Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Lord Valium
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Mich hat damal eher das Titelbild fasziniert.Wenn ich es jetzt mal wieder sehen,weiß ich gar nicht warum...
Ich mochte diesen Boyt Margor überhaupt nicht,hab die Hefte mit seinem Erscheinen so schnell wie möglich hinter mich gebracht.
Aber hier,die Entdeckung Demeters fand ich schon spannend.
Ich bin nicht wie die Anderen...
Ich bin schlimmer...!!!
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Baptist Ziergiebel
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Bin auch mal wieder im Text weitergekommen.

856 - Treffpunkt Totenwelt ist eine typische Ewersnummer. Er bedient sich diesmal zwar des üblichen Serienpersonals, hier Vanne, ansonsten aber wie häufig: die eigentliche Handlung ist bestenfalls Rahmen, Ewers zieht sein Ding durch. Rorvic, a Hainu und die MVs haben zwar Sendepause, dafür darf Tengri Lethos mal ran. Und wie so häufig auch bei Ewers ist das auch nicht schlimm, da der Roman recht spannend und angenehm zu lesen war. Nur mit dem Säuferbewußtsein Pale Donkvent gehen dem Autor die Gäule durch. Sich selbst Massen von fast reinem Alkohol einzuverleiben, während eines Raumfluges, grenzt an Idiotie und Selbstmord.

857 und 858 machen deutlich, dass das Thema BARDIOC schon ziemlich durch ist, abgesehen von Rhodans Odyssee. PAN-THAU-RA wirft immer deutlicher seinen Schatten voraus und Margors Machtspielchen und versuchte Einflußnahme bestimmen das Geschehen. Beides wird gut in Szene gesetzt, PAN-THAU-RA ist quasi in aller Munde, dennoch weiß niemand nichts Genaues und Margor kann man eine erfrischende Chuzpe nicht abstreiten. Sich die neue BASIS, welche NATHAN so emsig im versteckten Kämmerlein zusammengebastelt hat, unter den Nagel reißen zu wollen, weist schon auf ein deutliches Selbstbewußtsein hin. Ich bin gespannt, wie das ausgeht.

Die BASIS hat mir gefallen. Als Expeditionsschiff fand ich sie besser geeignet, als die anderen terranischen Pötte und ein gewisses Flair hatte sie auch. Sie kam mir immer vor wie eine Art Flugzeugträger mit eigener Flottille, wobei ich immer das Aufbruchsszenario aus 1649 in Erinnerung habe, was sowohl sinnvoll wie auch eindrucksvoll war.

Gruß.
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Baptist Ziergiebel
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Vor fast 41 Jahren erschien vermutlich am 21. März 1978 der 865. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Kosmische Irrfahrt von H. G. Ewers.

Bild

Handlung:

Der Prospektor Pyon Arzachena ist in Schwierigkeiten. Vor drei Wochen hätte ein Händler ihn und seinen Begleiter Childa, einen marsianischen Valley-Salamander, von dem atmosphärelosen Eisplaneten Hertschos abholen sollen, doch niemand ist gekommen, und nun gehen ihm sowohl die Lebensmittel als auch Deuterium für seinen Kleinreaktor aus. Seine Suche nach wertvollen Mineralien ist jedoch erfolgreich: Er findet ein Vorkommen von reinem Ynkelonium, das ihn zum Milliardär machen kann – wenn er überlebt. Auf dem Weg zu seiner Unterkunft fällt die Heizung seines Raumanzugs aus, und die Sauerstofferzeugung läuft nur noch mit halber Kraft. Er hat nur noch einen Sauerstoffvorrat für 24 Stunden, als ein Raumschiff landet.

Der Lare Hotrenor-Taak ist mit seinem SVE-Raumer, der GORSELL, ziellos unterwegs, als ein fremder Einfluss seinen Kurs geringfügig beeinflusst. Er wird nach Hertschos gelockt und landet dort. Dann kann er Pyon Arzachena retten, der auf dem Weg zu der GORSELL zusammengebrochen war. Als Arzachena aufwacht, erkennt er den Laren, hält ihn aber für einen Molekülverformer. Er versucht, Hotrenor-Taak mit dessen eigener Energiewaffe zu erschießen, was ihm aber nicht gelingt.

Eine Gruppe von Gys-Voolbeerah trifft sich in ihrem Stützpunkt und diskutiert Funksprüche, die sie abgehört haben. Sie wissen von der BASIS und halten sie für ein geeignetes Instrument, das ihnen bei der Suche nach dem Tba helfen könnte. Die Gys-Voolbeerah Ytter und Nchr werden ausgeschickt, um den Akonen Pedar von Margulien und den Blue Seterc zu überwältigen und in der Gestalt der beiden GAVÖK-Kommissare die BASIS zu übernehmen. Der erste Teil des Plans gelingt ohne Probleme.

Dass Pyon Arzachena gerade versucht hat, Hotrenor-Taak umzubringen, und dass dieser als Anführer der Laren für 126 Jahre die Völker der Milchstraße auf brutalste Weise unterdrückt hat (was aber wohl nur ein Missverständnis war), hindert die beiden nicht daran, Freundschaft zu schließen. Sie fliegen zusammen nach Olymp, wo ihr Raumschiff beinahe beim Anflug abgeschossen wird. Sie treffen auf Arzachenas Verlobte, die er vor vielen Jahren mit ihrem mittlerweile fünfundvierzigjährigen Sohn sitzengelassen hat.

Spät abends erhält Michael Rhodan einen Anruf von einer gewissen Dunja Varenczy – diesen Namen hat Demeter angenommen. Sie überredet ihn zu einem Treffen in einem Park in der Nähe seiner Wohnung. Michael Rhodan verliebt sich auf der Stelle in sie. Demeter bittet ihn, sie an der Expedition der BASIS teilnehmen zu lassen. Er erkennt, dass sie sich vor etwas oder jemandem auf der Erde fürchtet, und bringt sie nach Imperium-Alpha.

Die beiden Gys-Voolbeerah treffen die übrigen Mitglieder der GAVÖK-Kommission und reisen mit ihnen zuerst nach Olymp. Sie werden von Anson Argyris begrüßt, und auch Tengri Lethos ist anwesend. Der erkennt zwar, dass Pedar von Margulien kein Akone ist, aber er ist psychisch ausgelaugt und geht der Sache nicht weiter nach.

Hotrenor-Taak und Pyon Arzachena durchsuchen angeblich die Speicherbänke Olymps nach Hinweisen auf Energiequellen für SVE-Raumer. In Wirklichkeit aber suchen sie nach Aufzeichnungen über Gys-Voolbeerah. Dazu suchen sie den Zugang zur Ausweichzentrale TRAPPER, wo es vor kurzer Zeit zu einer Auseinandersetzung zwischen Anson Argyris und den Gys-Voolbeerah gekommen war, und können dort eindringen. Hier finden sie Hinweise darauf, dass vor vielen tausend Jahren schon einmal Laren in der Milchstraße anwesend waren. Dabei werden sie von Tengri Lethos beobachtet, den sie für einen Gys-Voolbeerah halten und der sich von ihnen gefangen nehmen lässt.

...

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Gruß.
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Faktor10
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HOT
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Faktor10 hat geschrieben:Eins der besten Tibis bei PR.


Oh, ja!
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GECP
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Weil es mir gerade einfällt...

In Band 700 bekommen Perry Rhodan und seine Gefährten die SOL, weil die Aphiliker keine Verwendung mehr dafür haben. Ich glaube, man wollte sich mehr auf sich selbst konzentrieren. Warum haben die Aphiliker dann die Pläne für ein weiteres Fernraumschiff, die BASIS, entwickelt? Die Pläne wurden von NATHAN (oder ES) modifiziert, aber ursprünglich stammen sie von den Aphilikern. Irgendwie paßt das für mich nicht zusammen.
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old man
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Ich hab mal wieder super Timing, denn ich bin grad am Anfang des Zyklus, ich mache grad einen Reread ab 650, und bin im Bardioc-Zyklus angelangt. Was mich wirklich umhaut ist, dass mir die meisten Romane immer noch, oder wieder, zwei Klassen besser gefallen als das aktuelle Zeug.
Und das kann ja schlecht Sentimentalität oder Nostalgie sein, wenn mir etwas nach fast 40 Jahren immer noch gefällt. Mich bringt das wirklich ins Grübeln. Wenn man diese Romane parallel mit der aktuellen EA liest, wird wirklich deutlich, was passiert ist: Die Serie ist älter geworden, aber nicht komplexer, und die emotionale Wucht ist völlig weg.
Obiges Cover ist wohl das beste PR-Cover überhaupt, find ich.
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dandelion
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HOT hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Eins der besten Tibis bei PR.


Oh, ja!


Ein schönes, geheimnisvolles Bild. In der Symbolkraft reicht es aber nicht an das Titelbild von 279 heran, das wie kaum ein anderes den Drang der Rhodan-Menschheit nach den Sternen und damit den Geist der Serie versinnbildlicht. Ist mein absoluter Favorit.
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Faktor10
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https://www.bilder-upload.eu/bild-b95ef ... 9.jpg.html
Super Bild.
Aber für mich war es der MdI der die Zeitmauer einreißen wollte.
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thinman
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GECP hat geschrieben:Weil es mir gerade einfällt...

In Band 700 bekommen Perry Rhodan und seine Gefährten die SOL, weil die Aphiliker keine Verwendung mehr dafür haben. Ich glaube, man wollte sich mehr auf sich selbst konzentrieren. Warum haben die Aphiliker dann die Pläne für ein weiteres Fernraumschiff, die BASIS, entwickelt? Die Pläne wurden von NATHAN (oder ES) modifiziert, aber ursprünglich stammen sie von den Aphilikern. Irgendwie paßt das für mich nicht zusammen.

Einfach, die Aphiliker haben sie nicht entwickelt. Die planten eine Kampfeinheit, die im Umfeld von Medalion eingesetzt werden sollte und der SOL, sollte diese je wieder in die Nähe kommen, überlegen ist.
thinman
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GECP
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thinman hat geschrieben:Einfach, die Aphiliker haben sie nicht entwickelt. Die planten eine Kampfeinheit, die im Umfeld von Medalion eingesetzt werden sollte und der SOL, sollte diese je wieder in die Nähe kommen, überlegen ist.


Und dafür entwickeln sie ein "Fernerkundungs- und Trägerschiff für intergalaktische Flüge"? Die BASIS hatte sogar eine "aphilische Wegfahrsperre" (Band 868/869) eingebaut.
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thinman
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GECP hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:Einfach, die Aphiliker haben sie nicht entwickelt. Die planten eine Kampfeinheit, die im Umfeld von Medalion eingesetzt werden sollte und der SOL, sollte diese je wieder in die Nähe kommen, überlegen ist.


Und dafür entwickeln sie ein "Fernerkundungs- und Trägerschiff für intergalaktische Flüge"? Die BASIS hatte sogar eine "aphilische Wegfahrsperre" (Band 868/869) eingebaut.


