Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

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Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitragvon Axo » 14. Juni 2019, 14:11

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Axo
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ZEUT-42
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Axo hat geschrieben:Uff. :lol:

Uff-Uff

ich glaube, ich drucke das erst mal aus...

Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitragvon Elena » 14. Juni 2019, 22:51

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Elena
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AARN MUNRO
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Axo schreibt:
Spoiler:
In unserem Universum hat die Physik (bis zu unserem heutigen Kenntnisstand) eine einfache Lösung gefunden: Zeitreisen sind nicht möglich. Wir kennen kein physikalisch umsetzbares Verfahren, das eine derartige Zeitreise (und die dann auftretenden Konsequenzen) erlauben würde. Es gibt zwar einige exotische Theorien, die scheinbare Möglichkeiten aufzeigen, jedoch sind diese mit Rahmenbedingungen versehen, die eine reale technische Umsetzung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen - als Gedankenmodell sind sie jedoch ganz amüsant.


In einer Version der Quantengravitation sind Zeitreisen erlaubt, weil Du nie im gleichen Universum bleibst. Jede zeitliche Veränderung gegen den gewöhnlichen "Zeitstrom" variiertgrößenmäßig abhängig mit den Quantenuniversen, abhängig vom Planck-Vierer-Volumen.Stell Dir das vor wie ein Lorentz-Attraktor.Bei jeder Zeitreise verlässt man das eigene Universum und kommt auch nie zurück (oder nur mit geringer, gewichteter Eahrscheinlichkeit) insselbe Gegenwarts-Universum.Damit gibt es kein Paradoxon für den Großvater, weil die Weltlinie nicht monokausal ist/bleibt.Das erlaubt zwar Zeitreisen, aber auch hier gilt eben: "Man springt nei zweimal in denselben Fluss!" :D
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ZEUT-42
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Axo hat geschrieben:
Zeitreisen, Paralleluniversen und andere Gehirnverknoter
von Axo

Ich fange mal mit dem allseits bekannten Großvater-Paradoxon an: Ein Mann reist mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit, um dort seinen eigenen Großvater zu töten (dies kann absichtlich passiert sein, oder als Folge eines Versehens oder eines Unfalls). Es entsteht in unserem Universum nun ein Paradoxon, denn wenn in der Vergangenheit der eigene Großvater getötet wurde (natürlich bevor dieser einen Nachkommen zeugen konnte), dann hätte der Zeitreisende nie geboren werden können, also nicht in die Vergangenheit zurückreisen können, um dort seinen Großvater zu töten. Also wäre dieser nie getötet worden, worauf … Es ist klar, dass es für diesen „Vorgang“ keine Lösung gibt – zu geben scheint.

In unserem Universum hat die Physik (bis zu unserem heutigen Kenntnisstand) eine einfache Lösung gefunden: Zeitreisen sind nicht möglich. Wir kennen kein physikalisch umsetzbares Verfahren, das eine derartige Zeitreise (und die dann auftretenden Konsequenzen) erlauben würde. Es gibt zwar einige exotische Theorien, die scheinbare Möglichkeiten aufzeigen, jedoch sind diese mit Rahmenbedingungen versehen, die eine reale technische Umsetzung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen - als Gedankenmodell sind sie jedoch ganz amüsant.

Im Perryversum sieht das ganz anders aus. Dort sind Zeitreisen zwar nicht an der Tagesordnung, aber auch nicht ganz und gar unmöglich. Daraus ergibt sich dann naturgemäß die Frage, wie man im Perryversum die Sache mit dem Großvater-Paradoxon handhabt, ohne dass die Welt aus den Fugen gerät.

Die Antwort lautet: eine Änderung in der Vergangenheit durch einen Zeitreisenden führt zu einem Aufspalten der Zeitlinie (also der Entstehung eines Paralleluniversums, siehe Grafik 1) ab diesem Zeitpunkt (manchmal wird auch der Begriff Parachron-Universum verwendet, da er ein paralleles Universum beschreibt, das aufgrund eines chronalen Eingriffs (durch eine Zeitreise) entstanden ist).

