Titel 2875

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Mr Frost
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Re: Titel 2875

Beitrag von Mr Frost » 3. September 2016, 18:30

Wanderer777 hat geschrieben:(...)
Julian Tifflor ist dieser Zellaktivatorchipträger, der von der RAS TSCHUBAI aufgefunden wird.
Der Atopische Richter Julian Tifflor * ist aus einer anderen Zeitlinie - oder ist "nur" Teil der künstlichen Realität der Jenzeitigen Lande - und hier nun befindet sich der Julian Tifflor aus der '"Stammzeitlinie" ** von Perry!!
(...)]
DAS wäre doch mal eine schöne Idee...

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Richard
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Re: Titel 2875

Beitrag von Richard » 3. September 2016, 19:04

Lest einfach mal die Leseprobe zum Band 2875 durch, dann wisst ihr mehr ....

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Re: Titel 2875

Beitrag von PJoppen » 3. September 2016, 19:09

jogo hat geschrieben:Verstehe deinen Beitrag nicht: Was hat JZL damit zu tun?

Das war eine Überleitung weswegen ich über die Tatsache enttäuscht bin das es jetzt mit dem Geschwurbel und der Abgehobenheit kein Ende nimmt.
Ob den Protagonisten nun in den JZL ob ihres eingeschränkten Geistes die Umwelt Kleinkind gerecht aufbereitet werden muss oder im Catiupat den Figuren eine Umwelt dargestellt wird um es denen mit deren Kontext das *Einleben* zu erleichtern.. ist alles der selbe M***.
.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht oder spät Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

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Re: Titel 2875

Beitrag von jogo » 3. September 2016, 19:41

Hm... Nö. Extrem unterschiedlich. Aber nun gut. So hat eben jeder seine Meinung und Empfindung. Vielleicht kommt irgendwann wieder einmal etwas für dich was dich mehr anspricht. :)
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Titel 2875

Beitrag von Waringer » 3. September 2016, 19:48

Richard hat geschrieben: Was ich bei den Dscherro schlimm fand war wie das Vorgehen der Verantwortlichen im Solaren System geschildert wurde, nicht die Dscherro an sich.
In Alashan (hm, stimmt das so geschrieben) wurden die dort gestrandeten Terraner jedenfalls nicht hilflos agierend dargestellt.
Ja, die verantwortlichen Terraner wurden damals unerträglich bzw. in ihrem Verhalten oft permanent unlogisch, dumm und deshalb grauenvoll geschildert. Das typische, damalige schwach und schlecht schreiben der Protagonisten zu Beginn. Die Dscherro an sich waren sicherlich phantastische, interessante und soziologisch komplex ausgearbeitete Kreaturen. In der Nachbetrachtung ist mir in diesen Zusammenhang einmal deutlich geworden, dass die Autoren vielleicht manchmal von ihren eigenen Kreationen etwas zu begeistert sind und darüber die Perspektive des Leser, die sich maßgeblich durch die Identifikation mit diversen sympathischen Figuren ergibt, vergessen. Und mit inkompetenten, unlogischen Verlierern oder grausamen Gewinnern fällt die Identifikation entsprechend schwer. Wer jubelt einer Mannschaft zu, die von Auseinandersetzung zu Auseinandersetzung vorgeführt wird und am Ende vielleicht nur noch durch Glück oder Zufall gewinnt? Ähnliches gilt für die Tiuphoren, welche sicherlich komplex und phantasievoll angelegt wurden, aber noch abstoßender und unsympathischer wirken, als es die Dscherro waren.

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nanograinger
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Re: Titel 2875

