SOL 94

Diverse Fan-Aktivitäten
Forumsregeln
Link

SOL 94

Beitragvon TCai » 17. Mai 2019, 15:51

Benutzeravatar
Offline
TCai
Oxtorner
Beiträge: 701
Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
Wohnort: Südostoberbayern
Bild

Heute wird die SOL 94 an alle Mitglieder verschickt. Wir hoffen, das jeder das Heft noch vor den 3. PERRY RHODAN-Tagen in Osnabrück in den Händen halten wird.

Die SOL 94 setzt einen neuen Meilenstein in der Geschichte der PRFZ und dem SOL-Magazin. Warum und wieso möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, das werden die Leser selbst feststellen. Aber ich kann schon ein bisschen über den Inhalt des Heftes plaudern.
Neben den obligatorischen Besprechungen der PERRY RHODAN-Erstauflage und zu NEO, erwartet die Leser einige bemerkenswerte Artikel und Interviews.
Besonders viel Spaß gemacht hat mir das Interview, welches ich mit Rainer Schorm geführt habe. Der Autor hat spannendes zu erzählen und würzt dies mit viel Humor. Alexandra Trinley hat Andreas Eschbach nach der Buchmesse zu seinem Roman »Perry Rhodan – Das größte Abenteuer« befragt.
Schwerpunkt des Heftes bilden die Jubiläen, die die PERRY RHODAN Serie in diesem Jahr begeht. Wir berichten unteranderem ausführlich vom Perry-Event in München. In sechs Beiträgen kommen Beteiligte unterschiedlicher Fraktionen zu Wort, die die Veranstaltung im Literaturhaus aus ihrem Blickwinkel beschreiben. Außerdem ging vor 15 Jahren die Perrypedia online, auch dies wird in einem Artikel gewürdigt.
Neben der Fortsetzungsgeschichte von Jörg Isenberg gibt es für die Fans von Fanfiction eine weitere Kurzgeschichte oder zwei, ganz wie man es sehen möchte. Die Fanszene wird repräsentiert von Gerhard Huber und Michael Tinnefeld.

Das Cover stammt von Stefan Böttcher und ist auf das Conbuch der 3. PERRY RHODAN-Tage abgestimmt.

Ich wünsche allen Lesern viel Vergnügen. Wer kein Mitglied der PRFZ ist, kann das Heft im SpaceShop der PRFZ als Einzelheft bestellen.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
ST-EBOOKS Fanfiction

Re: SOL 94

Beitragvon TCai » 17. Mai 2019, 15:53

Benutzeravatar
Offline
TCai
Oxtorner
Beiträge: 701
Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
Wohnort: Südostoberbayern
Außerdem haben wir einen ganz speziellen Beitrag im Heft, der direkt mit der Veranstaltung in Osnabrück verknüpft ist. Darin geht es um etwas, was die Herzen einiger Sammler höher schlagen lassen wird.

Und weil vielleicht der eine oder andere Sammler nicht dazu kommt, die SOL 94 rechtzeitig zu lesen, oder weil er kein Mitglied in der PRFZ ist und die SOL nicht erhält. Möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich daraufhin weisen.

Gunnar Teege, ein Fan aus München, sprach mich auf der Veranstaltung im Literaturhaus in München zwischen Tür und Angel an und erzählte mir, dass er einen besonderen Schatz daheim hütet. Er erzählte mir von der »Rhodan-Familie«, die auf der Leserkontaktseite von PR 795 abgedruckt worden war. Und er sprach vom WeltCon 1980, auf dem er gewesen ist, um sich die Unterschriften der damaligen Autoren zu holen, eben auf dieser Seite. Ich bat ihn, mir doch die ganze Geschichte aufzuschreiben und zuzusenden, damit wir sie in der SOL abdrucken können. Er stimmte zu und machte anschließend noch einen unglaublichen Vorschlag. Er fragte, ob wir nicht die Seite aus dem Heft auf dem Con in Osnabrück versteigern wollten. Er würde der PRFZ das Dokument spenden. Damit hatte ich nun nicht gerechnet und fragte später, als er mir per E-Mail seinen Text schickte, ob er das ernst gemeint hätte, mit dem Versteigern. Er meinte »ja« und schickte mir die Seite drei Tage später zu.

Die originale Heftseite enthält die Unterschriften von William (Rhodan) Voltz, Marianne (Rhodan) Sydow, Kurt (Rhodan) Mahr, Walter (Rhodan) Ernsting und Ernst (Rhodan) Vlcek. Wir werden also auf dem Con in Osnabrück dieses seltene Stück für einen guten Zweck versteigern. Für welchen Zweck – entscheiden wir auf der zuvor stattfindenden Mitgliederversammlung.

Also, wer noch unsicher ist, ob er die 3. PERRY RHODAN-Tage in Osnabrück besuchen soll, dann ist dies hier ein weiterer Grund, unbedingt am Con der PRFZ teilzunehmen. Allen potenziellen Interessenten wünsche ich schon mal viel Glück.

