Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

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Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon Kreggen » 4. Juni 2015, 10:06

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Kreggen
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Hallo zusammen, so langsam geht mit an meinem Rechner und den zugeschalteten Externen Festplatten die Kapazität aus. Ich würde mir daher gerne "irgendwo" eine große Externe hinstellen, wo a) ich drauf sichern kann und b) meine Freundin von Ihrem PC aus Zugriff hat, für Filme/Musik/Fotos/Dokumente. Hier käme ein privater Home-Server in Frage. Nun hab ich versucht, mich darüber schlau zu machen, aber die Rezensenten oder ARtikelschreiber reden zumeist ein so spezielles Fachchinesisch, dass ich praktisch nix verstehe.

Daher die Frage. Kann mir jemand erklären, wie man sowas einrichtet und was man dafür braucht? Beide Rechner hängen per WLAN am Router, ebenso unser Drucker.

Gruß
Micha

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon Julije » 4. Juni 2015, 10:32

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Julije
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Hallo,
in deinem, beschriebenen Szenario wäre ein Homeserver deutlich überdimensioniert. Eher würde eine sog. "NAS-Box" in Frage kommen. Diese würde dann im Netzwerk als gemeinsame Daten-Ablage dienen. Solltest Du eine Fritzbox als W-LAN Router betreiben, wäre der direkte Anschluss einer externen USB-Platte an die Fritzbox möglich, so daß Du nicht mal eine NAS-BOX brauchst.
Anyway, solltest Du wirklich einen Homeserver aufstellen wollen, sprich mich ruhig per PN an. Weiß nicht, ob alle Details jetzt in dem Thread ausgebreitet werden sollen.

Gruß
Julije

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 4. Juni 2015, 10:37

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ganerc
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Das ist eigentlich einfach einzurichten.

Du brauchst dazu ein Modem, bzw. einen Router, der externe Speicher unterstützt und deshalb auch die entsprechenden Anschlüsse hat.

Und du brauchst ein entsprechendes externes Festplattengehäuse, das die entsprechende Hardware aufweist. Ein sog. NAS-System. Zum Beispiel dieses Gehäuse von Western Digitals:
http://www.amazon.de/Cloud-Pers%C3%B6nl ... 60&sr=1-23

In dieses Gehäuse kannst du entsprechend große Festplatten montieren und auf diese von überall aus zugreifen. Sogar ein Fernzugriff ist möglich. Du kannst also während du in Acapulco Caipi genießend am Strand liegst, deine Lieblingsfilme, die du zu Hause gespeichert hast, auf deinem Tablet ansehen. Entsprechend schnelle Internetverbindungen vorausgesetzt natürlich :D

Das gibts natürlich auch noch größer. Das WD-System z.Bsp. mit bis zu 4 Festplatten.

Worauf du achten solltest, ist, bis zu wie viel GB das System die Festplatten unterstützt. Manche haben mit den dicken Brocken, die es heute gibt, bis zu 10TB, dann doch Probleme. Was aber eher an ihrer veralteten Firmware liegt und nicht an ihrer Hardware.

Speicher kann man eigentlich nie genug haben. Das zeigt schon die Entwicklung. Heute gibt es Filme mit 40GB, und das ist sicher noch lange nicht das Ende. Denn jetzt kommen dann die Ultrahochauflösenden Filme, und die benötigen sicher noch mehr Speicher. Aber mit einem System, das 8 TB untestützt, oder sogar mehr, bist du für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite. Und dann brauchst du das alles eh nicht mehr, weil es fast alle Filme von irgendeinem Anbieter zum streamen gibt. Wer braucht dann noch seinen eigenen Speicher? Tatsächlich wohl die, die immer und überall auf "ihre" Sammlung zugreifen möchten. Denn die Anbieter, die die Filme via Cloud zum Stream anbieten, unterliegen nach wie vor den Ländergrenzen. D.h. ich z.Bspl. kann mein Amazon Prime Instand Video Abo. nur in Deutschland abrufen, oder so lange ich das über deutsche Server laufen lasse. In Acapulco wäre ich damit aufgeschmissen. :D
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Kreggen
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Danke für die Infos. Also, die Dateien sollen eigentlich nur von zu Hause aus ausgetauscht werden. Als Cloud wollte ich das nicht nutzen, zumindest nicht primär. Ich benötige selten Daten/Filme/Dokumente/Fotos, wenn ich unterwegs bin.

Ist sowas mit NAS-Bos gemeint?

http://www.amazon.de/SYNOLOGY-DS215j-2- ... n+synology

3 TB würden schon reichen. Als Router habe ich einen Speedport von den Telekomikern. Der hat nur 4 LAN Buchsen.

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 4. Juni 2015, 11:56

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ganerc
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Das ist so etwas und ist ungefähr identisch mit dem Western Digital, das ich in meinem Beitrag erwähnt hatte.

Mit dem kannst deine Daten auch aus der Ferne abrufen. Das kann man fast mit allen machen, die die entsprechende Software an Bord haben.

Ob du das nutzt oder nicht, das kannst du selbst entscheiden. So eine private Cloud zu haben kann unter Umständen auch ganz nett sein. Manchmal ist man irgendwo zu Besuch und will Bilder zeigen, die man eigentlich nur zu Hause auf den Festplatten im NAS hat. Da ist es vorteilhaft, wenn du, übrigens auch mit dem Smartphone oder Tablet, darauf zugreifen kannst. Das kann man ja einstellen ob das überhaupt eingeschaltet sein soll, und wenn, dann zu welchen Zeiten. Man kanns aber auch völlig ignorieren. :D

Wichtig, wie gesagt, ist die Fähigkeit des Systems entsprechende Festplatten zu verarbeiten. Dieses hier scheint wohl für HDs bis 3TB geeignet zu sein. Das WD bis zu 4TB. Und da WD ja selbst Festplatten herstellt, bin ich mir da ziemlich sicher, dass die die Firmware zeitnah ändern wenn sich größere HDs am Markt breit machen.

Nachtrag: Sinnvoll wäre ein NAS mit entsprechend Speicherplatz um die wichtigen Daten in einem sog. RAID-Verbund zu sichern. Hier bei Wikipedia kannst du darüber ein wenig nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/RAID
Ganz einfach gesagt ist ein RAID-Verbund eine Sammlung von Speichermedien, üblicherweise im privaten Bereich sind das Festplatten, die im Verbund die Daten speichern. Dabei sind auf mindestens zwei dieser Speichermedien identische Daten vorhanden. Wenn dann eines dieser Speichermedien ausfällt, dann ist immer noch eine komplette Sicherung vorhanden. Das geschieht automatisch und permanent.
Wichtig im privaten Sektor für Dokumente und Bilder. Musik und Filme hat man ja meist, wenn digital vorhanden, beim Verkäufer zum wiederholten Download parat. Wer allerdings seine Plattensammlung digitalisiert hat, der tut auch gut daran diese entsprechend zu sichern.
Denn wenn futsch, dann futsch :devil: und meistens nur noch sehr schwer wieder herzustellen. Und ggf. sehr sehr teuer.
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Kreggen
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Hm, Ganerc, ich hab mit WD-Produkten eigentlich gute Erfahrung. Aber der Link von Dir geht zu einem Gehäuse? Da kommen die Platten noch dazu?

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 4. Juni 2015, 12:32

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ganerc
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Ja, genauso wie bei dem Gerät, dass du ausgesucht hattest.

Die meisten NAS-Systeme sind leer. D.h. du musst die Platten noch extra dazu kaufen, wenn du sie nicht schon hast. Die sind inzwischen aber echt erschwinglich. 1 TB SATA III ab ca. 50 Euro, 2TB SATA III ab ca. 75, 3 TB SATA III ab ca. 95 und 4 TB SATA III ab ca. 110 Euro.

Mindestens SATA II, besser noch SATA III kaufen. Letzerer Standard ist zwar eher für SSDs geeignet, aber bei herkömmlichen Festplatten ist der Cache dann besser, die sind also ein wenig schneller.

Hier ist eine WD, extra für NAS-Systeme http://www.amazon.de/Western-Digital-WD ... uctDetails
Die läuft nicht so schnell und ist stabil. Das bedeutet eine längere Haltbarkeit.
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Ich glaube fast, sowas ist für das, was ich erreichen will, völlig überdimensioniert. Ich kaufe dann lieber eine normale mobile 2 TB Festplatte, kopiere die benötigen Daten darauf und gebe sie über die Schulter zu meiner Freundin weiter, die kann die Festplatte dann wieder anschließen und die Daten kopieren. Umständlich aber erheblich günstiger. Und ich verstehe, was ich da mache. Wenn ich mir durchlese, was man alles mit der vorgeschlagenen Platte machen kann, muss ich sagen, dass ich von den beschriebenen Möglichkeiten 95% nicht benötige. Bisher habe ich Musik/Fotos/Videos auf einen USB-Stick kopiert und den Stick dann am 2. Rechner wieder eingesteckt. Eigentlich dachte ich, es gäbe da eine einfachere Lösung, einfach eine Platte, die mit dem Router verbunden ist, auf die beide Rechner zugreifen können. Einfach ist scheinbar nicht mehr trendy :D

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 4. Juni 2015, 12:50

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ganerc
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Nun, du kannst doch auch einfach eine externe Festplatte an deinen Router anschließen. Den entsprechenden Router vorausgesetzt.

Die neuesten FritzBoxen können das. Eine preiswerte wäre diese hier http://www.amazon.de/AVM-FRITZ-Router-G ... s=fritzbox

Falls dein Router das noch nicht kann.

Und da nimmst dann eben eine entsprechend große Festplatte. Dabei würde ich dann an deiner Stelle aber mal nachsehen was es kostet, wenn du die in getrennten Teilen kaufst. Also einmal das Gehäuse und dann die Platte extra dazu. Das kann ggf. günstiger sein. Es kann aber auch sein, dass die komplette externe Platte günstiger ist als die Platte alleine. Bei diesen Systemen solltest du auch darauf achten, dass das Gehäuse der externen Platte mit einem Lüfter ausgestattet ist. Je nachdem wo sie dann steht, kann sie überhitzen.
Ich spreche von einer 3,5 Zoll Platte. Die 2,5 Zoll erscheinen mir für solche Sachen eher ungeeignet. Die sind besser zum spazieren tragen. :D
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Kreggen
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ganerc hat geschrieben:Nun, du kannst doch auch einfach eine externe Festplatte an deinen Router anschließen. Den entsprechenden Router vorausgesetzt.


Das ist halt die Frage. Keine Ahnung. Wie gesagt, der Speedport-Router, den wir haben, hat lediglich 4 LAN Anschlüsse. In der Bedienungsanleitung steht nichts davon, dass man eine externe Festplatte anschließen kann. Da ist auch kein USB-Anschluß o.ä. vorhanden. Ich vermute daher, dass das nicht geht.

Wenn ich dann darüber nachdenke, was ein neuer Router + eine passende Festplatte kostet, ist die Festplatte alleine wieder günstiger.

Egal wie man's dreht und wendet, für meine Zwecke scheint eine 2,5 Zoll Spazierengehen-Platte die günstigeste Lösung zu sein.

Ok, das anstöpseln an PC 1 - kopieren - ausstöpseln an PC 1 - anstöpseln an PC 2 - kopieren ist nervig. Aber da ich weder Streaming noch irgendwelche Cloud-Dienste benötige, ist der Kauf einer zB MyCloud-Station wohl zu aufwendig. Wir haben auch nichts auf Handys und Tablets, was einen regen Datenaustausch nötig machen würde, das machen wir alles ebenfalls per Kabel.

Aber danke für die Hilfe!

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon norg » 4. Juni 2015, 15:09

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norg
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Wie wichtig ist denn dir auch ein gutes Backup deiner Daten?

Ansonsten, wenn es dir nicht zu unbequem ist, dann tut es erstmal eine externe Festplatte.

Ich selber hab einen selber zusammengebauten Linuxserver mit RAID-5 (siehe Post vom Kollegen oben) was auch die ganzen Filme und Serien beherbergt. Da greift z.B. das Multimedia System (OpenElec) drauf zu, ich kann von unterwegs mir meine Daten mal holn etc.
Ist alles praktisch erforder teilweise aber Know-How und ist eben nicht ganz so billig. Vorteil am RAID ist auch lediglich die Ausfallsicherheit (teils Performance), ein Backup hab ich noch zusätzlich weitere an anderen Orten.
Jenachdem wie sich deine Mediennutzung die kommende Zeit verändert kann also so eine Anschaffung dennoch Sinn machen.
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Kreggen
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norg hat geschrieben:Wie wichtig ist denn dir auch ein gutes Backup deiner Daten?


Naja, ich mache jeden Sonntag ein händisches Backup. Über die Woche werden die Daten lokal auf der Festplatte gespeichert, am Sonntag schließe ich zwei Externe Festplatten an und schiebe die neuen Dateien via Drag + Drop in die jeweilgen Ordner der Externen Platten. Alle Backup-Programme, die ich ausprobiert habe, haben keine Daten überschrieben sondern immer wieder neu unter neuem Datum gespeichert - und ruck zuck warn die Platten voll.

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon norg » 4. Juni 2015, 15:39

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norg
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Dann steckst du die auch wieder ab? Ansich schon mal gut, dann ist die Gefahr, dass sich die Fehler drauf ausbreiten geringer.
Nachteil ist, du hast keine Versionierung der Daten.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, ich verwende u.a. diese Programme bzw. hab Kollegen die diese nutzen:

http://obnam.org/
http://blog.bacula.org/
http://www.nongnu.org/rdiff-backup/
http://www.nongnu.org/duplicity/
http://www.rsnapshot.org/

Und hab momentan auch eine Owncloud Instanz auf einem meiner Server rennen.

Kannst dir aber auch mal die Liste hier ansehen:

https://wiki.archlinux.org/index.php/Backup_programs

Ist zwar primär Linux, sind aber auch Tools dabei die unter anderen Betriebssystemen funktionieren.

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon lemmi » 7. Juni 2015, 13:00

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lemmi
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Hi Kreggen,

ich bin aus Deinen Postings nicht ganz schlau geworden wo sich deine Freundin mit ihrem Rechner befindet.
In ihrer eigenen Wohnung, oder in eurer gemeinsamen Wohnung im gleichen Netzwerk?

Im ersteren Fall kämst Du für den Fernzugriff wirklich nicht um ein Nas herum, wenn Du nicht einen Cloud Anbieter benutzen willst.
Ohne Einsatz von Geld und Interesse sich das Wissen über das Thema anzueignen bleibt nur Festplatten herumtragen übrig. :D

Im letzteren Fall gibt es eine einfache Lösung ohne Festplatten ab und angestöpsele. ---> "Windows Freigabe"
Du kannst auf deinem Rechner von Dir bestimmte Ordner und Laufwerke für andere Rechner im gleichen Netzwerk freigeben, so das deine Freundin auf die Festplatte zugreifen kann, als wäre sie an ihrem Rechner angeschlossen. Einzige Voraussetzung ist, dass Dein Rechner dafür eingeschaltet sein muss.

Die Freigabe einzurichten ist ziemlich simpel, aber ich bastel Dir, wenn gewünscht, gern eine kleine Anleitung wie es geht.

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 7. Juni 2015, 13:26

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ganerc
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Was mir gestern auch noch in den Sinn kam bezüglich deinen Wünschen und deiner Konstellation, Kreggen, das ist, dass ihr doch die Rechner im Netzwerk verbinden könntet. Dann kann auf jedem Rechner die entsprechenden Ordner fürs Netzwerk freigeben und der andere kann problemlos darauf zugreifen.
Also du hast die Bilder auf deinem Rechner und deine Freundin die ganzen Filme. Dann kannst du dir, dank der Freigabe, auch die Filme direkt ansehen wie wenn sie auf deinem Rechner wären. Und deine Freundin die ganzen Bilder.

Die jeweiligen Ordner erscheinen bei diesem Vorgehen im Explorer. Da sieht man links im Auswahlbaum den Punkt "Netzwerk". Dort findet man alle Rechner, die im Netzwerk vertreten sind (und sich sehen lassen, man kann das auch unterbinden), und wenn man auf den jeweiligen Rechner klickt, dann sieht man alle Ordner dieses Rechners, die für das Netzwerk freigegeben sind. In diesen Ordnern kann man alles auswählen und öffnen, was man will. Und je nach Einstellung kann man auch selbst dort was abspeichern oder verändern.

