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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 1. März 2019, 10:59

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Homer G Adams
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Moin,

Wollte nur melden, dass mich eine Darmgrippe und eine Schreibblockade voll erwischt hat. Im Moment ist das Storyschreiben weit, weit weg.

Hoffe, dass das Storyschreiben irgendwann weitergeht. Wenn nicht, dann gibt es über diesen Thread immer wieder über PR + Co aus meiner Sicht was zu hören.

Der 3000er Zyklus gestaltet sich aus meiner Sicht bislang als einzige Enttäuschung.

Ad Astra
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 2. März 2019, 01:13

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Oh Menno, Du Ärmster, gute Besserung!

Schade, dass Deine Hoffnungen vom neuen Zyklus bisher nicht erfüllt wurden.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Meiner Einer » 2. März 2019, 01:19

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Gute Besserung!

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 2. März 2019, 16:28

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Homer G Adams
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@ Elena + Meiner Einer

Danke für eure guten Wünsche bezüglich der Gesundheit. Langsam wird es wieder. :D

Schreibblockade

Beste Therapie: Pause etwas Anderes machen und geistig auftanken.

PR 3000er…

Schauen wir mal. Wenn es so bleibt haben wir immer noch den gigantischen Retro PR Kosmos und brauchen Atlan + co nicht untreu zu werden. :unschuldig:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 13. März 2019, 10:01

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Homer G Adams
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INTERMEZZO

(von Homer G. Adams für das SF-Magazin CENTAURUS)

Anfang 1997 wurde ich, damals noch ein bekannter Fußballspieler, zu einem fannischen Treffen von deutschen und englischen SF-Fans nach Dover eingeladen. Wir gründeten damals das fannische SF-Magazin CENTAURUS. Ich finanzierte das Magazin auch weiter als globaler Finanzier, Börsenspekulant und Gründer der GCC, weil ich hobbymäßig mich immer noch für das fannische Geschehen der SF-Fans interessierte. Natürlich interessierte mich auch die Astronomie, die Wissenschaft im Allgemeinen und die Kosmologie im Besonderen.

Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens von CENTAURUS, bat mich die Redaktion des SF-Magazins einen Artikel für das Fanzine zu schreiben. Trotz meiner Pflichten als Erster Administrator der TFU, komme ich jetzt dieser Bitte nach.

Das Thema wird die ‚Planetensuche’ sein.

Spoiler:
Bereits seit ungefähr a.D. 2000 suchen Astronomen mit diversen Mitteln nach extrasolaren Planeten.

2019 kam es zu einem Zwischenfazit in diversen TV-Doku-Channels über das Thema.

Bis zu diesem Zeitpunkt entdeckten die ‚Planetensucher’ mit immer besseren Mitteln fast ausschließlich extrasolare Planeten, die entweder ‚Supererden’ (Gesteinsplaneten mit fünf bis zehnfacher Erdmasse) oder große Gasplaneten vom Jupiter oder Saturntyp.

Gesteinsplaneten von irdischer oder Venusmasse schien es bis 2019 nicht zu geben.

Damals meinten die Fachleute zu wissen, dass es in der Entstehungsphase von Sonnensystemen nur zur Entwicklung von sonnennahen ‚Supererden’ oder großen Gasplaneten kommen könnte.

Die Bildung des Solarsystems schien die große Ausnahme zu sein. Von ‚Einmaligkeit’ wollte natürlich keiner sprechen.

Im Normalfall scheinen sich in der Anfangsphase eines Sonnensystems mehrere Dutzend Protoplaneten von Marsgröße zu bilden, die sich dann in der weiteren gravomechanischen Chaosphase des neuen Sonnensystems zu den bereits angesprochenen ‚Supererden’ in Sonnennähe zu formen. Die Gasplaneten entstehen zumeist weiter draußen im neuen Sonnensystem.

Die Entwicklung des Solsystems scheint die große Ausnahme zu sein.

Hier bildeten sich gemäß dem ‚Standardmodell’ auch zuerst knapp dreißig marsgroße Protoplaneten im Innenraum des jungen Solsystems vor etwa 4,5 Milliarden Jahre und im Außenbereich einige riesige Gasplaneten. Zwei von ihnen, Jupiter vorneweg und Saturn dann hinterher, näherten sich den dreißig Protoplaneten.

In der Chaosphase des Solsystems wurden fast alle Protoplaneten vom Jupiter entweder vereinnahmt oder in die Sonne geschoben. Nur zwei Protos, der Mars und Luna, sowie eine Trümmerwolke ‚entwischten’ dem interplanetaren Staubsauger und Rammbock Jupiter. Inzwischen hatte der Saturn sich der Bahn des Jupiters soweit genähert, dass er seine Bahn änderte und zusammen mit dem Ringplaneten zu den heutigen Positionen wanderte.

Aus der übrig gebliebenen Trümmerwolken, Luna und Mars entwickelten sich die heutigen inneren Planeten Merkur, Venus, Erde, Luna und Mars. Masse für die Entwicklung von den standardmodellmäßigen ‚Supererden’ gab es nicht mehr. Dafür hatte der interplanetare Wanderer Jupiter und in seinem Schlepptau, der Saturn gesorgt.

2019 bis 2036 war man der Meinung, dass das Solsystem die kosmische Ausnahme sein könnte. Die Erde als ‚Gajaplanet’ und die Menschheit schienen etwas ‚Besonderes’, wenn nicht einzigartig, zumindest etwas Seltenes zu sein.

Bis die AETRON 2036 auf Luna notlandete und plötzlich die Venuszuflucht und der Kuppelstützpunkt des verschwundenen Arkoniden Atlan verfügbar wurde. Dazu kamen ein Dreivierteljahr lang die mit Überlichtantrieben ausgestatteten Schiffe die TOSOMA und NESBITT BRECK, die natürlich die Lokale Wolke bereisten. Die Gefahr der Entdeckung der Erde durch die Hypersprünge, schien wegen den aufziehenden Mega-Hyperstürmen vernachlässigbar zu sein.

Die astronomischen Daten aus der Venuszuflucht ließen jene Wissenschaftler frohlocken, welche die Existenz von erdähnlichen Planeten als sehr wahrscheinlich erklärten.

Das Solsystem mit seiner Erde schien doch keine Einmaligkeit zu sein, denn laut den zehntausend Jahre alten astronomischen Daten der Venuszuflucht gab es allein in der dreihundert Lichtjahre durchmessenden ‚Lokalen Wolke’ rund um das Solsystem, Dutzende von Sonnensystemen, die sowohl ‚Supererden’, erdähnliche Welten und große Gasplaneten enthielten.

Dann kamen allerdings die Erkenntnisse von Thora und Crest hinzu, die bestätigten, dass Solarsysteme mit erd – oder arkonähnlichen Planeten wirklich die große Ausnahme bildeten. Die Planetenentwickler der Arkoniden formten viele eigentlich nicht erd oder arkonähnliche Welten zu diesen für Humanoiden und Sauerstoff- Atmer ideale Welten, wie Arkon I-III und der Erde.
Ein Gajaplanet wie die Erde blieb die große Ausnahme. Die Häufung dieser Planeten in der Lokalen Wolke überraschte Thora und Crest total. Sie konnten sich diese Tatsache nicht erklären, verwiesen allerdings auf arkonidische Legenden, die von einem humanoiden galaktischen Urvolk, den ‚Allerersten’ berichteten. Entdeckte Artefakte und technologische Einrichtungen einer Technologie, die der arkonidischen Technologie um Jahrtausende voraus zu sein schien, deuteten die Existenz der ‚Allerersten’ an.
Diese spielten offenbar auch mit Planeten und versetzten erdähnliche oder terra/arkongeformte Welten in diverse Sonnensysteme.

Jetzt kommen die ‚Zweiten Archaischen Perioden’ und geben uns Zeit das zumindest sehr seltene Solsystem zu erforsche und zu kolonisieren. Lichtschnelle Raumarchen werden trotzdem zu erdnahen Sonnensystemen, wie beispielsweise zum nur 4,3 Lichtjahren entfernten Alpha Centaurus System aufbrechen. Dort gibt es einen von irdischen Wissenschaftlern noch unentdeckten erdähnlichen Planeten. Wurde auch dieser von den ‚Allerersten’ mit ihrer Supertechnik dorthin verpflanzt und irgendwie ortungstechnisch geschützt?

Große Rätsel harren zukünftig auf die Lösung. Packen wir es an.

Ad Astra

Homer G. Adams, Terrania Anfang 2037
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 13. März 2019, 10:27

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Schöne Geschichte! :st:

Dir geht's also wieder besser. Das ist erst recht schön. :wub:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 13. März 2019, 20:55

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Schöne Geschichte! :st:

Dir geht's also wieder besser. Das ist erst recht schön. :wub:


Leider nur zum Teil. Für Fortsetzungsgeschichten reicht es noch nicht. Aber es geht voran, hoffentlich.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 13. März 2019, 22:33

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Dann lass Dir Zeit. Kleine Fortschritte sind auch Fortschritte. Nichts überstürzen. Ein Rückschlag wäre nur deprimierend für Dich. :knuddel:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 14. März 2019, 11:37

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Dann lass Dir Zeit. Kleine Fortschritte sind auch Fortschritte. Nichts überstürzen. Ein Rückschlag wäre nur deprimierend für Dich. :knuddel:


Hast recht. Danke für den Tipp ^_^
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. März 2019, 09:41

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Homer G Adams
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Moin, moin,

Also für einzelne Posts und Intermezzos reicht es wieder.

