Charakteristik der Autoren

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Alexandra
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Alexandra » 25. März 2013, 23:55

Siehst du, das finde ich total interessant, da kann ich zum Beispiel nachlesen, mir denken "Aha, das also gefällt cold", und das gibt mir in der Folge echte Informationen. Keine Angst, ich kann auch unwissenschaftlich, aber ich glaube nicht, dass ich meine Qualifikationen unbedingt runtertunen muss, um verständlicher zu werden.
Diese subjektive Seite gehört zur Bewertung dazu, der Text vervollständigt sich durch den Leser. Wenn du dich rausziehst und Kapaun, Tennessee, Heiko, mich und Vincent Garron zusammenrührt, bekommst du Kentucky Fried Chicken mit paar Literaturwissenschaftlern und einem verspielten Massenmörder drumrum.
Außerdem hat mir jemand erzählt, dass dein Wunsch wohl bald in Erfüllung geht.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von cold25 » 26. März 2013, 00:08

Alexandra hat geschrieben:Siehst du, das finde ich total interessant, da kann ich zum Beispiel nachlesen, mir denken "Aha, das also gefällt cold", und das gibt mir in der Folge echte Informationen. Keine Angst, ich kann auch unwissenschaftlich, aber ich glaube nicht, dass ich meine Qualifikationen unbedingt runtertunen muss, um verständlicher zu werden.
Diese subjektive Seite gehört zur Bewertung dazu, der Text vervollständigt sich durch den Leser. Wenn du dich rausziehst und Kapaun, Tennessee, Heiko, mich und Vincent Garron zusammenrührt, bekommst du Kentucky Fried Chicken mit paar Literaturwissenschaftlern und einem verspielten Massenmörder drumrum.
Außerdem hat mir jemand erzählt, dass dein Wunsch wohl bald in Erfüllung geht.
klar jeder sieht in einem Roman ja auch etwas anderes. Mir zum Beispiel geht es dabei in erster Linie um eine gute Geschichte, die mich fesselt, krasse Wenungen hat, mir den Atem raubt, um Charaktere die mir nicht egal sind, mit denen ich mitfühlen, in die ich mich reinversetzen kann. Jemand anders legt bei einem Roman bspweise wiederum darauf Wert, ob der Autor die gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit widerspiegelt, oder welche stilistischen Mittel er einsetzt etc.

Ach und was geht noch mal in Erfüllung?
just READING:

908 William Voltz - Aura des Friedens

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Vincent Garron » 26. März 2013, 01:03

cold25 hat geschrieben:Ach und was geht noch mal in Erfüllung?
Eine Beschreibung von Ernst Vlcek ^^
Ich nehme mir das jetzt ganz fest für morgen vor, versprochen !
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Schnurzel » 26. März 2013, 07:42

Tennessee hat geschrieben:
FELDHOFF:
Hatte Voltz'sche Qualitäten, schrieb seine Romane ganz wunderbar, einfühlend und raffiniert; schrieb seine Zyklen nicht so.

VOLTZ:
Hatte Feldhoff'sche Qualitäten, schrieb seine Romane ganz wunderbar, einfühlend und raffiniert, leider interessierten mich nicht alle seine Romane. Revolutionierte die PR-Serie und wurde zur heiligen Kuh des Perryversums.
Interessanter Vergleich. Hat was für sich. Ich lese übrigens gerade aktuell einen Feldhoff-Roman in der 5. Auflage und auch wenn es schon länger her ist, seit ich einen Roman von Willi gelesen habe, würde ich mal behaupten, Willi war etwas sachlicher und Robert etwas emotionaler. Aber ähnliche Qualitäten habe beide.

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Tennessee » 26. März 2013, 08:36

Schnurzel hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:
FELDHOFF:
Hatte Voltz'sche Qualitäten, schrieb seine Romane ganz wunderbar, einfühlend und raffiniert; schrieb seine Zyklen nicht so.

