Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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nanograinger
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 24. März 2019, 13:06

Am 19. Oktober 1999 erschien der 1991. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Mhogenas Entscheidung von Uwe Anton


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Am 19. April 1291 NGZ taucht Mhogena bei den Raumschiffen um die SHE'HUAN wieder auf, die in Richtung Sonnentresor fliegen. Mit Atlan da Gonozal und Amithuso startet der Fünfte Bote von Thoregon in einem Beiboot der QUANTHUZ zurück zu den Gomrabianischen Hyperraumhügeln, um sie zu entsiegeln. Mhogena bezeichnet es als das größte Geheimnis der Meister des grauen Sandes, denn dort existiert ein Tiefenbahnhof, der für die Gharrer bislang unzugänglich blieb.

Als Atlan und Mhogena das zehn Meter große würfelförmige Gebäude auf der 20 Kilometer großen Bahnhofsplattform betreten, aktivieren die Ritteraura und der Zellaktivator des Arkoniden die Notfallschaltung RACA-1212, die der Tiefenzöllner And Reasdot nach dem Diebstahl des Bahnhofes durch ein Hilfsvolk der Chaotarchen programmierte. Eine mentale Botschaft des Zöllners verkündet, dass der zur Grube führende sechsdimensionale Tunnel jetzt aufgebaut werde. Darin bewegt sich der von den Raum-Zeit-Ingenieuren erbaute Tiefenfahrstuhl und Mhogena kann auf diesem Weg Bilder aus der Vergangenheit des Tiefenlands sehen.

Der Fünfte Bote führt Atlan auch zu zwölf gläsernen Behältern. Es sind Tiefschlafkammern, in denen Meister des Grauen Sandes untergebracht sind. Die Kammern haben nie richtig funktioniert und den Schlafenden mussten Prothesen und Implantate verpasst werden. In einer Weise, die dem von den Maahks entwickelten Zekrath entspricht und von den Gharrern auch so genannt wird, können die zwölf Meister ihren Geist vom Körper lösen und durch Psi-Reflexion die Lockstrahlung des Bahnhofes neutralisieren. Das allein ist die Versiegelung der Hyperraumhügel und wenn einer der Meister stirbt, wird er durch einen anderen ersetzt, der kurz vor dem Ende des Lebens steht. Je mehr künstliche Bestandteile die Körper erhalten, desto mehr zerfallen sie und umso mehr löst sich der Geist von ihnen. Atlan sieht Parallelen zu den Schattenmaahks und fragt sich, ob Mhogenas Schattenbruder ein ähnliches Phänomen ist?

Mhogena weckt den ältesten Schläfer, Deckeera, und fordert ihn auf, das Siegel zu brechen. Anschließend kehren sie zur QUANTHUZ zurück.

Währenddessen erreicht Icho Tolot mit der SHE'HUAN, dem Großteil der zurückgekehrten halutischen Kugelraumer, der PYXIS und der DOLAMO den Sonnentresor. Der Dimensionsriss bei Yponiko hat eine Länge von 32 Lichttagen erreicht, und Wlaschos' Rotationsgeschwindigkeit beträgt jetzt 117 Umdrehungen pro Sekunde. Die Haluter erobern die Schaltstationen Cassoth, Kauhriom, Rhaukon und Vakkal. Gleichzeitig zerstören die Algioten Pokkark, Noskoth und Quathesk, so dass mit Thagarum noch fünf von ehemals zwölf Stationen existieren, wo die Nonggo vor langer Zeit ihre Yagan-Robero-Module installierten. Die Haluter beginnen damit, den Sonnentresor durch Justierung ihrer Yagan-Robero-Module zu stabilisieren.

Kolo Marog, Arol Domes und sechs weitere Haluter fliegen am 21. April mit vier Schiffen in den Bereich der Hyperraumhügel ein. Dank ihrer Planhirne unterliegen sie keiner Beeinflussung und kehren unbeschadet zurück. Mhogena erkennt, dass die Haluter die Algiotischen Wanderer in die Hügel locken wollen. Mittels Virtuellbildner erzeugen die Haluter ein Abbild Shabazzas in Gestalt des Gottes Gaintanu, der die Algioten zu sich ruft und dabei im Hyperspektrum des Sonnentresors strahlt. Das Bild ist in ganz Chearth zu empfangen.

Der Fünfte Bote von Thoregon ist über den Plan, 120 Millionen intelligente Lebewesen zu töten, auch wenn diese Chearth erobern wollen, entsetzt. Er versteht jetzt auch die Vision seines Schattenbruders, der ihn als Massenmörder beschrieb. Aber noch verzichtet der Gharrer darauf, die Versiegelung zu erneuern.

Wie erwartet erscheinen die noch 120.000 algiotischen Schiffe am Rand der psionischen Lockzone, die von den Alliierten durch 20.000 Schiffe abgeriegelt wird. Dro ga Dremm rechnet aber wie sein Widersacher Corr re Venth mit einer Falle und zögert. Zusätzlich werden die Tazolen durch ein weiteres Auftauchen Sirkus verunsichert. Erst als die SHE'HUAN erscheint, auf die Knotenschiffe und Pfeilschiffe feuert und in die Lockzone einfliegt, durchbrechen die Algioten den vermeintlichen Sperrriegel der Ungläubigen und geraten in den Bann der Lockrufe.

Als 1500 algiotische Schiffe zwischen den Hyperraumhügeln verschwunden sind, bricht der verzweifelte Mhogena auf und lässt das Siegel erneuern. Bis die Lockrufe enden fliegen insgesamt 10.000 Schiffe in ihr Verderben.

Am 24. April kehrt die SHE'HUAN zum Sonnentresor zurück, wo Wlaschos zu einem Black Hole geworden ist. Damit ist die Symmetrie des Tresors endgültig instabil geworden. Da Skoghal seine Riegelfunktion teilweise schon verloren hat, springen erste Guan a Var auf die äußeren Tresorsonnen. Den Halutern gelingt jedoch eine vorläufige Wiederherstellung des Tresors und mit dem Yaronag können die auf Skoghal zurückgedrängten Sonnenwürmer in einen Schockzustand versetzt werden.

Zur gleichen Zeit manifestiert sich auf der PYXIS Sirku und bildet mit Vincent Garrons Avatara-Körper eine sich ständig verändernde Schimäre, die die Merkmale eines Gharrers und eines Menschen hat. Sie wechselt zu den Halutern und erklärt, die Sonnenwürmer dürften nicht vernichtet werden, weil sie von Thoregon für eine wichtige Mission auserkoren seien. Anschließend löst sich die Manifestation Sirkus wieder auf.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 31. März 2019, 12:33

Am 26. Oktober 1999 erschien der 1992. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Aufmarsch über Thorrim von Horst Hoffmann


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Ende Dezember 1290 NGZ nehmen die Bebenaktivitäten in DaGlausch/Salmenghest dramatisch zu. Und am ersten Tag des neuen Jahres gehen die Wissenschaftler in Alashan davon aus, dass das Superbeben Ende April 1291 NGZ geschehen wird.

Am 2. Januar offenbart Mondra Diamond, die jetzt zurückgezogen lebt, gegenüber Tess Qumisha und Benjameen da Jacinta, ihr ungeborenes Kind habe ihr mitgeteilt, nicht das Superbeben sondern ganz andere Dinge würden Thorrim bedrohen. Sie fordert die beiden Mutanten auf, ihr Baby zu beschützen, lehnt jedoch eine medizinische Untersuchung oder gar einen telepathischen Kontaktversuch mit dem Ungeborenen ab.

Auf Wunsch von Stendal Navajo starten da Jacinta und Qumisha mit einer Space-Jet zur Superintelligenz Nisaaru. Doch sie erhalten keinen Kontakt und in Alashan macht sich mehr und mehr Hoffnungslosigkeit breit. Entsprechend haben einige Sektierer, die den Weltuntergang predigen, regen Zulauf.

