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ganerc
Kosmokrat
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Die Hauptpersonen des Romans
 
Perry Rhodan – Der Aktivatorträger ist auf der Flucht.
Eritrea Kush – Die Admiralin ist auf der Suche.
Anthur – Der Bote der Superintelligenz ist keine Hilfe.
Yarron Odac – Der junge Techniker ist auf dem Weg zu sich selbst.
Norel Lindner – Der Student ist mehr an Party als an Arbeit interessiert.


Perry Rhodan, Eritrea Kush und Anthur, TALINs Bote, entkommen den Angreifern aus der Höhle auf dem Planeten Sepura 2 nur knapp. Anthur ist schwer verletzt. Vor der Höhle sehen sie, dass das Camp der TALIN-Jäger zerstört wurde. Ein fremder Raumer schwebt über dem ehemaligen Camp. Ihnen bleibt nur schleunigst zu verschwinden. Ihre Flucht vor dem fremden Raumschiff mit Eritreas Space Jet SANDIOR gelingt dann aber nur äußerst knapp. Trotzdem wird sie fast zum Desaster. Denn während des Eintritts in den Linearraum wurde die Jet noch von einem Blitz dieses ominösen Raumschiffs getroffen. Die Space Jet ist schwer beschädigt, der Linearkonverter hat Fehlfunktionen, der Aufbau des Strukturfeldes im Hawk-Linearkonverter wurde gestört, weshalb seine Kalibrierung fehlerhaft ist. Der hat, dank Notfallprogramm, die nächste Funkboje als Austrittspunkt aus dem Linearraum angepeilt.

Die MASTER OF PUPPETS ist unterwegs in ihr Einsatzgebiet. An Bord sind auch neue Rekruten, unter ihnen Yarron Odac, ein junger Techniker. Er ist der neue stellvertredende Leitende Ingenieur der MOP. Während er mit seinem Chef im Triebwerksbereich arbeitet, erreicht das Raumschiff das Markursystem, wo es patroulliert und den anderen Schiffen als Funkboje dient. Damit im Dienst die Langeweile nicht überhand nimmt, lässt der Schiffskapitän Notfallübungen durchführen. Die nun durchgeführte Übung schaltet quasi alle energetischen Großabnehmer ab und belässt nur den in Höchstleistung arbeitenden Prallschirm zum Schutz des Schiffes in Aktion. Genau in dem Moment gibt der Bordrechner Kollisionsalarm.

Die SANDIOR ist beim Austritt aus dem Linearraum mit der MASTER OF PUPPETS kollidiert. Eritrea und Anthur sind verletzt. Die Jet schwerst beschädigt. Eritrea kann Perry gerade noch rechtzeitig ihren Überrangkode mitteilen bevor sie endgültig ohnmächtig wird. Damit kann Perry sich und seine zwei Begleiter durch eine Schleuse an Bord der MASTER OF PUPPETS bringen bevor ihnen die Luft in ihren Bordanzügen ausgeht. Den Kode benötigt er, denn von der MOP kommt keine Antwort und kein Signal, dass dort überhaupt noch jemand lebt. Sie scheint von dem Zusammenprall ebenfalls schwer beschädigt worden zu sein.

Perry packt Eritrea und Anthur an Bord der MOP in eine Notfallkapsel zur medizinischen Notfallversorgung und schießt sie damit ins All. Danach macht er sich auf in Richtung Zentrale. Unterwegs trifft er mit Yarron Odac zusammen, der das gleiche Ziel verfolgt. Beide wollen den Bordrechner wieder in Betrieb setzen, damit ein Notruf abgestrahlt werden kann. Die MOP droht inzwischen auf den nahen Wasserplaneten abzustürzen. Sie schaffen es bis in die Zentrale und Yarron kann den Rechner aktivieren.