Beitrag von nanograinger » 3. September 2016, 23:16

Waringer hat geschrieben: Ähnliches gilt für die Tiuphoren, welche sicherlich komplex und phantasievoll angelegt wurden, aber noch abstoßender und unsympathischer wirken, als es die Dscherro waren.
Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich habe in Vorbereitung des Klassiker-Threads "Die Tolkander" (bzw. dessen Nachfolger "Die Heliotischen Bollwerke") die Dscherro-Romane vor gut einem halben Jahr erstmals (!) gelesen, also zur etwa gleichen Zeit als die Tiuphoren-Romane. Und ich fand die Dscherro deutlich schlimmer, (die entsprechenden Romane sowieso).
Waringer hat geschrieben: Ja, die verantwortlichen Terraner wurden damals unerträglich bzw. in ihrem Verhalten oft permanent unlogisch, dumm und deshalb grauenvoll geschildert. Das typische, damalige schwach und schlecht schreiben der Protagonisten zu Beginn.
Teilweise richtig. Denn vor allem war das Szenario (bewusst) maximal ungünstig für die terranischen Protagonisten aufgebaut, da gab es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Waringer hat geschrieben:... In der Nachbetrachtung ist mir in diesen Zusammenhang einmal deutlich geworden, dass die Autoren vielleicht manchmal von ihren eigenen Kreationen etwas zu begeistert sind und darüber die Perspektive des Leser, die sich maßgeblich durch die Identifikation mit diversen sympathischen Figuren ergibt, vergessen. Und mit inkompetenten, unlogischen Verlierern oder grausamen Gewinnern fällt die Identifikation entsprechend schwer. Wer jubelt einer Mannschaft zu, die von Auseinandersetzung zu Auseinandersetzung vorgeführt wird und am Ende vielleicht nur noch durch Glück oder Zufall gewinnt?
Ist das denn ein Hauptgrund zum Lesen von PR für dich? Dass Perry und damit "wir" immer "gewinnen"? Das tun sie doch sowieso schlussendlich! Da kann ich gut damit leben, wenn sie mal ordentlich auf die Mütze bekommen. Inwiefern Protagonisten wie Tekener oder Monkey oder sogar Adams Sympathieträger sind, darüber kann man sich auch streiten.

Um zum Thema zurückzukommen: Ich kann das Geheule hier nicht nachvollziehen. Es ist doch für Leser der Romane klar, dass die Tiuphoren in Orpleyd eine deutlich andere "Spezies" sind, als die archaischen Tiuphoren, die manche Leser so verabscheuen (und damit genau so reagieren, wie von den Autoren intendiert). Außerdem nehme ich an, dass die JzL/AT-Ebene abgeschlossen wird, dass der Zeitriss Geschichte sein wird und auch, dass die Tiuphoren aus der Milchstraße verschwinden werden. Alles saubere Abschlüsse. Ich habe keine Ahnung, wie die Situation in Orpleyd sein wird (habe die Leseprobe nicht gelesen), aber es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass dort archaische Tiuphoren durch die Galaxis metzeln.

Frank Chmorl Pamo

Re: Titel 2875

Beitrag von Frank Chmorl Pamo » 4. September 2016, 02:13

nanograinger hat geschrieben:Um zum Thema zurückzukommen: Ich kann das Geheule hier nicht nachvollziehen. Es ist doch für Leser der Romane klar, dass die Tiuphoren in Orpleyd eine deutlich andere "Spezies" sind, als die archaischen Tiuphoren, die manche Leser so verabscheuen (und damit genau so reagieren, wie von den Autoren intendiert). Außerdem nehme ich an, dass die JzL/AT-Ebene abgeschlossen wird, dass der Zeitriss Geschichte sein wird und auch, dass die Tiuphoren aus der Milchstraße verschwinden werden. Alles saubere Abschlüsse. Ich habe keine Ahnung, wie die Situation in Orpleyd sein wird (habe die Leseprobe nicht gelesen), aber es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass dort archaische Tiuphoren durch die Galaxis metzeln.
Solange nicht die neuen Tiuphoren eine Devolution zu Alttiuphoren durchmachen, sehe ich das entspannt. Es gab aber in der Serienhistorie schon einige Völker, die wieder zu früheren Angewohnheiten zurückkehrten. Ob die Expotarchen sich dem entsagen werden?