Am 20. Februar behauptet Diamond gegenüber den Mutanten, ihr Kind wolle noch nicht geboren werden. Es ist zwar jetzt der Geburtstermin, aber vielleicht will es ja auf die Rückkehr des Vaters warten. Am selben Tag erscheint eine weitere Superintelligenz im Thorrtimer-System. Sie besteht aus 14 schwarzen, 1050 Meter großen Obelisken, die eine Sternformation bilden. Es ist der Stern von Baikolt aus Gorhoon.

Erneut nähern sich Qumisha und da Jacinta Nisaaru, die sich dieses Mal meldet. Demnach ist ihre Mächtigkeitsballung um Chearth gruppiert und die Gharrer seien das fünfte Thoregon-Volk. Des Weiteren bezeichnet sich Nisaaru als zurzeit nur bedingt handlungsfähig, da sie ihren Splitter Sirku in Chearth zurückließ, der etwas Entscheidendes bewirken soll.

Inzwischen gibt es in der Doppelgalaxie 33.000 statt der normalerweise 3000 Bebenwarngebiete. Angesichts des Elends, das über die Völker hereinbricht, wollen Navajo und weitere Verantwortliche in Alashan heimatlos gewordenen Intelligenzen Asyl im Thorrtimer-System anbieten. Doch Gia de Moleon kann sich im Parlament durchsetzen und 80 Prozent der Abgeordneten stimmen dem Antrag zu, den Thorrim-Sektor als Bebengebiet zu deklarieren.

Am 27. Februar erklärt Nisaaru als Sprecherin der drei anwesenden Superintelligenzen, entweder sei bis Ende April die Koalition Thoregon entstanden oder niemand, auch die Superintelligenzen nicht, würde den Untergang der Doppelgalaxie überstehen. Bis dahin allerdings können die drei Wesenheiten verhindern, dass das Thorrtimer-System zur Bebenzone wird.

Die 1,20 Meter messenden Kugelwesen nennen sich Por. Mit nur 33 Walzenschiffen entkamen sie dem Untergang ihrer Heimat Phyralo-Por im Por-Lata-System. Der Befehlshaber Greinach verkündet über Hyperfunk, über Ferntriebwerke zu verfügen und ruft andere Verbände auf, mit den Por aus DaGlausch zu fliehen. Tatsächlich erscheinen die Engosianer mit 20 Diskusschiffen. Es kommt zum Kampf, denn beide Seiten vermeinen vom Gegner, er verfüge über Fernflugtechnik, die erobert werden soll. Die Engosianer siegen und nur die von Worrher kommandierte RAQZETT der Por entkommt dem Untergang.

Diese Apokalypse wird auch auf Thorrim bekannt und Navajo stellt erneut den Antrag, das Thorrtimer-System zum Asylgebiet zu machen. Dazu garantieren die drei Superintelligenzen jede etwaige Aggression zu unterbinden. Der Bürgermeister setzt sich mit 70 Prozent Zustimmung durch.

Am 2. März trifft die vierte Superintelligenz ein und Nisaaru erklärt dazu, dass es der Zweigkanal des Äolentors sei, mit dem die körperlosen Baolin-Nda eingetroffen seien. Ein hauchfeiner psionischer Regen geht dabei über Alashan nieder, der auf die Menschen wie ein leichter elektrischer Schlag wirkt.

Am 9. März erscheint die RAQZETT mit den letzten 151 Por im Thorrtimer-System. Dort weilen schon 213 Einheiten von drei weiteren Völkern. Bis zum 24. März versammeln sich knapp 80.000 Schiffe im System, wo die Superintelligenzen wie versprochen für Ruhe sorgen.

Am 14. April erscheint die Superintelligenz aus der Mächtigkeitsballung des ersten Thoregon-Volkes, der Gestalter. Es ist ein würfelförmiger Bereich zu erkennen, der wie aus dem Normalraum herausgeschnitten erscheint und 14,5 Kilometer misst. Die Superintelligenz wird daher Zero genannt.

Am 19. April weilen schon 350.000 Flüchtlingsschiffe im System. An diesem Tag erscheint ES mit Wanderer über Thorrim. Auf der Kunstwelt ist die THOREGON SECHS zu sehen, aber die Hoffnung Perry Rhodan würde erscheinen, erfüllt sich nicht. Über Funk meldet sich vielmehr Reginald Bull und erklärt, eine Person dürfe auf die SOL wechseln. Entsprechend macht sich Diamond bereit und Navajo begreift, dass die Alashaner zum Plan der Superintelligenzen gehören.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 31. März 2019, 13:10

Noch eine Bemerkung zum Vorgängerroman "Mhogenas Entscheidung": Er ist ein Beispiel eines "Weichenstellerdilemmas", in das Mhogena von seinen Verbündeten hineinmanövriert wird (oder sich manövrieren lässt). In der PR-Serie gibt es unzählige Beispiele für solche Dilemmata, aber selten in solchem Ausmaß. Mhogenas Ringen mit sich selbst wird überzeugend dargestellt, und wieder einmal zeigt sich, dass manche Aliens menschlicher dandeln und denken als bspw. die Unsterblichen.

Mhogena entscheidet, dass ein "die oder wir" nicht die Lösung sein darf. Die Anerkennung des Rechts auf Leben auch für den Gegner (und der Konsequenz, dass man sie nicht einfach vernichten darf, auch wenn man es könnte) ist einer der positiven Aspekte der gereiften PR-Serie (auch wenn es immer mal wieder Ausnahmen gab, bzw. geben wird).

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 31. März 2019, 20:19

Jep; beispielsweise bei den MDI oder den Uleb gabs das nicht, die starben alle.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 31. März 2019, 20:20

Beim aktuellen Band fand ich es spannend, dass da der Reihe nach die verschiedenen SIs ankamen und weiters war auffaellig, dass Mondras damals noch unbenamstes Kind von sich aus die Geburt verweigerte.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 8. April 2019, 00:17

Am 2. November 1999 erschien der 1993. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Vorstoß in den Kessel von Rainer Castor


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Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Es ist Mitte April 1291 NGZ, als sich die 18 Virtuellen Schiffe am Rand des Kessels von Salmenghest und DaGlausch einfinden. Alaska Saedelaere, der seiner VIRTUA/18 inzwischen den Namen KYTOMA gegeben hat, unternimmt am 17. April einen ersten Vorstoß in die äußere Zone des Kessels. Er beobachtet dabei ein unbekanntes Objekt, das 60 Kilometer misst und von einer 200 Kilometer durchmessenden Ruhezone umgeben ist. Der Hautträger kann dem Gebilde nicht folgen und am 19. April ruft Toricelly ihn zurück und teilt mit, dass der erwartete Passagier eingetroffen sei.

Im Thorrtimer-System ist Mondra Diamond auf die SOL gewechselt, die weiterhin auf Wanderer parkt. Lotho Keraete äußert gegenüber Reginald Bull, dass das System bis zur Entstehung des Thoregons vor Kesselbeben bewahrt bleibt. Dies sei an das paranormale Potenzial der anwesenden Individuen gekoppelt, das von den Superintelligenzen entsprechend aufgeladen wurde. Die Asylanten im System sollen in Zukunft die Keimzelle für einen multikulturellen Bund sein.

Anschließend gehen Wechselbalg, Nisaaru, der Würfel Zero, der Stern von Baikolt und der Zweigkanal des Äolentors auf der Kunstwelt von ES nieder und bilden mit der Maschinenstadt ein Abbild der Thoregon-Wabe. Die Superintelligenzen wissen, dass das Konstituierende Jahr im PULS vollendet werden muss, dass es dann Leben hinter dem Proto-Tor geben wird und dann die Beschränkung endet, die notwendig war, damit durch die Transformation das »NEUE« entstehen kann!