Heute Abend kommt auf Discovery Channel um 21.00 Uhr eine weitere astronomische Sendung. U.a. auch über die neueste These, ob unser Solarsystem das 'Ergebnis' einer Supernova-Explosion sein könnte.

Ihr könnt sicher sein, dass HGA vom Brexit bedrohten England auch die gleiche Sendung natürlich auf English sieht. B-) :devil:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 15. März 2019, 10:40

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Elena
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:D :D :D
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 15. März 2019, 14:15

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Elena hat geschrieben::D :D :D



Schaun mer maal, was 2036 geschieht. :lol: :lol: :lol:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 16. März 2019, 01:42

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In England oder in der SF? :devil:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 16. März 2019, 09:44

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:In England oder in der SF? :devil:



Auf Terra natürlich in der SF, leider. :o) :wub:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 16. März 2019, 10:29

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Homer G Adams
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(von Homer G. Adams für das SF-Magazin CENTAURUS, Anfang 2067)


Anlässlich des nunmehr siebzigjährigen Bestehens von CENTAURUS, bat mich die Redaktion des SF-Magazins abermals einen Artikel für das Fanzine zu schreiben. Trotz meiner Pflichten als Botschafter der syntronischen Entität NATHAN und Vorsitzender der nunmehr interstellar tätigen GCC, sowie finanzpolitischer Berater der TFU komme ich jetzt dieser Bitte nach.

Zuerst einige Worte über die vergangenen dreißig Jahre, seit dem Erscheinen des letzten Artikels.

Als ich von NATHAN nach meinem Unfall auf der Rückseite des Mondes nur gerettet werden konnte, indem ich zu einem Cyborg gemacht wurde, erhielt ich auch ein kybernetisches mit einer KI ausgestattetes nur nanogroßes Imprint in meine Neuralstruktur des Gehirns verpasst. Dieses Imprint meldet sich fortan, wie ein Extrasinn in mir. Allerdings ist es eben auch ein nanotischer kybernetischer Superrechner, der mir viele Möglichkeiten bietet.

Gleichzeitig muss in NATHAN ein Stück paramentaler Substanz von ES existieren mit unzähligen psionischen Möglichkeiten.

Zur GCC gehören jetzt auch unzählige Ferronen und bereits einige Galaktiker, wie Mehandor und Belaner.

NATHAN, der ein Produkt von Posbis, Synos und ES ist, teilte mir 2045 mit, dass auf der Rückseite des Mondes mehrere Astrale Porter (Faltpunktportale) der Memeter existieren, unter anderem auch nach Ferrol und auch für mich als Botschafter der Synos und von NATHAN nutzbar sein würde. Ich griff für die GCC deshalb auch auf ferronisches Personal zurück und unternahm bis 2067 auch diverse Reisen in das Faltpunktportal-Netzwerk der Memeter, die auch im Zeitalter der galaxienweiten Hyperstürme funktionierten. Der Grund liegt darin begründet, dass die Astrale Porter das Psionische Netz nutzen, das von den Hyperstürmen nicht tangiert wird. Die GCC baute mit Hilfe des Faltpunkt-Netzwerks auch diverse geheimen Stützpunkte, die bis zu Tausenden Lichtjahren vom Solsystem entfernt liegen. Da die GCC Synotechnologie nutzen durfte, existieren dort in den Stützpunkten jetzt auch automatische Produktionsanlagen für den Interstellaren Handel. Die Mehandor werden darüber nicht glücklich sein. :grins:

Aber jetzt zur Fortsetzung über Kosmologie.

Spoiler:
Bereits 2019, damals war ich 49 Jahre alt, gab es nicht nur das Brexit- Theater, das mich fast um den Verstand brachte, sondern eben nach zwanzig Jahren astronomische Planetensuche, die ersten Theorien, die das damalige astronomische Weltbild veränderte.

Bis 2067 hat sich an diesen Theorien, die dem damaligen ‚Standardmodell’ verseuchten wissenschaftlichen Denken, eine neue Richtung gab, nichts verändert.

Ja, nicht nur die Erde auch das Solarsystem scheint eine große Ausnahme zu sein.

Vor 4,5 Milliarden Jahren existierte im interstellaren Raum der heutigen ‚Lokalen Flocke’
ein Sternentstehungsgebiet wie heutzutage in der etwa 750 Lichtjahren entfernten ‚Perseus Molekularen Wolke). In den einzelnen molekularen Trümmer-Gas- und Gaswolken, welche sich immer mehr verdichteten und heutzutage ‚Stern-Kokons’ genannt werden, bildeten sich im Regelfall bei solgroßen Sonnen Doppelsonnensysteme. Auch heutzutage sind die meisten Sonnen vom Soltyp, binäre Sonnensysteme. Also Systeme mit zwei Sonnen.
In diesen auf Dauer chaotischen gravomechanischen Verhältnissen könnten sich keine erdähnliche Gajaplaneten bilden.

