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Ron Bluehorse
Siganese
Beiträge: 1
Registriert: 10. Februar 2018, 21:51
Hallo liebes Forum,

ich habe mich mal bei Eins A Medien und hier im Forum umgesehen und möchte einmal meine Sicht zu den Thoregon-Hörspielen (1800-1843) zur Diskussion stellen.

Die Vertonungen ruhen ja nun schon seit längerer Zeit an recht unbefriedigender Stelle. Band 1843 ist noch 32 Bände vom ersten Zyklus-Teilende bei 1875 entfernt. In der aktuell vorliegenden Form ist es für die meisten Interessenten also nicht ratsam, die Vertonungen für den aktuellen Preis (knapp 160 EUR) zu erwerben. Eine Fortführung ist aktuell doch recht ungewiss. Eine Investition in ein halbfertiges Produkt damit nicht gerechtfertigt. Im Vergleich zu den vollständig vorliegenden Zyklen ab 2400 werden sich bei der Baustelle Thoregon somit nur ganz vereinzelt weitere Einnahmen ansammeln. Somit wäre Thoregon tot.

Aktuell kann man zum kompletten PREA-Opus (minus diverser Nebenserien) also festhalten. Ab 2400 liegt eine durchgehende Vertonung vor. Über die Silberbände liegt gewissermaßen eine durchgehende Vertonung bis fast 1200 vor, mit derzeit noch einigen Lücken. Diese sind in knapp 5 Jahren geschlossen. Bis dahin nähern sich die Silberbände und die Silber Editionen Band 1400 an. In zehn Jahren ist man also über Band 1500 hinaus. In 20 Jahren auch über Band 1800. Das mögen die Überlegungen bei Eins A Medien gewesen sein, ausgerechnet mit Band 1800 wieder neu zu beginnen und dann die so gewonnene Kundschaft über Band 2200 hinaus auch bis 2400 zu halten. Damit wäre in 10 bis 20 Jahren quasi eine durchgehende Vertonung der Erstauflage erreicht, von der Eins A Medien dann langfristig zehren könnte.

Sollten dies die Überlegungen sein, muss man sie auch mit passendem Marketing unterfüttern.

Die Ist-Situation im Bereich der Vertonungen ist derzeit recht unbefriedigend. Der Kunde kommt derzeit mit den vertonten Silberbänden durchgehend von Band 1-499. Eine großartige Leistung bisher. Er kommt mit einigen Lücken derzeit auch weiter bis zu Band 1176. Die Lücken sind mit überschaubarer Perspektive zu schließen. Die erste Hälfte der Erstauflage ist damit bald komplett in vertonter Form erhältlich. Aktuell muss der Kunde allerdings noch auf drei parallele Silber Editions-Reihen ausweichen. Aber er kann somit schon einmal wenigstens planen. Und er ist natürlich damit auch derzeit gut beschäftigt und versorgt.

Ab 2400 geht es dann komplett weiter bis zum aktuellen Roman in der Erstauflage. Als Einstieg in die Erstauflage eignet sich der Negasphären-Zyklus (ab 2400) allerdings nur bedingt. Denn wer interessiert sich überhaupt in erster Linie für die Lesungen alter Hefte? Komplettisten und Nostalgiker. Und die hätten die Zyklen gerne von Anfang an. Also entweder man legt erst mit Band 2500 los oder mit Band 2200, eventuell auch mit Band 2300.

Aus der Sicht kann Eins A Medien die aktuelle Lücke also von mehreren Stellen aus versuchen zu schließen, um schlussendlich die Verkaufszahlen der bestehenden Serien weiter zu steigern: 1600, 1800, 2000 oder 2200.

1600 ist aus heutiger Sicht vermutlich zu unpopulär und hätte weit weniger Kunden als Band 1800 gelockt. Zudem ist die Nummer 1600 aus Sicht der Silberbände durchaus perpektivisch zu erreichen.

2000 ist mitten im Thoregon-Großzyklus verortet und erweckt wieder gewisse Bedenken bei den Käufern.

2200-2299 - Der Sternenozean liegt bereits als Hörspiel vor. Vielleicht spricht das auch gegen eine Schließung der Lücke ab dieser Stelle?

Somit würde sich der Thoregon-Zyklus (1800-2199) als logischer Schritt für das Gesamtunterfangen erschließen.

Allerdings fehlt für mich an der Stelle ein klares Marketing, eine klare Perspektive und ein klarer Veröffentlichungs-Rhythmus, um das Potential der Perry Rhodan Hörbuch-Gemeinde, die die bisherigen Vertonungen ja erfolgreich unterstützt hat und teilweise eben auch an der Schließung dieser großen Lücke interessiert sein dürfte, auch gebündelt für das Projekt "Thoregon" zu gewinnen und für mögliche Folgeprojekte bei der Stange zu halten.

Derzeit scheint Thoregon weder ein Erfolg, noch ein Flop gewesen zu sein. Man trägt sich wohl bei Eins A noch mit dem Gedanken, die Lesungen fortzuführen. Allerdings müsste man erst einmal wieder ein neues Momentum für die Fortführung der Lesungen ab Band 1844 generieren.

Ich bin daher an den Meinungen der anderen Forumsleser interessiert. Schließlich haben einige das Projekt ja bereits unterstützt und sitzen nun auf einem halbfertigen Teilzyklus. Neukäufer schreckt die mangelnde Perspektive ab. Wie soll so weiteres Geld für eine Fortführung der Lesungen generiert werden?

Für mich wäre eine komplette Vertonung der Erstauflage sehr interessant. Und ich würde sie auch gerne finanziell mittragen. Allerdings 160 EUR in 44 Thoregon-Romane zu versenken, erscheint mir nicht als zielführend. Den Betrag in die Romane anzulegen mit der Perspektive auf baldige Fortführung, das wäre etwas ganz anderes. Und es wäre mir auch lieber, als die bisherigen Vertonungen als Restposten zum Schnäppchenpreis zu erwerben.

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