Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

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Troh.Klaus
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Troh.Klaus » 17. Mai 2013, 21:08

Wow, über 300 Beiträge zum '99ziger! Man ist ja länger damit beschäftigt, die ForumsBeiträge zu lesen, als den Roman ...

Eigentlich ist ja schon so ziemlich Alles gesagt zu UAs AbschlussRoman des NeuroversumZyklus, aber halt noch nicht von jedem. Deshalb jetzt auch noch meine fifty cents ...

@ganerc: WahnsinnsSpoiler, merci!

Zu Uwes Oevre selbst: ich fand, ein starker, dichter Roman von Uwe Anton, gut zu lesen, ein würdiger Abschluss. Manches, was als Auflösung geboten wurde, haben wir hier im Forum ja schon vermutet, einige Dinge waren aber doch noch überraschend (zumindest für mich). Dazu gehört QIN SHIs Ende und TAFALLAS Asyl-Gesuch. Die fein-gesponnenen Fäden wurden ordentlich zusammengeführt.

Der Roman versöhnt mich dann doch einigermassen mit dem Zyklus. Zwischendurch hatte ich schon öfter das Gefühl, als ob man sich verlaufen habe, in irgendwelchen Dead-Ends verirrt, den Faden verloren. Und dann mit "Hand-Wedel" wieder auf Kurs gefunden. Aber - Chapeau - war alles so geplant! Besonders gefallen hat mir, dass die "Bösen", also Delorian und Co., diesmal anscheinend gewonnen haben (ganz genau weissw man's ja nicht), also nicht die übliche rührselige Happy-End-Tour gefahren wurde!

An den Ex-Expokrat Uwe ein grosses DankeSchön.

QIN SHI & ARDEN: Starker Abgang - halb zog sie ihn, halb sank er hin ...

QIN SHI zum Zweiten: Für mich der tragische Held des Zyklus! Schon vor der Geburt manipuliert, von den Geschwistern verstossen (wegen seiner hässlichen Gesichter?), drogen-, äh, seelen-süchtig, permanent auf Turkey! Der Arme hätte einen ordentlichen SI-Therapeuten gebraucht. Stattdessen trifft er auf diesen Seelenklempner Peregrin, der ihm vorneherum schön tut, und ihm doch auch nur den Dolch in den Rücken steckt. Und dann noch solche Typen wie Delorian und Samburi, die im Hintergrund ihre Ränke spinnen. Er wird von allen verraten, verkauft und ausgenutzt! Kein Wunder, wenn QIN SHI neurotisch bis paranoid, und ein bisschen rachsüchtig, über Chanda und schliesslich auch Escalian herfällt, und sich eine sichere Burg in einer Anomalie basteln möchte, fernab von all den Heuchlern, Feinden und TuNichtGuts. Nun ja, Friede seiner Asche - Psitonen.

Alaska: Ist jetzt gaaaanz weit weg samt Leuchtkaft und Nekrophore! Aber er ist auch ein Gefanger. Und die Uhr tickt! Mag sein, dass an Bord der Leuchtkraft normale Raum- und Zeitbegriffe nicht anwendbar sind und ein Tag eine Ewigkeit dauert, aber vielleicht auch eine Ewigkeiit nur ein Tag. Er sollte sich vielleicht auch so einen Taschenwecker zu legen: "Huch, schon so spät, keine Zeit ...".

Eroin Blitzer: Dass er wieder aufgetaucht ist, mag Alaska freuen, mich weniger. Bei all dem Damage hätte ich sein collaterales Ende logischer gefunden.

Ennerhahl: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Hat er das? Auf jeden Fall geht er mal.

Sholoubwa: der robotische Daniel Trouve-Tout hat für jeden getüftelt, solange die Kasse stimmte. Und das halbe Universum mit seinen Kreationen überschwemmt, samt geheimen Hintertürchen. Vielleicht trifft man ja hin und wieder auf eines seiner Artefakte.

Ramoz: Vom SchossKätzchen zum Herrn der Galaxis. Was für eine Karriere. Dennoch: diese Story war mir schon ein Dorn im Auge. Zu unwahrscheinlich, das Ganze.

Die Spenta: Singen! Ihnen macht also ihre Arbeit richtig Spass. Nur warum begleiten sie die (P)SI-Leichen durch die Ephemere Pforte und lassen sich selbst gleich mit zerhäkseln. Oder bilden sie sowas wie einen Katalysator für den Prozess, die Umwandlung in Psitonen. Sie werden ja als eine MosaikIntelligenz beschrieben. Vielleicht bilden sie ja so was wie Rähmchen, die die Psitonen umfassen. Aber was ist ihr Reward?

Btw: die Spenta sind schon längst auf der Erde aktiv (in Paris hinterm Centre Pompidou). Sie haben dort ein Lagerhaus für ihr ephemeres Zeugs, guckst Du:

Bild

Delorian: Hat es also tatsächlich geschafft, alle Zutaten für sein Neuroversum-Rezept zusammen zu bringen und die Suppe anzurühren. Wobei wir nicht wirklich wissen, wozu die einzelnen Ingredienzien wirklich gut sind. Aber eigentlich bin ich's auch so zufrieden. Eine Beschreibung des Zündprozesses und des Zusammenwirkens der einzelnen Teile, Botnetz, Okular, Strampler, Totenhirn, ZAC, hätte in ein hyper-dimensionales Geschwurble ausarten können. Rainer Castor hat sich in seinem Kommentar ja auch ziemlich (wohltuend) bedeckt gehalten.

Kämen wir zu den verschiedenen Alt- und Neubürgern des Neuroversums. Dass Mondra Diamond sich so entschieden hat, ist nachvollziehbar. Wie hätte sie auch anders handeln können, wenn Klein-Delo zum Muttertag kömmt und mit "Schau mal Mami, was ich für dich gebastelt habe - ein ganzes Neuroversum" lockt! Aber wieso Nemo Partijan und, vor allem, Mikru Jon? Was versprechen die sich davon? Überhaupt scheinen mir alle in der Anomalie Verbliebenen eine ziemlich seltsame Sehnsucht nach "Vergeistigung" zu teilen. Die Spenta, die Utrofaren, die Sayporaner und Sayterraner. Gut, Delorian ist ja schon ein Geist, und bei Samburi Yura könnte man das manchmal auch vermuten, so wie sie bei ihren Haaren die Gesetze der Physik ausser Kraft setzt, aber alle Anderen? Könnte es sein, dass wir es weniger mit einem Neuroversum und mehr mit einem Neurotischen Universum zu tun haben? Wir werden es vermutlich nie erfahren (ausser das Neuroversum strandet in Ahandaba).

Apropos Partijan: Der hat sich doch diesen Taschenwecker des Hasen gegrapscht! Und vermutlich mit ins Neuroversum geschleppt. Wenn dieses kosmokratische Teufelszeug nun den Zündimpuls überstanden hat und den Hohen Mächten als trojanisches Schlüsselloch dient? Da fällt mir ein, auch das Botnetz könnte ja durchaus a la longue kontraproduktiv wirken. Sholoubwa hatte immer und überall einen Plan B, sprich ein Hintertürchen. Na ja, falls irgendwas im Neuroversum noch so ist, wie es vorher war.

Reginald Bull: Ein tougher Resident, der nie die Hoffnung aufgegeben hat, auch wenn es eigentlich nix zu hoffen gab.

Homer Adams: Viel mehr als Tee trinken und auf absent friends warten, hatte er eigentlich nicht zu bieten. Was am Anfang spannend begann, hat sich dann bald verlaufen (eines meiner Dead-Ends).

TAFALLA: Kein wirklich strahlender Ersatz für ARCHETIM, so grau und ausgemergelt, wie er sich in SOL zu Grabe begibt. Ob sich damit tatsächlich der erhoffte/erwünschte Schleier um das Solsystem legt, bleibt abzuwarten (mehr, die Milchstrasse oder gar die ganze MächtigkeitsBallung von ES, ist wohl unrealistische Träumerei).

War noch was? Ach ja, da hätten wir ja noch Herrn Perry Rhodan, den SofortZögerer, himself. Für mich der Loser des Zyklus. Mehr als ein fades "Da war ich dabei, dat war (net) prima" kann er kaum als Fazit ziehen. Et het deesmal net jut jegange. Eine hoch-bezahlte StatistenRolle, da hätte auch ein Komparse gereicht.

