Flottentender, Kurssetzung

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Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon AARN MUNRO » 26. Februar 2019, 12:47

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AARN MUNRO
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Also, ich lese gerade (Silberband), dass der klasssiche Flottentender mit der Kugel voraus fliegt, also die Plattform zieht, nicht schiebt. Das Triebwerk ist aber hauptsächlich in der Kugel. D.h. die Triebwerksströme müssten über und unter der Fläche des Tenders enzlangzischen. Trotz Schutzschirm auf der Plattform halte ich das nicht für sinnvoll.Ein "Schieben" wäre sinnvoller. Weiß jemand mehr darüber?
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Moonbiker » 26. Februar 2019, 17:05

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Moonbiker
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DINOSAURIER-Klasse?
Hat die Triebwerke in der Plattform.
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r345.htm

Günther

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Tiberius » 26. Februar 2019, 20:22

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Ich habe das immer so verstanden, dass die Kommandokugel nur zur Steuerung dient und die Triebwerke der Plattform die ganze Manöverarbeit leisten.
Im Gefahrenfall kann sich die Kommandokugel absprengen und mit der Besatzung davondüsen und die Plattform zurücklassen.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Moonbiker » 26. Februar 2019, 21:00

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Tiberius hat geschrieben:Im Gefahrenfall kann sich die Kommandokugel absprengen und mit der Besatzung davondüsen und die Plattform zurücklassen.

Nur bei der REVISOR-Klasse und der TERMIT-Klasse
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r451.htm
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r739.htm

Günther

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Batman » 26. Februar 2019, 23:01

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Jede Murmel plus Scheibe Konfigüration die ich gefunden habe hatte Triebwerke in der Scheibe. Ich kann nicht nachvollziehen wie man auf die Idee kommt das die Murmel das gesamte Schiff 'zieht'
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon AARN MUNRO » 27. Februar 2019, 08:53

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AARN MUNRO
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Moonbiker hat geschrieben:DINOSAURIER-Klasse?
Hat die Triebwerke in der Plattform.
http://www.pr-materiequelle.de/riss/ris ... g/r345.htm

Günther



Ah, danke. Dann wurde es im Silberband falsch beschrieben ... D-Klasse. Hier steht allerdings, dass die Triebwerke in der Kugel seien. Aber dann ist es eben ungenau beschrieben, alles klar, denn Triebwerk in der Scheibe macht die Sache etwas logischer.

Dank an alle Helfer oben. :st:
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon NEX » 1. März 2019, 18:31

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Die Kalup-Konverter befinden sich in der Kugel.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon AARN MUNRO » 2. März 2019, 10:32

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AARN MUNRO
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NEX hat geschrieben:Die Kalup-Konverter befinden sich in der Kugel.


Ja, aber wo sind die Ausstoßtriebwerke der Impulsdüsen ... ist die Frage.
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon NEX » 2. März 2019, 13:07

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NEX
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AARN MUNRO hat geschrieben: ... D-Klasse. Hier steht allerdings, dass die Triebwerke in der Kugel seien. Aber dann ist es eben ungenau beschrieben, alles klar, denn Triebwerk in der Scheibe macht die Sache etwas logischer. ...

Deine Frage war: ... Triebwerk ...
Die Impulstriebwerke sind in der Palttform, das Überlichttriebwerk ist in der Kugel.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Moonbiker » 2. März 2019, 15:38

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Geht es um Band 276 (Irrweg durch die Zeit)?
Dort steht:
Die Kugel enthielt ebenso die Triebwerksgeneratoren und ein überdimensionales Kraftwerk

Kann man von halten was man will.............. :rolleyes:

Günther

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon AARN MUNRO » 4. März 2019, 09:14

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AARN MUNRO
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Moonbiker hat geschrieben:Geht es um Band 276 (Irrweg durch die Zeit)?
Dort steht:
Die Kugel enthielt ebenso die Triebwerksgeneratoren und ein überdimensionales Kraftwerk

Kann man von halten was man will.............. :rolleyes:

Günther


Ja, es geht um den Silberband, der dieses Heft enthält, wo sie den Flottentender DINO III mit den Kalups finden, von Major Gerald Snigert organisiert.Irgendwas mit Signale aus der Frag-mich-was --- ah ja, Befehle aus der 5. Dimension, glaube ich.
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Batman » 4. März 2019, 22:50

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Batman
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Impulstriebwerke sind Raketentriebwerke. Richtig richtig üble und mit hyperschummelei aufgebohrte Raketentriebwerke aber letztendlich Reaktionsmotoren. Wo kommt da ein Generator ins Spiel? 'Triebwerksgeneratoren' klingt für mich klar nach Lineartriebwerk. Also Linearkonverter in der Murmel, Unterlichtschubser in der Scheibe.
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Holger Logemann » 5. März 2019, 19:03