Bild
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
ST-EBOOKS Fanfiction

Re: SOL 94

Beitragvon nanograinger » 27. Mai 2019, 17:22

Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Kosmokrat
Beiträge: 4872
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
TCai hat geschrieben:Bild

Die SOL 94 setzt einen neuen Meilenstein in der Geschichte der PRFZ und dem SOL-Magazin. Warum und wieso möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, das werden die Leser selbst feststellen.

Ich habe ein bisschen gerätselt, was hier wohl gemeint ist, aber man braucht das Magazin nur aufschlagen und schon wird es klar. Wirklich schön.

Habe noch nicht alles durchgelesen, aber das Eschbach-Interview fand ich schon mal gut. Der Nachruf auf Bostich hat mir auch gut gefallen.

Ziemlich seltsam und in manchen Dingen geradezu daneben fand ich Robert Hectors Rückblick auf den Genesis-Zyklus (Teil 2). Beispiel: Von zwei einhalb Seiten Text verwendet er mehr als eine Seite über das Dorksteigersche Konversionstheorem zwischen Eiris und Biophore (und Nekrophore) und die Hintergründe dazu. Kann man ja machen, das scheint ihn besonders zu interessieren.

Aber dann einen Absatz später zu schreiben, dass der Zyklus u.a. deshalb auf 5D- und 6D-Phänomenen basiert und das wäre ja "Fantasy"? Das geht für mich nicht wirklich zusammen.

Re: SOL 94

Beitragvon Lion » 27. Mai 2019, 19:53

Benutzeravatar
Offline
Lion
Marsianer
Beiträge: 211
Registriert: 30. Juni 2012, 06:47
nanograinger hat geschrieben:
TCai hat geschrieben:Bild

Die SOL 94 setzt einen neuen Meilenstein in der Geschichte der PRFZ und dem SOL-Magazin. Warum und wieso möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, das werden die Leser selbst feststellen.

Ich habe ein bisschen gerätselt, was hier wohl gemeint ist, aber man braucht das Magazin nur aufschlagen und schon wird es klar. Wirklich schön.

Habe noch nicht alles durchgelesen, aber das Eschbach-Interview fand ich schon mal gut. Der Nachruf auf Bostich hat mir auch gut gefallen.

Ziemlich seltsam und in manchen Dingen geradezu daneben fand ich Robert Hectors Rückblick auf den Genesis-Zyklus (Teil 2). Beispiel: Von zwei einhalb Seiten Text verwendet er mehr als eine Seite über das Dorksteigersche Konversionstheorem zwischen Eiris und Biophore (und Nekrophore) und die Hintergründe dazu. Kann man ja machen, das scheint ihn besonders zu interessieren.

Aber dann einen Absatz später zu schreiben, dass der Zyklus u.a. deshalb auf 5D- und 6D-Phänomenen basiert und das wäre ja "Fantasy"? Das geht für mich nicht wirklich zusammen.


Ich finde das Magazin auch sehr gelungen. Bezüglich Robert Hectors Rückblick muss man erwähnen, dass hier etwas schiefgegangen sein muss! Denn Teil 1 & 2 wurden bereits in den SOL-Ausgaben 90 & 91 veröffentlicht (mit dem Untertitel 2900-2950). Der in SOL 94 veröffentlichte Teil müsste m.E. nach der Teil 2 (mit dem Untertitel 2950-2999) (oder Teil 3?) sein. Insofern wurde Teil 1 noch nicht veröffentlicht. Das erklärt u.U. die Zusammenhanglosigkeit. Anderseits waren in den früheren Beiträgen von Robert immer wieder solche Gedankensprünge / Wiederholungen usw. enthalten.

Re: SOL 94

Beitragvon TCai » 27. Mai 2019, 20:23

Benutzeravatar
Offline
TCai
Oxtorner
Beiträge: 701
Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
Wohnort: Südostoberbayern
Lion hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
TCai hat geschrieben:Bild

Die SOL 94 setzt einen neuen Meilenstein in der Geschichte der PRFZ und dem SOL-Magazin. Warum und wieso möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, das werden die Leser selbst feststellen.

Ich habe ein bisschen gerätselt, was hier wohl gemeint ist, aber man braucht das Magazin nur aufschlagen und schon wird es klar. Wirklich schön.

Habe noch nicht alles durchgelesen, aber das Eschbach-Interview fand ich schon mal gut. Der Nachruf auf Bostich hat mir auch gut gefallen.

Ziemlich seltsam und in manchen Dingen geradezu daneben fand ich Robert Hectors Rückblick auf den Genesis-Zyklus (Teil 2). Beispiel: Von zwei einhalb Seiten Text verwendet er mehr als eine Seite über das Dorksteigersche Konversionstheorem zwischen Eiris und Biophore (und Nekrophore) und die Hintergründe dazu. Kann man ja machen, das scheint ihn besonders zu interessieren.

Aber dann einen Absatz später zu schreiben, dass der Zyklus u.a. deshalb auf 5D- und 6D-Phänomenen basiert und das wäre ja "Fantasy"? Das geht für mich nicht wirklich zusammen.


