Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

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ganerc
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Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 30. August 2012, 11:56

Die Hauptpersonen des Romans:
Perry Rhodan – Der Terraner wittert eine Schwachstelle QIN SHIs.
Kaowen – Der Protektor hat über Shikaqin Position bezogen.
Ramoz – Die »Seele der Flotte« dürstet nach ihrem ersten Einsatz.
Gucky – Der Mausbiber nimmt Kontakt auf.
Nemo Partijan – Der Hyperphysiker rätselt über die Bedeutung eines vorgeblichen Sternsaphirs.



Kaowen hat die Reste der Verteidigungsflotte bei Shikaqin im Shikaqin-Viibad-Hypersturm unter seinen Befehl gebracht.
Kaowen zweifelt weil QIN SHI die Galaxis Chanda verlassen hat. Oder gar geflohen ist. Er fühlt sich abgewiesen, weil QIN SHI ihn an diesen Ort befahl. Außerdem ist er psychisch angeschlagen, weil mit der Explosion der Werft APERA KOKKEIA auch gleichzeitig sein letzter Klonkörper verging. Nun steht ihm der Tod bevor, so zumindest denkt er. Denn er hat keine Ahnung ob er seinen Originalkörper auf seinem Heimatplaneten Xylth wieder beseelen kann.
Inzwischen kommt ihm der Gedanke, dass er der neue Statthalter in der Galaxis Chanda sein könnte. Er als Protektor und damit Oberbefehlshaber der verbliebenen Flottenkontingente QIN SHIs. Doch dann geht ihm auf, was seine Aufgabe ist. Er soll Shikaqin beschützen.
Plötzlich macht sich eine mentale Präsenz in der RADONJU bemerkbar. Die Besatzung fällt in Ohnmacht. Nur Kaowen nicht. Er fühlt etwas ähnliches wie wenn QIN SHI ihm sein Gesicht zeigt. Erst dann wird auch er ohnmächtig. Nach dem er aufgewacht ist, weiß er, was er tun muss. Er gibt ihm bisher unbekannte Codes in sein Kommandantenpult ein und löst damit eine Reaktion aus, die er zuerst nicht versteht. Dafür wird der Planet sichtbar. Als Reaktion auf seine Codes explodieren plötzlich hunderte Raumschiffe der die Anomalie umgebenden Flotte. Kaowen erkennt, dass dies Schiffe von Verrätern sind, bzw. dass sich Verräter an Bord dieser Schiffe befinden. Kaltblütig akzeptiert er den Tod von Tausenden.
Doch dann sagt ihm seine Erfahrung, gewonnen aus unzähligen Raumschlachten und Aufträgen QIN SHIs, dass weitere Gefahr im Verzug ist. Er kann es nicht genau definieren, was passieren wird, aber er ahnt einen Angriff auf den Planeten, der im Shikaqin hinter einem Energieschirm verborgen war.

