Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

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Klaus N. Frick
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Klaus N. Frick » 1. April 2019, 13:00

astroGK hat geschrieben: Dumm nur, dass Eschbachs Buch ebenfalls so weit bekannt, den "Segen" der Redaktion hat. )
Das Eschbach-Buch ist kanonisch. Wir werden künftig auf diesen Roman zurückgreifen, wenn wir in der PERRY RHODAN-Serie die Vergangenheit unseres Helden betrachten.

Ganz klar.

123Kid
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von 123Kid » 1. April 2019, 13:16

Klaus N. Frick hat geschrieben:Das Eschbach-Buch ist kanonisch. Wir werden künftig auf diesen Roman zurückgreifen, wenn wir in der PERRY RHODAN-Serie die Vergangenheit unseres Helden betrachten.

Ganz klar.
Das wollte ich schon seit Wochen lesen!
THX! :D

astroGK
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von astroGK » 1. April 2019, 14:59

123Kid hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Das Eschbach-Buch ist kanonisch. Wir werden künftig auf diesen Roman zurückgreifen, wenn wir in der PERRY RHODAN-Serie die Vergangenheit unseres Helden betrachten.

Ganz klar.
Das wollte ich schon seit Wochen lesen!
THX! :D
ich teile deine Freude aber das heutige Datum macht mich unsicher.

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AushilfsMutant
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von AushilfsMutant » 2. April 2019, 19:11

123Kid hat geschrieben:Netflix gibt bekannt, Eschbachs Rhodan als Piloten für eine Perry Rhodan Serie 2020.

Laut Netflix beginnen die Dreharbeiten im Sommer.

Als Darsteller für Perry Rhodan stehen Michael Fassbinder und Aaron Hilmer fest.

https://www.netflix.de/Perry_Rhodan/
Ach das wäre schon ganz cool.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Ce Rhioton
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Ce Rhioton » 2. April 2019, 19:19

Klaus N. Frick am 1. April hat geschrieben: Das Eschbach-Buch ist kanonisch. Wir werden künftig auf diesen Roman zurückgreifen, wenn wir in der PERRY RHODAN-Serie die Vergangenheit unseres Helden betrachten.

Ganz klar.
Ohne den Zusatz "Ernsthaft" wird das nichts. ^_^

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von papaman » 4. April 2019, 23:31

Ich war wegen Leistenbruch im Krankenhaus, mir geht es soweit wieder gut, und habe das Buch mit Reddon im Bauch so ziemlich am Stück gelesen, unterbrochen durch Blutabnahme und Mützen voll Schlaf. Und einen netten Zimmergenossen der PR in den 6Ts gelesen hat gab es auch....

Als Fan afro-amerikanischer Musik haben mich die Aspekte der Bürgerrechts-Bewegung echt begeistert. Als alter Sack weiß ich natürlich so einiges und ich finde Andreas Eschbach beschreibt das einfach klasse.

Die Piloten-Laufbahn ist eben Militär und nicht ganz so meins, allerdings juckt es mal wieder, wie früher, einen Airfix Flieger zu basteln. Eine F-86 Sabre oder so.

Wie auch immer, verschlungen habe ich das Buch. Die Kritik das Rhodan schon immer ein ziemlicher Spezial-Kamerad war und cool über allem stehend still beobachtet und zur Not sofort umschaltet ist nicht so ganz unbegründet, das nervt manchmal. Andererseits ist der Knabe nunmal so kreiert.

Nur erste Aspekte. Insgesamt ist das ein Prequell vom schönsten. Mit tollen Passagen. Danke Andreas Eschbach.

Liebe Grüße

Carsten
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von His_Shadow » 5. April 2019, 00:19

Tolles Buch...toller Sprecher.

Habe noch 6 Stunden über und fange schon an, etwas "langsamer" zu hören und manche Kapitel zu wiederholen um noch etwas länger davon zu haben.


Wer schon fertig ist sollte, am besten direkt mit "Gene Kranz: Failure is not an Option" weitermachen...würde mich nicht wundern, wenn dieses Buch Andreas Eschbach etwas inspiriert hat (falls er es gelesen hat)

Bis zu Apollo 8 spielen beide Bücher im gleichen Universum, dann kommt es wohl zur ersten dys-chronen Scherung :D
The universe is a pretty big place. If it's just us, seems like an awful waste of space.