Mein Bonmot des Romans: "teleportierende Rheumadecke".

Mein ROFL-of-the-day: Dee's "Wo sind Knoblauch, Pflock und Weihwasser!"

And now to something completely different - PR2700 !

Klaus

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Troh.Klaus
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Troh.Klaus » 17. Mai 2013, 21:41

Noch'n kleiner Nachtrag: Gut, dass der Doppel-Lachsack zum Finale dahoam blieb ...

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Raktajino
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Raktajino » 18. Mai 2013, 23:29

Kemoauc hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:(...)
Bevor du uns jetzt verlässt: Ich hab den Roman gelesen und verstehe nicht, welche Serienelemente Deiner Meinung nach vergewaltigt wurden. Meinst du etwa Perrys Gedanken über seine Handstreiche in Andromeda? Und nur weil dir die Story bisher nicht gefallen hat, gibst du den beiden neuen Expokraten keine Chance? Versuchs doch wenigstens, wenn du es bisher so drastisch siehst, kann es doch nur besser werden. :st:
Hallo Loki, eigentlich habe ich derzeit keine große Lust mehr noch über dieses Thema zu diskutieren, da ich derzeit sehr enttäuscht über das bin, was ich in PR lesen musste. Aber da du nicht der Erste bist, der sich so oder ähnlich äußert, versuche ich noch einmal kurz und knapp zu beschreiben, was mich stört und warum ich ausgerechnet jetzt aussteige.

Ich habe schon häufiger geschrieben, dass ich ein ganz großer Fan des Serienbackgrounds bin, den Willi Voltz während des Bereichs zwischen Band 700 und ca. 1250 aufgebaut hat. Ich mag die Idee des Zwiebelschalenmodels, ich mochte die Sieben Mächtigen und deren Aufgabe, die Organisation der Ritter der Tiefe, den Moralischen Kode und seine Auswirkungen, ect. Schon aus diesem Grund konnte ich mich nie mit der Idee eines Neuroversums anfreunden. Ein Universum, auf das nicht nur die HM keinen Zugriff haben, sondern wo auch der Moralische Kode nicht greift. Wie soll so etwas nach der Logik des Moralischen Kodes überhaupt funktionieren?

Während des Thoregon-Zyklus wurde so etwas ähnliches schon mal ausprobiert - nämlich mit den Pulsen. Aber damals hat die Idee nicht funktioniert und das Thema war erstmal vom Tisch. Das Neuroversum ist aber entstanden. Und so hat man sich nun also eine gigantische Wundertüte geschaffen, die man theoretisch jederzeit aus dem Hut zaubern könnte wenn irgendetwas absolut schief laufen sollte. Um den HM zu entgehen hätte man das Solsystem im Neuroversum belassen können. Dieser Schritt schien dem Team aber dann doch zu gewagt und so haben sie sich etwas anderes einfallen. Nämlich den Austausch der SI-Leichen in Sol.

Dieser Austausch der SI-Leichen mit der daraus resultierenden Wirkung ist für mich aber der größte Humbug. Das Herauslösen von ARCHETIM hat aus dem strahlenden 6D-Juwel eine ganz normale Sonne gemacht. Das hätte m.E. völlig gereicht, damit nicht mehr Hinz und Kunz auf das Solsystem aufmerksam werden würden. Aber nein, man musste noch einen drauf setzen, anstatt die HM einfach mal für 200 - 300 Bände zu "parken", wie es mit zahlreichen, anderen Handlungsträger auch gemacht wird. Warum hätte man nicht einfach mal zwei oder drei Zyklen schreiben können, in denen die HM keine Rolle spielen? Deren Aktionszeiträume sollen doch so gigantisch sein?

Dass die HM, und alles was mit ihnen zu tun hat, schon seit längerem innerhalb der Serie verteufelt werden, stört mich schon länger. Aber dieser "Kniff", wie das Solsystem für die HM quasi unsichtbar gemacht wurde (oder vielleicht sogar die ganze Milchstraße?), mutet mir fast wie eine Art "Vergewaltigung" des Serienbackgrounds an. Ich habe das Wort, welches sicher etwas übertrieben wirkt, daher bewusst in Anführungszeichen gesetzt.

Was ich von Alaskas Schicksal halten soll, weiß ich auch noch nicht. Aber das ist erstmal ein anderes Thema. Es ist also die aktuelle Ausgangsbasis, die große Plattform, die für die zukünftigen Zyklen geschaffen wurde, die mich davon abhält weiterzulesen. Das hat nichts mit den neuen Expo-Redakteuren zu tun, denen ich natürlich alles Gute wünsche. Es hat eher damit zu tun, dass mir das Perryversum, so wie es derzeit geschildert wird, nicht mehr gefällt. Für mich fehlt nun erstmal das Besondere an der Serie, das Etwas, welches für meinen Geschmack die Serie von anderen Serien abgehoben hat. Sicherlich hat man sich Hintertürchen offen gehalten. Und wenn diese tatsächlich irgendwann mal genutzt werden sollten, will ich auch nicht ausschließen, evtl. mal wieder einzusteigen. Aber derzeit habe ich die Befürchtung, dass die kommenden Geschichten zu "gewöhnlich" werden könnten. Geschichten, die in anderen Serien so oder ähnlich auch stattfinden könnten, weil der Serienbackground nicht mehr greift wie vorher.

Ich hoffe, dass du mich nun vielleicht ein wenig besser verstehst. Aber wahrscheinlich werden ohnehin einige Foristen dieses Post wieder zerpflücken. Sollen sie ruhig. Ich bin auf jeden Fall erstmal raus aus der Serie, wünsche ihr aber selbstverständlich alles Gute für die Zukunft!
Warum sollte jemand dieses Posting zerpflügen??

Aber, dass an der Kosmologie gedreht wird, ist ja ein offenes Geheimnis. In 2675 wurde einiges in Frage gestellt. Wie die neue Kosmologie ausschauen könnte, ist nicht klar, da die jeweiligen Vertreter und ihre Ziele und Absichten nicht bekannt sind.

Aus dem Spoiler ist herauszulesen, dass das neue Expokratenteam eine Mischung aus Bodenstämmigen (Blues, Tefroder) und neue Gefahren und Abenteuer entworfen hat, das überaus anmutig herüber kommt und selten so interessant wie eigentlich wünschenswert erscheint. Mein Problem dabei ist: muss man, muss ich das lesen? Die Alternative wären tatsächlich etliche Bücher, die karmisch belastet in den Regalen winken und weitaus wirklicher erscheinen. Die Alternative vom Pangalaktiker hat durchaus etwas äußerst Reizvolles! In den alten, vergilbten Auflagen herumstöbern zur Entspannung und ja - so war das damals! Und man wird nicht enttäuscht! Was nicht zu unterschätzen ist! Die Geschichte ist bekannt und wird genau so wie erwartet garantiert zu Ende gehen. Und nichts wird zerpflügt und zerlegt; man darf höchstens über die Schlitzohrigkeit der Altschreiber schmunzeln, wie sie die Geschichte auf die gewünschte Bahn bringen; und es werden eben Erinnerungen geweckt an die Zeit, wo man die Hefte runtergeschlungen hat.

Im Augenblick habe ich mir den Eröffnungsband noch nicht gekauft. Andererseits böte er die Gelegenheit, den Autor kennenzulernen. Andererseits habe ich mir bislang auch noch nicht (einmal) den neuen Star Trek angesehen.

Aus Frust über den Nega-Sphären-Zyklus hatte ich bei 2500ff pausiert und bin auf der Zielgeraden von 2590 dann eingestiegen. Das Neuroversum war durchaus interessant durchkomponiert. Aber als abenteuerliche Privatveranstaltung einer durchgeknallten Entität und einem frustrierten Rhodan-Sprößling wurde die Kiste einfach durchgezogen ohne Reflexion. Und zum Schluss sogar in einer Art Jungenstreich verschiedener Herren auch noch ermöglicht.

Andererseits war die Geschichte von der Lebenswirklichkeit so viele Lichtjahre entfernt, dass die Probleme von Sissi beinahe emotional ergreifender sind oder die einer afrikanischen Feldmaus. Dass KNF sich im Vorwort verschrieben hat, und die PR-Wirklichkeit um 300 Jahre in die Zukunft versetzt hat, ist beinahe begrüßenswert. Aber sie halt auch schon um 3000 Jahre davon gezogen, auch wenn man 1514 NGZ schreibt. Das schafft dann irgendwie Identifikationsprobleme.