Ich finde das Magazin auch sehr gelungen. Bezüglich Robert Hectors Rückblick muss man erwähnen, dass hier etwas schiefgegangen sein muss! Denn Teil 1 & 2 wurden bereits in den SOL-Ausgaben 90 & 91 veröffentlicht (mit dem Untertitel 2900-2950). Der in SOL 94 veröffentlichte Teil müsste m.E. nach der Teil 2 (mit dem Untertitel 2950-2999) (oder Teil 3?) sein. Insofern wurde Teil 1 noch nicht veröffentlicht. Das erklärt u.U. die Zusammenhanglosigkeit. Anderseits waren in den früheren Beiträgen von Robert immer wieder solche Gedankensprünge / Wiederholungen usw. enthalten.


Wir mussten Robert Hectors Artikel massiv kürzen und ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass es eigentlich Teil 3 heißen müsste. Man mag es mir verzeihen.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
ST-EBOOKS Fanfiction

Re: SOL 94

Beitragvon nanograinger » 29. Mai 2019, 00:14

Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Kosmokrat
Beiträge: 4872
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
TCai hat geschrieben:Wir mussten Robert Hectors Artikel massiv kürzen und ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass es eigentlich Teil 3 heißen müsste. Man mag es mir verzeihen.

Okay, die Kürzung des Artikels erklärt möglicherweise die Übergewichtung des Dorksteigersche Konversionstheorem etc.. Was daran allerdings "Fantasy" sein soll, erschließt sich mir trotzdem nicht, schließlich ist das Konversionstheorem.ja ein perfektes Beispiel einer (pseudo-) wissenschaftlchen Erklärung, die für SF im Allgemeinen und PR im Besonderen typisch ist. Und die im Theorem verknüpften Begriffe sind teilweise seit den 60er Jahren Teil der PR-Serie.

Und das ist nicht die einzige Kuriosität. Im Artikel stellt Robert Hector zweimal die Frage, warum denn ES die Thoogondu aus der Milchstraße verbannt hat. Zweimal wird das Eindringen in den "verbotenen Sternenkreis" erwähnt, der in PR 2905 in der Erzählung des späteren Gondus Tothoolar genannt wird. Aber in PR 2937 "Das Zerwürfnis" wird eindeutig der Zusammenhang mit der versuchten Manipulation von ES durch manipulierte Bewusstseine ganzer Planetenbeölkerungen genannt. Auch dieser Aspekt wird tatsächlich zweimal im Artikel erwähnt, aber offenbar sieht Robert Hector hier nicht den Grund, sonst würde er ja nicht unmittlelbar danach erneut nach dem Grund der Vertreibung fragen. Zuerst wird also der Grund genannt, um dann nochmals nach dem Grund zu fragen. Sieht er etwa den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Ein weiterer Punkt ist die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Thoogondu und Gäonen, sowie Gemeni und GESHOD mit dem Weltenbrand und der Genesis (unter der er den Plan Adams von Aures versteht, postbiologische Existenzen in der Milchstraße zu etablieren). Die Frage ist sicher berechtigt, aber die Antwort ist doch ebenso klar. Nämlich dass der Weltenbrand und Adams von Aures Pläne nichts mit GESHOD/Gemeni und Thoogondu/Gäonen zu tun hat, außer dass für all diese Protagonisten die Abwesenheit von ES (und der Eiris von ES) eine Voraussetzung für ihre Aktivität ist. Tatsächlich durchkreuzen Adams Aktionen ganz konkret die Pläne der Gilde, die Milchstraße zu erobern indem er den TERRANOVA-Schirm des Sol-Systems aktiviert und somit die Beseelung der HaLem-Armee ver-behindert. Und dass der Weltenbrand die Eroberungspläne der Thoogondu ad absurdum führt, ist ebenso offensichtlich. Umgekehrt erlauben die Gemeni das Bergen eines Großteils der Proto-Eiris und stellen mittels Fakturgrube eine Kopie der Ritterauras Atlans her, beides Voraussetzungen für die erfolgreiche Löschung des Weltenbrands. Die "Gegner" der Galaktiker behindern sich also teilweise gegenseitig, bzw. sie sind zumindest was die Gemeni und GESHOD betrifft gar keine Gegner.

Es gibt noch andere Unstimmigkeiten (aus meiner Sicht), und ich weiß auch nicht, warum man auf gut zwei Seiten gleich dreimal schreiben muss, dass der Weltenbrand durch umprogrammierte Proto-Eiris gelöscht wurde und Adam von Aures durch die Vitalenergie eines Zellaktivators zerstört wurde. Was die Polemik bzgl. "Geschichtenerzählungsgeschwurbel, das vielleicht Harry-Potter-Leser gefallen könnte" bringen soll: er wird es schon wissen. Für mich ist einfach nur schlechter Stil.

Um aber auf einer positiven Note zu enden: Das Kapitel zu "Neuen kosmologischen Erkenntnissen" ist eine gute Zusammenfassung und lohnt sich zu lesen, um sich diesen Aspekt nochmals in Erinnerung zu rufen.

Zurück zu Clubnachrichten, Infos, Homepages und sonstiges

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste