Meinungen zum Zyklus "Genesis" Band 2900-2999

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Julian
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nanograinger hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:... anscheinend kann heute keiner mehr annähernd den Schlußakkord wie bei einem Zyklus MdI bringen

Verstehe ich nicht. Der Schlussakkord kommt doch noch !


Klingt irgendwie wie Ironie in meinen Ohren, dieser Kommentar von ng.

Hat mich aber dazu gebracht mal die folgenden Zeilen zu schreiben, die damit als Statement zum Zyklus eher hier herein passen nach meiner Meinung, als zum dritt vorletzten Band des Zyklus mit seinem Zusammenstoß, pardon harvarie.....





Im vorher erschienen Roman vom Autor haette Atlan besser handeln koennen, also die Verantwortlichen, ihn so agieren lassen müssen das die Haluter Pest von ihm da schon ausgeschaltet wird.
In diesem Roman geht das als Nebenakkord unter. Dafür ist das fast schon eine Kakophonie.


Ich hoffe ja auch noch auf einen Donnerschlag, nicht nur wie Kanonenschuesse, in den letzten beiden Bänden.

Aber die Haluter pest als Nebenschauplatz hätte es verdient besser behandelt zu werden. Für mich war die ganze Geschichte aber sowieso unglücklich angelegt.

Die momentanen Macher der Serie haetten den Zyklus ganz anders aufteilen sollen. Da waren viele grandiose Ideen, ebenso auch zu lesende Romane dazu. Aber auch genauso viel völlig unwichtiges.

Die ganze Pilzgeschichte auf dem Planeten wo der eine Spross abgestürzt ist, absolut langweilig.

Das zweite Solare Imperium haette ich mehr gegen die Thogondu handeln lassen. Interessant war die USO auszuhebeln. Das daraus wieder Überläufer wurden, sei geschenkt, ist halt alte Rhodan-Tradition das bestimmte Erzfeinde zu wertvollen Verbündeten werden.

Die Geschichten mit und um Ernst Ellert. Sternstunden für mich als Leser.

Der fiese Adam von Aures. Wenigstens hat der Techno Madi nochmal Gestalt bekommen. Und bitte liebe Expokraten, behauptet jetzt nicht ihr haettet schon damals diese ganze Geschichte im Kopf gehabt mit der aller ersten Erwähnung des Techno Madi. Also ich könnte es nicht glauben. Vielleicht nicht ganz ausgereifte Entwürfe oder noch nicht zu Ende gedachte Strukturen wie man so etwas einbauen könnte, das könnte ich euch abnehmen als Storyboard dazu. Ansonsten müsst ihr echte Genies sein. Fast wie damals diese Verschmelzung von mehreren Terranern zu einem übergeordneten Kollektivbewußtsein aus Expo-Autoren und Klaus.

Es ist sowieso alles vergebens, die Geschichten sind geschrieben und haben bei mir keine Meinung bilden können das dieser Zyklus an sich herausragend war. Eher ein Versteckspiel für mich als Leser. Und war mal was geschrieben wer der Verantwortliche war, hatte das keine Bestandskraft wie bei der beschriebenen Haluter-Pest. Alles ganz toll aufgebaut, die großen Geschichten wie auch dieser Nebenschauplatz. Auch damit das die Thogondu damals dem armen Haluter die Gliedmaßen amputiert haben und damit den Halutern das Grauen vor diesen Raumsektor beibrachten wo sie hausten.

Aber
Der Zyklus war einfach über Längen nur anstregend und mühsam für mich.

Ich wünsche mir für die Zukunft leichtere Unterhaltung, nachvollziehbare Schritte die auch Bestandskraft haben. Keine Lösungen und Aufklärungen im Nachhinein die mich nur verwirren, weil sie nicht nachvollziehbar sind für mich. Oft die sinnbildliche Darstellung einiger Leser dazu: Magie (das Karnikel aus dem Zylinder), statt technische Lösungen.

Natürlich habt ihr als Expo-Autoren alle Möglichkeiten der Schöpfung aus eurer Fantasie.

Aber wenn mich jemand fragen würde, war das der große Wurf mit GENESIS, ich glaube ich bliebe ihm die Antwort lieber schuldig.

