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Arthur Dent
Terraner
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Hauptpersonen:
Perry Rhodan – Der Terraner nutzt seine Gefangenschaft, um Informationen zu sammeln.
Mahé Elesa – Die Prospektorin berichtet aus ihrer Vergangenheit.
Sichu Dorksteiger – Die Ator liefert sich ein Psychoduell mit Gholad.
Onara Gholad – Der Tefroderin ist jedes Mittel recht, um an die Shoziden-Box zu gelangen.

Der Direktor des Komplexes auf Adarem ist Kostin Shalaufdag. Er züchtet Mikrobonsai und hegt eine Freizeitanlage, in der auch winzige Kröten, Fische und Echsen leben. Vor Jahren ist Shalaufdag auf die Tefroderin Onara Gholad reingefallen. Ein Blick in ihre Augen und es war um ihn geschehen. Er konnte ihr den Wunsch nicht abschlagen, als ihre Vertrauensperson auf Adarem zu wirken. Und nun lebt er auf diesen öden Stein. Nur seine Zucht gibt ihm die Abwechslung, die er braucht. Die Gefangenen interessieren ihn nicht. In Mahé Elesa sieht er eine starke Frau. Doch Kontakte zu ihr würde er nicht eingehen. Das ist streng verboten. Elesa und die beiden Neulinge machen Ärger. Doch die Wärter sollen sich darum kümmern. Ihn interessiert es nicht.

Perry Rhodan indessen muss sich erstmal von dem Kinnhaken erholen, den er von Mahé Elesa verpasst bekommen hat. Ihre Reaktion auf seine Erwähnung archäologischer Funde auf Shoraz hat ihn überrascht. Bevor er und sein Mitgefangener Ypheris Bogyr sich weiter mit der Frau auseinandersetzen können, greifen die Wärter ein und betäuben alle mit Gas. Wieder bei Bewusstsein durchstreifen Rhodan und Bogyr den Zellentrakt. Sie stoßen in einem Versteck auf Mahé Elesa, die nun ein wenig von ihrer Vergangenheit preisgibt.

Im System von Boscyks Stern ist die Situation angespannt. Onara Gholad mit der SHAREE auf der einen Seite und Sichu Dorksteiger an Bord der ETSI und unterstützt vom Olymp-Kreuzer IBANI GALOA auf der anderen Seite stehen sich gegenüber. Die Tefroderin ist militärisch überlegen. Allerdings kann sie diesen Vorteil nicht nutzen. Zum einen ist ihre Position bei Olymp keineswegs so stark, wie sie es gerne hätte. Zum anderen ist Vetris-Molaud wohl nicht in allem eingeweiht, was sie so tut. Dazu zeigt der Kaiser immer mehr Widerstand. Und es besteht die Gefahr, dass bei einer Eskalation die LFG eingreift. Sie versucht sich in einem Psychoduell mit der Ator. An Bord einen kleinen Beiboots wird eine Begegnungskammer installiert. Die Technologie, die noch im Experimentierstadium ist, stellen die Tefroder zur Verfügung. Die beiden Frauen „begegnen“ sich dort auf virtueller Ebene. Die tefrodische Technik ähnelt der terranischen SEMT, ist aber deutlich primitiver. Sichu Dorksteiger legt Lippenstift auf, drapiert die Haare und wirft sich für die Tefroderin in Schale. Onara Gholad glaubt fast, ihr werden von der Ator sexuelle Avancen gemacht. Doch Dorksteiger spielt nur mit ihr und die Tefroderin kann kontern, indem sie durch geschickte Wortspiele und mit angeblichen Datensätzen über die Shoziden-Box Unruhe bei der Besatzung der ETSI schürt. Währenddessen ist es Guckys Aufgabe, die Shoziden-Box und die Besatzung der ETSI auf den Olymp-Raumer zu teleportieren.

Nachdem auf einer Sitzung der Widerstandsbewegung auf Olymp eine geheimnisvolle Frau namens Derin Paca aufgetaucht ist, geraten auch dort die Dinge in Bewegung. Piri Harper und Frank Sulu haben sich Derin Paca angeschlossen. Gemeinsam suchen sie das Vergnügungsviertel Sin Sin auf. Paca zeigt eine besondere Ausstrahlung. Als die Gruppe von einer Drohne und zwei tefrodischen Soldaten gestellt wird, offenbart die Unbekannte auch überraschende Fähigkeiten. Sie scheint die Drohne beeinflussen zu können, denn diese dreht plötzlich ab und verkündet, dass alles in Ordnung sei. Derin Paca führt ihre Begleiter in ein Etablissement. Dort werden sie von mehreren Bewaffneten umringt.

Mahé Elesa stammt von Abraham IV. Als sie ihre Heimatwelt verließ, war sie jung und feierte Erfolge im Dienste großer Prospektoren-Konsortien. Bei Hazle und Stone, bei Enipla und bei Tezah. 1499 NGZ will sie sich selbständig machen. Sie erwirbt auf Lepso ein gebrauchtes Schiff. Und sie stellt eine Mannschaft zusammen. Den Ferronen Schalkowski, mit dem sie auch ins Bett steigt und die Rohkamirin Abogene Dazu Harpanger, ein Terraner, den sie für den Fähigsten hält. Und Kyrytüsch, ein Apaso. Sie macht Schulden bei einem Kredithai namens Theeno. Ihr Schiff nennt sie BAD HOPE. Die folgende Zeit wird schwierig. Die großen Konsortien melden ihre Claims an und für selbständige Prospektoren bleibt manchmal kaum mehr als die Abraumhalden der Erstverwerter zu durchforsten. Es bleibt nur wenig zum Leben. Ihre Crew kann Mahé Elesa kaum bezahlen und Theeno schnappt sich seine horrenden Zinsen. Dennoch kann sich Elesa am Markt halten. Sie durchfliegen den Olymp-Komplex. Der ist gut erforscht und die Planeten wimmeln von Barken der großen Konsortien. Auf der Suche nach einer interessanten Signalquelle stoßen sie auf das System 118-N-3. Hier gibt es tatsächlich noch keine vergebenen Schürfrechte. Nach der Landung entdecken sie eine Ruinenstadt. Sie entdecken Grabkammern und Artefakte aus allen Teilen der Galaxis. Sie sind reich. Doch der Fund muss auf Olymp angemeldet werden, damit sie Tantiemen an den Funden erhalten können. Elesa entdeckt zwei Datenkristalle und nimmt einen mit, um den Fund auf Olymp beweisen zu können.