In der Sternentstehungsphase (Kokonphase) näherten sich diese Gebilde von Systemgröße oft einander. Aber sehr selten wird bei dieser Annäherungsphase eines Kokons dem anderen eine Doppelsonne einfach in die Weiten der Galaxis entführt.
In der Kokonphase des Solsystems scheint genau dies geschehen zu sein. Seit dem blieb das Solsystem mit der Standardgröße des Solsternentyps die große Ausnahme und blieb solo.

Da auch der Jupiter und mit ihm der Saturn im Schlepptau auf die große Reise in Richtung Sonne wanderte und dabei die Protoplaneten entweder schluckte, auf die große Reise in die Weite der Milchstraße schubste oder in die Sonne schleuderte, konnten sich aus den übrig gebliebenen kleinen Trümmerresten der etwa dreißig Protoplaneten die heutigen Planeten Merkur, Venus, Doppelplanet Erde-Luna und Mars bilden. Voraussetzung war zudem die Tatsache, dass der Gravoanker des Jupiters, der Saturn, beide Planeten zur Umkehr in die heutigen Positionen zwang.

Nur durch beide sehr seltenen Komponenten einer Einzelsonne und der Reise von Jupiter/Saturn in den Innenbereich und die Rückkehr der beiden Gasplaneten in die heutigen Positionen konnte sich ein Gajaplanet, die Erde mit ihrem Leben entwickeln.

Mit dem heutigen Wissen über die ‚Allerersten’, die Memeter und ihrer unglaublichen Supertechnik stellt sich natürlich die Frage, ob die Memeter, die teilweise nicht nur zu ES vergeistigten sondern eben auch zu den Liduuri wurden, nicht ihre nachgewiesene Möglichkeit zur Zeitreise nutzten, um einen temporalen Kreislauf auf die Zeit vor 4,5 Milliarden Jahre generierten und dort die sehr seltene Voraussetzungen zur Bildung des heutigen Solsystems schufen. Den Memeter/Liduuri standen nicht nur Anlagen zur Zeitreise, sondern eben auch Sonnentransmitter zur Verfügung, die groß genug waren gajaformierte Planeten vor allem in die Lokale Wolke zu versetzen.

Wer weiß welche Möglichkeiten die Memeter sonst noch verfügten. Auch das Faltpunktportal-Netzwerk, welches auf der Grundlage des Psionischen Netzes basiert, ist ein beredtes Beispiel dieser These.

Schaun mer maal. So sagte es einst der große Fußballer Franz Beckenbauer

(Homer G.Adams, Ares City, Mars, Anfang 2067)
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Re: Requien für ES

Beitragvon Elena » 17. März 2019, 01:06

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Elena
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Wow, cool! :st:
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 17. März 2019, 11:53

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Homer G Adams
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Elena hat geschrieben:Wow, cool! :st:


Danke, das dir das Intermezzo gefallen hat, Elena. Leider melden sich sonst fast niemand. Würde mir das Fabulieren und 'Welten entwickeln' nicht selbst Spaß machen, dann würde ich sofort aufhören hier zu posten. :o
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Meiner Einer » 17. März 2019, 14:20

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Meiner Einer
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Homer G Adams hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:Wow, cool! :st:


Danke, das dir das Intermezzo gefallen hat, Elena. Leider melden sich sonst fast niemand. Würde mir das Fabulieren und 'Welten entwickeln' nicht selbst Spaß machen, dann würde ich sofort aufhören hier zu posten. :o

Hi HGA, ich lese deine Geschichten ebenso begeistert wie Elena.
Auch wenn ich sonst nichts dazu sage, heute bekommst du ein Lob von mir:
"Der Kandidat hat 99 Punkte". ;)

Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 17. März 2019, 14:27

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@ Homer
Du mußt das so sehen: Der Zuspruch Deines threads ist doch sehr zufriedenstellend. Das bedeutet, dass die Leser/innen Deine Erzählungen / Kosmologien schätzen. Denn warum sollte jemand Fanstories von jemanden lesen, dessen Schreibe nicht gefällt? Insofern kannste doch ganz beruhigt sein, auch wenn Du Dir mehr Feedback wünschst.
Sich nicht zu äußern, mag verschiedene Gründe haben. Als NEO-Leserin lese ich mir auch die EA-threads durch, bin mit 3000 in die EA eingestiegen und äußere mich aber nicht dazu. Das hat auch einen Grund. :mellow:
Jedenfalls gefällt mir Deine Kosmologie gut :st: und ich wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit.
L.G. von sonnenwind
Es geht weiter...
... auch wenn es manchmal nicht so scheint.
Das Leben findet immer einen Weg und blüht plötzlich da wieder auf, wo man es am wenigsten erwartet.

