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Beitragvon Paladin » 4. Februar 2018, 09:37

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Was ist eure Meinung zu RKKV`s (Relativistic Kinetic Kill Vehikels)?
Das sind Objekte die man auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann mit dem Ziel Kollidieren lässt (ähnlich wie in SW 9).
Bei der Kollision wird mehr Energie frei als wenn die Masse des "projektil`s" aus Antimaterie ist.

Re: RKKV

Beitragvon Holger Logemann » 4. Februar 2018, 10:09

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Holger Logemann
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Ich halte da relativ wenig von.

Es ist meines Wissens nie in PR zur Anwendung gebracht worden, da eine solche Vorgehensweise eigentlich nahe liegen würde bedeutet es für mich - die Perryversum-Physik läßt diese Methode nicht zu.

Der Grund wird sein, Raumschiffe in PR können nur deshalb mit Beschleunigungswerten von mehreren 100 km/s arbeiten, weil der Inerter als Massen- und Trägheitsdämpfer die tatsächlich zu beschleunigende Masse (und auf Mensch und Material einwirkende Trägheitsbelastung) auf einen lächerlichen bzw. erträglichen Restbetrag reduziert, und nur dieser lächerliche Restbetrag ist der beim Einschlag wirkende.

Man kann Objekte ohne Inerter nicht auf nahe c hochprügeln ohne sie dabei zu zerstören, und mit Inerter haben sie nicht die erhoffte Zerstörrungskraft.

Re: RKKV

Beitragvon Kardec » 4. Februar 2018, 13:46

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Kardec
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Ganz naiv gefragt: Raumschiff (in PR beispielsweise ein Flottentender) nimmt Objekt (Asteroid beispielsweise) auf, beschleunigt mit Inerter auf 99,9999% der LG. Nach Beendigung der Beschleunigung entläßt der Tender das Objekt und entfernt sich.
Das Objekt kracht ins Ziel. Warum sollte das nicht gehen?

Re: RKKV

Beitragvon Holger Logemann » 4. Februar 2018, 14:50

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Holger Logemann
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Es hat zuvor kaum Arbeit gemacht den Asteroiden zu beschleunigen, also macht es (Energieerhaltung) auch kaum Arbeit ihn wieder abzubremsen.

Re: RKKV

Beitragvon Tiberius » 4. Februar 2018, 15:16

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Tiberius
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Holger Logemann hat geschrieben:Es hat zuvor kaum Arbeit gemacht den Asteroiden zu beschleunigen,

Ich denke, du machst da einen Denkfehler. Der Asteroid hat seine kinetische Energie, egal ob er konventionell (heutige reale Möglichkeiten), mit aufgehobener/verminderter Massenträgheit (Inerter) oder im Linearraum/Hyperraum beschleunigt wird. Er hat seine Masse und seine Geschwindigkeit und entfaltet bei einem Zusammenstoß seine dementsprechende Wirkung.

Holger Logemann hat geschrieben:also macht es (Energieerhaltung) auch kaum Arbeit ihn wieder abzubremsen.

Und das ist der Knackpunkt dabei: Wenn man dafür sorgt, dass der Asteroid nicht mehr abgebremst oder vom Kurs abgelenkt wird, dann kann er seine volle kinetische Energie entfalten.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: RKKV

Beitragvon Kardec » 4. Februar 2018, 15:37

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Was Tiberius auführt war exaktement mein Gedanke.

Re: RKKV

Beitragvon Holger Logemann » 4. Februar 2018, 21:45

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Holger Logemann
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Tiberius hat geschrieben:Der Asteroid hat seine kinetische Energie, egal ob er konventionell (heutige reale Möglichkeiten), mit aufgehobener/verminderter Massenträgheit (Inerter) oder im Linearraum/Hyperraum beschleunigt wird. Er hat seine Masse und seine Geschwindigkeit und entfaltet bei einem Zusammenstoß seine dementsprechende Wirkung.