Etliche Foristen haben ganz klar geäußert, dass sie sich auf den neuen Zyklus freuen. Ehrlich gesagt, ein ganz klein wenig beneide ich diejenigen, die das geschrieben haben und täte mir etwas von dieser unbedarften Freude für mich selber wünschen.

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nanograinger
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger » 19. Mai 2013, 16:49

Ohne alles zu wiederholen, was schon gesagt wurde, möchte ich doch erstmal festhalten, dass der Neuroversum-Zyklus für mich um Klassen besser war, als der Vorgängerzyklus (das war allerdings nicht schwer).

Die Idee des Neuroversums fand ich interessant. Allerdings kann ich nicht mehr sagen, denn was das Neuroversum tatsächlich ist, wurde uns letztlich nicht mal in Grundzügen erzählt, und das halte ich für eine großen Schwachpunkt des Abschlussbands. In PR 2687 wurde uns zwar die in Delorians Version geschildert, wie die Menschen sich fühlen werden ("Alles gerettet auf ewig", hat mich sehr amüsiert, der Titel), aber die Substanz dahinter fehlt. So finde ich es keinesfalls ausgemacht, dass das Neuroversum nicht irgendwie zugänglich sein soll, es kann nur nicht über den Moralischen Kode "betreten" und "gesteuert" werden. Wenn es vollkommen vom Rest des Multiversums isoliert wäre, warum sollten sich die Hohen Mächte drum kümmern? Lass die Leute dann doch im eigenen Saft schmoren...

Wenn es aber nicht vom Rest des Multiversums isoliert ist, dann fragt man sich schon, warum keiner der HM oder eine SI (gibt ja wohl noch andere als ES/TALIN) einschreitet, wenn QIN SHI los zieht und 48 (!) SI-Leichen einsammelt. Man schaue sich mal an, was alles bei THOREGON ins Feld geführt wurde. Spätestens nachdem sich Samburi aus dem Staub (von der LEUCHTKRAFT) macht, muss doch sofort die schnelle Eingreiftruppe los. Und dafür ist Ennerhahl selbst mit Lichtzelle ein bisschen wenig...

Was ich toll fand, war Delorian (echt !). Ein manipulativer Bastard mit besten Absichten und wenig Skrupeln, der es aufgrund seiner ausgezeichneten Position als Chronist schafft, fast alle gegeneinander auszuspielen, um am Schluss mit seinen letztlich doch begrenzten Mitteln sein Ziel zu verwirklichen. Ein moralisches Vorbild ? Keineswegs. Aber schaut euch mal im realen Leben um, wer es zu was gebracht hat (nach ökonomischen und machtpolitischen Maßstäben).

Negativ fiel mir bei Delorian auf (neben den schon von anderen erwähnten Frage, wie er denn eigentlich mit QIN SHI fertig werden wollte), dass seine Einstellung zur Menschheit inkonsistent war. Einerseits holt der die Sternwürdigen ausschliesslich von der Erde (Warum? Nur weil Toufec der Erste war und der wohl schwer bei den Maahks oder Solmothen weitere Leute rekrutieren konnte? ) andererseits gefährdet er das Solsystem und die ganze Milchstraße mit seinem Hinweis auf ARCHETIMS Leichnam an QIN SHI. Dann "rettet" er das Sonnensystem zunächst vor den Sayporanern, die er aber sowieso unterwandert hat und kurz danach voll auf seiner Seite hat. Die solare Bevölkerung (nicht nur Menschen) versucht er dann zum Bleiben im Neuroversum zu überreden, aber er hat sicher nicht genug Suspensionsbänke. Und braucht er die
Solare Menschheit überhaupt? Auch die Einstellung zu Perry ist ähnlich. Einerseits möchte er ihn überzeugen, andererseits ist ihm Perrys Ablehnung letztlich egal. Vielleicht kann man seine Angehensweise als "best effort approach" bezeichnen: Er versucht, die Leute dazu zu bringen, ihn zu mögen, aber wenn's nicht klappt, auch gut.

Noch ein letztes Wort zu TAFALLA und die Konsequenzen. Vielleicht ist es ja notwendig in der Planung auf Band 3000 hin. Persönlich halte ich aber die angebliche "Entrückung" aus dem Blickfeld der HM durch TAFALLAs Leichnam für eine klassische falsche Fährte. Und auch konzeptionell halte ich sie für fragwürdig. Es geht doch nicht darum, sich von den HM zu "entrücken", sondern einen langfristigen modus operandi mit ihnen zu finden. Das ist doch wie bei der Steuer: Geld in die Schweiz bringen ist eben keine Lösung für einen Unsterblichen :)

Grüße, Matthias

Frank Chmorl Pamo

Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Frank Chmorl Pamo » 21. Mai 2013, 10:00

Herzlichen Glückwunsch an Delo zum ersten Eigenen - und dass die Eigenzeit 1: 1 Millionen oder nochmehr betrage, damit ihr in eurem Sandkasten viiiiiiiel Zeit zum entwickeln habt :D , schließlich hats den Druuf mit 1:72.000 doch auch gut getan :P

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Schnurzel
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Schnurzel » 21. Mai 2013, 10:41

Vielleicht hätte Uwe einen ultrakurzen Epilog schreiben sollen:

Und Delorian sprach: "Es werde Licht..."


:D

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Langschläfer » 21. Mai 2013, 10:44

Schnurzel hat geschrieben:Vielleicht hätte Uwe einen ultrakurzen Epilog schreiben sollen:

Und Delorian sprach: "Es werde Licht..."


:D
"Doch Sch***** war's, das ganze Neuroversum brannte ab."

:P :saus:
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
Polls sind doof. ;)

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Mr Frost
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 31. Mai 2013, 13:14

Endlich!
Der alte Zyklus ist endlich beendet (und das letzte Heft aus demselben gelesen)...

War es ein Ende mit Schrecken?
Nicht (mehr) unbedingt komplett, aber durchaus ein Ende mit deutlichen Zumutungen.

Habe ich mich "gut unterhalten" gefühlt?
Geht so....Eher nein.

Zum Positiven:
Das Titelbild hat mit sehr gut gefallen. :unschuldig:
MIKRU-JON ist enstsorgt.
QHIN SHI ist entsorgt.
TANEDRAR/ TAFALLA sind entsorgt.
Begegnung von Bully und Perry wurde entgegen der Erwartung einigermaßen einfühlsam geschildert.
Zyklus ist beendet.

Zum Negativen:
UA läßt Rhodan sagen: "Das alles kommt mir logisch und glaubwürdig vor" (S.12).
Der Mausbiber sagt draufhin: "Mir auch" (S.13).
ICH sage dazu: "Guter Versuch...Aber mir erscheinen die Motive und Handlungen und viele Teile des Gesamtplots als nur teilweise logisch und wenig glaubwürdig und unbefriedigend."

Folgendes bleibt für mich schleierhaft:
- WAS sollte nun die viele, viele hundert Bände lange Odyssee Alaskas (auf der Suche nach Samburi)? Was hat sie gebracht?
- WIE konnte Samburi ein Cappinfragment (als aus Kosmokratentechnik stammend bezeichnet) von den Kosmokraten erhalten und dies verleihen?
- WOHER kommen Samburis angeblichen Begabungen in Pararealitäten?
- WARUM bewertet niemand, respektive Alaska, das Vorgehen von Samburi als moralisch eindeutig negativ (Beispiel Anaree)? WESHALB gibt er ihr dann auch noch den Zellaktivator für eine zweifelhafte Sache (Neuroversum)?? Wie dämlich ist diese Figur eigentlich geworden? Alaska hat sich zu keinem Zeitpunkt als "Logiker" verhalten. Nur wie ein verliebter Teenager.
- WAS soll das Neuroversum eigentlich? Ein Raum frei von den Hohen Mächten? Und dann? Alles Friede, Freude, Eierkuchen?
- WAS sollte der Anzug der Universen eigentlich? Nur ein Ding mit klingendem Namen ("Brauchen wir für das Neuroversum").
- WAS sollte das Okular eigentlich (s.o.)?
- WIE konnte ein Mensch (?), nämlich Delorian eine SI bzw. ES täuschen, gar manchmal "fast" ES selbst sein????
- WARUM tritt Ennerhahl auf und dann wieder ab (nach ES frage ich lieber nicht)?
- WAS sollte der "Alraska/ Alaska"-Quark? Nur damit Eroin am Schluß so seine Freundschaft zeigen kann??
- WIE hat QHIN SHI eigentlich die Spenta gefunden? Schon sehr passend, da er ein Volk mit genau diesen Eigenschaften brauchte...Ohne diese hätte das ganze Konzept nicht funktioniert....
- WESHALB ist TAFALLA und die Mächtigkeitsballung für die Kosmokraten nicht einsehbar?? Schon sehr seltsam...Aber "passend" für den kommenden Plot?
usw. usf.

Ich lass´ es zunächst mal dabei...Für mich bleibt dieser Zyklus konfus und unbefriedigend. Kleines "Trostpflaster": Das "Neuroversum" war sicherlich besser als der Vatrox-Zyklus.
In beiden Zyklen hat man aber sehen können, daß sich die SI-Stories selbst ad absurdum geführt haben. Ich mag so was nicht mehr lesen.

Nun zu den erwähnten "Zumutungen":
Was ab schätzungsweise S. 49 beschrieben wird, hat mich an vielen Stellen an Serien wie den "Marienhof" oder "Rote Rosen" denken lassen.
Da treten Handlungsträger auf und sprechen hölzern und leer. Keine echten Dialoge. Nur Verkündigungen von Entscheidungen und Abschieden.

Liebe Leute, was hätte man hier über viele Bände hinweg entwickeln können?! Beispielsweise eine nachvollziehbare Beschreibung einer Beziehung (Mondra, Rhodan), die in die Brüche geht. Trennen, Wiederannähern, Scheitern. Ein Paar mit dem man "mitfühlt" (!)
Was passiert hier aber?
Perry meint, daß es " ein wenig gekriselt" habe und denkt (!) darüber nach, weshalb man sich nicht mehr in den Arm nehmen könne. WARUM macht er (!) keinen menschlichen, ersten Schritt und verabschiedet sich würdig? Warum bleibt er auch hier so passiv/ weinerlich/ fatalistisch wie häufig im gesamten Zyklus?? Was sind dies zudem für seltsame Gedanken über Mütter-Sohn-Beziehungen, bei denen der Vater immer im Abseits stehen müsse. Welches Beziehungsbild hat hier der Autor?
Für mich war der sog. "Abschied", das Abschieben und Versenken der Figur "Mondra Diamond" unwürdig und lieblos.

Im selben Sinne: Warum gibt es keine würdige Verabschiedung von Alaska? Warum müssen alle Handlungsträger in AHANDABA 2.0-Manier entsorgt werden? (OK, ich gebe zu, DAS war vielleicht besser so... :rolleyes: ).

FAZIT: Nicht komplett, aber ziemlich vergurkt, dieser Zyklus.

Bitte alles zurück auf LOS!

Meine Wertung für den Band 2699: 4/3/4. :mellow:

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Vincent Garron
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Vincent Garron » 31. Mai 2013, 15:34

Mr Frost hat geschrieben:- WARUM bewertet niemand, respektive Alaska, das Vorgehen von Samburi als moralisch eindeutig negativ (Beispiel Anaree)? WESHALB gibt er ihr dann auch noch den Zellaktivator für eine zweifelhafte Sache (Neuroversum)?? Wie dämlich ist diese Figur eigentlich geworden? Alaska hat sich zu keinem Zeitpunkt als "Logiker" verhalten. Nur wie ein verliebter Teenager.
Dir ist dein Fehler beim Schreiben sicher nicht bewusst geworden, aber erst beklagst du das Fehlen einer moralische Betrachtung, dann das Fehlen einer logischen Betrachtung. Was denn nun ? :D
Moral und Logik haben keinen zwingenden gemeinsamen Nenner. Es kann Überschneidungen geben, diese sind dann aber eher zufälliger Natur.
Mr Frost hat geschrieben:- WAS soll das Neuroversum eigentlich? Ein Raum frei von den Hohen Mächten? Und dann? Alles Friede, Freude, Eierkuchen?
Ganz einfach, Stichwort: Freier Wille. Ist allerdings ein Thema, da könnte man wochenlang andauernde Symposien füllen. Lies mal in der Wikipedia, was da dazu steht.
Sicher ist das Neuroversum ein extremer Versuch sich von den Kosmokraten abzunabeln, aber alle bisherigen Versuche (inkl. gut zureden) haben ja nichts gebracht :lol:
Mr Frost hat geschrieben:- WAS sollte der Anzug der Universen eigentlich? Nur ein Ding mit klingendem Namen ("Brauchen wir für das Neuroversum").
- WAS sollte das Okular eigentlich (s.o.)?
Stell dir ein Auto ohne Lenkrad und ohne Lenkstange vor. Is nur 'ne Frage der Zeit bis es scheppert. Der Anzug der Universen ist das Lenkrad und das Okular die Lenkstange ;)
Mr Frost hat geschrieben:- WIE konnte ein Mensch (?), nämlich Delorian eine SI bzw. ES täuschen, gar manchmal "fast" ES selbst sein????
sorry, das wurde recht ausführlich in 2696 erklärt.
Mr Frost hat geschrieben:- WESHALB ist TAFALLA und die Mächtigkeitsballung für die Kosmokraten nicht einsehbar?? Schon sehr seltsam...Aber "passend" für den kommenden Plot?
Weil Tafalla bei der Aktion um TRYCLAU-3 mit entarteten psionischen Informationsquanten infiziert wurde und seitdem laufend potentielle Zukünfte generiert, was wiederum das psionische Netz beeinflusst. Da Kosmokratentechnik oder andere höher entwickelte Technik aber über das psionische Netz funktioniert, ist diese davon betroffen. Niederwertige Technik konnte in Escalian ganz normal arbeiten (und tat es auch).
Bzgl. Plot: Ich seh grad nicht welchen Plot du da meinst. Die Handlung hätte sich auch so entwickelt wie sie es tat, wenn TAFALLA diesen Malus nicht an sich getragen hätte.
Mr Frost hat geschrieben:Nun zu den erwähnten "Zumutungen":
Was ab schätzungsweise S. 49 beschrieben wird, hat mich an vielen Stellen an Serien wie den "Marienhof" oder "Rote Rosen" denken lassen.
Da treten Handlungsträger auf und sprechen hölzern und leer. Keine echten Dialoge. Nur Verkündigungen von Entscheidungen und Abschieden.

Liebe Leute, was hätte man hier über viele Bände hinweg entwickeln können?! Beispielsweise eine nachvollziehbare Beschreibung einer Beziehung (Mondra, Rhodan), die in die Brüche geht. Trennen, Wiederannähern, Scheitern. Ein Paar mit dem man "mitfühlt" (!)
Was passiert hier aber?
Perry meint, daß es " ein wenig gekriselt" habe und denkt (!) darüber nach, weshalb man sich nicht mehr in den Arm nehmen könne. WARUM macht er (!) keinen menschlichen, ersten Schritt und verabschiedet sich würdig? Warum bleibt er auch hier so passiv/ weinerlich/ fatalistisch wie häufig im gesamten Zyklus?? Was sind dies zudem für seltsame Gedanken über Mütter-Sohn-Beziehungen, bei denen der Vater immer im Abseits stehen müsse. Welches Beziehungsbild hat hier der Autor?
Für mich war der sog. "Abschied", das Abschieben und Versenken der Figur "Mondra Diamond" unwürdig und lieblos.
Nun... das Verhältnis Perry <=> Mondra wurde während des ganzen Zyklus thematisiert, allerdings weniger an der Darstellung Perrys oder Mondras sondern mittels Reflektion an Shamsur Routh und Henrike Ybarri. Lies dir die ersten Romane mit Shamsur Routh nochmal durch (ok, wirst du nicht machen, weil du den Zyklus nicht magst :D ) und ersetze Henrike Ybarri durch Perry Rhodan und Shamsur Routh durch Mondra Diamond und du weißt alles ^^
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 31. Mai 2013, 16:32

Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:- WARUM bewertet niemand, respektive Alaska, das Vorgehen von Samburi als moralisch eindeutig negativ (Beispiel Anaree)? WESHALB gibt er ihr dann auch noch den Zellaktivator für eine zweifelhafte Sache (Neuroversum)?? Wie dämlich ist diese Figur eigentlich geworden? Alaska hat sich zu keinem Zeitpunkt als "Logiker" verhalten. Nur wie ein verliebter Teenager.
Dir ist dein Fehler beim Schreiben sicher nicht bewusst geworden, aber erst beklagst du das Fehlen einer moralische Betrachtung, dann das Fehlen einer logischen Betrachtung. Was denn nun ? :D
Moral und Logik haben keinen zwingenden gemeinsamen Nenner. Es kann Überschneidungen geben, diese sind dann aber eher zufälliger Natur.
"Kein Fehler", lieber Vince. Alaska und alle anderen haben "Moral" nicht angesprochen, was sie hätten tun sollen. Gleichzeitig kann ich das Verhalten von Alaska auch nicht als "logisch" bezeichnen. Er verhält sich also weder logisch, noch moralisch..
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:- WAS soll das Neuroversum eigentlich? Ein Raum frei von den Hohen Mächten? Und dann? Alles Friede, Freude, Eierkuchen?
Ganz einfach, Stichwort: Freier Wille. Ist allerdings ein Thema, da könnte man wochenlang andauernde Symposien füllen. Lies mal in der Wikipedia, was da dazu steht.
Sicher ist das Neuroversum ein extremer Versuch sich von den Kosmokraten abzunabeln, aber alle bisherigen Versuche (inkl. gut zureden) haben ja nichts gebracht :lol:
:D "Freier Wille" ohne (höhere) Ziele reicht mir nicht. Bei Schopenhauer gerne. Bei Perry Rhodan darf ruhig noch mehr hinzukommen...
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:- WAS sollte der Anzug der Universen eigentlich? Nur ein Ding mit klingendem Namen ("Brauchen wir für das Neuroversum").
- WAS sollte das Okular eigentlich (s.o.)?
Stell dir ein Auto ohne Lenkrad und ohne Lenkstange vor. Is nur 'ne Frage der Zeit bis es scheppert. Der Anzug der Universen ist das Lenkrad und das Okular die Lenkstange ;)
Ganz genau! Große Namen, die nur wenig mit Inhalt befüllt wurden. Halt wie in einem PC-Rollenspiel. Suche den "Anzug der Dämonen" und das "Okular" der Lenkung...(und kombiniere diese mit 48 SIs und einem Zellaktivator, um den Zauber zu ermöglichen...) :unsure:
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:- WIE konnte ein Mensch (?), nämlich Delorian eine SI bzw. ES täuschen, gar manchmal "fast" ES selbst sein????
sorry, das wurde recht ausführlich in 2696 erklärt.
Sorry, wie ein Mensch (??) eine SI täuschen kann, bleibt mir schleierhaft. Ach ja, er ist ja kein Mensch. Aber irgendwie doch. Aber er ist ja auch ES. Jedenfalls ein bißchen oder doch nicht... :o :mellow: Ich fand das alles nicht sonderlich erhellend und auch nicht begeisternd. Wenn es Dir gefällt, kann ich dies gut akzeptieren.
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:- WESHALB ist TAFALLA und die Mächtigkeitsballung für die Kosmokraten nicht einsehbar?? Schon sehr seltsam...Aber "passend" für den kommenden Plot?
Weil Tafalla bei der Aktion um TRYCLAU-3 mit entarteten psionischen Informationsquanten infiziert wurde und seitdem laufend potentielle Zukünfte generiert, was wiederum das psionische Netz beeinflusst. Da Kosmokratentechnik oder andere höher entwickelte Technik aber über das psionische Netz funktioniert, ist diese davon betroffen. Niederwertige Technik konnte in Escalian ganz normal arbeiten (und tat es auch).
Bzgl. Plot: Ich seh grad nicht welchen Plot du da meinst. Die Handlung hätte sich auch so entwickelt wie sie es tat, wenn TAFALLA diesen Malus nicht an sich getragen hätte.

Ich meine, daß man so die Erde/ SOL in der Zukunft vor den Hohen Mächten verstecken kann. Wieso ein Psiq-Kontakt so was auslösen kann? Na ja, egal...
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Nun zu den erwähnten "Zumutungen":
Was ab schätzungsweise S. 49 beschrieben wird, hat mich an vielen Stellen an Serien wie den "Marienhof" oder "Rote Rosen" denken lassen.
Da treten Handlungsträger auf und sprechen hölzern und leer. Keine echten Dialoge. Nur Verkündigungen von Entscheidungen und Abschieden.
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Liebe Leute, was hätte man hier über viele Bände hinweg entwickeln können?! Beispielsweise eine nachvollziehbare Beschreibung einer Beziehung (Mondra, Rhodan), die in die Brüche geht. Trennen, Wiederannähern, Scheitern. Ein Paar mit dem man "mitfühlt" (!)
Was passiert hier aber?
Perry meint, daß es " ein wenig gekriselt" habe und denkt (!) darüber nach, weshalb man sich nicht mehr in den Arm nehmen könne. WARUM macht er (!) keinen menschlichen, ersten Schritt und verabschiedet sich würdig? Warum bleibt er auch hier so passiv/ weinerlich/ fatalistisch wie häufig im gesamten Zyklus?? Was sind dies zudem für seltsame Gedanken über Mütter-Sohn-Beziehungen, bei denen der Vater immer im Abseits stehen müsse. Welches Beziehungsbild hat hier der Autor?
Für mich war der sog. "Abschied", das Abschieben und Versenken der Figur "Mondra Diamond" unwürdig und lieblos.
Nun... das Verhältnis Perry <=> Mondra wurde während des ganzen Zyklus thematisiert, allerdings weniger an der Darstellung Perrys oder Mondras sondern mittels Reflektion an Shamsur Routh und Henrike Ybarri. Lies dir die ersten Romane mit Shamsur Routh nochmal durch (ok, wirst du nicht machen, weil du den Zyklus nicht magst :D ) und ersetze Henrike Ybarri durch Perry Rhodan und Shamsur Routh durch Mondra Diamond und du weißt alles ^^

"Mondra wurde (....) thematisiert an der Reflektion an Shamsur Routh und Henrike Ybarri"?? Nun ja.

JA. Ich bin leider nicht zufrieden mit dem Zyklus. Wenn DU es bist, kann ich es wie geschrieben gut akzeptieren.

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 31. Mai 2013, 19:27

Mr Frost hat geschrieben:"Kein Fehler", lieber Vince. Alaska und alle anderen haben "Moral" nicht angesprochen, was sie hätten tun sollen. Gleichzeitig kann ich das Verhalten von Alaska auch nicht als "logisch" bezeichnen. Er verhält sich also weder logisch, noch moralisch..
Sobald wir die Persönlichkeit des Menschen nicht nur auf die Summe des Inputs in eine leere Einheit und die darauf angewandten lebenserhaltenden. zweckgebundenen Prozesse zurückführen, bewegen wir uns im Bereich des Irrationalen, metaphorisch vergleichbar der Menge der irrationalen Zahlen, die man nicht zurückrechnen kann. In diesem Bereich des Unmöglichen wurzelt unsere persönliche Freiheit.
Mr Frost hat geschrieben:- WAS soll das Neuroversum eigentlich? Ein Raum frei von den Hohen Mächten? Und dann? Alles Friede, Freude, Eierkuchen? :D "Freier Wille" ohne (höhere) Ziele reicht mir nicht. Bei Schopenhauer gerne. Bei Perry Rhodan darf ruhig noch mehr hinzukommen...
Als aktuelle Parallele sehe ich die moderne Entwicklung, jede Bedingtheit, alles Gegebene abzulegen, die Spaßgesellschaft in ihrer letzten Konsequenz.
Versus der Erfolg gegen Erbkrankheiten, Missernten, Aberglauben, Neurosen, Depressionen.
Nach paar Jahren stringenter Handlung wüsse ich schon gern, wie das ausging.

1921 schrieb Otto Soyka den Roman "Die Traumpeitsche" - die Hauptperson erhält unter sehr suspekten Umständen Zugang zu Chemikalien, mit denen er sich jede Person gefügig machen kann, denn mit ihnen kann man jede Situation so erleben, wie man sie sich gewünscht hätte, so oft wie man will. Der Ich-Erzähler rutscht nicht, wie der Erfinder, in die komplette Willenlosigkeit, denn er möchte die über alles geliebte Frau erobern, die ihn abwies. Und ratet mal, wie es ausgeht?
Spoiler:
Na ja, als sie endlich die Chemikalien intus hat, redet sie zwar wieder mit ihm, aber sie hat keine Zeit - sie bittet ihn, sie in Ruhe zu lassen, weil sie von ihm träumen möchte.