Innerhalb einer Stunde erreicht Wanderer den Standort der Virtuellen Schiffe am Kesselrand und ES erklärt, die Superintelligenzen müssten bis zum 29. April in dessen exaktes hyperphysikalisches Zentrum gebracht werden. Das jedoch können sie nicht allein bewältigen, weil die Bedingungen im Kessel in Wechselwirkung mit der Seinsstruktur der Superintelligenzen stehen. In diesem speziellen Fall können die Superintelligenzen die Raumzeit nicht manipulieren, da im Schnittpunkt kosmischer Entwicklungslinien ihre Entfaltungsmöglichkeiten enden. Entsprechend müssen die Superintelligenzen von ihrer Position relativer Allmacht herabsteigen, um das NEUE einleiten zu können.

Die Virtuellen Schiffe positionieren sich um Wanderer und die UHF-Emissionen ihrer Netzwerkhüllen bewirken ein gemeinsames Kraftfeld, das durch die Anlagen der Maschinenstadt verstärkt wird. Für diese Aufgabe werden eigentlich 20 Raumschiffe benötigt, daher erhalten die Piloten auch Unterstützung. Auf der KYTOMA erscheinen Gucky und Blo Rakane, die dem Hautträger erklären, das gesichtete Objekt müsse eine Kosmische Fabrik sein.

In vier weiteren Virtuellen Schiffen tauchen als Helfer Gharrer-ähnliche Saarer auf, Manifestationen von Nisaaru, in drei Einheiten sind es Clowns der Superintelligenz Wechselbalg, in den übrigen erscheinen Materialisationen aus dem Bewusstseinspool von ES: Zu Toricelly auf der VIRTUA/1 gesellt sich Betty Toufry, zu Dirkess auf der VIRTUA/2 Kitai Ishibashi, zu Trekarri auf der VIRTUA/3 André Noir, zu Koonz auf der VIRTUA/5 Tama Yokida, zu Zuthanakawanathe auf der VIRTUA/15 Wuriu Sengu. Des Weiteren materialisieren noch Ribald Corello, Merkosh und Balton Wyt. Und auf der KYTOMA erlebt der Ilt eine riesige Überraschung, denn Iltu taucht auf. Die Mausbiberin teilt Gucky mit, dass ES einst nicht nur die Mausbiber in sich aufgenommen habe, die bei der Vernichtung von Tramp starben, sondern auch alle später geborenen Ilts. Weil mit Thoregon ein Wendepunkt erreicht wird, hat ES Iltu gestattet, Gucky wiederzusehen.

Es kommt noch zu weiteren unverhofften Begegnungen: Tautmo Aagenfelt erhält Besuch von Arno Hieronymus Kalup und Geoffry Abel Waringer. Sie hinterlassen ihm ein Update des legendären Waringer-Files. Diamond wird von Mory Rhodan-Abro und Suzan Betty Rhodan-Waringer aufgesucht. Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu betreten SENECA und bauen ein Stabilisierungsfeld für dessen Zellplasma-Komponente auf. Bull muss sich derweil mit jenem Revolverhelden auseinandersetzen, der sich wiederholt Besuchern Wanderers in den Weg stellte. Da ihm kein Colt-Revolver der Marke Peacemaker zur Verfügung steht, erschießt er ihn mit seinem Finger. Anschließend beobachtet er kurz den Pseudo-Neandertaler Lord Zwiebus.

Vor dem Aufbruch des Verbands betont Keraete, dass auf keinen Fall der Paratronschirm der SOL aktiviert werden darf. Saedelaere ist mit der KYTOMA Hauptkoordinator des Vorstoßes in den Kessel. Ihm steht dabei auch Harno zur Seite. Während der Schiffsverband in immer kürzer werdenden Etappen in das Wirrwarr des Kessels eindringt, wird der Hautträger von Erinnerungen an Kytoma, die Säule in der Stadt Tapura, an den Cyno Schmitt und dem Anzug der Vernichtung, an die Zeitbrunnen der Mächtigen, an Ganerc-Callibso und dessen Puppen gequält.

Während des Vorstoßes wird die SOL durch eine Art Teleportation auf Wanderer hin- und herversetzt. Dabei gehen von dem Carit der SOL-Hülle Emissionen aus, die den 3500 Personen an Bord eine quälende körperliche Erhitzung vorgaukeln, die tatsächlich aber nicht stattfindet. Trotzdem sehen sich Bull und Fee Kellind am 23. April gezwungen, die SOL zu evakuieren.

Die Menschen fliehen durch eine brütende Wüste und versuchen eine Oase zu erreichen. Unterwegs sterben 97 Personen an Herzversagen. Die Überlebenden werden von Tako Kakuta, der von Takvorian und dem Earl Guye of Llandrindod begleitet wird, mit Wasser versorgt. Kurz darauf erhält Bull von ES den Auftrag, zum Hantelschiff zurückzukehren. Auf seinem Rückweg stößt er auf einen Haufen zerstörter Zellaktivatoren, erblickt Einhörner und begegnet Ras Tschubai, Fellmer Lloyd, John Marshall und Allan D. Mercant. Dann sieht er seinen eigenen Körper rapide altern und findet sich in einer unbegreiflichen Finsternis wieder. Von ES angetrieben besteigt Bull eine schier endlose Treppe, die seine Existenz widerzuspiegeln scheint. Mit dem Erreichen der letzten Stufe erreichen am 26. April die Virtuellen Schiffe und Wanderer ihr Ziel – und Bull sowie die gesamte Besatzung materialisieren wieder auf der SOL. Der Freund Perry Rhodans begreift, dass er in einer Traumzeit gefangen war.

Die Menschen auf dem Hantelschiff kommen auch jetzt nicht zur Ruhe, denn die hyperphysikalischen Begebenheiten des Kesselzentrums drohen das Schiff zu zerstören. Trotz des Verbotes durch Keraete wird der Paratronschirm aktiviert – und schlagartig befindet sich die SOL in einem sternenlosen Raum. In einer Lichtsekunde Entfernung schwebt ein 104 Kilometer langer Pilzdom, dessen Stamm 23 Kilometer und dessen Hut 89 Kilometer misst. Unter der Krempe stehen auf einer Galerie Gebäude und ebenso auf der Oberfläche des Hutes. Diese messen bis zu 100 Meter. Wo sind sie gelandet?

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 14. April 2019, 23:08

Am 9. November 1999 erschien der 1994. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der letzte General von H. G. Francis


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Am fünften April 1291 NGZ nähert sich die Kosmische Fabrik WAVE dem Solsystem. Der Diener der Materie Ramihyn verlangt die bedingungslose Kapitulation Terras. WAVE stört dabei sämtliche Kommunikationsmittel nach außerhalb, so dass das Solsystem isoliert ist. Auch Transmitterverbindungen sind nicht mehr möglich. Zorn Jynthasso, der von Cistolo Khan zum stellvertretenden LFT-Kommissar ernannt worden ist, übernimmt in dessen Abwesenheit das Kommando über die LFT-Heimatflotte.

Er verfügt über 18.000 Transformplattformen sowie tausende Kampfschiffe, wobei sich jedoch die größten Einheiten der LFT-Flotte, die 59 Raumschiffe der NOVA-Klasse, mit Cistolo Khan am Dengejaa Uveso im Kampf gegen MATERIA befinden. Zorn Jynthasso ist in terranischen Regierungskreisen nicht unumstritten. Er trägt aufgrund seiner militaristischen Einstellung den Beinamen »der letzte General«. Die Terranische Rätin für Verteidigung, Jasmin Garque, befürchtet, dass er im Fall eines militärischen Konflikts mit WAVE der Kontrolle der Regierung entgleiten und eigenmächtig handeln könnte.