Ich kann aus dem Asteroiden nicht mehr an Energie herausholen als ich vorher bei der Beschleunigung reingesteckt habe.
Wenn ich den Energieerhaltungssatz nicht mit Füßen treten will kann der bei vermindeter Masse (Semimanifestation) beschleunigte Asteroid seine Geschwindigkeit nur so lange halten wie er sich in der Semimanifestation befindet. Sein Massezuwachs durch Abklingen selbiger kann unter Beachtung der Energieerhaltung nur mit einem entsprechenden Geschwindigkeitsverlust einhergehen.

Re: RKKV

Beitragvon Kardec » 4. Februar 2018, 22:39

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Kardec
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:D Willst du etwa ernsthaft behaupten die PR-Antigravitationstechnik sei Unsinn? Das wird mit 4 Wochen Nichtauslieferung von Romanen an dich sanktioniert.
OK - Kompromiss: Der Astroid kriegt seinen Massezuwachs justament wenn der Antibeschleunigungsschutz abgeschaltet oder der A. vom Tender gekickt wird.

Re: RKKV

Beitragvon Batman » 5. Februar 2018, 00:04

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Batman
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Klar kriegt er die Masse wieder. Er verliert aber auch massiv an Geschwindigkeit. Der Asteroid kann keine kinetische Energie mitnehmen die ihm nie zugeführt wurde.

Wobei ich mich nicht erinnern kann das das im Perryversum je so beschrieben wurde-wenn ich ein Schiff auf x % LG beschleunigt hatte blieb es (ohne äußere Einflüsse) da selbst wenn sämtliche Bordsysteme den Geist aufgaben.
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Re: RKKV

Beitragvon George » 5. Februar 2018, 07:55

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George
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Holger Logemann hat geschrieben:Der Grund wird sein, Raumschiffe in PR können nur deshalb mit Beschleunigungswerten von mehreren 100 km/s arbeiten, weil der Inerter als Massen- und Trägheitsdämpfer die tatsächlich zu beschleunigende Masse (und auf Mensch und Material einwirkende Trägheitsbelastung) auf einen lächerlichen bzw. erträglichen Restbetrag reduziert, und nur dieser lächerliche Restbetrag ist der beim Einschlag wirkende.

Hübsche Idee. Allerdings gäbe das setsame Effekte: Die Personen im Schiff würden nur noch Gramm statt Kilogramm wiegen; die normalen Bewegungen werden da schwierig.

Ein Abbremsen wäre nicht mehr nötig. Man könnte stattdessen einfach den Inerter ausschalten. Und wie passt das ganze mit "E=mc²" zusammen?

Nicht zu vergessen, die zahlreichen Beschreibungen mit den Andruckabsorbern, deren Ausfall bei den Beschleunigungen zum Tod durch Zerquetschen führt.

Re: RKKV

Beitragvon Holger Logemann » 5. Februar 2018, 08:27

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Holger Logemann
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George hat geschrieben:Die Personen im Schiff würden nur noch Gramm statt Kilogramm wiegen; die normalen Bewegungen werden da schwierig.

Nein, nur für einen Beobachter von außerhalb der Semimanifestation würde eine Person leichter erscheinen. Innerhalb der Semimanifestation bleibt alles normal.

George hat geschrieben:Ein Abbremsen wäre nicht mehr nötig. Man könnte stattdessen einfach den Inerter ausschalten.

Theoretisch Ja, praktisch muss auch ohne Inerter das Schiff auf 0 verzögert werden. Zudem ist ja keinesfalls ausgesagt das mit dem Abschalten des Inerters die Semimanifestation schlagartig abklingt. Sollte dieser Vorgang z.B. (ohne technische Unterstützung) Stunden dauern ist man mit konventionellem Triebwerkseinsatz schneller wieder langsam.

George hat geschrieben:Und wie passt das ganze mit "E=mc²" zusammen

Ich sprach bereits den Energieerhaltungssatz an.

George hat geschrieben:Nicht zu vergessen, die zahlreichen Beschreibungen mit den Andruckabsorbern, deren Ausfall bei den Beschleunigungen zum Tod durch Zerquetschen führt.