VOLTZ:
Hatte Feldhoff'sche Qualitäten, schrieb seine Romane ganz wunderbar, einfühlend und raffiniert, leider interessierten mich nicht alle seine Romane. Revolutionierte die PR-Serie und wurde zur heiligen Kuh des Perryversums.
Interessanter Vergleich. Hat was für sich. Ich lese übrigens gerade aktuell einen Feldhoff-Roman in der 5. Auflage und auch wenn es schon länger her ist, seit ich einen Roman von Willi gelesen habe, würde ich mal behaupten, Willi war etwas sachlicher und Robert etwas emotionaler. Aber ähnliche Qualitäten habe beide.
Salut,

ich muss mein Augenzwinkern an dieser Stelle wohl etwas ausführen. (Ich weigere mich ja immer noch, Smileys anstatt Sprache zu nehmen, um bestimmte Aussagen zu verdeutlichen, auch mit der Gefahr der Uneindeutigkeit... )
Der VOLTZ/ FELDHOFF Vergleich ist ja letztendlich sehr inhaltsleer, so als läse man in einem Lexikon den Eintrag: Voltz - s. Feldhoff; und schaut man dann bei Feldhoff, dann stünde dort: Feldhoff - s. Voltz.
Geschuldet war meine (gewollte) Schludrigkeit der Tatsache, dass Feldhoff zu Lebzeiten gerne in eine Position gebracht wurde, die der von Voltz als Erneurer, Modernisierer der PERRY RHODAN Serie ähnelte. Ich finde beide Autoren - und da hast du, Schnurzel, recht - boten ähnliche Qualitäten auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Das macht sie zu ganz eigenen Autorentypen (und auch Expokratentypen), so wie jeder Autor sein ganz eigener Typ war/ist.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Alexandra » 26. März 2013, 13:04

Tennessee hat geschrieben:ja letztendlich sehr inhaltsleer[...] meine (gewollte) Schludrigkeit
Jetzt kommen wir doch von der Panade zur Sache!
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Tennessee » 26. März 2013, 13:50

Alexandra hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:ja letztendlich sehr inhaltsleer[...] meine (gewollte) Schludrigkeit
Jetzt kommen wir doch von der Panade zur Sache!
Salut Alexandra,

das verstehe ich nicht.

lg
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„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Thoromir » 26. März 2013, 14:29

Kapaun hat geschrieben: VOLTZ
Ach ja! Ohne jeden Zweifel der mit Abstand beste Erzähler unter den Altautoren. Er verstand es, Kopfkino zu erzeugen. Als Expokrat leider ein Fehlgriff.
Also ich sinniere die ganze Zeit über diese Aussage, Voltz sei als Expokrat ein Fehlgriff gewesen.
Als subjektive persönliche Äußerung hätte man vielleich tgesagt "Als Expokrat hat er mir nicht gefallen", aber "Fehlgriff" meint ja, das es eine Fehlentscheidung war, und der Serie nicht gut getan habe. (So interpretiere ich die Aussage.
Nun ist aber gerade unter Voltz die Serie zu Höchstleistungen aufgelaufen war so erfolgreich wie vielleicht nie wieder danach.

Dieser Widerspruch irritiert mich jetzt etwas.
Hat Voltz Dir als Expokrat einfach nur nicht gefallen, weil Du seine Art des Zyklusaufbaus und der Handlung nicht mochtest, oder glaubst Du wirkich, das Voltz der Serie einen Schaden zugefügt hat, das man bereuen muss, ihn zum Expokraten gemacht zu machen?

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von LaLe » 26. März 2013, 14:37

Nun ja, manch einer würde die Romane 1000 ff. als Beleg für die Aussage heranziehen, dass Willi als Expokrat ein Fehlgriff war.
Die Katze grinste.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Vincent Garron » 26. März 2013, 14:49

LaLe hat geschrieben:Nun ja, manch einer würde die Romane 1000 ff. als Beleg für die Aussage heranziehen, dass Willi als Expokrat ein Fehlgriff war.
Ich weiß, was du meinst, gebe dir auch bedingt recht, kann diese Aussage aber nicht einfach so stehenlassen.
Nach Band 1000 und den Enthüllungen (oder Erklärungen) von Band 1000 war die Erwartungshaltung einfach gigantisch. Hätte man diese erfüllt, wäre die Serie spätestens bei Band 1500 zu Ende gewesen, denn dann hätte man nachmittags die Wesen, die die Wesen, die das GESETZ initiiert haben zum 5-Uhr-Tee einladen können.
DASS die Erwartungen nach Band 1000 einen gehörigen Dämpfer bekamen steht fest, stimme ich Dir zu. Aber wie hätt mans denn anders machen sollen ??
Ich zumindest war damals und bin auch heute noch froh, dass bei den Neuentdeckungen im kosmologischen Aufbau das Tempo rausgenommen wurde und es seitdem eher seitwärts geht.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Werner Fleischer » 26. März 2013, 15:08

William Voltz wurde bereits vor Band 200 zu einem wichtigen Mitarbeiter von Karl Herbert Scheer. Ohne Kenntnis der Exposes kann jedoch nicht sein wahrer Anteil an den Zyklen herausgearbeitet sondern nur vermutet werden. Meiner Vermutung nach wurde sein Radius ab den 500er Bänden immer größer, unklar ist mir wieviel Anteil er an den ersten Romanen des Konzil Zyklus hat!