Während die Terranische Regierung unter Paola Daschmagan verhandlungsbereit ist, bereitet sich Zorn Jynthasso auf die Schlacht um Terra vor. Er schickt einen Kreuzer als Kurier aus dem Solsystem hinaus, um die Liga-Schiffe, die nicht im Solsystem stationiert sind, zu alarmieren. Als Paola Daschmagan versucht, mit Ramyhin zu verhandeln, vernichtet WAVE mit einem einzigen Feuerschlag 24 terranische Kreuzer, deren Paratronschirme keinen wesentlichen Schutz bieten. Daraufhin fliegt Jasmin Garque der Kosmischen Fabrik entgegen, um über die Modalitäten der Kapitulation Terras zu verhandeln. Ramihyn vernichtet den Kreuzer mit der terranischen Rätin an Bord und befiehlt die bedingungslose Kapitulation. Daraufhin befiehlt Paola Daschmagan den Angriff auf WAVE.

Eine wahre Feuerflut bricht über WAVE herein, als über 11.000 Raumschiffe sowie 18.000 Transformplattformen das Feuer eröffnen. Die Kosmische Fabrik übersteht jedoch den Feuerüberfall und beginnt zurückzuschlagen. Reihenweise werden Transformplattformen, planetare Forts und Kampfschiffe der LFT vernichtet. Ein Treffer zerstört das HQ-Hanse, wobei sämtliche Regierungsmitglieder ums Leben kommen. Zorn Jynthasso will den Kampf fortsetzen, seine Untergebenen jedoch meutern und fordern den Rückzug der Flotte, nachdem sämtliche Transformplattformen und viele Schiffe vernichtet worden sind.

Während WAVE in einen Orbit um Terra geht, treffen Cistolo Khan und Perry Rhodan an Bord der PAPERMOON außerhalb des Sonnensystems auf die von Zorn Jynthasso herbeigerufene Flotte, die bisher die übrigen LFT-Welten beschützt hat.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 15. April 2019, 03:36

Meiner Erinnerung nach wurde in dem Kampf auch eine Journalistin, die sich an Bord eines offiziellen Raumers reingeschlichen hat, getoetet.
Tja und in dem Band ging tatsächlich ein Stück PR Historie verloren, die Kosmische Fabrik zerstoerte HQ Hanse - früher auch mal unter dem Namen Imperium Alpha bekannt. - Klar, mit dem Feuerschlag hat Ramihyn fast die ganze Führungsspitze der LFT getötet. So ein Ausfall der Führungsspitze und des "Nervenzentrums" eines Planeten muss wohl heftige Auswirkungen haben

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von 123Kid » 15. April 2019, 11:15

Dieser und die folgendem Bände sind in meinen Augen sehr heftig.
Das schleifen von Terra ist handwerklich sicher herausragend, als Leser hat das lesen mir fast körperliches Unbehagen bereitet.
Ich habe schon mal überlegt es nochmal zu lesen, schaffe ich irgendwie nicht.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 18. April 2019, 00:04

Richard hat geschrieben:Meiner Erinnerung nach wurde in dem Kampf auch eine Journalistin, die sich an Bord eines offiziellen Raumers reingeschlichen hat, getoetet. ....
H. G. Francis beendet hier die "Karriere" von Katie Joanne, die er in PR 1807 eingeführt hatte, und die er insbesondere im Dscherro-Zyklus unsägliche Dinge tun ließ. Die Perrypedia charaktersiert sie als "ehrgeizig, gewissenlos und kaltblütig", das sehe ich auch so. Sie war eine Unsympath-Figur, in der HGF offenbar seine Probleme mit Journalisten literarisch auslebte, teilweise mit meiner Meinung nach sehr fragwürdigen Methoden.

Sie ist auch auf dem Titelbild zu sehen, wie sie von ihrem "Sol-Tel"-Gleiter abspringt.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 18. April 2019, 00:14

123Kid hat geschrieben:Dieser und die folgendem Bände sind in meinen Augen sehr heftig.
Das schleifen von Terra ist handwerklich sicher herausragend, als Leser hat das lesen mir fast körperliches Unbehagen bereitet.
Ich habe schon mal überlegt es nochmal zu lesen, schaffe ich irgendwie nicht.
Die Schilderung in diesem Roman ist es nicht viel anders als bspw. bei den Dolan-Angriffen von PR 350 oder PR 398. Damit möchte ich die Opfer in diesem Roman nicht verharmlosen. Aber in PR 1991 fliegen auf Betreiben der Galaktiker 10.000 Schiffe der Algioten in die Hyperaumhügel in Chearth, wo sie "vergehen" werden. Und kurz davor hatten wir die "Todesspur" Shabazzas und den Kampf gegen MATERIA. Da ist der "body count" in diesem Roman nicht besonders hoch und die Tode werden auch nicht sehr nach geschildert

Richtig heftig wird es erst im nächsten Roman, wie alleine schon der Titel andeuet: "Der Tod über Terra",

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 21. April 2019, 23:10

Am 16. November 1999 erschien der 1995. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Tod auf Terra von Hubert Haensel


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Am Rande des Solsystems trifft die PAPERMOON mit Perry Rhodan und Cistolo Khan an Bord auf die Wracks terranischer Kreuzer sowie auf einzelne Raumschiffe, denen die Flucht vor der Kosmischen Fabrik WAVE gelungen ist. Den Berichten der Überlebenden entnimmt Perry Rhodan, dass der Diener der Materie Ramihyn gezielt die Kosmische Fabrik über Terra stationiert hat, um die Erde und ihre Bewohner als Geiseln im Kampf gegen die im Entstehen befindliche Koalition Thoregon zu nehmen. Perry Rhodan weiß, dass ein offener Kampf gegen WAVE sinnlos ist. Er lässt sich daher von der PAPERMOON bis zur Jupiterbahn bringen, legt seinen blauen Galornenanzug an und nimmt einen Transmitter zur Erde.

In verschiedenen terranischen Städten kommt es zu einem schrecklichen Phänomen: An vielen Stellen fallen Menschen und andere Galaktiker plötzlich tot um. Es zeigt sich, dass der plötzliche Tod in Gebieten auftritt, die wie Schneisen von 1,5 km Breite geformt sind. An verschiedenen Stellen wird in diesen Gebieten eine zyklopenhafte, sechs Meter große Gestalt mit einem konusförmigen Kopf mit einem Auge von Überwachungskameras aufgenommen. Es handelt sich dabei um Ramihyn, der seinen Anzug des Todes trägt, ein Kleidungsstück, das von demselben Anzugmacher, dem Diener der Materie Parr Fiorano, gefertigt wurde, der auch den Anzug der Vernichtung, der vom Cyno Schmitt an Alaska Saedelaere einst übergeben worden war, hergestellt hat. Ramihyn bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit über Terra und lässt dabei eine Spur des Todes zurück. Er verwendet dazu Dimensionstunnel, die große Distanzen zu einem einzigen Schritt verkürzen.

Perry Rhodan begibt sich zu dem Krater, an dem sich das von WAVE zerstörte HQ-Hanse befunden hat, und trifft dort auf Startac Schroeder, einen 17-jährigen Jungen, dessen Eltern in den Trümmern ums Leben gekommen sind. Er wird dabei von einer der Todeszonen erfasst, überlebt jedoch dank seines Zellaktivatorchips, während die Hilfstrupps des Liga-Dienstes in seiner Umgebung der tödlichen Ausstrahlung zum Opfer fallen. Ramihyn nimmt seine Ausstrahlung wahr und erkennt, dass sich der Sechste Bote von Thoregon in seiner Umgebung befindet, kann jedoch seinen genauen Standort nicht feststellen.