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von papaman » 5. April 2019, 03:24

Ein Forumant forderte die frühen Venus Romane schlüssig zu machen. Ach, das wird schwer. Ich liebe diese alte Schrift. Hach ja.

Vielleicht irgendwas mit Täuschung durch ES. Ihr habt das nur geträumt. Die Russen und sonstige aufstrebenden Terraner hingen an manipulierten Arkon Bildschirmen oder so was. Die verschnarchten Arkoniden wunderten sich etwas über das Gewese der Terraner, die schrien immerzu. Die haben sie nicht alle.

Ja, völliger Blödsinn. Aber die Frage wie Andreas Eschbach mit weiterer Nutzung alter Romane umgehen würde ist durchaus spannend.

Liebe Grüße

Carsten
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Ethan Edwards » 5. April 2019, 18:46

papaman hat geschrieben: Aber die Frage wie Andreas Eschbach mit weiterer Nutzung alter Romane umgehen würde ist durchaus spannend.
Carsten
Dazu fallen mir spontan Colonel Kurtz' Worte aus "Apocalypse Now" ein: "The horror, the horror..."


Das Umschreiben oder Neuschreiben der Serienhandlung sollte Perry Rhodan Neo vorbehalten bleiben.
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von 123Kid » 5. April 2019, 20:43

Das ist halt deine Meinung, andere haben einen anderen.

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von GruftiHH » 6. April 2019, 17:52

123Kid hat geschrieben:Das ist halt deine Meinung, andere haben einen anderen.
Aber was würde das bringen?

Den Mondflug habe ICH jetzt in 4 Varianten durch.

1) Hefte
2) Silberbände
3) NEO
4) Andreas Eschbach.

Andreas Eschbach könnte z.B. bei einer Miniserie mitwirken oder als Gastautor bei NEO.

Aber, die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Und das Perryversum birgt für alle ein zuhause und unendliche Geschichten.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von astroGK » 6. April 2019, 19:26

Ethan Edwards hat geschrieben:. Dass Andreas Eschbach Rhodan als überzeugten Nichtraucher darstellt, obwohl es in den frühen Zyklen der Serie diverse Fundstellen gibt, die Rhodan als Raucher zeigen, ist dabei noch einer der geringsten offensichtlichen Fehler.
ich habe nun die Ebooks nach "Raucher","Rauchen","raucht" durchsucht und keine Stelle gefunden, die bezeugen würde, dass Perry geraucht hätte.

Bitte um eine Angabe der Romane und Seiten, damit ich selbst nachschauen kann wo diese Fundstellen sind.

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Ce Rhioton » 6. April 2019, 19:52

astroGK hat geschrieben:ich habe nun die Ebooks nach "Raucher","Rauchen","raucht" durchsucht und keine Stelle gefunden, die bezeugen würde, dass Perry geraucht hätte.

Bitte um eine Angabe der Romane und Seiten, damit ich selbst nachschauen kann wo diese Fundstellen sind.
"Gesundheitszigaretten" -> Band 2723 B-)

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Arthur Dent » 6. April 2019, 19:55

astroGK hat geschrieben:
Ethan Edwards hat geschrieben:. Dass Andreas Eschbach Rhodan als überzeugten Nichtraucher darstellt, obwohl es in den frühen Zyklen der Serie diverse Fundstellen gibt, die Rhodan als Raucher zeigen, ist dabei noch einer der geringsten offensichtlichen Fehler.
ich habe nun die Ebooks nach "Raucher","Rauchen","raucht" durchsucht und keine Stelle gefunden, die bezeugen würde, dass Perry geraucht hätte.

Bitte um eine Angabe der Romane und Seiten, damit ich selbst nachschauen kann wo diese Fundstellen sind.
Sieh dir das mal an: https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... im#p457816 und https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Rauchen

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Moonbiker » 6. April 2019, 20:24

astroGK hat geschrieben:
Ethan Edwards hat geschrieben:. Dass Andreas Eschbach Rhodan als überzeugten Nichtraucher darstellt, obwohl es in den frühen Zyklen der Serie diverse Fundstellen gibt, die Rhodan als Raucher zeigen, ist dabei noch einer der geringsten offensichtlichen Fehler.
ich habe nun die Ebooks nach "Raucher","Rauchen","raucht" durchsucht und keine Stelle gefunden, die bezeugen würde, dass Perry geraucht hätte.