Perry und die Angehörigen des Verzweifelten Widerstandes warten derweil vor dem Ein-, bzw. Ausgang in den Kalten Raum, als es plötzlich zu erheblichen Raumbeben mehrdimensionaler Art kommt. Ramoz hat, seiner überheblichen Art folgend, jeglichen Rat des, durch ein Hologramm dargestellten, Oraccameo ausgeschlagen und zu viel Energie, von der BASIS-Versorgungs-Kugel geliefert, auf die Hyperkristalle im kalten Raum übertragen. Das führt dazu, dass das ganze System kollabiert und in einem gigantischen Hypersturm vergeht, so dass die gesamte Flotte in den Normalraum stürzt. Viele Raumer werden dabei irreparabel geschädigt und summieren sich damit zu den bereits wegen Überalterung nicht mehr reparablen Raumer.
Ramoz bittet Rhodan und diverse Mitglieder des Verzweifelten Widerstandes zu einer Besprechung auf sein Flaggschiff ZASA, um mit ihnen das weitere Vorgehen gegen QIN SHI zu besprechen. Nemo Partijan wurde auch eingeladen. Der bleibt aber in Ennerhahls Lichtzelle um das Sternjuwel von Anaree weiter untersuchen zu können. Ohne eingeladen zu sein, nimmt der Oracca Höborn Trumeri an der Besprechung teil. Nur widerwillig genehmigt ihm Ramoz dieses. Und prompt treten auch sofort die Animositäten beider gegeneinander in den Vordergrund. Gucky „hört“ telepathisch den Oracca aus und erkennt, dass die Oracca eigene Pläne haben. Nachdem Ramoz mit seiner gesamten verfügbaren Flotte am liebsten sofort QIN SHI angreifen will, kann man sich dann doch darauf einigen, dass zuerst der Ankerplanet der SI vernichtet werden soll. Dieser Vorschlag Perrys wird dann auch in die Tat umgesetzt. Allerdings soll zuerst ein Vorauskommando klären was beim Shikaqin-Viibad-Hypersturm vor sich geht, denn dort vermutet man eben diesen Ankerplaneten. Das Vorauskommando besteht aus Ennerhahls Lichtzelle, vereint mit MIKRU-JON, Perry, Mondra, Gucky, Ennerhahl und Nemo Partijan. Dieser hat inzwischen herausgefunden, dass sich innerhalb des gefälschten Sternkristalls eine Hyperenergieballung mit Sollbruchstellen befindet. Seine Theorie geht dahin, dass diese Sollbruchstellen in Aktion treten, wenn bestimmte Gegebenheiten vorliegen. Perry und Co. fliegen zum Shikaqin-Viibad-Hypersturm.

Dort hat sich inzwischen die Lage dramatisiert. Kaowen sieht seine Ahnung bestätigt. Immer mehr Raumschiffe verschiedenster Völker treffen vor der Anomalie ein. Als auch Quolnäer Keretzen eintreffen, weiß er, dass die Rebellen demnächst angreifen werden. Um selbst die Initiative zu behalten, befiehlt er seinerseits den Angriff. Als das Kampfgeschehen seinen Lauf nimmt, zieht er sich mit der RADONJU hinter den Schutzschirm des Planeten zurück. Seine Ahnung bringt ihn dazu. Er erwartet jetzt dann einen direkten Angriff auf denselben und will zur Stelle sein.

Auch Perry Rhodan wartet auf diesen Moment. Denn genau in diesem Chaos sieht er die Chance näher an den Planeten heran zu kommen. Nachdem ihm Nemo mitgeteilt hat, was der Sternkristall beinhaltet und das seine Vermutung ist, dass dieser, wie von Samburi geplant, genau dann explodiert, wenn er auf QIN SHIs Ankerplanet ist, haben sich alle an Bord von MIKRU JON befindlichen Besatzungsmitglieder darauf geeinigt den Versuch zu wagen. Zumal Ennerhahl mal wieder von den diversen Möglichkeiten seiner Lichtzelle fabuliert.
Bei einem Angriff der Quolnäer Keretzen ist es soweit. Der Schutzschirm wird durchlässig und MIRKU JON, bzw. Ennerhahls Lichtzelle fliegt in den Innenbereich ein. Sofort empfängt Gucky telepathische Botschaften vom Planeten. Er erkennt, dass auf dem Planeten Bewusstseinsreste von Intelligenzen sind, die QIN SHI bei seinen Fressattacken dort gelagert hat, um mit ihnen seinen Anker zu stabilisieren. Diese Bewusstseinsreste existieren neben einem kleinen Teil von QIN SHIs Bewusstsein auf diesem Planeten. Und alles was sie wollen, ist endlich sterben zu können. Genau dies teilen sie Gucky mit.
Nemo schickt den Sternkristall per Abschuss von einem gravomechanischen Feldkatapult auf die Reise. In einem Sekundenbruchteil schlägt er auf dem Planeten ein. Und wie von Nemo vorhergesehen explodiert er. Diese Explosion von Hyperenergien bewirkt, dass innerhalb kürzester Zeit die ganze Substanz, die den Planeten überzogen hat, verdampft. Der ganze Planet wird soweit vernichtet, dass alles was von QIN SHI darauf installiert wurde dabei vergeht. Der Anker ist vernichtet. Samburis Plan ging auf.