Mr Frost hat geschrieben:Sorry, wie ein Mensch (??) eine SI täuschen kann, bleibt mir schleierhaft. Ach ja, er ist ja kein Mensch. Aber irgendwie doch. Aber er ist ja auch ES. Jedenfalls ein bißchen oder doch nicht... :o :mellow: Ich fand das alles nicht sonderlich erhellend und auch nicht begeisternd.
Eine SI ist kein Gott.
Erinnert mich an eine Woche vor ca. dreieinhalb Jahrzehnten, als mir die Aussage "Gott sieht dich überall" zu nahe kam. Eine Woche komplette Paranoia, dann war ich mit dem Konzept durch. Eine Erfindung schwacher Menschen, die anderen den Mut nehmen wollen, selber was zu entscheiden, um sie unter Kontrolle halten zu können mit der drohenden Abrechnung im Jenseits, wenn der Körper weg ist und alles irreversibel.
Lesen möchte ich nicht darüber, so weit reicht mein Sinn für Humor nicht. Obwohl - warum nicht?
Mr Frost hat geschrieben: Nur Verkündigungen von Entscheidungen und Abschieden.
Telling und showing.
Lebhaftere Ausarbeitung der Charaktere und ihrer Anliegen.
Mr Frost hat geschrieben:
Vincent Garron hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben: nachvollziehbare Beschreibung einer Beziehung (Mondra, Rhodan), die in die Brüche geht. Trennen, Wiederannähern, Scheitern. Ein Paar mit dem man "mitfühlt" (!)
Perry meint, daß es " ein wenig gekriselt" habe und denkt (!) darüber nach, weshalb man sich nicht mehr in den Arm nehmen könne. WARUM macht er (!) keinen menschlichen, ersten Schritt und verabschiedet sich würdig? Warum bleibt er auch hier so passiv/ weinerlich/ fatalistisch wie häufig im gesamten Zyklus?? Was sind dies zudem für seltsame Gedanken über Mütter-Sohn-Beziehungen, bei denen der Vater immer im Abseits stehen müsse. Welches Beziehungsbild hat hier der Autor?
Für mich war der sog. "Abschied", das Abschieben und Versenken der Figur "Mondra Diamond" unwürdig und lieblos.
Nun... das Verhältnis Perry <=> Mondra wurde während des ganzen Zyklus thematisiert, allerdings weniger an der Darstellung Perrys oder Mondras sondern mittels Reflektion an Shamsur Routh und Henrike Ybarri. Lies dir die ersten Romane mit Shamsur Routh nochmal durch (ok, wirst du nicht machen, weil du den Zyklus nicht magst :D ) und ersetze Henrike Ybarri durch Perry Rhodan und Shamsur Routh durch Mondra Diamond und du weißt alles ^^

"Mondra wurde (....) thematisiert an der Reflektion an Shamsur Routh und Henrike Ybarri"?? Nun ja.
Eine parallele Entwicklung zweier starker Beziehungen, in denen nicht nur gedacht, gewinselt und in den Arm genommen wird, sondern in denen auch mal die Fetzen fliegen, hätte ich auch begrüßt. Dann hätte man auch die Kurve zur Neuschöpfungsproblematik gekriegt. Problem: Das Niveau hätte die Selbstdefinition "Unterhaltungsliteratur überschritten - was mich als Leser aber nicht unbedingt gestört hätte, darf auch mal sein.
Ich sehe jedoch auch keine Stellvertreterthematisierung, wohl aber zeigt Vince hier eine der großen Möglichkeiten des Zyklus auf, die ungenutzt blieb.
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Vincent Garron » 31. Mai 2013, 20:17

Alexandra hat geschrieben:Ich sehe jedoch auch keine Stellvertreterthematisierung, wohl aber zeigt Vince hier eine der großen Möglichkeiten des Zyklus auf, die ungenutzt blieb.
Ich finde nicht, dass sie ungenutzt blieb, im Gegenteil. Nur musste man es sich - wie noch einige andere Details - "erlesen". Es kann ja kein Autor in den Roman reinschreiben "ach übrigens, an dem Paar Henrike Ybarri/Shamsur Routh und ihrer Tochter Anicee wollen wir das Paar Perry Rhodan/Mondra Diamond und ihren Sohn Delorian spiegeln". Da muss der Leser schon selber drauf kommen ^^

In beiden Partnerschaften finden wir einen politisch engagierten Partner (Perry Rhodan und Henrike Ybarri ("Ma regirrt") ), der sich selber und sein Handeln der Menschheit verschrieben hat, und dem Delorians Ziele unplausibel bleiben. Beide (Perry und Henrike) möchten gerne das eigene Kind verstehen wollen, beiden misslingt es. Anicee verabschiedet sich von ihrer Mutter ohne sich noch einmal umzudrehen und Delorian meldet sich auch nicht bei Perry um sich "ordentlich" zu verabschieden.
Auf der anderen Seite der jeweils 2. Elternteil (Mondra Diamond und Shamsur Routh), der bedingungslos zu dem gemeinsamen Kind hält, teilweise unüberlegt und/oder irrational handelt, bis hin zur Selbstaufgabe.

Also ich weiß net, aber mehr Stellvertreterthematik geht meines Empfindens nach eigentlich schon gar nich mehr.
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Vishna » 31. Mai 2013, 22:50

Uwe Anton hat in den letzten beiden Romanen gezeigt, was er kann: gute PR-Romane schreiben.
Der Zyklus bleibt einer der schlechtesten der PR-Geschichte.

2-2-5

Es ist vorbei :st: :st: :st: ... und Hurra wir leben noch :fieber:

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 31. Mai 2013, 23:35

Vincent Garron hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Ich sehe jedoch auch keine Stellvertreterthematisierung, wohl aber zeigt Vince hier eine der großen Möglichkeiten des Zyklus auf, die ungenutzt blieb.
Ich finde nicht, dass sie ungenutzt blieb, im Gegenteil. Nur musste man es sich - wie noch einige andere Details - "erlesen". Es kann ja kein Autor in den Roman reinschreiben "ach übrigens, an dem Paar Henrike Ybarri/Shamsur Routh und ihrer Tochter Anicee wollen wir das Paar Perry Rhodan/Mondra Diamond und ihren Sohn Delorian spiegeln". Da muss der Leser schon selber drauf kommen ^^

In beiden Partnerschaften finden wir einen politisch engagierten Partner (Perry Rhodan und Henrike Ybarri ("Ma regirrt") ), der sich selber und sein Handeln der Menschheit verschrieben hat, und dem Delorians Ziele unplausibel bleiben. Beide (Perry und Henrike) möchten gerne das eigene Kind verstehen wollen, beiden misslingt es. Anicee verabschiedet sich von ihrer Mutter ohne sich noch einmal umzudrehen und Delorian meldet sich auch nicht bei Perry um sich "ordentlich" zu verabschieden.
Auf der anderen Seite der jeweils 2. Elternteil (Mondra Diamond und Shamsur Routh), der bedingungslos zu dem gemeinsamen Kind hält, teilweise unüberlegt und/oder irrational handelt, bis hin zur Selbstaufgabe.

Also ich weiß net, aber mehr Stellvertreterthematik geht meines Empfindens nach eigentlich schon gar nich mehr.
Die Struktur ist da, an Ausarbeitung stelle ich mir wesentlich mehr vor.
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 1. Juni 2013, 00:28

Vincent Garron hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Ich sehe jedoch auch keine Stellvertreterthematisierung, wohl aber zeigt Vince hier eine der großen Möglichkeiten des Zyklus auf, die ungenutzt blieb.
Ich finde nicht, dass sie ungenutzt blieb, im Gegenteil. Nur musste man es sich - wie noch einige andere Details - "erlesen". Es kann ja kein Autor in den Roman reinschreiben "ach übrigens, an dem Paar Henrike Ybarri/Shamsur Routh und ihrer Tochter Anicee wollen wir das Paar Perry Rhodan/Mondra Diamond und ihren Sohn Delorian spiegeln". Da muss der Leser schon selber drauf kommen ^^

In beiden Partnerschaften finden wir einen politisch engagierten Partner (Perry Rhodan und Henrike Ybarri ("Ma regirrt") ), der sich selber und sein Handeln der Menschheit verschrieben hat, und dem Delorians Ziele unplausibel bleiben. Beide (Perry und Henrike) möchten gerne das eigene Kind verstehen wollen, beiden misslingt es. Anicee verabschiedet sich von ihrer Mutter ohne sich noch einmal umzudrehen und Delorian meldet sich auch nicht bei Perry um sich "ordentlich" zu verabschieden.
Auf der anderen Seite der jeweils 2. Elternteil (Mondra Diamond und Shamsur Routh), der bedingungslos zu dem gemeinsamen Kind hält, teilweise unüberlegt und/oder irrational handelt, bis hin zur Selbstaufgabe.