Margret Zhamant, eine TLD-Agentin, die die Leitung der Bergungsarbeiten übernommen hat, ist fest entschlossen, Ramihyn zu stellen und zu vernichten. Sie lässt ihn von mehreren Robotern und Kampfgleitern in die Enge treiben und will ihn mittels Paratronschirmen festhalten. Ramihyn zieht sich jedoch über einen Dimensionstunnel zurück. Perry Rhodan verfolgt ihn und greift ihn mit Hilfe seines Galornenanzugs und des Roboters Moo an, da er als einziges Lebewesen auf Terra in der Lage ist, das Todesfeld zu durchdringen. Ramihyn jedoch wehrt den Angriff ab und bringt Perry Rhodan in seine Gewalt. Als er ihn töten will, taucht überraschend Startac Schroeder, der ein Teleporter ist, an seiner Seite auf und rettet ihn. Ramihyn verfolgt die beiden, bis Startac Schroeder zu erschöpft ist, um weiter zu teleportieren. Perry Rhodan kann sich dem Zugriff Ramihyns in letzter Sekunde durch einen Transmitter entziehen, der ihn nach Trokan zum Pilzdom, dem Eingang zur Brücke in die Unendlichkeit, bringt. Ramihyn hat jedoch Beiboote von WAVE über dem Pilzdom stationiert, die das Feuer eröffnen. Der Pilzdom übersteht den Feuerschlag ohne Beschädigung, die Wachforts in seiner Umgebung werden jedoch vollständig vernichtet.

Für die Terraner unter Cistolo Khan und Noviel Residor, dem stellvertretenden TLD-Chef, der der Vernichtung von HQ-Hanse entkommen ist, stellt sich die Lage so dar, dass Perry Rhodan am 10. April 1291 NGZ im Feuer der Beiboote von WAVE gestorben ist.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Ce Rhioton » 21. April 2019, 23:28

All denjenigen, die heute den angeblich dystopischen Kurs der aktuellen Zyklen beklagen, möchte ich diesen Teilzyklus, und vor allem "Der Tod auf Terra" ans Herz legen/in Erinnerung rufen.
Denn diese Trostlosigkeit, ja Hoffnungslosigkeit ob des wahllosen Sterbens hat damals eine Wucht entfaltet, die auch heute noch frösteln lässt.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 22. April 2019, 02:09

RF & EV haben während ihrer Zeit als Expokraten sicherlich auch eine grosse Menge an Personen über die Klinge springen lassen.

Tja und in dem Roman lernen wir den Teleporter Startac Scroeder kennen, der uns noch eine Weile begleiten wird.
Und wieder mal zeigten sich die Diener der KK als aeusserst unsympathische Lebewesen, die jedenfalls nicht das Leben an sich achteten (so mein Eindruck).

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von 123Kid » 22. April 2019, 11:42

Zumindest nicht mehr als die CC.
Aber ich glaube darum ging es damals wohl auch.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 25. April 2019, 17:44

Ce Rhioton hat geschrieben:All denjenigen, die heute den angeblich dystopischen Kurs der aktuellen Zyklen beklagen, möchte ich diesen Teilzyklus, und vor allem "Der Tod auf Terra" ans Herz legen/in Erinnerung rufen.
Denn diese Trostlosigkeit, ja Hoffnungslosigkeit ob des wahllosen Sterbens hat damals eine Wucht entfaltet, die auch heute noch frösteln lässt.
Die persönlichere Variante des wahrlich morbiden Themas wird ebenfalls Hubert Haensel in PR 2015 "Mein Freund, der Tod" behandeln.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 28. April 2019, 18:12

Am 23. November 1999 erschien der 1996. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Wenn Tazolen meutern von Susan Schwartz


Bild
Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

An Bord der SHE'HUAN erscheint Sirku, der Bewusstseinssplitter der Superintelligenz Nisaaru, und verhindert in letzter Minute, dass die Haluter die Guan a Var mithilfe des Yaronags vernichten. Nach Aussage von Sirku werden die Sonnenwürmer für Thoregon unbedingt benötigt. Icho Tolot bricht daher sein Vorhaben ab und kehrt nach Thagarum zurück, um sich mit den anderen Galaktikern zu beraten.

An Bord der LINOR RU XION, dem Flaggschiff der Fünften Flotte der Algiotischen Wanderer, kommt der Scoctore Corr re Venth mittlerweile zu der Erkenntnis, dass Dro ga Dremm nicht mehr primär an der Befreiung Gaintanus, sondern an der Eroberung Chearths interessiert ist. Die Fünfte Flotte erhält den Auftrag, weitere Systeme der Chearther zu erobern. Das führt zu steigendem Unmut unter den Besatzungen, vor allem den Saggarern und Zytekern. Nach dem Angriff der Fünften Flotte auf das Chempall-System, bei dem die Algioten zwar den Sieg davontragen, aber durch den Einsatz galaktischer Technik hohe Verluste erleiden, und dem Angriff auf das Illanu-System mit seinen reichhaltigen Erzvorkommen versuchen 43 Einheiten der Zyteker, den Flottenverband zu verlassen. Corr re Venth muss ein Exempel statuieren und die zytekischen Knotenschiffe vernichten.

Sirku erscheint den Aktivatorträgern an Bord der GILGAMESCH und erläutert die Hintergründe des geplanten Gan Grango Ranka, des großen Sprunges über das Nichts. Vor 6000 Jahren haben die Nonggo die Guan a Var in den Sonnentresor gelockt und durch die Aktivierung des Yaronags auf Skoghal festgesetzt. Durch den Energiemangel gingen die meisten Guan a Var im Laufe der Zeit zugrunde. Insgesamt überlebten 25.000, die mit der Zeit den letzten Rest ihrer früheren Intelligenz verloren. Es war nicht die Absicht der Nonggo, die Guan a Var zu vernichten, da ihnen für die Entstehung Thoregons eine wichtige Rolle zugedacht war. Sirku nennt den Galaktikern den 29. April 1291 NGZ um 24 Uhr als Termin für das Gan Grango Ranka, da andernfalls Thoregon nicht entstehen kann. Den Galaktikern kommt dabei die Aufgabe zu, den Sonnentresor bis dahin zu stabilisieren und die Guan a Var am Ausbruch zu hindern. Icho Tolot und die meisten Aktivatorträger brechen an Bord der TAUCOON mit 59 weiteren halutischen Raumschiffen und der SHE'HUAN zum Sonnentresor auf, um Gan Grango Ranka zu verwirklichen.

Corr re Venth fliegt mit seiner Flotte das Vhaust-System an, in dem sich eine wlatschidische Kolonie befindet. Dieses System war von den Algioten erobert worden. Sie hatten dort ein Umschulungszentrum errichtet, in dem die Wlatschiden zur tazolischen Religion konvertiert wurden. Dann hatten die Wlatschiden das System zurückerobert und die Gefangenen befreit. Als nun die Fünfte Flotte auftaucht, ist das System verlassen. Die Algioten treffen auf einige zurückgelassene Tazolen, die ihnen vom Netz-Neutralisator berichten, einer neuen Waffe der Galaktiker, die die von Shabazza an die Tazolen übergebenen APRE-Netze unwirksam macht, sowie von Beweisen der Galaktiker für die Existenz der Sonnenwürmer im Sonnentresor. Corr re Venth beschließt daraufhin nach Thagarum zu fliegen, um Verhandlungen aufzunehmen.

An Bord der GANIRANA finden die Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien statt, an denen außer Corr re Venth auch Vil an Desch, Dao-Lin-H'ay, der Wlatschide Ganzetta und der Fünfte Bote von Thoregon, Mhogena, teilnehmen. Corr re Venth erklärt seine Absicht, gegen die Freilassung von Vil an Desch mit seiner Flotte Chearth zu verlassen und so viele algiotische Schiffe wie möglich mitzunehmen. Unter der Vermittlung Mhogenas ist Ganzetta einverstanden. Ein Großteil der algiotischen Flotte schließt sich Corr re Venth und Vil an Desch an.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 5. Mai 2019, 11:33

Am 30. November 1999 erschien der 1997. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Das Ende des Sonnentresors von Arndt Ellmer


Bild
Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Veldenhovv ist Wlatschide und ein Angehöriger der Gilde der Meisterdiebe. Er wird bei einem Einbruch auf dem Planeten Gunjar gefasst und soll hingerichtet werden. Der Kristallhüter Vredentaich rettet ihn und bestimmt ihn zu seinem Nachfolger als Hüter der Kristallwüste. Er übergibt ihm im Auftrag Nisaarus eine Kristallblume, die er zu Vil an Desch bringen soll. Als die GANIRANA auf Gunjar landet, geht Veldenhovv an Bord.

Innerhalb des Sonnentresors ist mittlerweile keine Kommunikation per Hyperfunk mehr möglich. Der einzige Weg der Kommunikation zwischen den 60 halutischen Schiffen und der SHE'HUAN führt über die von Vincent Garron erzeugten Hypersenken. Die Haluter versuchen das Energiegitter des Sonnentresors mithilfe des Yaronags zu stabilisieren, die Sonnenwürmer auf Skoghal festzuhalten und das Gan Grango Ranka einzuleiten. Das gelingt ihnen nur unter großen Schwierigkeiten, da die energetischen Turbulenzen innerhalb des Sonnentresors immer heftiger werden. Mittlerweile haben die Haluter alle Schaltstationen von den Algioten zurückerobert. Als es zu einer interuniversellen Dimensionsverschiebung kommt, entgeht die TAUCOON nur knapp der Vernichtung.

Als die GANIRANA auf der Suche nach Vil an Desch im Reehan-System eintrifft, greifen gerade 2000 algiotische Schiffe den Planeten Saandoka an. Ihnen stellen sich allerdings 400 kugelförmige Kleinraumschiffe entgegen, die von den Halutern erbaut und bemannt wurden. Die Haluter bereiten den Algioten eine vernichtende Niederlage. Von den Halutern erfahren die Wlatschiden den Aufenthalt der LINOR RU XION, folgen ihr und treffen auf Vil an Desch. Veldenhovv übergibt ihm die Kristallblume mit der Stimme Nisaarus. Anschließend bringt ihn die GANIRANA nach Gunjar zurück, wo er die Nachfolge des Hüters Vredentaich antritt. Die Algioten unter Vil an Desch bereiten die Rückkehr in ihre Heimatgalaxie vor. Die Truppen Dro ga Dremms werden sich in Chearth nur noch wenige Monate halten können.

Es gelingt den Halutern, eine Gruppe von 18 Guan a Var, die aus Skoghal ausgebrochen sind, mithilfe des Yaronags wieder einzufangen. Durch die extremen Energieströmungen ist es Vincent Garron nicht mehr möglich, den Kontakt zu den anderen Schiffen über Hypersenken aufrecht zu erhalten. Als sich Skoghal in eine grellweiße, wabernde Energiezone verwandelt, wird die TAUCOON von einem Energiestrahl erfasst und in den Hyperraum gezogen.

Außerhalb des Sonnentresors versammeln sich die 59 halutischen Kugelraumer und die SHE'HUAN. Gan Grango Ranka hat stattgefunden, kein Guan a Var hat die Energiezone verlassen. Die TAUCOON jedoch gilt als verschollen.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 12. Mai 2019, 13:37

Am 7. Dezember 1999 erschien der 1998. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Am Proto-Tor von Horst Hoffmann


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Perry Rhodan hat den Angriff der Beiboote von WAVE vor dem Pilzdom von Trokan überlebt. In unmittelbarer Nähe eines Pilzdoms können konventionelle Energiewaffen nicht ihre volle Wirkung entfalten. Damit konnte ihn sein blauer Galornenanzug so lange schützen, bis er die Brücke in die Unendlichkeit betreten hatte. Auf der Brücke stellen sich Auflösungserscheinungen ein. Bohle für Bohle verschwindet und mehr als einmal droht Rhodan in die Unendlichkeit zu stürzen, weil sich die Bohle unter seinen Füßen auflöst und das Antigravaggregat seines Anzugs auf der Brücke nicht funktioniert. Mithilfe des Passantums dreht er die Brücke zum Proto-Tor, das ihm jedoch verschlossen bleibt. Daraufhin dreht er die Brücke nach Galorn.

Auf der Basaltebene von Galorn wartet wie seit ewigen Zeiten der Adlat Foremon auf einen Boten, der die Brücke benutzt. Ihm wurde die Ankunft der Zweiten Botin Kaif Chiriatha angekündigt und er begleitet Perry Rhodan nach Gaalo zum Treffen mit Kaif Chiriatha.

Ebenso wie WAVE über Terra ist in der Pentrischen Wolke über der Hauptwelt der Galornen, Helter Baaken, ebenfalls eine Kosmische Fabrik in Stellung gegangen. Es handelt sich um SUVARI unter dem Kommando des Dieners der Materie Pan Owwe. Owwe hat Helter Baaken abgeriegelt und geht seinem Hobby nach: Er lässt Galornen durch seine Roboter entführen, enthauptet sie und skelettiert ihre Schädel, um sie mithilfe seines Anzugs der Zeit zu analysieren und sich die Erlebnisse der betroffenen Personen einzuverleiben. Kaif Chiriatha und Perry Rhodan beschließen über die Brücke mit den anderen Boten Kontakt aufzunehmen und gemeinsam zu versuchen, das Proto-Tor zu öffnen.

Als Erstes dreht Rhodan die Brücke nach Rumbiak-Awy, dem Planeten, auf dem er auf den Gestalter und Ersten Boten Jorim Azao zu treffen hofft. Jorim Azao befindet sich jedoch bereits an Bord von VIRTUA/18. In der Galaxie Karakhoum ist ebenfalls eine Kosmische Fabrik, NOKTUA, aufgetaucht und bei dem Asteroidenschwarm der Gestalter in Position gegangen. Der Diener der Materie Noge Byzan Ore'olk gaukelt den Gestaltern vor, alles Leben im Universum sei an der DORIFER-Pest gestorben, nur sie seien die letzten Überlebenden. Das treibt die Gestalter beinahe in den Wahnsinn.

Als Nächstes besuchen die beiden Boten Thoregons den Baolin-Deltaraum. Innerhalb der Hyperraumblase angelangt, müssen sie feststellen, dass sich hier ebenfalls eine Kosmische Fabrik, JORGON, geführt von dem Diener der Materie Mkammer, befindet und die letzten beiden Baolin-Nda bedroht. Tautanbyrk ist um seine Gefährtin Viviaree, die Nachwuchs erwartet, besorgt und will sie nicht verlassen. Enttäuscht verlassen Perry Rhodan und Kaif Chiriatha den Deltaraum und drehen die Brücke zum Kenteullen-Rad im Teuller-System, um Down Kempesch Kort aufzusuchen.

Sie geraten in ein Chaos. Die Kosmische Fabrik KYMBRIUM ist im Teuller-System angekommen und der Diener der Materie Parr Fiorano macht sich ein Vergnügen daraus, die Schwerkraftlinien des Systems zu stören und die Räder der Nonggo durchzuschütteln, bis sie beinahe auseinanderbrechen. Sie erfahren von der Bürgermeisterin von Kalkutta-Nord, Loura Gaikunth, dass die Nonggo aufgrund der Störung ihrer Neuronen nicht mehr ansprechbar sind. Jeder Versuch mit Down Kempesch Kort Kontakt aufzunehmen ist vergebens.

Mehr und mehr Bohlen der Brücke lösen sich auf und die beiden Boten geraten mehrmals in Gefahr, von der Brücke in die Unendlichkeit zu stürzen. Perry Rhodan rettet Kaif Chiriatha aus höchster Lebensgefahr.

Auch der Versuch, Mhogena auf Thagarum zu erreichen, ist vergebens. Der Diener der Materie Tomjago an Bord der Kosmischen Fabrik ROA KERENA hüllt den Planeten mit seinem Anzug des Traums in eine permanente Weltuntergangsillusion, der die beiden nur knapp mithilfe des Roboters Moo entkommen.

Bei dem Versuch, das Proto-Tor zu erreichen, rastet die Brücke bei einem unbekannten Ausgang ein, hinter dem eine schwarze Stadt mit kilometerhohen Türmen zu sehen ist. Es nähern sich humanoide, über zweieinhalb Meter große Gestalten, die die beiden Boten angreifen, obwohl der Zugang zur Brücke allen, die kein Passantum tragen, nicht möglich ist. Endlich dreht sich die Brücke weiter. Kaif Chiriatha ist jedoch von einem Wurfmesser tödlich getroffen worden. Rhodan bringt sie nach Gaalo zum Feld der Schriften, wo sie stirbt und ihr Leben ins Universum verströmt.

Perry Rhodan muss den Gang auf die Brücke nun allein wieder antreten. Der Weg zum Proto-Tor erscheint ihm unendlich lang. Als er es erreicht, öffnet es sich vor ihm. Er tritt auf einen Balkon, der zu einem gewaltigen Pilzdom gehört, der in absoluter Finsternis schwebt. In einiger Entfernung erkennt er den Kunstplaneten Wanderer, die Heimat der Superintelligenz ES.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 19. Mai 2019, 22:57

Am 14. Dezember 1999 erschien der 1999. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Puls von Uwe Anton


Bild
Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Die SOL ist im hyperdimensionalen Schwerpunkt des Kessels von DaGlausch angekommen, dem Bereich, in dem der PULS entstehen soll. Es handelt sich dabei um eine Zone von 0,82 Lichtjahren Durchmesser, in deren Zentrum ein Megadom schwebt. Es gibt keinerlei hyperenergetische Aktivität innerhalb dieser Zone, auch kein Licht dringt herein, obwohl außerhalb des Bereiches die Gewalten des Kessels toben. Tautmo Aagenfelt und Blo Rakane finden heraus, dass in diesem Bereich ein absolutes Vakuum herrscht. Es finden keine Quantenfluktuationen statt. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass in diesem Bereich kein Ultimater Stoff entstehen kann, was weiter bedeutet, dass dieser Bereich sich der Kontrolle durch die Kosmokraten entzieht. Den Terranern wird klar, warum die Kosmokraten die Entstehung Thoregons verhindern wollen: es entsteht damit eine dritte Kraft neben Kosmokraten und Chaotarchen.

Die TAUCOON hat gemeinsam mit den 25.000 Guan a Var das Gan Grango Ranka durchgemacht und kommt in der Randzone des Kessels von DaGlausch aus dem Hyperraum. Rund um den Kessel haben sich jedoch Millionen von Raumschiffen verschiedener Hilfsvölker der Kosmokraten versammelt, darunter auch zwei Kosmische Fabriken, die sich der Herde der Guan a Var in der Absicht nähern, sie zu vernichten. Es gelingt jedoch Sirku gemeinsam mit Vincent Garron im letzten Moment, die Guan a Var zu beeinflussen und zu einer weiteren Hyperraumetappe zu veranlassen, die sie in das Zentrum des Kessels von DaGlausch führt. Die TAUCOON wird mitgerissen. Als sie innerhalb des Kessels materialisiert, wird sie in Sekundenbruchteilen zu einem Schlackehaufen. Die Sonnenwürmer reißen sie nochmals mit und materialisieren mit ihr in der Zentrumszone des Kessels. Dort kann die Besatzung der TAUCOON von der SOL geborgen werden.

Die sechs Thoregon-Superintelligenzen nähern sich dem Mega-Dom in einer Sechseckformation und senden einen extrem starken mentalen Impuls hinein. An Bord der SOL setzen bei Mondra Diamond gleichzeitig die ersten Wehen ein.

Gleichzeitig mit der Ankunft der TAUCOON und der Guan a Var trifft auch Perry Rhodan über die Brücke im Mega-Dom ein. Der Bote von ES, Lotho Keraete, holt Perry Rhodan vom Balkon des Pilzdoms ab und nennt ihm den Auftrag von ES: Perry Rhodan soll als Abgesandter von Thoregon mit den Kosmokraten verhandeln.

Thoregon ist, so erläutert Keraete, der Versuch von sechs Superintelligenzen, sich aus der kosmologischen Zweiteilung von Ordnung und Chaos zu lösen. Die Kosmokraten können über die Virtuelle Materie jederzeit in jedem Bereich Einfluss nehmen. In seltenen Fällen bilden sich jedoch im Universum aufgrund besonderer energetischer Verhältnisse blinde Flecken, absolute Vakua, in denen keine Virtuelle Materie mehr entsteht. Diese Gebiete sind extrauniversal und können auch von Kosmonukleotiden wie DORIFER nicht beeinflusst werden. An ihren Randzonen, die einen Ereignishorizont darstellen, fließen Energien eines übergeordneten Kontinuums in den Normalraum ab und verursachen Entladungen wie die Kesselbeben, die dabei sind, DaGlausch und Salmenghest zu zerstören. Schaffen es die Thoregon-Superintelligenzen, den PULS zu zünden und zu stabilisieren, sind die beiden Galaxien gerettet. Schaffen sie es nicht, wird ein Superbeben beide Galaxien vernichten, der PULS wird sich auflösen und die Superintelligenzen werden untergehen. Das Zünden des PULSES ist jedoch nur möglich, wenn der Kontakt zum Mega-Dom von Segafrendo hergestellt werden kann. Den Sonnenwürmern kommt dabei die Aufgabe zu, den Energieüberschuss des Kessels aufzunehmen und damit den Energiehaushalt des PULSES zu regulieren. Dazu werden die Gestalter benötigt, die sich an Bord der Virtuellen Schiffe befinden. Sie müssen in die Guan a Var überwechseln und diese leiten.

Perry Rhodan wird von Alaska Saedelaere aus dem Kessel zur Kosmischen Fabrik NAR SARENNA gebracht. Dort trifft er auf den Diener der Materie Paradyn Smonker und den Kosmokraten Hismoom. Dieser begibt sich zu den Verhandlungen in einen Zyklopenkörper, der jedoch nach kurzer Zeit verbrennt, worauf Hismoom in den nächsten Zyklopenkörper wechselt. Hismoom stellt Perry Rhodan ein Ultimatum: Die Gründung Thoregons müsse sofort abgebrochen werden, andernfalls die sechs Galaxien der Hauptvölker Thoregons vernichtet würden. Er würde bei weiterem Widerstand seitens der Superintelligenzen sogar bereit sein, Tarkan und Meekorah zusammenprallen zu lassen. Perry Rhodan kann Hismoom jedoch davon überzeugen, dass in diesem Fall eine Ausbreitung Thoregons durch die Kosmokraten nicht verhindert werden könnte. Er bietet ihm jedoch an, dass die Superintelligenzen darauf verzichten werden, Thoregon zu erweitern, wenn die Kosmokraten ihren Einfluss aus den Thoregon-Galaxien zurückziehen. Hismoom geht darauf ein und schließt damit mit Perry Rhodan am 30. April 1291 NGZ das Abkommen von DaGlausch. Er prophezeit dem Terraner jedoch, dass das Jahrtausend der Kriege über die Thoregon-Galaxien kommen wird.

Während sich Perry Rhodan an Bord der VIRTUA/18 begibt, um in den PULS zurückzufliegen, schießt aus dem Mega-Dom ein roter Energiestrahl mit 32 Kilometer Durchmesser. Der PULS von DaGlausch ist gezündet. Gleichzeitig kommt an Bord der SOL Delorian Rhodan zur Welt.

Der Bote von ES erscheint an Bord der SOL und teilt den Terranern mit, dass die SOL einen wichtigen Auftrag für Thoregon in der Galaxis Segafrendo zu erfüllen hat. Die Mission sei so wichtig, dass die SOL unverzüglich aufbrechen müsse. Er übergibt eine Plombe, die den Solanern am Zielort ihrer Mission weitere Informationen freigeben soll. Er verlangt, dass Mondra Diamond mit ihrem Sohn an der Expedition teilnimmt, während Gucky auf keinen Fall mitfliegen darf, weil der Durchgang durch den Mega-Dom für ihn tödlich sein würde. Auch Bully, Tautmo Aagenfelt und Blo Rakane entscheiden sich, die SOL mit einem Kreuzer zu verlassen, während Atlan die Leitung der Expedition übernimmt und von Icho Tolot, Ronald Tekener und Dao-Lin-H'ay begleitet wird. Dann nimmt die SOL Fahrt auf und fliegt in den Mega-Dom ein.

