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Arthur Dent
Terraner
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Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Terraner stolpert über die Fallstricke der Bürokratie
Sichu Dorksteiger – Die Ator begibt sich in die Unterwelt
Gucky – Der Mausbiber wird als Laborratte beschimpft
Talin Buff – Der Rospaner ist seinem Kaiser treu ergeben
Beryn Mogaw – Der Kaiser von Olymp empfängt mysteriöse Besucher

Im Jahr 1550 NGZ ist der Planet Shoraz, der zum Olymp-Komplex gehört, die wichtigste archäologische Fundstätte im Gebiet der LFG. Die Wartelisten sind lang, um auf dem Planeten Ausgrabungen tätigen zu dürfen. Selbst Sichu Dorksteiger musste Monate auf eine Genehmigung warten. Sie ist von der Archäologen-Gesellschaft ABDA eingeladen worden und hält sich auf Shoraz auf. Am 01. Mai 1550 NGZ hat sie mit ihrem Team Erfolg. Sie entdecken eine versiegelte Kammer. Diese Entdeckung wird durch Ereignisse gestört. An einer anderen Forschungsstelle bricht der Boden weg und reißt viele Wissenschaftler in darunter gelegene Kavernen. Und die Hyperfunkanlage wird von einer Explosion zerstört.

Dadurch erfährt aber Perry Rhodan auf Terra von den Schwierigkeiten. Er hatte sich gerade über Funk mit seiner Ehefrau unterhalten, als der Kontakt abbrach. Er macht sich Sorgen. Rückrufe werden nicht angenommen und so versucht er es bei der zuständigen Stelle auf dem Planeten Olymp. Dort wird er mit Hinweis auf die Sandstürme, die den Funk auf Shoraz stören können, abgewimmelt. Rhodan nimmt Kontakt zur Vorstandsvorsitzenden der ABDA auf und kann sie überzeugen, ein Schiff nach Shoraz zu schicken. Gegen eine kleine Spende, die ihn als Fördermitglied in die Gesellschaft eintreten lässt, darf der Terraner mitfliegen. Und Gucky ist, ebenfalls als Sponsor, mit von der Partie. Zwar nörgelt der Ilt, dass man alles irgendwie anders hätte machen können, aber Perry Rhodan will kein Aufsehen erregen.

Zwei Tage später, am 03. Mai, erreicht der 60-Meter-Raumer ETSI das System des Sterns Shor, dessen zweiter Planet Shoraz ist. Gut 6500 Lichtjahre von der Erde und 318 Lichtjahre von Olymp entfernt. Kommandant Samiro Huam muss die Ankunft des Schiffes auf Olymp anmelden. Doch von der dortigen Kontrollstelle kommt ein ablehnender Bescheid. Auf Shoraz hat es einen Vorfall gegeben, der die höchste Sicherheitsstufe aktiviert hat. Niemand darf starten oder landen. Die ETSI kann sich den Planeten nicht nähern, weil Sonden eine Übertretung der Anweisung sofort nach Olymp melden würden. Aber die ETSI entdeckt noch etwas anderes. 30 unbekannte 120-Meter-Kugelraumer riegeln den Planeten ab.

Zufälligerweise und entgegen den Vorschriften für zivile Raumfahrzeuge hat die ETSI einen Shift mit Tarnvorrichtung an Bord. Rhodan nimmt das Geschenk an und er, Gucky, die Pilotin Dja Dibaba, Positronikspezialist Karim Balthasar, sowie Mala Tsouk und Markus Brand gehen an Bord. Der Flug nach Shoraz gelingt und sie landen auf dem kleinen Raumhafen in der Nähe der Forschungsstätte. Shoraz ist ein marsgroßer Wüstenplanet mit dünner Atmosphäre und kaum Vegetation. Ein Prospektorenschiff hat vor 50 Jahren durch Zufall eine Grabanlage der Shoziden gefunden, die sechs Millionen Jahre alt ist. Von den Shoziden ist bekannt, dass die letzten Angehörigen schon vor Jahrhunderten die Milchstraße verlassen haben. Sieben Millionen Jahre zuvor hatten sie für die Schutzherren gegen die Kybb gekämpft und verloren.