Frank Chmorl Pamo

Re: Titel 2875

Beitrag von Frank Chmorl Pamo » 4. September 2016, 09:25

Waringer hat geschrieben:
Richard hat geschrieben: Was ich bei den Dscherro schlimm fand war wie das Vorgehen der Verantwortlichen im Solaren System geschildert wurde, nicht die Dscherro an sich.
In Alashan (hm, stimmt das so geschrieben) wurden die dort gestrandeten Terraner jedenfalls nicht hilflos agierend dargestellt.
Ja, die verantwortlichen Terraner wurden damals unerträglich bzw. in ihrem Verhalten oft permanent unlogisch, dumm und deshalb grauenvoll geschildert. Das typische, damalige schwach und schlecht schreiben der Protagonisten zu Beginn. Die Dscherro an sich waren sicherlich phantastische, interessante und soziologisch komplex ausgearbeitete Kreaturen. In der Nachbetrachtung ist mir in diesen Zusammenhang einmal deutlich geworden, dass die Autoren vielleicht manchmal von ihren eigenen Kreationen etwas zu begeistert sind und darüber die Perspektive des Leser, die sich maßgeblich durch die Identifikation mit diversen sympathischen Figuren ergibt, vergessen. Und mit inkompetenten, unlogischen Verlierern oder grausamen Gewinnern fällt die Identifikation entsprechend schwer. Wer jubelt einer Mannschaft zu, die von Auseinandersetzung zu Auseinandersetzung vorgeführt wird und am Ende vielleicht nur noch durch Glück oder Zufall gewinnt? Ähnliches gilt für die Tiuphoren, welche sicherlich komplex und phantasievoll angelegt wurden, aber noch abstoßender und unsympathischer wirken, als es die Dscherro waren.
Für mich sind die Neophoren eine Reaktion auf die Ablehnung der Tiuphoren. Diese *phoren sind wichtig für die Expotarchen, die gebunkerten Seelen THEZ zwecks Impfen des Nachfolgeuniversums zukommen zu lassen. Da man die negativen Reaktionen auf sie unterschätzte, wurden die geläuterten Neophoren aus dem Expotarchenhut gezaubert.
Fragt sich, ob dieser Kniff die allgemeine Stimmungslage aufhellt.

Waringer
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Re: Titel 2875

Beitrag von Waringer » 4. September 2016, 11:32

nanograinger hat geschrieben: Teilweise richtig. Denn vor allem war das Szenario (bewusst) maximal ungünstig für die terranischen Protagonisten aufgebaut, da gab es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Die "maximal ungünstige" Ausgangslage war etwas arg auf Kosten der Plausibilität konstruiert.
nanograinger hat geschrieben:Ist das denn ein Hauptgrund zum Lesen von PR für dich? Dass Perry und damit "wir" immer "gewinnen"?
Ich tendiere eher zu sagen, dass der Umstand wie etwas erzählt wird, viel wichtiger ist. Die Energie bzw. der Einsatz, den ein Protagonist aufwendet, ist es, die ihn für den Leser attraktiv macht. Gewinnen oder verlieren ist nur eine Facette, die ärgerlich wird oder Bedeutung gewinnt, wenn es zum künstlichen Dauerzustand verkommt. Verlieren ja, aber grandios und unter aller Kraftanstrengung. Zwei Beispiele für "Verlierer", die aber aufgrund der Art ihres Scheiterns trotzdem faszinierend und unterhaltsam sind und mit denen man sich identifizieren kann. Indiana Jones verliert im ersten Teil so ziemlich jede Auseinandersetzung, sogar das Finale. Das geht sogar so weit, dass ohne ihn die Geschichte nicht anders ausgehen würde. Hannibal überquert die Alpen, schlägt die überlegenen Römer mehrmals spektakulär, scheitert aber letztendlich grandios mit seinem Anliegen.

Im Grunde kann man eine Geschichte mit einem Fußballspiel vergleichen. Eine gute Geschichte besitzt alle Attribute, die ein Fußballspiel, eine Auseinandersetzung zwischen zwei Mannschaften attraktiv und spannend machen. Da gibt es jemanden, der auf der Torlinie rettet, einen Lattentreffer, persönliche Dramen, Glanzparaden, Solo-Dribblings, fatale Fehlpässe, unerwartete Tore, der zeitliche Druck und den bösen Schurken, der ein häßliches Foul begeht. Aber niemand jubelt so richtig für eine Mannschaft, die von Niederlage zu Niederlage eilt, sich dauernd Fehlpässe leistet oder am Ende womöglich noch durch Zufall oder nur im Revanche-Spiel gewinnt. Die Zuschauer wollen keinen müden Kick sehen. Dagegen kann man sich mit einer Mannschaft trotz Niederlage identifizieren, solange eine entsprechende Energieleistung vorgelegen hat. Ein schlechtes Fußballspiel ist das Äquivalent einer schlechten Geschichte.
nanograinger hat geschrieben: Das tun sie doch sowieso schlussendlich! Da kann ich gut damit leben, wenn sie mal ordentlich auf die Mütze bekommen. Inwiefern Protagonisten wie Tekener oder Monkey oder sogar Adams Sympathieträger sind, darüber kann man sich auch streiten.
Mit Niederlagen habe ich auch kein Problem, zumal sich daraus neue, interessante Konstellationen ergeben können. Das Ende vom M87-Zyklus war z.B. für die Terraner auch eine versteckte Niederlage. Milliarden Tote und ein Bluff. Mit eingeschlagenen Zähnen und einem blauen Auge noch einmal davongekommen.

