Spoiler 2947: Rhodans letzte Hoffnung,von Kai Hirdt

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Alexandra
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HerbertSeufert hat geschrieben:@Alexandra

Hier spricht jeder von DOCTOR WHO!
Ich kenne das nur vom Hörensagen!

Allmählich beginne ich zu verstehen, warum Niemand FAUST III verfilmen will! :D :devil:

Die Verfilmung von FAUST III?
Lass das nicht den Vandemaan hören, sonst kommt eine neue Enklave zum jetzigen Wanderer hinzu.

In FAUST II gibt es ja auch schon das Spiel mit den Identitäten, das würde eigentlich voll zur Anlage dieses Handlungsstrangs passen. In Teil III gäbe das Scherungen ungeahnten Ausmaßen, am End' gar im Blankvers.
Erinnert sich noch jemand an dieses MAH-Heft, das als Bühnenstück konzipert war? So was müsste der Vandemaan mal machen!

Hey, eine der nächsten Stellaris-Geschichten ist von einem Filmregisseur geschrieben, mit dem ich im November-Corona ein Interview über Schreibseminare hatte und im Dezember-Corona eins über SF-Filme in der DDR. https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... zine%C2%AB. Das würde eigentlich voll gut passen ...

Hab' ich erwähnt, dass mich das Korrigieren grad von Lesen ablenkt? :unschuldig:
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HerbertSeufert
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@Alexandra

Was bedeutet MAH in Versalien?

Google hat zwei Angaben ausgespuckt:
»Münchner Autostoff-Handel GmbH« und »Muslimischer Arbeitskreis Hanau«! :devil:
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NEX
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(Ex-) Autor Marc A. Herren
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HerbertSeufert
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@NEX
DANKE! :st:
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Alexandra
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NEX hat geschrieben:(Ex-) Autor Marc A. Herren

Der ist aber wirklich schon lange weg, wie die Jahre vergehen.
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HerbertSeufert
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MARC A. HERREN!

Die offizielle Webseite gibt nichts Aktuelles über ihn her, wurde lange nicht aktualisiert.
Auf Twitter stammt der letzte Eintrag vom 21.12.2017!
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Hathorian
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Der nächste Roman erscheint ja schon die nächsten Tage, da wird es dann auch mal Zeit, dass ich meine bescheidene Meinung zum vorliegenden Roman zum Besten gebe. So ein Spoiler hält irgendwie immer auf. :D

Das Stilmittel der zeitlich versetzten Darstellung einer Handlungsebene war zunächst ungewohnt und ich habe zuerst damit gefremdelt. Doch gerade als ich mich daran gewöhnt und darauf eingelassen hatte, war das Stilmittel auch schon wieder beendet und es ging Linear weiter. Ich überlege gerade ob es besser gewesen wäre, wenn sich dies den gesamten Roman so durchgezogen hätte. Damit hätte Kai bestimmt ein, zwei Highlights beim Spannungsbogen schaffen können, wie es bei einer linearen Erzählweise nicht möglich ist. Einfach, weil die Handlung Vorgabenbedingt an einer bestimmten Stelle sein muss. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr gefällt mir der Gedanke. :unschuldig:

Ein dickes Plus bekommt er von mir für die Darstellung und Ausarbeitung von Rhodan II. In Kombination mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, bei der er auch auf Kleinigkeiten geachtet hatte, wirkten viele Stellen wie eine Charakterstudie. Vor allem in Kombination und Reflektion mit Adam von Aures, wobei dieser naturgemäß eher blaß blieb, da der eindeutige Fokus auf Rhodan lag. Man bekam einen schönen Einblick in seine Denk- und Handlungsweise und vor allem wurde seine Motivation näher gebracht. :st:

Geschmunzelt hab ich an der Stelle, als AvA realisiert, dass sein Ortungsschutz bei den Wachkreuzern nicht perfekt ist. Da konnte ich mir das dumme Gesicht so richtig plastisch vorstellen. AvA ist also doch nicht so allmächtig, was mir gut gefällt. Woher er seine ganzen Asse und Verbindungen hat, in doch so kurzen Lebensjahren, da werden wir bestimmt noch mehr von lesen. Aber das war auch nicht die Aufgabe von Kai's Roman. Hier lag der Focus eindeutig auf die Charaktisierung von Rhodan II und ihn nach Last Hope zu bringen.
Da bin ich auch schon bei dem Teil, der eher nicht so spannend war. Nach dem Abflug von Sumurdh flachte die Spannung ab, auch wenn die Erläuterungen zu Rhodans Zustand gut erklärt waren. Die Lösungen für ihre Probleme, vor allem das mit der Biophore und wo sie zu finden ist, wirkte zu sehr aus dem Hut gezaubert. Last Hope selber wurde solide dargestellt.

Insgesamt ein guter Roman. So eine Darstellung von Rhodan habe ich mir schon seit längerem mal für unseren Originalen gewünscht. ^_^
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Alexandra
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@Hathorian
Interessant!
Das mit der Umstellung der zeitlichen Abfolge sehe ich ähnlich.
Ist halt anstrengender zu lesen.


HerbertSeufert hat geschrieben:MARC A. HERREN!

Die offizielle Webseite gibt nichts Aktuelles über ihn her, wurde lange nicht aktualisiert.
Auf Twitter stammt der letzte Eintrag vom 21.12.2017!

MAH hat sich wegen der Kinder ins Privatleben zurückgezogen, einen soliden Angestelltenjob gewählt usw. Aber er ist ja noch jung und die Kids werden größer.
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marafritsch2705
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Ich habe noch nie im Leben »Doctor Who« geguckt!
Ist vielleicht schade!?!


Definitiv schade..habe dr who vor einigrn monaten das erste mal gesehen...eher aus langweiler fand ich im sky store staffel9(der neuen auflage... und in der ersten folge interpretiert der doktor zeit wie du:-) visuel. Die staffel war gut zum neueinstieg..und ich habe alle folgen in 3 tagen gesehen:-)schaus dir an..tolle scifi
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marafritsch2705
Terraner
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Registriert: 6. Januar 2015, 00:31
Und wenn jetzt jemand sagt, dass die Kosmokraten und Chaotarchen vor Ende des THEZ Universums in andere Universen abgehauen sind und somit interuniversell handelten, so wäre dies nicht relevant, da ja THEZ vom ENDE der Zeitlinie aus betrachtet, niemals den Versuch gemacht hat, Ihnen zu folgen. ER war also immer nur in seinem Universum und in seinem Zeit-Fahrstuhl um dieses eine Universum zu verwalten und zu retten, was zu retten war. Denn sein Ziel bestand nicht in dem ungehinderten Übergang von Universum zu Universum, sondern im Überleben des ENDES seines Universums. Er suchte dazu die erste Superintelligenz, von er er annahm, dass sie aus dem Vorgängeruniversum stammt.


Seine atopischen richter waren aber in verschiedenen uuniversen unterwegs-die tolocesten wurden aus einem fremden universum rekrutiert.

Auch die gesperrte insel der hiesigkeit-echsenlandzysterne sscheint aus einem anderen universum zu kommen.

Matan addaru(sohn nathans+vetrid molaud) stammt aus einem anderen universum-dort gab es keine tiuphoren....

Tifflor stammt aus diesem universum.


Chuv? Eng mit den naat und unithern verwandt?

Am schlimmsten für thez wäre es doch...wenn tifflor nicht in die jzl geschickt worden wäre durch matan...dann würde einer der grössten atopen fehlen-die konsequenzen wären fatal.......
Vllt ist das multiversum dann in gefahr...wenn ein bestimmter richter nicht rekrutiert wird?

Viele universen würden?????brennen?

Bytheway

Doktor WHO-EIN timelord
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ParaMag
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Junge, Junge, die Bretter die hier gebohrt werden nehmen ein immer dickeres Format an. :D :st: :unschuldig:
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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christianf
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Eigentliche 1-1/2-Romane. Die Sumurdh-Handlung hat mir gut gefallen, auch die geschachtelte Erzählweise. Aber eigentlich ist der Handlungsbogen damit abgeschlossen. Flug und Landung nach und auf Last Hope sind eigentlich eine neue Geschichte. Schon seit der Poetik von Aristoteles weiß man, dass eine Geschichte aus Anfang, Mitte und Schluss besteht. Diese hat Anfang, Mitte und Schluss und dann noch mal ganz viel Anfang und Mitte und einen Cliffhanger. Ich denke, es hätte dem Handlungsbogen insgesamt besser getan, die Handlung anders auf Einzelromane aufzuteilen (dezenter Hinweis an die Exprokraten B-) ).
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nanograinger
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christianf hat geschrieben:....Schon seit der Poetik von Aristoteles weiß man, dass eine Geschichte aus Anfang, Mitte und Schluss besteht. ....

:D

Ich würde mal sagen, dass die Poetik von Aristoteles vielleicht nicht die Weisheit letzter Schluss ist, ähnlich wie bei anderen Sachen, die Aristoteles sogeschrieben hat. 2500 Jahre Menschheitsgeschichte und Literatur hat da schon noch andere Formen herausgebracht, zum Beispiel Romanserien...
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Kai Hirdt
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nanograinger hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:....Schon seit der Poetik von Aristoteles weiß man, dass eine Geschichte aus Anfang, Mitte und Schluss besteht. ....

:D

Ich würde mal sagen, dass die Poetik von Aristoteles vielleicht nicht die Weisheit letzter Schluss ist, ähnlich wie bei anderen Sachen, die Aristoteles sogeschrieben hat. 2500 Jahre Menschheitsgeschichte und Literatur hat da schon noch andere Formen herausgebracht, zum Beispiel Romanserien...


Ach, der war schon nicht doof, der Gute.

Um den Satz richtig anwenden zu können, muss man aber erst die Frage beantworten: Was ist eigentlich die Geschichte, um die es geht? In diesem Fall: Rhodan II wird Herr seines Schicksals. Mit Anfang (Rhodan folgt Adams Vorschlägen, weil er keine andere Möglichkeit hat), Mitte (die Partnerschaft bewährt sich scheinbar, führt dann jedoch in die Katastrophe) und Schluss (Rhodan emanzipiert sich und trifft seine Entscheidung zur Selbstaufopferung – und bekommt dafür die Chance zur Auferstehung).
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Kritikaster
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ParaMag hat geschrieben:Junge, Junge, die Bretter die hier gebohrt werden nehmen ein immer dickeres Format an. :D :st: :unschuldig:

Ansichtssache. Ich habe mehr das Gefühl, dass hier immer größere und buntere Seifenblasen gepustet werden.
Inzwischen wünsche ich mir beinahe Wanderer 777 zurück, der immer wieder aufforderte, seine fundierten Theorien besonders über das Transzendentale des Perryversums zu diskutieren, wobei er es uns leichter machte, indem er diese Theorien gar nicht explizierte und so dem Foristen das Lesen ersparte. Das war viel zeitökonomischer. 8-)
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Arthur Dent
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Kritikaster hat geschrieben:...Ich habe mehr das Gefühl, dass hier immer größere und buntere Seifenblasen gepustet werden...

Schöne Analogie. Machs wie ich. Ich winke den Seifenblasen zu, wenn sie vorüberziehen. Abgesehen davon, die meisten platzen recht schnell.
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ovaron29
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Raktajino hat geschrieben:Ja, was schert dich das! :D
Wäre der Weltenbrand nicht in deinem Sinn? :devil:

Was schreibst du für einen Unsinn. Darum wollte ich die Antwort per PN, damit ich mir so dumme Bemerkungen erspare.
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ovaron29
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Danke für die Erklärung den Weltenbrand betreffend. :st:
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nanograinger
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Kai Hirdt hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:....Schon seit der Poetik von Aristoteles weiß man, dass eine Geschichte aus Anfang, Mitte und Schluss besteht. ....

:D

Ich würde mal sagen, dass die Poetik von Aristoteles vielleicht nicht die Weisheit letzter Schluss ist, ähnlich wie bei anderen Sachen, die Aristoteles sogeschrieben hat. 2500 Jahre Menschheitsgeschichte und Literatur hat da schon noch andere Formen herausgebracht, zum Beispiel Romanserien...


Ach, der war schon nicht doof, der Gute.

Hab' ich auch nicht behauptet. B-)

Kai Hirdt hat geschrieben:Um den Satz richtig anwenden zu können, muss man aber erst die Frage beantworten: Was ist eigentlich die Geschichte, um die es geht? In diesem Fall: Rhodan II wird Herr seines Schicksals. Mit Anfang (Rhodan folgt Adams Vorschlägen, weil er keine andere Möglichkeit hat), Mitte (die Partnerschaft bewährt sich scheinbar, führt dann jedoch in die Katastrophe) und Schluss (Rhodan emanzipiert sich und trifft seine Entscheidung zur Selbstaufopferung – und bekommt dafür die Chance zur Auferstehung).

Dass sich Rhodan hier emanzipiert, halte ich für eine gewagte Behauptung. Gerade die letzten zwei Seiten des Romans zeigen doch, dass er weiterhin vollkommen von AvA und seinen Verbindungen abhängig ist, und bisher hat er keine Anstalten gemacht, das zu ändern. Er hätte sich ja auch einfach sich den LFG-Raumern ergeben können und um Hilfe bitten (klar, passt nicht zu seinem Charakter).

Vielleicht kommt das mit der Emanzipation ja noch, wenn Rhodan mal klar wird, wer AvA ist, und was er eigentlich will. Teil des Romans ist das aber eigentlich nicht.
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nanograinger
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Kritikaster hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Hier schon mal einige Dinge, die @Londo Molari sehr gut erwähnt (danke):
Strauße, die Arkonstahl eindrücken können?
Oder Pilzfäden, Panzertroplon zerstören (Oder war es Glassit, egal)?
Raumanzüge, die an Steinen aufgeschlitzt werden, wenn der Träger stürzt?

In mindestens eine Szene wird der Antigrav nicht verwendet, obwohl locker möglich. Statt dessen geht man (unnötigerweise) zu Fuß.

Jetzt rutsche ich doch wider Willen in die Rolle des Verteidigers....

Danke für's Einspringen, B-)

Tatsächlich habe ich aber auch einen (oder ein einhalb) Logikfehler zu vermelden. Nachdem Enceladus-Rhodan vom Irrlicht erwischt wurde und die extrem schmerzhaften Nebenwirkungen der Verjüngung durchmachte, die Kai Hirdt auch in PR 2916 schilderte, wird er nach dem Ausruf "Rhodan" des zu diesem Zeitpunkt überwältigten AvA von einem der Arkoniden genau angeschaut, der in etwa sagt "Könnte sein, nur zu alt." (habe den Roman nicht vor mir). Umso überraschender für mich als Leser dann die Eröffnung, dass das Irrlicht Rhodan verjüngt hat, was der Aussage des Arkoniden widerspricht.

Außerdem war eine der Nebenwirkungen der Verjüngung durch die Physiotrone in PR 2916, dass die Erinnerungen an die "verjüngten" (16?) Jahre so weit verblasst waren, dass die emotionale Verbindung weg war. Für Rhodan müsste das die gesamte Zeit der Enceladus-Expedition und könnte evtl. sogar die gesamte Lebenszeit seiner Tochter sein (ich bin nicht sicher, ob wir wissen, wie alt Enceladus-Rhodans Tochter ist.)
Dieser Aspekt spielt vermutlich angesichts der existentiellen Probleme Enceladus-Rhodans keine Rolle mehr, aber es wäre schön gewesen, wenn Kai Hirdt das auch aufgenommen hätte.

Dass Enceladus-Rhodan als Paralleluniversum-Geschöpf "Stabilisierungsprobleme" bekommt, hat mich nicht überrascht, im Gegenteil. Denn seine bisherige Motivation, sich von AvA zu irgendetwas instrumentalisieren zu lassen, erschien mir relativ schwach, da zu weit hergeholt und mit zuviel moralischen Bedenken behaftet. Die Lösung der Stabilisierung durch Biophore war mit Ellert in PR 2909 vorexerziert, sie wurde dort von Lording Fok aus der Waringer-Akademie festgestellt. Fok war dem TLD-Chef Maurits Vingaden verdächtig, er wies Opiter Quint an, ihn bei der Besprechung im Auge zu behalten. Damals dachte ich, dass Fok AvA in Verkleidung ist, aber wahrscheinlicher ist nun, dass er Teil des Techno-Mahdi ist, und AvA die Information über Biophoren und das Genesis-Projekt von ihm hat.

Übrigens ist der vorliegende Roman erst der vierte nach AvAs Auftauchen in PR 2900 als "Phantom" (2909, 2919, 2930 und nun 2947). Ich bin mal gespannt, wann wir den ersten Roman lesen werden, der aus seiner Sicht geschrieben wird.
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ovaron29
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Danke an alle, die mir ihre Meinung über den Weltenbrand mitgeteilt haben.
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Casaloki
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Wohnort: Hanau
nanograinger hat geschrieben:Dass sich Rhodan hier emanzipiert, halte ich für eine gewagte Behauptung. Gerade die letzten zwei Seiten des Romans zeigen doch, dass er weiterhin vollkommen von AvA und seinen Verbindungen abhängig ist, und bisher hat er keine Anstalten gemacht, das zu ändern. Er hätte sich ja auch einfach sich den LFG-Raumern ergeben können und um Hilfe bitten (klar, passt nicht zu seinem Charakter).

Vielleicht kommt das mit der Emanzipation ja noch, wenn Rhodan mal klar wird, wer AvA ist, und was er eigentlich will. Teil des Romans ist das aber eigentlich nicht.

Das kann man so oder so sehen. Ist es denn nicht vielleicht eine emanzipierte Entscheidung die Umstände abzuwägen und festzustellen, dass der gemeinsame Weg mit AvA noch nicht beendet ist? Eine selbstgewählte Abhängigkeit, um seine eigenen Ziele zu erreichen? :gruebel:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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Carfesch
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marafritsch2705 hat geschrieben:


Seine atopischen richter waren aber in verschiedenen uuniversen unterwegs-die tolocesten wurden aus einem fremden universum rekrutiert.