Die Atlanserie stellte Voltz meiner Ansicht hinter der Perry Rhodan Serie zurück. In ihr sind die Leistungen m.E. wesentlich hetrogener wie in den Perry Rhodan Romanen bis Band 1000.
Nach Perry Rhodan 1000 sollte die Kosmische Ebene bewußt zurückgefahren werden. Hier ist für mich offen zwischen welchen Beteiligten diese Entscheidung gefallen ist! Dies war auch für die beteiligten Autoren eine Überraschung.
Die Exposearbeit von William Voltz nach Band 1000 muss m.E. unter dem Gesichtspunkt seiner Erkrankung und Operation gesehen werden.

Perry Rhodan Forschung könnte so spannend sein wenn die Archive geöffnet würden.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von LaLe » 26. März 2013, 15:10

Soweit es mich betrifft, so hatte ich vor allem meine Probleme mit nachstehenden Sachverhalten:
- Betschiden-Abenteuer (langwierig/-weilig)
- Porleyter (für mich von Anfang an nicht im Ansatz nachvollziehbare Handlungsweise)
- inflationäres Auftreten der Kosmokraten und diverser von diesen Beauftragten
- Endlose Armada (endlose Armadageschichten)
- Chronofossilien (völlig entrückt und abgehoben und in meinen Augen abstrus - Rhodans Footprints everywhere)
- Kriegerkult (hätte zu überzeugen gewusst, wenn die Krieger nicht nur aufgrund des Kodexgases ihrer Lehre vom Permanenten Konflikt gefolgt wären).

Gut gefielen mir in dem Abschnitt eigentlich nur die Tiefe (und da war die Nummer um den Graueinfluss auch schon arg grenzwertig) und der generelle Aufbau/die Erweiterung der perryversischen (?) Kosmologie. Insofern würde ich die von dir postulierte Seitwärtsbewegung der Entwicklung der Kosmologie der Post-Voltz-Ära zuschreiben. Mein Missfallen hat also eher wenig damit zu tun, dass die Initiatoren des GESETZES nicht demaskiert wurden. Das begrüße ich ausdrücklich, denn anderenfalls wäre die Geschichte in der Tat auserzählt.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Werner Fleischer » 26. März 2013, 15:19

LaLe hat geschrieben:Soweit es mich betrifft, so hatte ich vor allem meine Probleme mit nachstehenden Sachverhalten:
- Betschiden-Abenteuer (langwierig/-weilig)
- Porleyter (für mich von Anfang an nicht im Ansatz nachvollziehbare Handlungsweise)
- inflationäres Auftreten der Kosmokraten und diverser von diesen Beauftragten
- Endlose Armada (endlose Armadageschichten)
- Chronofossilien (völlig entrückt und abgehoben und in meinen Augen abstrus - Rhodans Footprints everywhere)
- Kriegerkult (hätte zu überzeugen gewusst, wenn die Krieger nicht nur aufgrund des Kodexgases ihrer Lehre vom Permanenten Konflikt gefolgt wären).

Gut gefielen mir in dem Abschnitt eigentlich nur die Tiefe (und da war die Nummer um den Graueinfluss auch schon arg grenzwertig) und der generelle Aufbau/die Erweiterung der perryversischen (?) Kosmologie. Insofern würde ich die von dir postulierte Seitwärtsbewegung der Entwicklung der Kosmologie der Post-Voltz-Ära zuschreiben. Mein Missfallen hat also eher wenig damit zu tun, dass die Initiatoren des GESETZES nicht demaskiert wurden. Das begrüße ich ausdrücklich, denn anderenfalls wäre die Geschichte in der Tat auserzählt.
Zu den Punkten 1 - 4 siehe meine Anmerkungen oben. Bei den Chronofossilien müssen wir berücksichtigen das nur die Exposes von 1182 - 1209 von William Voltz stammen. Hierbei wird die Handlung der Chronofossilien von Voltz in gerade einmal 14 Bänden behandelt. Leider können wir auch hier nicht beurteilen in wie weit Vlczek und Ziegler die Handlung der Chronofossilien im Sinne Voltz fortführten.