Tekener und besonders Tekeners Ende ist ein interessantes Beispiel. Zum einen ist da die zurecht monierte Inkonsistenz bzw. Naivität im Verhalten Tekeners am Ende, zum anderen scheitert er aber auch sympathisch grandios mit einer Energieleistung, wenn er sich mit einem "Geronimo!" in den aussichtslosen Faustkampf mit Satafar stürzt - und anschließend zusammengekehrt werden muß.

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Re: Titel 2875

Beitrag von jogo » 4. September 2016, 11:44

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Für mich sind die Neophoren eine Reaktion auf die Ablehnung der Tiuphoren. Diese *phoren sind wichtig für die Expotarchen, die gebunkerten Seelen THEZ zwecks Impfen des Nachfolgeuniversums zukommen zu lassen. Da man die negativen Reaktionen auf sie unterschätzte, wurden die geläuterten Neophoren aus dem Expotarchenhut gezaubert.
Fragt sich, ob dieser Kniff die allgemeine Stimmungslage aufhellt.
Wieso sollte das eine Reaktion sein? Wenn man mal die Stimmen der Foristen zusammenzählt, die gegen die Verwendung der Tiuphoren in Romanen sind (nicht zu verwechseln mit denen, die die Tiuphoren als maximal unsympathisch finden), dann sind das so gigantisch viele gar nicht.
Ich glaube, da überinterpretierst du.
Möglich aber, dass man deutliches Entwicklungspotential in der Thematik erkannt hatte und dies nun umsetzt.
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Re: Titel 2875

Beitrag von Rainer Nagel » 4. September 2016, 11:49

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Für mich sind die Neophoren eine Reaktion auf die Ablehnung der Tiuphoren.
Wie sich im Laufe des "Sternengruft"-Zyklus zeugen wird, gehörten auch die "Neophoren" von Anfang an zum Konzept.
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Re: Titel 2875

Beitrag von Rainer1803 » 4. September 2016, 12:41

Rainer Nagel hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Für mich sind die Neophoren eine Reaktion auf die Ablehnung der Tiuphoren.
Wie sich im Laufe des "Sternengruft"-Zyklus zeugen wird, gehörten auch die "Neophoren" von Anfang an zum Konzept.
Dann aber zu einem Konzept das sich dem Leser nicht erschließen konnte und das dadurch ziemlich unglaubwürdig wirkte .

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Re: Titel 2875

Beitrag von Richard » 4. September 2016, 13:22

Hm - klar: im Nachhinein kann man das einfach kritisieren.
Aber ich sehe es auch so, man haette meiner Ansicht nach schon deutlich frueher mal die Infos v.w. Gegenwarts Tius einfliessen lassen koennen und dass diese zumindest aktuell nicht in der Phase der Kriegs/Toetungskunst stecken.

Dass diese Tius auch den "Ruf zur Sammlung" ausstrahlen koennen haette man dann erst - so wie jetzt - gegen Zyklusende einbringen koennen.

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Re: Titel 2875

Beitrag von nanograinger » 4. September 2016, 15:21

Waringer hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Teilweise richtig. Denn vor allem war das Szenario (bewusst) maximal ungünstig für die terranischen Protagonisten aufgebaut, da gab es nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Die "maximal ungünstige" Ausgangslage war etwas arg auf Kosten der Plausibilität konstruiert.
Ja. Definitiv kein Highlight der Serie.
Waringer hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Ist das denn ein Hauptgrund zum Lesen von PR für dich? Dass Perry und damit "wir" immer "gewinnen"?
Ich tendiere eher zu sagen, dass der Umstand wie etwas erzählt wird, viel wichtiger ist. .....
Da sind wir dann ja einer Meinung...

Da das alles hier Off-Topic ist, verkneife ich mir eine weitere Antwort. Wir sind uns aber auch bei "Niederlagen" und "Tekener" weitgehend einer Meinung.

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Re: Titel 2875

Beitrag von nanograinger » 4. September 2016, 15:34

Rainer1803 hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Für mich sind die Neophoren eine Reaktion auf die Ablehnung der Tiuphoren.
Wie sich im Laufe des "Sternengruft"-Zyklus zeugen wird, gehörten auch die "Neophoren" von Anfang an zum Konzept.
Dann aber zu einem Konzept das sich dem Leser nicht erschließen konnte und das dadurch ziemlich unglaubwürdig wirkte .
Das Catiuphat wurde mit den Tiuphoren selbst eingeführt. Damit und auch wg. der Geschichte der Tius ("Befreiung" von ihrem Planeten) war klar, dass es eine Macht/Wesen hinter den Tiuphoren geben muss (ein Aspekt der "Tiefe"). Mit dem "Ruf zur Sammlung" wurde das nochmals klarer, denn irgendjemand/etwas muss ja rufen.

Was offen war, (neben dem "Rufer") war die Frage, wann dieser Ruf erfolgt. Wäre die Tiuphoren-Thematik mit PR 2874 abgeschlossen, fände ich die Kritik am Timing durchaus berechtigt. Aber da dies nicht der Fall ist, sehe ich eigentlich hier keinen echten Punkt zu Klage.

Ich weise auch darauf hin, dass sich hier Foristen über zu frühe Einführungen von Elementen beklagten, weil sie sich dann nicht mehr an deren Einführung erinnern können. Beispiele sind der Technomahdi oder die INSTANZ.

Ich würde also behaupten, dass für manche Foristen es überhaupt keinen richtigen Zeitpunkt der Einführung von gewissen Elementen gibt, insbesondere, wenn diese Elemente ihnen nicht gefallen. B-)

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Re: Titel 2875

Beitrag von Rainer Nagel » 4. September 2016, 16:05

Rainer1803 hat geschrieben:
Rainer Nagel hat geschrieben: Wie sich im Laufe des "Sternengruft"-Zyklus zeugen wird, gehörten auch die "Neophoren" von Anfang an zum Konzept.
Dann aber zu einem Konzept das sich dem Leser nicht erschließen konnte und das dadurch ziemlich unglaubwürdig wirkte .
Das Konzept entwickelt sich für die Leser im Laufe des Zyklus. Das ist heute nicht anders als früher.

Beispielsweise wusste in Band 2300 auch noch niemand, dass Perry Rhodan in Band 2400 in die Vergangenheit reisen und schließlich am Ende des Zyklus KOLTOROC gegenüberstehen würde. Und "erschließen" konnte man das auch nicht. Gerade in Roberts Zyklen kamen die neuen Informationen immer dann häppchenweise, wenn sie gerade gebraucht wurden. Waren sie deshalb auch "unglaubwürdig"?
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Re: Titel 2875

Beitrag von Trevor Casalle 839 » 8. September 2016, 17:57

Ich wollte nur mal kurz darauf hinweisen, dass drei bekannte Personen im Hauptpersonenkasten des Romans stehen, die damit alle die Reise nach Orpleyd mitmachen:
  • Perry Rhodan
  • Pey-Ceyan
  • Attilar Leccore (aber nicht mehr unter seinem terranischen Namen)

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Re: Titel 2875

Beitrag von Richard » 8. September 2016, 20:24

Vermutlich trifft er als Orakelpage auf Perry und Pey-Cean ....

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Re: Titel 2875

Beitrag von DelorianRhodan » 9. September 2016, 13:57

"Der einsamste aller Menschen", das kann doch nur Perry Rhodans Sohn Delorian sein! :D

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Re: Titel 2875

Beitrag von Casaloki » 9. September 2016, 14:08

DelorianRhodan hat geschrieben:"Der einsamste aller Menschen", das kann doch nur Perry Rhodans Sohn Delorian sein! :D
Warum? Der hat doch seine Mami dabei. :P
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

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Re: Titel 2875

Beitrag von Trevor Casalle 839 » 9. September 2016, 14:35

DelorianRhodan hat geschrieben:"Der einsamste aller Menschen", das kann doch nur Perry Rhodans Sohn Delorian sein! :D
Ich tippe dagegen auf Attilar Leccore - der gerade dabei ist, sich selbst zu verlieren - der ist wahrlich allein....

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Re: Titel 2875

Beitrag von Langschläfer » 9. September 2016, 15:03

Casaloki hat geschrieben:
DelorianRhodan hat geschrieben:"Der einsamste aller Menschen", das kann doch nur Perry Rhodans Sohn Delorian sein! :D
Warum? Der hat doch seine Mami dabei. :P
Und noch ein paar Millionen andere Terrier... Terrestrier?

Na, Terraner.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
Polls sind doof. ;)

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Klaus N. Frick
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Re: Titel 2875

Beitrag von Klaus N. Frick » 16. September 2016, 15:53

»Die vereiste Galaxis« eröffnet den nächsten Handlungsabschnitt – der Roman ist schon da! Eine kurze Notiz dazu im Blog der Redaktion ...

http://perry-rhodan.blogspot.de/2016/09 ... laxis.html

Wello Banir
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Mal wieder alles in dutt

Beitrag von Wello Banir » 16. September 2016, 23:50

Wie nach dem Dolanüberfall.

Aber diesmal schlurft PR nicht durch die Trümmer von Terrania, sondern darf zusammen mit der Streichel-Larin bei den intergalaktischen Heuschrecken den Poltergeist machen, während die vom Fernweh gepackt sich bereits ihre nächsten Weidegründe ausgesucht haben.

Das wird noch böse enden...

edit von dee:
hallo Wello Banir
du hattest mit dem Beitrag einen neuen Thread eröffnet. Um die Gespräche nicht zu zerfasern habe ich den Beitrag hierher geschoben
Zuletzt geändert von dee am 17. September 2016, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: verschoben

Wim Vandemaan
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Re: Titel 2875

Beitrag von Wim Vandemaan » 18. September 2016, 11:21

Lieber Raumkapitän,

Du schreibst:

"Mich interessieren die Tius überhaupt nicht. Ich kriege davon Pickel. Mich reizt auch das Verhalten des IS in Syrien und Irak nicht. Auch nicht deren Soziokultur. Sie widern mich einfach an. Wenngleich es auch beim IS so ist, dass ihm aus gewissen Blickwinkeln Verständnis, sogar Bewunderung, entgegengebracht wird und man deren Verhalten gut heißt. Zum Beispiel wenn man radikaler wahabitischer Geistlicher, türkischer Geschäftemacher, afghanischer oder eritreischer Warlord, tscherkessischer Krimineller oder sonstwas Verqueres ist."

Natürlich können wir immer nur versuchen, Interesse zu wecken; mal gelingt das, mal nicht. Mich interessieren die Tiuphoren sehr, zumal die Frage, wie sie geworden sind, was sie sind. Ich sehe auch einen Unterschied zwischen einem Volk - das ich niemals insgesamt verurteilen würde - und einer Bande, Mörderbande oder Sekte von Terroristen, die einem Volk oder mehreren Völkern entstammen.
Ehrlich gesagt irritiert mich der Verweis auf den IS: Es klingt beinahe so, als hätten wir die Tiuphoren nach diesem Vorbild geschaffen - was faktisch falsch wäre, denn als wir die Tiuphoren konzipiert haben, war vom IS noch gar keine Rede - und, schlimmer noch, dass alle, die Interesse an den Tiuphoren und ihrer Geschichte haben, sich mit dubiosen "Geschäftemachern", Warlords und Kriminellen gemein machen.
Nach dieser Argumentation könnte man allen Lesern von Krimis unterstellen, Gemeinsamkeiten mit, wenn nicht Gefallen an Mördern, bevorzugt Serienmördern zu finden; das könnte man so formulieren: "Es gibt schon soviel Morde auf der Welt, da muss ich nicht noch einen Tatort gucken", was ja okay ist. Aber ich würde niemanden den Tatort verleiden mit Hinweis auf meinen Widerwillen gegen Morde.

Angenommen, wir würden nun sagen: Aha, es melden sich Leser, die mögen die Tiuphoren nicht. Also: Weg mit ihnen. Manche Leser mögen die Superintelligenzen nicht: weg mit ihnen? Zu Beginn des AT-Zyklus habe ich gelesen: Tefroder? Nein danke. Man wolle keine Geschichten lesen "aus dem Hinterhof der Galaxis" - weg also damit?
Erinnert ihr euch an die Kritik über das "Arkonidengeschwurbel" (wörtlich!)? Weg mit den Arkoniden? An die Kritik über das "PSI-Geschwurbel" (wörtlich!) - weg mit Parakräften, weg mit Geisteswesen?
Gab es nicht auch Leser, die von Gucky schwer angenervt waren?

Manchmal fühle ich mich an die Geschichte vom Vater, Sohn und Esel erinnert, die es allen Recht machen wollten. Und am Ende eben damit scheitern.
Deswegen: Ich möchte Leser für unsere Geschichten begeistern. Mich interessieren die Tiuphoren, und wir werden versuchen, die Leser dafür zu interessieren. Ich werde allerdings niemals ein ganzes Volk verurteilen (da ist mir Clark Darlton ein großes Vorbild); genauso wenig wie ich Massenmord, Einzelmord, Mord überhaupt propagieren werde - absurde Idee. Aber ich werde der Frage nachgehen, was intelligente Wesen zu ihrem Verhalten treibt, gerade wenn es ein Verhalten ist, das un-menschlich ist. Das gehört für mich zur SF.

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