Wie gesagt tolle Ideen, tolles Szenario. Was hab ich mich am Anfang unterhalten gefühlt mit dem goldenen Reich. Aber obwohl ich heute weiß es war alles mehr Schein und Betrug was da am Anfang las. Trotz und auch mit der Lösung und der Wahrheit dazu nach vielen gelesenen Romanen. Mir gefällt es nicht.
Vielleicht auch weil die Thogondu später noch einmal nach der 50er eine Rolle spielten. Für mich war das Thema gelesen. Völlig unwichtig für mich geworden. Haetten die anderen Terraner aus dem Imperium mit eingegriffen in das Schauspiel zwischen Thronfolger, das wäre es vielleicht gewesen. Statt dessen rekrutiert sich daraus ein Kopfgeldjäger, aus der Armee des zweiten Solaren Imperiums.

ich könnte noch so vieles schreiben als meine Meinung, nur was bringt es.....
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
»Nachor dachte darüber nach, aus welcher schier endlos großen Menge täglicher Erlebnisse sich die Persönlichkeit eines Lebewesens formte, wie vielen Veränderungen und Verfeinerungen ein Charakter ausgesetzt war, wie er wachsen konnte oder zerbrechen unter dem Eindruck immer neuer, nie versiegender Erfahrungen ...«
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nanograinger
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Julian hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:... anscheinend kann heute keiner mehr annähernd den Schlußakkord wie bei einem Zyklus MdI bringen

Verstehe ich nicht. Der Schlussakkord kommt doch noch !


Klingt irgendwie wie Ironie in meinen Ohren, dieser Kommentar von ng.

War aber nicht als Ironie gemeint. PR 2997 von UA war eigentlich der klassische Abschlussroman eines Zyklus (die seit PR 1999 sehr oft von UA geschrieben wurden). Aber es ist eben nicht der Schlussakkord, weil von den drei großen Handlungssträngen einer eben noch nicht abgeschlossen ist.
Julian hat geschrieben:Im vorher erschienen Roman vom Autor haette Atlan besser handeln koennen, also die Verantwortlichen, ihn so agieren lassen müssen das die Haluter Pest von ihm da schon ausgeschaltet wird.
In diesem Roman geht das als Nebenakkord unter. Dafür ist das fast schon eine Kakophonie.

Sehe ich nicht so. Gerade durch die Positionierung am Anfang des Romans 2997 wird die Aufhebung der Haluter-Pest besonderes Gewicht verliehen. Wäre das schon in Band 2995 passiert, dann hätte man eher von "Schlagen im Vorübergehen" reden können.
Julian hat geschrieben:Aber die Haluter pest als Nebenschauplatz hätte es verdient besser behandelt zu werden. Für mich war die ganze Geschichte aber sowieso unglücklich angelegt.
Inwiefen "unglücklich angelegt"? Wie du selbst sagst,, war die Haluter-Pest ein Nebenschauplatz. So ein "Nebenthema" rückt ab und an in den Fokus, ansonsten sind andere Themen wichtiger. Ich vermute mal, dass jeder die Haluter als Volk liebt, man braucht auch kein Küchenpsychologe zu sein, um zu verstehen, warum das so ist. Aber im Vergleich zum Weltenbrand oder einer kompletten Machtübernahme der Thoogondu in der Milchstraße ist das trotzdem eben ein Nebenthema.
Julian hat geschrieben:Die momentanen Macher der Serie haetten den Zyklus ganz anders aufteilen sollen. Da waren viele grandiose Ideen, ebenso auch zu lesende Romane dazu. Aber auch genauso viel völlig unwichtiges.
....

Das hat doch nichts mit der Einteilung zu tun. Ein Zyklus von 100 Romanen ist nun mal keine Hintereinanderreihung von Höhepunkten. Eine Variation von Tempo ist absolut notwendig. Ob man die "langsamen" Episoden als unwichtig oder nicht empfindet, ist Geschmackssache. Es gibt offenbar viele Leser, die gerade die einfachen Romane gut finden, weil sie mit den großen Handlungsbögen nicht wirklich zurechtkommen.
Julian hat geschrieben:Der fiese Adam von Aures. Wenigstens hat der Techno Madi nochmal Gestalt bekommen. Und bitte liebe Expokraten, behauptet jetzt nicht ihr haettet schon damals diese ganze Geschichte im Kopf gehabt mit der aller ersten Erwähnung des Techno Madi. Also ich könnte es nicht glauben. Vielleicht nicht ganz ausgereifte Entwürfe oder noch nicht zu Ende gedachte Strukturen wie man so etwas einbauen könnte, das könnte ich euch abnehmen als Storyboard dazu. ...