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Holger Logemann
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Batman hat geschrieben:Impulstriebwerke sind Raketentriebwerke. Richtig richtig üble und mit hyperschummelei aufgebohrte Raketentriebwerke aber letztendlich Reaktionsmotoren. Wo kommt da ein Generator ins Spiel? 'Triebwerksgeneratoren' klingt für mich klar nach Lineartriebwerk. Also Linearkonverter in der Murmel, Unterlichtschubser in der Scheibe.


Meine Meinung: Impulstriebwerke gehören so positioniert dass ihr Schubvektor durch den Massenschwerpunkt geht, Kalup-Konverter möglichst nahe an den gemetrischen Mittelpunkt der Gesamtkonstruktion.

Nicht immer machen die Angaben im Heft Sinn, siehe ANDROTEST:
Vier Stufen, jede einheitlich 300m im Durchmesser, und jede mit 250.000 Lj Reichweite - Wer findet den Fehler ?

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Tiberius » 7. März 2019, 15:36

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Tiberius
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Holger Logemann hat geschrieben:Nicht immer machen die Angaben im Heft Sinn, siehe ANDROTEST:
Vier Stufen, jede einheitlich 300m im Durchmesser, und jede mit 250.000 Lj Reichweite - Wer findet den Fehler ?

Du meinst, dass das Feld des Linearkonverters der ersten Stufe größer sein muss als das des letzten Konverters?
Dass aufgrund des geringeren Felddurchmessers der letzte Konverter eine größere Reichweite haben könnte/müßte als die ersten drei?
Dass alle vier Konverter unterschiedliche Reichweiten haben könnten/müßten, abhängig vom Durchmesser ihres Linearfeldes?
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Holger Logemann » 7. März 2019, 18:36

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Holger Logemann
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Yep, meine ich.

Warum soll die Vierte Stufe (unbelastet) die gleiche Reichweite haben wie die erste (die noch drei andere mitschleifen muss).

Ganz so einfach wie sich Expokrat damals (möglicherweise) und Risszeichner (offenkundig) gedacht, funktioniert das Mehrstufen-Prinzip eben nicht.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Tiberius » 7. März 2019, 19:51

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Tiberius
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Wurde denn damals, als die Hefte des MDI-Zykluses geschrieben wurden, etwas über die Größe des Linearfeldes ausgesagt? Denn es könnte ja sein, dass die Mindestgröße des Feldes groß genug war, damit die erste Stufe die komplette ANDROTEST einschließen konnte.
Ich habe diese Hefte leider nicht gelesen und deshalb im Grunde keine Ahnung von der damals beschriebenen Technik.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Batman » 8. März 2019, 00:17

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Batman
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Die haben sich damals mit den Details der verwendeten Technik eher bedeckt gehalten, Die Dinger hatten Abmessungen, Reichweiten, gelegentlich noch Überlichtfaktoren und Beschleunigungen und das war's meißtenteils.
Aber das das Halbraumfeld so groß ist das es eh' das ganze Schiff mitnimmt würde uns ein Menge Ärger ersparen (und da prä-Hawk III eh' die Impulstriebwerke die eigentliche Arbeit gemacht haben wäre auch die relative Position des Linearkonverters weitestgehend egal).
Es scheint naturlich nach unserem Verständnis unsinning ein derart großes Feld für ein vergleichsweise kleines Schiff zu erzeugen aber was weis ich schon von Halbraumphysik? Villeicht verwandelt sich das Schiff bei einem kleineren Felddurchmesser in Käsekuchen oder sowas.
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Holger Logemann » 8. März 2019, 07:54

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Holger Logemann
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Das Halbraumfeld muss das Gesamtobjekt erfassen, keine Frage.

Beim Kalup ging RC davon aus, das Feld wird konzentrisch vom Konverter erzeugt, der Konverter sollte sich möglichst zentral befinden. Je weiter der Konverter vom Mittelpunkt der Gesamtkonstruktion weg, desto mehr Feldvolumen muss verschwendet verschwendet werden um auch das entgegengesetzte Ende des Schiffes zu erfassen. Der Betrieb wird ungünstiger.

Beim Hawk I hatte Gregor in seiner RZ/DB ein Diagram das nahelag, der Hawk erzeugt sein Feld exentrisch, egal wo der Konverter sitzt, das Feld wird immer mit geringstmöglicher Ausdehnung ums Schiff gelegt.

Beim Waring gehe ich von aus, der Hawk hat die exentrische Projektionsweise schon vom Waring übernommen. Es musste ja einen Gruind geben warum der Waring nicht weiter Kalup hieß und schlagartig bei gesteigerter Reichweite nur noch halb so groß war.

Beim Hawk postuliere ich, war ein neuer Name gerechtfertigt weil zur exzentriischen Projektion das Mehrschalen-Prinzip kam. Hätte sich der HI-Schock an den Zeitplan gehalten, wäre schon der Hawk I zweischalig unterwegs gewesen.

Zurück zu ANDROTEST:

Da bei der ersten Stufe das Feld groß genug gewesen sein muss alle vier Stufen zu erfassen, hätte man den Feldradius bei der letzten Stufe erhelblich reduzieren können, was den Verschleiß verringert und die Reichweite erhöht hätte.
Vorausgesetzt man unterstellt, Scheer hätte wie von Zengerle dargestellt, alle vier Stufen tatsächlich mit identischen Kalups bestückt.

Wären alle vier Stufen mit unterschiedlich großen Kalups versehen könnte das Mehrstufen-Prinzip vielleicht doch wieder funktionieren. Wenn die erste Stufe nur einen Kalup enthalten hätte un der Vortrieb von einer anderen Stufes Impulsies erzeugt worden wäre, und die Kraftwerke / Tanks ebenfalls in andere Stufen ausgelagert.
Die leztze Stufe hätte dann genügend Platzreserven neben Fracht, Beibooten, Besatzung usw all die anderen Sachen unterzubringen die Zengerle noch in den Spitzkegelaufsatz unterzubringen versuchte. Einen Kegel den es nach Romanbeschreibung glaub ich nicht gegeben hat.

Eine ANDROTEST "realistisch" durch zu rechnen wäre denke ich eine interesannte Sache. Müsste man die Zeit zu haben. Ich hätte sie zur Zeit nicht :(

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Truktan » 8. März 2019, 15:42

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Da bei der ersten Stufe das Feld groß genug gewesen sein muss alle vier Stufen zu erfassen, hätte man den Feldradius bei der letzten Stufe erhelblich reduzieren können, was den Verschleiß verringert und die Reichweite erhöht hätte.
Vorausgesetzt man unterstellt, Scheer hätte wie von Zengerle dargestellt, alle vier Stufen tatsächlich mit identischen Kalups bestückt.


Das klingt plausibel und wäre bei einer optimierten ANDROTEST sicher eine bedenkenswerte Verbesserung!

Aber die ANDROTEST (die glaube ich ein Unikat geblieben ist ?) wurde damals in aller Eile zusammengeschraubt, um so schnell wie möglich ein Raumschiff zu haben, welches die Reichweite hatte, um der CREST zu folgen. Daher hat man sicher die "Kalups" alle gleich gehalten, um eine schnellere Fertigung zu haben, als es bei massgeschneiderten Geräten der Fall gewesen wäre. Aus den gleichen Gründen waren die "Stufen" der ANDROTEST alle gleich; das beschleunigte die Fertigstellung des Schiffes.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Holger Logemann » 8. März 2019, 19:34

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Holger Logemann
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Truktan hat geschrieben:Aber die ANDROTEST (die glaube ich ein Unikat geblieben ist ?) wurde damals in aller Eile zusammengeschraubt, um so schnell wie möglich ein Raumschiff zu haben, welches die Reichweite hatte, um der CREST zu folgen. Daher hat man sicher die "Kalups" alle gleich gehalten, um eine schnellere Fertigung zu haben, als es bei massgeschneiderten Geräten der Fall gewesen wäre. Aus den gleichen Gründen waren die "Stufen" der ANDROTEST alle gleich; das beschleunigte die Fertigstellung des Schiffes.

Ebenfalls plausibel.

Dem Ansatz mit der heißen Nadel folgend hätte man für die ANDROTEST keine neuen Kalups entwickelt sondern auf die Serienfertigungen anderer Einheiten zurückgegriffen.

Die IRON DUKE war als erstes Großkampfschiff mit Lineartriebwerk bestückt und verwendete zwei Kalups im Parallelbetrieb. Ich denke hier wurde damals der Grundstein für Mehrkern-Konverter gelegt die zu den sehr schlanken, fast Stiftförmigen Kompakt-Kalups führten.

Bei der ANDROTEST könnte man ebenfalls und bei Bedarf mehrere Kalups zusammen schalten. Die Anzahl der parallel betriebenen Kalups würde sich von Stufe zu Stufe verringern, entsprechend wieviele inaktive Stufen noch verblieben sind.

Auf die Idee war ich noch gar nicht gekommen :D

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Batman » 9. März 2019, 05:07

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Wobei sich die Frage stellt was 'habe' ich davon 2 oder mehr Linearkonverter parralel zu fahren? Es wird zirmlich konsistent davon ausgegangen das die artig einen nach dem anderen auszubrennen die größte Reichweite ergibt. Höhere sichere Marschgeschwindigkeit? Simple Redundanz? Höhere sichere Reichweite?
Wir behandeln Triebwerksreichweiten gerne als Fixwerte, aber so funktioniert das im richtigen Leben sehr selten. Wenn Parralelbetrieb 'hoffentlich' 400000 Lichthjahre in 'garantiert' 385000 verwandelt wäre es das vermutlich wert.
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Holger Logemann » 9. März 2019, 07:13

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Ich schalte nur mehr als einen Konverter in den Parallelbetrieb, wenn einer allein nicht leistungsfähig genug ist den notwendigen Feldradius aufzubauen.

Bei der letzten ANDROTEST-These bin ich hier von ausgegangen, dass es für die ANDROTEST als Prototyp keinen auf die Leistung angepassten Konvertertyp gab, und in der Eile auch keiner entwickelt werden konnte. Man hätte sich in der Flotte umsehen und die Standard-Konverter anderer Schiffsreihen nehmen und kombinieren müssen.

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon NEX » 9. März 2019, 13:31

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Androtest I bis III
Zu überlegen ist, von welcher Klasse das Lineartriebwerk stammt (da es ja aus der Serienproduktion stammt).
Gleiches Prinzip: Imperiumsklasse mit dreistufigem Zusatztriebwerk, und (auf der Imperiums-Zelle aufbauend) die Frachter der ANBE-Klasse

Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Batman » 10. März 2019, 02:54

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Tatsächlich verwendete die ANDROTEST zylindrisch verkleidete Kugelzellen was nahelegt das nicht einfach nur vorhandene Technik, sondern vorhandene Schiffe verwendet wurden. (Wobei ich mich nicht erinnern kann das jemals erwähnt wurde das die ANDROTEST Stufen Ringwültste hätten, und die zu entfernen klingt dann doch eher aufwendig für so einen angenommenen Schnellschuß) Da die Solare Flotte nie serienmäßig 300m Zellen verwendet hat würde ich für's erste postulieren das das zivile Frachter waren (immerhin war das ganze Unternehmen eine Nachschubexpedition) mit einer serienmäßigen Reichweite von je 250000 Lichtjahren . Das Zusätzliche Zylindervolumen wurde dann für die Kopplungsmechanismen, zusätzlichen Stauraum und auf den Frachtern nicht vorgesehene Beiboote genutzt.
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Re: Flottentender, Kurssetzung

Beitragvon Tiberius » 10. März 2019, 14:31

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Batman hat geschrieben:Tatsächlich verwendete die ANDROTEST zylindrisch verkleidete Kugelzellen was nahelegt das nicht einfach nur vorhandene Technik, sondern vorhandene Schiffe verwendet wurden. (Wobei ich mich nicht erinnern kann das jemals erwähnt wurde das die ANDROTEST Stufen Ringwültste hätten, und die zu entfernen klingt dann doch eher aufwendig für so einen angenommenen Schnellschuß) Da die Solare Flotte nie serienmäßig 300m Zellen verwendet hat würde ich für's erste postulieren das das zivile Frachter waren (immerhin war das ganze Unternehmen eine Nachschubexpedition) mit einer serienmäßigen Reichweite von je 250000 Lichtjahren . Das Zusätzliche Zylindervolumen wurde dann für die Kopplungsmechanismen, zusätzlichen Stauraum und auf den Frachtern nicht vorgesehene Beiboote genutzt.

Beiboote? Ich denke nicht, dass abzukoppelnde Triebwerksstufen, die im Prinzip nach dem Ausbrennen weggeworfen werden, Beiboot benötigen.
Ich vermute, dass neben den Kopplungsmechanismen im zusätzlichen Zylindervolumen die Impulstriebwerke für das Beschleunigen im Normalraum und dem Vortrieb im Linearraum sowie zusätzlicher Treibstoff (Wasserstoff, Deuterium?) für die Fusionsreaktoren (Energie für die Linearkonverter) und die Impulstriebwerke untergebracht waren.

Sehe ich das eigentlich richtig, dass diese 300-Meter-Kugelzellen nur in der Risszeichnung vorkommen? Wurden diese in den Heften eigentlich auch erwähnt?
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