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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 4. Oktober 2015, 19:43

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dandelion
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DelorianRhodan hat geschrieben:Das Ende des Traversan-Zyklus bietet eigentlich viel Potential für mehr.
Bis jetzt wurde nichts daraus gemacht.


Sozusagen ein offenes Ende, was Atlans Erlebnisse bis zu seinem Wiederauftauchen angeht. Nachdem er partout nicht über die Geschehnisse während seiner langen Reise in die Gegenwart reden will und er seltsam verändert erscheint, muß wohl Dramatisches passiert sein. Da haben sich die Autoren eine Steilvorlage gegeben, die dann aber ( bis jetzt) nicht genutzt wurde.

Schön fand ich am letzten Heft, daß doch noch einmal die MdI ins Spiel gebracht wurden. Insofern hat sich dadurch der Kreis zum ersten Roman des Zyklus geschlossen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Richard » 4. Oktober 2015, 22:37

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Richard
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Nun, ich habe in dem Thread schon auf das Buch [url="http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:MF4]Fluchtpunkt Schemmenstern[/url] hingewiesen. Sprich es gab durchaus schon einen Versuch die Erlebnisse von Atlan bis zu seiner Rueckkehr in die Handlungsgegenwart zu beschreiben; offenbar wurde dieser Versuch nicht oft genug gekauft da es ansonsten wohl eine Fortsetzung davon gegeben haette.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 4. Oktober 2015, 22:46

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dandelion
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Stimmt, das hatte ich schon wieder vergessen. Ich habe das Buch nicht, es kommt hier aber wohl als nächster Roman an die Reihe.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Richard » 5. Oktober 2015, 01:09

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Richard
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Lt. Perrypedia ist das Buch 2001 erschienen und vermutlich habe ich es dann auch 2001 das letzte Mal gelesen.

Solle tatsaechlich mal eine Fortsetzung dazu erscheinen wuerde ich es auf jeden Fall wieder lesen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Heiko Langhans » 5. Oktober 2015, 07:26

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Heiko Langhans
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Nachtrag: Die zwölf Romane des Traversan-Zyklus erschienen gleichzeitig mit den PERRY RHODAN-Romanen 1938-1949.

Um den 6. Juli 2001, ungefähr zeitgleich mit PR 2080, erschien der nicht numerierte vierte Band der Hardcover-Reihe MOEWIG Fantastic:

Frank Borsch: Fluchtpunkt Schemmenstern

Vorbemerkung:
Der Roman schließt nahtlos an die Ereignisse an, die im Traversan-Minizyklus beschrieben worden sind. Durch eine Zeitstation der Meister der Insel war Atlan in eine Epoche um circa 5800 v. Chr. geschleudert und dort in den Freiheitskampf des kleinen Planetenreichs von Traversan gegen die degenerierenden Machthaber des arkonidischen Großen Imperiums (Tai Ark'Tussan) verwickelt worden. Am Ende dieser Miniserie war zwar der Planet Traversan gerettet worden. Durch eine schwere Kopfverletzung war jedoch Tamarena da Traversan, Atlans Geliebte, in ein Koma gefallen. Atlan hatte sich danach in Tiefschlaf begeben, um in die Gegenwart zurückzukehren ohne Gefahr zu laufen, irgendwelche Zeitparadoxa zu verursachen - die Zeitstation war ohnehin beim Entscheidungskampf um den Planeten Traversan vernichtet worden.

Inhalt:
Atlan erwacht nur 21 Arkonjahre nach dem letzten Kampf um Traversan (also rd. 25 Standard-Jahre später, im Jahr 5747 v. Chr.) aus dem künstlichen Tiefschlaf. Riaal, eine seiner ehemaligen Mitstreiterinnen, hat ihn auf eigene Faust geweckt, weil Tamarena entgegen jeder Hoffnung doch noch aus dem Koma erwacht ist. Das ist allerdings schon einige Wochen her, und inzwischen ist Tamarena mit unbekanntem Ziel von Traversan verschwunden. Auch Irakhem, Tamarenas Bruder, weiß nichts über Tamarenas weitere Absichten. Er verhält sich äußerst feindselig gegenüber Atlan, den er für den schlimmen Zustand seiner Schwester verantwortlich macht. Er hatte versucht, Tamarena selbst zu therapieren, dem hat sie sich jetzt aber durch ihre Flucht entzogen.