Inzwischen hat sich auch die ROOFPIT dem havarierten Raumschiff genähert. Sie ist nur unterwegs, weil Norel Lindner, im Flottenhauptquartier zuständig für die Überwachung der Positionen der Raumschiffe in Far Away, verbissen eine Erklärung für das Ausbleiben der Positionsmeldungen der MOP gesucht hat. Sie erkennen, dass die MOP antriebslos auf den nahen Wasserplanten zutreibt. Zuerst bergen sie die Notfallkapsel und verhindern dann mit einem atemberaubenden Manöver die MOP vor dem drohenden Absturz. Nach der gelungenen Rettung wechselt die Besatzung der MOP auf die ROOFPIT über und diese will sich aus dem System entfernen. Dabei wird ein nicht zu identifizierendes Objekt im Asteroidengürtel entdeckt. Perry vermutet sofort, dass es der Raumer ist, der das Camp der TALIN-Jäger vernichtete, oder ein anderer der gleichen Sorte. Auch diesen Raumer konnte man nicht richtig orten. Nur optische Ortung funktioniert fehlerfrei.
Der fremde Raumer greift die ROOFPIT mittels Hyperkristallspeeren an, die ähnlich wie mit einer Transformkanone verschossen werden. Sie haben dieser Waffe nichts entgegen zu setzen und ihre eigenen Waffen sind zu schwach, bzw. sogar wirkungslos. Denn die Transformbomben können bei dem fremden Raumer erst gar nicht rematerialisieren. Sie schleusen Sonden aus, die das Raumschiff observieren sollen. Mehr können sie nicht tun, da dieser Raumer auf alle 5D Ereignisse allergisch reagiert und sofort schießt.

Wieder im Stardustsystem berichten die Wissenschaflter Perry, dass dieses Schiff vermutlich aus Hyperkristallen besteht und in der Form einer Amöbe gleicht.

Eritrea liegt im Krankenhaus, Perry besucht sie. Sie will zu ihrem vermuteten Sohn. Dieser will unbedingt in die Felsennadel, weil ES und TALIN dort scheinbar etwas für ihn hinterlegt haben. Er will aber nicht sagen was. Und genau deshalb verweigert ihm Eritrea strikt den Zutritt zur Felsennadel.
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hz3cdv
Kosmokrat
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Die Meinung scheint ja aktuell noch recht homogen zu sein. :D Überall vier Sterne bei vier Abstimmenden.

Mir hat der Roman gefallen. Gute, bodenständige SF, nicht zu viel Action, nicht zu wenig. Kein großes Geballere (weniger als im Vorgängerband). Kurzum: nette Unterhaltung, schönes Abenteuer zum Entspannen.
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dandelion
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Perry hat einfach Pech mit seinen Raumfahrzeugen. Wieder braucht es eine Rettung in letzter Minute. Was mir gut gefallen hat, sind Odacs Gespräche mit Rhodan, dem Relikt aus der Vergangenheit. Perry macht sich dabei gut in seiner Abgeklärtheit, aber es ist halt teilweise ein Aneinandervorbeireden. Tja, was würden wir Odysseus fragen oder Achill und würden wir einander verstehen?
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Raumkapitän Nelson
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Ich habe zwar erst die Hälfte des Heftes durch, muss aber schon jetzt den Autor loben! DAS ist "old-Perry-Rhodan-school". Wenn er die Athmosphäre im "Maschinenraum" des Kreuzers schildert, ist man mitten drin. Und Perry Rhodan reagiert und handelt wie in den alten Zeiten. Ich mag das! Auch echte Science Fiction blitzt auf, wenn z.B. beiläufig erwähnt wird, dass die Bordpositronik die Dilatationseffekte berücksichtigt und die Borduhrzeit anpasst. Dazu braucht man keine seitenlangen Abhandlungen. Der Nebensatz an der richtigen Stelle genügt. Resultat: Ich glaube dem Autor! Das ist selten in der EA und gar nicht bei NEO der Fall. Kompliment und weiter so!
Mein Lieblingssatz: "Die Abgesandten der Superintelligenzen sind in prekären Situationen selten eine Hilfe".
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Schnurzel
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Danke für den informativen Spoiler, Ganerc!
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ganerc
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Mir hat der Roman vom Roman auch gefallen :D