Rhodan meldet den Erfolg der Landung an die ETSI dann gehen er und die anderen zur Wabensiedlung, wo die Forscher untergebracht sind. Ein Mitarbeiter namens Ephrem ist der erste, auf den sie treffen. Er berichtet vom Einsturz einer Anlage in der Nähe des Ringraumerwracks der Shoziden. Perry und sein Team machen sich unverzüglich an den Abstieg und erreichen den Unglücksort. Dort sind alle mit der Bergung von Verletzten beschäftigt und der Suche nach Überlebenden. Sichu Dorksteiger ist unter ihnen und unverletzt. Während das Team von Rhodan seine Hilfe anbietet nimmt Sichu ihren Mann und Gucky mit in das Zentrallabor. Sie zeigt einen metallenen Behälter mit Shoziden-Symbolen, mit dem alles angefangen hat und berichtet von den Ausgrabungen. Sie hat einen Assistenten namens Ypheris Bogyr, der zwar keine wissenschaftliche Laufbahn vorweisen kann, aber dennoch großes Wissen besitzt. Sichus Hauptaufgabe war zunächst die Entschlüsselung zweier Datenkristalle, die bereits vor 50 Jahren gefunden wurden. Sie enthalten die Geschichte eines Transports der Shoziden, die nach Arphonie unterwegs waren und Kulturschätze aus der ganzen Galaxis vor den Kybb in Sicherheit bringen wollten. Doch der Transport wurde angegriffen und die wenigen Raumschiffe, die den Angriff überstanden, havarierten auf Shoraz. Die wenigen Überlebenden errichteten ein Museum mit den Schätzen, die sie an Bord hatten und da sie nur wenige waren und der Planet lebensfeindlich, starben sie aus. Der letzte Shozide zog sich in einer Grabkammer zurück und starb dort. Die Shoziden-Box lag bei ihm. Das war Dorksteigers Fund. Von der Box geht eine seltsame Strahlung aus. Ypheris Bogyr wurde davon mehrmals ohnmächtig und andere klagen über Beschwerden. Auch Gucky fühlt sich nicht wohl in der Nähe der Box. Sichu berichtet, dass einer der Kristalle ein Verzeichnis der Exponate enthält, das als Teil Eins bezeichnet wird. Der Zweite Kristall sei aber nicht Teil Zwei.

Die Besatzung der ETSI, die Perry begleiteten haben inzwischen Überlebende bergen können und auch angefangen den Hyperfunksender zu reparieren. Das Sendeprotokoll weist einen Funkspruch aus, der unmittelbar vor der Explosion an einen Punkt in der Nähe von Olymp gesendet wurde. Danach begannen die Vorkommnisse.

Vierter Mai 1550 auf Olymp. Es regiert Beryn Mogaw. Der Argyris erwartet einen hohen diplomatischen Gast. Dem treuen Diener Talin Buff ist das egal. Der Rospaner ist seinem Kaiser treu ergeben, weil der ihn Jahrzehnte zuvor aus einem Waisenhaus „gerettet“ hat. Ihm, der ein wenig einfältig ist, vertraut der Kaiser alles an. Das Gerede der Leute ist Buff egal. Der Kaiser hat sich an die Macht geputscht und das vorherige Kaiserpaar verdrängt. Handelshäuser und Lobbyisten stehen hinter ihm. 1525 NGZ hat Mogaw bereits Kontakt zum Tamanium aufgenommen. Er will eine Übernahme des Olymp-Komplexes durch die Tefroder. Die heimliche Übernahme wird seit 25 Jahren vorbereitet.

Zusammen mit dem Protokollchef empfängt Talin Buff die beiden Gäste, die per Transmitter von dem 2000-Meter-Kugelraumer SHEONA, der unweit von Olymp steht, auf den Planeten kommen. Es ist Botschafter Zogef Rabild in Begleitung von Onara Gholad, der Kommandantin der SHEONA. Nach dem rauschenden Fest, das Mogaw für seine Gäste gibt, ziehen sie sich zurück, um die Verträge zu unterschreiben. Während eines Disputs kippt Rabild plötzlich um und ist kurz darauf tot. Gholad beschuldigt den Kaiser, Rabild ermordet zu haben. Sie lässt den Leichnam auf die SHEONA bringen und dort obduzieren. Onara Gholad hat sich selbst viel versprochen. Sie will Tamrätin von Olymp werden.

Die Obduktion erbringt, dass ein Kontaktgift an der Kleidung zum Tod des Botschafters geführt hat. Jemand muss vor längerer Zeit bereits Zugang zur Schneiderei gehabt haben, denn die Kleidung wurde speziell angefertigt. Der Täter hat aber auch einen Fehler gemacht. Er hat DNA-Spuren hinterlassen. Onara Gholad wendet sich an die 30 Schiffe um Shoraz. Sie haben den Auftrag, Ypheris Bogyr, auf den die DNA passt, und der sich nach letzten Informationen als Forscher getarnt auf Shoraz aufhält, festnehmen. Ypheris Bogyr ist ein flüchtiger terranischer Geheimagent.
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Tennessee
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Arthur Dent hat geschrieben:[...] Der Täter hat aber auch einen Fehler gemacht. Er hat DNA-Spuren hinterlassen. [...]


Falsche Fährte. Hundertpro! Wäre ich ein cleverer Attentäter, würde ich auch von mir ablenken.

lg
Ten.
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„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Günther Drach
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Darf ich eine dumme Frage stellen?

Da wurden vor zwei Tagen diese Gruppe von Archäologen verschüttet, man versucht verzweifelt, Überlebende zu bergen. Je mehr Zeit verstreicht, desto geringer natürlich die Überlebenschancen.
Jetzt sind Rhodan, Gucky und noch ein paar Hanseln eingetroffen.
Gucky. Telepath. Telekinet. Teleporter.
Verschwendet nicht einen Gedanken daran, den Verschütteten mittels dieser doch recht nützlichen Fähigkeiten zu helfen.
Da sind also welche in Not, ja in Todesgefahr, aber weder ihn noch Perry scheint das weiter zu kümmern. Ihnen ist es viel wichtiger, von Sichu die Vorgeschichte groß und breit erzählt zu bekommen.
Irgendwie passt das für mich nicht zu Gucky (und auch nicht zu Perry).
Hmm. Wollte ja eine Frage stellen. Warum?
Habe ich vielleicht irgendetwas überlesen? (Bin ja erst auf Seite 49, habe den letzten Shoraz-Abschnitt aber schon mal durchblättert.)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men
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Elena
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Wenn ich an fremde DNA kommen könnte, dann ja.

Toller Spoiler, danke schön. Jetzt freu ich mich erst recht auf den Roman. :st:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


Ich bin wie ich bin - Wise Guys

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Arthur Dent
Terraner
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Günther Drach hat geschrieben:Darf ich eine dumme Frage stellen?

Da wurden vor zwei Tagen diese Gruppe von Archäologen verschüttet, man versucht verzweifelt, Überlebende zu bergen. Je mehr Zeit verstreicht, desto geringer natürlich die Überlebenschancen.
Jetzt sind Rhodan, Gucky und noch ein paar Hanseln eingetroffen.
Gucky. Telepath. Telekinet. Teleporter.
Verschwendet nicht einen Gedanken daran, den Verschütteten mittels dieser doch recht nützlichen Fähigkeiten zu helfen.
Da sind also welche in Not, ja in Todesgefahr, aber weder ihn noch Perry scheint das weiter zu kümmern. Ihnen ist es viel wichtiger, von Sichu die Vorgeschichte groß und breit erzählt zu bekommen.
Irgendwie passt das für mich nicht zu Gucky (und auch nicht zu Perry).
Hmm. Wollte ja eine Frage stellen. Warum?
Habe ich vielleicht irgendetwas überlesen? (Bin ja erst auf Seite 49, habe den letzten Shoraz-Abschnitt aber schon mal durchblättert.)

Hast schon recht. Ich habe auch darauf gewartet, dass Gucky endlich reagiert. Tat er aber nicht. War er durch die Box beeinflusst? Auch im All macht keiner Anstalten, die fremden Schiffe zu identifizieren. Vielleicht war es nur der Dramaturgie geschuldet, das "Geheimnis" um die Tefroder so lange wie möglich zu wahren. Aber ein 2000-Meter-Raumer im Orbit von Olymp sagte schon recht früh etwas über die "Gäste" aus und somit auch um die Besucher von Shoraz.
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RolfK
Plophoser
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Also erstmal: Das kann noch eine schöne, spannende Geschichte weren, die Zutaten sind vorhanden: Geheimnisvolle Artefakte, böse Intrigen, unser Perry - als Privatmann, also technologisch und militärisch minderbemittelt - im Einsatz, Gucky bei ihm.

Aber: Der Eröffnungsband war doch irgendwie wenig befriedigend.
Im Sternenozean-Zyklus hieß es, die Hyperkokons bestünden seit 7,7 Mio Jahren; hier sind es plötzlich 6 Mio Jahre.
Und auf Olymp wird etliche Zeit - Wochen, Monate, Jahre - mit dem Tamanium verhandelt,unter Einschaltung von Kohorten von Anwälten, ein tefrodischer 2 km-Raumer lungert im Orbit herum, und außer einem seltsamen Faktotum des Argyris kriegt keiner etwas mit? Und unser Perry trifft auf fremde, nicht identifizierbare Raumschiffe, die einen Planeten abzuriegeln scheinen, auf dem die Chefwissenschaftlerin der LFT forscht, und er kommt nicht auf den Gedanken, mal irgendwo oder irgendwem Bescheid zu sagen?
Da denkt man als Leser: Nette Geschichte, aber die Konzeption des Settings wurde so schlampig, oder so desinteressiert, angegangen, dass es nicht wirklich als glaubwürdiges Szenario ankommt.
Und dann erfahren wir noch, dass sich Shoziden durch einen "schmalen, breiten Mund" auszeichnen (kein Witz, steht so im Heft!).

Da ist noch Luft nach oben!
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Günther Drach
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Sie nutzen einen Shift mit Tarnvorrichtung, um sich an den Blockadeschiffen nach Shoraz durchzuschmuggeln. Dort landen sie auf dem einzigen vorhandenen Raumhafen.
Also diese dreißig Schiffchen sollen nur verhindern, dass einer den Planeten anfliegt, wenn jemand es aber trotzdem hinkriegt, dann ist gut?
Überwachen die nicht wenigstens den Raumhafen?
Oder steht der Shift jetzt unsichtbar (wie weiland Wonder Womans Flugzeug) dort herum?
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Plondfair
Siganese
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Schöner Anfangsroman- er lebt im Besonderen auch von seinen Nebenfiguren wie Talin Buff und den ach so netten Bergy Mogaw.

Mogaw ist ja wohl so ne Projektion unseres "great Donald" ins Jahr 1550 NGZ ( oder ggf. noch eines anderen der auch einen Palast der 1000 Zimmer hat ) , mal sehen wie sich die Beiden in den nächsten Romanen noch entwickeln können. :st:
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Rainer1803
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Hab jetzt leider keinen Grund zum weiterlesen gefunden :(
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Günther Drach
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Günther Drach hat geschrieben:Sie nutzen einen Shift mit Tarnvorrichtung, um sich an den Blockadeschiffen nach Shoraz durchzuschmuggeln. Dort landen sie auf dem einzigen vorhandenen Raumhafen.
Also diese dreißig Schiffchen sollen nur verhindern, dass einer den Planeten anfliegt, wenn jemand es aber trotzdem hinkriegt, dann ist gut?
Überwachen die nicht wenigstens den Raumhafen?
Oder steht der Shift jetzt unsichtbar (wie weiland Wonder Womans Flugzeug) dort herum?

Seite 57: "... die weiterhin unsichtbare ATRAST ..." und als ich zurückblätterte, fand ich auch die Stelle, an der erwähnt wird, dass die Tarnvorrichtungen eingeschaltet blieben.
Irgendwie fast witzig. Man schleicht sich ungesehen durch den Blockadering und stellt den Shift auf dem _einzigen_ vorhandenen Raumhafen ab. (Nun ja, man kann natürlich argumentieren, dass die anderen mit so einem frechen Vorgehen nie im Leben rechnen.)

Buh. Bin jetzt auch fertig.
Nun ja.
Band 2. Vielleicht ist der ja spannend, witzig, bissig, überraschend, ...
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Arthur Dent
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Den Ansatz zu verfolgen, mal nicht eine alles erdrückende Bedrohung an den Beginn zu stellen und danach zu beschreiben, wie sich die Helden da wieder rauswinden, spricht mich an. Auch der archäologische Schwerpunkt kann bei mir punkten. Die Shoziden sind mir weitgehend unbekannt. Der Sternenozean-Zyklus ist der einzige weiße Fleck, den ich in der Hauptserie habe. Von den Bänden 2200 bis 2299 kenne ich nur die ersten 30 Hefte und die Zykluszusammenfassung. Ich freue mich daher, da herangeführt zu werden. Zumal der Mini-Zyklus kein Hintergrundwissen voraussetzt.

Der zweite Themenschwerpunkt der Geschichte, die negative Entwicklung Olymps mit dem Ziel, das Sternenreich dem Tamanium anzugliedern, gefällt mir von der Grundidee ebenfalls. Eine Dystopie, bzw. die Entstehung einer solchen, fasziniert mich. In der Vorankündigung fällt auch das Wort „Intrigant“, das da natürlich ganz gut dazu passt.

Somit waren eigentlich für mich gute Voraussetzungen für den Olymp-Beginn geschaffen. Und nach der Lektüre fühlte ich mich auch gut unterhalten. Aber es gab doch einige Elemente, die mir wenig plausibel erschienen. Bei geringer Anzahl lese ich darüber weg und lasse mich lieber vom Gesamteindruck leiten. Aber während des Lesens bin ich doch das eine oder andere Mal hängegeblieben und konnte nicht so richtig in die Handlung eintauchen. Bei einigen Elementen, die mir auffielen, gehe ich davon aus, dass sie dem „Format“ der Mini-Serie geschuldet sind. Zusammenhänge werden weniger weit ausgebreitet als in der Hauptserie und werden auch einfacher gestaltet. Die Sprache ist offener und freimütiger und die Autorin kommt schneller zu einem Punkt.

Insbesondere auf das Figurenhandeln bei den Nebencharakteren wird diese Sprache angewandt und gefällt mir deshalb besonders gut. Es sind jedoch die Hauptfiguren, die nicht in allen Situationen ein konkludentes Handeln zeigen und nicht so stringent auftreten, wie ich es von der Hauptserie gewohnt bin. Einiges hätte sich vermeiden lassen, wenn die Szenarien etwas anders aufgebaut gewesen wären. Ich nehme mal Perry Rhodans Handeln. Der Unsterbliche spricht per Funk mit seiner Frau, als der Kontakt, begleitet von einem gewaltigen Knall, abbricht. Und auch nicht wieder zustande kommt. Was heißt das nun? Sichu in Gefahr, vielleicht sogar verletzt. Doch Rhodans Handeln passt nicht so richtig in diese Situation. Von einem LFG-Kommissar sollte man erwarten können, dass er mehr als den unbefriedigenden Versuch, beim Planeten Olymp nachzufragen, was da los ist, tätigt. Ihm stehen sicherlich andere Mittel zur Verfügung. Doch ausgerechnet in einer Gefahrensituation nutzt er diese Mittel nicht.

Wenn er abends im Restaurant trotz Reservierung keinen Platz bekommt, könnte ich verstehen, dass er nicht die „Unsterblichenkarte“ zieht oder den Kommissar rauskehrt. Aber hier?. Nö, Perry shippert gemütlich mit einem zivilen Schiff zum Ort des Geschehens.

Auf dem Flug fallen die beiden, Gucky begleitet ihn ja, nicht auf. Die überwiegend terranische Besatzung ist über ihre Identität informiert worden, doch Susan Schwartz teilt dem Leser mit, dass die beiden Unsterblichen wahrscheinlich ohne Information nicht erkannt worden wären. Sie stehen nicht in der Medienöffentlichkeit und im Schulfach Geschichte wären die Kapitel nicht so ausführlich. Eine interessante Kehrtwendung zum in der Hauptserie vermittelten Bild. Mich stört weniger der Ansatz, der hier verfolgt wird, als eben der große Gegensatz zum bisherigen Bild. Das hätte man auch etwas abmildern können.

Zum Einsatz von Gucky hat schon ein anderer Forist was geschrieben. M.E. hätte es gereicht zu schreiben, dass die Bergungsarbeiten bei den Verschütteten angekommen sind und alle Überlebenden medizinisch versorgt werden. Dann wäre der Einsatz von Gucky nicht nötig gewesen. So aber bleibt der selbsternannte „Retter des Universums“ seltsam inaktiv.

Am wenigsten konnte ich mit den Beschreibungen auf Olymp etwas anfangen. Hier kann mich die naive Herangehensweise an politische Themen und den Intrigen am wenigsten gewinnen. Die Figur des Talin Buff und sein Verhältnis zum Kaiser und dessen Auftreten inspirierten mich auch zum Schreiben des alternativen Spoilers. Der arme Kerl, der auf einer harten Bank vor dem Schlafgemach des Kaisers nächtigt, holte bei mir Erinnerungen an Märchen hervor. Überhaupt ist die Handlung auf Olymp sehr unscharf und zeigt wundersame Begebenheiten. Die Dramatisierung, die Verniedlichung und die Verharmlosung sind ebenfalls charakteristische Märchenelemente.

Mein vorläufiges Fazit: Museumsplanet finde ich gut. Olymp, das geht gar nicht so.
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Loxagon
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Bei der EA hänge ich noch enorm zurück (Alternative Welt-Vierteiler), aber hier lese ich nun live mit und vergebe eine Triple-1!

Vor allem dass es (bisher und bitte auf Dauer!) keinen allmächtigen Gegner gibt gefällt mir sehr. Aber: soll der Name "Talin Buff" nur reiner Zufall sein?
Ein Buff in einem RPG ist quasi eine Stärkung und Talin? Die Namenskombination ist ziemlich auffällig.

Und der Mörder ist 100pro jemand anderes. So dumm kann doch kein Meuchelmörder sein, oder? Nein, das wäre erneut: Zufall.
Da will jemand Ypheris reinlegen und ich denke da direkt an eine gewisse Kommandantin ...
Teuflisch gute Fansubs gesucht?
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Arthur Dent
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Loxagon hat geschrieben:...
Da will jemand Ypheris reinlegen und ich denke da direkt an eine gewisse Kommandantin ...

Dazu passt ihr Verhalten, wenn Du von der Kommandantin der SHEONA sprichst, aber nicht. Der Mord hat sie überrascht. Der Täter hat das Kontaktgift bei einer früheren Gelelegenheit geschickt an der Kleidung des Opfers angebracht. Dieser Sachverhalt wird ihr erst durch den Bericht des Pathologen und eigenen Überlegungen bewusst. Hätte sie die Spur hinterlegt, die Ypheris Bogyr belasten soll, dann hätte sie auch vom Gift gewusst.
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Loxagon
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Vergiss nicht, dass sie am Ende sagte: "Alles verläuft wie geplant". Ergo wird sie gewusst haben, dass das Opfer sterben wird. Denn sonst wäre es ja eher ein: "Schade um den Deppen, aber so ist es ja noch besser als ich es geplant hatte!" gewesen. Aber schauen wir mal. Nach Band 1 von 12 kann man ja noch nicht viel sagen.

Aber: warum nicht mal eine Serie mit 26 Bänden? Ein Jahr Laufzeit wäre doch auch mal was schönes.
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GruftiHH
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Ich habe mir das Heft heute geholt und die Rückfahrt von Berlin war dadurch gerettet. In eimem Zug durchgelesen.

Großartig. Ich weiß schon, warum ich Susan Schwartz so sehr liebe. Ihr Stil ist einfach unverwechselbar. Und die Beschreibungen der Völker und fremde Welten großartig.

Ich freue mih sehr über die nächsten 11 Hefte. :st:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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nanograinger
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Nur ein kurzer Kommentar zum ersten Olymp-Roman. Das Setting mit der Mischung von Shoraz und Olymp finde ich sehr gut gewählt, wobei mich die politischen Geschehnisse um Olymp/Tefroder (und sicherlich bald auch TLD oder USO oder eine andere dritte Macht) erst einmal mehr interessieren als die Geheimnisse der "Shoziden-Box". Hier wurde insofern etwas richtig gemacht, weil in der aktuellen EA meines Wissens (Leute mit Volltext-Suche in den e-books mögen mich korrigieren) bspw. nicht bekannt ist, ob Beryn Mogaw immer noch Kaiser ist und ob die Tefroder ihren Einfluss über den Olymp-Komplex etabliert haben. Dieses Ende ist also theoretisch offen (theoretisch deshalb, weil schwer vorstellbar ist, dass eine solche Wendung vom Ergebnis der Abstimmung in PR 2849 so nebenbei in einer Mini-Serie abgehandelt wird). Dass mit Sichu, Gucky und Perry aber gleich drei Hauptpersonen mit Überlebensgarantie eine Hauptrolle spielen.... naja, das habe ich schon im Vorfeld kritisiert, aber ich gehöre eben nicht die Hauptzielgruppe der Mini-Serien.