Atlan macht sich sofort auf die Suche nach seiner verloren geglaubten Geliebten. Ihre Spur führt ihn zu den orbitalen Städten des Schemmenstern-Systems, wo sich eine freizügige Gesellschaftsform entwickelt hat, die dem totalitären System des arkonidischen Reichs ein Dorn im Auge ist. Ein bunt gemischtes, liberal gesinntes Völkergemisch bevölkert im Schemmen-System zahlreiche Raumstationen. Dort leben auch Unither-Familien, die aufgrund einer speziellen Sensibilität besonders gut für den Abbau bzw. für die Qualitätskontrolle von Hyperkristallen geeignet sind. Lathir, ein junger Unither, hat keinen sehnlicheren Wunsch, als mit einem Raumschiff das All zu erkunden. Nach einem gescheiterten Versuch, sich eine Passage von einem SENTENZA-Angehörigen zu erkaufen, begegnet Lathir dem soeben im Schemmenstern-System eingetroffenen Atlan. Der Unither wirft sich dem unsterblichen Arkoniden praktisch an den Hals, weil er in ihm seine letzte Chance sieht, seinen Lebenswunsch doch noch zu erfüllen.

Atlan hat allerdings zunächst einmal andere Ziele. Um Fuß im Schemmenstern-System fassen und unauffällig Nachforschungen anstellen zu können, eröffnet er eine kleine Dagor-Schule. Lathir lässt jedoch nicht locker, sucht Atlan nochmals auf und überzeugt ihn schließlich, dass er ihm zusammen mit den anderen Unithern, die auf allen orbitalen Städten vertreten sind, am ehesten bei der Suche nach Tamarena helfen kann. Als Gegenleistung muss Atlan sich verpflichten, ihn mit zu den Sternen zu nehmen. Lathir nimmt Atlan mit in die Wohnbereiche der Unither, wo er im Rahmen eines zunächst ziemlich unangenehmen Rituals in die Herde aufgenommen wird.

Letztlich geschieht es aber eher durch Zufall, dass Atlan Tamarena wirklich findet. Unerklärlicherweise flieht sie vor ihm, und während Atlan sie verfolgt, wird er von den Sicherheitsleuten des Tatos Rupiak, der die orbitalen Städte mit lockerer Hand beherrscht, aufgegriffen. Rupiak hatte eine genaue Überwachung der orbitalen Städte veranlasst, weil ihm bekannt geworden war, dass der Imperator Reomir X. nach und nach immer mehr Truppen unerkannt in das kleine Reich des Tatos eingeschleust hat, um beim richtigen Zeitpunkt loszuschlagen und Rupiak zu entmachten. Bei dieser Überwachung hatte er Atlan erkannt - die beiden sind bei Atlans Abenteuern auf Traversan bereits einmal zusammengetroffen, und diese Begegnung hatte Rupiaks Leben zum besseren hin verändert.

Rupiak ist in einer Zwangslage. Soll er die reichlich vorhandenen Waffenlager für die Bürger seines Systems öffnen und damit einen blutigen Bürgerkrieg riskieren? Immerhin erklärt Atlan sich trotz der Gefahr, ein Zeitparadoxon zu verursachen, bereit, den Tato und seine relativ kleine Gruppe von Streitkräften beim zu erwartenden Angriff der Truppen des Imperators zu unterstützen. Tatsächlich dauert es nicht lange, dann beginnt der Kampf in einem Hotel, das als Sammelpunkt der Imperiumstruppen dient. Auch Atlan ist hier mit von der Partie. Der Kampf verläuft zunächst gut, doch Rupiaks Stellvertreter Semerion wird dabei vor Panik wahnsinnig. Er lässt in Rupiaks Namen Waffen an normale Bürger verteilen - und damit bricht in den orbitalen Städten das totale Chaos aus. Die Imperiumstruppen verteidigen sich ohne Rücksicht auf Verluste und so kommt es, wie es kommen muss: Eine Raumstation nach der anderen wird vernichtet, die totale Zerstörung der orbitalen Städte ist nur noch eine Frage der Zeit.