Ich bin kein Expokrat, aber es ist im Rückblick vollkommen klar, dass die Themen Weltenbrand, AvA und Techno-Mahdi bereits im AT-Zyklus so
angelegt wurden, wie sie jetzt sich darstellten. Der Weltenbrand wurde schon in PR 2700 und 2724 eingeführt und beschrieben (ein "dunkles Feuer", dass das Leben hinwegrafft). Der Techno-Mahdi als Wissenschaftler-"Freimaurerloge" wurde in PR 2747 beschrieben (Virgil Fludd und seine intelligenzoptimierten Kalmare). Der Ursprung AvAs wurde in den Romanen um Toufec, Pazuzu und Shanda Sarmotte gelegt. Von diesen Romanen gehen schnurgerade Linien zu dem, was wir in diesem Zyklus gelesen haben. Dass Ellert und LK eine Rolle spielen werden, wurde vielleicht erst in der konkreten Planung des Genesis-Zyklus festgelegt, für sie gibt es keine früheren Andeutungen.

Julian hat geschrieben:... Und war mal was geschrieben wer der Verantwortliche war, hatte das keine Bestandskraft wie bei der beschriebenen Haluter-Pest..

Verstehe ich nicht ganz. Meinst du etwa, weil Puoshoor sich als Auslöser der Haluter-Pest deklarierte? Das kann ja einerseits stimmen, denn die Gilde hatte ja einen klaren Zeitplan zur Übernahme der Milchstrasse, und da kann es sehr gut sein, dass Puoshoor Drush sagte "Schalte den Neogen-Appellator übermorgen ein, damit wir in ein paar Jahren offen losschlagen können." Andererseits ist Puoshoor sowieso dermaßen erinnerungsmanipuliert, dass er sich natürlich als Auslöser der Haluter-Pest fühlt, egal ob er den Neogen-Appellator eingeschaltet hat oder nicht.
Julian hat geschrieben:...
Ich wünsche mir für die Zukunft leichtere Unterhaltung, nachvollziehbare Schritte die auch Bestandskraft haben. Keine Lösungen und Aufklärungen im Nachhinein die mich nur verwirren, weil sie nicht nachvollziehbar sind für mich. Oft die sinnbildliche Darstellung einiger Leser dazu: Magie (das Karnikel aus dem Zylinder), statt technische Lösungen....

Der Zyklus ist voll von "technischen" Lösungen. Nur eben in der "Technik" des Perryversums, also mit Hyperkristallen, Eiris, Vitalenergie, Biophore, Psi-Kräften... Also eigentlich wie immer.
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AARN MUNRO
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Nanograinger schreibt:
Spoiler:
Der Zyklus ist voll von "technischen" Lösungen. Nur eben in der "Technik" des Perryversums, also mit Hyperkristallen, Eiris, Vitalenergie, Biophore, Psi-Kräften... Also eigentlich wie immer.


Es wurden aber nicht immer die dazu nötigen pseudowissenschaftlichen Erklärungen in ausreichendem Maße mit geliefert oder eindeutig erklärt, so dass leicht der Eindruck entstehen kann, dass hier oder da "Magie" zum Zuge kommt. Lobenswert, dass Verena oder andere Autoren wenigstens die Biophore-Angelegenheit sehr hübsch erklärt haben.
Was den Weltenbrand angeht, kommt der bereits als Idee sehr früh vor,richtig, aber wie selbst Kai Hirdt im aktuellen Band schreibt (s. Leseprobe) haben sich wohl alle (vielleicht auch die Expokratur) ein Sonnensterben darunter vorgestellt, keine Psychokrankheit. Ich nehme an, dass dieses Umdenken in diese Richtung des Psychischen erst später erfolgte ... und nicht von Anfang an die ursprüngliche Hauptidee beim "Weltenbrand" war.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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AushilfsMutant
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AARN MUNRO hat geschrieben:Nanograinger schreibt:
Spoiler:
Der Zyklus ist voll von "technischen" Lösungen. Nur eben in der "Technik" des Perryversums, also mit Hyperkristallen, Eiris, Vitalenergie, Biophore, Psi-Kräften... Also eigentlich wie immer.


Es wurden aber nicht immer die dazu nötigen pseudowissenschaftlichen Erklärungen in ausreichendem Maße mit geliefert oder eindeutig erklärt, so dass leicht der Eindruck entstehen kann, dass hier oder da "Magie" zum Zuge kommt. Lobenswert, dass Verena oder andere Autoren wenigstens die Biophore-Angelegenheit sehr hübsch erklärt haben.
Was den Weltenbrand angeht, kommt der bereits als Idee sehr früh vor,richtig, aber wie selbst Kai Hirdt im aktuellen Band schreibt (s. Leseprobe) haben sich wohl alle (vielleicht auch die Expokratur) ein Sonnensterben darunter vorgestellt, keine Psychokrankheit. Ich nehme an, dass dieses Umdenken in diese Richtung des Psychischen erst später erfolgte ... und nicht von Anfang an die ursprüngliche Hauptidee beim "Weltenbrand" war.

Es ist aber auch gar nicht klar ob der jetzige Weltenbrand der selbe ist wie der den Tiff (AT) gesehen hat.
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Kardec
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AARN MUNRO hat geschrieben:........haben sich wohl alle (vielleicht auch die Expokratur) ein Sonnensterben darunter vorgestellt, keine Psychokrankheit. Ich nehme an, dass dieses Umdenken in diese Richtung des Psychischen erst später erfolgte ... und nicht von Anfang an die ursprüngliche Hauptidee beim "Weltenbrand" war.

Was in den letzten Romanen beschrieben wurde ist keine "Psychokrankheit". Das ist eine völlige Überreizung der Sinne bis zur Unerträglichkeit.

Ich möchte an Hannelore Kohl, Gattin von Bundeskanzler H. Kohl, erinnern. Deren Lichtallergie war so unerträglich, dass sie nur nachts die abgedunkelte Wohnung verlassen konnte. Sie hat sich dann das Leben genommen.
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AARN MUNRO
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Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:........haben sich wohl alle (vielleicht auch die Expokratur) ein Sonnensterben darunter vorgestellt, keine Psychokrankheit. Ich nehme an, dass dieses Umdenken in diese Richtung des Psychischen erst später erfolgte ... und nicht von Anfang an die ursprüngliche Hauptidee beim "Weltenbrand" war.

Was in den letzten Romanen beschrieben wurde ist keine "Psychokrankheit". Das ist eine völlige Überreizung der Sinne bis zur Unerträglichkeit.

Ich möchte an Hannelore Kohl, Gattin von Bundeskanzler H. Kohl, erinnern. Deren Lichtallergie war so unerträglich, dass sie nur nachts die abgedunkelte Wohnung verlassen konnte. Sie hat sich dann das Leben genommen.



Wenn es nicht biologisch bedingt ist, ist es eine Psychokrankheit (in der Realität).Beim Perry ist es ja immerhin hyperphysikalisch "begründet".
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Kai Hirdt
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Wenn es nicht biologisch bedingt ist, ist es eine Psychokrankheit (in der Realität).Beim Perry ist es ja immerhin hyperphysikalisch "begründet".


Es handelt sich um eine ganz konkrete, biologische Überreizung der Nervenbahnen, ausgelöst durch ein hyperphysikalisches Phänomen. Schon mal eine Gürtelrose gehabt? Stell dir das mal nicht nur auf einem einzelnen Nervenstrang, sondern auf jedem Millimeter deiner Körperoberfläche vor. Da ist nix psychisch. Das ist rein physisch die absolute Hölle.
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Kardec
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Bei der Gürtelrose ist es m. W. der altbekannte Windpockenvirus der später nochmals für Ärger durch die Gürtelrose machen kann.

Finde trotzdem mein Lichtallergiebeispiel ist der PR-Handlung deutlich näher. Elektomagnetische Strahlung löst eine unerträgliche Krankheit aus.
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Kai Hirdt
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Kardec hat geschrieben:Bei der Gürtelrose ist es m. W. der altbekannte Windpockenvirus der später nochmals für Ärger durch die Gürtelrose machen kann.

Finde trotzdem mein Lichtallergiebeispiel ist der PR-Handlung deutlich näher. Elektomagnetische Strahlung löst eine unerträgliche Krankheit aus.