Bitte um eine Angabe der Romane und Seiten, damit ich selbst nachschauen kann wo diese Fundstellen sind.
Such mal nach "Zigarette".
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Rauchen
Perry Rhodan rauchte längere Zeit Zigaretten. (PR 3, PR 5, PR 8, PR 10, PR 16, PR 46, PR 82) Später gewöhnte er sich das Rauchen allmählich ab und ist in den Jahren 2328, 2404 und 2437 als Nichtraucher bekannt, und raucht auch in späteren Romanen meist nicht mehr. (PR 180, PR 280, PR 387) Einige Rückfälle sind aber überliefert. (PR198, PR 405, PR 2723)
PR 3
4. Auflage, Seite 8
Rhodans Blick zu den weit entfernten Stellungen hinüber enthielt eine stumme Drohung. Dann entspannte sich seine Haltung. Wortlos bot er eine Zigarette an

PR 10
4. Auflage, Seite 17
Rhodan klappte den Druckhelm auf die Schultern zurück. In seinen grauen Augen lag ein verhaltenes Flimmern der Spannung. Schweigend ergriff er die angebotene Zigarette.

Mehr Zeit hab ich nicht. ;)

Günther

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von astroGK » 7. April 2019, 01:30

Moonbiker hat geschrieben: 4. Auflage, Seite 8
Rhodans Blick zu den weit entfernten Stellungen hinüber enthielt eine stumme Drohung. Dann entspannte sich seine Haltung. Wortlos bot er eine Zigarette an

PR 10
4. Auflage, Seite 17
Rhodan klappte den Druckhelm auf die Schultern zurück. In seinen grauen Augen lag ein verhaltenes Flimmern der Spannung. Schweigend ergriff er die angebotene Zigarette.

Mehr Zeit hab ich nicht. ;)

Günther
Danke, habe tatsächlich falsch gesucht. Mit "Zigarette" finden sich in der ersten fünfzig Bänden viele Stellen. Ich gebe dir recht, dies widerspricht dem
»Musste was besorgen.« Sie holte ein Feuerzeug und eine unförmige,
selbstgedrehte Zigarette aus der Tasche, zündete sie an, zog einmal daran
und hielt sie ihm dann hin.
Rhodan schüttelte den Kopf. »Danke. Ich rauche nicht.«
»Sei nicht so tugendhaft.«
»Ehrlich«, beteuerte er. »Ich weiß nicht mal, wie das geht.«
Veronique machte es ihm übertrieben demonstrativ vor. »Das ist keine
gewöhnliche Zigarette. Das ist guter Stoff.« Sie hielt ihm den Glimmstängel
hin. »Zieh einfach mal dran. Es wird dich schon nicht umbringen.«
»Das werde ich definitiv nicht tun.«]
Es bleibt also nur die Möglichkeit, dass er im Zuge der Entstehung der Dritten Macht zu rauchen angefangen und es sich dann erst später wieder abgewöhnt hat. :devil: B-) :unschuldig:

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HOT
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von HOT » 7. April 2019, 16:49

Stressraucher eben :P

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Ethan Edwards » 7. April 2019, 20:55

Das folgende würde ich unter Autorenfehler infolge mangelhafter Recherche verbuchen, wobei dieser Fehler verzeihlich ist, weil ihn die Perrypedia auch gemacht hat, wie gerade feststelle:

Im Eschbach-Roman heißt es auf der letzten Seite (S. 848), als die GOOD HOPE ins Wega-System aufbricht: "Es war die erste Transition eines von Erdenmenschen gesteuerten Raumschiffes."

In der Erstauflage entspricht das Heft 10.

Tatsächlich gab es aber aber bereits in Heft 5 eine Kurztransition in die Nähe des Mondes, wo das Beiboot dann dem Fantan-Schiff aufgelauert hat.
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von 123Kid » 7. April 2019, 22:33

Ich habe mich ja insgeheim auch schon gefragt, ob Rhodans Entscheidungen Eisenhower zu wählen, dem Kanon entspricht. :rolleyes:
Spoiler:
[quote="Andreas Eschbach" ]
Obwohl ich mir sicher bin, dass ich nach Erscheinen des Buches jede Menge Post von richtigen Kennern der Serie kriegen werde, was ich alles übersehen habe. Ich kann also auch gleich zugeben, dass ich tatsächlich nicht alle 3000 Hefte gelesen habe. (Feb2019)
Andreas Eschbach: „Perry Rhodan hat bei mir Karl May aus dem Feld geschlagen“
[/quote]