Die zahlreichen Behauptungen in den Heften dass der Ausfall eines Absobers zum Zerquetschen der Besatzung führen würde. Kannst du mir eine Quelle nennen wo das tatsächlich auch eingetreten ist ? Ich kann mich nicht erinnern dass bei einem "Absorberversagen" jemals mehr passiert wäre als Nasenbluten oder ne abgebissene Zunge.

Re: RKKV

Beitragvon Truktan » 5. Februar 2018, 08:52

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Truktan
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Was ist eure Meinung zu RKKV`s (Relativistic Kinetic Kill Vehikels)?
Das sind Objekte die man auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann mit dem Ziel Kollidieren lässt (ähnlich wie in SW 9).
Bei der Kollision wird mehr Energie frei als wenn die Masse des "projektil`s" aus Antimaterie ist.


Sollte funktionieren, wenn man sich Zeit läßt und das fragliche Objekt mit einfachen Impulstriebwerken schön langsam hochbeschleunigt (ohne Trägheitsdämpfer einzusetzen). Allerdings müßte es da schon ein größeres Objekt sein, da man Platz für die Impulstriebwerke und deren Treibstoff benötigt. Wobei man natürlich ab einer gewissen Geschwindigkeit auch mit "Rammjets" arbeiten kann, die den insterstellaren Wasserstoff mit einem Magnetfeld aufsammeln, komprimieren und als Fusionstreibstoff benutzen.

Allerdings kommt dann das Ding mit einfacher Lichtgeschwindigkeit "angekrochen" und braucht Stunden, um ein Sonnensystem zu durchqueren. Im Perryversum für eine fortschrittliche Zivilisation mit überlichtschnellen Raumfahrzeugen mehr als Zeit genug, in aller Ruhe Gegenmaßnahmen zu ergreifen und die Bedrohung zu beseitigen ...

Re: RKKV

Beitragvon Tiberius » 5. Februar 2018, 19:05

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Tiberius
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Holger Logemann hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Der Asteroid hat seine kinetische Energie, egal ob er konventionell (heutige reale Möglichkeiten), mit aufgehobener/verminderter Massenträgheit (Inerter) oder im Linearraum/Hyperraum beschleunigt wird. Er hat seine Masse und seine Geschwindigkeit und entfaltet bei einem Zusammenstoß seine dementsprechende Wirkung.



Ich kann aus dem Asteroiden nicht mehr an Energie herausholen als ich vorher bei der Beschleunigung reingesteckt habe.
Wenn ich den Energieerhaltungssatz nicht mit Füßen treten will kann der bei vermindeter Masse (Semimanifestation) beschleunigte Asteroid seine Geschwindigkeit nur so lange halten wie er sich in der Semimanifestation befindet. Sein Massezuwachs durch Abklingen selbiger kann unter Beachtung der Energieerhaltung nur mit einem entsprechenden Geschwindigkeitsverlust einhergehen.

Ah, ich verstehe dein Problem. Natürlich muss der Energieerhaltungssatz gelten, nur wir reden hier von einer Fantasie-Physik, die die Regeln "umgeht".
In diesem Fall geschieht das Umgehen der Regeln dadurch, dass die Trägheit (träge Masse) des Asteroiden teilweise gegenüber dem Einsteinraum abgeschirmt wird, so dass weniger Energie zum Beschleunigen oder Abbremsen benötigt wird, als dies konventionell nötig ist. Der Asteroid hat natürlich immer noch seine angestammte Ruhemasse, die Schwerkraft an seiner Oberfläche ändert sich nicht. Und auch nicht die kinetische Energie.

Ich bin kein Physiker, also kann ich oben auch Quatsch geschrieben haben. Bei einer Science-Fiction-Serie mit Phantasie-Physik kann es immer Widersprüche zur reellen Physik geben, aber die lassen sich immer mit der Phantasie-Physik erklären.
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Re: RKKV

Beitragvon Pan Greystat » 8. Februar 2018, 10:17

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Pan Greystat
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@ Holger
Um es mit deinen Worten zu sagen .