Es geht mir um die Wirkung, also darum, dass eine Nervenüberreizung nichts Psychisches ist, sondern eine physische Erkrankung, und zwar eine unglaublich quälende. Da finde ich die Gürtelrose als relativ weit verbreitete Krankheit anschaulicher.

Für die Ursache ist die Lichtallergie sicher der bessere Vergleich.
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nanograinger
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AARN MUNRO hat geschrieben:...
Was den Weltenbrand angeht, kommt der bereits als Idee sehr früh vor,richtig, aber wie selbst Kai Hirdt im aktuellen Band schreibt (s. Leseprobe) haben sich wohl alle (vielleicht auch die Expokratur) ein Sonnensterben darunter vorgestellt, keine Psychokrankheit. Ich nehme an, dass dieses Umdenken in diese Richtung des Psychischen erst später erfolgte ... und nicht von Anfang an die ursprüngliche Hauptidee beim "Weltenbrand" war.

Aha, du nimmst an. Wenn ich es mal positiv ausdrücke, dann heißt das, dass du eine These aufstellst. Die lautet, dass die Expokraten den Weltenbrand ursprünglich als Sonnensterben angelegt hätten und erst später in eine "Psychokrankheit" umwandelten. Als Unterstützung führst du an, dass Kai Hirdt im aktuellen Roman (den ich noch nicht kenne) schreibt, dass die Protagonisten sich den Weltenbrand als "Sonnensterben" vorstellten.

Du bist ja nach eigener Aussage der Logik zugeneigt. Für wie logisch hältst du es, dass die Expokraten/Autoren ihr Umdenken in Bezug auf den Weltenbrand dadurch dokumentieren, dass sie die Protagonisten sagen lassen "Hab mir den Weltenbrand eigentlich immer als Sonnensterben vorgestellt"?

Was wissen die Protagonisten denn eigentlich von den Ideen der Expokraten/Autoren? Nichts. Sie leben in ihrer fiktionalen Welt und wissen nicht einmal, dass sie fiktional ist, dass sie die Ausgeburten der Expokraten/Autoren sind. Sie bilden sich ihre Meinung aus dem, was sie in der Handlung der Romane erleben. (Du bist ja selbst Autor, du verstehst das also). Und von explodierenden Sternen verstehen unsere Protagonisten etwas, haben sie ab und an schon erlebt und mindestens einmal selbst gemacht (die RAWANA und die explodierenden in Andromeda, Ekpyrosis a la KHS, natürlich für eine gute Sache). Perry war außerdem im Kontrafaktischen Museum in Larhatoon (PR 2735). Dort erfuhr, dass in der kontrafaktischen Geschichte (durch das Eingreifen des AT verhindert) Larhatoon (und weitere Galaxien) durch die "Sonnenhämmer" vernichtet wurden. Noch ein Weltenbrand mit Sonnensterben. Da wundere ich mich also nicht, dass die Protagonisten meinten, der Weltenbrand hätte etwas mit brenndenden Welten durch explodierende Sonnen zu tun.

Und jetzt kommt meine These: Genau das wollten die Expokraten/Autoren "uns Leser" glauben lassen. Es war eine klassische falsche Fährte, auf die wir aufgrund des missverständlichen Begriffes "Weltenbrand", der diffusen Aussage Tifflors in Band 2724 (die aber der nun erzählten Form des Weltenbrands gerade nicht widerspricht, und besonders die Bedeutung des "Lebens an sich" im Leben hervorhebt), und unseren (in diesem Falle denen der Protagonisten gleichenden) Erfahrungen mit explodierenden Sonnen hereinfielen.

Welche These ist nun richtig? Nur die Expokraten und Autoren wissen es. Und die werden es nicht verraten. Und wenn sie sich doch dazu äußern, werden manche es nicht glauben (wollen). B-)

Wenn wir schon dabei sind: Ich glaube also durchaus, dass der Weltenbrand von vorneherein als Hyperlicht war (ob man den Begriff schon so festgelegt hatte, spielt keine Rolle). Aber ich glaube nicht, dass die Idee, wie es nach PR 2999 weitergehen soll (mit großem Zeitsprung und so), schon bei PR 2700 feststand.
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Mr Frost
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Klaus N. Frick hat geschrieben:(...) Aber ich bin ja auch kein Altleser, sondern lese die Serie erst seit 41 Jahren, habe also per Definition keine Ahnung.
(...)