Die Aphiliker mochten keine Raumfahrt, sie ließen auch die Reste der Solaren Flotte verkommen. Konstruktionsbüros bleiben aber an sich auch nach einer vernichtenden Niederlage aktiv, da können wir Deutsche ein Lied davon singen. Warum soll das bei den Aphilikern anders gewesen sein ? Ein großer Pot hat den Vorteil, dass alle wichtigen Entscheidungsträger auf einem Haufen sitzen und sich gegenseitig überwachen, das Politbüro der KPdSU läßt grüßen.
Und dann lag die Bauausführung bei Nathan, der ja sein eigenes Süppchen gekocht hat, oder soll man besser sagen, er ging nach ES Rezeptbuch vor. Sonderlich viel dürfte da von der Ursprünglich angedachten aphilischen Ausrüstung nicht mehr geblieben sein, trotz Dragist und dem SF-Gerät.

thinman
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thinman hat geschrieben:Und dann lag die Bauausführung bei Nathan, der ja sein eigenes Süppchen gekocht hat, oder soll man besser sagen, er ging nach ES Rezeptbuch vor. Sonderlich viel dürfte da von der Ursprünglich angedachten aphilischen Ausrüstung nicht mehr geblieben sein, trotz Dragist und dem SF-Gerät.


Nachdem Dargist besiegt war, hat man herausgefunden, daß die entsprechenden Steuergeräte über das ganze Schiff verteilt waren. So groß können die Änderungen also nicht gewesen sein, sonst hätte Dargist nicht mehr funktioniert. Ich würde das eher unter "Autorenfehler" einordnen. Aber egal, die BARDIOC- und PAN-THAU-RA-Zyklen waren für mich der Höhepunkt der Perry-Rhodan-Serie.
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TC2012
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old man hat geschrieben:Ich hab mal wieder super Timing, denn ich bin grad am Anfang des Zyklus, ich mache grad einen Reread ab 650, und bin im Bardioc-Zyklus angelangt. Was mich wirklich umhaut ist, dass mir die meisten Romane immer noch, oder wieder, zwei Klassen besser gefallen als das aktuelle Zeug.
Und das kann ja schlecht Sentimentalität oder Nostalgie sein, wenn mir etwas nach fast 40 Jahren immer noch gefällt. Mich bringt das wirklich ins Grübeln. Wenn man diese Romane parallel mit der aktuellen EA liest, wird wirklich deutlich, was passiert ist: Die Serie ist älter geworden, aber nicht komplexer, und die emotionale Wucht ist völlig weg.
Obiges Cover ist wohl das beste PR-Cover überhaupt, find ich.


Das ist mir auch schon aufgefallen. Ich lese auch die alten Romane öfters und komme sofort wieder in die Handlung rein. Die Serie von heute ist anders aufgebaut. Scheint aber einigen (50.000, 80.000?) noch zu gefallen. Meine Vermutung: Die alten Recken sind nicht mehr da. Sie fehlen ...
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thinman
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GECP hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:Und dann lag die Bauausführung bei Nathan, der ja sein eigenes Süppchen gekocht hat, oder soll man besser sagen, er ging nach ES Rezeptbuch vor. Sonderlich viel dürfte da von der Ursprünglich angedachten aphilischen Ausrüstung nicht mehr geblieben sein, trotz Dragist und dem SF-Gerät.


Nachdem Dargist besiegt war, hat man herausgefunden, daß die entsprechenden Steuergeräte über das ganze Schiff verteilt waren. So groß können die Änderungen also nicht gewesen sein, sonst hätte Dargist nicht mehr funktioniert. Ich würde das eher unter "Autorenfehler" einordnen. Aber egal, die BARDIOC- und PAN-THAU-RA-Zyklen waren für mich der Höhepunkt der Perry-Rhodan-Serie.


War halt eine Idee fürs Monster der Woche....
Und wie viele Autorenfehler ein Fall von "nicht weit genug gedacht".

thinman
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GECP
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thinman hat geschrieben:War halt eine Idee fürs Monster der Woche....
Und wie viele Autorenfehler ein Fall von "nicht weit genug gedacht".


