Klassiker - Die Altmutanten (PR 570 - 599)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Faktor10
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Trotz meines Lieblingsautors neben KHS waren beide langweilige Romane.
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Richard
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HGE hat mE da bereits begonnen mehr und mehr seine "Geschichte in der Geschichte" zu schreiben.
Waren/sind die Oxtorner schon ein Volk terranischen Ursprungs, dem quasi "übermenschliche Fähigkeiten" zugeschrieben wurden (zb diese Anpassung an verschiedene Schwerkraftsverhaeltnisse aus sich selber raus) übertrafen das diese "Überlebensspezialisten" um ein Vielfaches. Ursprünglich von Menschen abstammende Lebewesen mit solchen Fähigkeiten/Eigenschaften ... da wäre mir wirklich lieber gewesen, man hätte diese Fähigkeiten Lebewesen "angedichtet", die keine Lemurer im Stammbaum haben.
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Clark Flipper
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Also obwohl dieser Zyklus, mir beim ersten lesen gezeigt hat das mich nicht alles bei PR begeistern wir, so ist gerade der letzte Titel mir in Erinnerung geblieben.

Einmal a Hainu Fanboy ... :rolleyes:
Die Ultimativen Antworten des SF:
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dandelion
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a Hainu und Rorvic unternehmen unfreiwillig einen Ausflug in eine Gegenwelt und werden dort von einer wunderschönen Zauberfee empfangen, die sogar ihre Namen kennt. Klingt schon etwas märchenhaft. Die Zauberfee ist noch dazu wundersamerweise "gemäß terranischen Idealvorstellungen proportioniert". Eine Formulierung, die in der manchmal ebenso wunderlichen Realwelt des Jahres 2018 wohl unweigerlich Sexismusvorwürfe nach sich ziehen würde. 1972 konnte das aber noch ohne weiteres geschrieben werden, allerdings kann ich kaum glauben, daß es so etwas wie ein terranisches Schönheitsideal überhaupt geben kann. Alle Terraner und analog natürlich auch alle Terranerinnen sehen bestimmte menschliche Proportionen als ideal an? Das kann wohl kaum sein.

Leider ist es nach Meinung der Gegenweltlerin noch zu früh, den Terranern nähere Auskünfte über sich und ihr Volk zu geben. Später mal, vielleicht, wobei ich befürchte, daß dieses "später" nie gekommen ist.

Rorvic und a Hainu sind, wie meist, erfrischend. Meine Sympathie gilt wie immer dem armen, geplagten Marsianer.
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Faktor10
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Schade das es nicht weiter geht,Freue mich auf den Gehirn Zyklus
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Yman
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Faktor10 hat geschrieben:Schade das es nicht weiter geht,Freue mich auf den Gehirn Zyklus


Ja, auf den freue ich mich auch. Aber natürlich kann es hier weitergehen.


Am 15. Dezember 1972 erschien der 590. Roman:

Flugziel unbekannt von Clark Darlton

Mit der MARCO POLO auf Weltraumjagd - die Paramags rufen um Hilfe.

Die Hauptpersonen des Romans:

Perry Rhodan - Der Großadministrator lässt Kurs auf das Zentrum der Milchstraße nehmen.
Toronar Kasom - Kommandant der MP-Kreuzerflotte.
Betty Toufry - Sprecherin der Altmutanten.
Khen Dive - Kommandant eines Relaisschiffes.
Gucky, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd - Besucher des Riesenmeteorits.

Auf dem Titelbild ist Gucky in den Fängen eines Riesenkraken zu sehen, der sich in einer Art Maschinenhalle austobt.

Diesen Roman habe ich als Heft (Original-Preis DM 1,- !!!!!) vorliegen und werde ihn heute oder morgen lesen.
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Faktor10
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Sehr schön :st:
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Yman
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Yman hat geschrieben:Am 15. Dezember 1972 erschien der 590. Roman:

Flugziel unbekannt von Clark Darlton

Mit der MARCO POLO auf Weltraumjagd - die Paramags rufen um Hilfe.

Die Hauptpersonen des Romans:

Perry Rhodan - Der Großadministrator lässt Kurs auf das Zentrum der Milchstraße nehmen.
Toronar Kasom - Kommandant der MP-Kreuzerflotte.
Betty Toufry - Sprecherin der Altmutanten.
Khen Dive - Kommandant eines Relaisschiffes.
Gucky, Ras Tschubai und Fellmer Lloyd - Besucher des Riesenmeteorits.



