Forumsregeln
Link

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon dandelion » 20. Juli 2015, 14:49

Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 6947
Registriert: 15. August 2013, 21:23
Ab Nr. 6 liegen die Hefte schön geordnet im Stapel, ein ebook-Kauf steht deshalb nicht zur Debatte. Die ersten fünf Romane habe ich mit Gewißheit auch, nur wo liegen sie. Bin sicher, die tauchen unverhofft zwischen anderen Heften wieder auf.

PR 433 "Die Stadt der tausend Fallen" solltest Du unbedingt lesen oder wiederlesen. Sehr empfehlenswert, da war Voltz in Hochform.

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Homer G Adams » 20. Juli 2015, 14:55

Offline
Homer G Adams
Ertruser
Beiträge: 974
Registriert: 27. Januar 2015, 18:55
Wohnort: Ares City, Mars
dandelion hat geschrieben:Ab Nr. 6 liegen die Hefte schön geordnet im Stapel, ein ebook-Kauf steht deshalb nicht zur Debatte. Die ersten fünf Romane habe ich mit Gewißheit auch, nur wo liegen sie. Bin sicher, die tauchen unverhofft zwischen anderen Heften wieder auf.

PR 433 "Die Stadt der tausend Fallen" solltest Du unbedingt lesen oder wiederlesen. Sehr empfehlenswert, da war Voltz in Hochform.


Als Kneifelianer habe ich jetzt die meisten Romane von Hanns noch einmal separat runtergeladen und gelesen. Außer seine Atlan-Serie Romane.

Das lese ich jetzt separat nochmals. Alle Romane von Voltz nochmals zu lesen, wäre mir wahrlich zuviel, aber über 433 denke ich nach vielen Jahrzehnten noch nach. :lol:
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

"Ohne ES ist PR NICHTS!" HGA

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... &start=325

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon dandelion » 20. Juli 2015, 15:26

Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 6947
Registriert: 15. August 2013, 21:23
Homer G Adams hat geschrieben: aber über 433 denke ich nach vielen Jahrzehnten noch nach. :lol:


Dann ist gut und auch in Zukunft nicht vergessen. Der Roman ist sozusagen die Ehrenrettung des Cappinzyklus. ;)

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Homer G Adams » 20. Juli 2015, 19:14

Offline
Homer G Adams
Ertruser
Beiträge: 974
Registriert: 27. Januar 2015, 18:55
Wohnort: Ares City, Mars
dandelion hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben: aber über 433 denke ich nach vielen Jahrzehnten noch nach. :lol:


Dann ist gut und auch in Zukunft nicht vergessen. Der Roman ist sozusagen die Ehrenrettung des Cappinzyklus. ;)



So krass habe ich damals diesen Zyklus nicht gesehen. Natürlich nicht vergleichbar mit dem MdI oder dem M87-Zyklus.

Mir sind vor allem die Zeitreisen nach Lemuria in die Konoszeit positiv in Erinnerung.

Die Übertechnik der Cappins fand ich auch völlig übertrieben. Sechsdimensionale und Dakkartechnologie gab es später kaum noch.

Die Übertechnik war fast ein Overkill.
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

"Ohne ES ist PR NICHTS!" HGA

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... &start=325

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 22. Juli 2015, 08:36

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
dandelion hat geschrieben:Ab Nr. 6 liegen die Hefte schön geordnet im Stapel, ein ebook-Kauf steht deshalb nicht zur Debatte. Die ersten fünf Romane habe ich mit Gewißheit auch, nur wo liegen sie. Bin sicher, die tauchen unverhofft zwischen anderen Heften wieder auf.

PR 433 "Die Stadt der tausend Fallen" solltest Du unbedingt lesen oder wiederlesen. Sehr empfehlenswert, da war Voltz in Hochform.



Da wurde mit Kytoma und den "Säulen ohne Schatten" der Schwarmzyklus vorweggenommen und noch mehr(Schwarmerbauer etc.)...den Band lese ich gerade im SiBa...viele spätere Geheimnisse, die nioch später gelüftet wurden, begannen hier, ihre Schatten vorauszuwerfen...eine große Rahmenhandlung... ^_^
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon dandelion » 11. Februar 2016, 14:36

Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 6947
Registriert: 15. August 2013, 21:23
Heiko Langhans hat geschrieben:Die letzte Heftseite von Nr. 14 kündigt die gemeinsame Verfasserschaft von Kurt Brand und Hans Kneifel schon an, ohne dass diese in Nr. 15 im Innenteil noch einmal genannt wird (dort steht nur Kurt Brand als Autor). Ich tippe auf eine Überarbeitungd es Brand-Manuskripst durch Kneifel.
Damit handelt es sich bei dem Roman um die früheste (offizielle*) Zusammenarbeit im Perry-Kosmos überhaupt.

