Klassiker - Die Altmutanten (PR 570 - 599)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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AARN MUNRO
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nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Terhera ist leider sehr schwarz-weiß gemalt ... abr dennoch ein "würdiger" Gegner, der allerdings völlig blindlings handelt ... das überzeugt wirklich nicht.

Terhera als "würdigen" Gegner zu bezeichnen, ... naja. Er ist meines Erachtens weder würdig in moralischer Hinsicht, weil er offenkundig nur die Macht mit allen Mitteln will und alle politischen Argumente letztlich nur Fassade sind, noch ist er ein "würdiger Gegner" im handlungstechnischen Sinn, da Perry sich ja schlicht gar nicht um ihn kümmert und alle (auch rechtlich legitimen) Möglichkeiten einfach verstreichen lässt.



"Würdig" meinte ich im Sinne des Lesers ... mit irgendeiner Gefahr für Perry und Terra außer den Paramags muss sich der Leser ja beschäftigen.
Positiv ist zu werten, dass die politische Situation im Solsystem einmal Thema ist. Das fand (außer im MDI-Zyklus) viel zu selten statt.
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nanograinger
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AARN MUNRO hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Terhera ist leider sehr schwarz-weiß gemalt ... abr dennoch ein "würdiger" Gegner, der allerdings völlig blindlings handelt ... das überzeugt wirklich nicht.

Terhera als "würdigen" Gegner zu bezeichnen, ... naja. Er ist meines Erachtens weder würdig in moralischer Hinsicht, weil er offenkundig nur die Macht mit allen Mitteln will und alle politischen Argumente letztlich nur Fassade sind, noch ist er ein "würdiger Gegner" im handlungstechnischen Sinn, da Perry sich ja schlicht gar nicht um ihn kümmert und alle (auch rechtlich legitimen) Möglichkeiten einfach verstreichen lässt.

"Würdig" meinte ich im Sinne des Lesers ... mit irgendeiner Gefahr für Perry und Terra außer den Paramags muss sich der Leser ja beschäftigen.
Positiv ist zu werten, dass die politische Situation im Solsystem einmal Thema ist. Das fand (außer im MDI-Zyklus) viel zu selten statt.

Auch im M87-Zyklus und im Cappin-Zyklus spielen innenpolitische (innerhalb des SI, bzw. der Menschheit) Aspekte eine Rolle.

Ärgerlich ist eben, dass sich Terhera als reiner Bösewicht herausstellt und die vernünftigen Kritiker wie Bowarote am Ende freiwiillig Platz machen, weil uns Perry eben doch der Beste ist. Das ist dann eine Abwandlung der Geschichte von Band 419.

Auf die "Befreiung" vom Glauben der Menschen an den "Heilsbringer" Rhodan müssen wir noch zweieinhalb Zyklen warten, bis zur "Fehde der Mächtigen".
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Richard
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Also im Vergleich zum Altmutantenzyklus war das innenpolitische Thema im Cappin- und M87 Zyklus deutlich weniger im Fokus. Aber das lag wohl daran, dass die beiden Zyklen Grosszyklen waren.
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Yman
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Am 9. Februar 1973 erschien der 598. Roman:

Die Para-Bank von William Voltz


Untertitel: Hilfsexpedition zum Zentrum der Galaxis – ein Asteroid wird geraubt


Der Zyklus nähert sich dem Ende. Die Spannung steigt. :devil:
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Faktor10
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Echt? :devil:
Das Tibi dazu.
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Yman
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Wir verstehen und ergänzen einander gut. :D

Danke fürs Einstellen des Titelbildes. Wie man sieht, lautet der Untertitel "Zwischenfall in Tolots Sternenballung - Ein Haluter sucht den Kampf". Habe ich leider vergessen zu ändern.

Das Titelbild finde ich schon sehr einschlägig. :devil:
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dandelion
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Yman hat geschrieben:Am 9. Februar 1973 erschien der 598. Roman:

Die Para-Bank von William Voltz


Untertitel: Hilfsexpedition zum Zentrum der Galaxis – ein Asteroid wird geraubt


Der Zyklus nähert sich dem Ende. Die Spannung steigt. :devil:


Wie spannend das Zyklusende, sprich die Nr. 599, sein wird, weiß ich noch nicht. Die Nr. 598 ist aber sicher einer der Glanzpunkte in der Schicksalsgeschichte der Altmutanten, wobei deren Auseinandersetzungen mit den Paramags hier fast in den Hintergrund treten. Es gibt ja genug andere Ereignisse. Angefangen mit der unheilschwangeren Stimmung zu Beginn des Romans, Rhodans Beinahetod im Sonnenfeuer bis hin zu dem tragischen und fatalistisch ertragenen Ende einer unscheinbaren Nebenfigur. Im Mittelpunkt steht aber natürlich der Haluter Kerlak, der bis zu seiner späten Läuterung für jede Menge Spannung sorgt. Leider ist sein Ende doch etwas zu pathetisch geschildert, aber möglicherweise habe ich das in jungen Jahren anders und ergreifender empfunden.

Auf jeden Fall gewohnt gute Voltzqualität, kleine Ungereimheiten, wie die offene und ungesicherte Schleuse im Haluterschiff, verzeihe ich da ganz gerne. Sicher ein Roman, der über den Durchschnitt hinausragt und Lust am Weiterlesen vermittelt.
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AARN MUNRO
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Mögen die Romane zum Ende hin kleine Shwächen haben, empfand ich sie doch alle als gut. Ohnhin hatte mir dieser erste kompakte Minizyjklus eigentlich gefallen, von den Altmutanten hin bis zu Corello und Alaska über die Asporcos bis zu den Paramags und dem PEW-Bewusstsein.
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Yman
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Am 16. Februar 1973 erschien der 599. Roman:

Tag der Entscheidung von Kurt Mahr


Untertitel: Perry Rhodan kehrt zurück - und die Attentäter erwarten ihn


Ein guter, abwechslungsreicher Roman von Kurt Mahr beendet den Altmutanten-Zyklus. Rhodan befindet sich noch auf dem PEW-Asteroiden WABE-1000, der in eine Sonne zu stürzen droht. Die Wirkung von Thermostrahlern und Schockern wird in dieser Umgebung auf Para-Ebene neu definiert. Das war eine interessante Idee, das Pairun eine interessante Entität.

Ein Kreuzer ist unterwegs, Hilfe holen. Kurt Mahr philosophiert auch gerne über Lineartriebwerke und die Evolution von Maschinen, allgemein auch über Mensch-Maschine-Beziehungen. Am Ende triumphieren reaktionsschnelle, entschlossen handelnde Menschen (Deighton und Bully) über die umprogrammierten Roboter, die es auf Rhodans Leben abgesehen haben.
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Faktor10
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Und hier das Tibi.
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Faktor10
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Schlussbetrachtung
Was hat mir gefallen.
Die Romane mit Corello und Alaska .
Manche Titelbilder waren hervorragend.
Die Idee die alten Mutanten wieder in die Serie zu holen.
Was hat mir nicht gefallen.
Die Umsetzung der Idee wie die Mutanten wieder rein kamen.
Die ganze Geschichte um die Paramags.
Man merkte dem Zyklus an das er mit heißer Nadel gestrickt wurde.
Ich war 15 als ich diesen Zyklus gelesen habe.
Persönlich war ich damals sehr enttäuscht dass der Schwarm Zyklus abgebrochen wurde, wo er doch gerade ab Band 550 richtig gut wurde.
Deshalb war ich auch die ganze Lesezeit recht sauer.
Die Mutanten hätte man auch in den Schwarm mit einarbeiten können.
Das Experiment nach langer Zeit wieder einen kleinen Zyklus zu schreiben ging für mich in die Hose.
Beim Hondro Zyklus wurde es besser gelöst.

Man merkte schon deutlich den Einfluss von Voltz ins Geschehen.
Vielen Dank auch an Yman, das er das einstellen der Romane übernommen hat. :st:
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homo sapiens
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Faktor10 hat geschrieben:Schlussbetrachtung
Persönlich war ich damals sehr enttäuscht dass der Schwarm Zyklus abgebrochen wurde, wo er doch gerade ab Band 550 richtig gut wurde.

M.E. wurde der Schwarmzyklus gegen Ende gut, weil er vorzeitig beendet wurde; andernfalls hätten sich die Handlungslängen weitere dreißig Bände dahingeschleppt.
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Faktor10
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Das ist auch eine Betrachtungsweise. Genau so spekulativ wie meine. Trotzdem hätte ich den Schwarm bis 599 inklusive den Mutanten gehabt. Aber wir schweifen beide ab zum Schwarm.
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Faktor10
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AARN MUNRO hat geschrieben:Mögen die Romane zum Ende hin kleine Shwächen haben, empfand ich sie doch alle als gut. Ohnhin hatte mir dieser erste kompakte Minizyjklus eigentlich gefallen, von den Altmutanten hin bis zu Corello und Alaska über die Asporcos bis zu den Paramags und dem PEW-Bewusstsein.

"Ohnhin hatte mir dieser erste kompakte Minizyjklus"
Dies stimmt nicht. Das war der Hondro Zyklus.
Band 179 oder Band 180, bis Band 199.
Da waren die Terraner noch aus Schrot und Korn. :D
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dandelion
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Es war wohl der erste Minizyklus nach offizieller Einteilung. Vor den MdI gab es ja ohnehin nur kürzere Handlungsstränge.

Den "Hondrozyklus" finde ich insgesamt spannender als die Altmutanten. Den gab es zwar zu Beginn meiner Rhodanlesezeit und da war alles neu und aufregend, meine Einschätzung hat sich aber beim jetzigen Lesen bestätigt.
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Richard
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Ich finde, dass der Altmutantenzyklus nicht so schlecht ist wie sein Ruf. Aber klar: für die Anhänger "klassischer" KHS Zyklen ist der Altmutantenzyklus wohl weniger interessant; es fehlt das eindeutige Feindbild, der "grosse Feind".
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AARN MUNRO
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homo sapiens hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Schlussbetrachtung
Persönlich war ich damals sehr enttäuscht dass der Schwarm Zyklus abgebrochen wurde, wo er doch gerade ab Band 550 richtig gut wurde.

M.E. wurde der Schwarmzyklus gegen Ende gut, weil er vorzeitig beendet wurde; andernfalls hätten sich die Handlungslängen weitere dreißig Bände dahingeschleppt.



Diese neun Mumien und der Hyperschlag gegen die Karduuhl waren doch köstlich. Ratzfatz ... weg.Eine Million Jahre Macht ... für nix.

Der Mutantenkurzzyklus hatte mich auf den ersten zehn Bänden etwas enttäuscht, obwohl gute Bände dabei waren, etwa Voltz'Band über den Ara-Arzt auf Terra. Die letzten zehn Hefte fand ich dann besser. Die Paramags waren doch witzig, wie sie ihre Situation meisterten und die PEW-Flüge der Mutanten im Metall wirklich gut beschrieben.Nur Terhera war zu platt ...
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Faktor10
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Richard hat geschrieben:Ich finde, dass der Altmutantenzyklus nicht so schlecht ist wie sein Ruf. Aber klar: für die Anhänger "klassischer" KHS Zyklen ist der Altmutantenzyklus wohl weniger interessant; es fehlt das eindeutige Feindbild, der "grosse Feind".

Es lag nicht am fehlenden Feindbild.
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AARN MUNRO
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Faktor10 hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Ich finde, dass der Altmutantenzyklus nicht so schlecht ist wie sein Ruf. Aber klar: für die Anhänger "klassischer" KHS Zyklen ist der Altmutantenzyklus wohl weniger interessant; es fehlt das eindeutige Feindbild, der "grosse Feind".

Es lag nicht am fehlenden Feindbild.



Immerhin gab es ja innere und äußere Feinde. Die Bedrohung war gar nicht so gering.
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dandelion
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Yman hat geschrieben:[b]Am 16. Februar 1973 erschien der 599. Roman:

Tag der Entscheidung von Kurt Mahr


... Am Ende triumphieren reaktionsschnelle, entschlossen handelnde Menschen (Deighton und Bully) über die umprogrammierten Roboter, die es auf Rhodans Leben abgesehen haben.


Rhodan gewinnt daraufhin triumphal die Wahl, wobei dahingestellt bleibt, welchen Einfluß das mißlungene Attentat wirklich auf die Wahlentscheidung hatte. Terhera hatte sich schon vorher disqualifiziert. Mit dem Anschlag auf Rhodan hatte er anscheinend selbst nichts zu tun, zumindest kann man den Hefttext so interpretieren.

Interessant ist die Beschreibung der Attentäter. Schulterlange, wenig gepflegte Haare, fast schlampige Kleidung, zerzauste Bärte. Ein Mahrsches Feindbild aus dem realen Leben?

Warum ausgerechnet diese Typen zu den Anhängern eines strammen Militaristen wie Terhera gehörten, bleibt unerklärt.
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Faktor10
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Mochte KHS die APO, oder die RAF. :devil: :saus:
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Eric Manoli
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dandelion hat geschrieben:Interessant ist die Beschreibung der Attentäter. Schulterlange, wenig gepflegte Haare, fast schlampige Kleidung, zerzauste Bärte. Ein Mahrsches Feindbild aus dem realen Leben?


Wie würde den heute ein verwirrter Attentäter in seinem Aussehen beschrieben werden?
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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AARN MUNRO
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dandelion hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:[b]Am 16. Februar 1973 erschien der 599. Roman:

Tag der Entscheidung von Kurt Mahr


... Am Ende triumphieren reaktionsschnelle, entschlossen handelnde Menschen (Deighton und Bully) über die umprogrammierten Roboter, die es auf Rhodans Leben abgesehen haben.


Rhodan gewinnt daraufhin triumphal die Wahl, wobei dahingestellt bleibt, welchen Einfluß das mißlungene Attentat wirklich auf die Wahlentscheidung hatte. Terhera hatte sich schon vorher disqualifiziert. Mit dem Anschlag auf Rhodan hatte er anscheinend selbst nichts zu tun, zumindest kann man den Hefttext so interpretieren.

Interessant ist die Beschreibung der Attentäter. Schulterlange, wenig gepflegte Haare, fast schlampige Kleidung, zerzauste Bärte. Ein Mahrsches Feindbild aus dem realen Leben?

Warum ausgerechnet diese Typen zu den Anhängern eines strammen Militaristen wie Terhera gehörten, bleibt unerklärt.



Das ist ... KMs Feindbild der linken 68er ...ASTler wahrscheinlich ... Kurt Mahr war sicher kein PKD-Fan. :D
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Richard
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Eric Manoli hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:Interessant ist die Beschreibung der Attentäter. Schulterlange, wenig gepflegte Haare, fast schlampige Kleidung, zerzauste Bärte. Ein Mahrsches Feindbild aus dem realen Leben?


Wie würde den heute ein verwirrter Attentäter in seinem Aussehen beschrieben werden?


Viele von uns haben wohl ihre eigenen Vorstellungen von Feindbilder.
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Eric Manoli
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Ich denke nicht dass es etwas mit Feindbildern zutun hat.
Bei verwirrten Menschen geht man gerne davon aus das darunter auch die Körperhygiene leidet.
Deshalb werden sie häufig "ungepflegt" dargestellt. Lange Haare, sowohl im Gesicht als auch auch auf dem Kopf, sind da ein beliebtes Stilmittel.
Schlampige Bekleidung ein weiteres.
Das war alles was ich damit sagen wollte.
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