Ich fand den Roman nicht unbedingt schlecht, aber trotz Gucky und den anderen Mutanten langweilig. Die MARCO POLO verfolgt den vom Planeten Asporc gestarteten, von PEW-Adern durchzogenen Riesenmeteoriten, der mit halber Lichtgeschwindigkeit Richtung Zentrum der Milchstraße fliegt und dabei Transitionen ausführt. Ortungstechnisch unterstützt wird die POLO dabei von einigen ihrer Kreuzern, die in Flugrichtung des Meteoriten positioniert sind. Wie viele Kreuzer die POLO ausgeschleust hat, habe ich nicht herauslesen können. Kasom ist auf der CMP-1, der Kreuzer mit der höchsten Nummer im Roman ist die CMP-13, wobei da auf die Unglückszahl 13 angespielt wird.

Die CMP-13 wird dann später in einer relativ überflüssigen Nebenhandlung durch einen kosmischen Hypersturm zum Planeten Paradiso verschlagen, eine vor 1000 Jahren durch Notlandung entstandene, auf Terra unbekannte Kolonie des Solaren Imperiums, deren Bevölkerung seit 200 Jahren aus unbekannten Gründen ausstirbt, da immer weniger Frauen noch Kinder bekommen. Die Kolonisten bitten die Leute von der CMP-13 um Stillschweigen. Sie haben sich in ihr Schicksal gefügt und wollen es so, was ich nicht nachvollziehen konnte und auch nicht spannend geschrieben war. Man begegnet sich und redet miteinander. Langweilig.

Der Kommandant der CMP-13, Khen Dive, hat null Persönlichkeit, da vermisse ich wirklich die Fähigkeiten eines Hans Kneifel, interessantere Figuren zu erschaffen. Interessante Figuren von Clark Darlton? Außer Gucky? Mir fallen keine ein.

Was ich auch nicht nachvollziehen konnte, war, dass die Kolonisten nach der Notlandung ihrer drei Großraumschiffe nicht in der Lage gewesen sein sollen, einen Hypersender zu bauen oder eine Space-Jet flugfähig zu bekommen. 1000 Jahre sind eine lange Zeit, da hätte man selbst mit Normalfunk eine Botschaft oder mit Unterlicht eine Raumsonde losschicken können.

In der Haupthandlung geht es darum, dass Perry Rhodan unbedingt den acht Altmutanten helfen will, die in den Körpern von Asporcos stecken (krasse Illustration von J. Bruck) und irgendwie vom PEW des Meteoriten angezogen werden bzw. es irgendwie brauchen. Perry müsste sich eigentlich um den Wahlkampf zur Wahl des Großadministrators kümmern, aber seine Freunde, die Altmutanten, sind ihm wichtiger. Seltsam nur, dass Perry Mutanten wie z.B. Fellmer Lloyd immer noch siezt.

Verstehen kann ich, dass es Perry mehr Spaß macht, mit der POLO durch die Galaxis zu fliegen, als auf der Erde Wahlkampf zu machen. Die MARCO POLO ist ein Super-Raumschiff, das sehr schnell fliegt (ein Lichtjahr pro Sekunde ist auf jeden Fall drin), und die POLO wird auch erst durch die SOL als Fernraumschiff übertroffen. Was leider im Roman zu kurz kommt, ist das Leben an Bord der POLO. Es gibt zwar eine Szene mit Gucky und Ras Tschubai in einer leeren Messe im dritten Deck der POLO, aber das ist ganz schön trist. Auch über die wissenschaftlichen Abteilungen erfährt man wenig.

Der Meteorit wird dann (noch einige Seiten vor der Heftmitte) erreicht, Gucky geht in den Einsatz, zuerst von Icho Tolot begleitet, dann von Ras Tschubai. Auch die Altmutanten gelangen auf den Meteoriten, wo sie bleiben wollen. Der Roman ist von Clark Darlton, Gucky im Einsatz, alles klar, es passiert aber nichts Ungewöhnliches. Und es ist auch klar, dass für die Altmutanten eine Lösung gefunden werden soll.

Die Schwierigkeiten auf dem Meteoriten bestehen zum einen in gefährlichen mutierten Viren-Monstern, die aber keine Persönlichkeit haben und skrupellos getötet werden können. Zum anderen werden Wesen entdeckt, die Affenbibern ähneln, pavianartige Gesichter haben und Paramagnetiseure (Paramags) genannt werden. Diese können das PEW für eine Art Teleportation zur Fortbewegung nutzen. Diesen Teil des Romans fand ich ganz interessant, aber es war trotzdem langweilig. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass das PEW-Metall selbst irgendwie intelligent ist und bösartig werden kann, aber auch dies führte nicht zu einer wirklich spannenden Handlung. Dass Gucky mal seine Teleporterfähigkeit verliert und eine gewisse Zeit festzusitzen droht und dann vielleicht angegriffen werden könnte, ist nicht wirklich spannend.

Die acht Altmutanten planen nun eine Expedition ins Innere des Meteoriten, der sein Ziel im Zentrum der Milchstraße sicher auch bald erreichen wird, und ich hoffe, dass das dann spannender wird.
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Faktor10
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Danke dass es weiter geht. Der Zyklus hat mir damals nicht so gut gefallen. Aber ein paar Einzel Romane waren sehr gut. Dieser gehört nicht dazu. Ja, es fehlte auch etwas mehr Bordleben.
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dandelion
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Yman hat geschrieben:
Die acht Altmutanten planen nun eine Expedition ins Innere des Meteoriten, der sein Ziel im Zentrum der Milchstraße sicher auch bald erreichen wird, und ich hoffe, dass das dann spannender wird.


Das Flugziel scheint das ehemalige Sonnensechseck im Zentrum der Milchstraße zu sein und damit kommen auch die Meister der Insel oder ihre Hinterlassenschaften ins Spiel. Das sehe ich schon als Spannungselement. Ich hoffe, das da noch was nachkommt, aber vielleicht war das auch nur eine falsche Spur, die Interesse wecken sollte. Bei mir ist das jedenfalls gelungen.
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dandelion
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Yman hat geschrieben:
Die CMP-13 wird dann später in einer relativ überflüssigen Nebenhandlung ...


Nun ja, der Roman musste Normumfang erreichen, ähnliche Nebenhandlungen gibt es ja in vielen Heften.

Interessant fand ich die Aussage, daß jedes von Menschen entdeckte System registriert wurde und es demzufolge verschollene Kolonien eigentlich nicht geben dürfte. Paradiso beweist aber das Gegenteil und war wohl auch kein Einzelfall.

Die wahrscheinlich auf Grund von Umwelteinflüßen plötzlich auftretende Zeugungsunfähigkeit zeigt einmal mehr die Gefährlichkeit der Besiedlung fremder Welten. Paradiso war anscheinend nur äußerlich ein Paradies.
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Yman
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Am 22. Dezember 1972 erschien der 591. Roman:

Die Paradox-Intelligenz von Ernst Vlcek

Vorstoß ins Unbekannte - Mutanten erforschen den Mikrokosmos

Die Hauptpersonen des Romans:

Perry Rhodan - Der Großadministrator läßt den Riesenmeteorit verfolgen.
Gucky - Der Mausbiber hält Kontakt mit seinen Kollegen aus dem alten Korps.
Tako Kakuat, Ralf Marten, Betty Toufry, André Noir, Wuriu Sengu, Son Okura, Tama Yokida und Kitai Ishibashi - Die Mutanten stoßen in den Mikroskosmos vor.

Das Titelbild zeigt eine Gruppe Paramags, die in einer Höhle des Meteoriten einen Raumfahrer angreifen.

Noch hat der Meteorit sein Ziel nicht erreicht, wodurch für die acht Altmutanten Zeit bleibt, die PEW-Dimension ("Mikrokosmos") zu erforschen. Dabei haben sie das Problem, in den Asporco-Körpern zu stecken und diese zumindest kurzfristig verlassen zu müssen. Im Roman ist das, um die Übersicht zu behalten, hinsichtlich der Beschreibung ganz gut gelöst, auch dadurch, dass es dann z.B. immer wieder Kakuta-Asporco oder Kakuta-Paramag heißt, je nachdem, in welchem Körper das Bewusstsein steckt.

Interessant finde ich dabei, dass die Mutanten ursprünglich ihre Fähigkeiten durch körperliche Mutation erhielten, ihre Paragaben aber in jeden Körper mitnehmen können. Interessant war auch die Idee, dass die Paramags in der 5. Dimension oder wo auch immer herumflitzen und geometrische Figuren ausführen, um die Schaltungen für die Maschinen des Meteoriten auszuführen.

Die Erforschung der PEW-Dimension war zunächst ganz interessant, aber die Auseinandersetzung mit den Paramags, dem Paradox-I-Komplex und irgendwelchen Robotern war wenig spannend. Gerade die Paradox-I-Komplex war ein sehr abstrakter Gegner. Der Roman war als klassischer SF-Roman angelegt, und nur hier und da konnte man spüren, dass Ernst Vlcek auch im Horrorgenre zuhause war und entsprechende Anklänge fand, etwa als Betty Toufry zum ersten Mal in die noch unheimlich erscheinende PEW-Dimension vordrang.

Perry und Gucky spielen kaum eine Rolle. Gucky hält Kontakt und berichtet Perry, viel mehr war da nicht. Das Thema Wahlkampf wurde nur an wenigen Stellen erwähnt. Im nächsten Roman erreicht der Meteorit dann offenbar sein Ziel im Zentrum der Milchstraße. Leider fehlen mir nun wieder ein paar Romane, alle bis PR 599, den ich habe.
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dandelion
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Ich fand den Roman wenig spannend und überdies schwer lesbar. Schon allein die schier unendliche und stetig wiederholte Anzahl von"P-Wörtern" wirkt abschreckend:

Paramagnetiseure, Paratransdeformation,, Paradoxintelligenz, Paradox-I-Komplex, PEW-Dimension, PEW-Schienen, PEW-Adern, PEW-Sonstwas ...

Ernst Vlcek hat mich damals nur selten begeistert und dieser Roman tut es auch jetzt nicht. Trotzdem bleibt am Ende wie so oft eine Erwartungshaltung. Wie geht es im nächsten Heft weiter, was steckt hinter dem Ganzen? Ach ja, auch die Frage ob Perry Großadministrator bleibt, muß ja noch beantwortet werden. Sieht nicht gut aus, aber er wird es schon richten.
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Faktor10
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Ich war zum damaligen Lesezeitpunkt immer sauer das Perrey nicht in den Wahlkampf Eingriff
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dandelion
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Das war sicher ein Schwachpunkt. Der Wahlkampf sollte ja ein Hauptthema des Zyklus sein um den Lesern die innenpolitischen Verhältnisse des Solaren Imperiums näher zu bringen. Perrys Sorge um die alten Gefährten in allen Ehren, aber als Großadministrator hatte er doch etwas mehr Verantwortung zu tragen. Mit Rhodans völliger Mißachtung des Wahlkampfgeschehens haben die Autoren zu dick aufgetragen. Vielleicht um ihn dann später als umso glanzvolleren Sieger präsentieren zu können.
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Yman
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dandelion hat geschrieben:Mit Rhodans völliger Mißachtung des Wahlkampfgeschehens haben die Autoren zu dick aufgetragen.

Ich bin da ganz bei Perry Rhodan. Seit dem Ende des Dolan-Angriffs auf die Erde sind fast 1000 Jahre vergangen, und in diesen tausend Jahren hat sich der schleichende Niedergang des Solaren Imperiums abgezeichnet. Perry wird zwar nicht direkt als superamtsmüde dargestellt, aber doch so, dass er seine Prioritäten da sucht, wo er vom zermürbenden Alltagsgeschäft der Innenpolitik seine Ablenkung findet.

Für Perry Rhodan ist es eine Win-Win-Situation. Wenn er die Wahl trotz allem gewinnt, hat er eben die Wahl gewonnen. Wenn er die Wahl verliert, hat er auch gewonnen. Dann ist er seinen Job und die ganze Verantwortung eben los und kann sich anderen Dingen widmen.

Was würde denn passieren, wenn er verliert?

dandelion hat geschrieben:Vielleicht um ihn dann später als umso glanzvolleren Sieger präsentieren zu können.


Ist das ein Spoiler? ;)
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Faktor10
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Er hätte keine Macht mehr und keine Ressourcen.
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dandelion
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Yman hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:Vielleicht um ihn dann später als umso glanzvolleren Sieger präsentieren zu können.


Ist das ein Spoiler? ;)


Nein, nur eine Vermutung. :D

Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich Rhodan bei einer Wahlniederlage zufrieden aufs Altenteil zurückziehen könnte. Da steht zuviel auf dem Spiel. Bull hat die Stiution auf den Punkt gebracht: " Wenn Perry nicht will, daß die Menschheit ab diesem Datum von einem Großadministrator mit den Ambitionen eines Diktators regiert wird..."

Plophos, Dabrifa, Carsualscher Bund sollten als warnendes Beispiel dienen.

Re: Klassiker - Die Altmutanten (PR 570 - 599)

Beitragvon Yman » 23. Februar 2019, 17:30

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Yman
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Heute gleich zwei Romane, um etwas aufzuholen.

Am 29. Dezember 1972 erschien der 592. Roman:

Eine Welt in Trümmern von Ernst Vlcek

Untertitel: Flug zur Heimat der Paramags – das lange Warten hat ein Ende


Am 5. Januar 1973 erschien der 593. Roman:

Der Metapsychische Krieg von Clark Darlton

Untertitel: Sie stehen im Kampf mit der Vergangenheit – ein Zeitabenteuer mit Mausbiber Gucky


Zu diesen beiden Romanen kann ich leider nichts schreiben.