Als die Kämpfe so richtig losgehen, wird Atlan von einer Unither-Gruppe aus der Schusslinie gezerrt. Sie haben auch Tamarena ergriffen und bringen die beiden jetzt zusammen. Diese Begegnung verläuft aber ganz anders, als Atlan es sich vorgestellt hat, denn die Traversanerin verfügt über unglaubliche Kräfte und versucht, Atlan zu erwürgen, weil sie denkt, Atlan sei für ihren bejammernswerten Zustand verantwortlich. Als sie unter dem Einfluss eines Hyperkristalls, den Atlan von Lathir erhalten hat, ihre telepathischen Fähigkeiten (die sie verloren hatte) zurückerhält, erkennt sie, dass Atlan unschuldig ist. Die Erklärung für Tamarenas eigenartiges Verhalten ist einfach, wenn auch schrecklich: Irakhem hatte ihren eigentlich nicht mehr lebensfähigen Körper durch sein Herumexperimentieren in eine Art Cyborg verwandelt - von der einstmals schönen Frau ist in Wirklichkeit kaum etwas geblieben, auch wenn sie durch eine spezielle Maske wie früher aussieht. Nachdem sie Atlan hiervon unterrichtet hat, flieht Tamarena erneut. Ihrer Meinung nach gibt es keine gemeinsame Zukunft für sie und Atlan. Der Arkonide will ihr folgen, wird aber von Lathir daran gehindert. Der Unither bringt Atlan zu den Hangars, wo es zu einer letzten Konfrontation mit dem wahnsinnigen Semerion kommt. Rupiak erscheint und paralysiert den Tobenden, wird dann aber von den nachsetzenden Imperiumstruppen getötet. Atlan gelingt die Flucht zusammen mit einem kleinen Trupp von Rupiaks Leuten und Lathir mitsamt dessen Herde.

---
Das Cover kann hier nicht wiedergegeben werden. Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen; dort ist das Titelbild sichtbar.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 5. Oktober 2015, 12:29

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Schlief er dann durch...oder wachte er noch öfter auf...?
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Heiko Langhans » 5. Oktober 2015, 16:14

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Atlan hat sich der arkonidischen Tiefschlaftechniken bedient, die verfügbar waren und die er bestens kannte. Sie ermöglichten Tiefschlafphasen von jeweils 500 Jahren Länge, bis eine Erweckung zwecks gesundheitscheck nötig wurde.

Er ist noch mehrere Male aufgewacht. B-)

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon DelorianRhodan » 6. Oktober 2015, 21:33

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Heiko Langhans hat geschrieben:Atlan hat sich der arkonidischen Tiefschlaftechniken bedient, die verfügbar waren und die er bestens kannte. Sie ermöglichten Tiefschlafphasen von jeweils 500 Jahren Länge, bis eine Erweckung zwecks gesundheitscheck nötig wurde.

Er ist noch mehrere Male aufgewacht. B-)


Vielleicht wäre er lieber gerne durchgeschlafen....
Ein paar Geschichten sind noch nicht erzählt.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 6. Oktober 2015, 23:17

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In den sehr wahrscheinlichen Wachphasen sind sich Atlan und Tamarena anscheinend noch öfter begegnet. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Atlan nachi der Rückkehr in die Gegenwart noch immer völlig in ihrem Bann stand.

"Atlan flüsterte mit Inbrunst einen Namen..."

Allerdings hätte Tamarena eine Art Langlebigkeit erlangen müssen oder es ist ihm gelungen, sie mit in die Überlebensstation zu nehmen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 7. Oktober 2015, 11:41

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...oder einfach ein Handlungsfehler...kann ja auch sein...was mich interessiert, ist: wieviel von den zweiten 10.000 Jahren hat er denn in Summa wach vcerbracht. weil ich immer seine echte Lebenszeit zusammenzähle,die Erfahrungszeit, nicht die verschlafene Geschichtszeit.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Richard » 8. Oktober 2015, 01:46

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dandelion hat geschrieben:In den sehr wahrscheinlichen Wachphasen sind sich Atlan und Tamarena anscheinend noch öfter begegnet. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Atlan nachi der Rückkehr in die Gegenwart noch immer völlig in ihrem Bann stand.

"Atlan flüsterte mit Inbrunst einen Namen..." .