Die Geschichte um Dargist hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Nur das mit der Umwandlung von Jentho Kanthall in einen Aphiliker (oder doch nicht) war ein bißchen an den Haaren herbeigezogen.
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thinman
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GECP hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:War halt eine Idee fürs Monster der Woche....
Und wie viele Autorenfehler ein Fall von "nicht weit genug gedacht".


Die Geschichte um Dargist hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Nur das mit der Umwandlung von Jentho Kanthall in einen Aphiliker (oder doch nicht) war ein bißchen an den Haaren herbeigezogen.


Mir auch.
War halt ein typischer Mahr. "Verwenden sie halt eine höhere Programmiersprache."
Monster der Woche und Lückenfüller sind für mich per se keine abwertenden Begriffe. Sie sind häufig sogar das Salz in der Suppe, das den besonderen Geschmack von PR ergibt.

thinman
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Lord Valium
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GECP hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:Aber egal, die BARDIOC- und PAN-THAU-RA-Zyklen waren für mich der Höhepunkt der Perry-Rhodan-Serie.

:st: :st: :st:
Ich grab auch immer wieder Hefte davon aus,wenn ich mal nix zu lesen habe....
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GECP
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thinman hat geschrieben:War halt ein typischer Mahr. "Verwenden sie halt eine höhere Programmiersprache."


Das waren noch Zeiten. Da wurden die Positroniken noch in Assembler programmiert. Aber ich glaube, im "Atlan und Arkon"-Zyklus wurden bei einem defekten Überlichtantrieb noch ein paar Elektronenröhren ausgetauscht.
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Baptist Ziergiebel
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Vor genau 41 Jahren erschien am 28. März 1978 der 866. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Aura des Unheils von H. G. Ewers.

Bild

Handlung:

Hotrenor-Taak flieht mit dem bewusstlosen Pyon Arzachena und seinem Gefangenen Tengri Lethos, den er für einen Molekülverformer hält, aus der Ausweichzentrale TRAPPER im unterirdischen Labyrinth von Olymp. Zurück auf seinem Raumschiff, der GORSELL, erhält er Besuch von Anson Argyris und Ronald Tekener. Die bitten ihn, den SVE-Raumer in einem unterirdischen Sektor von Olymp zu parken, damit er der GAVÖK-Delegation, die sich gerade auf Olymp befindet, nicht unangenehm auffällt. Tengri Lethos ist längst aufgewacht und entfernt sich mithilfe seines Zeittransmitters aus seiner Zelle an Bord der GORSELL. Er folgt dem Raumschiff zu seinem neuen Versteck.

Der Gys-Voolbeerah Nchr in der Maske des Akonen Pedar von Margulien muss, seiner Rolle entsprechend, seine »Nichte« Ilma von Rohan verführen oder sich verführen lassen, was ihm ungeheuer peinlich ist. Dabei öffnet sich durch Zufall ihr Medaillon, das durch einen weiteren Zufall einen grünen Illusionskristall enthält. Der Illusionskristall versetzt Ilma von Rohan in Trance, und in dieser Trance findet sie einen Zugang zur Unterwelt von Olymp, und Nchr folgt ihr. Auch Pyon Arzachena dringt in die Unterwelt von Olymp ein.

Während Ilma, von dem Illusionskristall gesteuert, sich sicher durch die Unterwelt bewegt und allen Fallen ausweicht, kommt Nchr beinahe ums Leben. Er gerät nacheinander in zwei Fallen, die für jeden Menschen tödlich gewesen wären, und dann verliert Ilma ihren Kristall. Pyon Arzachena entgeht nur durch erstaunliche Zufälle zwei tödlichen Fallen, findet Ilmas Kristall und trifft auf die beiden Akonen. Er erkennt schnell, dass Pedar von Margulien ein Gys-Voolbeerah ist. Ilma fällt wieder in Trance, und Pyon Arzachena und Pedar von Margulien folgen ihr, um den Fallen zu entgehen. Schließlich entkommen sie alle auf die Oberfläche von Olymp. Der grüne Illusionskristall ist wiederum verschwunden.