Im Augenblick der Änderung wird der Zeitreisende (und all das Universum um ihn herum) auf diese neue Zeitlinie „verschoben“. In der alten Zeitlinie (durchgezogen) ist der Großvater weiterhin am Leben, kann einen Sohn zeugen, und dessen Sohn kann dann später in der Zeit zurückreisen. In der neuen Zeitlinie (gestrichelt) ist der Großvater tot, der Sohn wird nie gezeugt werden, aber der Zeitreisende konnte aus der alten Zeitlinie in die Vergangenheit zurückreisen und ist deshalb auch in der neuen Zeitlinie existent.

Einspruch, Euer Ehren. Wenn das so wäre, wie du schreibst, dann hätte sich Thez nie die Mühe machen müssen, mit der Atopie die eigene Zeitlinie zu sichern, denn die wäre automatisch gesichert gewesen. Schlussfolgerung daraus: Es gibt nur eine einzige Zeitlinie. Die Entstehung einer zweiten Zeitlinie nennt sich dann "dyschrone Scherung" und ist ein ganz besonderes Ereignis, welches gleich ein eigenes neues Universum erzeugt.

Damit aber eröffnet sich eine ganz besondere Frage: Was ist ein "autokausales Ereignis" - und was bewirkt es?!

In dem Beispiel mit dem Enkel, der in die Vergangenheit reist, um seinen eigenen Opa zu erschlagen, bevor der den Vater des Enkel zeugen kann, gibt es ein autokausales Ereignis: der Enkel kommt in der Vergangenheit des Opas an. Dann erschlägt er seinen eigenen Opa - und existiert weiter. Ist damit sein eigener Vater ausgelöscht worden, da der Opa tot ist? Ist seine eigene Mutter und Schwester ausgelöscht worden?

Nein, sind sie nicht - oder zumindest nicht sofort.

Das wird auch der Enkel erkennen, wenn er in seine eigene Zeit zurückkehrt, nur fünf Minuten später als seine Abreise. Die Rückkehr ist ebenfalls ein "autokausales Ereignis". Er wird dort seine Schwester antreffen, seine Mutter, seinen Vater, die ihn freudig begrüßten werden. Zur Rückkehr gibt es ein Festmahl, alle schlemmen und erzählen sich gegenseitig ihre Erlebnisse. Plötzlich stürmt ein unbekannter Mann in den Raum und schreit, was die Wildfremden in seinem Hause und auf seinem Grundstück zu suchen haben! Er würde jetzt die Polizei rufen. Gesagt getan. Was der verdutzte Enkel nunmehr sieht, ist, dass sich seine Mutter, seine Schwester und sein Vater in Nichts auflösen werden, die Innenausstattung des Hauses ändert sich, der unbekannte Mann entpuppt sich als der Besitzer des Hauses. Die Polizei stürmt in den Raum und nimmt den Enkel aufgrund eines Hausfriedensbruchs fest.

Also, was ist passiert?

Eine dyschrone Drift. Die Schwester, der Vater und die Mutter wurden durch die Tat des Enkels in der Vergangenheit zu Raumzeitplastiken, nicht aber der Enkel selber, da er durch zwei "autokausale Ereignisse" legitimiert war. Die Raumzeitplastiken lösten sich dann in dem Augenblick auf, als der neue reale Besitzer des Hauses in den Raum stürzte.

Wichtig ist: die Raumzeitplastiken lösten sich erst in dem Zeitpunkt auf, in dem sie von einem Vertreter der nun gültigen Zeitlinie gesehen wurden. Aus der Sicht des neuen Besitzers des Hauses müssen das Spukerscheinungen gewesen sein, die verschwanden. So steht es auch in der Perrypedia zum Phänomen "dyschrone Drift". Eine absolute Besonderheit an dem Phänomen der dyschronen Drift ist die Aussage, dass sich die Raumzeitplastiken erst dann auflösten, als sie von einem Vertreter der nun gültigen Zeitlinie gesehen wurden.

Man stelle sich mal vor, der neue Besitzer des Hauses wäre im Urlaub gewesen und erst vier Wochen später zurückgekehrt. In dieser Zeit hätten der Enkel und seine Mutter, Vater und Schwester viele rauschende Feste feiern können - solange die Angehörigen des Enkels (also die Raumzeitplastiken) nicht den Fehler gemacht hätten, das Haus zu verlassen, um einzukaufen. Dann hätten sich die Personen auf dem Weg zum nächsten Markt aufgelöst.

Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitragvon Axo » 15. Juni 2019, 23:30

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Axo
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ZEUT-42 hat geschrieben:Einspruch, Euer Ehren. Wenn das so wäre, wie du schreibst, dann hätte sich Thez nie die Mühe machen müssen, mit der Atopie die eigene Zeitlinie zu sichern, denn die wäre automatisch gesichert gewesen. Schlussfolgerung daraus: Es gibt nur eine einzige Zeitlinie. Die Entstehung einer zweiten Zeitlinie nennt sich dann "dyschrone Scherung" und ist ein ganz besonderes Ereignis, welches gleich ein eigenes neues Universum erzeugt.

Mir darfst Du gerne widersprechen, in diesem Fall widersprichst Du aber Kurt Mahr. Lies Dir den Perry Rhodan-Computer von Heft Nr. 1424 genau durch.
Die dys-chronen Effekte ergeben sich aus meiner Sicht aus der (temporären) Überlagerung von zwei Zeitlinien. Deshalb sprach ich auch im Falle der Scherung von einer parachronen Abspaltung in "Zeitlupe" (da es hier zu einer wahrnehmbaren Zeitlinienüberlagerung kommt).
Warum Thez ständig in der Zeit optimiert (ich denke nicht, dass er seine Zeitlinie "sichert", denn die ist, da Thez ja entstanden ist, bereits gesichert), das musst Du ihn selbst fragen. Da kann es viele Motivationen geben. Deine Schlussfolgerung, dass das AT Zeitmanipulationen durchführt, weil es nur eine Zeitlinie gibt, scheint mir den Perry-Grundlagen (siehe PRC in Heft 1424) nicht zu entsprechen - und die Tatsache, dass es nach der Scherung zwei Universen (mit logischerweise eigenen Zeitlinien) gibt, scheint Deine Schlussfolgerung auch zu entkräften.
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Mir darfst Du gerne widersprechen, in diesem Fall widersprichst Du aber Kurt Mahr. Lies Dir den Perry Rhodan-Computer von Heft Nr. 1424 genau durch. [...] Deine Schlussfolgerung, dass das AT Zeitmanipulationen durchführt, weil es nur eine Zeitlinie gibt, scheint mir den Perry-Grundlagen (siehe PRC in Heft 1424) nicht zu entsprechen - und die Tatsache, dass es nach der Scherung zwei Universen (mit logischerweise eigenen Zeitlinien) gibt, scheint Deine Schlussfolgerung auch zu entkräften.[/quote]
Ich habe den PRC 1424 jetzt nicht da, dazu müsste ich auf dem Dachboden suchen gehen, das Perry Rhodan Technik-Forum hat ihn auch nicht.

Das Ding ist, dass die Darstellung der Zeit sich immer wieder in PR geändert hat. Das fing mit den Zeitabenteuern von Clark Darlton an (Ernst Ellert, etc.) und ging über den EGWEG von Robert Feldhoff (siehe PR 2000 ff) und den Kontextwandler (eingeführt von Wim Vandemaan) bis hin zu den neuesten Darstellungen der Zeitabhängigkeiten seit PR 2600 ff und insbesondere seit PR 2700 ff, für die ich die Verantwortlichkeiten bei Wim Vandemaan verorte. Bei den Cantaros in PR14xx - damals war Kurt Mahr verantwortlich - waren es vor allem die Schwarzen Sternenstraßen, die Zeitreisen erlaubten. Weder die noch das ATG noch der Nullzeitdeformator, der Kontextwandler, die Schattenmaahks, die Mars-Odyssee, das Rote Universum der Druuf, die Negative Strangeness noch sonstwas haben bislang eine Vereinheitlichung erfahren.

Ich gehe - ohne es genauer zu wissen - davon aus, dass die Expokraten mit den Zeitabhängigkeiten seit Band 2700 versuchen, alle unterschiedlichen Zeiteffekte der Serie miteinander zu harmonisieren. Dazu gehören die Uralteffekte eines Clark Darlton und die Alteffekte eines Kurt Mahr inklusive der negativen Strangeness ebenso wie der EGWEG eines Robert Feldhoff und die Chronalitäten eines Wim Vandemaan. Den Chronalitäten des Wim Vandemaan würde ich Priorität einräumen, dahinter scheint ein Konzept zu stehen.
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Durial
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ZEUT-42 hat geschrieben:
Ich gehe - ohne es genauer zu wissen - davon aus, dass die Expokraten mit den Zeitabhängigkeiten seit Band 2700 versuchen, alle unterschiedlichen Zeiteffekte der Serie miteinander zu harmonisieren. Dazu gehören die Uralteffekte eines Clark Darlton und die Alteffekte eines Kurt Mahr inklusive der negativen Strangeness ebenso wie der EGWEG eines Robert Feldhoff und die Chronalitäten eines Wim Vandemaan. Den Chronalitäten des Wim Vandemaan würde ich Priorität einräumen, dahinter scheint ein Konzept zu stehen.