Auf Olymp wähnt sich Mahé Elesa am Ziel. Ein Beamter steht kurz davor ihren Fund zu besiegeln, als sich der Kaiser Konstate Brumeau einmischt. Er behauptet, dass ein Teammitglied einen Datenträger von der Fundstelle hat mitgehen lassen. Elesa verdächtigt Schalkowski. Der Kaiser wirft den Prospektoren vor, die Behörden auf Olymp über das Ausmaß des Fundes täuschen zu wollen. Letztlich verweigert er ihnen den Vertrag mit einem Tantiemen-Anspruch. Sie dürfen 50 Jahre lang nicht nach Shoraz, wie der Fundort getauft wurde. Mahé Elesa ist unsagbar enttäuscht, derart über den Tisch gezogen worden zu sein. Die Crew bricht auseinander. Jahre später erfährt sie, dass Harpanger sich den anderen Kristall geschnappt hatte und nicht Schalkowski. Harpanger hat 1504 die BAD HOPE verlassen und auch noch Geld mitgehen lassen. Rhodan ist nun etwas schlauer. Es gibt aber noch einen dritten Kristall, über den Mahé Elesa angeblich nichts weiß. Auch schweigt sie darüber, warum sie auf Adarem einsitzt. Die Prospektorin hat inzwischen auch ihr Gegenüber erkannt. Sie weiß, dass sie es mit Perry Rhodan zu tun hat.

Das Psychoduell zwischen Onara Gholad und Sichu Dorksteiger zeigt lange keinen klaren Sieger. Die Tefroderin will die Box. Sie zeigt Sichu Bilder von Perry Rhodan in Gefangenschaft. Sie droht, Perry Rhodan töten zu lassen.
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Soulprayer
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Mir gefällt bislang die Miniserie.
Ich bin echt gespannt wie es weiter geht.
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Susan Schwartz
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Elena
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Ich kann die Gholad nicht ausstehen. :-=
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Susan Schwartz
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Günther Drach
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Elena hat geschrieben:Ich kann die Gholad nicht ausstehen. :-=

Also mich nervt ja diese Sichu.

Die Erzählung Mahés hat mir gut gefallen.
Da geschah doch mal etwas.
Und mit den paar Zeilen, in denen MMT das erste Erkunden der Katakomben des späteren Shoraz beschrieb, kam tatsächlich "Museumsgefühl" auf: Artefakte, uralte Gegenstände, die den Betrachter berühren, durch ihre reine Präsenz beeindrucken, begeistern, erschrecken, verunsichern -- so etwas, solche Szenen, hätte ich mir in den ersten drei Romanen gewünscht, um das Besondere dieser "Museumswelt" zu zeigen.

Diese Argyrise sind wohl allesamt ziemliche Mistkerle.
(Fidel Green -- Zufall, dass das an Fiddler's Green erinnert?)

Der Rest war ... nun ja Olymp eben. Träge geht es voran.
Aber gut zu wissen, dass eine interstellare Krise droht. Sagt zumindest der Untertitel.

Jetzt frage ich mich, ob sich Onara dazu durchringt, mit dem Argyris soweit zusammen zu arbeiten, um die Box auf der OLMIN-ZOLL-VIER sicher zu stellen. Das Schiff untersteht schließlich dem Kaiser. Die Box ist ja sowieso des Kaisers. Natürlich müsste sie diesem Trottel dann diverse Zugeständnisse machen.

Irgendwie hatte ich nach 4 erwartet, dass die entwickelten Vorgaben, Tamanium 122 (?), der Big Brother, der alle überwacht und selbst auch nur Gefangener ist, der tefrodische Gangboss, diese Hortsuchen, dass all das irgendwie noch Verwendung finden würde. Nun ja, kann ja eventuell noch kommen.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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-- Muriel Rukeyser
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RolfK
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Manchmal lese ich Hefte, und verbeiße mich danach gedanklich darin, weil mich das Heft unzufrieden zurücklässt, und ich wissen und beschreiben können will, warum.
So auch hier.
Da ist zum einen die Geschichte Mahes, die Geschichte von Vertrauen und Verrat. Es sind die Personen: Ein Ferrone, der Schalkowski heißt, als käme er aus dem Pott, und sich benimmt, wie das fleischgewordene Kliscchee eines mitteleuropäischen oder nordamerikanischen Macho der 80er Jahre. Sollte man einen Ferronen nicht anders darstellen? Hätte es der Geschichte Abbruch getan, wenn Schalkowski der Terraner gewesen wäre, und Harpanger - oder Char Pangor - der Ferrone? Mit demselben Ausgang. Wäre das nicht stimmiger gewesen?