Die nächsten Romane PR 594-599 liegen mir als Silberband vor, dessen Vorwort sich ganz Perry Rhodans Wahlkampfverweigerung widmet. Sinngemäß heißt es, es wird schon irgendwie alles gut werden. Ich glaube, wirklich spannend wird der Altmutanten-Zyklus nicht mehr. ;)
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Faktor10
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Stimmt.
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dandelion
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Yman hat geschrieben:[color=#0000FF]Am 29. Dezember 1972 erschien der 592. Roman:

Eine Welt in Trümmern von Ernst Vlcek



Im Roman gibt es eine Nebenhandlung um den Ezialisten Rouk, der ohne Erlaubnis ein Stück PEW-Metall an Bord der MARCO POLO brachte. Bei der Beschreibung dieses Vorgangs (Rouk schneidet sich den Oberschenkel auf und versteckt das Metall unter einem Hautlappen) frönt Vlcek seiner Vorliebe für Horrorszenen. Nichts für mich, wenngleich dadurch doch ein Spannungselement in einem ansonsten eher weniger interessanten Roman auftauchte. Es war nicht klar, welche Art von Gefahr Rouk ins Schiff gebracht hatte. Parallelfälle gab es ja zur Genüge: Hornschrecken, das Drung, die Nonus-Bärchen...

Das Ganze löste sich aber dann doch in Wohlgefallen auf. In der PP-Zusammenfassung wird diese Handlung nicht erwähnt, so daß ich vermute, daß die Episode nicht in die Silberbände aufgenomen wurde.

Gefallen hat mir der Prolog. Geheimnisvoll und für den Roman einiges versprechend.
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dandelion
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Yman hat geschrieben:Am 5. Januar 1973 erschien der 593. Roman:

Der Metapsychische Krieg von Clark Darlton



"Eigentlich war es wieder einmal ein Zufall..." Tja, so viele Zufälle wie in diesem Roman gibt es selten. CD hat es sich da doch recht einfach gemacht, wenn die Handlung stockte. Ähnliches gilt für Tolots Nachforschungen. Der hat halt sein Planhirn, da braucht es keine weiteren Erläuterungen.

Der Roman hatte seine Schwachpunkte, dafür gab es aber ein weiteres Kapitel aus der bewegten Vergangenheit des SOL-Systems. Interessant. Auch die Beschreibung von Guckys Sturz in die Vergangenheit fand ich recht gelungen. Hat mich an Ernst Ellerts Erlebnisse erinnert. Also Licht und Schatten wie so oft bei Clark Darlton.
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Yman
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Am 12. Januar 1973 erschien der 594. Roman:

Der Kampf der Paramags von H. G. Francis

Untertitel: Die Magnetläufer greifen an – Antimaterie ist ihre Waffe


Die Neo-Paramags haben überlegene Waffen, und Perry Rhodan bringt durch sein Zaudern wieder einmal die Erde in Gefahr. Im Prinzip tut er das Richtige, aber bei einem extrem hohen Risiko. Die Paramags beanspruchen alles PEW-Metall der Milchstraße. Sie verhalten sich wie Abhängige, und sie sind sehr gefährllich.

Die Altmutanten sind an ihrem neuen Ort, Wabe 1, vorerst außer Gefahr. Wie es aussieht, sind sie die einzigen, die den PEW-Wahnsinn der Paramags von innen heraus, im System der Paramags, stoppen können, bevor es zum großen Krieg kommt.

Aber es geht erst einmal an anderer Stelle weiter:

Am 19. Januar 1973 erschien der 595. Roman:

Die Antimaterie-Gefahr von Hans Kneifel

Untertitel: Der Weltraum im Aufruhr – Alarm für das Solare Imperium
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Faktor10
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Yman hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Schade das es nicht weiter geht,Freue mich auf den Gehirn Zyklus


Ja, auf den freue ich mich auch. Aber natürlich kann es hier weitergehen.


Warum ging es eigentlich nicht weiter? Hat sich Heiko da in irgendeiner Form geäußert? Oder habe ich das überlesen? Hoffentlich keine gesundheitliche Probleme bei Ihm (wenn doch, dann Gute Besserung von hier aus!).


Klasse, das Du das Einstellen der Romane übernommen hast, Yman. Möchtest Du das Tibi nicht auch mit einbinden? :)
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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