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 17. März 2019, 18:38

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Homer G Adams
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Meiner Einer hat geschrieben:
Homer G Adams hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:Wow, cool! :st:


Danke, das dir das Intermezzo gefallen hat, Elena. Leider melden sich sonst fast niemand. Würde mir das Fabulieren und 'Welten entwickeln' nicht selbst Spaß machen, dann würde ich sofort aufhören hier zu posten. :o

Hi HGA, ich lese deine Geschichten ebenso begeistert wie Elena.
Auch wenn ich sonst nichts dazu sage, heute bekommst du ein Lob von mir:
"Der Kandidat hat 99 Punkte". ;)


Hallo Meiner Einer,

Nur 99 P. :rolleyes: Nein danke das du dich meldest und dir die Stories und Intermezzos gefallen.

Nein, ich sehe ja selbst, dass wenn ein Intermezzo, Kosmologie oder Storysequenz gepostet wird, die Klicks sofort steigen.


So ist das halt, fast alle Leute wollen halt nur still lesen und sich in der heutigen Zeit kaum noch öffentlich posten.

Ad Astra

Meiner Einer.

PS: Wie kommst du eigentlich zu diesem Namen. ^_^
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 17. März 2019, 18:46

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Homer G Adams
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sonnenwind hat geschrieben:@ Homer
Du mußt das so sehen: Der Zuspruch Deines threads ist doch sehr zufriedenstellend. Das bedeutet, dass die Leser/innen Deine Erzählungen / Kosmologien schätzen. Denn warum sollte jemand Fanstories von jemanden lesen, dessen Schreibe nicht gefällt? Insofern kannste doch ganz beruhigt sein, auch wenn Du Dir mehr Feedback wünschst.
Sich nicht zu äußern, mag verschiedene Gründe haben. Als NEO-Leserin lese ich mir auch die EA-threads durch, bin mit 3000 in die EA eingestiegen und äußere mich aber nicht dazu. Das hat auch einen Grund. :mellow:
Jedenfalls gefällt mir Deine Kosmologie gut :st: und ich wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit.
L.G. von sonnenwind


Hallo Sonnenwind,

Toll, das es dir so gut geht, dass du dich hier melden kannst.

Ja die Klickzahlen sind zufriedenstellend, das siehst du richtig.

Das mit dem Feedback ist halt heutzutage und wohl schon immer ein Problem gewesen, zumindest von Fan-Threads.

Hm, auch ich stieg wieder bei 3000 ein. Einen Kommentar möchte ich mir im Moment ersparen. Toll, dass du in die EA einsteigst!


Da du primär ein Neoleser bist, solltest du bemerken, dass meine Kosmologie und Story eine Mischung aus EA und Neo darstellt!

Danke für die guten gesundheitlichen Wünsche. Das ist immer wichtig. Im Moment schone ich mich noch bezüglich der Fortführung des Storyteils.

Auch dir wünsche ich gesundheitlich das Beste!!!!

Ad Astra
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Re: Requien für ES

Beitragvon sonnenwind » 17. März 2019, 19:39

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sonnenwind
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@ Homer
Danke für die guten Wünsche!
Wie Meiner Einer und Elena bin auch ich begeistert von Deinem Thread. :st: Deine detailverliebten, kenntnisreichen und spannenden Schilderungen gehören für mich zu den "Highlights" dieses Forums. :st: Ist ja alles Geschmacksache, aber ich empfinde so. Nur laß Dich nicht stressen, denn die Gesundheit geht vor! :)
Solange ich kann, werde ich immer gerne diesen Thread abrufen. :st:
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... auch wenn es manchmal nicht so scheint.
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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 18. März 2019, 09:25

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Homer G Adams
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quote="sonnenwind"]@ Homer
Danke für die guten Wünsche!
Wie Meiner Einer und Elena bin auch ich begeistert von Deinem Thread. :st: Deine detailverliebten, kenntnisreichen und spannenden Schilderungen gehören für mich zu den "Highlights" dieses Forums. :st: Ist ja alles Geschmacksache, aber ich empfinde so. Nur laß Dich nicht stressen, denn die Gesundheit geht vor! :)
Solange ich kann, werde ich immer gerne diesen Thread abrufen. :st:[/quote]

Hola Sonnenwind,

Es freut auch den Hobbyautor, wenn den Leser der Thread gefällt. :)

Korrekt, viele Dinge im Leben sind Geschmackssache.

Die ‚Kenntnis’ über das EA Perryversum und der Kosmologie des Neoversum, beruht eben auf der Tatsache, dass ich jetzt 53 Jahre PR lese und mitdenke. Selbst einmal ‚etwas’, wenn auch nichts kanonmäßiges zum Perryversum beitragen zu können, ist ja genau die Ursache, wieso ich schreibe und hier poste.
Gut das historische Schreiben mache ich genauso gern, aber am liebsten wenn ich Atlan in ‚historische Verhältnisse’ mitagieren lassen kann. :o)

Was die Detailbesessenheit der Schilderungen angeht, mache ich diese, weil ich diese Dinge selbst gern lesen möchte und ich oft in PR vermisse.