Ob der Romanauftrag ein Friedensangebot an Kurt Brand war, lässt sich nicht mehr sagen. Seine Ren Dhark-Serie war kurz zuvor eingestellt worden. Dass Kneifel den Roman überarbeitet hat, deutet darauf hin, dass Schelwokat mit der Erstversion nicht zufrieden war. Dass der Roman Brands endgültig letzter Beitrag für die Serie(n) war, stützt diese These.


Dieses Kuriosum (Atlan 15) wollte ich mir jetzt doch einmal näher ansehen. Die Beteiligung von Hans Kneifel am Roman ist schon zu erkennen:

"Die Zeit des Schwertes ist vorbei" murmelte er. "Jetzt kommt die Zeit der Lieder!"

Das stammt wohl kaum von Kurt Brand, wie auch die gesamte Eingangssequenz wohl eher Kneifel zuzurechnen ist. Den weitaus größten Teil hat aber sicher Brand verfasst und das doch recht gut. Mit hat der Roman gefallen und ich bin sicher, daß das Niveau der Serie nicht unter einer weiteren Beteiligung von Kurt Brand gelitten hätte.

In der PR-Chronik 1 wird auch kurz auf das Thema eingegangen. Wie es scheint, wollte Kurt Bernhardt Brand wieder in das Autorenteam integrieren, sei es aus Gründen der Wiedergutmachung oder einfach nur, weil geeignete Autoren schwer zu finden waren. Aber Schelwokat hat sich quergestellt.

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 12. Februar 2016, 11:46

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Da ich den Band auch gerade gelesen habe...ich wunderte mich schon über den Namen "Brand", denn der Stil war bereits auf den ersten Seiten eindeutig Kneifel...dachte zunächst an einen Fehldruck...bis ich neulich (offiziell) von der damaligen "Kollaboration" hörte... ^_^
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Yman » 5. April 2016, 13:40

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 938
Registriert: 6. März 2016, 08:48
Heiko Langhans hat geschrieben:Ob der Romanauftrag ein Friedensangebot an Kurt Brand war, lässt sich nicht mehr sagen. Seine Ren Dhark-Serie war kurz zuvor eingestellt worden. Dass Kneifel den Roman überarbeitet hat, deutet darauf hin, dass Schelwokat mit der Erstversion nicht zufrieden war. Dass der Roman Brands endgültig letzter Beitrag für die Serie(n) war, stützt diese These.


Hat irgendjemand eine Idee, was an dem Roman zu beanstanden gewesen sein könnte?

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 6. April 2016, 10:23

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Yman hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:Ob der Romanauftrag ein Friedensangebot an Kurt Brand war, lässt sich nicht mehr sagen. Seine Ren Dhark-Serie war kurz zuvor eingestellt worden. Dass Kneifel den Roman überarbeitet hat, deutet darauf hin, dass Schelwokat mit der Erstversion nicht zufrieden war. Dass der Roman Brands endgültig letzter Beitrag für die Serie(n) war, stützt diese These.


Hat irgendjemand eine Idee, was an dem Roman zu beanstanden gewesen sein könnte?




Für mich schwer zu sagen, denn die Druckausgabe ist von Anfang an "kneifelig"...vielleicht einfach ein GMS-Seitenhieb auf Brand.So eine Art nachtragende Rache? Dazu kenne ich den Charakter von GMS zu wenig... Jedenfalls ist sogar in der Auflistung aller Hefte in Atlan Band 100 noch Kurt Brand als Autor geführt...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon dandelion » 6. April 2016, 21:16

Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 6947
Registriert: 15. August 2013, 21:23
AARN MUNRO hat geschrieben:Jedenfalls ist sogar in der Auflistung aller Hefte in Atlan Band 100 noch Kurt Brand als Autor geführt...