Ich denke, da interpretierst du zu viel in die Planungen des Expo-Teams hinein. Vergangene Mechanismen der Zeitreise spielen da überhaupt keine Rolle. Ich bleibe dabei: Die Möglichkeiten der Atopen, sich das Universum zurechtzubasteln, wie es ihnen gefällt waren der größte Unfug den ich je gelesen habe. Dadurch war jede selbstbestimmte Handlung von Perry und Co. obsolet.
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ZEUT-42
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^^^ @Durial: und genau darum musste Thez zusammen mit der Atopie absolut rückstandsfrei entsorgt werden. Was ja auch geschehen ist.
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AushilfsMutant
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Durial hat geschrieben:
ZEUT-42 hat geschrieben:
Ich gehe - ohne es genauer zu wissen - davon aus, dass die Expokraten mit den Zeitabhängigkeiten seit Band 2700 versuchen, alle unterschiedlichen Zeiteffekte der Serie miteinander zu harmonisieren. Dazu gehören die Uralteffekte eines Clark Darlton und die Alteffekte eines Kurt Mahr inklusive der negativen Strangeness ebenso wie der EGWEG eines Robert Feldhoff und die Chronalitäten eines Wim Vandemaan. Den Chronalitäten des Wim Vandemaan würde ich Priorität einräumen, dahinter scheint ein Konzept zu stehen.


Ich denke, da interpretierst du zu viel in die Planungen des Expo-Teams hinein. Vergangene Mechanismen der Zeitreise spielen da überhaupt keine Rolle. Ich bleibe dabei: Die Möglichkeiten der Atopen, sich das Universum zurechtzubasteln, wie es ihnen gefällt waren der größte Unfug den ich je gelesen habe. Dadurch war jede selbstbestimmte Handlung von Perry und Co. obsolet.

Find ich nicht.
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Ce Rhioton
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Ich habe das Thema Scherung für mich nun abgehakt (unabhängig davon, ob sie plausibel ist oder nicht).
Fakt ist doch: Wir erleben Abenteuer in einem Thez- und Atopenfreien Universum - das Leben spielt jetzt. Und nicht mehr in die Vergangenheit.
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ZEUT-42
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Ce Rhioton hat geschrieben:Ich habe das Thema Scherung für mich nun abgehakt (unabhängig davon, ob sie plausibel ist oder nicht).
Fakt ist doch: Wir erleben Abenteuer in einem Thez- und Atopenfreien Universum - das Leben spielt jetzt. Und nicht mehr in die Vergangenheit.

Stimmt, das sagen die Expokraten ja auch. Und die dyschrone Scherung war absolut einmalig und ist abgeschlossen - für immer. Da bin ich auch mächtig froh drüber.

Trotzdem sind gerade Effekte wie die dyschrone Drift oder die Autokausalität nun Sachen, die uns vermutlich auch weiterhin begegnen werden. Da kann es nicht verkehrt sein, sich gerade diese beiden Begriffe noch mal herzunehmen und zu verstehen.
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Durial
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ZEUT-42 hat geschrieben:^^^ @Durial: und genau darum musste Thez zusammen mit der Atopie absolut rückstandsfrei entsorgt werden. Was ja auch geschehen ist.


Das Problem dabei ist,das Thez/Atopen sich selbst entsorgen mussten, was wenig glaubwürdig erwscheint.
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AARN MUNRO
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Durial hat geschrieben:
ZEUT-42 hat geschrieben:^^^ @Durial: und genau darum musste Thez zusammen mit der Atopie absolut rückstandsfrei entsorgt werden. Was ja auch geschehen ist.


Das Problem dabei ist,das Thez/Atopen sich selbst entsorgen mussten, was wenig glaubwürdig erwscheint.