Nun, da Atlan auf Traversan "uebernachtete" kann es sehr gut sein, dass er beim Erwachen wieder von der Erinnerung an Tamarena uebermannt wurde - da koennte auch mitspielen, dass letztlich Tamarena bei jenem Dagorduell beinahe fuer Atlan gestorben waere.
Wie wir aus dem Buch "Fluchtpunkt Schemmenstern" wissen wurde Tamarena letztlich in eine Art Cyborg verwandelt und da kann ich mir auch vorstellen, dass Tamarena in dieser Existenzform eine laengere Lebenserwartung hatte als eine normale Arkonidion.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 13. Oktober 2015, 09:27

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Richard hat geschrieben: wurde Tamarena letztlich in eine Art Cyborg verwandelt


Das erinnert doch ein wenig an Gonozal, der in der Exklusiv-Serie als lebender Leichnam durch die Gegend wankte.

Atlan ergreift auch in dieser Geschichte so mir nichts, dir nichts die Partei der Gegner der arkonidischen Zentralgewalt. Ein wenig verwunderlich, er war schließlich selbst Kristallprinz und Imperator.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon AARN MUNRO » 13. Oktober 2015, 10:49

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dandelion hat geschrieben:
Richard hat geschrieben: wurde Tamarena letztlich in eine Art Cyborg verwandelt


Das erinnert doch ein wenig an Gonozal, der in der Exklusiv-Serie als lebender Leichnam durch die Gegend wankte.

Atlan ergreift auch in dieser Geschichte so mir nichts, dir nichts die Partei der Gegner der arkonidischen Zentralgewalt. Ein wenig verwunderlich, er war schließlich selbst Kristallprinz und Imperator.



Aber er ist gegen Korruption, Vetternwirtschaft, Ausbeutung usw.,weil dies seinem Verständnis von Fairness nicht entspricht. Er stellt sich nicht automatisch aiuf die Staatsseite.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 27. Januar 2016, 15:05

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dandelion
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Nach längerer Zeit habe ich mal wieder das Atlan-Extra-Heft zum Minizyklus in die Hand genommen. Nr. 1 steht auf dem Titelbild. Sollte also wohl der Beginn einer Reihe sein. War da schon Konkretes für die Fortsetzung geplant und wenn ja zu welchem Thema. Ist dazu etwas bekannt?

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Rainer Nagel » 27. Januar 2016, 17:03

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Ich weiß von nichts.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Richard » 28. Januar 2016, 03:18

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Ehrlich gesagt wuerde mich das auch wundern. Traversan ist doch vor mehr als 15 Jahren erschienen, da braucht man sich meiner Ansicht nach wirklich nicht mehr die Hoffnung machen, dass hier noch weitere solche "Extrabaende" erscheinen. Immerhin habe ich mir diesen Extraband damals auch zusaetzlich zu den Traversanheften gekauft und der liegt noch gut erhalten bei mir rum.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon dandelion » 28. Januar 2016, 10:44

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Heute ist der Zug wohl abgefahren. Ich meinte ja auch, ob 1998 eine Fortsetzung geplant war. Irgendeine Absicht wird ja doch mit der Nummerierung verbunden gewesen sein.

Die Frage ist halt, was hätte unter der Überschrift Atlan-Extra noch kommen können. Etwa ein Sonderheft über andere wichtige Völker, Lemurer, Akonen, Springer..., obwohl da der direkte Bezug zu Atlan schwierig gewesen wäre. Vielleicht gibt es in der PR-Chronik 4 noch Informationen über die damaligen Pläne.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Klaus N. Frick » 28. Januar 2016, 11:17

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dandelion hat geschrieben:Die Frage ist halt, was hätte unter der Überschrift Atlan-Extra noch kommen können. Etwa ein Sonderheft über andere wichtige Völker, Lemurer, Akonen, Springer..., obwohl da der direkte Bezug zu Atlan schwierig gewesen wäre. Vielleicht gibt es in der PR-Chronik 4 noch Informationen über die damaligen Pläne.


Ähm. Wieso das denn? ^_^

Ernsthaft: Man hat damals eine Nummer draufgesetzt, weil der Vertrieb eine Nummer wollte. Ich hatte damals nie vor, eine Nummer zwei zu machen ...

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Rainer Nagel » 28. Januar 2016, 19:26

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dandelion hat geschrieben:Heute ist der Zug wohl abgefahren. Ich meinte ja auch, ob 1998 eine Fortsetzung geplant war. Irgendeine Absicht wird ja doch mit der Nummerierung verbunden gewesen sein.