Du hast es auf den Punkt gebracht, Sonnenwind; das nicht stressen lassen. Dies fällt mir als ‚Widder’ nicht leicht, weil ich oft bei einem Thema eine Zeitlang ‚brenne’. Brennen bedeutet eben auch ausbrennen.

Selbst als Rentner setze ich mich oft beim Schreiben unter Selbstdruck.

Das richtige Maß zu finden ist selbst im Alter nicht leicht.

Deshalb werde ich oft Pausen beim Storyschreiben einlegen, um das totale Ausbrennen zu vermeiden.

In diesem Sinne liebe Sonnenwind. Auch dir gesundheitlich das Bestmögliche und die Fähigkeit weiter in diesem und anderen Threads mitposten zu können. :st: :st:

Ad astra

Homer
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

"Ohne ES ist PR NICHTS!" HGA

https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... &start=325

Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 19. März 2019, 09:47

Offline
Homer G Adams
Terraner
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Wohnort: Ares City, Mars
Moin,

Thema HGA – und dessen Abtreten in der Neoserie. Ein kurzes Resümee.
Spoiler:
Wieso ich jetzt eine meiner Lieblingsfiguren der EA-und Neo-Serie Homer G. Adams, mehr Raum im Neo-EA übergreifenden Storyversum gebe, liegt in der Tatsache begründet, dass die ‚Old Men’, also Bai Jun, Allan D. Mercant, Lesly Pounder, der alte Tifflor, Eric Manoli und natürlich HGA, in Neo Band 110 von der neuen Expokratie nach Borsch einfach ‚entsorgt’ wurden.

Das war damals einer der Hauptgründe, wieso ich die Neo-Serie, außer den folgenden ‚Kosmologie- und Zyklus-Endromanen NICHT mehr gelesen habe. Auch das Abvespern der EA-Zyklen in Zehnerbände fand ich nicht gut. Die Romane in der Borsch die Expokratie geleitet hat, habe ich alle, auch jene die ich damals überlesen habe, wurden nachträglich noch gekauft, gelesen.

Die Dichte der Handlung fand ich im Nachhinein ausgesprochen gut. Auch den Raum der HGA und den übrigen Old Men gegeben wurde, empfand ich als einer der großen Pluspunkte von Neo bis Band 99.

HGA mit einem äußerst fragwürdigen Hochfrequenz-Aktienhandel (Band 108) quasi ins Nirwana zu schicken, nachdem was er alles für die TU geleistet hat, empfand ich als äußerst geschmacklos.

In der Konsequenz, beendet man als Leser halt die Lektüre der Serie, zumal wenn man mit ihr nicht jahrzehntelang verbunden sein konnte.


In meinem ‚Storyversum’ bekommt HGA und die ‚Hundert’ 2036 eine Zelldusche auf Wanderer.
Außerdem ist Adams jetzt ein unsterblicher Cyborg, der deshalb NICHT einfach entsorgt werden kann. Auch Mercant und die übrigen Old Men besitzen Zellduschen. Schaun mer maal, was mit ihnen noch geschieht. Zumindest Mercant wird noch eine Rolle spielen, neben HGA natürlich.

Ich habe vor kurzem noch einmal Neo Band 108 und 110 gelesen und bin wieder vermehrt sauer auf die Macher.

Sei es drum

Ad Astra

Homer
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

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Re: Requien für ES

Beitragvon Homer G Adams » 21. März 2019, 15:21

Offline
Homer G Adams
Terraner
Beiträge: 1139
Registriert: 27. Januar 2015, 19:55
Wohnort: Ares City, Mars
So, näch längerer Pause wieder eine Storysequenz. Ich bitte um Beachtung, dass die Folgeteile in einem unregelmäßigen Rhythmus folgen können, da ich mich nicht länger einem Selbstdruck unterziehe...