Also ich weiß net, aber mehr Stellvertreterthematik geht meines Empfindens nach eigentlich schon gar nich mehr.
Hi Vincent, sicherlich gibt es potentielle Parallelen. Parallelen legen aber nicht unbedingt eine Absichtlichkeit nahe. Daß UA dies so kompliziert konzipiert haben sollte ("Stellvertreterthematik"??) ist Spekulation. Man fragt sich unwillkürlich, warum es sich die Expokraten ausgerechnet bei diesem Nebenthema so schwer gemacht haben sollten. Warum eine Beziehungsdramatik nicht an ihr selbst, sondern über ein Stellvereterpaar darstellen?? Ist PR (endlich?) doch mehr als die immer wieder nur von allen betonte "Unterhaltungsserie"?? :mellow: Deine Vermutung ist eine Arbeitshypothese. Möglich ist alles. Aus meiner Sicht aber nicht zwingend wahrscheinlich
Identifikation oder ein Mitgefühl mit den Hauptfiguren (PR und Mondra) kann man so jedenfalls kaum erzeugen...Und so etwas braucht eine (Unterhaltungs)serie dann eben doch...

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 1. Juni 2013, 00:29

Alexandra hat geschrieben:
Vincent Garron hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Ich sehe jedoch auch keine Stellvertreterthematisierung, wohl aber zeigt Vince hier eine der großen Möglichkeiten des Zyklus auf, die ungenutzt blieb.
Ich finde nicht, dass sie ungenutzt blieb, im Gegenteil. Nur musste man es sich - wie noch einige andere Details - "erlesen". Es kann ja kein Autor in den Roman reinschreiben "ach übrigens, an dem Paar Henrike Ybarri/Shamsur Routh und ihrer Tochter Anicee wollen wir das Paar Perry Rhodan/Mondra Diamond und ihren Sohn Delorian spiegeln". Da muss der Leser schon selber drauf kommen ^^

In beiden Partnerschaften finden wir einen politisch engagierten Partner (Perry Rhodan und Henrike Ybarri ("Ma regirrt") ), der sich selber und sein Handeln der Menschheit verschrieben hat, und dem Delorians Ziele unplausibel bleiben. Beide (Perry und Henrike) möchten gerne das eigene Kind verstehen wollen, beiden misslingt es. Anicee verabschiedet sich von ihrer Mutter ohne sich noch einmal umzudrehen und Delorian meldet sich auch nicht bei Perry um sich "ordentlich" zu verabschieden.
Auf der anderen Seite der jeweils 2. Elternteil (Mondra Diamond und Shamsur Routh), der bedingungslos zu dem gemeinsamen Kind hält, teilweise unüberlegt und/oder irrational handelt, bis hin zur Selbstaufgabe.

Also ich weiß net, aber mehr Stellvertreterthematik geht meines Empfindens nach eigentlich schon gar nich mehr.
Die Struktur ist da, an Ausarbeitung stelle ich mir wesentlich mehr vor.
Sehe ich ebenso. War für mich zu hohl, dünn und leer...

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 1. Juni 2013, 00:30

Vishna hat geschrieben: Der Zyklus bleibt einer der schlechtesten der PR-Geschichte.
:
Jau, neben dem Vorgängerzyklus...

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 1. Juni 2013, 01:17

Mr Frost hat geschrieben: Hi Vincent, sicherlich gibt es potentielle Parallelen. Parallelen legen aber nicht unbedingt eine Absichtlichkeit nahe. Daß UA dies so kompliziert konzipiert haben sollte ("Stellvertreterthematik"??) ist Spekulation. Man fragt sich unwillkürlich, warum es sich die Expokraten ausgerechnet bei diesem Nebenthema so schwer gemacht haben sollten. Warum eine Beziehungsdramatik nicht an ihr selbst, sondern über ein Stellvereterpaar darstellen?? Ist PR (endlich?) doch mehr als die immer wieder nur von allen betonte "Unterhaltungsserie"?? :mellow: Deine Vermutung ist eine Arbeitshypothese. Möglich ist alles. Aus meiner Sicht aber nicht zwingend wahrscheinlich
Identifikation oder ein Mitgefühl mit den Hauptfiguren (PR und Mondra) kann man so jedenfalls kaum erzeugen...Und so etwas braucht eine (Unterhaltungs)serie dann eben doch...
Hallo Mr. Frost,
hier antworte ich mal für Vince: Ich sehe die strukturelle Anlage auch nicht als zufällig, dazu ist sie zu stark.
Aber nicht mal ich habe sie spontan bemerkt, und Vince hatte in Deutsch die gleiche Note wie ich in Mathe, und beide konnten wir die Fächer ablegen... das heißt schon, dass da was fehlt, viel feht.
Zur Ausarbeitung vom Mitgefühl und Identifikation gibt es wunderbare Aussagen von Lessing und Schiller, mit "Unterhaltung-" meinte ich lediglich die immer wieder betonte Absicht der PR-Macher, nicht allzu sehr in die Tiefe gehen zu wollen.
Die Ausarbeitung hat m.E. einfach nicht geklappt, dazu hätte schon Perrys Charakter mehr Farbe haben müssen, und er war in diesem Zyklus so facettenreich wie ein Schluck Wasser (upps, du bist wohl kein Biologe?).
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 1. Juni 2013, 01:35

Alexandra hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben: Hi Vincent, sicherlich gibt es potentielle Parallelen. Parallelen legen aber nicht unbedingt eine Absichtlichkeit nahe. Daß UA dies so kompliziert konzipiert haben sollte ("Stellvertreterthematik"??) ist Spekulation. Man fragt sich unwillkürlich, warum es sich die Expokraten ausgerechnet bei diesem Nebenthema so schwer gemacht haben sollten. Warum eine Beziehungsdramatik nicht an ihr selbst, sondern über ein Stellvereterpaar darstellen?? Ist PR (endlich?) doch mehr als die immer wieder nur von allen betonte "Unterhaltungsserie"?? :mellow: Deine Vermutung ist eine Arbeitshypothese. Möglich ist alles. Aus meiner Sicht aber nicht zwingend wahrscheinlich
Identifikation oder ein Mitgefühl mit den Hauptfiguren (PR und Mondra) kann man so jedenfalls kaum erzeugen...Und so etwas braucht eine (Unterhaltungs)serie dann eben doch...
Hallo Mr. Frost,
hier antworte ich mal für Vince: Ich sehe die strukturelle Anlage auch nicht als zufällig, dazu ist sie zu stark.
Aber nicht mal ich habe sie spontan bemerkt, und Vince hatte in Deutsch die gleiche Note wie ich in Mathe, und beide konnten wir die Fächer ablegen... das heißt schon, dass da was fehlt, viel feht.
Zur Ausarbeitung vom Mitgefühl und Identifikation gibt es wunderbare Aussagen von Lessing und Schiller, mit "Unterhaltung-" meinte ich lediglich die immer wieder betonte Absicht der PR-Macher, nicht allzu sehr in die Tiefe gehen zu wollen.
Die Ausarbeitung hat m.E. einfach nicht geklappt, dazu hätte schon Perrys Charakter mehr Farbe haben müssen, und er war in diesem Zyklus so facettenreich wie ein Schluck Wasser (upps, du bist wohl kein Biologe?).
Hallo Alexandra, wie kommst Du drauf, daß ich Biologe sein könnte? ^_^ Ich bin´s nämlich. Schwerpunkt Biochemie/ Molekularbiologie. Und glaub mir, in Deutsch und Mathe war ich auch ganz gut... :) . Aber genug des peinlichen Eigenlobs... -_- .
Ich würde eine gute Ausarbeitung z.B. von Beziehungskonflikten begrüßen. Ich freue mich über jeden Tiefgang, jede philosophische Anregung (siehe z.B. LL, WiVa) in PR. Weil PR oftmals mehr ist als pure Unterhaltung.
Umso mehr bin ich enttäuscht, daß der Bruch der Beziehung von Perry und Mondra eben nicht besser/ tiefer/ nachvollziehbarer dargestellt wurde. Parallelen zu Ybarri/ Routh gibt es. Zweifellos. Aber umso mehr hätte man z.B. Perry auf Ybarri treffen lassen können, damit sich Perry anhand dieses Beispiels über sein eigenes Selbst/ seine eigene Entwicklung hätte klar werden können (wenn man schon eine solche Konstruktion hätte wählen wollen).
SO aber berühren sich die Erzählebenen nicht und de eigentliche Handlung (??) um Perry und Mondra blieb kalt und leer. Schade. Und würdelos....