Hotrenor-Taak bemerkt endlich, dass sein Gefangener entkommen ist. Dann hat er ein Treffen mit Anson Argyris, und auch Tengri Lethos ist anwesend. Es dauert eine ganze Weile bis Hotrenor-Taak überzeugt ist, dass Tengri Lethos echt und kein Molekülverformer ist. Die GAVÖK-Delegation bereitet sich mittlerweile auf einen Transmittersprung von Olymp nach Imperium-Alpha auf Terra vor.

Der Transmittersprung verzögert sich etwas, weil ein Energiesturm die Transmitter unsicher macht, aber schließlich gelangen sie alle nach Imperium-Alpha. Roi Danton begrüßt die Delegation und stellt seine neue Mitarbeiterin vor – Demeter, unter dem Namen Dunja Varenczy. Die beiden Gys-Voolbeerah sind schockiert: Demeter strahlt die TBA-AURA aus. Das erkennen Nchr und Ytter sofort; dabei wissen sie noch nicht einmal, was eine »TBA-AURA« ist. Nchr beschließt, Demeter zu kopieren.

Pyon Arzachena wird per Transmitter zuerst zur Erde und dann zur BASIS geschickt, wo die GAVÖK-Delegation mit den beiden Gys-Voolbeerah mittlerweile angekommen ist. Nach einiger Zeit findet er die Gys-Voolbeerah, gerade als diese Demeter kopieren wollen, aber er wird überwältigt. Doch Demeter ist von einem psionischen Reflektorschirm geschützt, Nchr und Ytter werden überwältigt.

Die beiden Gys-Voolbeerah bleiben nicht lange gefangen: Ihren Artgenossen gelingt es, eine nur molekülgroße Strukturlücke im Paratronschirm um ihre Zelle zu erzeugen, und das ist genug um zu entkommen. Pyon Arzachena kehrt wieder nach Olymp zurück. Dort beschließen Tengri Lethos, Hotrenor-Taak und Arzachena, gemeinsam nach Andromeda zu fliegen und dort von einem Geheimstützpunkt Tengri Lethos' aus die Suche nach seinem Ewigkeitsschiff aufzunehmen.

...

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

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Nisel
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Ich muss ja ehrlich zugeben, mich hat das einfach nicht gefesselt, die Formwandler und ihre Geschichte haben mich einfach nicht interessiert, und was mit Demeter abgezogen wurde, fand ich auch eher nervig als interessant.
Zumal mich stört, daß sie bis jetzt - ich bin ja grade mit der BASIS vor Lorvorcs Burg - immer noch ihre Erinnerungen nicht zurück hat und das anscheinend auch niemanden weiter zu interessieren scheint, am allerwenigsten sie selbst.
Nee, also da sind einige Handlungsstränge die mich langweilen dabei. Ist natürlich nur ein persönlicher Eindruck.
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Baptist Ziergiebel
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*großer langanhaltender Trommelwirbel* *TUSCH*

Damals, vor 41 Jahren, erschien am 4. April 1978 der 867. Roman der Perry Rhodan Serie und damit der letzte des Bardioczyklus`, mit dem Titel:

Bardioc und die Kaiserin von H. G. Francis.

Bild

Handlung:

Bardiocs Gehirn befindet sich in einer Lagerhalle im Mittelteil der SOL, zusammen mit fünf Metern Erde mitsamt allen Pflanzen, Mikroorganismen usw. Doch das biologische Gleichgewicht ist gestört, und langsam beginnen die Pflanzen abzusterben. Nach Berechnungen von Dr. Peysel werden in 48 Stunden sämtliche Pflanzen absterben, und mit ihnen auch Bardioc. Und die Flugzeit bis zur Kaiserin von Therm beträgt über 70 Stunden. Der solgeborene Kosmobiologe Gavro Yaal kann vielleicht helfen, doch bisher weigert er sich. Ein weiteres Problem: BULLOC folgt noch immer der SOL.