Und dann Sichu und ihr Psychoduell mit Gholad: Es leuchtet mir ein, dass der Autor einen Spannungsbogen aufbauen wollte, in dem zunächst Gholad als die Überlegene erscheint, dann Sichu sich als die Siegerin erweist, nur um am Ende durch den Trumpf "Geisel Perry" noch ausgekontert zu werden. Und wir Leser sollten das auch mitkriegen. Aber wie löst der Autor das: Er lässt Sichu am - vermeintlichen - Ende der Konfrontation das triumphierende Gör geben: "Ätschi bätschi, ich war schlauer, ich habe Dich ausgetrickst, nicht Du mich, hast Du auch genau mitbekommen, wie toll ich das gemacht habe!". Wirklich? Reibt man nach dem Ende von Verhandlungen dem Gegenüber den eigenen Triumph unter die Nase? Oder folgt man - mit Blick auf spätere Begegnungen - dem alten Grundsatz, dass man Siege nicht feiert? Sichu, die uns doch als die Überlegene geschildert werden sollte, erscheint jetzt tatsächlich als unreif und überheblich.

Und Gholad: In den bisherigen Bänden war herausgearbeitet worden, dass sie den Argyris weitgehend in der Hand hat, von gelegentlichen Aufwallungen von Selbstbehauptungswillen abgesehen. Und jetzt kommt ihr ein Schiff, das unter dem Oberkommando des Argyris steht, in den Weg. Da macht man doch zuerst mal einen Anruf zum Palast, und bittet den Argyris unter einem plausiblen Vorwand, dem Olymp-Schiff die Nichteinmischung und den Weiterflug zu befehlen. Im Erfolgsfall kann man sich Verhandlungen sparen und entern. Weigert sich der Captain, ist er ein Meuterer, und kann aus dem Weg geräumt werden.
Und dann das Ende des Hefts: Gholad hat gerade Sichu ihren Trumpf gezeigt, die Geisel Rhodan, und dann lässt sie sie abfliegen. Vorgeblich nach Shoraz, aber sie muss doch damit rechnen, dass Sichu den nächsten LFG-Stützpunkt anfliegt, und sie danach nicht nur die LFG-Flotte über Olymp am Hals hat, sondern auch noch VM, bei dem die LFG gegen die Festnahme von Perry protestiert. Sie ermöglicht mit der Erlaubnis des Abflugs genau das, was sie um fast jeden Preis verhindern muss.

Danach bin ich neugierig auf das nächste Heft. Wird Sichu ihre Möglichkeit, Alarm zu schlagen, nutzen? Oder ist dem Autor des nächsten Hefts oder der Expokratin eingefallen, Sichu wenigstens darüber nachdenken zu lassen, sich dann aber dagegen zu entscheiden, weil sie die Gefahr für Perry dann noch höher einschätzt. Oder werden wir eine Sichu erleben, der diese Möglichkeiten gar nicht klar werden?

Bin gespannt.
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Arthur Dent
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RolfK hat geschrieben:...
Und dann das Ende des Hefts: Gholad hat gerade Sichu ihren Trumpf gezeigt, die Geisel Rhodan, und dann lässt sie sie abfliegen. Vorgeblich nach Shoraz, aber sie muss doch damit rechnen, dass Sichu den nächsten LFG-Stützpunkt anfliegt, und sie danach nicht nur die LFG-Flotte über Olymp am Hals hat, sondern auch noch VM, bei dem die LFG gegen die Festnahme von Perry protestiert. Sie ermöglicht mit der Erlaubnis des Abflugs genau das, was sie um fast jeden Preis verhindern muss.
...

Sie (Gholad) lässt Sichu Dorksteiger nicht abfliegen. Sie gestattet es ihr zwar, erpresst sie aber dann mit den Aufnahmen des gefangenen Perry Rhodan. Ist Sichu nicht zu einer bestimmten Zeit zurück, stirbt Rhodan.
Klar kann man sich fragen, warum sie Sichu eine Frist einräumt und natürlcih wird Sichu diese Frist für etwas nutzen. Aber wahrscheinlich nicht mit der Alarmierung der LFG. Denn das nützt Perry Rhodan auch nichts.
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RolfK
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@ Arthur Dent
Mag sein, dass Sichu zu dem Schluss kommt, sie müsse im Interesse von Perry Stillschweigen bewahren; das erfahren wir vielleicht im nächsten Heft.
Darum geht es aber nicht. Es geht darum, dass uns Gholad als jemand geschildert wird, die ohne wirkliche Not, ohne einen nachvollziehbaren Grund, sondern anscheinend aus einer Laune heraus, das Risiko eingeht, dass Sichu nicht schweigt, und dass als Konsequenz VM ihre Karriere beendet, wenn nicht mehr.
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Arthur Dent
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RolfK hat geschrieben:@ Arthur Dent
Mag sein, dass Sichu zu dem Schluss kommt, sie müsse im Interesse von Perry Stillschweigen bewahren; das erfahren wir vielleicht im nächsten Heft.
Darum geht es aber nicht. Es geht darum, dass uns Gholad als jemand geschildert wird, die ohne wirkliche Not, ohne einen nachvollziehbaren Grund, sondern anscheinend aus einer Laune heraus, das Risiko eingeht, dass Sichu nicht schweigt, und dass als Konsequenz VM ihre Karriere beendet, wenn nicht mehr.