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 1. Juni 2013, 01:49

Mr Frost hat geschrieben:.
Ich würde eine gute Ausarbeitung z.B. von Beziehungskonflikten begrüßen. Ich freue mich über jeden Tiefgang, jede philosophische Anregung (siehe z.B. LL, WiVa) in PR. Weil PR oftmals mehr ist als pure Unterhaltung.
Umso mehr bin ich enttäuscht, daß der Bruch der Beziehung von Perry und Mondra eben nicht besser/ tiefer/ nachvollziehbarer dargestellt wurde. Parallelen zu Ybarri/ Routh gibt es. Zweifellos. Aber umso mehr hätte man z.B. Perry auf Ybarri treffen lassen können, damit sich Perry anhand dieses Beispiels über sein eigenes Selbst/ seine eigene Entwicklung hätte klar werden können (wenn man schon eine solche Konstruktion hätte wählen wollen).
SO aber berühren sich die Erzählebenen nicht und de eigentliche Handlung (??) um Perry und Mondra blieb kalt und leer. Schade. Und würdelos....
Genau das ist das Problem. Irgendjemand hat dieses vertrackte "Sense of wonder" formuliert, und jetzt soll ständig alles neu sein. Das geht gar nicht. Die Ausarbeitung, die ist es.
Und dann habe ich ein Problem mit der winseligen Tour der introspektiven Protagonisten. Soll wohl als Tiefgang durchgehen, ist aber nur Versagen.
Dass ich und ein Molekularbiologe einer Meinung sind. was soll man davon halten? :D
In Bio hatte ich auch eine gute Abinote, übrigens, aber ansonsten keine Ahnung. So weit zum Eigenlob.
Zuletzt geändert von Alexandra am 1. Juni 2013, 01:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 1. Juni 2013, 01:52

Alexandra hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:.
Ich würde eine gute Ausarbeitung z.B. von Beziehungskonflikten begrüßen. Ich freue mich über jeden Tiefgang, jede philosophische Anregung (siehe z.B. LL, WiVa) in PR. Weil PR oftmals mehr ist als pure Unterhaltung.
Umso mehr bin ich enttäuscht, daß der Bruch der Beziehung von Perry und Mondra eben nicht besser/ tiefer/ nachvollziehbarer dargestellt wurde. Parallelen zu Ybarri/ Routh gibt es. Zweifellos. Aber umso mehr hätte man z.B. Perry auf Ybarri treffen lassen können, damit sich Perry anhand dieses Beispiels über sein eigenes Selbst/ seine eigene Entwicklung hätte klar werden können (wenn man schon eine solche Konstruktion hätte wählen wollen).
SO aber berühren sich die Erzählebenen nicht und de eigentliche Handlung (??) um Perry und Mondra blieb kalt und leer. Schade. Und würdelos....
Genau das ist das Problem. Irgendjemand hat dieses vertrackte "Sense of wonder" formuliert, und jetzt soll ständig alles neu sein. Das geht gar nicht. Die Ausarbeitung, die ist es.
Dass ich und ein Molekularbiologe einer Meinung sind. was soll man davon halten? :D
In Bio hatte ich auch eine gute Abinote, übrigens, aber ansonsten keine Ahnung. So weit zum Eigenlob.
;-) Jetzt verrat mir doch bitte (falls Du magst), aus welcher Ecke Du stammst (Philosophie/ Germanistik)? :)

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 1. Juni 2013, 01:55

Hallo Mr. Frost,
o tempora, o mores - wo ich doch ständig das Forum mit Ichaussagen eindecke!
Also: Studienrätin D/E an einer Integrierten Gesamtschule, langjährige Nebentätigkeit in der externen Abiturvorbereitung einer Waldorfschule.
Du kennst den Thread "Charakteristik der Autoren" nicht?
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 1. Juni 2013, 01:59

Alexandra hat geschrieben:Hallo Mr. Frost,
o tempora, o mores - wo ich doch ständig das Forum mit Ichaussagen eindecke!
Also: Studienrätin D/E an einer Integrierten Gesamtschule, langjährige Nebentätigkeit in der externen Abiturvorbereitung einer Waldorfschule.
Du kennst den Thread "Charakteristik der Autoren" nicht?
Freut mich, Dich kennenzulernen! Den Thread kenne ich noch nicht, schaue aber gerne rein!
Liebe Grüße, Mr Frost (Mike)

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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 1. Juni 2013, 02:27

Mr Frost hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Hallo Mr. Frost,
o tempora, o mores - wo ich doch ständig das Forum mit Ichaussagen eindecke!
Also: Studienrätin D/E an einer Integrierten Gesamtschule, langjährige Nebentätigkeit in der externen Abiturvorbereitung einer Waldorfschule.
Du kennst den Thread "Charakteristik der Autoren" nicht?
Freut mich, Dich kennenzulernen! Den Thread kenne ich noch nicht, schaue aber gerne rein!
Liebe Grüße, Mr Frost (Mike)
Hallo Mike,
viel Spaß beim Lesen. Vielleicht weißt du ja was über Vlcek als Exposéautor?
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Re: Spoiler 2699: Das Neuroversum von Uwe Anton

Beitrag von Vincent Garron » 1. Juni 2013, 12:27

Bio hab ich erst gar net gewählt (wäre aber auch technisch nicht möglich gewesen, wegen Mathe LK I, Physik LK II und Informatik GK). Ich kann nur 'n bisschen Mathe und Physik, sonst kann ich nix ^^

Nachdem das auch geklärt wurde:
Hätte man Perry innerhalb der Serie über seine Gefühle nachdenken lassen, wäre das eine Premiere gewesen. Rhodans Gefühlsleben wurde bisher immer anhand von Handlungen dargestellt, und es ließ ihn selten gut dastehen :P
Es scheint schon seit Jahrzehnten festgelegt zu sein, dass Perry Rhodan, DER Terraner, von den Autoren als zwischenmenschliches Wrack darzustellen ist. Er war lediglich bei Thora "normal", bei Mory gings noch so grade, aber spätestens bei Orana Sestore war klar, dass dieser Perry Rhodan weder als Lebensgefährte was taugt, und als Vater sowieso nicht.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Wiedersehen zwischen Gesil und Rhodan in den 1400er Bänden, das auch ziemlich "unterkühlt" ablief, um schon da zu zeigen, dass das Verhältnis zwischen den beiden nicht mehr das gleiche war wie vor dem DORIFER-Schock.
Mein Fazit aus jahrelangem Perry Rhodan-Lesen: Wünsch Dir Perry nicht als Lebensgefährten (gilt aber eher für die Mädels) und wünsch ihn dir vor allem nicht als Vater :D


Ich könnte mich heute ärgern, dass ein LB den ich vor gut 1 Jahr geschrieben hab, nicht bei Arndt angekommen ist und deswegen nicht veröffentlicht wurde. Ich schrieb damals, dass Rhodan aufpassen muss. Aufpassen, weil: Ramoz flirtet mit seinem Frauchen und Quistus flirtet mit seinem Schiffchen. Rhodan sollte aufpassen, dass er am Ende des Zyklus nicht alleine da steht. Halleluja, mit dem Ergebnis hätte ich so richtig gelegen, wie selten zuvor, wenn auch der Weg zu diesem Ergebnis dann doch ein anderer war.
Aber: Die Anzeichen waren da, und sie waren früh genug da !
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

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