Gavro Yaal mag wohl ein genialer Biologe sein, aber er hat auch so seine Macken. Er ist überzeugt, dass die SOL, zusammen mit SENECA und den Solanern, auf dem Weg ist, eine Superintelligenz zu werden. Dass die Kaiserin von Therm die Hilfe der SOL gebraucht hat und dass Bardioc ziemlich am Ende ist, bestärkt ihn noch in seiner Auffassung. Es fällt Perry Rhodan schwer, Gavro Yaal zur Mithilfe zu bewegen, aber schließlich untersucht er sechs Stunden lang Bardiocs Lebenserhaltungssystem.

Einige Zeit später gibt er bekannt, dass er das Problem gefunden hat: Die Pflanzen um Bardioc sind äußerst empfindlich gegenüber Schwankungen der Schwerkraft, und für kurze Zeit wurde für sie die Schwerkraft von 0,88 g auf 1,00 g erhöht. Daran werden die Pflanzen und Bardioc schließlich sterben. Gleichzeitig beginnt Gavro Yaal seine Theorien zu verbreiten, und unter den Solanern findet er etliche Anhänger. Und SENECA scheint ihn auch noch zu unterstützen.

Eine Gruppe von Gavro Yaals Anhängern will Joscan Hellmut zwingen, sie zu SENECA zu bringen. Die Situation wird brenzlig, doch der Kampfausbilder Orson Goare kann die Gruppe überwältigen. Dann verhaftet er Gavro Yaal, was politisch sehr gefährlich ist.

Die SOL ist noch 200 Lichtjahre von Drackrioch entfernt, als sie von tausenden von Hulkoo-Raumschiffen eingekreist wird, die von BULLOC befehligt werden. Die Kaiserin von Therm greift nicht ein; die SOL ist den Hulkoos hoffnungslos unterlegen. Mit mentalen Impulsen von ungeheurer Kraft greift Bardioc BULLOC an. Der muss sich zurückziehen, konzentriert aber dann seine gesamten Kräfte auf die Hulkoos, die beginnen, die SOL anzugreifen. Als die SOL die Flucht ergreift, greift Bardioc erneut an, diesmal mit dem Ziel, BULLOC zu töten. Das wäre ihm wohl auch gelungen, doch das wäre auch tödlich für die Menschen an Bord der SOL gewesen.

Die Hulkoos sind fast alle durch Bardiocs Angriff bewusstlos worden. Als sie wieder zu sich kommen, entscheiden sie sich gegen BULLOC: Mehr als 50 Schiffe eröffnen das Feuer auf BULLOCs Energiesphäre, fliehen anschließend und lassen einen völlig geschwächten BULLOC zurück. Allerdings kommt ein Choolk-Raumer BULLOC zu nahe und gerät unter seine Kontrolle. Die Choolks bringen ihn zu einem Planeten, auf dem er sich erholen kann.

Noch zwei Lichtjahre bis zur Kaiserin von Therm: SENECA erklärt, dass Bardioc Teil des Gemeinschaftswesens aus SOL, Solanern und SENECA sein soll und auf keinen Fall an die Kaiserin von Therm ausgeliefert werden soll. Bardiocs Gehirn wird von SENECA in einen Energieschirm gehüllt. Anscheinend hat Bardiocs Angriff auf BULLOC auch SENECA gehörig durcheinander gebracht. Bardiocs Lebenserhaltungssystem ist ausgefallen, aber für eine kurze Zeit kann er sich noch selbst am Leben halten.