Die Beben in DaGlausch hören auf, und die Hilfsflotten der Kosmokraten ziehen ab. Es bleibt Perry Rhodan jedoch verwehrt, Mondra Diamond und seinen neugeborenen Sohn zu sehen.
Zuletzt geändert von Tiberius am 31. August 2019, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link zum Titelbild erneuert

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 26. Mai 2019, 23:13

So, damit wäre der Rückblick auf den MATERIA-Zyklus beendet. Taschenbücher hierzu gibt es meines Wissens nicht, und die PR-Extras kamen erst später. Einen Thread zu Band 2000 (der aber eigentlich zum kommenden Zyklus gehört) gibt es bereits hier.

Im Rückblick kann ich sagen, dass es ein sehr ambitionierter Zyklus war. Die Handlung war über drei Handlungsplätze ausgebreitet, wobei früh klar war, dass der Abschluss in DaGlausch stattfinden würde. Die Chearth-Ebene war in mancher Hinsicht "Füllmaterial", umso bunter wurde sie gestaltet mit den Tazolen und ihren lokalen Gegenparts Mhogena und dem Silberwolf (sowie den Unsterblichen mit der Gilgamesch und den Halutern) Trotzdem fiel diese Handlungsebene meiner Meinung nach etwas ab (wobei Ausnahmen die Regel bestätigen). Die DaGlausch-Ebene bestand im Wesentlichen aus Warten auf das Superbeben und dem "Aufmarsch" der Thoregon-SIs.

Aber in der Milchstraße ging richtig die Post ab. Erst kommt man unfreiwillig mit der maniplierten SOL nach Hause, befreit sie quasi ein zweites Mal, dann scheitert Rhodan daran, das Galaktikum hinter sich zu bringen im Kampf gegen MATERIA, aber Bostich und das Kristallimperium macht mit. Im Kampf gegen MATERIA werden dann alle Superlative gezogen, ein neuer Bote von ES erscheint, und wir erfahren wer die Diener der Materie sind, insbesondere die Geschichte Torr Samahos. Shabazzas Ende ist nochmals blutig, aber final. Dann erscheint der Tod über Terra und schließlich tritt Perry einem Kosmokraten gegenüber. Zwar erreicht er einen Waffenstillstand und damit den Abzug der Kosmischen Fabriken, aber er verliert seine sich gerade bildende Familie, als Mondra und sein Sohn Delorian mit der SOL in den Megadom einfliegen.
Helden haben es eben nicht leicht in der PR-Serie.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Eric Manoli » 26. Mai 2019, 23:23

Mir hat es damals wirklich gut gefallen. Robert hat die Serie in meinen Augen viel zu verdanken. Klaus hat damals eine gute Wahl mit seinem Exposé Team gehabt.
Ich denke es passte damals an allen Ecken und Enden und für mich war auch dies einer der Höhepunkte der Serie, aber Robert und sein Team sollten es noch steigern können.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 27. Mai 2019, 06:56

Bei dem Zyklus waren wohl noch RF + EV für die Exposes verantwortlich, EV verliess mit Band 2000 die Exposeredaktion.
So gesehen war EV so ab Band 1210 bis Band 2000 Bestandteil des Exposeteams - rein von der Dauer war er wohl der längstdienende Expokrat.
Siehe auch hier.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 3. Juni 2019, 23:24

Ich habe gerade bemerkt, dass es doch noch einen Roman gibt, der thematisch zum MATERIA-Zyklus gehört, nämlich


Im Netz der Nonggo

von Arndt Ellmer


Bild
Titelbild: David Martin

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung:

Auch nach dem Abzug der Kosmischen Fabrik KYMBRIUM nehmen die Störungen auf den Sphärenrädern der Nonggo nicht ab, sie erreichen stattdessen katastrophale Ausmaße. Immer noch werden die Siedlungen durch schwere Beben erschüttert. Energieausfälle und unerklärliche hyperphysikalische Phänomene sorgen für weiteres Chaos. Es kommt zu großräumigen Zerstörungen auf allen Rädern, ganze Stadtviertel werden vernichtet - hiervon ist auch Kalkutta-Nord betroffen, jener Teil der terranischen Stadt, der im Jahre 1289 NGZ durch ein Heliotisches Bollwerk auf das Kenteullen-Rad versetzt worden ist. Schlimmer noch sind jedoch die Auswirkungen auf die Computernetze, mit denen die Bewusstseine aller Nonggo verbunden sind. Die Steuersysteme geben Unmengen sinnloser Befehle ab, und die neuronalen Netze kollabieren, was zum geistigen Zusammenbruch praktisch aller Nonggo führt.

Da die Nonggo eine längere Trennung von den Computernetzen nicht überstehen würden und sie aufgrund des Schocks, den sie erlitten haben, wie gelähmt und hilflos sind, können nur noch die im Teuller-System zurückgebliebenen Terraner helfen. Einsatztrupps bemühen sich darum, die Nonggo mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen, die schlimmsten Schäden zu beheben und die Computernetze wiederherzustellen. Hierbei kommt dem Projekt »Ein Netz für alle« der terranischen Neurologin Trini Madang besondere Bedeutung zu. Trinis Team ist schon seit geraumer Zeit mit der Entwicklung eines Implantats beschäftigt, das es den Terranern ermöglichen soll, ebenso wie die Nonggo in die Computernetze »einzutauchen«. Trini hatte in diesem Projekt mit dem Nonggo Fharen Loy Meved zusammengearbeitet und erste Erfolge erzielt.

Jetzt versucht Trinis Mitarbeiter Sören Bornegod, der noch die Versklavung der terranischen Menschheit durch Monos und die Traumwelt des Simusense miterlebt hat, die Ursache für das in den Computernetzen herrschende Chaos zu finden. Er stößt auf Fremdimpulse, die von außen in das System eingespeist werden, erleidet dann aber wegen einer plötzlich über ihn hereinbrechenden Informationsflut einen tödlichen Hirnschlag. Dennoch werden mit Hochdruck neue Implantat-Chips hergestellt, mit deren Hilfe mehrere Tausend Kalkuttani ins Netz der Nonggo eintauchen, um die Störungen im Cyberspace einzudämmen. Trotzdem sterben Zehntausende Nonggo, die Sphärenräder beginnen zu taumeln und drohen auseinanderzubrechen.

Zur gleichen Zeit (man schreibt inzwischen den Juni 1291 NGZ) trifft Perry Rhodan über den Pilzdom auf dem Kenteullen-Rad ein. Er hat bereits die anderen Thoregon-Völker besucht, um ihnen das Ergebnis seiner Verhandlungen mit dem Kosmokraten Hismoom bekanntzugeben. Zusammen mit Gisolf Khanderan, Trinis leicht tollpatschigem Lebensgefährten, kommt Rhodan unbekannten Eindringlingen auf die Spur, die für die Störungen verantwortlich sind. Das Schiff der Fremden versteckt sich hinter einem Nullzeitschirm und schickt immer wieder Sonden auf die Sphärenräder, die vermutlich auch Experimente mit Nonggo und Terranern durchführen. Nachdem Gisolf Khanderan den Standort des fremden Schiffes ermittelt hat, kann es mit Transformbomben vernichtet werden. Danach normalisieren sich die Verhältnisse auf den Sphärenrädern schnell wieder. Mit dem Wiederaufbau kann begonnen werden.

Trini, die sich in letzter Zeit etwas von Gisolf entfremdet hatte, ist von dessen Heldentat so beeindruckt, dass sie ihm einen Heiratsantrag macht.

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