Sie haben sich ja nicht aufgelöst, sondern nur die Zeit-Weltlinien gespalten und die Universen (unabdinglich?) getrennt.
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Durial hat geschrieben:
ZEUT-42 hat geschrieben:^^^ @Durial: und genau darum musste Thez zusammen mit der Atopie absolut rückstandsfrei entsorgt werden. Was ja auch geschehen ist.


Das Problem dabei ist,das Thez/Atopen sich selbst entsorgen mussten, was wenig glaubwürdig erwscheint.



Sie haben sich ja nicht aufgelöst, sondern nur die Zeit-Weltlinien gespalten und die Universen (unabdinglich?) getrennt.


Ja, einfach so aus purer Langeweile......
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Ce Rhioton
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Naja, ich denke nicht, dass sich Thez mitsamt den Atopen aus purer Langeweile (oder Nächstenliebe) scherte. Er wird schon einen transkosmokratischen Plan verfolgen.
Doch da wir nie erfahren werden, welchen, muss es uns ja nicht interessieren. Und das tut es ja auch nicht.
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:Naja, ich denke nicht, dass sich Thez mitsamt den Atopen aus purer Langeweile (oder Nächstenliebe) scherte. Er wird schon einen transkosmokratischen Plan verfolgen.
Doch da wir nie erfahren werden, welchen, muss es uns ja nicht interessieren. Und das tut es ja auch nicht.



Schön wäre, wenn man Thez und den Zyklus auch aus der Serie scheren könnte ... total fehlgelungen IMHO ... :devil:
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Eric Manoli
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Zum Glück geht das nicht. :rolleyes:
Was ich so alles scheren würde... :gruebel:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Re: Zeitriss - Scherung - Dyschrone Drift

Beitragvon R.B. » 18. Juni 2019, 18:31

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R.B.
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Eric Manoli hat geschrieben:Zum Glück geht das nicht. :rolleyes:
Was ich so alles scheren würde... :gruebel:


Zwei wahre Sätze gelassen ausgesprochen. Bei mir würden etliche Personen sonstwohin geschert werden. Getreu dem Motto: "Wat fott es, es fott!" (Artikel 4 des universell geltenden Kölschen Grundgesetzes).
:D :D :D
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
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R.B. hat geschrieben:
Eric Manoli hat geschrieben:Zum Glück geht das nicht. :rolleyes:
Was ich so alles scheren würde... :gruebel:


Zwei wahre Sätze gelassen ausgesprochen. Bei mir würden etliche Personen sonstwohin geschert werden. Getreu dem Motto: "Wat fott es, es fott!" (Artikel 4 des universell geltenden Kölschen Grundgesetzes).
:D :D :D



Wenn jeder jeden schert, ist gar nix mehr da. Da gabs mal so einen SF-Romanin Buchform ... wenn ich nur wüsste, wie der hieß ... :D
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Faktor10
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Ich habe eine einfache Frage. Was ist nun das original Universum? :D :unschuldig:
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Ce Rhioton
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Faktor10 hat geschrieben:Ich habe eine einfache Frage. Was ist nun das original Universum? :D :unschuldig:

Immer das gerade aktuelle. :lol:
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Faktor10
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Wim Vandemaan
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Hallo Faktor 10,
Du schreibst:

"Ich habe eine einfache Frage. Was ist nun das original Universum?"

Darauf gibt es die einfache Antwort: natürlich beide. :D

Du kannst das auch leicht überprüfen, indem Du eineiige Zwillinge fragst, wer von den beiden denn die "original Person" ist.
Noch ein Beispiel: Wir haben kürzlich Rammstein gehört. Rammstein hat am Montag und Dienstag in der Arena gespielt. Jetzt könnte man die "einfache Frage" stellen: Welche Show war denn jetzt die "original Show"? Was meinst Du?

Ich meine auch hier: beide.

Beste Grüße!
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Ce Rhioton
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Wim Vandemaan hat geschrieben:Du kannst das auch leicht überprüfen, indem Du eineiige Zwillinge fragst, wer von den beiden denn die "original Person" ist.

Aus Sicht der Zwillinge ja.
Doch wenn ich mich in den eineiigen Zwilling A verliebt habe und dieser aus meinem Leben verschwindet, verliebe ich mich dann automatisch in Zwilling B?
Oder trauere ich Zwilling A nach und erinnere mich an unsere gemeinsamen Zeiten?
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