16. Teil

Spoiler:
TERRA I, Forschungslabor I

Leutnant Martin Hövel betrat das Labor I. In der Mitte des großen die Schritte dämpfenden Kunststoffs ausgelegten Saales stand eine rechteckige Tischreihe, die mit Forschungstechnik überladen war.
Hövel identifizierte: Nano-Laser, Elektrophorosgraph, Rastersonden-Elektronenmikroskop, Autoclaven, Kunstglasbecken mit Nährplasma, Molekülsynthesizer und Geräte die er nicht definieren konnte. Zu sehr waren sie medotechnisch bezogen.
Dr. Tanur erwartete ihn bereits. Es handelte sich um einen außerirdischen dürren und hochgeschossenen Humanoiden mit spitzen Ohren und gelber Hautfarbe. Er stammte vom Planeten Dalton 4. Bei diesem kleinen humanoiden Volk handelte es sich um eine Spezi aus Forschern und Wissenschaftler, die sich bei vielen Auftraggebern verdingten und dort mit ihrer wissenschaftlichen Neugier und Kreativität gerne gesehen wurden.
Als sich eine mächtige kybernetische Flotte der TFU über die Mondentität NATHAN zur Verfügung stellte, unterschrieben viele Daltoner einen Vertrag mit der TFU oder mit terranisch-ferronischen Forschungsinstituten und Konzernen. Die Daltoner waren bei den Terraner rasch beliebt und mit ihrer wissenschaftlichen Kompetenz umgehend hoch geschätzt.
„Ah, da sind Sie endlich!“
„Doktor! Ich habe noch andere Aufgaben zu erledigen.“
„Ja, natürlich.“
„Also, was gibt es?“
„Ich bin endlich weitergekommen...“
Die schiffsinterne Rundrufanlage meldete sich. Hövel nahm den Ruf auf seinem Komlink an.
„Sir, Moku ist verschwunden!“
Hövel fluchte und der Doktor gab seltsame keckernde Laute von sich, die wohl einem terranischen Lachen entsprachen. Etwas irritiert blickte er den mit einem grünen Fell bedeckten Kopf des humanoid-feliden Alien an.
„Was ist mit Fähnrich Ligata? Sie ist bei Abwesenheit des Commondore für das Tier verantwortlich.“
Auf der anderen Seite der Rundrufanlage wurde tief durch geatmet.
„Sir, der Hund ist ein lebendiges intelligenzmäßig aufgestocktes Wesen. Vielleicht wollte er einfach mal Auslauf. Ligata passte wahrscheinlich eine Sekunde nicht auf und schon war er verschwunden. Wahrscheinlich leidet er stark unter dem nun schon wochenlangen Verschwinden seines Herrn.“
„Belastigen Sie mich nicht mehr mit solchen Kleinigkeiten, Fähnrich!“
„Aber...Schluss Ende!“
„Aye, Sir!“
Aus dem Rundruf auf seinem Komlink kam kein Laut mehr. Das keckernde Geräusch des daltonischen Mediziners erstarb abrupt, als ihn Hövel streng anblickte.
„Doktor, warum haben Sie mich gerufen?“

Übergangslos wurde Tanur ernst. Er deutete auf eines der Blutplasmabecken. Es war etwa dreißig Zentimeter tief, vierzig breit und zwanzig hoch. Sonden führten über aufgesetztes Kunststoffpropfen ins Innere des Beckens. Hövel blickte in die Bioprobe hinein. In der Mitte hing ein strahlenförmiges Gebilde. Aus dem Biocomputerchip führten Dutzende feinster monochromer Fäden zum laborinternen Subprozessor heraus.
„Kybernetik, zeige die Kontrollprogramme der verseuchten Blutprobe.“
Auf einem holografisch generierten Schirm erschienen Tabellen und graphische Darstellungen. Hövel blickte ihn fragend an.
„Es ist nicht leicht das Gift überhaupt zu identifizieren.“

Tanurs von Syno- Mediziner neu installierten kybernetischen Augen huschten vergleichend über die Daten. Er hatte sich auch einen organisch-kybernetischen nanotischen Link ins Neuralgewebe implantieren lassen.
„Alle Messwerte lagen im Normbereich. Der Biochip arbeitet, wie Sie wissen auf der Basis von elektrischen Impulsen. Diese veranlassen die Zellmembrane sich zu öffnen und Erkennungsstoffe aufzunehmen. Ohne die hervorragende Technik an Bord des Schiffes und meine langjährige Erfahrung in der Forschung stände ich noch am Anfang. Ich...“
„Doktor...?“
Tanur verzog unwillig sein Gesicht und eine lange Zunge zuckte rasch aus dem Mund und verschwand sofort wieder in der Mundhöhle des feliden Humanoiden. Mit dieser Reaktion drückte er seinen Unwillen aus. Nur mühsam unterdrückte er ein Fauchen.