Prima Unterhaltung und so ein paar nette Anspielungen auf diverse Sachen. Und dem Autor scheint die Band Metallica sehr zu gefallen. Oder hat er vielleicht deren Musik beim Schreiben gehört? Ist da vielleicht eine kleine Hommage an Cliff Burton und auch ans erste Album von Metallica drin versteckt? Mir scheint das so und das gefällt mir auch.

Insgesamt ein toller Roman. Ohne Schnörkel geschrieben, mit Action, mit Spannung, mit SF und auch mit einer Prise Humor. Zudem ein bisschen was zum grübeln. Denn wir erfahren warum Eritrea ihren Sohn an ihre Schwiegereltern verlor. Sehr realistisch geschildert. Ok, bis auf die SF, die darin enthalten ist. Schwimmende Inseln. Kommen die vielleicht aus Endymion und Hyperion?

Wenn die Miniserie so weiter geht, dann steht, meiner Meinung nach, ihrem Erfolg nichts im Weg. Das wird klasse werden!

Edit meint, dass es vielleicht sogar passen würde wenn man Metallica hört während man das Heft liest. Das rockt dann so richtig rein! :lol:
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wepe
Superintelligenz
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Registriert: 6. Juni 2012, 20:19
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Schöner Spoiler, oh Mächtiger! :st:

Wenn man mal überlegt, wo oder wann der Titel von Band 1 (Neue Menschheit") eigentlich Berechtigung hat, dann ist das erneut bei den jüngeren Figuren festzumachen, von denen drei neue in Band 2 von Roman auftauchen. Die ticken alle schon ein wenig anders als die traumatisierten Terraner.
In beiden Bänden ist diese Atmosphäre sehr gut geschildert, ohne aufdringlich zu wirken. Schade allerdings, dass da Frauen nur als Partygarnierung erwähnt werden - positiv zu vermerken, dass der Autor sich und uns eine verquasste Jugendsprache erspart, um Jugendlichkeit vorzutäuschen. Das geht schon bei Udo Lindenberg seit Jahrzehnten daneben.

Das rettende "Unterschieben" des Raumers ist natürlich hart an der Grenze des Vorstellbaren, aber eben super geschildert. Beim Zusammenstoß vertraue ich auf den Roofpitter und seine technische Qualität - für meine Vorstellung war bisher bei einem Zusammenstoß eines Objekts mit 0,5 LG logischerweise ein große Staubwolke und Romanende. :D
Spittock sei Dank! :st:

Irgendwie hat das alles gutes PR-Feeling, da gebe ich Käpt'n Nelson Recht.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de
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Tostan
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ganerc hat geschrieben:Mir hat der Roman vom Roman auch gefallen :D

Prima Unterhaltung und so ein paar nette Anspielungen auf diverse Sachen. Und dem Autor scheint die Band Metallica sehr zu gefallen. Oder hat er vielleicht deren Musik beim Schreiben gehört? Ist da vielleicht eine kleine Hommage an Cliff Burton und auch ans erste Album von Metallica drin versteckt? Mir scheint das so und das gefällt mir auch.

Insgesamt ein toller Roman. Ohne Schnörkel geschrieben, mit Action, mit Spannung, mit SF und auch mit einer Prise Humor. Zudem ein bisschen was zum grübeln. Denn wir erfahren warum Eritrea ihren Sohn an ihre Schwiegereltern verlor. Sehr realistisch geschildert. Ok, bis auf die SF, die darin enthalten ist. Schwimmende Inseln. Kommen die vielleicht aus Endymion und Hyperion?

Wenn die Miniserie so weiter geht, dann steht, meiner Meinung nach, ihrem Erfolg nichts im Weg. Das wird klasse werden!