Die Mutanten können Kontakt mit Bardioc aufnehmen. Es gibt nur einen Weg, wie Bardioc gerettet werden kann: Wenn er SENECAS Roboter Romeo und Julia dazu programmiert, den Schaden an SENECA zu beheben. Bardioc hat vielleicht noch eine Stunde zu leben, und außerhalb der SOL werden die Choolks der Kaiserin von Therm immer ungeduldiger und drohender. Doch in letzter Minute bringt SENECA das Roboterpärchen zu Bardioc. Dieser programmiert die beiden Roboter um, der Schaden in SENECA wird behoben, und SENECA hebt den Energieschirm um Bardioc auf.

Es kommt zu einer letzten Unterhaltung zwischen Bardioc und Perry Rhodan: Bardioc teilt Perry Rhodan die Position des versteckten Sporenschiffs PAN-THAU-RA mit, und bittet ihn, die PAN-THAU-RA zu finden und ihrer Bestimmung zuzuführen. Die Koordinaten zeigen auf eine Galaxie, die als Tschuschik bekannt ist.

Dann kommt es zur Vereinigung der beiden Superintelligenzen: Bardioc wird entmaterialisiert, das Gehirn wird über einen weiten Bereich ausgedehnt, und geht im Kristallkörper der Kaiserin von Therm auf.

...

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

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Nisel
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Einer der interessanten Romane, was diese Vereinigung angeht. Das fand ich spannend, wenn auch für meine Begriffe viel zu kurz abgehandelt.


ABER, ich hatte große Probleme mit diesen absterbenden Pflanzen.
Kann es sein, daß da autorenseitig schlicht und einfach was vergessen wurde?


Ich meine, auf dem Schiff ist ein gewisser Mutant dabei, mit blauem Fell und vier Beinen...
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nanograinger
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Nisel hat geschrieben:...ABER, ich hatte große Probleme mit diesen absterbenden Pflanzen.
Kann es sein, daß da autorenseitig schlicht und einfach was vergessen wurde?

Ich meine, auf dem Schiff ist ein gewisser Mutant dabei, mit blauem Fell und vier Beinen...

Du meinst Takvorian? Hätte er die Zeit für Bardioc 70 Stunden lang anhalten können? Wohl eher nicht. Außerdem ist da ja immer noch die Gefahr von BULLOC, gegen den man ohne aktiven Bardioc verloren gewesen wäre. Aber ja, es wird zur ohnehin schon dramatischen Situation auch noch in dieser Hinsicht dramatisiert, auch was (mal wieder) SENECA angeht.

Die Vereinigung der KAISERIN mit Bardioc (zu THERMIOC) ist ein großartiger Moment der Serie. Ehemalige Feinde werden nicht nur zu Verbündeteten, sondern sie vereinigen sich zu einer neuen, unbegreiflichen Entität (okay, unbregreiflich waren sie eigentlich schon vorher). All das vermittelt durch uns Perry und die Solaner, quasi als Abfallprodukt der Suche nach der Erde. Natürlich steckt irgendwie auch ES (oder die KK, von denen wir noch nichts wissen) dahinter (der ZA Perrys lässt die Infektiion durch den Gahlmann-Virus zu), aber das ist schon mal eine Leistung.

Die weitere Geschichte THERMIOCS wird übrigens in drei Taschenbüchern von Arndt Ellmer beschrieben: Die "Auris-Trilogie" PR-TB 293, 295, und 297 (Handlungszeit etwa 100-200 Jahre nach 3585
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Nisel
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Eben jenen!
Natürlich hätte der nicht die ganze Zeit aktiv sein müssen, es ging ja letztlich um einige Stunden, die es knapp zu werden drohte. Und da hätte man durchaus mit seiner Gabe einiges erreichen können.

Die spinnerten Solaner haben mich zusätzlich genervt und SENECA... nee, da sag ich nix mehr.
Für mich, ganz allein gesprochen, hätte die Story um Bardioc und die Kaiserin wesentlich mehr Potential gehabt als diese Nebenschauplätze die für mich nichts anderes als Lückenfüller waren, die die Spannung steigern sollten.
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