Wie stark die Verhandlungsposition der Tefroderin wirklich ist, wird sich vielleicht noch zeigen. In diesem Roman ist es ein Balanceakt, den sie vollführt. Geht sie mit den zur Verfügung stehenden militärischen Mitteln vor, provoziert sie die LFG. Und macht sich dadurch auch Vetris-Molaud zum Gegner. Der wird sie wohl dann fallenlassen, wenn sie einen derartigen Konflikt beginnt. Und nicht, weil sie Sichu hat gehen lassen, die dann ihr Schweigen brechen könnte.
Das sind ihre Befürchtungen. Was bleibt ihr also? Gegen Gucky kann sie auch nicht anstinken. Ihr Pfand ist Perry Rhodan. Klar, die Situation ist bekannt aus jedem Entführungskrimi. Soll ich die Polizei rufen oder nicht? Hier wird eine Story wohl ohne die Großmächte (Polizei) vorangetrieben.
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Susan Schwartz
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Sobald Sichu dabei ist, sich gen LFG zu bewegen, wird das Schiff entweder abgeballert oder Perry abgemurkst. Es ist doch klar, dass sie das nicht macht. Jeder, der Krimis kennt, weiß das. Die 3-Tages-Frist hat natürlich ihren Grund. Gholad will Perry gar nicht sofort rausrücken, er ist schließlich ein Super Pfand. Und noch steht der Vertrag nicht. Also: Der Mutaktor ist ihr jetzt schon mal sicher, nun geht's an den Vertrag.
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Günther Drach
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Mahé müsste doch auch einige Information über den Kubus selbst haben ("Sie haben ihn gefunden?" -- Kinnhaken! Das mit dem Kinnhaken könnten sie öfters machen, fällt mir so ein. Perry sagt was, ein hübsches Mädel haut ihn nieder. Das wär mal ein Running Gag, der den Namen verdient hätte.), dieser ominöse dritte Kristall, über den wohl nun Onara ihr Würfelwissen bezieht?
Apropos Würfelwissen -- dieses "Datenkonvulat". Ich hoffe, dass sich die Autoren die Zeit nehmen, diese angeblichen, ominösen Andeutungen irgendwann zu verdeutlichen. Natürlich ist alles erstunken und erlogen -- aber trotzdem: statt so völlig wischi-waschi zu bleiben, was behaupten diese Dokumente konkret? Warum versetzen sie zwei gestandene Mannsbilder in Todesfurcht?
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nanograinger
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Der Roman hat mir ganz gut gefallen. Aber man merkt, dass wir hier im mittleren Viererblock der Serie sind, in der erstmal keine wesentlichen neuen Infos kommen, sondern die Handlung auf Basis des in den ersten vier Bänden aufgestellten Szenarios sich natürlich entwickelt (das ist ein Lob, falls das niemand von selbst merkt B-) ).

Die Handlung besteht ja im Wesentlichen aus zwei Kammerspielen (Onara-Sichu, Mahe Elesa einerseits, Ypheris Borgyr und Perry, äääh "Griff" andererseits) und MMT macht sich einen Scherz daraus, dass diese Kammerspiele wirklich in "Kammern" ablaufen (die allerdings unterschiedlicher nicht sein können).

Überrascht war ich, dass sowohl die ETSI SEMT-Technik an Bord hat. Aus der EA hatte ich bisher den Eindruck, dass diese modifizierte SERT-Technologie recht neu ist, und da wundert es schon, warum ein Archäologenraumer das aufweisen kann. Aber gut, es macht so mehr Sinn, als ein physisches Treffen auf "neutralem" Boden, das wenig glaubwürdig gewesen wäre.

Soulprayer hat geschrieben:Ich bin echt gespannt wie es weiter geht.

Nun, da es auf Olymp weitergeht, würde mich nicht wundern, wenn sich eine hier eingeführte Frau als eine bereits aus der EA bekannte Frau mit ihrem Symbionten entpuppt. Weitere Frauenpower eben.

Susan Schwartz hat geschrieben:Sobald Sichu dabei ist, sich gen LFG zu bewegen, wird das Schiff entweder abgeballert oder Perry abgemurkst. Es ist doch klar, dass sie das nicht macht. Jeder, der Krimis kennt, weiß das. Die 3-Tages-Frist hat natürlich ihren Grund. Gholad will Perry gar nicht sofort rausrücken, er ist schließlich ein Super Pfand. Und noch steht der Vertrag nicht. Also: Der Mutaktor ist ihr jetzt schon mal sicher, nun geht's an den Vertrag.

Der Zeitpunkt, die LFG zu informieren, wurde ja bewusst verstreichen gelassen (muss ich nicht noch einmal kritisieren). Die Drohung, Perry "abzumurksen" ist meines Erachtens nicht wirklich glaubwürdig, denn das würde Onara keinen Schritt weiterbringen. Lebensgefahr für Perry besteht erst dann, wenn Onaras Spiel ausgespielt ist und er sich dann immer noch in Gefangenschaft befindet.

Im Übrigen verstehe ich nicht, warum Perry aus seiner Identität immer noch ein Geheimnis macht. Da offenbar keiner der Gefängnisanstalt auf die Idee kommen darf, eine Identitätsprüfung via Gesichtserkennung oder DNA-Analyse zu machen (Personalienfeststellung in Gefängnissen ist ja nicht üblich, Hauptsache die Zellen sind gefüllt), müsste er eigentlich selbst seine Prominenz bekannt machen. Daraus würden evtl. ein paar Wärter auf die Idee kommen, ein Geschäft mit dieser Info auf eigene Rechnung zu machen.
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Arthur Dent
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nanograinger hat geschrieben:...
Überrascht war ich, dass sowohl die ETSI SEMT-Technik an Bord hat. Aus der EA hatte ich bisher den Eindruck, dass diese modifizierte SERT-Technologie recht neu ist, und da wundert es schon, warum ein Archäologenraumer das aufweisen kann. Aber gut, es macht so mehr Sinn, als ein physisches Treffen auf "neutralem" Boden, das wenig glaubwürdig gewesen wäre.
...