Du gehst von vollkommen Falschen Tatsachen aus.
Ein Beschleunigtes Obejekt das wärend seiner Beschleunigung quasi 0 Masse hat wird beim Ausschalten nicht auf einmal wieder stehen. Der Energie erhaltungssatz ist in PR sowieso Obsolet. Man bezieht Energie eben nicht aus unserem Universum sondern aus höheren Ebenen. Hypertropzapfer ziehen Energie in den Einsteinraum den es eigentlich garnicht geben dürfte.
Genau so Hyperenergetische Ableitungsschirme. Sie verbrauchen Energie aus dem Blickwinkel des Universums. Es wird dieser Raumzeit Entzogen.
Über die Antigravs und Andruckneutralisatoren schweigt man sich ja auch. Naja wie auch nicht wenn sie es bauen könnten würden sie keine SiFi Autoren sein sondern zum Mars fliegen.
Bei einem Warpantrieb würde das so gehen. Da bewegt sich das Schiff ja eigentlich nicht sondern das Universum macht für es die Welle. Dort würd es einfach stehen bleiben. Star Trek macht es vor.
In dem PR Universum ist es nunmal bewiesen das alles wo Hyper vor steht Energie sowohl verbrauchen als auch Erzeugen kann weil es eben NICHT an die in unserem Universum herrschenden Naturgesetze gebunden sind.
Ob das nun durch Abschirmung vom Universum oder durch ausladung passiert ( Schlieslich könnte in Interna ja nichts anderes sein als ein Gerät das in seinem Einflussbereich Potenzielle Energie zuführt oder entzieht je nachdem ob man Gas gibt oder abbremst.)

Zum Thema ausfall der Neutralisatoren . Es wurde ( wenn auch sehr selten) schon beschrieben das die Neutralisatoren total verlust hatten und die Besatzung durch Andruck getötet wurde und sich Gleichmässig über die Wand verteilt hat.
Wenn das als Stilmittel in den Roman eingebaut wurde. Dann ja meist weil es Perry passiert ist. Wär halt das Ende der Serie wenn Perry zum Pfannkuchen mutiert. Dort ( und ich find es selber doof das es immer wieder vorgekommen ist) versagen die Neutralisatoren ja nicht sondern sind nur einen moment lang nicht mehr Synkron.
Ich erinnere mich in dem Minizyklus Pan tau ra. Versagten an Bord eines Schiffes der Oxtornischen Heimatflotte die Neutralisatoren etwas mehr als sonst ( die sind ja eh mehr Gravo gewöhnt und darum nicht zuermatscht worden) aber da sind die Oxtorner durch das Raumschiff geflogen wie Geschosse und haben Wände und Einrichtungen zerlegt.

Wär aber mal was wenn man einen Bösewicht einfach Ausschaltet in dem der Andruckneutralisator ausgeschaltet wird und er bei der Flucht zermatscht wird.
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: RKKV

Beitragvon Holger Logemann » 8. Februar 2018, 15:04

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Pan Greystat hat geschrieben:Ein Beschleunigtes Obejekt das wärend seiner Beschleunigung quasi 0 Masse hat wird beim Ausschalten nicht auf einmal wieder stehen.

Habe ich nie behauptet. Ich behaupte, nach dem Abklingen der Semimanifestation fällt das Objekt auf die Geschwindigkeit zurück, die es bei identischem Triebwerkseinsatz zuvor OHNE Semimanifestation erreicht hätte.

Stelle dir vor das Objekt wiegt eine Tonne, davon werden per SM 999 kg vorübergehend weggewedelt (semimanifestiert). Das Rest Kilo wird auf 0,99 c getreten, anschließend fällt der Inerter aus, die SM bricht zusammen. Es fällt das erste unbeschleunigte Kilo aus der SM, da es jedoch mit dem beschleuinigten Kilo ein Einheit bildet bleibt es nicht einfach im Raum zurück, das erste kilo muss das zweite mitreissen, und verliert selbst etwas an Geschwindigkeit. Das zweite, dritte und vierte Kilo fällt aus der SM, alle hinzugekommenen Kilos müssen mitgerissen werden und kosten dem Ursprungs-Kilo weiter Geschwindigkeit. usw. usw bis die Tonne wieder komplett und glücklich vereint ist.

Pan Greystat hat geschrieben:Zum Thema ausfall der Neutralisatoren . Es wurde ( wenn auch sehr selten) schon beschrieben das die Neutralisatoren total verlust hatten und die Besatzung durch Andruck getötet wurde und sich Gleichmässig über die Wand verteilt hat.


Bitte nur eine Quelle wo die Belastungen über die üblichen Unanehmlichkeiten hinaus gehen. Oxtorner die es durch Leichtbauwände drischt fallen bei mir noch nicht unter diese Kategorie.

Re: RKKV

Beitragvon Atlantis » 31. März 2018, 01:09

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Paladin hat geschrieben:Was ist eure Meinung zu RKKV`s (Relativistic Kinetic Kill Vehikels)?
Das sind Objekte die man auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann mit dem Ziel Kollidieren lässt (ähnlich wie in SW 9).
Bei der Kollision wird mehr Energie frei als wenn die Masse des "projektil`s" aus Antimaterie ist.


Warum sollte eine Masse aus Materie beim Aufprall mehr Energie erzeugen ,als die gleiche Masse Antimaterie ?

Re: RKKV

Beitragvon Batman » 31. März 2018, 05:50

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Ich hab nicht die leiseste Ahnung, zumal bei hochrelativistischen Gesschossen jeder nicht zaubertechnologie Sprengkopf völlig unnütz ist
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Re: RKKV

Beitragvon Truktan » 1. April 2018, 08:02

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Warum sollte eine Masse aus Materie beim Aufprall mehr Energie erzeugen ,als die gleiche Masse Antimaterie ?


Ich vermute, dass dieser Vergleich aus den "Known Space" - Geschichten von Larry Niven übernommen wurde, wo er erwähnt wurde, als relativistische Waffen (Eisenkugeln von jeweils ca 250 kg Ruhemasse) gegen ein von den Kzinti besetztes System eingesetzt wurden. Es wurden dort aber die Auswirkungen von stationär gezündeter Antimatierie mit denen der (inerten) relativistischen Geschosse verglichen.

Re: RKKV

Beitragvon Kapaun » 1. April 2018, 17:42

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Holger Logemann hat geschrieben:Ich halte da relativ wenig von.

Es ist meines Wissens nie in PR zur Anwendung gebracht worden, da eine solche Vorgehensweise eigentlich nahe liegen würde bedeutet es für mich - die Perryversum-Physik läßt diese Methode nicht zu.


Natürlich lässt die PR-Physik das zu. Stattdessen ist es die Expo-Factory, die das nicht zulässt, da man ansonsten knapp 3000 PR-Romane umschreiben müsste.

Re: RKKV

Beitragvon Pan Greystat » 4. April 2018, 11:47

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Atlantis hat geschrieben:
Paladin hat geschrieben:Was ist eure Meinung zu RKKV`s (Relativistic Kinetic Kill Vehikels)?
Das sind Objekte die man auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann mit dem Ziel Kollidieren lässt (ähnlich wie in SW 9).
Bei der Kollision wird mehr Energie frei als wenn die Masse des "projektil`s" aus Antimaterie ist.


Warum sollte eine Masse aus Materie beim Aufprall mehr Energie erzeugen ,als die gleiche Masse Antimaterie ?


Ist das nicht Äpfel mit Birnen vergleichen ?
Relativistisch Fliegende Antimaterie hat vielleicht ein noch größeren Wums.

