Meinung nach die "Gefahr der Beliebigkeit" doch sehr einschränkt. Lediglich bei den Implikationen des Names bleibt Raum für Spekualtionen, weil unterschiedliche Parteien unterschiedliche Variationen der "Genesis" erreichen wollen (und manchen ist vielleicht noch gar nicht klar, was sie eigentlich wollen).
Tennessee hat geschrieben:Hätte man, um nanograingers Beispiel einmal aufzunehmen, den Cantarozyklus "Monos" genannt, wäre wahrscheinlich ähnliches passiert (wobei es ja noch nicht passiert ist) wie bei "Genesis" - bis zum, ich glaube, Band 1498 hätte man mit dem Begriff "Monos" (der Begriff kam, meine ich, sehr spät im Zyklus auf) nichts anfangen können, außer ihn nach Gusto unterschiedlich zu interpretieren. *kopfkratz*

Ein Zyklusname "Monos" hätte klargemacht, dass es genau einen (!) Obergegner gibt und nicht ein ganzes Volk von Invasoren wie "Die Cantaro" impliziert. Im Cantaro-Zyklus wird übrigens auch erst Mitte des Zyklus (PR 1453) klar, dass es genau Obergegner gibt und dass er von Gesil abstammt. Danach wird "Der unbekannte Feind" von Perry und Co. Monos genannt.
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Ce Rhioton
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Tiberius hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Vielleicht kommt Sichu mal in die Pötte! Wir warten immer noch auf den großen Wurf. :D
Aber passte das in das aktuelle Konzept?!

Konzept der Expokraten? Ich vermute, daß sie nur kleine (handlungs)technische Schritte machen wollen.


Und worauf stützt sich deine Vermutung?
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Tiberius
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Vielleicht kommt Sichu mal in die Pötte! Wir warten immer noch auf den großen Wurf. :D
Aber passte das in das aktuelle Konzept?!

Konzept der Expokraten? Ich vermute, daß sie nur kleine (handlungs)technische Schritte machen wollen.


Und worauf stützt sich deine Vermutung?

:o Mein Gott, der Beitrag ist vom 18. August 2017 und hier zu finden.
Das ist 16 Monate her, also so lange, dass ich zuerst mal im Tagebuch nachsehen muss, welche Gedanken ich mir damals gemacht habe.
Es kann also etwas dauern. Ich bitte um Geduld.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Ce Rhioton
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Tiberius hat geschrieben: :o Mein Gott, der Beitrag ist vom 18. August 2017 und hier zu finden.
Das ist 16 Monate her, also so lange, dass ich zuerst mal im Tagebuch nachsehen muss, welche Gedanken ich mir damals gemacht habe.
Es kann also etwas dauern. Ich bitte um Geduld.


Geduld und Souveränität sind terranische Stärken. :st:
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Richard
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Für einen Forumsarchäologen wie dich (Ce) muss Geduld wohl einer der wichtigsten Eigenschaften sein. :)
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Tiberius
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Vielleicht kommt Sichu mal in die Pötte! Wir warten immer noch auf den großen Wurf. :D
Aber passte das in das aktuelle Konzept?!

Konzept der Expokraten? Ich vermute, daß sie nur kleine (handlungs)technische Schritte machen wollen.


Und worauf stützt sich deine Vermutung?

Damals dachte ich:
Die Expose-Autoren können die technische Entwicklung nur langsam ablaufen lassen, somit auch die Zeitsprünge zwischen den Zyklen nur klein halten, immer nur einige Jahre oder Jahrzehnte (max. 50 Jahre), da sie ansonsten die Wirkungen der Hyperimpedanzerhöhung von vor 220 Jahren zu schnell aufheben.
Die Wirkung liegt darin, dass die Galaktiker kaum oder nur mit erheblichem Aufwand die Galaxis verlassen können, da die (Standard-)Triebwerke keine ausreichende Leistung bringen können. Zu geringe Reichweite (Hawk-IV 70000 LJ) und zu geringe Überlichtgeschwindigkeit (2,7 Mill. ÜL). Gut, der Librotron (Hawk-V) der RAS TSCHUBAI kann laut den Beschreibungen in den Heften durch Wartungen auf eine Reichweite von mehreren 10 Mill. LJ gebracht werden, er ist aber immer noch langsam (4,5 Mill. ÜL) im Vergleich zu den Kalup- oder Waringer-Lineartriebwerken.
Gab es eigentlich in den Heften mal eine Beschreibung, ob sich der Überlichtfaktor des Hawk-Lineartriebwerks im intergalaktischen Weltraum aufgrund der niedrigeren Hyperimpedanz (im Vergleich zu der innerhalb einer Galaxie) erhöht hat?
Die RAS TSCHUBAI hat zwar den Hypertrans-Progressor, mit dem man schnell in andere Galaxien fliegen kann, aber von vorneherein wurden Schwachstellen eingebaut, wie der immense Bedarf von Salkrit, die verhindern, dass er ein Allerweltstriebwerk für jedes (größere) Raumschiff wird. So wie das Dimetrans- oder das Dimesextatriebwerk (die gute alte Zeit ;) ). Wobei sich die Frage stellt, warum es ab dem Zeitpunkt der Hyperimpedanzerhöhung keine Dimetrans-Triebwerke mehr gibt, denn die Paratron-Technik beherrscht man weiter. Vermutlich wurde einfach nicht daran gedacht. Aber das gehört hier nicht hin.

Sollten die Expose-Autoren größere Zeitsprünge zwischen den Zyklen planen, dann muss die politische und technische Entwicklung dementsprechend mithalten.
Ein Beispiel für einen großen Zeitsprung, bei dem die technische Entwicklung meiner Meinung nach vernachlässigt wurde, war der 993-Jahre-Sprung zwischen Band 399 und Band 400. Gut, die politische Entwicklung war angemessen, aber gerade weil Karl-Herbert Scheer diese haben wollte, hatte er den großen Zeitsprung vollzogen.

Gerade weil die technische Entwicklung bei einem großen Zeitsprung entsprechende Fortschritte machen muss (dies muss einfach erwartet werden, da es sonst unglaubwürdig wäre), haben die ÜL-Triebwerke ihre Leistungsdaten zu verbessern, die Erreichbarkeit von anderen Galaxien hat sich zu vereinfachen. Nur durch gravierende, umwälzende kriegerische, politische oder sonstige Entwicklungen kann ein Stillstand oder eine Stagnation der technischen Entwicklung erklärbar sein. Die rund 10.000-jährige Stagnation der Arkoniden ist der Anfangszeit der Serie geschuldet. Damals hatte man sich darüber keine großen Gedanken gemacht (vermute ich mal).

Deshalb, Ce Rhioton, dachte ich, dass die Expose-Autoren nur kleine (handlungs)technische Schritte machen würden.
Tja, falsch gedacht. Die drei Nullen in Band 3000 hebeln alles aus.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Ce Rhioton
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Danke für die Aufklärung @ Tiberius.
Ja, deine Ausführungen klingen plausibel. :)
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Clark Flipper
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:gruebel: Wenn man bei einer solchen Überlegung von einem positiven Verlauf der Geschichte ausgeht, gebe ich dir recht.

Aber was wenn nicht?
Ein Rückfall bis hin zu einer Steinzeitzivilisation wäre auch denkbar.

Das aber mal nur so dahin Philosophiert.

Ich denke es wird spannend sein zu sehen warum und wohin sich die Menschheit, die Galaxis und alles drumherum in der Serien Zukunft entwicklen wird. ;-)
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitragvon AARN MUNRO » 2. Januar 2019, 09:14

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AARN MUNRO
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Clark Flipper hat geschrieben::gruebel: Wenn man bei einer solchen Überlegung von einem positiven Verlauf der Geschichte ausgeht, gebe ich dir recht.

Aber was wenn nicht?
Ein Rückfall bis hin zu einer Steinzeitzivilisation wäre auch denkbar.

Das aber mal nur so dahin Philosophiert.

Ich denke es wird spannend sein zu sehen warum und wohin sich die Menschheit, die Galaxis und alles drumherum in der Serien Zukunft entwicklen wird. ;-)



Wir warten ja alle gespannt auf Band 3000.Die ersten Vorhersagen klingen ja vielversprechend.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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Ce Rhioton
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halut hat geschrieben:Im übrigen denke ich, dass das Team eine entitätenfreie Zone um die Milchstraße schaffen will, um dort bodenständige Zyklen spielen lassen zu können. Der Sense of Wonder wird dagegen in die Ferne verlegt. Damit kann man beide Fan-Lager bedienen.


Das ist mittlerweile auch meine Vermutung.
Letztlich hemmt eine schier unüberschaubare Anzahl von Hoheren Mächten/Entitäten den kreativen Erzählfluss und führt in Sackgassen wie Thez.
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Haywood Floyd
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Ce Rhioton hat geschrieben:
halut hat geschrieben:Im übrigen denke ich, dass das Team eine entitätenfreie Zone um die Milchstraße schaffen will, um dort bodenständige Zyklen spielen lassen zu können. Der Sense of Wonder wird dagegen in die Ferne verlegt. Damit kann man beide Fan-Lager bedienen.


Das ist mittlerweile auch meine Vermutung.
Letztlich hemmt eine schier unüberschaubare Anzahl von Hoheren Mächten/Entitäten den kreativen Erzählfluss und führt in Sackgassen wie Thez.

Du meinest 'bodenständige' (was immer das sein mag...) Space Opera (päng, päng, urrrghhhh) in der 'SI-freien' erweiterten Lokalen Gruppe [Rhodan, RT], aufgelockert durch HM / SI / kosmische Bestimmung SF (mystisch Handwedel) in fernen Gefilden [Atlan, SOL]?

Hmmmm.....
. :gruebel: :gruebel: :gruebel:
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AARN MUNRO
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Treffend formuliert, Haywood, Ce Rhioton ! :st:
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Haywood Floyd
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Jep, muss ja net per se was schlechtes sein! :unschuldig:
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Klaus N. Frick
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Ce Rhioton hat geschrieben:Letztlich hemmt eine schier unüberschaubare Anzahl von Hoheren Mächten/Entitäten den kreativen Erzählfluss und führt in Sackgassen wie Thez.


Ich halte Thez ja nicht für eine Sackgasse, sondern für eine schlüssige Erweiterung des PERRY RHODAN-Kosmos. Aber ich bin ja auch kein Altleser, sondern lese die Serie erst seit 41 Jahren, habe also per Definition keine Ahnung.

(Eine Sackgasse war Si Kitu, falls dich daran noch jemand erinnern sollte.)
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Tina Blond
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Si kitu, die Mutter der Entropie war für mich ein tolles Konzept.

Schade, daß diese Idee nicht weiter ausgebaut wurde.
Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen.
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Klaus N. Frick
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Tina Blond hat geschrieben:Si kitu, die Mutter der Entropie war für mich ein tolles Konzept.

Schade, daß diese Idee nicht weiter ausgebaut wurde.


Weil's eben eine Sackgasse war, mit der kein einziger der Autoren etwas anzufangen wusste. (Außer der einen Sex-Szene, die deutlich belegt, wie man die Figur einschätzte ...) Ich war als Leser damals auch enttäuscht.
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Casaloki
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Letztlich hemmt eine schier unüberschaubare Anzahl von Hoheren Mächten/Entitäten den kreativen Erzählfluss und führt in Sackgassen wie Thez.


Ich halte Thez ja nicht für eine Sackgasse, sondern für eine schlüssige Erweiterung des PERRY RHODAN-Kosmos.

Moment. Diese Erweiterung ist doch jetzt aufgrund der Scherung eben auf der anderen Seite der Scherung und damit obsolet. Bitte sag jetzt nicht, dass es anders ist, ich habs mir gerade erst zusammengebogen und gehofft, es verstanden zu haben. :unsure:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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AushilfsMutant
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Tina Blond hat geschrieben:Si kitu, die Mutter der Entropie war für mich ein tolles Konzept.

Schade, daß diese Idee nicht weiter ausgebaut wurde.


Weil's eben eine Sackgasse war, mit der kein einziger der Autoren etwas anzufangen wusste. (Außer der einen Sex-Szene, die deutlich belegt, wie man die Figur einschätzte ...) Ich war als Leser damals auch enttäuscht.

Was für Sex Szene? :o (Atlan?)
Bin noch eher frisch dabei. :unschuldig:
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Hegete_Hegha
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Casaloki hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Letztlich hemmt eine schier unüberschaubare Anzahl von Hoheren Mächten/Entitäten den kreativen Erzählfluss und führt in Sackgassen wie Thez.


Ich halte Thez ja nicht für eine Sackgasse, sondern für eine schlüssige Erweiterung des PERRY RHODAN-Kosmos.

Moment. Diese Erweiterung ist doch jetzt aufgrund der Scherung eben auf der anderen Seite der Scherung und damit obsolet. Bitte sag jetzt nicht, dass es anders ist, ich habs mir gerade erst zusammengebogen und gehofft, es verstanden zu haben. :unsure:

Was ein echter THEZ ist sieht beide Seiten der Scherung nur um die eine schert er sich nicht mehr :devil:
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Klapauzius
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Adam von Aures, Bhal Drush, Puoshoor…
Läuft das Zyklusfinale wirklich auf einige wenige durchgedrehte "Superschurken" hinaus?
Fände ich, bei den sehr guten Ansätzen die der Zyklus hatte, äußerst enttäuschend.
Hoffentlich kommt in den verbleibenden Heften noch etwas über das "Weltherrschaft"-Klischee hinausgehende Motivation.

Edit: Ich sehe gerade, dass sich das härter anhört als es gemeint ist. Natürlich ist bei allen dreien eine Motivation erkennbar: AvA will seine Idee von einem Evolutionssprung hin zum Maschinenleben verwirklichen, Bhal Drush unterliegt hinsichtlich ES einem Missverständnis, und Puoshoor ist neben seiner Machtgier auch extern beeinflusst. Nur: Mir sind drei antreibende Einzelpersonen einfach zu dünn für das große Rad, das hier gedreht wird.
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AARN MUNRO
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Die Grundidee von SI KITU hätte man weiterleben lassen können ...entsprechend adaptiert ... vielleicht kommt das ja mal wieder, frisch aufbereitet.
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AARN MUNRO
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Hegete_Hegha hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Letztlich hemmt eine schier unüberschaubare Anzahl von Hoheren Mächten/Entitäten den kreativen Erzählfluss und führt in Sackgassen wie Thez.


Ich halte Thez ja nicht für eine Sackgasse, sondern für eine schlüssige Erweiterung des PERRY RHODAN-Kosmos.

Moment. Diese Erweiterung ist doch jetzt aufgrund der Scherung eben auf der anderen Seite der Scherung und damit obsolet. Bitte sag jetzt nicht, dass es anders ist, ich habs mir gerade erst zusammengebogen und gehofft, es verstanden zu haben. :unsure:

Was ein echter THEZ ist sieht beide Seiten der Scherung nur um die eine schert er sich nicht mehr :devil:



Weil "geschert ist geschert", "wie der Herr, so der Ge- scher (te)" und wo ein Scheer war, kann sich ein Geschertes nicht mehr scheren ... scher drüber, endgültig (bis auf Tekener natürlich!)
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitragvon AARN MUNRO » 22. Januar 2019, 11:01

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AARN MUNRO
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Clark Flipper hat geschrieben::gruebel: Wenn man bei einer solchen Überlegung von einem positiven Verlauf der Geschichte ausgeht, gebe ich dir recht.

Aber was wenn nicht?
Ein Rückfall bis hin zu einer Steinzeitzivilisation wäre auch denkbar.

Das aber mal nur so dahin Philosophiert.

Ich denke es wird spannend sein zu sehen warum und wohin sich die Menschheit, die Galaxis und alles drumherum in der Serien Zukunft entwicklen wird. ;-)



Zu große Sprünge können auch gefährlich sein ... es gibt ja kein Zurück ... (es sei denn, man resettet den Kosmos wieder oder schiebt ihn in ein Nebenuniversum oder eine Traumschiene oder Messinghaube ab). Zwischenerzählungen sind natürlich immer möglich.Das lässt natürlich seehr viel Raum für Zwischenerzählungen ... die aber dann wohl nur als e-books ofer sporadische Miniserien erscheinen könnten. Früher gab es die Planetenromane dafür (als der Verlag noch einen eigenen Buchverlag hatte).
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Ce Rhioton
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Casaloki hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Ich halte Thez ja nicht für eine Sackgasse, sondern für eine schlüssige Erweiterung des PERRY RHODAN-Kosmos.

Moment. Diese Erweiterung ist doch jetzt aufgrund der Scherung eben auf der anderen Seite der Scherung und damit obsolet. Bitte sag jetzt nicht, dass es anders ist, ich habs mir gerade erst zusammengebogen und gehofft, es verstanden zu haben. :unsure:


Christian Montillon vertrat ja die Auffassung, niemanden zu kennen, der die Scherung nicht verstünde.
Wie ich die Aussage des Redakteurs interpretiere, kennt CM doch jemanden persönlich. ^_^
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Ce Rhioton
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lichtman hat geschrieben:Wie gewohnt bleibt in PR 2874 alles vage:
[i]»Natürlich kennt Thez nur die Geschichte derjenigen Welt, die zu ihm geführt hat. Die Geschichte, deren abschließendes Kapitel er ist.«
»Willst du damit sagen: In einer Welt, in der es zur Ekpyrosis kommt, würde er nicht entstehen? Er nicht, das Atopische Tribunal nicht? ...«
»Das lässt sich nicht Bestimmtheit sagen. Aber das Risiko besteht.

manfred


Aber ausschließen lässt es sich ebenfalls nicht, dass Thez trotz Weltenbrands in diesem - gescherten - Universum entstehen wird.
Wie wir wissen - ohne ES kein Thez. Sollte ES also irgendwann wieder auftauchen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass sich Geschichte wiederholt.
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