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Kritikaster
Superintelligenz
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Schnurzel hat geschrieben: Die Passage auf S. 59 liest sich so, als habe Perry endgültig die Schnauze voll. Sollen sich Ramoz, Kaowen, der verzweifelte Widerstand und die Oracca doch gegenseitig die Köppe einschlagen! Macht euren Sch... alleine! Wenn meine Speku stimmt, höchstens nur noch zwei-, maximal dreimal Ramoz und Kaowen! Was wäre das für ein Segen!

Ja, so wird es wohl kommen.
Jedoch: Die Einschätzung, der Roman sei grundsolide, kann ich aufgrund der vielen Ungereimtheiten nicht teilen. 8-)
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kind of blue
Siganese
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Diese Handlungsebene gefällt mir gar nicht...
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Casaloki
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kind of blue hat geschrieben:Diese Handlungsebene gefällt mir gar nicht...

Ja, da stehst du nicht alleine da. Pardon, aber sie stinkt ab gegenüber der Sol-Ebene und auch gegenüber der Alaska-Ebene, obwohl die ganz schleppend gestartet ist. Ich kann aus meinem Spoiler den Zynismus nicht raushalten, da gehen mir so einige Sachen gegen den Strich:

1. Wenn das die Entwicklung Perrys ist, welche uns verkündet wurde, will ich lieber wieder den Perry haben, der Fantans ohne zu fragen vom Himmel schießt. Das hier ist kein Sorfortumschalter!
2. Wann stirbt endlich Mondra? Das angebliche Geheimnis ihrer Langlebigkeit macht sie nicht interessanter. Sie hat keine andere Funktion als mitzufliegen. Dann lieber nen Haluter mitgenommen, da kann nix schlechtes bei rauskommen. Mir war die Dame lieber, die auf EVOLUX fast einen galasktischen Krieg ausgelöst hat, aber davon ist sie heute Meilenweit entfernt. Dann lasst sie lieber sterben, gibt nen guten Todeskandidaten ab die Dame und Perry darf den Serun in schwarz tragen;
3. Ramoz, Chanda und der ganze Konflikt gehen nicht nur mir, sondern offenbar auch Perry so was vom am Allerwertesten vorbei. Da ist nichts interessant dran. Dieser unsägliche Widerstand nervt und labert. Das klang am Anfang viel besser, mit all den exotischen Namen (Quolnäer Keretzen z.B.) kam so eine Ahnung von SoW auf. Aber das ist lange verflogen, die interessanten Dosanthi wurden bereits thematisch verheizt.

Sorry, das wars nicht, was ich lesen wollte. Der Roman war ok, aber ich quäl mich durch die Handlungsebene, die ich nur mit viel Humor und Gucky ertragen kann, und hoffe auf Alaska und Bully. Ach was, ich weiss, das dort noch gute Romane auf mich warten. Und wenn schon Noten, dann eine 3 für die Story, eine 3 für den Autor (sorry Monti), und eine 4 für den Handlungsfortschritt.
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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ianmcduck
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So, jetzt hab ich den Roman auch endlich durch. Ich hoffe auch darauf, dass Perrys Entscheidung einfach darin besteht, Chanda Chanda sein zu lassen und entweder nach Escalian oder ins Neuroversum zu gehen. Sollen die ihren Scheiß doch alleine regeln. Wen interessiert es denn schon, ob Kaowen, die Oraccas oder Ramoz eine galaxisweite Diktatur errichten. Denn das wollen sie alle. Was "Gutes" wird dabei am Ende sowieso nicht rauskommen, nur mehr Chaos. Sobald QIN SHI den Stratz macht, verlagert sich die Handlung sowieso woanders hin.
Wo bleibt mein Kuchen?
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Oliverius Einauge
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Naja ... zumindest die Weltengeissel kann er ruhig noch plattmachen.
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Beazep
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Die Story: 3 - zu kryptisch für Neueinsteiger. Manches ist nicht mehr lustig, sondern nur albern (diese ganzen Sachen mit Ramopz ist es und Gucky hat sich eigentlich auch dahin entwickelt), weil total unlogisch. Das hat mit science fiction gar nichts mehr zu tun, sondern ist pure fantasy for teens. Oder was soll man davon halten: "Mein Volk ist schon lange vergangen. Aber es hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Unsere Nachfahren"?! Abgesehen davon, daß hier Singular und Plural durcheinander gebrachlt werden, wo soll darin ein Sinn stecken? Und wenn der Autor keine Idee mehr hat, wie es weitergehen soll, dann wird halt transmittert oder mindestens teleportiert. Gerade aber das Tun von Perry Rhodan ist zur Nebensache verkommen, ohne Kraft und Esprit, ein getriebener Zweifler - wo ist der Heros hin? Der Mausbiber: "Wir haben handeln müssen. Perry ist geflohen...Aber Du und ich, wir können mehr bewegen.." Von wem sprechen die, wer ist das: nur noch ein Schatten seiner selbst?!
Der Stil: 4 - zu viele Halbsätze! Dann noch die Unterbrechungen der Kapitel und das Einschieben von Handelssträngen, das kommt ziemlich willkürlich daher; also Spannung wird da nicht aufgebaut, sondern nur Irritation erzeugt, was eine glatte Verwechslung ist.
Die Handlung: 3 - vom Jahr 1470 nun also wieder volle Kraft zurück ins Jahr 1469! Also das muß mir mal jemand erklären, wozu das gut sein soll. Man, das ist eine wöchentliche Publikation mit Dauerabonnenten, Neueinsteigern und Gelegenheitslesern. Da muß man doch eine Basisidee stringent weiter entwickeln! Aber ich habe seit dem spannenden und furiosen "Toufec" und den Geschichten um Arun Joshannan und den Konstrukteur jetzt nun schon von so vielen Paralleluniversen und -Handlungen gelesen, daß eigentlich alles durcheinander wirbelt. Das mag ja für eine gewisse Zeit ganz gut sein, aber mittlerweile paßt ja gar nichts mehr zusammen. Ich war so gespannt auf die Fortsetzung der vielen Raketen, die da schon gezündet wurden. Aber sie sind fast alle so ziemlich sang- und klanglos verpufft (2672 "Kosmische Argonie" war da der Tiefpunkt). Bis jetzt komme ich mehr und mehr ins Grübeln ob des Sinns einer Fortsetzung der wöchentliche Lektüre.
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Casaloki
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Ich möchte noch was ergänzen, was mir jetzt in der persönlichen Nachbetrachtung der Chanda-Handlungsebene aufgefallen ist. Es wurde, nachdem das Dschungelcamp von der BASIS gerettet wurde, vollkommen aufgegeben, auf das weitere Schicksal der mehreren Tausend Passagiere einzugehen. Es war ein spannender Ansatz, das Dschungelcamp hatte seinen Reiz, aber jetzt kommt nix mehr. Keine Geschichten von Verschollenen, ihren Kampf gegen die Zustände in Chanda. Nur ein Koch, der in Escalian herauskommt.
Wer trägt eigentlich die Verantwortung für diese Leute? Sieht nicht so aus, als würde Perry intensiv nach ihnen suchen lassen oder selber suchen. Das wäre vor allem mein allererstes Anliegen nach den Ereignissen. Sch... auf die politischen Gegebenheiten in Chanda, die dort selber kaum jemand durchblickt. Ich könnte nicht schlafen bei dem Gedanken, was da alles passiert ist. Wenn das alles jetzt glaubwürdig geschildert würde - wurde es bisher aber nicht - verbrächte Perry mehrere Lebensspannen auf einer Psychatercouch und müsste sein ganzes Gespartes für Anwälte ausgeben, denn wenn ich ein Verwandter wäre von jemandem, der auf der BASIS war und jetzt verschollen ist, hätte der Sofortumschalter ein riesen Problem. Von Schadensersatzklagen bezüglich der Wertgegenstände und Waren mal abgesehen. Aber er wird davon kommen, bald mal wieder von Bully den Job übernehmen, um dann Resident und Schicksal seiner Terraner spielen. Und dann treffen sich alle an Sylvester bei einer von Gucky berühmten Partys und schwelgen in Erinnerung: "Wisst er noch, Kaowen, der Verlierer, wie wir ihn in Chanda haben alt aussehen lassen?" Na dann, Prost Neujahr. :(
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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ganerc
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Für mich ist dieser Roman ein absolut typischer erster Teil eines Doppelromans. Zumindest wie es sich in den letzten gefühlten 500 Heften entwickelt hat, wenn es Doppelbände gab. Eine Handlung, zwei Hefte. Wobei dann die wirklichen Kracher erst im zweiten Band des Duos stattfinden. Das ist mal mehr, mal weniger so. Ich kanns verstehen, dass der Autor sich das Highlight für den zweiten Band aufhebt.

Für mich war jetzt in diesem ersten Band ein bisschen zu wenig drin. Trotzdem war er gut geschildert. Der "Verzweifelte Widerstand" ist echt zum verzweifeln. Da hat keiner den Mumm mal auf den Tisch zu hauen und zu sagen: So machen wir es, oder gar nicht. Basta! Da muss erst Old SI-Killerhand Rhodan kommen und grummlig werden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser Widerstand ohne Perry jetzt noch auf der Stelle treten würde. Na ja, er ist ja auch der, dessen Name vorn auf den Heften steht ;)
Trotzdem nervt das ziemlich. Und die Stimmung von Perry ist nachvollziehbar. Was soll er dort noch? QIN SHI ist weg, der Ankerplanet erledigt. Der Widerstand hat inzwischen eine riesige Flotte. Es wird Zeit, dass Mr. Sofortumschalter die Koffer packt und nach seiner Heimat sucht. Zusammen mit all denen, die noch auffindbar sind in dieser seltsamen Galaxis.
Mondra war wie immer blaß. Man kann sie echt aus der Serie schreiben. Soll sie doch in der Volkshochschule von Terrania ein Studium beginnen und Veterinärin werden, dann kann man sie als Zoowärterin im Zoo in Terrania einstellen. Dort kann sie sich dann um die ganzen lieben Trööts und Miaus und Rooars usw. kümmern. Sie darf sich ruhig auch in eine akonische Bockspringgiraffe verlieben. Aber sie muss nicht mehr in so und so vielen Heften auftauchen. Sie kann auch Mama spielen beim heimgekommenen Sohn. Der ist ja auch so ein Wundertier. Aber lasst sie draußen. Findet was rassiges mit Klasse für Perry. Von mir aus kann es auch die durch eine Castorsche Zeitschleife herbeigezauberte Mory sein. Das ist eh das Original. Mondra ist inzwischen nur noch ein gepimpter Klon (Trapetzkünstlerin *pah*)

Dass Perry Ramoz zu spät über Högborns Vorhaben informierte, wie hier schon angeführt, das stimmt nicht. Als Perry diese Information von Gucky erhielt, wollte er mit Ramoz reden. Der aber nahm das Gespräch nicht an. Hat das einfach ignoriert. Aus Eifersucht und Überheblichkeit. Was hätte Perry tun sollen? Auf Knien zum Fellbündel kriechen und ihm huldigen, damit er ihm diese News verklickern kann? Sicher nicht. Zudem war nicht direkt höchste Eile geboten, da Trumeri noch gar nicht in der Nähe war und man, Perry and the Verzweifelte Widerstand, erst mal der Weltengeißel den Garaus machen wollte. Direkt dann aber, als Perry am Treffpunkt wieder Kontakt mit dem gnädigen Augendornträger hatte, hat er ihn über alles informiert. Früh genug. Was der dann draus macht, bleibt abzuwarten.

Mir hat aber der Roman trotz allem gefallen. Und ich sehe ihn gänzlich im Zusammenhang mit dem folgenden.
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Hamiller
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Casaloki hat geschrieben:Ich möchte noch was ergänzen, was mir jetzt in der persönlichen Nachbetrachtung der Chanda-Handlungsebene aufgefallen ist. Es wurde, nachdem das Dschungelcamp von der BASIS gerettet wurde, vollkommen aufgegeben, auf das weitere Schicksal der mehreren Tausend Passagiere einzugehen. Es war ein spannender Ansatz, das Dschungelcamp hatte seinen Reiz, aber jetzt kommt nix mehr. Keine Geschichten von Verschollenen, ihren Kampf gegen die Zustände in Chanda. Nur ein Koch, der in Escalian herauskommt.


Das habe ich auch gedacht, als Perry Rhodan sich fragt, was er noch in Chanda soll. Hallo? Da sind noch die ganzen Überlebenden der BASIS und eine Handvoll Schiffe, die gerne nach Hause wollen. Und mit denen fing es in 2600 auch ganz nett und bunt an, aber inzwischen wirkt die Chanda-Handlung ganz schön dünn. Ich hatte das auch so vom Zyklusanfang in Erinnerung, dass es in der Galaxis ziemlich chaotisch zuging und die Xylthen keinesfalls alles beherrschen. Jetzt hält sich Kaowen auf einmal für den Herrscher über Chanda, weil QIN SHI verreist ist.

Naja, dafür habe ich das Gefühl, dass die Chanda-Handlung jetzt auch mit diesem Viererblock abgehandelt wird.
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Troh.Klaus
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Ein Roman, der mich nicht vom Hocker gerissen hat. Irgendwie ist auf der Chanda-Ebene die Luft raus. Jetzt arbeitet jeder gegen jeden, und das mag ja durchaus real-politisch korrekt sein. Aber wenn es dann nur noch um (galaktische) Intrigen geht, bei denen die besonders Bösen (Kaowen, Trumeri) erwartungsgemäss das Nachsehen haben werden, ist das nicht der Stoff, der mich interessiert (ich bin z.B. auch nicht der grosse Tekener-Fan, weil mir sein story-technisches Einsatzgebiet selten zusagt).
Hoffen wir, dass "Rhodans Entscheidung" den notwendigen Drive nach vorne bringt.

Klaus
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Sonnentransmitter
Zellaktivatorträger
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Troh.Klaus hat geschrieben:Ein Roman, der mich nicht vom Hocker gerissen hat. Irgendwie ist auf der Chanda-Ebene die Luft raus.

Das war sie eigentlich schon nach dem letzten Chanda-Viererblock. Hatte ich damals auch im Spoiler-Forum angemerkt. Was blieb damals noch unerledigt?
1. Aufenthaltsort Bot-Netz
2. Übertritt nach Escalian
3. "Einfangen" der BASIS
Von den drei genannten Punkten wurde bislang keiner angesprochen. Die Situation in Chanda hätte man nicht auswalzen müssen.

Eventuell sieht das auch CM so, der daher Perry Rhodan auch genau dieses aussprechen lässt (und dadurch mit dem Finger auf die Expo-Factory zeigt)... Wir werden die Wahrheit hier vermutlich nie erfahren....

Soweit ich weiß, war die Arbeitsteilung für die Exposees in diesem Zyklus für die einzelnen Handlungsebenen die Folgende:
- Milchstraße: Uwe Anton
- Chanda: Uwe Anton
- Escalian: Christian Montillon oder Uwe Anton
- Neuroversum: Wim Vandemaan

Oder sehe ich das falsch?
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lemmi
Marsianer
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Atlan hat geschrieben:
MIKRU-JON hat doch genauso wie die JULES VERNE so etwas wie ein Jack in the Box an sich:
Im Obeliskenraumer werden, vielleicht auch gerade durch die Verschmelzung mit der Oldtimer-Technik, sicherlich noch einige Überraschungen drinstecken. Genauso wie in dem Hantelraumer, denn ich denke mal, dass auf Evolux noch mehr verbaut wurde, als was man bislang erahnen könnte...
(okay, vielleicht ahnt es die Expokratur auch noch nicht, aber hier bieten sich zumindest Möglichkeiten, das eine oder andere Wunderwerk künftig expokratisch aus der Tüte zu zaubern... ;))