Das eine ist die Energieentfaltung einer Explosion das andere einer Kollision.
Wenn mich nicht alles Täuscht ist Materie/Antimaterie eine 100%ige Energieausbeute mehr kann man aus einem Atom nicht machen. Alles was Mehr Wumps pro Pfund hat und Explodiert trägt den Vorsatz Hyper und ist damit Magie.
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Re: RKKV

Beitragvon Batman » 4. April 2018, 22:44

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Um irgendwas anderes zu erreichen als die gleiche Masse Materie müßte die Antimaterie mit Materie reagieren. Da ist im Perryversum nicht nur ganz gerne ein Schutzschirm im Weg ist der das komplett unterbindet, sondern auch so ziemlich überall im Schiffbau Ynkelonium verwendet wird ist selbst bei einem Hüllentreffer eine Totalanihilation durchaus nicht garantiert.
Gegen abgeschirmte Schiffe ist ein Antimaterieprojektil keinen deut besser als eins aus Normalmaterie.
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Re: RKKV

Beitragvon muurtblaue Kreatur » 14. April 2018, 15:30

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Holger Logemann hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Der Asteroid hat seine kinetische Energie, egal ob er konventionell (heutige reale Möglichkeiten), mit aufgehobener/verminderter Massenträgheit (Inerter) oder im Linearraum/Hyperraum beschleunigt wird. Er hat seine Masse und seine Geschwindigkeit und entfaltet bei einem Zusammenstoß seine dementsprechende Wirkung.



Ich kann aus dem Asteroiden nicht mehr an Energie herausholen als ich vorher bei der Beschleunigung reingesteckt habe.
Wenn ich den Energieerhaltungssatz nicht mit Füßen treten will kann der bei vermindeter Masse (Semimanifestation) beschleunigte Asteroid seine Geschwindigkeit nur so lange halten wie er sich in der Semimanifestation befindet. Sein Massezuwachs durch Abklingen selbiger kann unter Beachtung der Energieerhaltung nur mit einem entsprechenden Geschwindigkeitsverlust einhergehen.

Richtig. Nur wurde das in PR nie beschrieben. Masse-/Trägheitsreduktion ist eigentlich die Domäne von Star Trek und DORT bleibt ein Schiff konsequenterweise auch mitten im Raum stehen, wenn es die Triebwerke abschaltet.
Bei PR wirden dagegen die Impulstriebwerke durchgängig als wirklich so unfassbar schubstark beschrieben, dass sie die Masse eines Raumschiffs in ein paar Minuten auf c beschleunigen können. Der Andruckabsorber diente nur dazu, dass die Besatzung die zehntausenden von g auch überlebt.
Aber ich weiß ja, dass der "trägeitsreduzierende Inerter" eine deiner Leidenschaften ist. Du bist damit nur in der "falschen" Serie...;)

Atlantis hat geschrieben:
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Warum sollte eine Masse aus Materie beim Aufprall mehr Energie erzeugen ,als die gleiche Masse Antimaterie ?


Weil beides völlig unterschiedliche physikalische Vorgänge sind.
Die Energie einer Antimateriereaktion berechnet sich durch Einsteins E=mc² und ist zwar ziemlich hoch, aber die kinetische Energie kann durch den relativistischen Massezuwachs asymptotisch gegen unendlich gehen. D.h. ab einer bestimmten Geschwindigkeit sehr nahe an c übersteigt sie die der Antimaterie.


Kapaun hat geschrieben:
Holger Logemann hat geschrieben:Ich halte da relativ wenig von.

Es ist meines Wissens nie in PR zur Anwendung gebracht worden, da eine solche Vorgehensweise eigentlich nahe liegen würde bedeutet es für mich - die Perryversum-Physik läßt diese Methode nicht zu.


Natürlich lässt die PR-Physik das zu. Stattdessen ist es die Expo-Factory, die das nicht zulässt, da man ansonsten knapp 3000 PR-Romane umschreiben müsste.

Die "PR-Physik" ist das Regelwerk, das sich die Autoren gegeben haben, um eine einigermaßen schlüssige Science-Fiction-Serie zu schreiben.
Natürlich könnten sie auch einen Crossover nach Harry Potter machen und per wild geschwungenem Zauberstab und dem Spruch "Inertia Anulla" die Trägheit aufheben. Die Expokatie wird sich nur hüten, das zu tun, weil sie dann genau die PR-Physik und damit die innere Konsistenz der Serie zerstören würden.

Zurück oben zu Holger: Auch deinen Traum könnten die Expokraten natürlich mit einem Federstrich "wahr" machen und du als RZ-ler hast da doch sicherlich die besten Kontakte. Ich hoffe aber sehr, dass sie das nicht tun, da sie damit das "S" aus "SF" opfern, die Büchse der Pandora noch weiter öffnen und das Perryversum der Beliebigkeit anheim fällt. Wenn ich Fantasy lesen will, kaufe ich das und nicht mehr PR.
(Meine Meinung, die du nicht teilen wirst...)

Re: RKKV

Beitragvon Pan Greystat » 15. April 2018, 06:18

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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:.....

:st: Kann ich nur zustimmen bei allen
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Re: RKKV

Beitragvon Holger Logemann » 15. April 2018, 06:44

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Holger Logemann
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muurtblaue Kreatur hat geschrieben:Zurück oben zu Holger: Auch deinen Traum könnten die Expokraten natürlich mit einem Federstrich "wahr" machen und du als RZ-ler hast da doch sicherlich die besten Kontakte. Ich hoffe aber sehr, dass sie das nicht tun, da sie damit das "S" aus "SF" opfern, die Büchse der Pandora noch weiter öffnen und das Perryversum der Beliebigkeit anheim fällt. Wenn ich Fantasy lesen will, kaufe ich das und nicht mehr PR.
(Meine Meinung, die du nicht teilen wirst...)

Rainer hat die Massen- und Trägheitsdämpfung per Semimanifestation vor vielen Jahren in die Serie eingebracht - also bitte fürs Protokoll: es ist nicht mein Traum und die Expokraten brauchen meinen "Traum" nicht per Federstrich "wahr" zu machen. Rainer hat sein Konzept nur entweder nicht konsequent zu Ende gedacht, oder die Konsequenzen nicht kommunziert weil er (mutmaßlich) auf die folgende Diskussion keinen Bock hatte.

Ich habe Rainer im Laufe des Korvettenprojekts 1997 kennen gelernt. Die Korvette arbeitete damals mit einem Absorber nach dem Anti-Ballungsfeld-Prinzip und mit den Scheerschen Schwarzschildreaktoren. Rainer legte mir damals Inerter als Absorber nahe und Schwarzschildreaktoren nach Mahr.

Ob jetzt die Geschwindigkeit beim Zusammenbrechen des Inerters in die Knie geht oder nicht, und ob das schlagartig passiert oder nicht - ist letztendlich Definitionssache.
Fakt sollte sein dass in einem beschleunigtem Objekt nur die kinetische Energie stecken kann die per Antrieb da rein gesteckt wurde. Hat der Antrieb bei einem laufendem Massen/Trägheitsdämpfer weniger arbeiten müssen, steckt auch entsprechend weniger Energie drin. Harry Potter Verhältnisse will doch keiner von uns, oder?

Re: RKKV

Beitragvon Pan Greystat » 15. April 2018, 08:54

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Holger Logemann hat geschrieben:
Ob jetzt die Geschwindigkeit beim Zusammenbrechen des Inerters in die Knie geht oder nicht, und ob das schlagartig passiert oder nicht - ist letztendlich Definitionssache.
Fakt sollte sein dass in einem beschleunigtem Objekt nur die kinetische Energie stecken kann die per Antrieb da rein gesteckt wurde. Hat der Antrieb bei einem laufendem Massen/Trägheitsdämpfer weniger arbeiten müssen, steckt auch entsprechend weniger Energie drin. Harry Potter Verhältnisse will doch keiner von uns, oder?


Der Zug ist schon lange abgefahren. Hypertechnik von PR ist Magischer als alles was Harry Potter je zu stande bekommen würde.
Ich frage mich nur ob du auf dem Auge Blind bist.
In den Romanen kommt mehr als einmal vor das ein Schiff bei Energieverlust in den Freien Fall über geht der dem Tempo seines Flugs davor entsprach.
Und nicht das auf Magische Art und Weise das Schiff auf einmal abgebremst wird. Nein nicht abgebremst sondern instant anhält.

Das ein solches System eher unglaubwürdig ist sei jetzt mal dahin gestellt. Aber es wird verwendet.
Es ist also Harry Potter und nicht Holger Logemann
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