Seufz?
Hyperironie?
Keiner behauptet, dass KNF "keine Ahnung" habe etc., oder etwa doch?
Und die Definition (s.o.) kenne ich persönlich nicht...
Aber war sicher ein "Spässle"... :o) .
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AARN MUNRO
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Kai Hirdt hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Wenn es nicht biologisch bedingt ist, ist es eine Psychokrankheit (in der Realität).Beim Perry ist es ja immerhin hyperphysikalisch "begründet".


Es handelt sich um eine ganz konkrete, biologische Überreizung der Nervenbahnen, ausgelöst durch ein hyperphysikalisches Phänomen. Schon mal eine Gürtelrose gehabt? Stell dir das mal nicht nur auf einem einzelnen Nervenstrang, sondern auf jedem Millimeter deiner Körperoberfläche vor. Da ist nix psychisch. Das ist rein physisch die absolute Hölle.



Das spricht meiner Aussage keine Wahrheit ab. Wenn es nicht psychisch ist, ist es physisch. Gut. Geklärt.

PS:Keine GR, aber ich bin superhörempfindlich, lebe nur mit Ohropax.Ist sonst höllisch.Nicht nur über sechzehntausend Hertz. (Kann bis ca. 20k hören).Mit dieser Art von "Weltenbrand" muss ich seit meiner KIndheit umgehen.Das ist sehr physisch.
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Haywood Floyd
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Echt jetzt? :o Ich hör' eigentlich nur noch was ich will :P und unterhalb 11 kHz. :(

Beim Sehen ist's anders, deshalb kann (muss?) ich alle Foristen - soweit net auf 'Ignore' gesezt, lesen - auch die (für mich!) ganz fürchterlich nervigen; aber ich will jetzt hier keine Namen notifizieren... :nein:
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Fünfte Kolonne
Siganese
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AARN MUNRO hat geschrieben:(Kann bis ca. 20k hören).


Dann bist du entweder ein kleines Kind oder ein medizinisches Wunder.
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AARN MUNRO
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Fünfte Kolonne hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:(Kann bis ca. 20k hören).


Dann bist du entweder ein kleines Kind oder ein medizinisches Wunder.



Keine Ahnung, ob das Eine oder das Andere ... aber ich höre fast jedes Geräusch drei Häuser weit (Nicht draußen,wo die Luft ohnhin den Schall so weit trägt, was viele gar nicht wissen, sondern drinnen, meine ich, was sich in den Häusern abspielt ... schon deshalb trage ich so gern Ohrenschutz.)Das ist ein Muss ...Wenn ich genug Geld hätte, würde ich auch gern die Wohnungen über und unter mir mieten ...und leer stehen lassen als Pufferschutz.Na ja, ich komme schon zurecht. Sowohl mit den Intensitäten als auch mit den Frequenzen.Am schlimmsten ist, wem hinter dir/mir eine Ambulanz aufjault ... das ist tödlich.
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Lazy Gun
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Registriert: 29. November 2013, 15:53
Ist das eigentlich der Zyklus mit den bisher zahlreichsten Füllromanen? Ich meine, wenn man das Zyklenthema "Genesis" zugrundelegt braucht man doch eigentlich nur die Romane um Opiter Quint/Ellert sowie AvA/Keraete lesen. Rhodans Ausflug nach Sevcooris - irrelevant. Besondere neue Erkenntnisse hat er eh nicht gewonnen und die Galaktiker zu Hause wussten noch vor seiner Rückkehr genausoviel oder sogar mehr. Bewirkt hat er sowieso nix. Ganz davon ab dass Thoogondu/Gäonen für die Genesis praktisch genau Null Relevanz haben und sich nun halt nach Hause trotten, ohne dass gross was passiert wäre. Genauso wie die Gemeni/GESHOD. Man rennt hin, man rennt her, spielt für die Genesis und den Weltenbrand praktisch keinerlei Rolle. Ach ja, mal schnell im Vorübergehen noch den Schalter für die Haluterpest auf "AUS" gestellt, das war ja einfach. Kann man doch alles in die Tonne kloppen, hat Null Bedeutung für das Kernthema des Zyklus. Ein Zyklus ohne wirkliche Höhen, es plätschert alles knapp über Grundrauschen so vor sich hin und wenn man nicht aufpasst schläft man noch ein, von all dem Geplätscher.

Ich würde für den Zyklus eine 5 geben. Aber auch nur weil ich mir noch etwas Spielraum nach unten offenhalten will, für den nächsten Zyklus.
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nanograinger
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Lazy Gun hat geschrieben:Ist das eigentlich der Zyklus mit den bisher zahlreichsten Füllromanen? ...

Nein, jeder 100er-Zyklus hat genau 98 Füllromane. Die anderen zwei Romane sind die Randromane. B-)
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Kardec
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nano - jetzt kommst auf deine alten Tage noch mit einem richtigen Schmäh daher :P
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AARN MUNRO
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Der war doch gut! :D
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Kardec
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Sag ich doch! :D
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Hegete_Hegha
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Julian hat geschrieben:...Aber die Haluter pest als Nebenschauplatz hätte es verdient besser behandelt zu werden. Für mich war die ganze Geschichte aber sowieso unglücklich angelegt.

Die momentanen Macher der Serie haetten den Zyklus ganz anders aufteilen sollen. Da waren viele grandiose Ideen, ebenso auch zu lesende Romane dazu. Aber auch genauso viel völlig unwichtiges.

Die ganze Pilzgeschichte auf dem Planeten wo der eine Spross abgestürzt ist, absolut langweilig.

Das zweite Solare Imperium haette ich mehr gegen die Thogondu handeln lassen. Interessant war die USO auszuhebeln. Das daraus wieder Überläufer wurden, sei geschenkt, ist halt alte Rhodan-Tradition das bestimmte Erzfeinde zu wertvollen Verbündeten werden.

Die Geschichten mit und um Ernst Ellert. Sternstunden für mich als Leser.

Der fiese Adam von Aures. Wenigstens hat der Techno Madi nochmal Gestalt bekommen.

... Und war mal was geschrieben wer der Verantwortliche war, hatte das keine Bestandskraft wie bei der beschriebenen Haluter-Pest. Alles ganz toll aufgebaut, die großen Geschichten wie auch dieser Nebenschauplatz. Auch damit das die Thogondu damals dem armen Haluter die Gliedmaßen amputiert haben und damit den Halutern das Grauen vor diesen Raumsektor beibrachten wo sie hausten.

Aber
Der Zyklus war einfach über Längen nur anstregend und mühsam für mich.

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Natürlich habt ihr als Expo-Autoren alle Möglichkeiten der Schöpfung aus eurer Fantasie.

Aber wenn mich jemand fragen würde, war das der große Wurf mit GENESIS, ich glaube ich bliebe ihm die Antwort lieber schuldig.

Wie gesagt tolle Ideen, tolles Szenario. ...

Bring genau das auf den Punkt was mir bei diesem Zyklus auch nicht gefällt.

Zu viel Verzettelung an zu vielen Handlungsträngen die dann - irgendwie - trivial zu Ende gebracht werden.

Die Thogondu, die sich 30.000 Jahre auf die Rückkehr in die Milchstrasse vorbereiten - der "böse" Jungimperator wird zu Fall gebracht und Schwuups für seine Schwester ist der Langzeitplan kein Thema mehr - wie ein Forumskollege so schön geschrieben hat - da möchte man dabei gewesen sein auf der Heimreise ob der vielen zerdellten Tischplatten.

Die Haluter-Pest - Eine Bedrohung für ein ganzes Volk - Atlan schiesst ein kleines Gerät ab und schon sind alle wieder heile.

Das zweite Solare Imperium - Auch da hätte man mehr draus machen können.

Die Gemini mit den von ihnen verteilten "Geschenken" usw. usw.

Das ist aus meiner Sicht auch das Ärgerliche - Die Autoren breiten hier ein Kaleidoskop von wirklich tollen, phantasievollen Geschichten aus. Jede Einzelne wäre es Wert weiter ausgebaut zu werden - und dann lässt man sie mit einem Plopp sterben.

Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Situation zum Ende des Neuroversumszyklus - jede Menge gute Ideen - jede Menge gute Einzelromane - in der Gesamtheit und in der Auflösung leider eher Unbefriedigend.

Meine Empfehlung an die Autoren - lieber weniger Handlungsebenen - lieber weniger Szenarien - die aber dann konsequent zu Ende erzählen.
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Klaus N. Frick
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Hegete_Hegha hat geschrieben:Die Haluter-Pest - Eine Bedrohung für ein ganzes Volk - Atlan schiesst ein kleines Gerät ab und schon sind alle wieder heile.


Wo steht denn, dass »alle wieder heile« sind? Haben wir das irgendwo ausgesagt?

Ich frage deshalb, weil hier im Forum gern irgendwelche Behauptungen in den Raum gestellt, von anderen wiedergespiegelt und dann von Dritten in den Rang von Tatsachen gstellt werden.
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Soulprayer
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Hegete_Hegha hat geschrieben:Die Haluter-Pest - Eine Bedrohung für ein ganzes Volk - Atlan schiesst ein kleines Gerät ab und schon sind alle wieder heile.

Wo steht denn, dass »alle wieder heile« sind? Haben wir das irgendwo ausgesagt?

Ich frage deshalb, weil hier im Forum gern irgendwelche Behauptungen in den Raum gestellt, von anderen wiedergespiegelt und dann von Dritten in den Rang von Tatsachen gstellt werden.


Nun, in 2997 wurde es so dargestellt, dass dieser ultrageschützter nur vom Obergemeni Dursh verwendbarer Neogen-Appellator regelmäßig 6D-Impulse vom Dakkarraum in den Normalraum abstrahlt und damit die Haluter-Pest auslöst.
Unterbleiben diese, werden die Haluter voraussichtlich 'geheilt' - auch wenn die aus PR2958 eingestreuten Gene danach schlummern werden.
Im Grunde jedoch ist die Zerstörung des Gegenstands eine Heilung, weil nicht jede Zivilisation 6D Technik hat und sie gegen die Haluter einsetzen kann, zumal die Gemeni ja an und für sich friedlich sind und eigentlich kein Feind per se.
(Nachtrag: Vielleicht könnte dies ja ein schöner Zyklus nach MYTHOS sein, in welchem die Haluter ihre Apokalypse feiern und nur noch wenige übrigbleiben.)
VG
Soulprayer

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Kardec
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Klaus N. Frick hat geschrieben:.............Ich frage deshalb, weil hier im Forum gern irgendwelche Behauptungen in den Raum gestellt, von anderen wiedergespiegelt und dann von Dritten in den Rang von Tatsachen gstellt werden.

Lieber Klaus, das Fachwort dafür heißt "Halunkination".
Hab ich als Ersatz für "forumstypische Pararealität " eingeführt :D
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R.B.
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Kardec hat geschrieben:Hab ich als Ersatz für "forumstypische Pararealität " eingeführt :D

:D :D :D
Der war wirklich gut. Ja, die Gefahr besteht, dass sich hier irgendetwas verselbstständigt und auf einmal ist es Realität.

Zum abgelaufenen Zyklus (eigentlich zu den letzten 300 Bänden): Es gab fantastische Romane, faszinierende Ideen, Rückblicke in die "gute alte Zeit", ein geteiltes Universum, ein toter Perry und und und. Romane von Andreas Eschbach, bei denen ich nur bedauern konnte, dass sie schon zu Ende waren, Handlungsstränge, die mir gefielen und natürlich auch welche, mit denen ich nix anfangen konnte.

Im Großen und Ganzen: Ein gute Zeit, die letzten 6 PR - Jahre (zumindest für mich). Aber:

Hegete_Hegha hat geschrieben: Zu viel Verzettelung an zu vielen Handlungsträngen die dann - irgendwie - trivial zu Ende gebracht werden.
(..) Die Autoren breiten hier ein Kaleidoskop von wirklich tollen, phantasievollen Geschichten aus. Jede Einzelne wäre es Wert weiter ausgebaut zu werden - und dann lässt man sie mit einem Plopp sterben.


Genau das isses. Ich habe das Gefühl, es war Zuviel des Guten - von Band 2.700 an. Die Richtung stimmte, zweifellos - aber das Ende lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück. Mich hat die Sache mit den verschenkten ZA's begeistert, bis, ja bis auf einmal nichts mehr kam. Man konnte noch die Aussage lesen, dass die Gefahr besteht, dass die Teile sowieso nur 100 Jahre halten, aber hier wurde nichts konkretisiert. Bleibt die Hoffnung, dass die Schicksale bei Zeiten nochmal ausgegraben werden, wie so vieles bei PR auf einmal 866 Bände später wieder eine Rolle spielt.

Kai hat als Autor der beiden Abschlussbände Tolles abgeliefert, das Gesamtergebnis bleibt leider ein wenig schal.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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