Das wäre auch noch eine Möglichkeit, mit der ihr problemlos jeweils die Dateien des anderen ansehen könnt. Filme, Musik, Bilder. Und auch wenn gewünscht, die Dokumente.

Wie das mit dem Netzwerk funktioniert, das hängt auch vom jeweiligen Betriebssystem ab über das die Rechner verfügen.
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Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon lemmi » 7. Juni 2015, 13:34

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Sag mal Ganerec,

ist mein Posting unsichtbar? :???:

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 7. Juni 2015, 14:29

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War, lieber Lemmi, war. Ich hab zwischendurch noch was anders erledigen müssen und das dann einfach schnell zack zack abgeschickt.
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Hallo Jungs, danke für die Infos. Aber das mit dem "Heimnetzwerk" habe ich bereits versucht. Ich habe versucht eins einzurichten, 1 x von meinem Rechner aus, was aber nicht geklappt hat, und eins von dem 2. Rechner aus (ja, beide befinden sich im selben Raum und greifen auf den gleichen Router zu), was ebenfalls nicht geklappt hat. Als ich das dann zum 2. Mal nach konkreter Anleitung von CHIP versuchen wollte, konnte ich das erste Heimnetzwerk aber nicht löschen, dazu will WIndows 7 ein Passwort, das aber NICHT das Passwort ist, das ich bei der Einrichtung vergeben habe. Und ein weiteres kann ich nicht einrichten, da sgat Windows NJET. Ordner, die ich für das Heimnetzwerk "freischalte" kann man auf dem 2. Rechner nicht sehen und umgekehrt. Daher meine Idee mit dem Home-Server.
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Wir haben nen kleinen im Keller stehen, 4 TB oder so rum. Reicht für Filme, komplette MP3-Musik-Sammlung (auf die ich nie zugreife, höre nur Flacs, HiRes oder Vinyl) und meine Fotos.
Aufgrund aktueller Vorkommnisse im Forum möchte ich darauf hinweisen:
Meine Beiträge stellen lediglich meine eigene/persönliche Meinung dar (solange nicht anders beschrieben) und sind nicht zu verallgemeinern.

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 15. Juni 2015, 18:48

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Kreggen hat geschrieben:Hallo Jungs, danke für die Infos. Aber das mit dem "Heimnetzwerk" habe ich bereits versucht...
Werden beide Rechner mit Win7 betrieben? Wenn nicht, dann hast du evtl. ein Problem.
Hast du das Netzwerk als Administrator eingerichtet, oder mit deinem normalen Zugang (wo du evtl. auch Admin bist, was aber hier nichts zu sagen hat)

Auf jeden Fall solltest du mal versuchen dich als Administrator anzumelden und dann klappt das vielleicht auch mit dem Löschen des Netzwerkes.

Admin-Anmeldung bei Win7 funktioniert so:
zuerst muss es aktiviert werden, das kannst du hier nachlesen: http://www.com-magazin.de/tipps-tricks/ ... 22814.html

Falls das schon aktiviert wurde, dann kannst du es so aufrufen, hier schön erklärt: http://www.com-magazin.de/tipps-tricks/ ... 32089.html

Ab Vista war ein Administrator nicht mehr das gleiche wie ein Administrator. Man bekommt zwar als User Admin Rechte, die gehen aber nicht so weit, wie wenn man sich mit dem speziellen Administratorkonto anmeldet. Dieses ist in den allermeisten Fällen nicht sichtbar, weshalb man es zuerst mal aktivieren muss. Und dann kann man es ein- und ausschalten, ganz wie man mag. Wichtig hierbei ist das Passwort, dass man diesem Administrator gibt. Das sollte man nicht vergessen. Sonst bedeutet das ziemlich Mühe, das wieder herzustellen.

Das wäre mal mein erster Rat um dem Problem Herr zu werden.

Sollte der zweite Rechner noch auf XP laufen, dann muss man etwas anderes machen. Das erfährst du hier: http://www.win-tipps-tweaks.de/cms/wind ... schen.html
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Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon Kreggen » 15. Juni 2015, 19:10

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Hallo Ganerc, beide Rechner laufen mit Windows 7. Ich habe nun gem. Deinen Links das Admin-Konto eingerichtet. Aber auch der Admin kann "nur" den beiden erkannten Heimnetzgruppen "Micha-PC" oder "Sandra-PC" beitreten, und das auch nur mit dem bereits erwähnten Passwort, das nicht das ursprünglich vergebene ist. Administrieren/löschen o.ä. geht gar nicht. Auch die Hilfe aus dem 2. Link "Admin on" "Admin off" mittels Desktop-Verknüpfung geht nicht, es blitzt ganz kurz das Fenster der DOS-Eingabeaufforderung auf und das war's.

Am besten lassen wir das so, wie es jetzt ist. Datentransfer via USB-Stick, reinstöpseln, rausstöpseln, reinstöpseln ...

Und wie bekomme ich die Admin-Anmeldung wieder vom Starbildschirm runter?

Gruß
Micha

Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon ganerc » 15. Juni 2015, 19:20

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Die Adminanmeldung bekommst du weg mit "Admin off". Das ist nämlich das einzige was diese Befehle ausführen. Das Adminkonto auf dem Anmeldebildschirm sichtbar machen oder unsichtbar.

Hast du eigentlich vor dem Löschen der Heimnetzgruppe die beiden Rechner aus dieser Netzgruppe entfernt? Falls nicht, kannst du die Netzgruppe nicht löschen. Dazu gehst du auf dem jeweiligen Rechner in die Systemsteuerung, dann klickst du auf "Internet und Netzwerk" und danach auf "Heimnetzwerk". Dort muss dann irgendwo ein Button sein "Netzgruppe verlassen" oder so ähnlich. Den anklicken, du wirst wahrscheinlich gefragt ob du das auch wirklich wirklich wirklich tun willst, also ok oder ja anklicken und schwupp ist der Rechner aus dem Netzwerk draußen. Dann beim anderen die gleiche Prozedur und die Heimnetzgruppe sollte nicht mehr existieren.
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Re: Wer hat Erfahrung mit Home-Servern?

Beitragvon Kreggen » 15. Juni 2015, 23:02

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ganerc hat geschrieben:
Hast du eigentlich vor dem Löschen der Heimnetzgruppe die beiden Rechner aus dieser Netzgruppe entfernt? Falls nicht, kannst du die Netzgruppe nicht löschen. Dazu gehst du auf dem jeweiligen Rechner in die Systemsteuerung, dann klickst du auf "Internet und Netzwerk" und danach auf "Heimnetzwerk". Dort muss dann irgendwo ein Button sein "Netzgruppe verlassen" oder so ähnlich. Den anklicken, du wirst wahrscheinlich gefragt ob du das auch wirklich wirklich wirklich tun willst, also ok oder ja anklicken und schwupp ist der Rechner aus dem Netzwerk draußen. Dann beim anderen die gleiche Prozedur und die Heimnetzgruppe sollte nicht mehr existieren.


Nunja...

Wie gesagt, ich habe zuerst versucht, von meinem Rechner eine Heimnetzgruppe aufzumachen, als das nicht ging, vom 2. Rechner. Meine Gruppe heißt "Micha-PC", die am 2. Rechner "Sandra-PC".

Ich bin aus beiden Gruppen "abgemeldet", allerdings werden beide Gruppe im Explorer angezeigt. In "meine" komme ich ohne Passwort nicht wieder rein, ebenso in die 2. - dann gibt es die Möglichkeit "Passwort anzeigen oder ausdrucken", das geht bei mir natürlich nicht (weil ich nicht in den Gruppen bin), der 2. Rechner zeigt an "Mitglied einer Heimnetzgruppe", aber nicht von welcher (hier werden auch beide im Explorer angezeigt) und die Möglichkeit, das Passwort anzuzeigen, gibt's zwar, der Rechner reagiert aber nicht, wenn man draufklickt.

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