Ja. Eine mögliche Fortsetzung zu suggerieren. Den Sammlerwert zu erhöhen. Typische Strategien in der Branche. Ich bezweifele, dass die Redaktion darauf irgendeinen Einfluss hatte.
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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon atlanundelvira » 18. Februar 2016, 13:33

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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:Mit der effektiven Verknüpfung von Handlung und Hintergrundmaterial leistete der Traversan-Zyklus eine Pionierarbeit, die in dieser Eleganz später nicht mehr erreicht wurde, wegen der durchschnittlichen Zyklenlängen wohl auch nicht erreicht werden konnte.


... und wir haben den Zyklus echt auf einer Serviette in einer Pizzeria in Hamburg-Altona skizziert. No joke!


Ich will auch autor werden :P

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon atlanundelvira » 18. Februar 2016, 13:43

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dandelion hat geschrieben:Beim nächsten Heft war Rainer Castor an der Reihe, der mir als Autor so gut wie kein Begriff ist. Vielleicht liegt mir aber seine Schreibweise besser.

Ich erinnere mich, dass der Roman 4 super war und ich würde glatt behaupten, das ist der beste Roman von Castor überhaupt.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon atlanundelvira » 18. Februar 2016, 13:55

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Heiko Langhans hat geschrieben:[Atlan+die frauen]Nun ja, alle paar Erzähl-Jahrhunderte wird selbst der zahmste Held wohl mal dürfen - nur war dieser Effekt in den Blaubänden eben insofern verhängnisvoll, dass diese Erlebnisse nicht mehr im langen Taschenbuch-Abstand, sondern innerhalb des gleichen Bandes mehrmals den Lesern serviert wurden. Das führte zur amüsierten Ermüdung und zum running gag - mittlerweile zum Klischee verkommen. Dadurch fällt es dann auf, wenn der Arkonide mal nicht zum Zug kommt.

kann man noch rekonstruieren, wer ihm den namen "einsamer der zeit" verpasste? Ich weiß, dass LL es zitierte in PR 2411, aber da war der ausdruck längst im umlauf.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon atlanundelvira » 18. Februar 2016, 14:06

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dandelion hat geschrieben:Soll wohl der Patriarchen Okarz sein, obwohl der im Heft als "ziemlich umfänglich" beschrieben wird. Sehr gut gelungen finde ich die Atlan-Innenillu. Für mich eine der besten Atlan-Darstellungen überhaupt. In die Atlan-Galerie der PP wurde sie aber gar nicht aufgenommen. Da sind wesentlich schwächere Abbildungen enthalten.

Sehr schön ist auch die Werbeseite der PRFZ am Schluß des Heftes. Hätte sich auch gut als Titelbild gemacht (natürlich ohne Werbetext). Weiß nicht, wer hier der Zeichner war.

Die Atlan-Innenillus der Traversan-Serie wurden von Robert Straumann gemacht, und eine der Trav-7-illus ist "das Gesicht des ACD" geworden. http://www.atlan-club-deutschland.de/index1.php Robert Straumann hat Atlan echt häufig dargestellt, auch auf den Tibis der Intras. Dieses hier ist mein liebstes v. Straumann: http://www.atlan-club-deutschland.de/ac ... hp?zines=2

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon atlanundelvira » 18. Februar 2016, 14:12

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DelorianRhodan hat geschrieben:Aber ob aus Traversan und dem "doppelten" ATLAN noch etwas gemacht wird, ist eher zweifelhaft. :(

Ok, Fans, da müsst ihr ran! ^_^

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon atlanundelvira » 18. Februar 2016, 14:37

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Das Atlan-Extra fand ich super und ich erinnere mich, daraus einen Sonntag Nachmittag lang Arkonidisch gelernt zu haben :D. Trav1 von Feldhoff war eines der besten, gerade auch die Schilderung des Kampfs gegen das Imperium. (Sonst überblättere ich Kampfszenen meist großzügig). Der Atlan, der kanns eben! dachte ich, den Admiral heftig bewundernd. :wub: Tja, das war glaube ich, die Serie, die mein Atlanfantum wieder anlaufen ließ. :st: Heft1 und 4 waren die besten. Das Nachlaufspiel in der Mitte fand ich nicht so toll, aber die Szenen um den Bau des Robotregenten. Die Szene am Hof mit der Imperatrix - cool. Dann der Schluss: wirklich schockierend. Hach ja...
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