Ich hatte das so gelesen, dass die Tefroder Anweisungen liefern, wie die Technologie der "Kammer" zu nutzen ist. Es kommt eine der SEMT-Technologie vergleichbare Technik zum Einsatz, die im Vergleich zur Terra-SEMT aber wie ein "simples Spielzeug" wirkt. M.E. steht nirgendwo, dass die ETSI SEMT an Bord hat. Die haben das erst gebastelt, was die Tefroder an Anleitungen lieferten.
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Susan Schwartz
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nanograinger hat geschrieben:Der Zeitpunkt, die LFG zu informieren, wurde ja bewusst verstreichen gelassen (muss ich nicht noch einmal kritisieren).

Nein, muss man nicht, und es stimmt auch nicht. ^_^
Die Drohung, Perry "abzumurksen" ist meines Erachtens nicht wirklich glaubwürdig, denn das würde Onara keinen Schritt weiterbringen.

Na klar bringt es sie weiter. Wie jeden anderen Entführer auch.
Aber gut - sie muss ihn nicht gleich umbringen. Sie kann ihn auch ganz langsam Stück für Stück auseinandernehmen, und Sichu darf zuschauen. Das hat sie übrigens angedroht.
Lebensgefahr für Perry besteht erst dann, wenn Onaras Spiel ausgespielt ist und er sich dann immer noch in Gefangenschaft befindet.

Siehste. Ganz genau. Onara wäre blöd, so ein Pfand aus der Hand zu geben, solange nicht alles unter Dach und Fach ist.

Im Übrigen verstehe ich nicht, warum Perry aus seiner Identität immer noch ein Geheimnis macht.

Ich schon. Ich würde das an seiner Stelle ganz genau so bleiben lassen. Das bringt ihn wirklich in Lebensgefahr.
Da offenbar keiner der Gefängnisanstalt auf die Idee kommen darf, eine Identitätsprüfung via Gesichtserkennung oder DNA-Analyse zu machen

Der Direktor weiß es ja. Die Wärter drin wissen es natürlich nicht. Auf Adarem "verschwinden" unerwünschte Personen. Diejenigen, die das in die Wege leiten, möchten nicht, dass zu viele Leute wissen, wer bei ihnen einsitzt. Das ist völlig realistisch. Wir haben es hier nicht mit einem öffentlichen und vor allem öffentlich bekannten "echten" Gefängnis zu tun. Ich glaube, kein einziger der Insassen ist ein "echter Verbrecher".
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nanograinger
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Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Der Zeitpunkt, die LFG zu informieren, wurde ja bewusst verstreichen gelassen (muss ich nicht noch einmal kritisieren).

Nein, muss man nicht, und es stimmt auch nicht. ^_^

Wieso stimmt das nicht? Im Vorgängerroman entscheidet sich Sichu und Co. bewusst dagegen, die LFG zu informieren. Streitest du ab, dass das dort steht? Und noch weiter davor entscheidet sich Perry und der Kommandant der ETSI ebenfalls dagegen, die LFG zu informieren. Behauptest du, dass das nicht so wäre? :gruebel:
Susan Schwartz hat geschrieben:
Die Drohung, Perry "abzumurksen" ist meines Erachtens nicht wirklich glaubwürdig, denn das würde Onara keinen Schritt weiterbringen.

Na klar bringt es sie weiter. Wie jeden anderen Entführer auch.

...nicht. Denn wenn die Geisel tot ist, ist das Spiel vorbei.
Susan Schwartz hat geschrieben:Aber gut - sie muss ihn nicht gleich umbringen. Sie kann ihn auch ganz langsam Stück für Stück auseinandernehmen, und Sichu darf zuschauen. Das hat sie übrigens angedroht.

Ja, hat sie. Die Drohung der Folter mag eine Wirkung haben, aber das Problem dabei ist, dass damit der Konflikt von der politischen auf die persönliche Ebene gebracht wird. Wenn man weiß, dass auf der anderen Seite Gucky dabei ist, ist das vielleicht nicht sehr clever.
Susan Schwartz hat geschrieben:
Lebensgefahr für Perry besteht erst dann, wenn Onaras Spiel ausgespielt ist und er sich dann immer noch in Gefangenschaft befindet.

Siehste. Ganz genau. Onara wäre blöd, so ein Pfand aus der Hand zu geben, solange nicht alles unter Dach und Fach ist.

Davon redet ja niemand. Aber wäre es nicht cleverer, mit Perry Rhodan zu verhandeln, um Sichu und Co. dazu zu bringen, den Mutaktor herauszugeben?
Susan Schwartz hat geschrieben:
Im Übrigen verstehe ich nicht, warum Perry aus seiner Identität immer noch ein Geheimnis macht.

Ich schon. Ich würde das an seiner Stelle ganz genau so bleiben lassen. Das bringt ihn wirklich in Lebensgefahr.

Nun, du kennst die Exposees und die kommenden Romane. Meine Meinung basiert auf den veröffentlichten Romanen. B-)
Da offenbar keiner der Gefängnisanstalt auf die Idee kommen darf, eine Identitätsprüfung via Gesichtserkennung oder DNA-Analyse zu machen

Susan Schwartz hat geschrieben:Der Direktor weiß es ja. Die Wärter drin wissen es natürlich nicht. Auf Adarem "verschwinden" unerwünschte Personen. Diejenigen, die das in die Wege leiten, möchten nicht, dass zu viele Leute wissen, wer bei ihnen einsitzt. Das ist völlig realistisch. Wir haben es hier nicht mit einem öffentlichen und vor allem öffentlich bekannten "echten" Gefängnis zu tun. Ich glaube, kein einziger der Insassen ist ein "echter Verbrecher".

Dass der Direktor es weiß, erschließt sich mir aus dem vorliegenden Roman nicht, vielleicht habe ich das zwischen der Schilderung der Mini-Bonsais überlesen. Aber was das Nicht-Erkennen Perrys angeht bin ich sowieso anderer Meinung als du, dieses Pferd ist schon zu Tode geritten. B-)
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Susan Schwartz
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nanograinger hat geschrieben:Wieso stimmt das nicht? Im Vorgängerroman entscheidet sich Sichu und Co. bewusst dagegen, die LFG zu informieren.

Ja, aber sie haben es auch begründet. Sie lassen es nicht einfach "verstreichen".

Na klar bringt es sie weiter. Wie jeden anderen Entführer auch.

...nicht. Denn wenn die Geisel tot ist, ist das Spiel vorbei.

Aber soweit sind wir doch nicht. Sie hat es noch nicht getan. Ich verstehe nicht, worauf du rauswillst.
Ja, hat sie. Die Drohung der Folter mag eine Wirkung haben, aber das Problem dabei ist, dass damit der Konflikt von der politischen auf die persönliche Ebene gebracht wird.

Das ist nicht das Problem, sondern entscheidend. Genau darauf ist es angelegt.
Wenn man weiß, dass auf der anderen Seite Gucky dabei ist, ist das vielleicht nicht sehr clever.

Solange Sichu und Gucky nicht wissen, wo sich Perry befindet, ist das absolut clever.
Ich glaube, hier wird einfach beharrt um des Beharrens willen? ^_^
Davon redet ja niemand. Aber wäre es nicht cleverer, mit Perry Rhodan zu verhandeln, um Sichu und Co. dazu zu bringen, den Mutaktor herauszugeben?

Das meinst du jetzt nicht ernst, oder? "Hey, Perry, ich hätt gern den Mutaktor. Krieg ich den?" - "Klar, hier."
Worüber sollte Onara mit Perry verhandeln? Da gibt es nichts. Außerdem - selbst diese Option steht ihr immer noch offen. Sie hat ihn in der Hand, unerreichbar für die anderen. Er ist das beste und wertvollste Pfand, das man sich vorstellen kann. Daran lässt sich nichts rütteln.
Nun, du kennst die Exposees und die kommenden Romane. Meine Meinung basiert auf den veröffentlichten Romanen. B-)

Das hat mit den Expos nichts zu tun. "He, Leute, ich bin Perry Rhodan! Ich bin's wirklich!" - "Geil! Vetris-Molaud wird mich mit Gold überhäufen, wenn ich dich ausliefere! -"Nein, ich!" - "Nein, ich!" Klar, da könnte man das übliche gegeneinander ausspielen machen, dass Perry einen überreden kann, und so weiter. Aber diese Zeit haben wir nicht. Denn gerade eben ist er wieder abgeführt worden. Bitte immer die Zeit bedenken - wir haben es hier mit Tagen, nicht Wochen oder Monaten zu tun.
Dass der Direktor es weiß, erschließt sich mir aus dem vorliegenden Roman nicht, vielleicht habe ich das zwischen der Schilderung der Mini-Bonsais überlesen.

Doch, das wurde irgendwo ausgesagt, vielleicht auch in einem früheren Band, das weiß ich nicht mehr. Guck ich jetzt nicht nach.
Aber was das Nicht-Erkennen Perrys angeht bin ich sowieso anderer Meinung als du, dieses Pferd ist schon zu Tode geritten. B-)

Du nimmst also ernsthaft an, dass ein einfacher tefrodischer Wächter, der irgendwo aus der Provinz des Tamaniums kommt und in einfachen Verhältnissen aufgewachsen ist, sofort Perry Rhodan, einen durchschnittlich aussehenden Terraner, erkennt? Ich bitte dich. Ich sagte ja schon, mir ist klar, dass den EA-Fans das nicht gefällt. Aber es ist einfach realistisch. Das muss man einfach mal aus der Distanz betrachten. Vor allem, wenn man bedenkt, wie groß die Milchstraße ist, wie viele Millionen Kulturen es da gibt. Die haben alle Perry Rhodan in der Schule gehabt (vor allem die Tefroder) und auswendig gelernt, wie er aussieht? Und jeder Einzelne hat sich das gemerkt? Und interessiert sich dafür? :lol: Da es nicht in der EA steht - einfach mal akzeptieren und scih nicht dran hochziehen. :o)
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nanograinger
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Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Wieso stimmt das nicht? Im Vorgängerroman entscheidet sich Sichu und Co. bewusst dagegen, die LFG zu informieren.

Ja, aber sie haben es auch begründet. Sie lassen es nicht einfach "verstreichen".

Ich habe nicht einfach "verstreichen" geschrieben, sondern "bewusst verstreichen". Sichu (und Perry) hatten die Gelegenheit zur Informierung der LFG und haben das bewusst/begründet nicht getan. Irgendwann war die Gelegenheit weg, also verstrichen, bei Perry unfreiwillig, bei Sichu sogar halb freiwillig, weil sie freiwillig ins System von Boscyks Stern geflogen ist, obwohl sie wusste, dass die Kommunikation dort aus unbekannten Gründen nicht mehr funktioniert.
Aber lass gut sein, wir müssen keine Semantikdiskussion hier führen.
Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Na klar bringt es sie weiter. Wie jeden anderen Entführer auch.

...nicht. Denn wenn die Geisel tot ist, ist das Spiel vorbei.

Aber soweit sind wir doch nicht. Sie hat es noch nicht getan. Ich verstehe nicht, worauf du rauswillst.
nanograinger hat geschrieben:Ja, hat sie. Die Drohung der Folter mag eine Wirkung haben, aber das Problem dabei ist, dass damit der Konflikt von der politischen auf die persönliche Ebene gebracht wird.