Edit meint, dass es vielleicht sogar passen würde wenn man Metallica hört während man das Heft liest. Das rockt dann so richtig rein! :lol:


Guckst du mein Shirt ...
http://mmthurner.wordpress.com/2014/07/ ... schleifer/
(Böse Zungen behaupten, ich habe kein Shirt oder Longsleeve auf dem nicht irgendwo Metallica draufsteht. ;)

Guckst du den link
viewtopic.php?f=43&t=6005&start=25#p280110

:aa:

-O- Tostan -O-
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ganerc
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Wohnort: neabadra auf dr Alb
Ja, dann ist ja alles klar :D

Mit der Insel kam mir halt gleich die Geschichte von Dan Simmons in den Sinn.

Ja, so was wäre schon toll.

Prima Idee für den Roman! :st:
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Lyrressa
Plophoser
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Klare 5/5 - der erste Perry seit über 20 Jahren der in einem Rutsch binnen 52 Minuten gelesen war. Bitte mehr !
Instead of controlling the environment for the benefit of the population, perhaps it is time we control the population to allow the survival of the environment
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Langschläfer
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wepe hat geschrieben:Schöner Spoiler, oh Mächtiger! :st:

Wenn man mal überlegt, wo oder wann der Titel von Band 1 (Neue Menschheit") eigentlich Berechtigung hat, dann ist das erneut bei den jüngeren Figuren festzumachen, von denen drei neue in Band 2 von Roman auftauchen. Die ticken alle schon ein wenig anders als die traumatisierten Terraner.
In beiden Bänden ist diese Atmosphäre sehr gut geschildert, ohne aufdringlich zu wirken. Schade allerdings, dass da Frauen nur als Partygarnierung erwähnt werden - positiv zu vermerken, dass der Autor sich und uns eine verquasste Jugendsprache erspart, um Jugendlichkeit vorzutäuschen. Das geht schon bei Udo Lindenberg seit Jahrzehnten daneben.

Das rettende "Unterschieben" des Raumers ist natürlich hart an der Grenze des Vorstellbaren, aber eben super geschildert. Beim Zusammenstoß vertraue ich auf den Roofpitter und seine technische Qualität - für meine Vorstellung war bisher bei einem Zusammenstoß eines Objekts mit 0,5 LG logischerweise ein große Staubwolke und Romanende. :D
Spittock sei Dank! :st:

Irgendwie hat das alles gutes PR-Feeling, da gebe ich Käpt'n Nelson Recht.

Ohne Romans Roman jetzt bisher mehr als nur überflogen zu haben...

Wenn sich 2 Objekte mit .5 c ungefähr in die gleiche Richtung bewegen, ist so ein "Unterschieben" (mit nachfolgendem Docking/Fesselfeld/auszweiSchiffenmachtemporäreinswegenSpittocks) und einer Zündung weg vom Planeten (das war doch sowas?) auch nicht soooooooooooo viel schwerer als ein Auto in einen Garage zu fahren.
Frag mal die Jungs die ihre Sojus, ihre Dragon, ihr ATV oder früher ihr Shuttle mit 7,9 km/s auf der ISS einparken - bei einer relativen Geschwindigkeit von 10 cm/s und weniger. :P

Schöne Grüße von Albert. ;)
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
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hz3cdv
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Langschläfer hat geschrieben:
...

auch nicht soooooooooooo viel schwerer als ein Auto in einen Garage zu fahren.

...



Also ziemlich schwer. :D

Zumindest für mich. :o(
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wepe
Superintelligenz
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Das rettende "Unterschieben" des Raumers ist natürlich hart an der Grenze des Vorstellbaren, aber eben super geschildert. ...
Langschläfer hat geschrieben:...
Ohne Romans Roman jetzt bisher mehr als nur überflogen zu haben...