Ich denke schon, daß der Roman "offiziell" als Brand-Roman gilt. Er ist auch in der Brand-Bibliographie der PP aufgeführt, allerdings mit dem Zusatz, daß das Schlußkapitel von Hans Kneifel stammt. Das verwundert mich, denn ich glaube, daß auch an anderer Stelle Kneifelscher Schreibstil zu entdecken ist.

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 7. April 2016, 08:54

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
dandelion hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Jedenfalls ist sogar in der Auflistung aller Hefte in Atlan Band 100 noch Kurt Brand als Autor geführt...


Ich denke schon, daß der Roman "offiziell" als Brand-Roman gilt. Er ist auch in der Brand-Bibliographie der PP aufgeführt, allerdings mit dem Zusatz, daß das Schlußkapitel von Hans Kneifel stammt. Das verwundert mich, denn ich glaube, daß auch an anderer Stelle Kneifelscher Schreibstil zu entdecken ist.




...bereits auf den ersten Seiten ist Kneifelscher Schreibstil entdeckbar...entweder war nur das Handlungsgerüst von Brand...oder Kneifel schrieb vieles um oder fast alles selbst...auf irgendeiner frühen LKS-Seite der A-Serie steht auch der Kommentar: "Kurt Brand ist kein Autor der Atlanserie" oder sinngemäß auch: "Kurt Brand schreibt nicht für die Atlan-Serie". Jedenfalls fand ich in diesem Band nichts Brand-Spezifisches...und ich kenne seinen Stil sehr gut...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Heiko Langhans » 8. April 2016, 21:39

Offline
Heiko Langhans
Postingquelle
Beiträge: 4003
Registriert: 26. Juni 2012, 11:15
Wohnort: Reinbek
Da ist Dir möglicherweise einiges entgangen - die verschrobenen Berufsbezeichnungen, die höhlenartige Raumfahrer-Bar und die mit Ausrufezeichen gespickten Schilderungen sind doch eher Brand als Kneifel zuzurechnen. B-)

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 9. April 2016, 08:10

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Heiko Langhans hat geschrieben:Da ist Dir möglicherweise einiges entgangen - die verschrobenen Berufsbezeichnungen, die höhlenartige Raumfahrer-Bar und die mit Ausrufezeichen gespickten Schilderungen sind doch eher Brand als Kneifel zuzurechnen. B-)




...dann nwrede ich den Band noch mal lesen...etwas aufmerksamer... ^_^
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Yman » 9. April 2016, 19:42

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 938
Registriert: 6. März 2016, 08:48
Heiko Langhans hat geschrieben:Da ist Dir möglicherweise einiges entgangen - die verschrobenen Berufsbezeichnungen, die höhlenartige Raumfahrer-Bar und die mit Ausrufezeichen gespickten Schilderungen sind doch eher Brand als Kneifel zuzurechnen. B-)


Was gibt es noch für Anzeichen, um die beiden stilmäßig auseinander zu halten?

Dann werd ich den Roman auch noch mal genauer lesen. So schlecht ist der nicht. Im Gegenteil.

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon dandelion » 12. April 2016, 10:11

Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 6947
Registriert: 15. August 2013, 21:23
Hans Kneifel ist ja bekannt für seine locker-leichte Schreibweise, bei der die angenehmen Seiten des Lebens eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Bei Kurt Brand hatte ich öfter den Eindruck, daß er sich vor Aktionismus fast überschlagen hätte. Aber anscheinend schrieb er auch anders.

In der schon erwähnten Publikation des EDFC ist auch ein umfangreicher Schriftverkehr Brands mit verschiedenen Verlagen enthalten. Der ist (aus heutiger Sicht) manchmal amüsant, für mich aber doch auch überraschend.

Einige Kostproben, wobei es dabei nicht nur um SF, sondern auch um Western und Krimis ging:

"...pflegen sie einen zu beschaulichen Stil.... und belasten ihre Darstellung noch zu häufig mit umständlichen, tempoarmen und nebensächlichen Dingen."

"... ihr Bestreben, neue Ausdrücke aus der Welt der Wissenschaft, Technik und Raumfahrt wiederholt krampfhaft anzuwenden. Dabei kommt es oft zu Mißbildungen und Neubildungen, die der Heftleser nicht begreifen und verstehen kann."