Ob Voltz wirklich vor hatte mit 1500 die Serie zu beenden können wir ebenfalls nicht an einer Quelle festmachen. Meine Kenntnis zu diesem Gegenstand stammt von einer Aussage von Peter Terrid die er in Sinzig machte.
Unabhängig von der Quelle wäre es sicherlich ratsam gewesen Perry Rhodan als Gesamtkunstwerk irgendwann abzuschließen. Heute erinnert die Serie nicht an den Ruf der Beatles sondern eher an den der Rolling Stones, die den richtigen Zeitpunkt verpaßt haben um in die Ewigkeit einer Legende einzugehen.

Der Kriegerkult hat nichts aber auch nichts mit Voltz zu tun. Hierfür dürfte Vlczek verantwortlich sein, vielleicht auch noch Ziegler.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von LaLe » 26. März 2013, 15:31

Na ja, da der Kriegerkult bereits in den 1200ern auftaucht, hatte ich vermutet, dass die Idee noch auf Willi zurückgeht - unabhängig davon, ob er die Exposes zu den einzelnen Romanen dann schrieb oder auch nicht. Zyklusplanung und Exposeerstellung sind für mich zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Speziell bei den Chronofossilien und der starken Fokussierung auf die Person Rhodan und ihre kosmische Bedeutung (siehe hierzu vor allem auch Band 1000), gehe ich stark davon aus, dass dieses Konzept auf Planungen von Willi zurückgeht. Aber wie geschrieben, dies ist lediglich eine Annahme meinerseits.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Vincent Garron » 26. März 2013, 15:38

LaLe hat geschrieben:Gut gefielen mir in dem Abschnitt eigentlich nur die Tiefe (und da war die Nummer um den Graueinfluss auch schon arg grenzwertig) [...]
dass der Graueinfluss, respektive die TIEFE ein bewusster und gewollter Abstecher in den Bereich Science-Fantasy war, bzw. hatte werden sollen, wurde ja nie bestritten. Es war halt ein Versuch, mal etwas "neben" der Spur zu fahren. Ist nicht bei allen angekommen, und selbst bei denen denen es gefiel (wie mir) hats für das eine mal gereicht.
LaLe hat geschrieben:[...]und der generelle Aufbau/die Erweiterung der perryversischen (?) Kosmologie. Insofern würde ich die von dir postulierte Seitwärtsbewegung der Entwicklung der Kosmologie der Post-Voltz-Ära zuschreiben. Mein Missfallen hat also eher wenig damit zu tun, dass die Initiatoren des GESETZES nicht demaskiert wurden. Das begrüße ich ausdrücklich, denn anderenfalls wäre die Geschichte in der Tat auserzählt.
Ja klar, natürlich war diese Seitwärtsbewegung in der Post-Voltz-Ära. Hab ich wohl nicht hinreichend gut ausgedrückt. Was bekannt ist (zumindest mir, aus Erzählungen vom Weltcon 1986 auf dem ich war), dass Voltz' Tendenz eher in der "Höher, schneller, weiter"-Richtung lag. Ob dies mit dem Ziel geplant war der Perry Rhodan-Serie ein finales Ende zu geben, können wohl nur Angehörige oder Zeitzeugen beantworten, wovon es aber nicht mehr viele gibt (Werner, das wäre doch sicher mal eine gute Frage an Inge Mahn, falls sie nach Sinzig kommt).
Es passt allerdings auch zu einer von WiVo gemachten Aussage auf der LKS (muss so Band 800 - 900 irgendwo gewesen sein), dass die Perry Rhodan-Serie sicher nicht bis Band 3400 gehen werde (was sich schon bald als Irrtum erweisen könnte ^^).
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von LaLe » 26. März 2013, 15:41

Ich hätte den Terminus "Band 1000 ff." auch dahingehend präzisieren können, dass ich die Bände 1000 bis max. 1399 meinte :D . Dann wäre es wohl nicht zu dem Missverständnis gekommen. Schön daher, dass wir uns verstehen :lol: .
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Schnurzel » 26. März 2013, 15:42

Ich hoffe, Handlungsebenen wie die in der TIEFE, bleiben ein Einzelfall. Die TIEFE, insebesondere der Graueinfluss, war ganz und gar nicht mein Ding, obwohl ich Fantasy sehr mag.

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Werner Fleischer » 26. März 2013, 15:44

Inwieweit Voltz vorausgeplant hat entzieht sich meiner Kenntnis. Wir können offen das Hermann Urbaneck hierzu etwas herausgearbeitet hat. Ich vermute einmal das auf ihn die grobe Planung bis 1249 zurückgeht. Stalker geht nach eigenen Aussagen auf Vlzek zurück.
Ab Expose 1210 mußte Vlzek das Ruder gemeinsam mit Ziegler übernehmen. Hierbei dürfte Ziegler für die Tiefenlandhandlung zuständig gewesen sein. Nach dem Ausscheiden von Ziegler mit Roman 1250 erschienen nur noch 3 Romane die letztendlich die Tiefenlandhandlung abschlossen.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von LaLe » 26. März 2013, 15:44

Allein wegen Band 1250 (schlage ich den evtl. wieder für einen KLZ vor?) musste die Tiefe eigentlich schon sein. Ziegler in Bestform.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Werner Fleischer » 26. März 2013, 15:45

Nun bis Perry Rhodan 3400 sind es noch 14 Jahre. Ich möchte nicht darauf wetten das die Serie 2027 noch erscheint.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Schnurzel » 26. März 2013, 15:49

Werner Fleischer hat geschrieben:Nun bis Perry Rhodan 3400 sind es noch 14 Jahre. Ich möchte nicht darauf wetten das die Serie 2027 noch erscheint.
Schade. Was lese ich, wenn ich in Rente bin?

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Werner Fleischer » 26. März 2013, 15:55

Dann hat du mehr Material zum Lesen als du jemals lesen kannst.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Schnurzel » 26. März 2013, 15:57

Werner Fleischer hat geschrieben:Dann hat du mehr Material zum Lesen als du jemals lesen kannst.
So wird's wahrscheinlich sein. Ich habe immer noch riesige Lücken im Perryversum. Außerdem gibt es noch viel zu viel andere gute Bücher. Meine Frage war auch eher rhetorischer Natur.

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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Alexandra » 26. März 2013, 16:21

Tennessee hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:ja letztendlich sehr inhaltsleer[...] meine (gewollte) Schludrigkeit
Jetzt kommen wir doch von der Panade zur Sache!
Salut Alexandra,

das verstehe ich nicht.

lg
Ten.
Ei, euer Augenhochziehspaß war auch ein Insiderwitz, oder typischer Männerwitz oder so. Ich bin ja gesellig und wollte etwas Ähnliches fabrizieren, aber da geht es dir umgekehrt natürlich auch so, dass du es nicht unbedingt verstehst.
Die Panade bezog sich auf das Kentucks Fried Chicken, über das ich weiter oben sprach. Kentucky ist der Nachbarstaat zu Tennessee, und ein Kapaun ist ein kastrierter Masthahn. Deswegen. Unter die Panade - aha, jetzt zeigen sie doch, was sie drauf haben. Oder so.
Du und Kapaun schreiben ja oft derart gute, intelligente Kommentare, dass ich hier nicht umhin komme, eurer Zeugs hier nicht so wirklich ernst zu nehmen.
Und da du keine Smileys magst: Augenhochzieh - grins - grins.
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Re: Charakteristik der Autoren

Beitrag von Tennessee » 26. März 2013, 16:55

Alexandra hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:ja letztendlich sehr inhaltsleer[...] meine (gewollte) Schludrigkeit
Jetzt kommen wir doch von der Panade zur Sache!
Salut Alexandra,

das verstehe ich nicht.

lg
Ten.
Ei, euer Augenhochziehspaß war auch ein Insiderwitz, oder typischer Männerwitz oder so. Ich bin ja gesellig und wollte etwas Ähnliches fabrizieren, aber da geht es dir umgekehrt natürlich auch so, dass du es nicht unbedingt verstehst.
Die Panade bezog sich auf das Kentucks Fried Chicken, über das ich weiter oben sprach. Kentucky ist der Nachbarstaat zu Tennessee, und ein Kapaun ist ein kastrierter Masthahn. Deswegen. Unter die Panade - aha, jetzt zeigen sie doch, was sie drauf haben. Oder so.
Du und Kapaun schreiben ja oft derart gute, intelligente Kommentare, dass ich hier nicht umhin komme, eurer Zeugs hier nicht so wirklich ernst zu nehmen.
Und da du keine Smileys magst: Augenhochzieh - grins - grins.
Salut Alexandra,

Grundgütiger, das war jetzt um die Ecke gedacht. *lach*

Und was die Panade anbelangt: Eigentlich müssten wir dann ja zeigen, was wir drunter haben. Aber dafür wäre ich dann doch zu keusch. *schäm*

lg
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