Wenn sich 2 Objekte mit .5 c ungefähr in die gleiche Richtung bewegen, ist so ein "Unterschieben" (mit nachfolgendem Docking/Fesselfeld/auszweiSchiffenmachtemporäreinswegenSpittocks) und einer Zündung weg vom Planeten (das war doch sowas?) auch nicht soooooooooooo viel schwerer als ein Auto in einen Garage zu fahren.
Frag mal die Jungs die ihre Sojus, ihre Dragon, ihr ATV oder früher ihr Shuttle mit 7,9 km/s auf der ISS einparken - bei einer relativen Geschwindigkeit von 10 cm/s und weniger. :P

Schöne Grüße von Albert. ;)

:D Ich dachte da weniger an die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den beiden Schiffen und mehr an die Probleme in und durch die Atmosphäre. Aber hier könnte man auch argumentieren, dass die großen Massen die Bewegung in der Luftschicht sehr stabil halten.
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James-B-Helix-Roveda
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Roman ohne Fehl und Tadel. Gut gemacht, Herr Totenschädel. Er darf wiederkommen. :devil:
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AARN MUNRO
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Nur den Satz mit den relativistischen Anpassungen habe ich so verstanden, dass das Schiff 1-2% der LG im Sublicht auf Patrouillenflug macht, das ist bei einem Tag Sublicht nur 17 Sekunden an relativistischer Anpassung an die Planetenzeit. Und einen ganzen Tag bleiben sie ja nicht in Sublicht,oder? Gemeint war ja auch nicht, dass die Perzente unter der LG liegen (also 98%), oder? Das ist schön geschrieben, aber da bitte ich SF-Autoren doch immer, mal nachzurechnen, bevor sie es schreiben. Natürlich kann ich eine Uhr auch bei 17 Sekunden Abweichung synchronisieren, insbesondere, wenn die Abweichungen sonst kumulieren würden, aber dennoch...aber bis jetzt das einzig Kritisierbare, ansonsten gefällt mir der Band sehr gut. rasant geschrieben, weiter so! Ein paar gute Sprüche, will jetzt keinen besonders rauspicken, und ja, Metallica kann man auch Einiges von hören, wenn ich sonst auch andere HM-Bands bevorzuge... :st:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Langschläfer
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AARN MUNRO hat geschrieben:Nur den Satz mit den relativistischen Anpassungen habe ich so verstanden, dass das Schiff 1-2% der LG im Sublicht auf Patrouillenflug macht, das ist bei einem Tag Sublicht nur 17 Sekunden an relativistischer Anpassung an die Planetenzeit. Und einen ganzen Tag bleiben sie ja nicht in Sublicht,oder? Gemeint war ja auch nicht, dass die Perzente unter der LG liegen (also 98%), oder? Das ist schön geschrieben, aber da bitte ich SF-Autoren doch immer, mal nachzurechnen, bevor sie es schreiben. Natürlich kann ich eine Uhr auch bei 17 Sekunden Abweichung synchronisieren, insbesondere, wenn die Abweichungen sonst kumulieren würden, aber dennoch...aber bis jetzt das einzig Kritisierbare, ansonsten gefällt mir der Band sehr gut. rasant geschrieben, weiter so! Ein paar gute Sprüche, will jetzt keinen besonders rauspicken, und ja, Metallica kann man auch Einiges von hören, wenn ich sonst auch andere HM-Bands bevorzuge... :st:

Du meinst den Satz, in dem die relativistische Anpassung kontinuierlich berechnet und die Uhr konstant nachgeführt wird zur System-Hauptstadtzeit?
Die Bordpositronik berechnete die Dilationseffekte kontinuierlich und passte die Uhrzeit an Bord an jene der Hauptstadt von Bolthur an.

Ja, schon etwas komisch... zumindest nicht unbedingt nötig. Auch wenn die Berechnung schlimmstenfalls vielleicht ein paar Nano-Prozente der Rechenkapazität einer "Taschenrechner"-Positronik braucht - vom Schiffsrechnernetz gar nicht zu reden...