Kaowen greift die Lichtzelle an. Denn diese hat bei dem durch die Explosion des Sternkristalls ausgelösten Hyperenergiechaos ihren Schutzschirm verloren und wurde sichtbar. Allerdings auch Kaowens RADONJU. Er schafft es nicht die Lichtzelle zu treffen. Aber er weiß wer der Urheber dieses neuerlichen Fiaskos für ihn war: Perry Rhodan.
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Casaloki » 30. August 2012, 12:03

Welcome back, Ganerc, und danke für den Spoiler. :st:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Klaus 1802 » 30. August 2012, 12:06

Vielen Dank fuer den aussfuehrlichen Spoiler. Muß mit dem
lesen bis morgen warten. Heute war er nicht im Kasten Klaus

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 30. August 2012, 12:24

Danke Casaloki und Klaus!

Bin heute ein wenig spät dran, weil schon wieder mal einiges los war. Das ist immer genau dann, wenn man das nicht braucht. :angry:

Mir hat der Roman gefallen. Zu Beginn war er ein wenig, ja wie soll ich sagen, flach. Soll heißen, die Story ist zwar gut, aber hat mich jetzt nicht gleich mitgerissen. Aber je weiter ich gelesen habe um so mehr wollte ich wissen was weiterhin passiert. Der Schluss war dann überraschend und hat mir sehr gefallen.

Dass Frl. Samburi den falschen Sternkristall so "programmierte", dass es quasi eine Zeitbombe war und nur wenn ein Zellaktivator in der Nähe war sich aktivierte, war eine überraschende Antwort auf die Information im Band 2661, dass Samburi einen ZA braucht. Somit ist klar, dass sie eigentlich darauf wartete, dass QIN SHI Alaska schnappt. Der hat ja auch so einen Sternkristall bei sich. Der ist sicher auch so "programmiert". Aber selbst für den Fall, dass es nicht Alaska ist, hat dieses Frl. vorgesorgt. Jeder ZA erfüllt seinen Zweck. Und klar konnte sie damit rechnen, dass irgendwann mal ein anderer ZA-Träger in die Nähe von QIN SHI kommt. Zumal QS ja das Botnetz hat, dank der gnädigen Untätigkeit des Fräuleins. Allerdings war es ziemlich mutig von ihr anzunehmen, dass der Sternkristallbesitzer in die Nähe von QS Ankers kommt. Aber einen Versuch war es zumindest wert wie man sieht. :D

Auch die Probleme von Kaowen sind aufschlussreich. Er ist durch und durch ein Scherge von QS. Doch ist das tatsächlich so? Kann es vielleicht sein, dass das nur so ist, weil er in einem Klonkörper steckt? Ändert er sich, sobald er wieder in seinem Originalkörper ist? Möglich ist alles. Wir werden sehen. Denn das Kapitel Kaowen ist noch nicht abgeschlossen. Er ist ein interessanter Charakter, der sich auch mehr und mehr entwickelt. Vielleicht bleibt er uns, in seinem Originalkörper, über den Zyklus hinaus erhalten. Er verfügt über einen riesigen Erfahrungsschatz und könnt evtl. ein heftiger Gegner von PR und Co. werden, oder auch ein genauso interessanter Verbündeter.

Und auch das Kapitel Oracca, bzw. Oraccameo wird in diesem Roman ein Stückchen weiter aufgeschlagen. Die Oraccas scheinen ganz eigene besondere Pläne zu haben und sind wohl in ihrem Verhalten kaum weniger hochnäsig als Ramoz. Sie verleugnen doch tatsächlich nach wie vor, dass es einmal Oraccameos gab, beanspruchen aber im gleichen Atemzug die Flotte aus dem Kalten Raum als ihre. Da kommt sicher noch was auf uns zu an unterhaltsamer Lektüre.

Insgesamt hat mir der Roman prima gefallen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Und mehr will ich ja nicht! Genau deshalb lese ich jede Woche Perry Rhodan. :D
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Sonnentransmitter » 30. August 2012, 12:49

Wurde ausgesagt, ob es in Chanda weitergeht, oder deutet es sich an, dass PR zu Anomalie aufbricht - was einem Verlassen von Chanda vorgreifen würde?

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 30. August 2012, 12:54

Es geht im nächsten Roman um die Lage in der heimischen MS.

Also ein Wechsel der Handlungsebene. :(
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Sonnentransmitter » 30. August 2012, 13:10

ganerc hat geschrieben:Es geht im nächsten Roman um die Lage in der heimischen MS.
Also ein Wechsel der Handlungsebene. :(
Nee, ich meinte, ob am Ende des Romans ausgesagt wird, was Perry als Nächstes machen möchte?

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Maneki-Neko » 30. August 2012, 13:24

Danke für den klasse und ausführlichen Spoiler ganerc :st: Nur noch einmal schlafen, dann darf ich den Roman auch lesen ^_^

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von overhead » 30. August 2012, 13:56

Danke, Ganerc, für den wieder tollen Spoiler :st:

Ich kann kaum abwarten, bis ich das morgen selbst lesen kann.......... :devil:

Und mal wieder knobeln, was zuerst gelesen wird... :unschuldig: .........

Ein Teil von Qin Shi ist also schon einmal vergangen (und seine "geistige Nahrung" ebenfalls!!!!!!)

Mal sehen, was Er macht, um den "Verlust" auszugleichen........ :o

Gruß overhead

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 30. August 2012, 13:57

Sonnentransmitter hat geschrieben:
ganerc hat geschrieben:Es geht im nächsten Roman um die Lage in der heimischen MS.
Also ein Wechsel der Handlungsebene. :(
Nee, ich meinte, ob am Ende des Romans ausgesagt wird, was Perry als Nächstes machen möchte?
Nein, leider nicht. Da steht nur ein altes terranisches Sprichwort, das jeder Mausbiber kennt Bild
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lemmi
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von lemmi » 30. August 2012, 15:20

Sonnentransmitter hat geschrieben:Wurde ausgesagt, ob es in Chanda weitergeht, oder deutet es sich an, dass PR zu Anomalie aufbricht - was einem Verlassen von Chanda vorgreifen würde?
Nein, kein Wort.

In den letzten Romanen hatten sich Perry, Ramoz und "Verweifelter Wiederstand" sich auch auf zwei Primärziele mit der Flotte verständigt.
Vernichtung des Ankers und der Weltengeißel.- Die Weltengeißel fehlt ja noch zum Erreichen der Umsatzziele :D

Der Roman war ok. Mir persönlich wurde mal wieder zuviel Raum auf die Befindlichkeiten der Akteure, bei diversen Hyperstürmen und mentalen Beeinflussungen zugestanden.
Ich bin nicht gegen solche Beschreibungen, aber jedes Mal, bei solcher Art Ereignissen, seitenlange sureale Erlebnisse geschildert zu bekommen, ermüdet mich langsam. Mitlerweile lese ich über solche Abschnitte hinweg. Machmal wünschte ich mir wirklich mal die lapidare Feststellung, das sie einfach ausgenockt sind,- und weiter geht's mit der Handlung.