Hövel kannte allerdings keine Höflichkeit, denn er wusste nur zu gut, dass jetzt wieder ein langatmiges wissenschaftliches Referat erfolgt wäre.
„Sehen Sie selbst!“

Der Daltone zog eines der beiden Okulare des Elektronenraster-Mikroskops zu Hövel heran. Dieser setzte sich auf einen Rollhocker und beugte sich über das Okular. Tanur benutzte das zweite.
Der amtierende Kommandant der TERRA I erblickte eine faszinierende Mikrowelt:
Riesige dunkelblaue sternförmige Körper, die sich rasch voran bewegten. Sie sahen ähnlich wie Körperzellen aus.
„Ich habe die originale vergiftete Blutprobe aufgeteilt. Eine der Kleinproben wurde mit jenem Substrat infiziert, das ich nach langen Forschungsreihen entwickelt habe.“
Der TFU- Offizier betrachtete die sternförmigen Körper. Sie stießen auf helle kleine Zellen und verschmolzen mit ihnen. Anschließend veränderten diese etwas ihre Form und Farbe. Die neue Zellform bewegte sich jetzt schneller im Blutstrom voran und stieß auf dunkelrotes Gewebe. Chaos kam auf. Die alten Zellen wehrten sich und veränderten ebenfalls ihre Form. Doch die kleineren blauen Körper dockten an ihnen an. Einer nach dem anderen. Wie Raumschiffe an eine Raumstation. Die Wände der wesentlichen größeren alten Zellen lösten sich auf. Immer mehr der kleineren neuen Körperchen führen die Invasion durch. Sie fraßen regelrecht die ursprünglichen Zellen auf.
„Soll ich Ihnen den Vorgang erklären?“
„Eigentlich kann ich ihn verstehen. Trotzdem bitte ich darum.“

Dr. Tanur setzte sich in ‚Professorpose‘ zurecht und referierte.

„Die vergifteten Blutzellen werden durch die Zellen des Medikaments zuerst paralysiert, aber nicht zerstört. Den inaktiven verseuchten Zellkernen werden die neuen genetischen Informationen übertragen. Sie werden praktisch umprogrammiert. Diese neuen Trägerzellen infizieren immer weitere Zellen und werden von den Antikörpern des menschlichen Körpers aufgespürt. Diese ‚Polizei‘ des Immunsystems schlucken die eindringenden Trägerzellen und programmieren dann mit derbem inaktivem genetischem Code ihre eigene Abwehrkraft um, basierend auf den genetischen Code der verseuchten Zellen. So aktivieren sie sich selbst und gehen gegen die vergifteten Zellen vor. Die Antikörper sind besonders wirksam. Sie tragen das gesamte Erbmaterial des Giftes in sich und nicht nur einige ausgewählte Gene. Dadurch haben sie alle Waffen gegen die defekten Zellen in sich und verwandeln sich die normalen Abwehrkörper in regelrechte Killerzellen gegen das Gift. Sie widerstehen normalerweise sogar Nanobots.“
Hövel seufzte.

„Doktor. Ich verfüge einiges gentechnisches Grundwissen. Soweit ich es beurteilen kann, ist dies der übliche Ablauf von gentechnisch erzeugten Medikamenten.“
„Richtig, Mr. Hövel. Aber die erfolgreiche Abwehr hält nur einige Tage an, dann kehrt sich der Vorgang um. Martin blickte ihn fassungslos an.
„Sie wollen mir eben mitteilen, dass es keine Chance gibt, das Gift der Raumnomaden, welches wohl verbrecherische Elemente der Aras, die sich zur ‚Genetischen Allianz’ bekennen, entwickelt haben, zu bekämpfen?“
Tanur blickte ihn traurig an.
„Ich brauche dringend neues vergiftetes Blut. Dies dort war die letzte Probe.“

„Doktor, Sie sind eben das zweite Mitglied des Feuerreiter-Projekts geworden!“

Nun blickte ihn der Mediziner verblüfft an. Als ihm Hövel die Mission erklärte, wirkte er zuerst unglücklich, dann als der Terraner seine Erklärung beendet hatte, rang der Arzt mit seiner Fassung.
„Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ich Mister Kinthara begleite?“
„Dann verurteilen Sie Nigel, Lehmann und Tirana zum Tode? Ist das mit Ihrer Ethik zu vereinbaren?“
Der Arzt überlegte einige Augenblicke.
„Mister Hövel. Wissen Sie, dass Sie manchmal ein Scheusal sind?“
Der Terraner aus dem TFU- Bundesstaat Deutschland zog nur seine rechte Augenbraue nach oben, wie er es von Tirana abgeschaut hatte.
„Ich weiß, Doktor. Aber für den Kapitän, Tirana und Jack tue ich fast alles...“
Nach langen Augenblicken entschied sich Doktor Tanur.
„Ich werde einige Container mit Forschungsausrüstung verpacken lassen.“
„Ich habe von Ihnen nichts anderes erwartet, Doktor.“

Tanur verschwand in einem Nebenraum.
„Wenn Sie mich suchen, ich bin im Shuttle Eins und helfe den Ingenieuren.“
Hövel wartete die Antwort des Mediziner und Bioforschers nicht ab und verließ das Medolabor Eins. So hörte er nicht, wie ihm der Doktor einige daltonische fauchende Worte nachrief, die sich verdächtig nach Flüchen anhörten...
„Kaffee ist übrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt.“ leicht abgeändert.

Atlan, PR 470

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