Wobei es in der Realität durchaus Fälle gibt, in denen man weit voneinander entfernte Uhren permanent auf UTC oder eine andere Basiszeit nachsynchronisiert. (Geht dabei natürlich nur um die Gangungenauigkeiten der beteiligten Uhren, klar.) Etwa in der Radio-Astronomie. Sonst kann man Interferometrie-Messungen mit großer Basislänge gar nicht erst machen, oder nur mit viel Nacharbeiten.
Mittlerweile macht man das auch bei einigen der großen Detektoren für Neutrinos und Kosmische Strahlung.
Hätte man das 1987 bei der Supernova in Magellan schon gemacht, hätte man sich einige Arbeit gespart. :rolleyes:

Edit: Falls es interessiert... http://de.wikipedia.org/wiki/SN1987A#Ne ... ssto.C3.9F
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AARN MUNRO
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Richtig. Danke für den Link, auch, wenn ich das schon wußte. Genau diese Stelle im Roman meinte ich natürlich. ;)
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Rainer1803
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Ich bin durch. Und kann die allgemeine Begeisterung leider nicht teilen. Schon Band 2 ein Filler, die Handlung hätte auf eine Seite gepasst. Zweimal verwendet der Autor das gleiche Schema: junger, talentierter Stardustler begegnet Rhodan und erstarrt in Ehrfurcht. Wirkt peinlich. Die laufende Erwähnung des aktiven Rhodan ändert auch nicht an der Handlung, Rhodan ist wieder der Getriebene auf der Flucht. Epsalische Wurst zum Frühstück , teurer Import. Zigaretten stinken nach Nikotin und Teer (?? in 1513 NGZ ?? ) . Den Schreibstil der einzelnen Kapitel fand ich sehr unterschiedlich, teilweise etwas holprig ( sorry Roman, aber es nützt niemand etwas wenn ich in allgemeine Lobhymnen einstimme ). Im Stardustsystem scheint es ja ein riesiges Drogenproblem zu geben.
edit : Kapitel 9 fand ich vom Schreibstil am besten.
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Tostan
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Hey, du brauchst dich doch nicht für deine Meinung entschuldigen.

:aa:

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Hideo
Oxtorner
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Muss mich der Kritik von Rainer anschließen.

Das war einer der ersten Romane, die ich seit langem Quer gelesen habe. Dabei lag es für mich weniger am Wie, sondern viel mehr an dem Was.
Um es verkürzt darzustellen:

- Eritrea, eine der wenigen starken Frauen in der Serie, eine Frau mit Kampferfahrung, wird zu einer "Paff, opferbereit Statistin"
- Darauf aufbauend, wie stark Eritrea immer wieder Perrys "Erfahrung" hervorhebt, und wie "wenig" sie selber versteht, von dem was passiert oder Perry macht
- Das überglorifizieren von Perry (wurde ein Stückweit durch den Dialog mit dem Typen von dem Raumer gerettet)
- Die versucht flappsigen Sprüche der Raumfahrer kamen mir zu steif und zu gewollt daher
- Zuviel gerettet in der letzten Minute (durch entsprechende Kommentare aber zum Glück ironisiert)
- Die Erklärung, warum in der Zentrale alle auf einmal tot waren, erschien mir... unlogisch. Sind die Zentralkugeln nicht immer besonders gut geschützt? Wieso dort ein Notfallsystem einbauen, das die Besatzung tötet? Kann aber sein, da ich quer gelesen habe, das ich da was überlesen habe.

Der schon vorher gelobte "old-Perry-Rhodan-school" war mir in diesem Heft zuviel. Ja, es erinnerte mich an die ersten Hefte, die ich derzeit immer wieder mal lese, aber nicht im positivem. Dieser Stil ist der Grund, warum ich für die alten Hefte ziemlich lange brauche.