Mit dem Umgang von Perry und Mondra komme ich immer weniger klar. Diese Eifersuchtsanfälle sollen Perry wohl "normalsterblicher" machen, passt meiner Ansicht aber überhaupt nicht.
Wie lange kennen und mögen die sich noch mal? - Wieviel Lebenserfahrung haben beide noch mal? - Sind die außerhalb der Romanhandlung sozial isoliert?
Also ich für meinen Teil würde von beiden Seiten, einen wesentlich entspannteren Umgang mit zeigen von Zuneigung und Verärgerung zueinander, erwarten.
Nicht so ein fast pubertäres Abgrenzungsverhalten(Mondra) und ein Gemisch aus Stolz und Unsicherheit(Perry).

Eine meiner Meinungen über die Person Perry Rhodan hat der Autor mal wieder bestätigt:
aus Der Ankerplanet von Christian Montillon hat geschrieben:»Ich übernehme wieder die Steuerung!«, gellte Ennerhahls Stimme durch die Zentrale. »Ich bringe uns hier raus!«
Die Worte rissen Rhodan jäh in die Realität zurück. Er durfte momentan keinen Gedanken an den Anker verschwenden; jedenfalls nicht, solange sie sich selbst noch nicht in Sicherheit befanden.
Laut Ennerhahl war die Lichtzelle völlig ungeschützt. Wenn die Auswirkungen des allgegenwärtigen Hypersturms erst an ihren Standort vordrangen, würde es sie ohne Schutzschirme augenblicklich zerfetzen.
Perry als strategischer Kommandant=ok - Perry als taktischer Kommandant/Einsatzleiter= no go :lol:
Wie oft hing der doch schon in irgendwelchen Gedanken und Befindlichkeiten wenn es um die berühmte Wurst ging. Wenn er nicht oft genug Leute dabei gehabt hätte,( meist auch noch solche, denen er das Kommando nicht zugestehen wollte ) die ihm das Kommando im entscheidendem Moment abnahmen, oder ohne Anweisung richtig handelten, wäre das schon oft übel ausgegangen.

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Zukunft1 » 30. August 2012, 15:22

Vilen Dank für den Spoiler auch meinerseits!!! :st:

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ganerc
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 30. August 2012, 15:36

lemmi hat geschrieben:
Sonnentransmitter hat geschrieben:
Eine meiner Meinungen über die Person Perry Rhodan hat der Autor mal wieder bestätigt:
aus Der Ankerplanet von Christian Montillon hat geschrieben:»Ich übernehme wieder die Steuerung!«, gellte Ennerhahls Stimme durch die Zentrale. »Ich bringe uns hier raus!«
Die Worte rissen Rhodan jäh in die Realität zurück. .......
Perry als strategischer Kommandant=ok - Perry als taktischer Kommandant/Einsatzleiter= no go :lol:
Das sehe ich jetzt aber nicht so. Denn immerhin ist Ennerhahl in Personalunion Kommandant und Pilot seiner Lichtzelle, die ja laut seinen Aussagen über gewisse Möglichkeiten verfügt.
Und genau da lässt er sich bis jetzt überhaupt nicht in die Karten schauen. Nur er weiß (vermutlich) genau was geht und was nicht.

Perry wäre in diesem Moment ganz sicher die falsche Person im Pilotensessel oder sonstwo an den Geräten, die die Lichtzelle steuern. Und von einem Navigator oder so etwas ähnlichem hat man auch noch nie gehört im Zusammenhang mit diesem "sagenhaften" Fluggerät. Ganz im Gegenteil war Ennerhahl bis jetzt immer allein damit unterwegs. Klar hatte er Gäste, MIKRU JON zum Beispiel, oder Perry usw. Doch die hat er zur Steuerung nicht nötig. Gibt er zumindest vor. Also muss er ja so agieren "ich bring uns hier raus". Sonst passen seine Sprüche über die "gewissen" Möglichkeiten ja nicht mehr.
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von lemmi » 30. August 2012, 15:48

ganerc hat geschrieben:Das sehe ich jetzt aber nicht so. Denn immerhin ist Ennerhahl in Personalunion Kommandant und Pilot seiner Lichtzelle, die ja laut seinen Aussagen über gewisse Möglichkeiten verfügt.
Und genau da lässt er sich bis jetzt überhaupt nicht in die Karten schauen. Nur er weiß (vermutlich) genau was geht und was nicht.