Also mir ist das langsam aber sicher zuviel der Zauberei. Von der Nanotechnik-Magie in den anderen Ebenen gar nicht zu reden. :sn:
Dieser Arthur C. Clarke Spruch den die Autoren anscheinend zu ihrem Motto erhoben haben, sollte Clarke noch posthum lebenslangen Nachtischverzicht einbringen :devil:
Zu meiner Definition von Science Fiction passt das schon lange nicht mehr. Da bräuchte man beim ersten Harry Potter Band nur die Behauptung einfügen, das die Zauberstäbe die technische Hinterlassenschaft einer seeeehr fortgechrittenen Rasse seien, und schon wechselt die ganze Reihe das Genre. :unschuldig: Mich nervt's nur noch.
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rolf2011
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Für mich ein sehr schwacher Roman. Handlung: 5; Schreibstil: 4; Zyklusfortschritt: 4. Besonders die Handlung ist nur eine Zumutung für die Leser. Es wurde schon einiges angesprochen. Ergänzend: Eigentlich verfügt doch Mikro über einen Orterschirm, mit dem sie von den Xylten nicht geortet werden kann. Wieso wurde der Orterschirm nicht eingeschaltet, als die Xylten auftauchten? Absolut unglaubwürdig dass Gucky durch 2 Schutzschirme (Mikro und Radonju) teleportiert, die ja beide zum gleichen Zeitpunkt flackern müssen. Was haben sich überhaupt Gucky und Mondra dabei gedacht auf ein feindliches Raumschiff zu teleportieren, wobei sie doch wissen müssen, dass es praktisch keine Möglichkeit zur Rückkehr gibt. Was wollen auch 2 gegen ein ganzen Raumschiff ausrichten. Alles nur auf dumme Dramatik ausgerichtet. Auch die Dreiteulung und Überlichtfähigkeit von Mikros 3 Teilen ist aus dem bisher Bekannten nicht nachvollziehbar. Es gefällt mir einfach nicht, dass wie bereits von anderen geschrieben, nach Bedarf eine Wundertüte geöffnet wird. So ist PR nicht lesenswert. Was ist überhaupt mit Ennerhahl? Er ist überhaupt nicht aufgetaucht. Habe ich hier etwas vergessen?
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walter59
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Da bräuchte man beim ersten Harry Potter Band nur die Behauptung einfügen, das die Zauberstäbe die technische Hinterlassenschaft einer seeeehr fortgechrittenen Rasse seien, und schon wechselt die ganze Reihe das Genre.


und der Quiditsch ist ein ausgebüchstes Firibim, oder wie die fliegenden Pelzdinger heißen ...

:D
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Langschläfer
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walter59 hat geschrieben:
Da bräuchte man beim ersten Harry Potter Band nur die Behauptung einfügen, das die Zauberstäbe die technische Hinterlassenschaft einer seeeehr fortgechrittenen Rasse seien, und schon wechselt die ganze Reihe das Genre.


und der Quiditsch ist ein ausgebüchstes Firibim, oder wie die fliegenden Pelzdinger heißen ...

:D

Ich glaube du meinst den Schnatz (im Original "Snitch")... den fliegenden goldenen Ball.

Quidditch ist das Spiel an und für sich.


Hatte ich mal von der Harry-Potter-Serie angeregt in ähnlicher Form auch als Freizeitsport für PR vorgeschlagen, mit Antigrav-Bällen mit eigenen Triebwerken, Fortbewegungsmitteln für die Spieler (nicht ausschließlich in Besenform, aber warum auch nicht... ;) )

Wir hatten uns damals (ist schon ein paar Jahre her) im Forum über Freizeitgestaltung unterhalten, auch über Sportarten, die man nicht nur auf Planeten, sondern auch an Bord von (größeren) Raumschiffen ausüben könnte (etwa in leeren Hangars, Lagerhallen, solchen Örtlichkeiten...).
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
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Laurin
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Einiges von dem was hier kritisiert wurde teile ich ja - dennoch fand ich, war dies schreiberisch ein sehr guter Roman. Mich hatte er gepackt - trotz der wechselnden Ebenen - und ich fand es sehr spannend und auch die Charaktere durchaus glaubwürdig dargestellt. Bei den "Überall-zugleich-Köter" musste ich ja herzlich lachen - und das in einem PR-Roman! :P