Nichts gegen Romans Schreibfähigkeiten, aber hier konnte ich mich einfach nicht mit ihnen anfreunden.
Alles hier gepostete ist meine eigene Meinung und auch als solche zusehen. Sollte sich jemand davon angegriffen fühlen, so kann er es gerne sagen.
Noch besser wäre es dann aber, in sich hinein zu horchen, um festzustellen, wieso...


Ein bisschen Lesestoff? Bödde: Vimes für's Kindle oder Vimes Thread

Mehr Stardust?
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AARN MUNRO
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Das mit dem Rauchen und Tabak etc. hatte mich auch gestört in 1513 NGZ , aber dann dachte ich an wechselnde Modewellen. Rauchen war ja so ca. 1000 Jahre oder länger ausgestorben worden durch Sozialverhalten, aber es kann ja durchaus wieder auftreten...auch giftiges Nikotin etc., wer das inhalieren möchte, auch die Heilmethoden sind ja im Lauf der Zeiten besser geworden.
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hz3cdv
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Hideo hat geschrieben:Muss mich der Kritik von Rainer anschließen.

Das war einer der ersten Romane, die ich seit langem Quer gelesen habe. Dabei lag es für mich weniger am Wie, sondern viel mehr an dem Was.
Um es verkürzt darzustellen:

- Eritrea, eine der wenigen starken Frauen in der Serie, eine Frau mit Kampferfahrung, wird zu einer "Paff, opferbereit Statistin"
- Darauf aufbauend, wie stark Eritrea immer wieder Perrys "Erfahrung" hervorhebt, und wie "wenig" sie selber versteht, von dem was passiert oder Perry macht
- Das überglorifizieren von Perry (wurde ein Stückweit durch den Dialog mit dem Typen von dem Raumer gerettet)
- Die versucht flappsigen Sprüche der Raumfahrer kamen mir zu steif und zu gewollt daher
- Zuviel gerettet in der letzten Minute (durch entsprechende Kommentare aber zum Glück ironisiert)
- Die Erklärung, warum in der Zentrale alle auf einmal tot waren, erschien mir... unlogisch. Sind die Zentralkugeln nicht immer besonders gut geschützt? Wieso dort ein Notfallsystem einbauen, das die Besatzung tötet? Kann aber sein, da ich quer gelesen habe, das ich da was überlesen habe.

Der schon vorher gelobte "old-Perry-Rhodan-school" war mir in diesem Heft zuviel. Ja, es erinnerte mich an die ersten Hefte, die ich derzeit immer wieder mal lese, aber nicht im positivem. Dieser Stil ist der Grund, warum ich für die alten Hefte ziemlich lange brauche.

Nichts gegen Romans Schreibfähigkeiten, aber hier konnte ich mich einfach nicht mit ihnen anfreunden.


Also, wenn die Erstauflage so laufen würde, würde mir das auch nicht gefallen. Das würde auf die Dauer zu Retro, zu statisch sein. Aber so ein Kurzzyklus mit 12 Heften bodenständigerer SF aus dem Perry-Rhodan-Universum ist schon eine gute Abwechslung.
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AARN MUNRO
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Finde ich auch. Retro für 12 Bände bringt frischen Wind in die müde Serie. Vielleicht springt ja etwas vom Schwung auf die EA über. ;)
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Rainer1803
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AARN MUNRO hat geschrieben:Finde ich auch. Retro für 12 Bände bringt frischen Wind in die müde Serie. Vielleicht springt ja etwas vom Schwung auf die EA über. ;)

Also mal ehrlich: welcher Schwung ? Und ich hoffe das da nichts, aber auch garnix überspringt.
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Rainer1803
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Wohnort: Baden-Württemberg
Tostan hat geschrieben:Hey, du brauchst dich doch nicht für deine Meinung entschuldigen.

:aa:

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Doch, immerhin ist es Dein Erstlingswerk und bestimmt ein langgehegter Wunsch. Aber zum Trost: Den Roman und Schreibstil von Markus Heitz hab ich wesentlich stärker verrissen und wir wissen ja was aus dem geworden ist. In dem Sinne ;) :st:
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