"Ihre Diktion ist, man möchte sagen, zu geistig, zu intellektuell und daher zu kompliziert."

Das klingt in der Verkürzung natürlich nicht gerade positiv, aber wie wir wissen, hatte und hat Kurt Brand bis heute eine rührige Anhängerschar und das muß doch gute Gründe haben. Ich denke er schrieb in seinen besten Jahren zu viel und zu schnell, darunter litt wohl manchmal die Qualität.

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 12. April 2016, 11:59

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
...bei RD und RP mochte ich seine Schreibe, auch im Perry ab Band 100 gings eigentlich...nur den Gucky hat er mitunter mehr hergenommen als Walter Ernsting...nur die TBs wirken etwas kurios mitunter...später von WKG ja gut imitiert mit seinen eigenen drei(?) Till Leyden-TBs...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Yman » 17. April 2016, 16:18

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 938
Registriert: 6. März 2016, 08:48
dandelion hat geschrieben:In der schon erwähnten Publikation des EDFC ist auch ein umfangreicher Schriftverkehr Brands mit verschiedenen Verlagen enthalten. Der ist (aus heutiger Sicht) manchmal amüsant, für mich aber doch auch überraschend.

Einige Kostproben, wobei es dabei nicht nur um SF, sondern auch um Western und Krimis ging:

"...pflegen sie einen zu beschaulichen Stil.... und belasten ihre Darstellung noch zu häufig mit umständlichen, tempoarmen und nebensächlichen Dingen."


Das trifft auf den Roman in gewissem Umfang zu. Es wird viel geredet, und es passiert wenig. Der Ertruser unternimmt nichts, und auch der Siganese ist fast nur mit dem abgetrennten Fingerglied des Ertrusers beschäftigt und kommt kaum dazu, etwas zur Befreiung des Ertrusers zu unternehmen. Auch Tekener redet viel und unternimmt wenig. In der Tat wirkt das alles sehr beschaulich. Aber es ist nicht allein eine Frage des Stils.

Der nachfolgende Roman ist von Willi Voltz.

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon AARN MUNRO » 18. April 2016, 08:12

Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 6052
Registriert: 16. September 2013, 11:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Yman hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:In der schon erwähnten Publikation des EDFC ist auch ein umfangreicher Schriftverkehr Brands mit verschiedenen Verlagen enthalten. Der ist (aus heutiger Sicht) manchmal amüsant, für mich aber doch auch überraschend.

Einige Kostproben, wobei es dabei nicht nur um SF, sondern auch um Western und Krimis ging:

"...pflegen sie einen zu beschaulichen Stil.... und belasten ihre Darstellung noch zu häufig mit umständlichen, tempoarmen und nebensächlichen Dingen."


Das trifft auf den Roman in gewissem Umfang zu. Es wird viel geredet, und es passiert wenig. Der Ertruser unternimmt nichts, und auch der Siganese ist fast nur mit dem abgetrennten Fingerglied des Ertrusers beschäftigt und kommt kaum dazu, etwas zur Befreiung des Ertrusers zu unternehmen. Auch Tekener redet viel und unternimmt wenig. In der Tat wirkt das alles sehr beschaulich. Aber es ist nicht allein eine Frage des Stils.

Der nachfolgende Roman ist von Willi Voltz.




Dennoch ist es amüsant zu lesen, und ich kann mir den Band kaum anders vorstellen...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

Re: Die Condos Vasac

Beitragvon Yman » 19. April 2016, 07:44

Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 938
Registriert: 6. März 2016, 08:48
Auf jeden Fall ist es unterhaltsam, wie die Akonen es immer wieder versuchen, den Terranern beizukommen. Sie sind keine Übergegner, aber auch nicht zu unterschätzen. So eine Transmitterweiche optimal einzusetzen ist nicht einfach. Statt den beiden relativ ahnungslosen Spezialisten hätte auch ein Einsatzkommando rematerialisieren können. Aber alleine die Idee, dass man Transmittersendungen umleiten und abfangen kann, ist faszinierend. Noch besser wäre ein Transmitter, der die Originalsendung abfängt, ein Duplikat anfertigt, und das Original wieder zum Zielort weiterleitet, ohne das jemand etwas mitbekommt. Allenfalls eine kleine Verzögerung.
Vorherige

Zurück zu ATLAN

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste