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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 15. Mai 2018, 11:31

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben:Oder unterliegt mir ein Logikfehler?


Wie ich das sehe: Deine Schlußfolgerung ist korrekt.

Ergo gehe ich mal davon aus, dass auch der Psionische Imprint des Traversan- Atlans immer noch funktioniert. D.h. er kann auch in der Vergangenheit mit der Hilfe einer Netz-Kombination die Hauptstränge des Psionischen Netzes nutzen und innerhalb des Kosmonukleotid DORIFER bis zum Jahr 447 NGZ einen persönlichen Sprung absolvieren.


Na, da bin ich mal gespannt, wie er an eine solche Kombi kommt.


Soweit ich weiß, wurden diesen beiden Umstände des Trav-Atlans noch nie in der EA oder in Miniserien angesprochen.

Mir ist in dieser Hinsicht auch nichts erinnerlich.

==>
Gespannt bin :)

Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 15. Mai 2018, 12:21

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Elena
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Sorry, Homer, aber ich kenne nicht die komplette EA und auch nicht alle Miniserien.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 12:45

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Homer G Adams
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@ Pucky

Okay, du stimmst mir also in der Logik zu. :D

Was die Netzkombination angeht, da hat der Orden sicherlich einige davon, zumal ich zu hören bekam, dass einige Querionen, sowohl jener Netzgänger-Art, also körperlose Entitäten, als auch der Barkonidenart, d.h. mit einem humanoiden Körper zum Orden gehören. Es soll sogar einen ‚Dunklen Netzgänger-Anzug’ existieren, um in jene Bereiche vorzudringen, die von den Dunklen als ihr ‚Tabora’ angesehen wird. Sie nennen ihre RZF allerdings, das Dunkle Land. Mehr soll nicht verraten werden :o) :lol:

@ Elena

Macht nichts. Wir generieren halt unsere eigene Sicht der EA ist ja ein ‚nahe gelegenes’* Paralleluniversum. Pucky wird mich schon über Logikfehler informieren. :lol:

Ach ja, einen ersten Blick, gewissermaßen ein Intermezzo auf Tabora gibt’ s im übernächsten Teil. Könnte für einige Leser doch eine kleine Überraschung sein. Oder auch nicht. :D

Wow fast 1000 neue Klicks seit Freitag. Das kommt auch daher, weil ihr mitdenkt. Könnten sich auch einige stille Klicker mal melden oder auch nicht. :o)
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 15. Mai 2018, 13:21

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben:Pucky wird mich schon über Logikfehler informieren. :lol:


"Schatzi ich hab' 'nen neuen Job!"
"Toll. Dann mach den vernünftig und schluder nicht so wie beim Staubsaugen"

Frauen :(

Ok, ich werd' mir Mühe geben .

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 14:21

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Homer G Adams
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Pucky hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben:Pucky wird mich schon über Logikfehler informieren. :lol:


"Schatzi ich hab' 'nen neuen Job!"
"Toll. Dann mach den vernünftig und schluder nicht so wie beim Staubsaugen"

Frauen :(

Ok, ich werd' mir Mühe geben .



:lol: :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 18:25

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Homer G Adams
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INTERMEZZO zwischen dem 18. und 19. Teil.

Der 19. Teil wie üblich am Freitag

Spoiler:
]Ende Juli 447 NGZ, Raumzeitfalte Tabora
Bungalow von Atlan und Cyriell am Waikiki-Strand


Ich blickte auf das Gewirr der Stränge des Psionischen Netzes. Dabei handelte es sich um Bahnen aus grünem Licht, die sich in Geraden und in Kurven durch die Tiefen des Psi-Raumes, eines hochfrequenten Bereichs des Hyperraums zogen. Dann andere Stränge, die nicht grün, sondern nur blass weiß leuchteten. Diese Normstränge bildeten weit die Mehrzahl dieser Kanäle aus psionischer Energie.

Sie bildeten Wege, Pfade und Straßen für die Netzgänger und Ewigen Krieger mit ihren Energiepsi-Raumschiffen. Mitunter überschnitten sich diese Bahnen und es gab Knotenpunkte, in denen sich mehrere Stränge schnitten. An den wichtigsten dieser Knoten hatten die Gänger des Netzes Informationssysteme eingerichtet, aus denen jedes Mitglied der Organisation sich mit Daten versehen konnte. Dann sah ich wie das Gewirr aus grün leuchtenden und blass erscheinenden Strängen, zu flackern begann.
(Infos entnommen aus PR 1356)

„Atlan, wach auf!“, hörte ich eine Stimme und erwachte. Verwirrt blickte ich in das wunderschöne immer noch jugendliche Gesicht von Cyriell da Ghirmo-Zoltral, die ich 2430 n.C. kennen lernte und 2445 im Auftrage des Ordens des Lichts für den OdL anwarb. Seither war sie meine Begleiterin. Jenes Atlan, der aus dem Jahr 1290 NGZ (4877 n.C) auf dem Planeten Traversan durch eine Zeitmaschine der MdI ins Jahr 5772 v.C. in die Vergangenheit des Planeten geschickt wurde.

(https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Traversan_(Zyklus)


Im obig genannten Zeitraum gab es demgemäß zwei Atlans, den Traversan-Atlan, also mich den Zeitreisenden Atlan II und den jüngeren Atlan, der zurzeit in der Mächtigkeitsballung der Superintelligenz ESTARTU etwa vierzig Millionen Lichtjahre entfernt in seiner Eigenschaft als ‚Gänger des Netzes’ agierte.

„Cyriell!“ sagte ich erleichtert. „Ich bin noch verwirrt. Erkläre mir mal was eigentlich los ist?“

Meine Geliebte blickte mich seltsam und besorgt an, wie ich etwas hilflos im Bett lag.

„Du bist schreiend mitten in der Nacht erwacht und hast wohl noch in einem Zustand vergleichbar mit einer Art von Schlaftrunkenheit, aus deiner Vergangenheit sehr plastisch erzählt. Es gelang mir gerade noch den Servo zu veranlassen, deinen Bericht aufzuzeichnen. Zuerst berichteste du aus dem Jahr 2127 nach Christus, als du auf dem Planeten Azgora notgelandet bist. Dann, als du ein Henket in der ersten Stadt jener planetaren Zivilisation getrunken hast, berichteste du aus deiner Vergangenheit auf Terra, als du deren Wächter und bereits ein Paladin des Lichts warst. Du agiertest zuerst in Athen, dann in Heliopolis im Jahre 435 B.C. Auch von deinem Enkel dem OdL-Paladin Mascaren Jason da Gonozal-Acharnai hast du berichtet, den ich zwischen unseren OdL- Missionen auf der Tabora kennen lernte.
In Heliopolis hast du die Erzählung unterbrochen. Erinnerst du dich wieder daran?“

Meine Verwirrung legte sich langsam. „Ja, der Erzählzwang kann mich jederzeit wieder weiterberichten lassen. Übrigens bricht jetzt im Kosmonukletoid DORIFER die Erhöhung der Psi-Konstante zusammen. Das bedeutet, ich bin nicht länger ein Netzgänger, weil die Präferenzstränge nicht mehr das Netzgehen von Wesen wie uns ermöglicht. Gleichzeitig ist der Bann der Kosmokraten aufgehoben. Ich kann wieder in die Lokale Gruppe, also der MB von ES zurückkehren. Mein Exil auf der Tabora als Ersatzheimat ist vorbei. Ich könnte wieder in den Stützpunkt im Tafelberg auf Traversan zurückkehren.“
„Das mag stimmen“, meinte Cyriell, „Aber du bist immer noch ein Paladin des Lichts und wirst wie in den letzten 1600 Jahren Missionen zusammen mit mir für den OdL erfüllen. Oder?“ fragte sie hoffnungsvoll und gleichzeitig bangend.

Auf der Tabora existierte zudem eine terminale Zone, in der die Zeit im Vergleich zum Standardraum einhundertmal langsamer als dort verging. So konnten gewaltige Zeiträume von Medjay wie Cyriell ohne Zellaktivator überbrückt werden. Allerdings erhielt sie regelmäßig Zellduschen. Zellaktivatoren standen nur Auserwählten wie meinem Enkel Mascaren-Jason zur Verfügung.
„Sicherlich, wie bisher auch. Wir hatten zusammen Dutzende Missionen. Aber es bedeutet eine Art von Heimkehr und Sicherheit, wenn für mich die Galaxien der Lokalen Gruppe wieder zugänglich sind und du und ich nicht außerhalb der MB von ES Missionen für den OdL durchführen müssen.“

Nach diesem Dialog war mir zum Aufstehen zumute. Was ich auch tat. Rasch griff ich eine Badehose und schlüpfte hinein, während Cyriell sich einen knappen Bikini holte und anlegte. Am Vorbeigehen tastete ich aus dem Getränkeautomaten einen Cappucino, während sich Cyriell einen Kamana nahm. Mit den großen Bechern des dampfenden und duftenden köstlichen Inhalts in der Hand, begaben wir uns über die Terrasse zum Strandanteil unseres einstöckigen allerdings umfangreichen Bungalows. Die meisten Mitarbeiter, Agenten und Hierarchisten des Ordens im Bereich des Kosmonukleotid DORIFER, dessen Hauptquartier die Tabora war, siedelten am Waikiki-Strand. Zumindest die Humanoiden.

Die Raumzeitfalte Tabora beinhaltete ein kleinkontinentgroßes Stück Standard-Raumzeit. Diese Landschaft war größer als seinerzeits die Insel Atlantis. Der Kleinkontinent besaß einen winzigen Meeresanteil und war in diverse Zeitzonen eingeteilt. Jener Teil der ‚Insel’, welcher von den Mitgliedern des Ordens für Wohnzwecke genutzt wurde, besaß ein terminales Feld, welches parallel zum normalen Zeitablauf des Standarduniversum verlief. Der riesige Waikiki-Strand mit Südseeflair war gewissermaßen das ‚Sahnehäubchen’ zum Wohnen.

Wir schauten das leicht wellende blaue Meer, die im schwachen Wind rauschenden Palmen am Strand, die Markise mit den beiden Liegestühlen darunter und den umherschwebenden Servo an, während wir zufrieden unseren Kaffee oder Kamana schlürften.

Bevor wir uns in das Wasser stürzen konnten, kehrte jenes Gefühl zurück, dass ich zu hassen gelernt hatte.

„Oh, Verzeihung, Cyrill, der Erzählzwang kehrt zurück. Bleibe bitte bei mir und zeichne den Bericht weiter auf.“
„Das tue ich Geliebter. Aber jetzt lege dich wieder hin.“

Ich legte mich gehorsam in den Liegestuhl unter der Markise und erzählte weiter, nachdem Cyriell dem Servo gewunken hatte meinen Bericht aufzuzeichnen…
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 15. Mai 2018, 19:19

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Pucky
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Interessant! Mehr davon, bitte (schließlich fängt er ja wieder an, zu erzähen)
Blöder Co-Autor "Cliff Hanger", der mischt sich immer ein und sagt "Ok, hier machen wir erst mal Pause!"

Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 15. Mai 2018, 19:46

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Elena
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Pucky hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben:Pucky wird mich schon über Logikfehler informieren. :lol:


"Schatzi ich hab' 'nen neuen Job!"
"Toll. Dann mach den vernünftig und schluder nicht so wie beim Staubsaugen"

Frauen :(

Ok, ich werd' mir Mühe geben .


:rofl: :rofl: :rofl:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 15. Mai 2018, 19:54

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Elena
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Pucky hat geschrieben:Interessant! Mehr davon, bitte (schließlich fängt er ja wieder an, zu erzähen)
Blöder Co-Autor "Cliff Hanger", der mischt sich immer ein und sagt "Ok, hier machen wir erst mal Pause!"

Stimmt, den Co-Autor mag ich auch nicht. Immer, wenn es gerade besonders spannend wird. :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 21:19

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Homer G Adams
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Pucky + Elena

Ja, dieser blöde Co-Autor... Was würde der Autor ohne ihn machen. :rolleyes: :unschuldig: :P

Ihr wüsst schon der Spannung wegen. :-=

Es wird schon noch mehr von der Tabora geben. Wer weiß vielleicht gibt es eine weitere Realitätsschicht und der Atlan aus dem Thez-Versum erinnert sich. :wub:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 21:36

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Homer G Adams
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Weitere Infos über die:

Tabora:

Spoiler:
Besucher meinten, sie betreten eine Insel. In Wirklichkeit gibt es auf der Baleareninsel Gomera einen transmitterähnlichen Zugang, der sich zum Transport des Psionischen Netzes, zu einer von ES im Hyperraum errichteten Raumzeitfalte (RZF) namens Tabora, bedient. Der jeweilige Besucher bekommt durch eine psionische Spiegelfechterei der OdL-Technik des Raumzeitportals nicht mit, dass er ein Dimensionsportal betritt. Er glaubt einen Torbogen einer Ruine zu sehen, die ihn ‚magisch’ anzieht. Er ‚muss’ den Torbogen durchtreten.
Ein in der Raumzeitfalte errichteter psionischer Spiegelgenerator basierend auf OdL-Technik generiert eine inselweite psionische Spiegelung, welche für die normale Sinne den Hyperraum als ‚Meer’ und die Raumzeitfalte selbst als ‚Insel’ erscheinen lässt.

Die kleinkontinentgroße RZF ist in drei zeitliche Zonen aufgeteilt. In einer Zone vergeht die Zeit parallel zum Standardraum und besteht aus einem Zentrum mit Gartenanlagen, Hotels, Bungalows. Restaurants, Strandanlagen etc. Es ist eine Ruhezone. Von hier aus gibt es zeitverlustfreie Möglichkeiten des interdimensionalen Transportes von einem Ort zu einem anderen im Standarduniversum. Ein Portaldurchgang kann so nur ein Lichtjahr oder Millionen Lichtjahre überbrücken. Ebenfalls gibt es dort mehrere Präferenzstränge des Psionischen Netzes mit diversen Schnittstellen zum Ein- und Austritt für Gänger des Netzes.

Es gibt ein komplettes Netzwerk von Portalen, so daß die berechtigen Nutzer zeitverlustfrei sogar Galaxien innerhalb des Kosmonukleotid DORIFER überspringen können. Wir wissen nicht wo überallhin die Portale führen.

Dann gibt es noch eine zweite Zone, die in etwa gleichgroß wie die Ruhezone ist. Sie besitzt einen terminalen Faktor von einhundert in der die Zeit im Vergleich zum Standarduniversum hundertmal so langsam verläuft. Dort halten sich die Medjay, Paladine, Meister und Mentoren des ‚Orden des Lichts’ auf, die mit ihrer Ausbildung so weit fertig sind und auf ihren Einsatz in der Zukunft warten. Viele von ihnen die erst in einer weiter entfernten Zukunft in den Einsatz kommen, ruhen in Tiefschlafbehältern, die sie nur wenig relativ gesehen altern lassen.

In der dritten und größten Zone, die fast die komplette ‚Inseloberfläche’ einnimmt gibt es die Ausbildungseinrichtungen des OdL. Hier erfolgt die Ausbildung zum Medjay, Paladin, Meister und Mentor. In dieser Zone vergeht die Zeit hundertmal schneller als im Standarduniversum. So ‚überspringt’ man die langjährigen Ausbildungszeiten im Verhältnis zum Standardraum.

Jeder auserwählte Auszubildende erhält zumindest hier mindestens zweimal eine 60 Jahre anhaltende Zelldusche, um die aufwendige Ausbildung der Probanten überhaupt gegen rechnen zu können. Danach entscheidet sich nach der jeweiligen Leistung, ob die Medjay etc weitere Zellduschen erhalten.
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 21:38

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Homer G Adams
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[quote="Homer G Adams"]INTERMEZZO zwischen dem 18. und 19. Teil.

Der 19. Teil wie üblich am Freitag

Spoiler:
]Ende Juli 447 NGZ, Raumzeitfalte Tabora
Bungalow von Atlan und Cyriell am Waikiki-Strand


Ich blickte auf das Gewirr der Stränge des Psionischen Netzes. Dabei handelte es sich um Bahnen aus grünem Licht, die sich in Geraden und in Kurven durch die Tiefen des Psi-Raumes, eines hochfrequenten Bereichs des Hyperraums zogen. Dann andere Stränge, die nicht grün, sondern nur blass weiß leuchteten. Diese Normstränge bildeten weit die Mehrzahl dieser Kanäle aus psionischer Energie.

Sie bildeten Wege, Pfade und Straßen für die Netzgänger und Ewigen Krieger mit ihren Energiepsi-Raumschiffen. Mitunter überschnitten sich diese Bahnen und es gab Knotenpunkte, in denen sich mehrere Stränge schnitten. An den wichtigsten dieser Knoten hatten die Gänger des Netzes Informationssysteme eingerichtet, aus denen jedes Mitglied der Organisation sich mit Daten versehen konnte. Dann sah ich wie das Gewirr aus grün leuchtenden und blass erscheinenden Strängen, zu flackern begann.
(Infos entnommen aus PR 1356)

„Atlan, wach auf!“, hörte ich eine Stimme und erwachte. Verwirrt blickte ich in das wunderschöne immer noch jugendliche Gesicht von Cyriell da Ghirmo-Zoltral, die ich 2430 n.C. kennen lernte und 2445 im Auftrage des Ordens des Lichts für den OdL anwarb. Seither war sie meine Begleiterin. Jenes Atlan, der aus dem Jahr 1290 NGZ (4877 n.C) auf dem Planeten Traversan durch eine Zeitmaschine der MdI ins Jahr 5772 v.C. in die Vergangenheit des Planeten geschickt wurde.

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„Cyriell!“ sagte ich erleichtert. „Ich bin noch verwirrt. Erkläre mir mal was eigentlich los ist?“

Meine Geliebte blickte mich seltsam und besorgt an, wie ich etwas hilflos im Bett lag.

„Du bist schreiend mitten in der Nacht erwacht und hast wohl noch in einem Zustand vergleichbar mit einer Art von Schlaftrunkenheit, aus deiner Vergangenheit sehr plastisch erzählt. Es gelang mir gerade noch den Servo zu veranlassen, deinen Bericht aufzuzeichnen. Zuerst berichteste du aus dem Jahr 2127 nach Christus, als du auf dem Planeten Azgora notgelandet bist. Dann, als du ein Henket in der ersten Stadt jener planetaren Zivilisation getrunken hast, berichteste du aus deiner Vergangenheit auf Terra, als du deren Wächter und bereits ein Paladin des Lichts warst. Du agiertest zuerst in Athen, dann in Heliopolis im Jahre 435 B.C. Auch von deinem Enkel dem OdL-Paladin Mascaren Jason da Gonozal-Acharnai hast du berichtet, den ich zwischen unseren OdL- Missionen auf der Tabora kennen lernte.
In Heliopolis hast du die Erzählung unterbrochen. Erinnerst du dich wieder daran?“

Meine Verwirrung legte sich langsam. „Ja, der Erzählzwang kann mich jederzeit wieder weiterberichten lassen. Übrigens bricht jetzt im Kosmonukletoid DORIFER die Erhöhung der Psi-Konstante zusammen. Das bedeutet, ich bin nicht länger ein Netzgänger, weil die Präferenzstränge nicht mehr das Netzgehen von Wesen wie uns ermöglicht. Gleichzeitig ist der Bann der Kosmokraten aufgehoben. Ich kann wieder in die Lokale Gruppe, also der MB von ES zurückkehren. Mein Exil auf der Tabora als Ersatzheimat ist vorbei. Ich könnte wieder in den Stützpunkt im Tafelberg auf Traversan zurückkehren.“
„Das mag stimmen“, meinte Cyriell, „Aber du bist immer noch ein Paladin des Lichts und wirst wie in den letzten 1600 Jahren Missionen zusammen mit mir für den OdL erfüllen. Oder?“ fragte sie hoffnungsvoll und gleichzeitig bangend.

Auf der Tabora existierte zudem eine terminale Zone, in der die Zeit im Vergleich zum Standardraum einhundertmal langsamer als dort verging. So konnten gewaltige Zeiträume von Medjay wie Cyriell ohne Zellaktivator überbrückt werden. Allerdings erhielt sie regelmäßig Zellduschen. Zellaktivatoren standen nur Auserwählten wie meinem Enkel Mascaren-Jason zur Verfügung.
„Sicherlich, wie bisher auch. Wir hatten zusammen Dutzende Missionen. Aber es bedeutet eine Art von Heimkehr und Sicherheit, wenn für mich die Galaxien der Lokalen Gruppe wieder zugänglich sind und du und ich nicht außerhalb der MB von ES Missionen für den OdL durchführen müssen.“

Nach diesem Dialog war mir zum Aufstehen zumute. Was ich auch tat. Rasch griff ich eine Badehose und schlüpfte hinein, während Cyriell sich einen knappen Bikini holte und anlegte. Am Vorbeigehen tastete ich aus dem Getränkeautomaten einen Cappucino, während sich Cyriell einen Kamana nahm. Mit den großen Bechern des dampfenden und duftenden köstlichen Inhalts in der Hand, begaben wir uns über die Terrasse zum Strandanteil unseres einstöckigen allerdings umfangreichen Bungalows. Die meisten Mitarbeiter, Agenten und Hierarchisten des Ordens im Bereich des Kosmonukleotid DORIFER, dessen Hauptquartier die Tabora war, siedelten am Waikiki-Strand. Zumindest die Humanoiden.

Die Raumzeitfalte Tabora beinhaltete ein kleinkontinentgroßes Stück Standard-Raumzeit. Diese Landschaft war größer als seinerzeits die Insel Atlantis. Der Kleinkontinent besaß einen winzigen Meeresanteil und war in diverse Zeitzonen eingeteilt. Jener Teil der ‚Insel’, welcher von den Mitgliedern des Ordens für Wohnzwecke genutzt wurde, besaß ein terminales Feld, welches parallel zum normalen Zeitablauf des Standarduniversum verlief. Der riesige Waikiki-Strand mit Südseeflair war gewissermaßen das ‚Sahnehäubchen’ zum Wohnen.

Wir schauten das leicht wellende blaue Meer, die im schwachen Wind rauschenden Palmen am Strand, die Markise mit den beiden Liegestühlen darunter und den umherschwebenden Servo an, während wir zufrieden unseren Kaffee oder Kamana schlürften.

Bevor wir uns in das Wasser stürzen konnten, kehrte jenes Gefühl zurück, dass ich zu hassen gelernt hatte.

„Oh, Verzeihung, Cyrill, der Erzählzwang kehrt zurück. Bleibe bitte bei mir und zeichne den Bericht weiter auf.“
„Das tue ich Geliebter. Aber jetzt lege dich wieder hin.“

Ich legte mich gehorsam in den Liegestuhl unter der Markise und erzählte weiter, nachdem Cyriell dem Servo gewunken hatte meinen Bericht aufzuzeichnen…
[/quote


(https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Traversan_(Zyklus)
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

"Ohne ES ist PR NICHTS!" HGA

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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 15. Mai 2018, 21:41

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Elena
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Toll, aber was ist Tabora eigentlich? Genauer gesagt, was ist eine Raumzeitfalte?
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 15. Mai 2018, 21:44

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben: Wer weiß vielleicht gibt es eine weitere Realitätsschicht und der Atlan aus dem Thez-Versum erinnert sich. :wub:


Ja, während er in der Schei... äh sry Kloake ist:
"Das erinnert mich an die Zeit, als ich im Tabora ganz schrecklich an 'Diarrhoe Psionica' litt und verzweifelt nach einem Klo für Humanoide suchte. Furchtbar - ich fand alles: Klos für Oktopusse. Für Mikroben. Selbst für Vierbeiner! Aber nichts, das für meinen Körper geeignet war. Und dann .. o Gott! Nein, bitte! Nicht DAS! Ich kann nur hoffen, daß die sanitären Einrichtungen meines Seruns in Ordnung sind ..."

Ja, ich weiß, bisweilen bin ich ein bißchen albern :)

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 21:45

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Toll, aber was ist Tabora eigentlich? Genauer gesagt, was ist eine Raumzeitfalte?


https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Raum-Zeit-Falte

Du kannst es auch als eine raumzeitliche 'Tasche' im Hyperraum darstellen.
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 15. Mai 2018, 21:46

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Pucky
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Elena hat geschrieben:Toll, aber was ist Tabora eigentlich? Genauer gesagt, was ist eine Raumzeitfalte?


Kannst du hier nachlesen:
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Raum-Zeit-Falte
Ich zitiere mal:
Nach der Relativitätstheorie sind Raum und Zeit ein einheitliches, vierdimensionales Gebilde. Als Raum-Zeit-Falten bezeichnet man Bereiche, in denen die Raumzeit infolge von natürlichen Ursachen oder als Folge einer künstlichen Beeinflussung instabil beziehungsweise unstetig geworden ist. Man spricht umgangssprachlich davon, die Raumzeit habe sich an einer bestimmten Stelle »zusammengefaltet«.

In der Regel können über Raum-Zeit-Falten andere Universen erreicht werden, wobei es sich auch um sehr kleine, örtlich begrenzte »Nischen« handeln kann, die vom Einsteinuniversum separiert sind. Da Eintritts- und Austrittspunkt einer Raum-Zeit-Falte nicht identisch sein müssen, ist über das Durchqueren einer solchen Raumzeit-Instabilität theoretisch eine zeitverlustfreie Versetzung von einem Ort des Einsteinuniversums zum anderen möglich.

Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 15. Mai 2018, 21:48

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Pucky
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1 Minute zu spät, na gut :)

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. Mai 2018, 21:50

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Homer G Adams
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Pucky hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben: Wer weiß vielleicht gibt es eine weitere Realitätsschicht und der Atlan aus dem Thez-Versum erinnert sich. :wub:


Ja, während er in der Schei... äh sry Kloake ist:
"Das erinnert mich an die Zeit, als ich im Tabora ganz schrecklich an 'Diarrhoe Psionica' litt und verzweifelt nach einem Klo für Humanoide suchte. Furchtbar - ich fand alles: Klos für Oktopusse. Für Mikroben. Selbst für Vierbeiner! Aber nichts, das für meinen Körper geeignet war. Und dann .. o Gott! Nein, bitte! Nicht DAS! Ich kann nur hoffen, daß die sanitären Einrichtungen meines Seruns in Ordnung sind ..."

Ja, ich weiß, bisweilen bin ich ein bißchen albern :)[/quote


:devil: :devil: :lol: :lol: :lol: :D :D :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 16. Mai 2018, 07:13

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@ Homer
Hmmm... ( Klo-) Witz laß nach, ich bin schon weg! :o
Allerdings, wenn Du schon mal, wie Du schreibst albern bist, :lol: möchte ich gleich anmerken, dass ich mich über mehr humorvolle Szenen in Deinen Geschichten freuen würde ( kann man gut in Dialoge verpacken).-
Infos zu Tabora und Intermezzo muß ich noch lesen. :D
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 16. Mai 2018, 08:03

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Homer G Adams
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Weitere geänderte Infos über die Tabora. Diese Infos ersetzen die Gestrigen. Sorry. Alles entwickelt sich weiter. :)

Spoiler:
Tabora:

Besucher meinten, sie betreten eine Insel. Diese nahe den Balearen liegende Lost Island pendelt allerdings im Zeitenstrom hin und her. Damit ist sie nur einige Mal im Jahr mit unserer normalen Zeit kongruent. Erst dadurch existiert ein Zu- oder Abgang zur normalen Insel in unserer Raumzeit. Diese Zeiten der Kongruenz sind den Mitgliedern des OdL natürlich bekannt. Eine organisch-kybernetische Insel-KI, sorgt für das Pendeln im Zeitenstrom mittels OdL-Technik, die durchaus kosmokratischer Technik entspricht. Von der Tabora aus kann allerdings jederzeit veranlasst werden, dass die Insel-KI ein Fenster in unsere Zeit öffnet. Man kann es dann wie ein Transmitterportal in beide Richtungen benutzen. So entstanden auch in allen Zeiten auf der Erde die Gerüchte über eine ‚Verlorene Insel’.

Auf der Lost Island existiert ein transmitterähnlichen Zugang, der sich zum Transport des Psionischen Netzes, zu einer von ES im Hyperraum errichteten Raumzeitfalte (RZF) namens Tabora, bedient. Der jeweilige Besucher bekommt durch eine psionische Spiegelfechterei der OdL-Technik des Raumzeitportals nicht mit, dass er ein Dimensionsportal betritt. Er glaubt einen Torbogen einer Ruine zu sehen, die ihn ‚magisch’ anzieht. Er ‚muss’ den Torbogen durchtreten.
Ein in der Raumzeitfalte errichteter psionischer Spiegelgenerator basierend auf OdL-Technik generiert eine inselweite psionische Spiegelung, welche für die normale Sinne den Hyperraum als ‚Meer’ und die Raumzeitfalte selbst als ‚Insel’ erscheinen lässt.

Die kleinkontinentgroße RZF ist in drei zeitliche Zonen aufgeteilt. In einer Zone vergeht die Zeit parallel zum Standardraum und besteht aus einem Zentrum mit Gartenanlagen, Hotels, Bungalows. Restaurants, Strandanlagen etc. Es ist eine Ruhezone. Von hier aus gibt es zeitverlustfreie Möglichkeiten des interdimensionalen Transportes von einem Ort zu einem anderen im Standarduniversum. Ein Portaldurchgang kann so nur ein Lichtjahr oder Millionen Lichtjahre überbrücken. Ebenfalls gibt es dort mehrere Präferenzstränge des Psionischen Netzes mit diversen Schnittstellen zum Ein- und Austritt für Gänger des Netzes.

Es gibt ein komplettes Netzwerk von Portalen, so daß die berechtigen Nutzer zeitverlustfrei sogar Galaxien innerhalb des Kosmonukleotid DORIFER überspringen können. Wir wissen nicht wo überallhin die Portale führen.

Dann gibt es noch eine zweite Zone, die in etwa gleichgroß wie die Ruhezone ist. Sie besitzt einen terminalen Faktor von einhundert in der die Zeit im Vergleich zum Standarduniversum hundertmal so langsam verläuft. Dort halten sich die Medjay, Paladine, Meister und Mentoren des ‚Orden des Lichts’ auf, die mit ihrer Ausbildung so weit fertig sind und auf ihren Einsatz in der Zukunft warten. Viele von ihnen die erst in einer weiter entfernten Zukunft in den Einsatz kommen, ruhen in Tiefschlafbehältern, die sie nur wenig relativ gesehen altern lassen.

In der dritten und größten Zone, die fast die komplette ‚Inseloberfläche’ einnimmt gibt es die Ausbildungseinrichtungen des OdL. Hier erfolgt die Ausbildung zum Medjay, Paladin, Meister und Mentor. In dieser Zone vergeht die Zeit hundertmal schneller als im Standarduniversum. So ‚überspringt’ man die langjährigen Ausbildungszeiten im Verhältnis zum Standardraum.

Jeder auserwählte Auszubildende erhält zumindest hier mindestens zweimal eine 60 Jahre anhaltende Zelldusche, um die aufwendige Ausbildung der Probanten überhaupt gegen rechnen zu können. Danach entscheidet sich nach der jeweiligen Leistung, ob die Medjay etc weitere Zellduschen erhalten.
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 16. Mai 2018, 08:06

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer
Hmmm... ( Klo-) Witz laß nach, ich bin schon weg! :o
Allerdings, wenn Du schon mal, wie Du schreibst albern bist, :lol: möchte ich gleich anmerken, dass ich mich über mehr humorvolle Szenen in Deinen Geschichten freuen würde ( kann man gut in Dialoge verpacken).-
Infos zu Tabora und Intermezzo muß ich noch lesen. :D



Also albern war Pucky mit seinem Post und ich fand es einfach amüsant. Mehr humorvolle Szenen,.. Vielleicht überliest du Einige :unschuldig: :D
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 16. Mai 2018, 18:12

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Homer G Adams
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Liebe Leser dieses Thread.

Nochmals Allgemein:

Bitte keine K-Witze mehr oder sonstige missverständliche Sprüche.

In diesem Thread geht es nicht um irgendwelchen ‚Frieden, Freude oder Eierkuchen, sondern um PR-Kosmologie und erweiterte PR-Kosmologie, um farbige und exakte Darstellungen von Landschaften, historischem Lokal-Cholorit, um Abenteuer, Phantastik und hin- und wieder um Aktion. :devil:

So jetzt aber zum Wichtigen…

Wer sich für Cyriell da Ghirmo-Zoltral interessiert:

Sie war eine Schöpfung von Hanns Kneifel als weibliche Begleiterin für Atlan in seinen USO-Taschenbüchern gedacht. PR-TB 373, 382, 388, 393, 396.

Sie wurde Atlan zuliebe ab 2430 n.C. USO-Agentin in Rekordzeit. Diesen Tatbestand fanden Einige in der USO, als etwas befremdlich. Vor allem die terranischen Mitarbeiter der USO. Hier ein Link zu den USO – TB.

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Deserteur_der_USO
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Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 16. Mai 2018, 18:50

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sonnenwind
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@ Homer
Danke für die Infos über Cyriell! :st:
Bei dieser Gelegenheit habe ich mich gleich mal über Atlans Gefährtinnen bei Perrypedia schlau gemacht. Auch wenn Atlan ein Unsterblicher ist, bin ich doch über die Anzahl der Frauen erstaunt, die Atlan auf die eine oder andere Weise etwas bedeuteten. :o
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Re: Requien für ES

Beitragvon Pucky » 16. Mai 2018, 19:11

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Pucky
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Homer G Adams hat geschrieben:Bitte keine K-Witze mehr oder sonstige missverständliche Sprüche.

Dir ist nicht bewußt, daß es sich um eine Anspielung auf einen in der Serie beschriebenen Ort handelte?

Ich erinnere an deine Vorlage:
Wer weiß vielleicht gibt es eine weitere Realitätsschicht und der Atlan aus dem Thez-Versum erinnert sich


Atlan - THEZ --->

#2863 "Die Finale Stadt: Unten"
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Di ... adt:_Unten
Auszug:
Durch den früheren Ausstieg aus dem Raumzeitexpander landen die drei Gefährten an einem Ort voller Unrat, Abfälle und Fäkalien – in einer Kloake.


Aber ok - keine Witze mehr.

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 17. Mai 2018, 07:17

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer
Danke für die Infos über Cyriell! :st:
Bei dieser Gelegenheit habe ich mich gleich mal über Atlans Gefährtinnen bei Perrypedia schlau gemacht. Auch wenn Atlan ein Unsterblicher ist, bin ich doch über die Anzahl der Frauen erstaunt, die Atlan auf die eine oder andere Weise etwas bedeuteten. :o



Ja, so war halt unser 'Schwerennöter'. Seine weiblichen Begleiterinnen waren Legion. :unschuldig:
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