Perry wäre in diesem Moment ganz sicher die falsche Person im Pilotensessel oder sonstwo an den Geräten, die die Lichtzelle steuern. Und von einem Navigator oder so etwas ähnlichem hat man auch noch nie gehört im Zusammenhang mit diesem "sagenhaften" Fluggerät. Ganz im Gegenteil war Ennerhahl bis jetzt immer allein damit unterwegs. Klar hatte er Gäste, MIKRU JON zum Beispiel, oder Perry usw. Doch die hat er zur Steuerung nicht nötig. Gibt er zumindest vor. Also muss er ja so agieren "ich bring uns hier raus". Sonst passen seine Sprüche über die "gewissen" Möglichkeiten ja nicht mehr.
Sorry Ganerec, aber Perry hatte das Kommando bei diesem Einsatz, und hatte die Lichtzelle vom Pilotensitz der MIKRU JOHN aus ferngesteuert. Dann war in feindlicher Umgebung plötzlich der Schutzschirm weg und uns Perry hängt erst mal seinen Gedanken nach :D

ähm....bei deinem Quoting sieht es so aus, als hätte Sonnentransmitter das posting verfasst. Aber das hatte ich verbrochen :lol:

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 30. August 2012, 16:22

lemmi hat geschrieben:Sorry Ganerec, aber Perry hatte das Kommando bei diesem Einsatz, und hatte die Lichtzelle vom Pilotensitz der MIKRU JOHN aus ferngesteuert. Dann war in feindlicher Umgebung plötzlich der Schutzschirm weg und uns Perry hängt erst mal seinen Gedanken nach :D
Schon richtig, aber ich meinte ja auf die "gewissen" Möglichkeiten angesprochen. Und dass Ennerhahl in diesem Moment der ist, der die Möglichkeiten "seiner" Lichtzelle eben kennt. Und damit ganz klar der bessere Pilot. Dass MIKRU, bzw. Perry, bisher pilotiert hat, das ist in dem Moment wo es drauf ankommt, nicht wichtig. Und dass Ennerhahl das überhaupt zugelassen hat und zulässt wohl auch nur eine Art von "good will"-Aktion.
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Axo » 30. August 2012, 19:23

Vielen Dank für den Spoiler, ganerc. Da scheint ja einiges in dem Roman zu passieren. Kommentare meinerseits unter Umständen nach Lesen des Romans. :unschuldig:
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ernie » 30. August 2012, 19:34

Vielen Dank für den super Spoiler
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von hilde » 30. August 2012, 20:35

3-3-3 Issos Keilerei. Nun ja. So kam mir der Roman auch vor. Die Protagonisten stolpern wirr durch die Gegend und schlussendlich geschieht etwas - weil jemand intelligenter war, als die erwähnten An- oder doch (zumindest geistig) Abwesenden.
Es Geschah zu viel rund herum, so dass der eigentliche Höhepunkt glanzlos verblasste. Vielleicht war meine Erwartungshaltung, in Zerstörung einer Ankerwelt einer SI, in Bezug auf Spannung zu hoch, um die Keilerei-Szenen und auch das belanglose Geschehen am nun nicht mehr "kalten Raum" genügend zu würdigen.

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von lemmi » 30. August 2012, 21:49

hilde hat geschrieben: Vielleicht war meine Erwartungshaltung, in Zerstörung einer Ankerwelt einer SI, in Bezug auf Spannung zu hoch, um die Keilerei-Szenen und auch das belanglose Geschehen am nun nicht mehr "kalten Raum" genügend zu würdigen.
Ja, da bin ich auch gespalten. Einerseits finde ich die Idee, das eine Aufklärungseinheit die Arbeit der Kampfeinheit übernimmt und diese damit überflüssig macht, nicht schlecht, aber das Wie hat für mich mal wieder mehr mit Magie, als mit Since-Fiction zu tun.

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Alchemix » 31. August 2012, 06:11

Der Roman war eignetlich ganz gut zu lesen aber der bombige Sternesaphir war dann doch ein bischen zu sehr Deus Ex Machina. Aber sogar in einem Dialog wird erwähnt dass dies schon etwas "plotdriven" wirkt.
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Casaloki » 31. August 2012, 07:11

Kommt den jetzt raus, was mit Nemo nicht stimmt?
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von ganerc » 31. August 2012, 12:20

Nein, da hält sich der Autor total bedeckt. Kein Sterbenswörtchen verliert CM bezüglich Nemo. Das scheint ein Bonbon für einen späteren Roman zu werden und wir dürfen wieder lechzend darauf warten, bis man uns darüber aufklärt. Wo man uns doch schon eine ganze Weile damit hin hält. :D
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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Sonnentransmitter » 31. August 2012, 13:06

ganerc hat geschrieben:Nein, da hält sich der Autor total bedeckt. Kein Sterbenswörtchen verliert CM bezüglich Nemo. Das scheint ein Bonbon für einen späteren Roman zu werden und wir dürfen wieder lechzend darauf warten, bis man uns darüber aufklärt. Wo man uns doch schon eine ganze Weile damit hin hält. :D
Noch ein Viererblock in Chanda? Was gibt es dort denn noch - außer dem nachrangigen Kaowen, den merkwürdigen Oracca und dem Weltenzerstörer? Vielleicht noch das Botnetz und die BASIS-Komponente (das Multiversumsokular) sowie Samburi Yura? Alles andere ist doch auf dem Weg nach Chanda...

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Quinto » 31. August 2012, 13:57

hilde hat geschrieben: Es Geschah zu viel rund herum, so dass der eigentliche Höhepunkt glanzlos verblasste. Vielleicht war meine Erwartungshaltung, in Zerstörung einer Ankerwelt einer SI, in Bezug auf Spannung zu hoch, um die Keilerei-Szenen und auch das belanglose Geschehen am nun nicht mehr "kalten Raum" genügend zu würdigen.
Das, was man derzeit bekommt, ist das, was man derzeit auch erwarten kann, nämlich geradlinige Umsetzung des Exposés, Aufzählung dessen, was der Leser jetzt wissen darf, alles ausgemalt mit bekannten Standardszenen aus der Perry-Rhodan-Mustermappe. Mehr ist nicht drin. Spannung war früher. Same procedure as every week.

Danke für die Vorschau, wieder ein überflüssiges Heft mit vorhersehbarer Handlung eingespart. Denn ob der Ankerplanet nun mit einer Arkonbombe, einem Juwel oder mit bla oder blub zerstört wird, das ist doch nun wirklich völlig nebensächlich. Samburi denkt sich also komplizierteste und damit allen möglichen Zufälligkeiten ausgesetzte Vorgehensweisen aus, um ihrem Feind eine Bombe zu verpassen. So dumm ist niemand, auch Samburi nicht. Aber es geht ja auch nur um Verkaufsförderung, nicht um Logik.

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Re: Spoiler 2663: Der Ankerplanet von Christian Montillon

Beitrag von Doc Savage » 31. August 2012, 15:30

Ich finde der Ankerplanet taucht schon recht früht in der Handlung auf. Quin Shi ist noch nicht richtig in Erscheinung getreten und schon wird der Ankerplanert zerstört. Ich denke mal dass Perry Rhodan bald auf Alaska treffen wird (muss) und dass Perry ihm dann den Anzug geben wird. Wahrscheinlich hängt das wiederum mit dem Cappin Fragment zusammen, dass Fräulein Samburi Alaska gegeben hat.
Auch das Botnetz spielte bis auf einen kleinen Teil der Zeitrose in der Milchstrasse noch keine tragende Rolle. Ich erhoffe mir noch da etwas Grosses.

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