Den Roman selbst finde ich durchwachsen. Tatsächlich ist die innere Konsistenz manchmal fragwürdig, wie bspw. das angebliche Geheimnis der Verhandlungen der Tefroder um einen Beitritt. Solange dies vom "naiven" Talin Buff erzählt wird (der ja dann doch gar nicht so naiv ist) mag das noch gehen, aber wenn dann Onara Gholad Ähnliches denkt, dann ist das doch etwas blauäugig, und wird auch sofort davon konterkariert, wenn Ypheris Bogyr als terranischer Geheimagent geoutet wird.

Am meisten nervte mich die nicht weniger als dreimal beschriebene angebliche "Unbekanntheit" von Perry und Gucky bei den Archäologen und Wissenschaftlern auf Shoraz. Offenbar wusste Susan Schwartz um die Unglaubwürdigkeit dieses Aspektes, sonst hätte sie es nicht so ausführlich beschrieben. Aber es widerspricht im Falle Guckys praktisch allem, was jemals in der Serie geschrieben wurde, inkl. bspw. der Tatsache auch noch 1500 NGZ Gucky bei Kindern eine populäre Figur ist, und wie wir von uns selbst wissen, vergisst man die Kindheitslieblinge nicht. Dazu kommt wie auch bei Perry, dass sie beide unsterblich sind, und diese Qualität ist eben doch etwas anderes als "war mal Resident der LFT vor zig Jahren". Ich wüsste auch nicht mehr, wie bspw. Dag Hammarskjöld ausgesehen hat, aber das liegt daran, dass er schon bald 60 Jahre tot ist. Wenn er unsterblich wäre, würde ich mich sicher an ihn erinnern, auch wenn er inzwischen Pensionär wäre.

Re: Spoiler Olymp 1: Mysterium, von Susan Schwartz

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 17. Januar 2018, 12:40

Frank Chmorl Pamo
Roman leer, habe fertig!

Flott erzählt, bis es zu den Vertragsverhandlungen kam. Das zog sich ewig, und ich habe quergelesen.
Vom Setting bin ich enttäuscht. Was ist daran so typisch "olympisch", als dass diese Geschichte nicht auch auf irgendeiner anderen Welt erzählt werden kann?
Galaktopolitische Ränkespiele und ein Trump-Ersatz, die so auf jeder anderen Welt erzählt werden könnten, z.B. auf Plophos, Zalit oder Neo-Drorah/-Sphinx?
Olymp, Trade City, klingt nach Geheimtunnels, Händlern und dunklen Ecken.
Was ist also der Punkt, der Olymp für Susan zum Aufhänger machte?
Ich hoffe, da werden noch einige Schippen nachgelegt, allerdings stimmt mich Fricks Ausblick auf Shoraz als Haupthandlungsort pesimistisch.

Re: Spoiler Olymp 1: Mysterium, von Susan Schwartz

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 18. Januar 2018, 14:33

Frank Chmorl Pamo
Das Titelbild.
Nunja, alles in Rot gehalten und da knallt Sichu in Grün voll heraus.
Sichu mit ihren Mustern im Gesicht schaut von Ferne wie der seelige Ronald aus - man könnte fast meinen, sie hätte Lashat-Pockennarben.
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ovaron29
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RolfK hat geschrieben:Und dann erfahren wir noch, dass sich Shoziden durch einen "schmalen, breiten Mund" auszeichnen (kein Witz, steht so im Heft!).

Das geht schon. Sehr schmale Ober- und Unterlippen. Aber breiter Mund, siehe Julia Roberts.
Seit 1961 Fan.

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