Nun mal halblang, ich habe alle Rome des JZL Zyklus gelesen. Wenn man wüßte, woher die Tolocesten stammen, so wüßte ich dies.
Es ist in den Romanen nur erwähnt, dass die Tolocesten ein rätselhaftes Volk sind und dass man eine Ausbildung durchlaufen muss, um mit Ihnen zu kommunizieren. Gleiches in der Wikipedia.
Auch ist mir nicht bekannt, dass die atopischen Richter in verschiedenen Universen agieren. Was wäre auch der Grund dafür? THEZ will ein Universum retten, nicht fünfzig.
Ich denke und verzeih mir bitte, Du hast die Grundzüge nicht verstanden. THEZ agiert in einer weiteren Dimension, welche normalen Lebewesen nicht oder nur begrenzt zugänglich ist, der Zeit. Mit seinem Zeitfahrstuhl neben dem Universum kann er vom frühen Morgen des Universums bis in die Götterdämmerung am Ende des Universums und zurück fahren. Er will nicht verschiedene Universen verwalten, sondern sucht nach der ersten Superintelligenz, von der er sich Erkenntnisse darüber erhofft, wie man den Untergang eines Universums und den Big Bang überlebt und in ein neues Universum übertreten kann. Was seine Motivation dafür ist, kann man nur ahnen. Es gibt da nach meiner Auffassung mehrere Möglichkeiten. Die naheliegendste wäre die kreatürliche Angst vor dem Tod. Aber ob dieser Grund bei einem solch langlebigen Lebewesen, noch über den Kosmokraten angesiedelt, stichhaltig ist? Ein Grund wäre auch, dass er alle Fehler verhindern will, welche in diesem Universum vom Anfang bis zum Ende passiert sind, er also ein Superuniversum nach seiner Fasson schaffen will. Aber über das Motiv haben sich die Autoren ja ausgeschwiegen. Wir vermuten nur.
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Carrasco
Marsianer
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Wohnort: München
Hmm ... den BigBang überleben wollen aus kreatürlicher Angst vor dem Tod? Wäre da ein Überwechseln in ein anderes Universum nicht einfacher? Wenn Kosmokraten und Chaotarchen das konnten, könnte es THEZ doch auch - oder kann er nicht?
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Frank Chmorl Pamo
Superintelligenz
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Registriert: 26. Juni 2012, 20:04
Wohnort: Nürnberg
Carfesch hat geschrieben:Ich denke und verzeih mir bitte, Du hast die Grundzüge nicht verstanden. THEZ agiert in einer weiteren Dimension, welche normalen Lebewesen nicht oder nur begrenzt zugänglich ist, der Zeit. Mit seinem Zeitfahrstuhl neben dem Universum kann er vom frühen Morgen des Universums bis in die Götterdämmerung am Ende des Universums und zurück fahren. Er will nicht verschiedene Universen verwalten, sondern sucht nach der ersten Superintelligenz, von der er sich Erkenntnisse darüber erhofft, wie man den Untergang eines Universums und den Big Bang überlebt und in ein neues Universum übertreten kann. Was seine Motivation dafür ist, kann man nur ahnen. Es gibt da nach meiner Auffassung mehrere Möglichkeiten. Die naheliegendste wäre die kreatürliche Angst vor dem Tod. Aber ob dieser Grund bei einem solch langlebigen Lebewesen, noch über den Kosmokraten angesiedelt, stichhaltig ist? Ein Grund wäre auch, dass er alle Fehler verhindern will, welche in diesem Universum vom Anfang bis zum Ende passiert sind, er also ein Superuniversum nach seiner Fasson schaffen will. Aber über das Motiv haben sich die Autoren ja ausgeschwiegen. Wir vermuten nur.


Ich kann mir immernoch nicht vorstellen, dass Thez bzw. die Atopen Erstie nochnicht fanden.
Wieviele Äonen ist Thez bereits im Blubb?
Wie oft gondelten die Atopen die Zeitschiene rauf und runter?
Wenn für Thez 301 Quintilliarden Jahre nicht reichten, dann vielleicht 302 Quitilliarden Jahre.
Für dieses Szenario gibt es eigentlich keine Lösung, denn der "ewig" im Blubb dümpelnde Thez scheint Erstie nie zu finden.
Die Atopen wuseln im Zeitstrom auf und ab, ihr Aufenthalt an einem bestimmten Zeitpunkt und Ort ist ähnlich wenig lokalisiert wie die von Elektronen um einen Atomkern. Sobald Erstie gefunden wurde, erübrigt sich die weitere Tätigkeit der Atopen.
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