Dass die Geschichte sich nicht entwickelt wie erwartet, sehe ich durchaus als Plus. Wäre doch zu einfach gewesen, dass man da einfach eine riesen-Raumflotte findet und schon ist alles erledigt. Klar hatten sich das die Beiteiligten erhofft, und so war ja ursprünglich auch der Deal gewesen zwischen Rhodan und Ramoz. Aber auf einen labilen Charakter wir Ramoz zu bauen kann natürlich nur in die Hosen gehen - und folgerichtig kommt dann dazu, dass der Verzweifelte Widerstand in sich zerfällt.

Dass man da beginnt an Rhodan zu zweifeln ist allerdings auch richtig - Rhodan hätte das im Grunde vorhersehen können und Ramoz gleich richtige Daumenschrauben in Form knallharter Bedingungen anlegen müssen. Ohne die Energie der NEO-BASIS wäre Ramoz aufgeschmissen gewesen. Genauso richtig die Kritik, wieso sich Rhodan nicht eigentlich erstmal auf seine eigene Mannschaft besinnt und statt dessen als nur alleine mit der Mirku-Jon in der Gegend herumjuckelt. Hey da ist eine neue riesige BASIS ... wie wärs denn mal damit die zu erkunden, als Trägerraumschiff einzusetzen und damit alle versprengten Ex-Basis-Schiffe einzusammeln. Damit hätte man die auch mal vernünftig gesichert und sich eine eigene "Basis" und kleine Festung aufgebaut ... wer sagt denn dass die Raphaeliten nicht genauso wie Ramoz ihr eigenes Spiel treiben wollen ... das sind die eigentlichen Schwächen der Story. Strategisch teilweise ziemlich dummfug. Ja und genau - was macht eigentlich Ennerhal?

Trotz dieser Schwächen fand ich den Roman erzählerisch ein ziemliches Pfund und gebe 2-1-3.

Über weitere kleinere Schwächen wie die die Herumteleportierei Guckys an Bord unter Einfluß der Panikstrahlung (ahem ...die Mirku Jon ist ja nicht grade groß, ruckzuck wäre der Gute da schnell mal unverhofft im Weltall gelandet), die Teleportation Guckys durch zwei Schutzschirme hindurch, oder dass Kaowen die Atomlager der Vogelartigen sofort orten kann - die Xylten und Raumschiffe die da vorher aber stationiert waren, aber offensichtlich nicht - habe ich aufgrund der spannenden Story hinweggesehen.

Ich denke die ganzen Schwächen kommen dadurch, daß man im Zyklus ein zu grosses Szenario versucht zu stemmen. Weniger wäre da durchaus mehr gewesen.

Rhodan steht nun ziemlich alleine da. Ich bin gespannt wies weitergeht.

Laurin

PS: Den weiter oben geäusserten Wunsch, Mondra sterben zu lassen, teile ich nicht. Ich mag die Figur - ok, man könnte mehr daraus machen.
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Laurin
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Ingo hat geschrieben:Seit wann ist MIKRU-JON eigentlich bewaffnet? :o

Diese Frage habe ich mir allerdings auch gestellt.
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Schnurzel
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Laurin hat geschrieben:
Ingo hat geschrieben:Seit wann ist MIKRU-JON eigentlich bewaffnet? :o

Diese Frage habe ich mir allerdings auch gestellt.

Laut perrypedia hat MIKRU-Jon die Waffensysteme der Silberkugel "geerbt", als beide miteinander verschmolzen - also keine Erfindung von Monti!
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ianmcduck
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Schnurzel hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:
Ingo hat geschrieben:Seit wann ist MIKRU-JON eigentlich bewaffnet? :o

Diese Frage habe ich mir allerdings auch gestellt.

Laut perrypedia hat MIKRU-Jon die Waffensysteme der Silberkugel "geerbt", als beide miteinander verschmolzen - also keine Erfindung von Monti!


Das ist korrekt. Ich erinnere mich noch genau daran und habe mich stattdessen zwischendurch immer wieder gefragt, warum diese technische Verschmelzung so wenig genutzt wurde. :)
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Oceanlover
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Christian ist ein guter Erzähler. Insoweit war der Roman auch abends nach einem langen Tag ;) zwar gut lesbar.

Was nützt das aber, wenn er inhaltlich enttäuscht: Die stereotypen Handlungen der Protagonisten, sowie Fantasyelemente, wie die Kugel, die eingesetzt werden, um eine künstliche Spannung zu erzeugen.
Beazep hat geschrieben:Das hat mit science fiction gar nichts mehr zu tun, sondern ist pure fantasy for teens.

Da ist was dran, bei dieser Handlungsebene. Das Problem scheint die Story, u. a. um Ramoz und Kaowen zu sein. Laßt die beiden endlich in der Versenkung verschwinden und beendet diese Nebenhandlung. Perry Rhodan und Gucky können einem ja fast leid tun, in dieser Story gelandet zu sein...
Nette Grüße
Oceanlover
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onkelbruno
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Oh Mann, fand den Roman ausgesprochen langweilig - trotz raschem Schauplatzwechsel und verwzeifelten Versuchen des Autors, durch nicht überzeugend versuchte Spannungselemente (-> Konflikte des Innenlebens der Figuren, leider platt geschildert) `Suspense` aufkommen zu lassen.

Die Dialoge zwischen Gucky und Rhodan sollen wohl humoristisch sein, haben aber so ewtas von gefälligem Altherrenwitz :(

Nee, das war nix dieses Mal...
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onkelbruno
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Oceanlover hat geschrieben:Das Problem scheint die Story, u. a. um Ramoz und Kaowen zu sein. Laßt die beiden endlich in der Versenkung verschwinden und beendet diese Nebenhandlung.


Sehe das genauso !
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Carrasco
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Die Handlung hat mich kalt gelassen (wie die ganze Handlungsebene).

Und den Schreibstil des Autors fand ich erschreckend unbeholfen. Fast auf jeder Seite verunglückte Formulierungen. Sowas verursacht Bauchweh bei mir. Natürlich könnte man über diese kleinen Stolpersteine auch locker hinweg lesen. Mir gelingt das leider nicht...
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Mr Frost
Superintelligenz
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Nur sehr wenig Wortmeldungen zu diesem Roman?
Sollten die PR-Leser im Forum langsam weniger Interesse an der aktuellen Entwicklung des Zyklus haben?
Wer weiß...

Uns liegt erneut ein Roman von CM vor. Ich habe versucht, auch diesen Roman so positiv wie möglich zu lesen. Leider fällt mein Votum in der Summe eher negativ aus.
CM ist nicht nur Romanautor, sondern trägt diesmal auch wesentlich zum Inhalt des PR-Reports bei. Auch hier wird einmal wieder spekuliert, was der "Leser wolle" und was "funktioniere" und was nicht.
So schreibt CM (- offenbar eine Niederschrift eines Vortrages in Wetzlar- ):
"Es funktionieren stets diejeinigen Plots (...) bei denen von Anfang an klar wird: Das ist der Böse.".
Hmh, tja, ich gebe ihm Recht z.B. in Bezug auf Star Wars oder Herr der Ringe.
ABER: Muß dies eine grundsätzliche Prämisse im PR-Universum sein?
Ich meine: NEIN!
Ich finde, das Autorenteam von PR würde es sich zu leicht machen, wenn sie so nur den üblichen "Schemata" folgen würde.
Und gerade Ambivalenz und Unklarheit, wer wirklich und aus welchen Gründen "böse" ist, macht für mich mehr Reiz aus (Beispiele: Star Trek Deep Space Nine), als alten Schemata zu folgen.

Nun zum vorliegenden Roman:
Leider schafft CM es zu keinem Zeitpunkt, echten Tiefgang zu entwickeln. Die Personen handeln wie Abziehbilder (wie üblich z.B. Kaowen) oder bieten zu KEINEM Zeitpunkt Identifikationsmöglichkeiten oder lösen beim Leser Mitgefühl aus.
Ramoz?? Seufz. Wie hat man eine Nebenfigur insgesamt nur so durch und durch unsympathisch und uninteressant aufbauen können? Ich behaupte, daß Ramoz´ Kräfte weder Faszination auslösen noch sein Wesen Sympathie auslösen konnte.
Wenn Ramoz (schon der Name...!!!) hoffentlich bald aus der Handlung auscheiden wird, wird niemand ihn vermissen!!
Högborn Trumeri?? Der Einflußsuchende, rachsüchtige Unbelehrbare? Wer interessiert sich noch für solche Figuren?
Und UNSER Held (?). Perry? Wird nur noch wie eine sprechende Puppe geschildert, die keinen Einfluß mehr hat und über dessen Gefühle man nichts Mit-Fühlbares mehr erfährt.
Daß sich PR Sorgen um Mondra und Gucky macht, kommt leider so gar nicht rüber...
Gefühle und Dramatik versucht der Autor dann durch einen erneuten Einsatz der Weltengeißel zu vermitteln. Da ist viel die Rede von "Grauen". Allein, genau diese entsteht nicht beim Leser. Alles wird so emotionslos geschildert, daß man (oder in diesem Fall besser: ich) nichts gefühlt habe.

CM schreibt im Report: "...aber auch Perry Rhodan (...), weil es eben keine hohe Literatur sein will".
Nun, ich akzeptiere so langsam, daß PR keine hohe oder besondere Literatur sein will. ;)
Aber PR kann mehr, sehr viel mehr sein, als Trivialliteratur auf der einfacheren Schiene. Und ich finde es schade, daß man sich immer seltener Mühe gibt, nicht NUR Triviales abuzliefern.

Leider bekam man diesmal nur eher Lauwarmes und Triviales serviert.

Schade. PR kann mehr. CM kann mehr. Und die Expokraten vermutlich dann doch auch. Aber glaubt man, immer und ewig so weitermachen zu können? Ich glaube nicht, daß dies bis Band 4000 reichen wird.. (NEO ist für mich NICHT die Lösung..).

Meine maximal positive Benotung:
4/4/4.

P.S.: CM bezieht sich im Report sehr häufig auf die Batman-Nolan-Trilogie. Gerade DIESE Filme zeigen, was Trivialliteratur bzw. Comics an echtem Tiefgang liefern können. Und genau dies vermisse ich mittlerweile seit Jahren (abgesehen von einzelnen guten Romanen, z.B. von WiVa) in PR. Schade!!!!
Zuletzt geändert von Mr Frost am 8. Dezember 2012, 02:18, insgesamt 12-mal geändert.
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Mr Frost
Superintelligenz
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lemmi hat geschrieben:
Atlan hat geschrieben:
MIKRU-JON hat doch genauso wie die JULES VERNE so etwas wie ein Jack in the Box an sich:
Im Obeliskenraumer werden, vielleicht auch gerade durch die Verschmelzung mit der Oldtimer-Technik, sicherlich noch einige Überraschungen drinstecken. Genauso wie in dem Hantelraumer, denn ich denke mal, dass auf Evolux noch mehr verbaut wurde, als was man bislang erahnen könnte...
(okay, vielleicht ahnt es die Expokratur auch noch nicht, aber hier bieten sich zumindest Möglichkeiten, das eine oder andere Wunderwerk künftig expokratisch aus der Tüte zu zaubern... ;))


Also mir ist das langsam aber sicher zuviel der Zauberei. Von der Nanotechnik-Magie in den anderen Ebenen gar nicht zu reden. :sn:
Dieser Arthur C. Clarke Spruch den die Autoren anscheinend zu ihrem Motto erhoben haben, sollte Clarke noch posthum lebenslangen Nachtischverzicht einbringen :devil:
Zu meiner Definition von Science Fiction passt das schon lange nicht mehr. Da bräuchte man beim ersten Harry Potter Band nur die Behauptung einfügen, das die Zauberstäbe die technische Hinterlassenschaft einer seeeehr fortgechrittenen Rasse seien, und schon wechselt die ganze Reihe das Genre. :unschuldig: Mich nervt's nur noch.

YEP!! Geht mir sehr ähnlich!
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