Das ist nicht das Problem, sondern entscheidend. Genau darauf ist es angelegt.
nanograinger hat geschrieben:Wenn man weiß, dass auf der anderen Seite Gucky dabei ist, ist das vielleicht nicht sehr clever.

Solange Sichu und Gucky nicht wissen, wo sich Perry befindet, ist das absolut clever.

Mein Kommentar hat nichts mit der Info über Perrys Aufenthaltsort zu tun, sondern damit, dass bspw. Gucky vermutlich eher gewillt ist, sich in die Angelegenheiten mit aller Macht einzumischen, wenn sein großer Freund Perry in Gefahr ist. Ob es also clever ist, Gucky auf persönlicher Ebene zu reizen, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein.
Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Davon redet ja niemand. Aber wäre es nicht cleverer, mit Perry Rhodan zu verhandeln, um Sichu und Co. dazu zu bringen, den Mutaktor herauszugeben?

Das meinst du jetzt nicht ernst, oder? "Hey, Perry, ich hätt gern den Mutaktor. Krieg ich den?" - "Klar, hier."
Worüber sollte Onara mit Perry verhandeln? Da gibt es nichts. Außerdem - selbst diese Option steht ihr immer noch offen. Sie hat ihn in der Hand, unerreichbar für die anderen. Er ist das beste und wertvollste Pfand, das man sich vorstellen kann. Daran lässt sich nichts rütteln.

Nun, Onara könnte Perry anbieten, dass er freikommt, wenn Sichu den Mutaktor herausgibt. Es wird ja in den Romanen thematisiert, dass Onara insbesondere den Mutaktor will, weil sie sich damit erhofft, ihre Ambitionen durchzusetzen. Ob das realistisch ist, weiß der Leser ja noch nicht. Perry war ja "Beifang" und er könnte sich zu einem großen Problem entwickeln, wenn seine Gefangennahme bekannt wird. Warum ihn also nicht eintauschen?
Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Nun, du kennst die Exposees und die kommenden Romane. Meine Meinung basiert auf den veröffentlichten Romanen. B-)

Das hat mit den Expos nichts zu tun. "He, Leute, ich bin Perry Rhodan! Ich bin's wirklich!" - "Geil! Vetris-Molaud wird mich mit Gold überhäufen, wenn ich dich ausliefere! -"Nein, ich!" - "Nein, ich!" Klar, da könnte man das übliche gegeneinander ausspielen machen, dass Perry einen überreden kann, und so weiter. Aber diese Zeit haben wir nicht. Denn gerade eben ist er wieder abgeführt worden. Bitte immer die Zeit bedenken - wir haben es hier mit Tagen, nicht Wochen oder Monaten zu tun.

Ja, der Zeitdruck ist ein Thema, der auch Fehlentscheidungen der Protagonisten plausibilisieren kann. Leider ist der aber den Leser schwieriger nachzuvollziehen, wenn zwei Wochen zwischen den Olymp-Romanen liegen. Immerhin ist durch die durchgehende Erzählung aller drei Handlungsebenen in den Olymp-Romanen gewährleistet, dass man zumindest den Eindruck erweckt, dass alle Handlungsebenen ungefähr den gleichen Zeitraum abdecken, das ist gut konzipiert.

Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Dass der Direktor es weiß, erschließt sich mir aus dem vorliegenden Roman nicht, vielleicht habe ich das zwischen der Schilderung der Mini-Bonsais überlesen.

Doch, das wurde irgendwo ausgesagt, vielleicht auch in einem früheren Band, das weiß ich nicht mehr. Guck ich jetzt nicht nach.

Im aktuellen Roman ist von "drei besonderen Gefangenen" die Rede, mehr nicht.

Susan Schwartz hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Aber was das Nicht-Erkennen Perrys angeht bin ich sowieso anderer Meinung als du, dieses Pferd ist schon zu Tode geritten. B-)

Du nimmst also ernsthaft an, dass ein einfacher tefrodischer Wächter, der irgendwo aus der Provinz des Tamaniums kommt und in einfachen Verhältnissen aufgewachsen ist, sofort Perry Rhodan, einen durchschnittlich aussehenden Terraner, erkennt?

Ich habe nichts dergleichen geschrieben. Natürlich ist es plausibel, dass eine x-beliebige Dumpfbacke Perry nicht erkennt. Aber darum geht es nicht.
Susan Schwartz hat geschrieben: Ich bitte dich. Ich sagte ja schon, mir ist klar, dass den EA-Fans das nicht gefällt. Aber es ist einfach realistisch. Das muss man einfach mal aus der Distanz betrachten. Vor allem, wenn man bedenkt, wie groß die Milchstraße ist, wie viele Millionen Kulturen es da gibt. Die haben alle Perry Rhodan in der Schule gehabt (vor allem die Tefroder) und auswendig gelernt, wie er aussieht? Und jeder Einzelne hat sich das gemerkt? Und interessiert sich dafür? :lol: Da es nicht in der EA steht - einfach mal akzeptieren und scih nicht dran hochziehen. :o)