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von GruftiHH » 8. April 2019, 09:24

HOT hat geschrieben:Stressraucher eben :P

Da ja ein Zellaktivator ja Gifte neutralisieren kann (z.B. Alkohol), dann kann der gute auch Qualmen wie ein Irrer. Der Nikotin wird ehe abgebaut. :unschuldig:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von nanograinger » 8. April 2019, 17:16

astroGK hat geschrieben:...
Es bleibt also nur die Möglichkeit, dass er im Zuge der Entstehung der Dritten Macht zu rauchen angefangen und es sich dann erst später wieder abgewöhnt hat. :devil: B-) :unschuldig:
Eine elegante Erklärung. Daran sieht man mal wieder, dass die meisten Widersprüche nur durch unzulässige Verallgemeinerungen entstehen.
Perry könnte bereits in Nevada Fields angefangen haben zu rauchen, als er mit Bully um die Häuser zog.

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von nanograinger » 8. April 2019, 17:56

Ich habe das Buch jetzt am WE fertig gelesen. Insgesamt hat es mir gut gefallen, insbesondere die Beschreibung des Jugendlichen und des jungen Erwachsenen Rhodan gefiel mir sehr gut, und dann die wieder die Phase, die hier von Ethan Edwards kritisiert wird, also der Zeitraum 1961-1971. Der Abschluss, also die Nacherzählung der ersten PR-Romane fand ich antiklimaktisch, denn hier weiß man ja wirklich, was passieren wird und es kommen keine neuen Erkenntnisse zur Person Rhodan hinzu (zumindest für mich nicht).

Störend fand ich allerdings die Einschübe um Ernst Ellert. Vielleicht gibt es hierzu eine Grundlage, ich bin jetzt nicht der größte Ernst-Ellert-Experte, aber falls nicht, verstehe ich nicht wirklich, warum Andreas Eschbach die beiden Episoden einbaute. Die Episode in der Schule in Chicago ist für sich bedeutungslos und dient letztlich nur der Einführung des "Mannes im schlecht sitzenden Anzug". Aber es ist die Episode, die ihn dazu motiviert. weiter in der Air Force zu bleiben, die ich nicht verstehe: Zum Einen hätte ich es besser gefunden, wenn er tatsächlich ausgeschieden wäre (oder zumindest seinen Abschied eingereicht hätte und Pounder überredet hätte zu bleiben). Aber wenn er schon dabeibleiben sollte, warum dann diese Darstellung einer externen Einflussnahme? Und dann noch so heimlich? Sollte Perry nicht in der Lage sein, eine leichte Depression und Sinnkrise selbst (oder zumindest ohne übersinnliche Hilfe) zu lösen?

Die Idee, Adams als Erzähler einzusetzen und ihn die Charaktereigenschaften, Fähigkeiten und Schwächen Rhodans analysieren zu lassen, fand ich auch gut gewählt. Sehr gut wurde die "Sofortumschalter"-Fähigkeit analysiert, insbesondere die Unterscheidung zur reinen Reaktionsfähigkeit. Aber überragend finde ich die Darstellung und Entwicklung des "politischen Menschen" Rhodan, die seine Entscheidung zur Gründung der Dritten Macht geradezu zwangsläufig erscheinen lässt. Das war für mich eine der wichtigsten Fragen, die ich für mich am Anfang des Romans hatte und diese wurde wirklich grandios beantwortet. Die Szene mit den FBI-Vorwürfen bzgl. "Illoyalität" ist absolut perfekt, denn die "Rasterfahndung" des FBI traf ja genau ins Schwarze: Perry ist letztlich nicht loyal zur Staatsmacht. Und wie der Roman es beschreibt, wird ihm das erst wirklich klar, als er die Auswirkungen solcher Staatsmacht am eigenen Leibe erlebt. Und daraus ergibt sich seine Desertion.