Ich habe ja schon geschrieben, dass dieses Pferd eigentlich totgeritten ist. Hier nur mal zwei dezente Einwürfe: 1) Es ist bekannt, dass VM seine eigenen Ambitionen und die der von ihm "vertretenen" Tefroder gerade in der Abgrenzung zu Perry begründet. Deshalb ist es höchst plausibel, dass die in der Tat alle "Neues Tamanium"-Tefroder Perry in der Schule gehabt haben, genauso wie wir Personen wie Marx, Lenin und Stalin (von Hitler ganz abgesehen) in Länge und Breite aufgetischt bekamen. Und da Perry heute genauso aussieht wie vor 100 oder 1000 Jahren, sollte die Erkennungswahrscheinlichkeit gerade bei den Tefrodern sehr hoch sein.
2) Auf Shoraz versammelten sich Archäologen aus der ganzen Galaxis um Hinterlassenschaften der Shoziden zu untersuchen. Archäologie ist eine Spielart der Geschichts- oder Vergangenheitsforschung. Und alle diese Archäologen sollen Perry nicht erkennen? Wieviele Personen hatten in ihrem Leben überhaupt mit Shoziden zu tun? Sicher nicht sehr viele, aber zwei stehen in dieser Kategorie ganz oben: Perry Rhodan und Atlan.
Susan Schwartz hat geschrieben:Ich glaube, hier wird einfach beharrt um des Beharrens willen? ^_^

Ääähh, meinst du hier dich oder mich? B-)

Ernsthaft: Ich gebe hier einfach Rückmeldung zu den Romanen aus meiner Lesersicht. Und im Gegensatz zu etlichen Foristen lasse ich mich durch Argumente überzeugen, wenn ich etwas falsch verstanden oder gelesen habe.
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RolfK
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Was mich noch interessiert: Wieso gibt Gholad Sichu eigentlich eine Frist zum Herumstöbern und Suchen auf Shoraz, oder zum Alarmieren von Autoritäten? Warum fordert sie nicht die sofortige Übergabe des Artefakts? Wird ein Grund erkennbar, oder liegt es am Wunsch der Macher, Sichu vor der Entscheidung über den Verbleib des Artefakts noch mal am Schauplatz Shoraz einzusetzen?
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Olaf Brill
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RolfK hat geschrieben:Was mich noch interessiert: Wieso gibt Gholad Sichu eigentlich eine Frist zum Herumstöbern und Suchen auf Shoraz, oder zum Alarmieren von Autoritäten? Warum fordert sie nicht die sofortige Übergabe des Artefakts? Wird ein Grund erkennbar, oder liegt es am Wunsch der Macher, Sichu vor der Entscheidung über den Verbleib des Artefakts noch mal am Schauplatz Shoraz einzusetzen?

Dazu sollte sich ein Sätzlein in OLYMP 6, Kapitel 10 befinden. :unschuldig:
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Hathorian
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Olaf Brill hat geschrieben:
RolfK hat geschrieben:Was mich noch interessiert: Wieso gibt Gholad Sichu eigentlich eine Frist zum Herumstöbern und Suchen auf Shoraz, oder zum Alarmieren von Autoritäten? Warum fordert sie nicht die sofortige Übergabe des Artefakts? Wird ein Grund erkennbar, oder liegt es am Wunsch der Macher, Sichu vor der Entscheidung über den Verbleib des Artefakts noch mal am Schauplatz Shoraz einzusetzen?

Dazu sollte sich ein Sätzlein in OLYMP 6, Kapitel 10 befinden. :unschuldig:


Tue Dir keinen Zwang an beim Zitieren :unschuldig:
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Hathorian
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Hier noch meine Meinung zum Roman:
Er hat zwei Handlungsebenen, die sehr gegensätzlich sind. Die Minierwähnung von Piri Harper, Frank Sulu usw. zählt nicht wirklich. Das war nur eine kurze Vorbereitung für den nächsten Roman denke ich.
Das Psychoduell um Sichu und Onara hatte sozusagen ihre ganz eigene Ebene, so wie sie auch das Tibi hervorragend eingefangen hat. Das Tibi hat die beiden Kontrahenten famos eingefangen. Jede auf ihre eigene Art faszinierend, so wie sie auch im Roman dargestellt worden sind. Wir lernen hier eine neue Seite von Sichu kennen, die ihr Verhalten flexibel auf die jeweilige Situation einstellen kann. Das etwas kindische triumphierende Auftreten am Ende, passte jedoch nicht so ganz ihr. Da hätte ich eher den kühlen Verstand erwartet, der die implikationen des gesagten abwartet und die darauffolgende Reaktion bei Onara Gholad dann still genießt. Aber so unterschiedlich können die Erwartungen und das Handling von einer Figur innerhalb der Serie sein.

Bei der Geschichte um Mahé Elesa tauchte der Leser voll in das Prospektoren-Gewerbe ein. Das hat MMT so gut hinbekommen, dass ich manchmal meinte selber mit Schwingquarzstaub bedeckt zu sein. Auch die Entdeckung der Kavernen auf Shoraz war faszinierend und man konnte direkt mitfühlen, das sie auf etwas bedeutendes getroffen sind. Umso größer dann die Enttäuschung auf Olymp und so langsam frage ich mich, ob wirklich nahezu jeder Argyris auf Olymp ein Schwein ist oder war. Naja, von Kaiserpaar wohl mal abgesehen.
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Arthur Dent
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Hathorian hat geschrieben:... so langsam frage ich mich, ob wirklich nahezu jeder Argyris auf Olymp ein Schwein ist oder war. Naja, von Kaiserpaar wohl mal abgesehen.

Unerreicht, der VARIO-500!
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Elena
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Arthur Dent hat geschrieben:
Hathorian hat geschrieben:... so langsam frage ich mich, ob wirklich nahezu jeder Argyris auf Olymp ein Schwein ist oder war. Naja, von Kaiserpaar wohl mal abgesehen.

Unerreicht, der VARIO-500!

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Susan Schwartz
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Positiv natürlich, aber hallo! Was ist denn das für eine Frage. :D

Die Frage hat übrigens auch mein Mann gestellt. Da wir eh nur zwei fiese Möppen vorstellen, antworte ich jetzt mal mit: nein. :D
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