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Verkutzon » 9. April 2019, 09:01

Ich habe das Buch noch nicht fertig gelesen, finde es jedoch toll geschrieben. Perry selber wird mir jedoch vom Autor zu sehr idealisiert; er wird quasi als Ritter ohne Fehl und Tadel dargestellt. Diese Beschreibung passt zum „Kosmischen Menschen“ Perry Rhodan, ohne Zweifel, aber persönlich kann ich mich in Geschichten eher mit Figuren identifizieren, die Ecken, Kanten und Fehler aufweisen, oder zuweilen auch mal richtig Fies sein können. Aber das ist meine persönliche Ansicht und Andreas Eschbach hat mit „seinem“ Perry Rhodan und dessen Entwicklungsgeschichte eine schlüssige Story abgeliefert.
Am meisten hat mich seine Recherchearbeit beeindruckt. Nur ein Beispiel:
Auf Seite 67 des Buches wird beschrieben, wie
Spoiler:
Karl Rhodan sieht, wie Perry während eines Gewitters den Hang zum Haus hinauf läuft. Es Blitzt und regnet heftig.
Die fast wortgetreue Szene steht auch im PR Heft 1000, Seite 44, linke Spalte. Zuerst dachte ich, Andreas Eschbach hat in seinem Buch eine entscheidende Szene vergessen, oder unterschlagen. Denn im Tausender wird Perry während des Gewitters
Spoiler:
von ES nach Ambur entführt, und er „sieht“ dort das Fenster zum Kosmos, das sich in ihm selbst befindet. Eine Schlüsselszene.
Wie konnte Andreas diese entscheidende Episode nur weglassen?! Die Lösung steht auf Seite 46. Denn dort sagt ES:
Spoiler:
Dies ist ein Traum, an den ich dir die Erinnerung nehmen muss, bevor ich dich zu deiner Welt zurückbringe.
Perry oder Homer kann diese Szene also gar nicht kennen! Nur ES und der Leser von Band 1000...
Solche Beispiele dürfte es hunderte geben, die der Autor alle recherchieren, verifizieren und abwägen musste, ob und in welcher Form er sie für sein Buch verwenden wollte und konnte!
Alle Achtung und meinen Respekt vor dieser Leistung!
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von LaLe » 9. April 2019, 09:15

Band 1000 steht für eine Recherche zu einer Perry-Biographie unzweifelhaft ganz weit oben.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von nanograinger » 9. April 2019, 10:11

Verkutzon hat geschrieben:...
Auf Seite 67 des Buches wird beschrieben, wie
Spoiler:
Karl Rhodan sieht, wie Perry während eines Gewitters den Hang zum Haus hinauf läuft. Es Blitzt und regnet heftig.
Die fast wortgetreue Szene steht auch im PR Heft 1000, Seite 44, linke Spalte. Zuerst dachte ich, Andreas Eschbach hat in seinem Buch eine entscheidende Szene vergessen, oder unterschlagen. Denn im Tausender wird Perry während des Gewitters
Spoiler:
von ES nach Ambur entführt, und er „sieht“ dort das Fenster zum Kosmos, das sich in ihm selbst befindet. Eine Schlüsselszene.
Wie konnte Andreas diese entscheidende Episode nur weglassen?! Die Lösung steht auf Seite 46. Denn dort sagt ES:
Spoiler:
Dies ist ein Traum, an den ich dir die Erinnerung nehmen muss, bevor ich dich zu deiner Welt zurückbringe.
Perry oder Homer kann diese Szene also gar nicht kennen! Nur ES und der Leser von Band 1000...!
Du hast natürlich recht, dass Perry sich nicht an die Szene mit ES erinnern kann, und natürlich machte es keinen Sinn ES in diesem Buch in als SI einzuführen, schon gar nicht zu diesem Zeitpunkt des Buches.

Aber da du die Stelle von Band 1000 offenbar vor dir hast, wird dir auch ein Unterschied zu Band 1000 aufgefallen sein. In Band 1000 ist die "Entführung" Perrys durch ES nämlich nicht ohne Zeitverlust. Karl Rhodan sieht, dass Perry nach dem Blitz weg ist, und fragt sich verblüfft. wie das sein kann. Der Regen setzt ein und Karl Rhodan spürt, dass hier etwas Besonderes passiert ist, eine andere Realität ist in seine Welt eingedrungen, ein wahrhaft magischer, Dick'scher Moment. Als Perry dann zurück ist, gibt es einen kleinen rationalisierenden Dialog dazu zwischen Perry und Karl, der sie sozusagen wieder in die "normale" Welt zurückbringt.

Ich kann verstehen, dass Eschbach dies nicht einfach zitieren oder nacherzählen wollte, aber dieses Voltz'sche Kleinod habe ich vermisst.

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